Verwandlung in die beste Version von mir selbst

124 Beiträge in diesem Thema

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Habe bereits in diesem Forum ein paar Beiträge verfasst und möchte hier nun meine Erfahrungen im Day- und Nightgame mit euch teilen. Der Hauptgrund ist, dass ich dadurch gezwungen bin, regelmäßig rauszugehen und zu approachen.

Was gibt es zu mir zu sagen? Ich bin 30 Jahre alt und habe BWL (Bachelor) studiert. Hatte noch nie eine Freundin und habe eigentlich bis jetzt fast keine sexuellen Erfahrungen gesammelt. Mein erstes Mal hatte ich mit 22.(Oder 21? Ehrlich gesagt weiß ich es nicht mehr so genau). Die Frau hat mir optisch nicht gefallen, war aber sehr froh, meine Jungfräulichkeit zu verlieren. 2 Jahre später hatte ich mein zweites Mal, wobei ich sehr betrunken war und keine wirkliche Erektion bekommen konnte. Hatte vielleicht so 15-20 Sekunden Sex. Auch mit einer Frau, welche mir überhaupt nicht gefiel.

Ich habe mich dieses Jahr coachen lassen, um endlich diese große Sehnsucht nach Frauen in meinem Leben zu stillen. Ich würde behaupten, dass es auf jeden Fall sehr viel geändert hat in meinem Leben. Einerseits die Tipps für die Interaktionen mit den Frauen und andererseits hat es mich sehr motiviert und ich bin regelmäßig mit Kollegen aus dem Coaching-Programm fortgegangen. Während des Coachings hatte ich schon meinen ersten kleinen Erfolge im Day- und Nightgame. Im Sommer dann, nach Monaten regelmäßigen Fortgehens hatte ich meinen ersten nennenswerten Erfolg in einem Club. Habe ein gemischten 2er set gesehen und am Anfang erst den Typen befriendet.(wenn ich mich so zurückerinnere, hatte ich immer die besten Chancen mit Frauen ins Gespräch zu kommen, wenn ich zuerst einen Freund befriende). Lange Rede kurzer Sinn, habe ich später die Dame geküsst. Wirklich gegamed habe ich sie nicht. Habe einfach mit ihr getanzt und irgendwann zum Kuss angesetzt. In diesem Moment fühlte ich mich so entspannt und ich war einfach nur glücklich. Es war das erste Mal seit Jahren, dass ich wieder eine Fraue geküsst habe. Wollte dann auch mehr, aber sie wohnte leider nicht in Wien und es war ihr letzter Tag hier. Meinte, sie hat nicht ihr Handy und ihre Schlüssel dabei und kann deshalb nicht mit zu mir kommen.

Das war der Höhepunkt. War danach länger erkältet und habe leider meine Motivation verloren. Konnte mich aber wieder motivieren und wurde hier im Forum aktiv. So konnte ich in den letzten Wochen mit einem Kollegen aus dem Forum an den Wochenenden regelmäßig fortgehen.

So, jetzt zu den Field Reports.

31.10.19 - Haloween Party in der Tanzschule:

Seit ca. 1 Monat lerne ich Salsa LA Style und Classica in einer Tanzschule und besagte Tanzschule organisierte eine Haloween Party. Hatte davor noch eine Einheit Salsa und musste danach eine Stunde bis zum Beginn der Party überbrücken. Langsam kamen dann immer mehr Leute, bis die Tanzschule schließlich gut gefüllt war. Es gab einen Raum für Salsa und einen für Bachata. Kannte Bachata davor nicht, aber mir gefällt daran, dass sinnlicher und langsamer getanzt wird als bei Salsa. Salsa ist mir teilweise zu schnell und ich habe Probleme den Takt zu hören.

Zu Beginn habe ich mich nicht getraut, die schönen Frauen um einen Tanz zu bitten, deswegen bin ich zu einer hin, die mir nicht so gut gefiel. Ich bemerkte, dass sie nur darauf gewartet hat, von einem Mann aufgefordert zu werden. Sie hat auch erst gerade begonnen, aber haben trotzdem gut getanzt. Nach dem Tanz war ich dann enstpannter und habe im Laufe des Abends mit jeder Frau getanzt, die mir gefiel oder zumindest um einen Tanz gefragt. 2 Frauen sind mir im Gedächtnis geblieben.

Ich muss gestehen, ich mag große Frauen. Ich gehe also zu einer Frau hin, welche nur ein paar Zentimeter kleiner ist als ich (bin 1,83 cm). Es ergibt sich folgender kurzer Dialog.

Ich: Ich bin Anfänger.

Sie: English please.

Ich: I am beginner.

Sie: I'm not.

Wir beginnen zu tanzen und sie merkte natürlich, dass ich Probleme habe im Takt zu tanzen. Nach der Hälfte des Liedes änderte sie die Haltung ihrer Hände, damit sich unsere Finger umschlingen können(hoffe ihr wisst, was ich meine). Ich spürte schon von Beginn an eine Wärme die von ihr ausging und ich fühlte mich sehr zu ihr hingezogen. War aber in dieser Situation überfordert und wusste nicht wirklich was ich machen sollte. Nachdem das Lied zu Ende war, ging sie zum nächsten Tanzpartner.

Habe eine Frau zum Tanzen aufgefordert, welche als Zombienonne verkleidet war. Salsa haben wir nur kurz getanzt. Sie meinte ich bin viel zu steif und hat mir Bewegungen gezeigt, welche ich nachmachen sollte um locker zu werden. War eher peinlich für mich, vor den vielen Leuten. Sie hat aber immer den Körperkontakt zu mir gesucht und mir am Schluss des Liedes leicht auf den Rücken geklopft und meine Schultern massiert. Bevor ich die Tanzschule verließ, habe ich mich noch von ihr verabschiedet. Sie hat meine Hand genommen und kurz zugedrückt. Ich ärger mich ein wenig über mich selbst, weil ich nicht mit ihr gesprochen habe. Habe das Gefühl, eine Chance verpasst zu haben.

 

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1.11.19 - Alleine in der Bar und im Club:

Der Plan war ursprünglich, dass ich mit 2 PU-Kollegen fortgehe, diese aber erst später nachkommen. In der Bar bin ich zunächst zur Garderobe hin, um meine Jacke abzugeben. Das Mädel dort war sehr freundlich zu mir und wir haben kurz miteinander gesprochen. Sie meinte, ich sollte diesen Zettel mit der Nummer fotographieren, für den Fall, dass ich den verliere. Ich weiß nicht so genau ob sie mir zum Abschied nur winken wollte, aber ich habe ihr ein leichtes High-Five gegeben. Habe das in diesem Moment irgendwie gut gefunden. Bin dann in den Keller-Bereich gegangen, da es dort einen kleinen Dancefloor gibt. Habe noch kurz über die Gardarobendame nachgedacht und mich geärgert, dass ich nicht länger mit ihr gesprochen habe. Habe sie echt nett gefunden und hat auch gut ausgesehen. Es stand neben ihr ein älterer Herr und ich hätte es als unangenehm empfunden, mit ihr zu flirten, wenn jemand so unmittelbar danebensteht. (Sie haben sich unterhalten, wie ich zur Garderobe gegangen bin)

Unten habe ich mir ein Getränk bestellt und ein Typ hat mich gefragt, was ich trinke. Er hat es dann für seine Freundin bestellt und wir haben uns ein wenig unterhalten. Habe mich zu diesem Zeitpunkt noch nicht getraut, Frauen anzusprechen und wollte mich noch ein wenig mehr "aufwärmen". Habe mit einem Kerl angestoßen, als er vorbeiging und später habe ich jemanden bei dem Tischfussballtisch gesehen. Haben ein paar Runden gespielt und sind dann auf die Tanzfläche gegangen.

Neben uns standen 4 Frauen und ich bin zu dem Mädel hin, welches am nächsten zu mir stand. Habe gefragt, was sie feiern. Sie konnte nur Englisch und hat mir gesagt, dass sie den Geburtstag von ihrer Freundin feiern. Diese Freundin war auch die Schönste von ihnen und geht sogar ein paar Schritte auf mich zu. Sie wollte definitiv, dass ich mit ihr spreche. Jetzt kommt's. Ich verstehe es bis heute nicht. Habe mich einfach auf das Gespräch mit der Anderen konzentiert und sie ignoriert. Vielleicht dachte ich unterbewusst, ich bin nicht in iherer Liga? Das Gespräch mit dem einem Mädel ging kurz danach zu Ende und ich verließ das set. Wenig später wunderte ich mich stark über mein Verhalten.

Es war dann schon 24 Uhr und ich beschloss in einen Club zu gehen, da auch die Bar nur halb voll war. Bei der Garderobe ergab sich wieder eine kurze Konversation mit der Garderobendame. Am Ende meinte sie sogar, dass wir uns vielleicht ja einmal in dem Club sehen werden. Was habe ich darauf gemacht? Richtig. Nichts. Habe mich nur verabschiedet und bin gegangen.

Warum auch immer, ignoriere ich die Signale der Frauen. Ich weiß nicht wirklich, was dahinter steckt.

Im Club angekommen, habe ich mich sehr unwohl und angespannt gefühlt und schaffte erst kurz bevor ich den Club verließ, Frauen anzusprechen. Ich konnte einfach nicht ohne Approach den Club verlassen. Insgesamt habe ich 3 Frauen angesprochen, wobei ich bei 2 nicht über den Opener hinaus gekommen bin. Mit der Dritten habe ich mich ein paar Minuten unterhalten, ehe sie sich abgewandt hat.

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Wenn Du jetzt dranbleibst und weitermachst, erreichst Du was Du Dir vorgenommen hast. Easy. Respekt fürs alleine weggehen 😉

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vor 15 Stunden, Thxggbb schrieb:

Wenn Du jetzt dranbleibst und weitermachst, erreichst Du was Du Dir vorgenommen hast. Easy. Respekt fürs alleine weggehen 😉

Danke für die motivierenden Worte.

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Heute in der Früh ist mein Fön kaputt gegangen und ich wollte die Gelegenheit gleich nutzen, meine Ansprechangst im Daygame zu überwinden. Ich ging am Nachmittag in ein Shopping Center, da es regnete. Im Nachhinein gesehen, hätte ich auf eine Einkaufstraße mit Regenschirm gehen sollen, da wenig los war.

Ich wollte mich am Anfang erstmal aufwärmen, deswegen habe ich eine Person gesucht, die ich nach der Uhrzeit fragen kann. Habe 10 Minuten gebraucht, bis ich jemanden gefragt habe. Habe nach der "perfekten" Situation gesucht. Mir ist dann bewusst geworden, dass es das nicht gibt und ich fand den Mut einen Mann neben mir anzusprechen. Er ignorierte mich die ersten Sekunden und blieb nicht wirklich stehen. Geholfen hat mir das nicht. Ich fühlte mich noch immer angespannt, hielt aber schon nach geeigneten Frauen Ausschau. Ich hatte ein paar hübsche Frauen gesehen, aber meine Ansprechangst war sehr stark heute, sodass ich keine Frau ansprechen konnte.

Ich fühle mich echt frustriert zur Zeit, weil ich das Gefühl habe, dass ich keine Fortschritte mache. Ich war letzte Woche mehrmals auf einer Einkaufstraße, konnte mich aber nicht überwinden, Frauen anzusprechen. Mir fehlt der Fokus im Moment, da ich zum Beispiel gerade einen Kurzlehrgang besuche. Ein Modul hatte ich letzte Woche Freitag und Samstag.    (ich hatte am Samstag nicht mehr die Energie wegzugehen).

Generell geht es mir körperlich und psychisch nicht sonderlich gut. Ich habe mir schon überlegt, hier alles mal niederzuschreiben, habe aber noch Bedenken, ob ich im Internet alles über mich preisgeben soll.

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erster Daygame-Approach seit Monaten:

Sie sitzt in der U-Bahn mir gegenüber, ihre Freundin sitzt neben mir. Ich fühlte sofort eine sexuelle Spannung. Sie überkreuzte ihre Beine und berührte mich mit ihren Schuhen mehrmals "unabsichtlich". Ich dachte mir, dass kann doch nicht Zufall sein, da sie auch recht nervös wirkte. Hatte öfters ihr Handy rausgeholt und eingesteckt. Wir steigen in der gleichen U-Bahn Station aus. Das muss Schicksal sein. War zu diesem Zeitpunkt schon sehr nervös, da ich sie ansprechen wollte. Keine excuses mehr. Sie geht vor mir mit ihrer Freundin und ich bringe sie mit meinem Opener zum Stehen. Ich sagte, dass sie mir vorhin aufgefallen ist. Habe mich dann vorgestellt und sie hat mir auch ihren Namen gesagt, den ich wegen meiner Nervosität vergessen habe. Fragte dann, was sie gerade macht. Mir fiel dann plötzlich nichts mehr ein bzw hatte ich ein Blackout und ich schlug ein Treffen vor. Nachdem sie etwa 2 Sekunden überlegt hat, sagte sie, dass sie nicht möchte. Hat sich aber echt gefreut und mir noch einen schönen Tag gewünscht.

Ich denke, wenn ich nicht so nervös gewesen wäre, hätte ich wahrscheinlich ihre Nummer bekommen...

Was mir ausfgefallen ist, dass ich Zeit brauche, um Frauen anzusprechen. Brauche eine gewisse "Vorbereitungszeit". (gefällt sie mir überhaupt, was für ein Opener, Ansprechangst überwinden)

 

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Dran bleiben, es geht in die richtige Richtung. Diese Vorbereitungszeit ist am Anfang normal, und hatte ich auch dauernd. Du wirst irgendwann merken, wie viel leichter es ist einfach loszulegen, ohne groben Plan. Weil meistens entwickelt sich das Gespräch eh nicht so, wie vorher im Kopf überlegt. Und mit diesem "Ist sie hübsch genug?" manipulierst du dich nur selbst. Wenn sie aus der Nähe doch nicht so geil ist, gehst du halt wieder und bist um 1 Approach und 1 Erfahrung reicher. 

Richtig geil ist, wenn du erlebst wie es ist in einen Approach Flow zu kommen. Gerade im Club passiert mir das hin und wieder. Ich denke garnicht mehr nach, ich schwebe durch den Raum und alles geht von alleine.

ABC -> always be closing

Heißt, versuche immer auf einen Abschluss zu gamen. Frag immer nach der Nummer im Daygame. Im Clubgame versuchst du eher die Frau von der Gruppe zu isolieren und eskalieren bzw. wenn nicht möglich auch hier die Nummer holen.

Wie löse ich das smooth? 
Du führst ein gutes Gespräch mit einer. Wenn du merkst, dass es relativ gut läuft (muss nicht perfekt sein) sagst du irgendwann "Das ist cool. Also war nett, aber ich muss jetzt weiter, hab noch ein Termin." *du bewegst dich schon leicht von ihr weg* "Weißt du was? Lass uns Nummern tauschen und das Gespräch irgendwann Mal fortführen" Dann wartest du am besten gar nicht Ihre Reaktion ab, sondern holst das Handy ganz selbstverständlich raus und lässt sie eintippen.

 

bearbeitet von Yolo
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vor 19 Stunden, xxLionxx schrieb:

erster Daygame-Approach seit Monaten:

Sie sitzt in der U-Bahn mir gegenüber, ihre Freundin sitzt neben mir. Ich fühlte sofort eine sexuelle Spannung. Sie überkreuzte ihre Beine und berührte mich mit ihren Schuhen mehrmals "unabsichtlich". Ich dachte mir, dass kann doch nicht Zufall sein, da sie auch recht nervös wirkte. Hatte öfters ihr Handy rausgeholt und eingesteckt. Wir steigen in der gleichen U-Bahn Station aus. Das muss Schicksal sein. War zu diesem Zeitpunkt schon sehr nervös, da ich sie ansprechen wollte. Keine excuses mehr. Sie geht vor mir mit ihrer Freundin und ich bringe sie mit meinem Opener zum Stehen. Ich sagte, dass sie mir vorhin aufgefallen ist. Habe mich dann vorgestellt und sie hat mir auch ihren Namen gesagt, den ich wegen meiner Nervosität vergessen habe. Fragte dann, was sie gerade macht. Mir fiel dann plötzlich nichts mehr ein bzw hatte ich ein Blackout und ich schlug ein Treffen vor. Nachdem sie etwa 2 Sekunden überlegt hat, sagte sie, dass sie nicht möchte. Hat sich aber echt gefreut und mir noch einen schönen Tag gewünscht.

Ich denke, wenn ich nicht so nervös gewesen wäre, hätte ich wahrscheinlich ihre Nummer bekommen...

Was mir ausfgefallen ist, dass ich Zeit brauche, um Frauen anzusprechen. Brauche eine gewisse "Vorbereitungszeit". (gefällt sie mir überhaupt, was für ein Opener, Ansprechangst überwinden)

 

Da hättest du doch wunderbar situativ ansprechen können. "Hey, das nächste Mal kannst du einfach sagen, dass ich dir gefalle, anstatt mich ständig mit deinen Schuhen zu berühren. ;)" oder sowas in der Art. 🙂

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Zuallererst: Du setzt Dich viel zu sehr unter Druck. Bislang machst Du Fortschritte. Aber man kann und wird sich nicht von heute auf morgen komplett ändern. 
Du arbeitest an Dir, das ist der richtige Schritt!

Bist du grundsätzlich sehr introvertiert? Gespräche mit Männern erfordern ebenfalls Deinen ganzen Mut? So kam es mir zumindest beim Lesen vor. Wovor hast Du Angst? Versuche beim nächsten Ansprechen mal komplett in Dich zu gehen und hinterfrage Deine Nervosität! 
Lächelst Du den-/diejenige beim Ansprechen an? Durch deine Verkrampfung wirkst Du evtl. zu steif - das kann ich aus der Ferne aber nicht beurteilen. 


Bist Du mit Deinem Job zufrieden?
Hast Du Hobbys? Was fehlt Dir in deinem Leben?

Alles was Du Dir vornimmst, wirst Du auch schaffen. Denk immer positiv!!

 

High Five!

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vor 4 Stunden, dschinn schrieb:

Zuallererst: Du setzt Dich viel zu sehr unter Druck. Bislang machst Du Fortschritte. Aber man kann und wird sich nicht von heute auf morgen komplett ändern. 
Du arbeitest an Dir, das ist der richtige Schritt!

Bist du grundsätzlich sehr introvertiert? Gespräche mit Männern erfordern ebenfalls Deinen ganzen Mut? So kam es mir zumindest beim Lesen vor. Wovor hast Du Angst? Versuche beim nächsten Ansprechen mal komplett in Dich zu gehen und hinterfrage Deine Nervosität! 
Lächelst Du den-/diejenige beim Ansprechen an? Durch deine Verkrampfung wirkst Du evtl. zu steif - das kann ich aus der Ferne aber nicht beurteilen. 


Bist Du mit Deinem Job zufrieden?
Hast Du Hobbys? Was fehlt Dir in deinem Leben?

Alles was Du Dir vornimmst, wirst Du auch schaffen. Denk immer positiv!!

 

High Five!

Das stimmt, ich setze mich selber sehr unter Druck.

Ja, würde mich als introvertiert bezeichnen. Gespräche mit Männern fallen mir jetzt leichter seitdem ich öfters alleine weg war. Beim nächsten Approach werde ich meine Ängste erforschen, ich denke aber, ich habe Angst vor Zurückweisung.

Ich kann Dir nicht sagen, ob ich die Frauen beim Opener anlächle. Werde das nächste Mal darauf achten. Generell wirke ich steif/angespannt. Mich haben schon mehrere Frauen in der Tanzschule darauf aufmerksam gemacht.

Ich bin seit September 2017 auf Arbeitssuche. Hatte in der Zwischenzeit nur einen Nebenjob für etwa 2 Monate. Der Grund ist, dass ich wegen Burnout meinen damaligen Job gekündigt habe. Ich konnte einfach nicht mehr. Hatte dann auch eine Depression und Panikattacken, sodass ich 6 Wochen in einer Rehabilitationsklinik war. Eine Somatierungsstörung habe ich bis heute.

Ich versuche in Kurzform meine prägendsten Erlebnisse aufzulisten, damit vielleicht verständlich wird, warum es mir gerade nicht gut geht und was mir fehlt.

Hatte als Baby eine Muskelschwäche und musste 3 Mal in der Woche zur Physiotherapie. Das war immer irgendwie ein Familiengeheimnis und ich habe erst dieses Jahr die ganze Geschichte von meinem Vater erfahren. War in der Schule immer der Außenseiter und ich hatte nur wenige Freunde. Wurde geschlagen, war der Letzte, der beim Turnen gewählt wurde, die Mädels haben mich gemieden usw. Was mich außerdem sehr lange belastet hat war, dass mich eine Lehrerin bei der mündlichen Matura negativ bewertet hat, obwohl die Prüfung eigentlich positiv war (es gab danach einen kleinen Aufstand der anderen Lehrer).

Der größte Einfluss: meine Mutter

Kurz bevor ich den Kontakt vor 2 Jahren abgebrochen habe, hat mir meine Mutter am Telefon gesagt, dass wir (habe einen Bruder) lieblose, schlimme Kinder waren und wir sie nicht umarmt haben. Ich glaube auch deshalb fühle ich mich heute unsicher und nicht geborgen, weil es keine Wärme gab. Sie hatte auch oft Wutausbrüche, wenn etwas nicht gepasst hat. Sie hat mich bis zum Kontaktabbruch noch wie ein kleines Kind behandelt. Ich habe von einem Therapeuten erfahren, dass ich die Rolle des Ersatzehemanns übernommen habe. Als ich ausgezogen bin, hat sich mein Vater von ihr getrennt. Sie hatte dann einen Selbstmordversuch und später einen Nervenzusammenbruch. Eine Zeit die mich sehr belastete. Hatte sie auch im Krankenhaus besucht.

Ich wollte immer die Erwartungen meiner Eltern erfüllen und so habe ich nicht das studiert was mich interessiert. Das wichtigste für sie war Arbeit, Leistung und Geld. Deshalb habe ich auch BWL studiert, weil ich dachte, mit einem Wirtschaftsabschluss bekommt man leicht einen Job. Nach dem Studium habe ich dann einen Job gefunden, den ich zu Beginn schon nicht mochte.

Befand mich sehr lange in einer Orientierungsphase und denke jetzt, dass ich im sozialen Bereich arbeiten möchte. Deshalb auch der Kurzlehrgang.

Was mir fehlt ist der Kontakt mit Frauen. Deshalb habe ich auch zum Tanzen begonnen. Es macht mir aber auch sehr viel Spaß. Ich hätte auch gerne Freunde, mit denen ich meine Abende verbringe.

bearbeitet von xxLionxx

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Bist du noch in Therapie? 6 Wochen sind ja doch recht kurz bei Depressionen und Panikattacken. Allgemein liest es sich so, als würden dich super viele Baustellen daran hindern, du selbst zu sein. Da ist die Sache mit den Frauen, deiner Familiengeschichte, deiner psychischen Gesundheit und auch deiner Familie an sich. Das spielt halt alles in eins rein und solange du nicht am Ursprung anfängst und da ansetzt, kann ich mir nicht vorstellen, dass es sich gravierend bessern wird bzw. wird es dich irgendwann früher oder später einholen. 

 

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Kein Marlboro mehr? Sag nicht du hast es geschafft mit dem Aufhören? oO

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vor 11 Stunden, MissXYZ schrieb:

Bist du noch in Therapie? 6 Wochen sind ja doch recht kurz bei Depressionen und Panikattacken. Allgemein liest es sich so, als würden dich super viele Baustellen daran hindern, du selbst zu sein. Da ist die Sache mit den Frauen, deiner Familiengeschichte, deiner psychischen Gesundheit und auch deiner Familie an sich. Das spielt halt alles in eins rein und solange du nicht am Ursprung anfängst und da ansetzt, kann ich mir nicht vorstellen, dass es sich gravierend bessern wird bzw. wird es dich irgendwann früher oder später einholen. 

 

Es hat mich ja schon eingeholt. War letztes Jahr im Frühjahr auf Reha und bin seitdem in Therapie. Ich würde behaupten, dass sich einiges in meinem Leben verändert hat. Habe den Kontakt zu meiner Familie reduziert, da es mir damit besser geht. Auch mit den Frauen ist es besser geworden.

 

vor 1 Stunde, Thxggbb schrieb:

Kein Marlboro mehr? Sag nicht du hast es geschafft mit dem Aufhören? oO

Kennen wir uns? Habe eigentlich nie geraucht. Nur früher ein paar Mal, wenn ich unterwegs war.

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vor 19 Stunden, xxLionxx schrieb:

Ich kann Dir nicht sagen, ob ich die Frauen beim Opener anlächle. Werde das nächste Mal darauf achten. Generell wirke ich steif/angespannt. Mich haben schon mehrere Frauen in der Tanzschule darauf aufmerksam gemacht.

Okay. Du musst Dich vor dem Weggehen bzw. Approachen in einen sehr guten Stimmungszustand versetzen. Hör Dir deine Lieblingsmusik/Gute-Laune-Musik an. Lächle für ein paar Minuten, obwohl es keinen Grund dafür gibt; unterbewusst schüttet Dein Körper trotzdem Endorphine aus. Das hilft.

 

vor 19 Stunden, xxLionxx schrieb:

Ich bin seit September 2017 auf Arbeitssuche. Hatte in der Zwischenzeit nur einen Nebenjob für etwa 2 Monate. Der Grund ist, dass ich wegen Burnout meinen damaligen Job gekündigt habe. Ich konnte einfach nicht mehr. Hatte dann auch eine Depression und Panikattacken, sodass ich 6 Wochen in einer Rehabilitationsklinik war. Eine Somatierungsstörung habe ich bis heute.

Du brauchst ein Ziel. Überlege Dir, was Du beruflich machen möchtest, was Dir dafür fehlt bzw. wie Du es erreichen kannst. Schreib es auf bzw. hänge es auf. Das ist in meinen Augen Deine größte Baustelle. 

 

vor 19 Stunden, xxLionxx schrieb:

Was mir fehlt ist der Kontakt mit Frauen. Deshalb habe ich auch zum Tanzen begonnen. Es macht mir aber auch sehr viel Spaß. Ich hätte auch gerne Freunde, mit denen ich meine Abende verbringe.

Ich würde das Thema Frauen etwas hinten anstellen. Es wird wesentlich einfacher laufen, wenn Du zufriedener bist. 

Das Wichtigste aber hast Du bereits getan: Du willst etwas ändern. Mach so weiter! :-)

bearbeitet von dschinn
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Der Fieldreport von Freitag.

Unterwegs mit einem PU-Kollegen:

War am Anfang alleine in meiner Stammbar. Es war sehr voll, sodass ich sogar meine Jacke an der Garderobe nicht abgeben konnte. Hatte sowas noch nie erlebt. Ich habe mich auch unwohl gefühlt, da ich mich kaum frei bewegen konnte. Bin aber erstmal runter gegangen in den Keller und habe mir etwas zum Trinken geholt. Habe dann relativ bald neben mir 2 Typen angesprochen, um lockerer zu werden. Später habe ich eine Frau gesehen, die alleine war. Es hat schon Überwindung gekostet sie anzusprechen und ich war wieder nervös. Ich denke, ich habe beim Ansprechen auf das Lächeln vergessen. Ich spürte jedenfalls am Beginn schon, dass sie kein Interesse hatte. Sie hat zwar meine Fragen beantwortet, mehr aber auch nicht. Nach ein paar Sätzen ist sie gegangen. Egal. Ich war zufrieden mit mir.

Ich habe dann eine Nachricht von einem PU-Kollegen aus dem Forum bekommen, dass er in einem Club ist, der sich in der Nähe befindet. War leider nicht ganz mein Musikgeschmack, da nur K-Pop gespielt wurde. Ich war aber froh, nicht mehr alleine zu sein und ich habe auch einige Frauen angesprochen. Das beste Gespräch hatte ich mit einer Asiatin, welche genau so groß war wie ich. Sie ist defenitiv aufgefallen. Was gut war, dass ich sie öfters berührt habe und auch gelächelt habe. Sie hat mich auch ein paar Mal berührt, weshalb ich irritiert war, als sie meinte, dass sie verheiratet ist. Der Kollege meinte, dass war nur ein Shittest. Kann sein, ich habe es ihr geglaubt und mir ihre Hand nicht genau angesehen. War danach ein wenig frustriert.

Wir sind dann so um 2 Uhr zu einem anderen Club gefahren. Auch dort habe ich mehrere Frauen angesprochen. Die beste Unterhaltung hatte ich mit einer Frau, die ich auf ihre Tattoos angesprochen habe. Habe das auch gleich genutzt, um sie zu berühren. Das Gespräch endete aber nach ein paar Minuten. Mir sind keine Gesprächsthemen mehr eingefallen.

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Gast

Hallo,

du erinnerst mich ein wenig an mich selber.

Ich hab jetzt vor kurzem das Buch hier gelesen, das an einigen Stellen hier im Forum auch schon mal erwähnt wurde:

https://www.amazon.de/Nie-mehr-Mr-Nice-Guy/dp/3868839313/

Muss sagen, das passt echt zu 100% auf mich. Eventuell erkennst du auch bestimmte Muster und Verhaltensweisen wieder. Und es hilft dir weiter.

Liebe Grüße,

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vor 9 Stunden, xxLionxx schrieb:

Das Gespräch endete aber nach ein paar Minuten. Mir sind keine Gesprächsthemen mehr eingefallen.

Das liegt an Deiner Nervosität. Hast Du eigentlich schon einmal bei McDonalds einen Döner bestellt? Es geht schlichtweg nur darum, unangenehme Dinge zu machen, damit Du weniger Angst vor einer Abweisung hast. Bspw. habe ich mir zu Schulzeiten tatsächlich mal die Fingernägel schwarz lackiert; ich war alles andere als ein Emo oder Grufty. Was glaubst Du wie oft ich doof angeguckt oder angesprochen wurde? Das hat mir persönlich ungemein geholfen. 
Hast Du die Frau gefragt woher sie kommt? Stell situationsabhängige Fragen á la „Bist du häufiger hier? Welchen Drink kannst Du empfehlen? Gefällt Dir die Musik?“. 
Dennoch wird eine Frau bei Interesse das Gespräch versuchen am laufen zu halten; soll sagen, dass Du Dich lockerer machen sollst. 

 

vor 9 Stunden, xxLionxx schrieb:

Das beste Gespräch hatte ich mit einer Asiatin, welche genau so groß war wie ich. Sie ist defenitiv aufgefallen. Was gut war, dass ich sie öfters berührt habe und auch gelächelt habe. Sie hat mich auch ein paar Mal berührt, weshalb ich irritiert war, als sie meinte, dass sie verheiratet ist. Der Kollege meinte, dass war nur ein Shittest.

Vorab: sehr gut! Versuche häufiger zu lächeln - du siehst es wirkt. Dein Ziel sollte aber nicht der Lay sein; noch nicht. Hab nette Gespräche, die Du dazu nutzt, an Dir zu arbeiten. 
Ein Grund für deine Anspannung könnte der innere Druck sein, unbedingt einen FC hinzubekommen. Das kommt alles, versprochen! Aber mach Dich etwas lockerer und geh mit Spiel, Spaß und Spannung an die Sache! Du hast schließlich nichts zu verlieren. 

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vor 14 Stunden, Schirm schrieb:

Hallo,

du erinnerst mich ein wenig an mich selber.

Ich hab jetzt vor kurzem das Buch hier gelesen, das an einigen Stellen hier im Forum auch schon mal erwähnt wurde:

https://www.amazon.de/Nie-mehr-Mr-Nice-Guy/dp/3868839313/

Muss sagen, das passt echt zu 100% auf mich. Eventuell erkennst du auch bestimmte Muster und Verhaltensweisen wieder. Und es hilft dir weiter.

Liebe Grüße,

Als ich mir deine Beiträge durchgelesen habe, erkannte ich auch einige Ähnlichkeiten.

Werde mir das Buch besorgen. Danke.

vor 6 Stunden, dschinn schrieb:

Das liegt an Deiner Nervosität. Hast Du eigentlich schon einmal bei McDonalds einen Döner bestellt? Es geht schlichtweg nur darum, unangenehme Dinge zu machen, damit Du weniger Angst vor einer Abweisung hast. Bspw. habe ich mir zu Schulzeiten tatsächlich mal die Fingernägel schwarz lackiert; ich war alles andere als ein Emo oder Grufty. Was glaubst Du wie oft ich doof angeguckt oder angesprochen wurde? Das hat mir persönlich ungemein geholfen. 
Hast Du die Frau gefragt woher sie kommt? Stell situationsabhängige Fragen á la „Bist du häufiger hier? Welchen Drink kannst Du empfehlen? Gefällt Dir die Musik?“. 
Dennoch wird eine Frau bei Interesse das Gespräch versuchen am laufen zu halten; soll sagen, dass Du Dich lockerer machen sollst.

Habe letztes Jahr die 2 Monate als Fundraiser auf der Straße gearbeitet. Habe Leute nach Spenden gefragt. Es war am Anfang eine Herausforderung, aber mit der Zeit legte sich die Ansprechangst. Das war auch ein Grund, warum ich den Job gemacht habe. Damit ich an meiner Ansprechangst arbeite.

Diese situationsabhängigen Fragen stelle ich schon. Nur irgendwann fallen mir keine mehr ein.

bearbeitet von xxLionxx

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Arbeit an meiner Schüchternheit:

Hatte gestern Abend wieder meinen wöchentlichen Sportkurs an der Universität. In diesem Kurs gibt es eine Frau, bei der ich nicht wirklich weiß, ob sie mir gefällt. Sie ist mir ein wenig zu dick, hat aber ein hübsches Gesicht. Habe früher hin und wieder mit ihr gesprochen, da sie den Blickkontakt sucht und mich fast immer anlächelt. Habe versucht, es immer beiläufig zu gestalten, wenn ich "zufällig" neben ihr trainiere. Ich merke jedenfalls, dass sie nervös/angespannt wirkt, wenn ich mit ihr spreche. Lächelt auch oft verlegen. Gestern habe ich nun öfters neben ihr trainiert und immer wieder das Gespräch gesucht. Nach der Einheit haben wir uns auch noch ein wenig unterhalten. Habe mich einfach neben ihr hingestellt und sie hat mich angesprochen. Ich denke schon, dass ich sie näher kennenlernen möchte, da sie sympathisch wirkt.

Habe mich danach mit einem PU-Kollegen getroffen und wir sind in eine Studentenbar gegangen. Es gibt diesbezüglich leider nicht viel zu erzählen, da ich mit keiner Frau eine Unterhaltung führen konnte. Habe zwar ein paar Frauen angesprochen (3-4), aber keine hatte Interesse. Bin dann aber auch schon um 1 Uhr nach Hause gefahren, da ich echt müde war vom Trainieren. Eine Sache die vielleicht erwähnenswert ist. Habe mich am Anfang sehr unwohl gefühlt und angespannt. Wir sind zu dem Karaoke-Bereich gegangen und ich bin die ersten Minuten anteillos daneben gestanden. Die meisten waren schon angetrunken und hatten echt gute Laune. Nach einer gewissen Zeit habe ich begonnen laut mitzusingen und habe mit den Leuten um mich herum mitgefeiert. Ich war plötzlich Teil der Party. Am Anfang hat es aber echt Überwindung gekostet.

bearbeitet von xxLionxx

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vor 2 Stunden, xxLionxx schrieb:

Arbeit an meiner Schüchternheit:

Hatte gestern Abend wieder meinen wöchentlichen Sportkurs an der Universität. In diesem Kurs gibt es eine Frau, bei der ich nicht wirklich weiß, ob sie mir gefällt. Sie ist mir ein wenig zu dick, hat aber ein hübsches Gesicht. Habe früher hin und wieder mit ihr gesprochen, da sie den Blickkontakt sucht und mich fast immer anlächelt. Habe versucht, es immer beiläufig zu gestalten, wenn ich "zufällig" neben ihr trainiere. Ich merke jedenfalls, dass sie nervös/angespannt wirkt, wenn ich mit ihr spreche. Lächelt auch oft verlegen. Gestern habe ich nun öfters neben ihr trainiert und immer wieder das Gespräch gesucht. Nach der Einheit haben wir uns auch noch ein wenig unterhalten. Habe mich einfach neben ihr hingestellt und sie hat mich angesprochen. Ich denke schon, dass ich sie näher kennenlernen möchte, da sie sympathisch wirkt.

Habe mich danach mit einem PU-Kollegen getroffen und wir sind in eine Studentenbar gegangen. Es gibt diesbezüglich leider nicht viel zu erzählen, da ich mit keiner Frau eine Unterhaltung führen konnte. Habe zwar ein paar Frauen angesprochen (3-4), aber keine hatte Interesse. Bin dann aber auch schon um 1 Uhr nach Hause gefahren, da ich echt müde war vom Trainieren. Eine Sache die vielleicht erwähnenswert ist. Habe mich am Anfang sehr unwohl gefühlt und angespannt. Wir sind zu dem Karaoke-Bereich gegangen und ich bin die ersten Minuten anteillos daneben gestanden. Die meisten waren schon angetrunken und hatten echt gute Laune. Nach einer gewissen Zeit habe ich begonnen laut mitzusingen und habe mit den Leuten um mich herum mitgefeiert. Ich war plötzlich Teil der Party. Am Anfang hat es aber echt Überwindung gekostet.

Um weiter Erfahrung sammeln zu können probiere doch Mal die "dickere" vom Sportkurs zu Daten verführen und Sex mit ihr haben. Sportkurs heißt sie arbeitet an sich und sieht vielleicht jede Woche ein wenig besser aus ;-) Hast zwar geschrieben, du willst keinen Sex mehr mit Frauen, die dir nicht richtig gefallen. Aber um dort hinzukommen, helfen solche Erfahrungen enorm.

Es ist okay nicht immer eine mega Laune zu haben. Verstell dich da auch nicht zwanghaft/künstlich. Niemand mag Miesepeter, aber wenn es nicht will dann stehst du eben ein paar Minuten anteillos daneben. Umso besser, dass dann die Stimmung auf natürliche Weise von selbst hochgekommen ist.

Keep working

 

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Sportkurs heißt sie arbeitet an sich

Das allein verdient Respekt. Ich hab auch mal eine etwas dickere aus meinem Fitness-Studio zum Kaffee eingeladen. Selbst die gab mir einen Korb. 😂

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vor 8 Stunden, xxLionxx schrieb:

In diesem Kurs gibt es eine Frau, bei der ich nicht wirklich weiß, ob sie mir gefällt. Sie ist mir ein wenig zu dick, hat aber ein hübsches Gesicht.

Was spricht gegen ein bisschen flirten? Lern‘ sie doch mal bei einem Date besser kennen. Ob Du dann noch mit ihr in die Kiste springst, kannst Du immer noch entscheiden. 
Entscheidend für deinen Lernerfolg ist der Umgang mit Menschen, speziell Frauen. Du wirst routinierter und gelassener. 
Ich bin auf Deinen Date-Bericht gespannt!

 

vor 8 Stunden, xxLionxx schrieb:

Es gibt diesbezüglich leider nicht viel zu erzählen, da ich mit keiner Frau eine Unterhaltung führen konnte.

Setz Dich nicht allzu sehr unter Druck. Möglicherweise hemmt Dich das etwas. Der Spaß sollte im Vordergrund stehen - und dann läuft es auch besser! 

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Fieldreport von Freitag.

Überfüllter Club:

Seitdem ich regelmäßig fortgehe, ist es mir schon öfters passiert, dass die besuchten Clubs überfüllt waren. Ich bin ehrlich zu euch. Ich kann es überhaupt nicht leiden. Dieses ständige Gedränge und Gestoße nervt mich. In solchen Situationen weiß ich auch nicht, wie ich Frauen ansprechen kann. Ich fühle mich einfach unwohl und vielleicht überfordert.

Habe es dadurch nur geschafft, eine Frau anzusprechen. Habe auf der Tanzfläche ein Mädel angesprochen, welche ein paar bunte Leuchtstoffröhrchen um ihre Handgelenke hatte. Habe gefragt, ob sie mir eines geben könnte. Sie wollte nicht. Das war die ganze Unterhaltung. Ich sehe jetzt ein, dass ich mir selber durch den überfüllten Club, die Stimmung vermiest habe.

Habe mir im Forum einige Club Guides durchgelesen und weiß nun, was ich falsch gemacht habe. Werde nächstes Mal mich im Bar Bereich aufhalten und die Tanzfläche meiden.

Vielleicht habe ich mich auch unter den Leuten nicht wohl gefühlt (bin dieses Mal in einen anderen Club gegangen). Die meisten Leute waren eher locker gekleidet. Zu Beginn hat mich wer sogar für das Barpersonal gehalten. Ich habe immer ein Hemd an beim Fortgehen und gehe lieber in Clubs, wo sich die Leute schicker anziehen.

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Gast

Kenn ich.

Clubgame lief bei mir immer so ab:

1. Vorher und im Auto: Gute Laune

2. Vor Ort: Durchatmen, weil ich alleine im Club bin. Im Gegensatz zu allen anderen, die dort in Gruppen sind und Spaß haben. Für mich einfach nur "Arbeit" = Stress = alles andere außer Spaß.

3. Erstmal beruhigen, da Alkoholverbot zuckerfreie Energydrinks in den Kopf.

4. Laune wird schlechter. Dank der Energyteile gehe ich auf die Tanzfläche, um bessere Laune zu kriegen.

5. Tanzen hilft etwas, aber merklich besser wird die Laune nicht.

6. Fange an neidisch zu werden auf all die Pärchen. Laune geht weiter runter.

7. Der Neid wird zu Selbsthass.

8. Der Selbsthass wird projiziert auf andere Leute.

9. Werde leicht aggressiv und breche es deswegen ab.

In Phase 8 und 9 habe ich dann auch gar keine Lust mehr auf Frauen, geschweige denn die anzusprechen. In dieser Phase könnte man mir eine auf dem Silbertablett mit Schleife schenken und ich würde sie links liegenlassen und trotzdem nach Hause gehen.

Natürlich sprech ich Frauen auch deswegen nicht an, weil ich nicht weiß was ich mit ihnen anfangen soll. Aber in Phase 8 und 9 vor allem deswegen nicht, weil ich sie insgeheim anfange zu hassen (Projektion des Selbsthasses eben). Ich war auch schon ewig nicht mehr in irgendeinem Club. Glaube fast drei Monate her jetzt.

 

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Am 26.11.2019 um 03:32 , Schirm schrieb:

Kenn ich.

Clubgame lief bei mir immer so ab:

1. Vorher und im Auto: Gute Laune

2. Vor Ort: Durchatmen, weil ich alleine im Club bin. Im Gegensatz zu allen anderen, die dort in Gruppen sind und Spaß haben. Für mich einfach nur "Arbeit" = Stress = alles andere außer Spaß.

3. Erstmal beruhigen, da Alkoholverbot zuckerfreie Energydrinks in den Kopf.

4. Laune wird schlechter. Dank der Energyteile gehe ich auf die Tanzfläche, um bessere Laune zu kriegen.

5. Tanzen hilft etwas, aber merklich besser wird die Laune nicht.

6. Fange an neidisch zu werden auf all die Pärchen. Laune geht weiter runter.

7. Der Neid wird zu Selbsthass.

8. Der Selbsthass wird projiziert auf andere Leute.

9. Werde leicht aggressiv und breche es deswegen ab.

In Phase 8 und 9 habe ich dann auch gar keine Lust mehr auf Frauen, geschweige denn die anzusprechen. In dieser Phase könnte man mir eine auf dem Silbertablett mit Schleife schenken und ich würde sie links liegenlassen und trotzdem nach Hause gehen.

Natürlich sprech ich Frauen auch deswegen nicht an, weil ich nicht weiß was ich mit ihnen anfangen soll. Aber in Phase 8 und 9 vor allem deswegen nicht, weil ich sie insgeheim anfange zu hassen (Projektion des Selbsthasses eben). Ich war auch schon ewig nicht mehr in irgendeinem Club. Glaube fast drei Monate her jetzt.

 

Wenn ich mit PU-Kollegen fortgehe, nimmt mir das etwas den Druck raus. Bin dann nicht nur darauf fokusiert Frauen anzusprechen. Bist du schon einmal mit Kollegen aus dem Forum weggegangen?

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