LTR - Partnerin früher Swingerin

144 Beiträge in diesem Thema

Empfohlene Beiträge

1. Dein Alter: 40
2. Ihr Alter: 44
3. Art der Beziehung monogam
4. Dauer der Beziehung  12 Monate
5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 4 Monate
6. Qualität/Häufigkeit Sex: durchschnittlich täglich
7. Gemeinsame Wohnung?: ja
8. Probleme, um die es sich handelt: Historie Partnerin
9. Fragen an die Community

 

Hallo zusammen,

sehr sehr interessantes Forum hier, ich habe schon viel gelesen und danke schon mal allen für den Fundus!

Ich möchte nicht zu detailliert auf meine/unsere Situation eingehen, mich beschäftigt konkret eine Frage.

Meine Partnerin (ich nenne sie mal HB9...) kommt aus einer relativ lieblosen Beziehung/Ehe/vielmehr WG (ich auch, wenn auch nicht lieblos), beide ca. 15 Jahre lang.

In den letzten 3 Jahren, bevor wir uns "trafen", also noch in ihrer alten Beziehung, ging sie mit ihrem Mann/Anhängsel in Swinger-Clubs, um sich etwas zu holen, das sie daheim nicht bekam (nichts extravagantes, er hatte wohl einfach nur kaum Bock auf Sex - was er dann in Swinger-Clubs wollte erschließt sich mir übrigens auch nicht). Das Auftauchen meiner Wenigkeit hat sie komplett weggebeamt, sie hat sich getrennt, ist zu mir gezogen (ich war schon länger getrennt) und meint, sie brauche das Swingen definitiv nicht mehr.

Ich selbst kenne keine Swinger-Clubs von innen. Ich tue mir etwas schwer damit, darauf zu vertrauen, dass ihr Bedürfnis nach "mehr" tatsächlich nicht mehr kommt. BTW, Sex ist galaktisch, sind da extrem kompatibel und Sex mit Liebe im Spiel kannte sie wohl bisher nicht und flasht sie total. Ich bin empathisch ziemlich gut dabei und glaube ihr das deshalb schon (was vllt meine Frage schon beantwortet, aber etwas "Angst" ist da, Treue ist mir überragend wichtig). PS: Das nochmal genauer: Ich habe aufgrund dessen, wie sie wirkt etc. in 95% der Zeit Null, so nennt man das wohl, Hirnficks. Die 5% sind das Problem und hauen in ihrer Intensität voll rein.

Irgendwelche Ideen in Sachen Vertrauen, Mindset o.ä.?

Danke Euch

Franki

 

 

bearbeitet von FrankiLi

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vor 12 Minuten, FrankiLi schrieb:

Ich tue mir etwas schwer damit, darauf zu vertrauen, dass ihr Bedürfnis nach "mehr" tatsächlich nicht mehr kommt.

Was würde dann passieren?

vor 13 Minuten, FrankiLi schrieb:

Treue ist mir überragend wichtig

Ist Swingen das Gegenteil von Treue?

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Da gibt's keine Routinen, mit denen sich erschließen lässt, ob sie das für ihr Sex Life unabdingbar braucht bzw längerfristig Monogamie praktizieren will / kann.

Mindset muss das gleiche sein wie in jeder anderen (monogamen) LTR: entspannt, keine eifersüchtigen Aktionen, Führung zeigen und Attraction hoch halten. 

Würde da nicht weiter nach bohren, sie hat dir erzählt weshalb und warum sie das gereizt hat erzählt und gut ist.

Genieß die gemeinsame Zeit und den geschilderten tollen Sex. Wenn in paar Jahren das nachlassen soll, hast du wenigstens schon die Garantie, dass sie in vielen Bereichen offen ist. Stichwort: Dreier ect.

bearbeitet von Laktatcowboy
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vor 4 Minuten, Helmut schrieb:

Ist Swingen das Gegenteil von Treue?

Für mich ja. Ob ich da den Horizont aufmachen würde, weiß ich nicht, eher nicht.

vor 4 Minuten, Helmut schrieb:

Was würde dann passieren?

vor 17 Minuten, FrankiLi schrieb:

Lässt sich glaube ich aus oben ableiten...

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vor 24 Minuten, FrankiLi schrieb:

Das nochmal genauer: Ich habe aufgrund dessen, wie sie wirkt etc. in 95% der Zeit Null, so nennt man das wohl, Hirnficks. Die 5% sind das Problem und hauen in ihrer Intensität voll rein.

Wie häufig und intensiv diese Hirnficks (also Gedanken zu hypothetischen Situationen, die bei dir Stress verursachen) auftreten, ist erst einmal sekundär. Entweder beeinflussen sie dich (und damit dein Verhalten und letztendlich auch die Beziehung) oder nicht und da du diesen Thread aufgemacht hast, vermute ich ersteres.

bearbeitet von Challenger
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vor 9 Minuten, Challenger schrieb:

Verstehe das Problem ehrlich gesagt nicht ganz

Ich auch nicht. Hirnfick halt.

 

vor 10 Minuten, Challenger schrieb:

aber will aus Gründen nicht fremdgehen

... so ist es ...

 

vor 11 Minuten, Challenger schrieb:

Meiner Meinung nach wäre es essentiell, wenn du in der Beziehung eine offene Kommunikation vorlebst und als wichtigen Wert hochhältst.

Läuft

 

vor 11 Minuten, Challenger schrieb:

Etwaige Hirnficks von dir, die diesbezüglich bereits im Voraus stattfinden (also bevor sie irgendein Bedürfnis in diese Richtung anspricht), säen nur unbegründetes Misstrauen in die Beziehung, sind also sinnlos und destruktiv.

Ich weiß. Sachlich alles klar. Aber deshalb heißt das Ding ja HirnFICK oder?

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vor 4 Minuten, Sprachlos schrieb:

Und Swingern ist Müll im Vergleich dazu:

vor 27 Minuten, FrankiLi schrieb:

Tja. Meint sie indirekt auch. Blöd, dass ich den Vergleich nicht nachvollziehen kann, also das "Müll im Vergleich" nicht erlebt habe, sollte ich mir das mal live ansehen, um ein Bild zu bekommen, oder "hirnfickt" das noch mehr?

Jedenfalls, Deine Einschätzung hilft mir schon mal, nehme an, Du kannst das gut beurteilen 🙂

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vor 7 Minuten, Sprachlos schrieb:

Weils das Gegenteil davon ist: Du gehst als Paar gemeinsam da hin, hast Vereinbarungen, was geht und was nicht.

Ich verstehe den Gedanken vollkommen, aber lässt sich mit meiner Denke halt nicht vereinbaren. Nenn mich erz-konservativ, is halt so.

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vor 11 Minuten, Challenger schrieb:

Wie häufig und intensiv diese Hirnficks (also Gedanken zu hypothetischen Situationen, die bei dir Stress verursachen) auftreten, ist erst einmal sekundär. Entweder beeinflussen sie dich (und damit dein Verhalten und letztendlich auch die Beziehung) oder nicht und da du diesen Thread aufgemacht hast, vermute ich ersteres.

Hm, un nu?

Mein Gedanke: Bei der Gelegenheit an mir generell arbeiten und zwar diesen Hirnfick abstellen, für die Beziehung, aber parallel für die Persönlichkeit als eine Art "Übung"...

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Gerade eben, Calara schrieb:

Wie ist denn Deine „Denke“?

Dass ich beliebigen Sex ablehne, der für mich etwas sehr Intimes ist. Das war mal anders, seit ich erwachsen bin aber genau so.

Ich kenne viele Argumente, mit denen man meine Denke relativieren könnte. Vllt nicht alle. Jedenfalls, ich bin da berechenbar und klar. Flasht sie sicherlich auch...

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vor 8 Minuten, FrankiLi schrieb:

Dass ich beliebigen Sex ablehne, der für mich etwas sehr Intimes ist.

Das ist ja auch dein gutes Recht.

Offenbar hast du jetzt aber ein Mädel erwischt, die das zumindest früher anders gesehen hat, und beliebigen Sex nicht abgelehnt hat.

Geht's also letztlich darum ob sie sich ausreichend "geändert" hat damit sie das nun gleich sieht wie du? Oder geht's darum, dass du deine Sichtweise ändern willst und eventuell damit auch verstehen warum sie das getan hat?

bearbeitet von Helmut
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vor 6 Minuten, FrankiLi schrieb:

Dass ich beliebigen Sex ablehne, der für mich etwas sehr Intimes ist. Das war mal anders, seit ich erwachsen bin aber genau so.

Ich kenne viele Argumente, mit denen man meine Denke relativieren könnte. Vllt nicht alle. Jedenfalls, ich bin da berechenbar und klar. Flasht sie sicherlich auch...

Du musst das nicht relativieren. Wenn für dich Sex im Swingerclub nicht geht, dann ist das vollkommen i.O. Du bist hier halt in einem Forum voller offener Menschen, was nicht bedeutet, dass deine Denkweise nicht auch völlig legitim wäre.

Sprich mit ihr doch einfach mal darüber, oder habt ihr das schon? Sag ihr das so, wie uns. Dass für dich beliebiger Sex nicht geht und sie, falls sie da anders ticken sollte, damit leben müsse. 

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vor 5 Minuten, Enatiosis schrieb:

Sprich mit ihr doch einfach mal darüber, oder habt ihr das schon? Sag ihr das so, wie uns. Dass für dich beliebiger Sex nicht geht und sie, falls sie da anders ticken sollte, damit leben müsse. 

Klar haben wir das. Ich bin da klar, kommt für mich nicht in Frage, wusste und weiß sie auch - war mir auch wichtig, bevor es wirklich "ernst" wird. Letzte Angst: Ihre Akzeptanz meiner Einstellung kann sich ja mal ändern. Aber ich merke schon, so weit sollte ich nicht denken, stimmts...

 

vor 6 Minuten, Helmut schrieb:

Geht's also letztlich darum ob sie sich ausreichend "geändert" hat damit sie das nun gleich sieht wie du? Oder geht's darum, dass du deine Sichtweise ändern willst und eventuell damit auch verstehen warum sie das getan hat?

Sensationell gute Frage. Ich würde ja sagen, mach mal einen Vorschlag, worum es mir geht... Womöglich liegt die Wahrheit in der Mitte....

bearbeitet von FrankiLi

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vor 19 Minuten, FrankiLi schrieb:

Ich auch nicht. Hirnfick halt.

 

... so ist es ...

 

Läuft

 

Ich weiß. Sachlich alles klar. Aber deshalb heißt das Ding ja HirnFICK oder?

Hört sich doch schon mal gut an. Wie die anderen Kollegen es auch schon geschrieben haben: 

1. Du hast deine Meinung, das ist vollkommen in Ordnung, auch wenn sie nicht mit der deiner Partnerin übereinstimmt.

2. Deine Partnerin hat eine bestimmte Einstellung, die auch völlig okay ist.

3. Jetzt trefft ihr beide aufeinander. Der Clou ist nun: Gegenseitige Akzeptanz. Du verinnerlichst Punkt 2, sie verinnerlicht Punkt 1.

DANACH kann man gemeinsam nach Kompromissen suchen, um die Beziehung und das Leben für beide weiter zu verbessern. Alles kann, nichts muss. Jeder hat das Recht auf Vetos und No-Gos. Im Extremfall kann man sich da natürlich auch irgendwann auseinander leben und es kann zu einer Trennung kommen, aber auch dann wird das Leben weitergehen und du wirst wieder auf die Beine kommen. Somit besteht also kein Grund zur Sorge oder sich selbst das Hirn zu ficken.

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vor 19 Minuten, FrankiLi schrieb:

Letzte Angst: Ihre Akzeptanz meiner Einstellung kann sich ja mal ändern. Aber ich merke schon, so weit sollte ich nicht denken, stimmts...

Doch, dann aber bitte auch weiterdenken und nicht aus Angst bei dem einen Gedanken verharren. Wie geht es dann denn konkret weiter, also was sind die Konsequenzen und was wäre denn der Worst Case? Wahrscheinlich dass ihr euch deswegen trennen könntet. Wie wahrscheinlich ist es, dass eine Frau Mitte 40 sich von einem Mann trennt, der ihr total viel gibt (inkl. geilem Sex), um mit Fremden vögeln zu können, aber dafür wieder alleine darzustehen? Kleiner Hinweis: In eurem Alter sollten sich Männer um einiges leichter tun als Frauen, einen neuen tollen Lebenspartner zu finden.

Und falls sie tatsächlich eine Frau wäre, die einen Mann verlässt, den sie liebt, um wieder in Swingerclubs gehen zu können... wäre sie dann ein großer Verlust für dich?

bearbeitet von Challenger
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vor 50 Minuten, FrankiLi schrieb:

Ich verstehe den Gedanken vollkommen, aber lässt sich mit meiner Denke halt nicht vereinbaren. Nenn mich erz-konservativ, is halt so.

Das ist  ja auch völlig in Ordnung so.
Und mit Deiner Einstellung scheint sie sich doch prima arrangiert zu haben.

Lös Dich mal von dem Gedanken, dass sie mal in einer unerfüllten sexuellen Beziehung in Swingerclubs war.
Das impliziert doch nicht, dass sie das in Zukunft auf jeden Fall wieder will.

Ich bin vor 35 Jahren wie ein Bekloppter im Schwimmbad vom 10 Meter Turm gesprungen - wochenlang stundenlang jeden Tag in den Ferien.
Hab ich heute auch keinen Bock mehr drauf.

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Tja, ist halt auch so:

a) Bereits gelebt, kennengelernt, brauch ich nicht mehr

b) Kenn ich, nicht so schlecht, vllt. mal wieder..

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vor 1 Minute, FrankiLi schrieb:

) Kenn ich, nicht so schlecht, vllt. mal wieder..

Betone mal das "vielleicht".

Sie ist nicht fremdgegangen. Sie ist mit ihrem Mann dahin.
Du lebst also lediglich mit dem Risiko, dass sie Dich irgendwann mal ansprechen könnte, ob Du mit ihr in einen Swingerclub gehen würdest.
Und dann kannst Du Dich mit dem "Problem" auseinandersetzen.

Mit Deinem aktuellen Sorgenpotenzial "was wäre, wenn?" machst Du Euch nur ein Problem, wo gar keines ist.

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Passt, danke allen.

Wobei, das noch: Sollte ich mir so einen Club mal informativ von innen ansehen, damit ich mich nicht so unwissend fühle? Ich meine, definitiv ohne Rumgevögel etc.

Oder will ich das nicht gesehen habe, weil es das Kopfkino aktivieren könnte?

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vor 16 Minuten, FrankiLi schrieb:

Doch. Mit mir...

Also das ist auf jeden Fall eine interessante Info, sowas kann man auch gerne mal in den Startpost packen. Auch wenn ich deswegen kein Riesenfass aufmachen würde, würde mich persönlich das viel eher stören als einvernehmliche Swingerclub-Besuche in der Vergangenheit. Aber auch hier würde ich nicht kausal von der Vergangenheit auf die Gegenwart oder Zukunft schließen, es ist wie es ist. Stichwort Akzeptanz: Nimm sie einfach so an wie sie ist, jubel ihr keine Unterstellungen unter und verhalte dich gemäß in dubio pro reo.

Solange du für sie attraktiv bist, wird sie wahrscheinlich weder Lust auf Swingerclubs noch Fremdgehen haben. Ich würde an deiner Stelle  eher dafür Zeit investieren, meine Attraction hochzufahren als selbst in Swingerclubs rumzuspringen, sie wird das ja evtl. mitkriegen und dann kommst du auch wieder unsicher rüber, falls du sie über den Grund deines Swingerclubs-Besuchs nicht im Unklaren lassen möchtest.

bearbeitet von Challenger
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vor 5 Minuten, FrankiLi schrieb:

Passt, danke allen.

Wobei, das noch: Sollte ich mir so einen Club mal informativ von innen ansehen, damit ich mich nicht so unwissend fühle? Ich meine, definitiv ohne Rumgevögel etc.

Oder will ich das nicht gesehen habe, weil es das Kopfkino aktivieren könnte?

Das Kopfkino hast du ja eh.

Ich will nicht sagen, dass es im Swingerclub nicht auch berauschende, faszinierende Momente gibt, aber die Wirklichkeit ist meist viel profaner als man sich so vorstellt, oft regelrecht ärmlich.

Ich glaube schon, dass du es dir danach vorstellen kannst, wenn deine Fau sagt, dass sie auch gut darauf verzichten könnte.

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