Immobilie kaufen, Lohn sich noch?

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Hallo,

ich habe vor ein Zwei-Familienhaus zu kaufen. Preis um 250.000,-eur. Eigenkapital 60.000-80.000,-EUR. Die Preise auf Immobilien sind in den letzten 10 Jahren explodiert. 2x-3x teurer geworden. Die Finanzkrise wird früher oder später kommen. Das heißt die Immobilienblase wird platzen und die Immobilien werden an Wert verlieren. Es kann auch sein, dass sie stark versteuert werden. Da der Staat ja nach der Krise pleite wird und dringend Geld brauchen wird. Immobilie als Melkkuh wäre für Staat ein gefundenes Fressen. Da man die Immobilie weder verstecken, noch ins Ausland bringen kann. So habe ich das zumindest mitbekommen. Hier gibt es bestimmt Leute die sich in Immobilenmarkt auskennen. Wie schaut es heute mit eigenen 4 Wände aus, lohnt sich noch?

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selber drin wohnen oder als reine Geldanlage?

bearbeitet von Nachtzug

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Hab mir das Video angeschaut. Irgendwie redet er zum Teil echt komisches Zeug. Das teuerste an einer IMMOBILIE ist ja das Grundstück, nicht das Gebäude. Er sagt aber das Gegenteil. Das Gebäude soll angeblich den größten Teil des Preises ausmachen??

Ja, die Immobilie ist zum wohnen gedacht.

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vor 5 Stunden, saschaaa schrieb:

Hallo,

ich habe vor ein Zwei-Familienhaus zu kaufen. Preis um 250.000,-eur. Eigenkapital 60.000-80.000,-EUR. Die Preise auf Immobilien sind in den letzten 10 Jahren explodiert. 2x-3x teurer geworden. Die Finanzkrise wird früher oder später kommen. Das heißt die Immobilienblase wird platzen und die Immobilien werden an Wert verlieren. Es kann auch sein, dass sie stark versteuert werden. Da der Staat ja nach der Krise pleite wird und dringend Geld brauchen wird. Immobilie als Melkkuh wäre für Staat ein gefundenes Fressen. Da man die Immobilie weder verstecken, noch ins Ausland bringen kann. So habe ich das zumindest mitbekommen. Hier gibt es bestimmt Leute die sich in Immobilenmarkt auskennen. Wie schaut es heute mit eigenen 4 Wände aus, lohnt sich noch?

Es kommt auch schon drauf an wo du das Haus kaufen willst und ob du es selbst bewohnst oder vermietest und ob du mit deinem ganzen Geld in diesem Haus investiert oder ob du diversifiziert bist in deinen Geldanlagen. Immobiliendarlehen sind derzeit echt günstig und wenn du für 250.000 € ein 2-Familienhaus in gutem Zustand und guter Lage kaufen und rentabel vermieten kannst, dann macht es Sinn den Taschenrechner zu bemühen und die Rentabilität zu berechnen. 

Was der Staat im Falle einer Krise macht, kannst du und sonst auch keiner vorhersagen. Auch nicht, was der Staat dann mit deinem Vermögen machen möchte oder wie er es bewertet, wenn es dann auf der Bank liegt oder in anderen Sachwerten angelegt ist.

 Ich persönlich würde das Geld nicht ausschließlich in Immobilien investieren sondern breiter diversifizieren.

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vor 8 Stunden, saschaaa schrieb:

Hab mir das Video angeschaut. Irgendwie redet er zum Teil echt komisches Zeug. Das teuerste an einer IMMOBILIE ist ja das Grundstück, nicht das Gebäude. Er sagt aber das Gegenteil. Das Gebäude soll angeblich den größten Teil des Preises ausmachen??

Ja, die Immobilie ist zum wohnen gedacht.

Die Art wie er redet mag komisch sein, inhaltlich hat das aber Hand und Fuss.

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vor 16 Stunden, Sam Stage schrieb:

Die Art wie er redet mag komisch sein, inhaltlich hat das aber Hand und Fuss.

Ab Minute 2 spricht er davon, "das Ganze" koste einen Arbeitnehmer oder Unternehmer bei "50% Steuerprogression" (keine Ahnung was damit gemeint ist) quasi das doppelte. M.E. fällt die Steuerlast unabhängig von der Art des Wohnens, also Eigentum oder Miete, an. Der Typ redet einfach nur Schwachsinn nach dem Motto wenn du Kartoffeln pflanzt musst du bedenken, dass es zu viel Regen geben könnte.

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heutzutage kaufen viele ein Haus in der Pampa oder bauen gar eins, weil sie Kinder haben oder kriegen und in der Stadt einfach keine Wohnung mehr für diese Lebensumstände finden

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Am 4.1.2020 um 09:17 , Sam Stage schrieb:

Die Art wie er redet mag komisch sein, inhaltlich hat das aber Hand und Fuss.

Geht so.

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vor 10 Stunden, tomatosoup schrieb:

Ab Minute 2 spricht er davon, "das Ganze" koste einen Arbeitnehmer oder Unternehmer bei "50% Steuerprogression" (keine Ahnung was damit gemeint ist) quasi das doppelte. M.E. fällt die Steuerlast unabhängig von der Art des Wohnens, also Eigentum oder Miete, an. Der Typ redet einfach nur Schwachsinn nach dem Motto wenn du Kartoffeln pflanzt musst du bedenken, dass es zu viel Regen geben könnte.

Nur weil er in dem einen Punkt übertreibt / unrecht hat, ist der ganze Beitrag Schwachsinn? 

Warum wird hier im Forum eigentlich immer nur in den Krümmeln gesucht, anstatt - mit etwas Fehlertoleranz - das große Ganze zu sehen?

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Was ist denn das große ganze? Ja, man kann mit Immobilien reich werden, wenn man gute Immos billig kauft.

 

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Der Typ im Video redet einfach Schmarn. Übrigens wer eine Immobilie finanziert, bekommt Steuernachlass. Das sehe ich bei meinem Onkel. Von diesem Steuernachlass hat er sich ein Balkon usw. finanziert. Der Typ im Video sagt auch, dass er niemals in Eigenheim umziehen würde, weil man so die Reparaturkosten nicht von Steuer absetzen könnte, falls welche Entstehen würdeN. Sorry, aber bei seiner finanziellen Lage ist so eine Begründung ein Witz. Sowas kann er locker leisten. Wo sehe ich den größten Vorteil eines Eigenheims? Ich zahle das selbe Geld was ich setzt für meine Miete zahle. Aber werde nach 15Jahren, wenn ich die Immobilie ausbezahlt habe, mietfrei wohnen. Ich werfe jetzt quasi das Geld aus dem Fenster. Der Typ im Video ist darauf fokussiert die Immobilie auf „Pampe“ schlecht zu machen. Klar als Immobilienvermieter ist „Pampe“ schlecht. Daran zweifelt keiner. Aber zum Leben?

Von dem anderen Schmarn, der dieser Typ im Video erwähnt, sage ich schon nichts mehr. LOL, Gebäude macht den Mehrpreis bei einer Immobilie. Da lachen ja die Hühner. Keine Ahnung wie man so ein Mist verzapfen kann sorry. Dann soll mir bitte der Herr erklären warum der selbe Haus wie auf der „Pampe“ in der Stadt 2-3x teuerer ist. Obwohl er aus den selben Ziegeln gebaut ist. Totaler Mist.

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vor 22 Stunden, Nachtzug schrieb:

Was ist denn das große ganze? Ja, man kann mit Immobilien reich werden, wenn man gute Immos billig kauft.

 

- Das man besser ETW's kauft und von der Rendite zur Miete wohnt um damit private Ausgaben quasi versteuern zu können.
- Das man sich nicht bis zur Halskrause verschuldet und dadurch auf Jahrzehnte ins Hamsterrad gerät. 
- Das Fahrtkosten und der damit verbundene Verlust an Lebenszeit oft nicht betrachtet werden, wenn so eine Entscheidung getroffen wird. 
- Das ein Haus in der Pampa oft an Wert verliert und nicht gewinnt. In der Kleinstadt wo mein Vater gebaut hat, verkauft sich ein gebrauchtes Haus nur noch mit Verlust, denn die Leute wollen dort was individuelles und selber bauen.

Hast du dir das Video überhaupt angesehen?

bearbeitet von Sam Stage
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vor 59 Minuten, saschaaa schrieb:

Der Typ im Video redet einfach Schmarn. Übrigens wer eine Immobilie finanziert, bekommt Steuernachlass. Das sehe ich bei meinem Onkel. Von diesem Steuernachlass hat er sich ein Balkon usw. finanziert. Der Typ im Video sagt auch, dass er niemals in Eigenheim umziehen würde, weil man so die Reparaturkosten nicht von Steuer absetzen könnte, falls welche Entstehen würdeN. Sorry, aber bei seiner finanziellen Lage ist so eine Begründung ein Witz. Sowas kann er locker leisten. Wo sehe ich den größten Vorteil eines Eigenheims? Ich zahle das selbe Geld was ich setzt für meine Miete zahle. Aber werde nach 15Jahren, wenn ich die Immobilie ausbezahlt habe, mietfrei wohnen. Ich werfe jetzt quasi das Geld aus dem Fenster. Der Typ im Video ist darauf fokussiert die Immobilie auf „Pampe“ schlecht zu machen. Klar als Immobilienvermieter ist „Pampe“ schlecht. Daran zweifelt keiner. Aber zum Leben?

Von dem anderen Schmarn, der dieser Typ im Video erwähnt, sage ich schon nichts mehr. LOL, Gebäude macht den Mehrpreis bei einer Immobilie. Da lachen ja die Hühner. Keine Ahnung wie man so ein Mist verzapfen kann sorry. Dann soll mir bitte der Herr erklären warum der selbe Haus wie auf der „Pampe“ in der Stadt 2-3x teuerer ist. Obwohl er aus den selben Ziegeln gebaut ist. Totaler Mist.

Na dann viel Erfolg 😉
- ich bin hier raus

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Ist nicht alles Quatsch was er sagt. Aber oft sehr pauschalisiert. Ein Haus in der Pampa kann sich durchaus lohnen, insbesondere dann, wenn die Wohnung in der Stadt extrem hoch sind und man sehr schnell in der Stadt bzw. beim Arbeitgeber ist. Das ist schon vielerorts der Fall. Letztendlich kann man alles so rechnen, dass es einen passt. Den starken Wertverfall des Gebäudes halte ich beispielsweise für stark übertrieben. Und wie er von 3-4% Zinsen redet genauso. 

Was meiner Meinung nach keine schlechte Idee ist, ist die Immobilie  zu vermieten und  selber zu Miete leben. Da man dann viele Kosten absetzen kann.

Das Problem vieler Deutschen sehe ich darin, dass sie sich eben nicht trauen bzw. trauten ein Eigenheim (ob Pampa oder nicht) zu kaufen. Stattdessen wurde es lieber verkonsumiert. U.a. deswegen ist Deutschland auch das Schlusslicht bzgl. Vermögen in der EU. Klar wenn man sich ein Haus kauft, wo man 2h in die Stadt zum Arbeitgeber fahren muss und kein Geld und sicheren Job hat, dann ist es natürlich evtl. keine so ne gute Idee.

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vor 19 Minuten, IronM schrieb:

Ist nicht alles Quatsch was er sagt. Aber oft sehr pauschalisiert. Ein Haus in der Pampa kann sich durchaus lohnen, insbesondere dann, wenn die Wohnung in der Stadt extrem hoch sind und man sehr schnell in der Stadt bzw. beim Arbeitgeber ist. Das ist schon vielerorts der Fall. Letztendlich kann man alles so rechnen, dass es einen passt. Den starken Wertverfall des Gebäudes halte ich beispielsweise für stark übertrieben. Und wie er von 3-4% Zinsen redet genauso. 

Was meiner Meinung nach keine schlechte Idee ist, ist die Immobilie  zu vermieten und  selber zu Miete leben. Da man dann viele Kosten absetzen kann.

Das Problem vieler Deutschen sehe ich darin, dass sie sich eben nicht trauen bzw. trauten ein Eigenheim (ob Pampa oder nicht) zu kaufen. Stattdessen wurde es lieber verkonsumiert. U.a. deswegen ist Deutschland auch das Schlusslicht bzgl. Vermögen in der EU. Klar wenn man sich ein Haus kauft, wo man 2h in die Stadt zum Arbeitgeber fahren muss und kein Geld und sicheren Job hat, dann ist es natürlich evtl. keine so ne gute Idee.

Ja, Werteverfall des Hauses ist auch so ein Quatsch. Höchstens dann wenn eine Bombe drauf fällt. Ob ein Haus 10 oder 50 Jahre alt ist, interessiert niemanden. Ein Haus ist kein Auto. Die Häuser sind auf Pampen in meiner Umgebung 2x teurer geworden in den letzten 10 Jahren. Da ist nichts günstiger geworden. Nun haben wir 4x den Typen im Video beim Schmarn labbern erwischt. 4 von 6 Punkten.

Die Deutschen sind Schlußlicht im Vermögen weil die Deutschen relativ arm sind. Die ärmsten in EU. Was Mindestlohn angeht ist Deutschland ganz am Ende. Das Märchen von Durchschnittsgehalt von 3000,-eur Netto eines Deutschen ist so realitätsfremd.

bearbeitet von saschaaa
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vor 32 Minuten, saschaaa schrieb:

Ja, Werteverfall des Hauses ist auch so ein Quatsch. Höchstens dann wenn eine Bombe drauf fällt. Ob ein Haus 10 oder 50 Jahre alt ist, interessiert niemanden. Ein Haus ist kein Auto. Die Häuser sind auf Pampen in meiner Umgebung 2x teurer geworden in den letzten 10 Jahren. Da ist nichts günstiger geworden. Nun haben wir 4x den Typen im Video beim Schmarn labbern erwischt. 4 von 6 Punkten.

Die Deutschen sind Schlußlicht im Vermögen weil die Deutschen relativ arm sind. Die ärmsten in EU. Was Mindestlohn angeht ist Deutschland ganz am Ende. Das Märchen von Durchschnittsgehalt von 3000,-eur Netto eines Deutschen ist so realitätsfremd.

Also meist du, dass ein Haus nach 50 Jahren und sanierungsbedürftigen Mängeln, den gleichen Wert hat wie neu gebaut? Und man da kein Geld reinstecken muss, wie zb beim tüv, weil ist ja kein Auto 😂 Und es kommt ja NUR auf das Grundstück an... stand jetzt würde ich dir empfehlen, dass Thema erstmal komplett ad acta zu legen, wenn du das wirklich so denkst...

achja, Durchschnitt interessiert beim Gehalt keine Sau! Das ist der median der interessiert!

bearbeitet von Affe777

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vor 1 Stunde, Affe777 schrieb:

Also meist du, dass ein Haus nach 50 Jahren und sanierungsbedürftigen Mängeln, den gleichen Wert hat wie neu gebaut? Und man da kein Geld reinstecken muss, wie zb beim tüv, weil ist ja kein Auto 😂 Und es kommt ja NUR auf das Grundstück an... stand jetzt würde ich dir empfehlen, dass Thema erstmal komplett ad acta zu legen, wenn du das wirklich so denkst...

achja, Durchschnitt interessiert beim Gehalt keine Sau! Das ist der median der interessiert!

Denkst etwa das ein 1 Jahr altes Haus welches Sanierungsbedürftig ist mehr Wert hat als ein 50 Jahre altes in Top Zustand??🤔 Also ich denke wir sind uns einig, dass diese Aussage „Haus verliert mit der Zeit an Wert“ bescheuert ist. Eine Milchmädchen-Rechnung.

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vor 2 Minuten, saschaaa schrieb:

Denkst etwa das ein 1 Jahr altes Haus welches Sanierungsbedürftig ist mehr Wert hat als ein 50 Jahre altes in Top Zustand??🤔 Also ich denke wir sind uns einig, dass diese Aussage „Haus verliert mit der Zeit an Wert“ bescheuert ist. Eine Milchmädchen-Rechnung.

Du weißt genau wie ich das gemeint habe. Nämlich nicht so, wie du es hier frech verdrehst. Somit erübrigt sich jegliche weitere Diskussion mit einem volldeppen wie Dir! Schönen Abend noch!

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vor 8 Minuten, Affe777 schrieb:

Du weißt genau wie ich das gemeint habe. Nämlich nicht so, wie du es hier frech verdrehst. Somit erübrigt sich jegliche weitere Diskussion mit einem volldeppen wie Dir! Schönen Abend noch!

 Mimimi....Nur so nebenbei. Du hast alles verdreht. Aber hast es nicht mal gecheckt....ich habe sogar in deinem Zitat vorher ein Wort extra fett markiert, welches alles verdreht. Um dir aufzuzeigen, dass du vom Thema abgewichen bist. Aber du hast es trotzdem nicht gecheckt....oh mai

 

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bearbeitet von saschaaa
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vor 2 Stunden, saschaaa schrieb:

Ja, Werteverfall des Hauses ist auch so ein Quatsch.

Na ja, du hast im Eingangspost geschrieben, die Immobilienblase würde platzen. Der Wert des Hauses mag dann gleich bleiben, der Marktpreis verändert sich dann aber. Wenn du die Immobilie innerhalb der Zinsbindungsfrist abbezahlt hast, spielt dieser evtl. auftretende Effekt keine Rolle. Sofern du aber nach der Zinsbindung eine Anschlussfinanzierung benötigst und die Immobilie nach Marktpreis neu und wesentlich niedriger bewertet werden sollte, könntest du ein Problem bekommen, wenn

a) der Zinssatz gestiegen ist

b) der Restkredit nicht durch den anzusetzenden "Wert" nach Marktpreis gedeckt ist (führt evtl. zu einem Aufschlag bei der Kreditkondition) oder

c) sich deine finanzielle Situation verschlechtert haben sollte, was zurecht als "Hamsterrad-Effekt" bezeichnet wurde, in dem Sinne, dass du quasi nur noch für die Immobilie arbeitest.

Was einigen vermutlich im Hinterkopf herumschwirrt ist das Platzen der Immobilienblase in den USA. Dort sind nach meiner Wahrnehmung ca. ab 2007 die Immobilienpreise in bestimmten Segmenten (vor allem Wohnimmobilien) in den Keller gerauscht und die Finanzierungen derselben sind bei vielen Leuten gescheitert, weil den Krediten kein entsprechender Gegenwert (Marktpreis) aka Sicherheit mehr gegenüber stand. Da diese Immobilienkredite in ABS-Wertpapieren weiterverkauft worden waren, führte dies zum Untergang von Lehmann-Brothers und dazu, dass so manche Leute erstmal im Auto gewohnt haben.

Wesentlich befördert wurde die Krise m.E. aber dadurch, dass Immobilienfinanzierungen über 100% gemacht wurden: also ohne Eigenkapital und unter Finanzierung der Erwerbsnebenkosten.

Das bedeutet im Umkehrschluss jedoch nicht, dass nicht auch in Deutschland die Marktpreise der Immobilien nicht nach unten gehen können. Vermutlich aber nicht so schnell und so drastisch, wie man es in den USA gesehen hat.

Das muss jeder für sich selbst einschätzen, wie sehr er sich ärgern würde, wenn seine Immobilie in 20 Jahren bei einem Verkauf nur noch 80% oder weniger des heute bezahlten Kaufpreises erzielen würde.

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Zu c) Also wenn ich mir ein2-Familienhaus finanzieren würde, würde ich 700,-eur pro Monat zahlen. Das entspricht eines stinknormalen Mietpreises. Da muss die finanzielle Lage aber wirklich schief laufen um Probleme zu bekommen die 700,-eur aufzutreiben. Klar es gibt extreme Leute/Situationen die mal ohne Eigenkapital, Immobilie finanzieren und ganzes Gehalt reinpumpen. Aber das sind extreme Beispiele. Jeder weiß das man das nicht machen soll. Solche Tipps wie von dem Typen im Video sind nicht mal das Klopapier Wert.

Was a und b angeht gibt es definitiv Risiko.

bearbeitet von saschaaa

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Wenn du ein Haus möchtest, weil du gern dein eigener Herr bist und die Atmosphäre magst, das drum herum etc. dann kauf es deswegen aber nicht um damit reich zu werden. Erst recht nicht, wenn du es selber bewohnst. Bei Krediten ist der große Brocken nicht unbedingt die Tilgung sondern der Zins. Je nach Kondition und Kredithöhe kommt da schnell mal die Hälfte vom Kaufpreis on top. Und wenn du dann fertig bist, musst du den nächsten Kredit aufnehmen um zu sanieren. Es ist ja nicht so, dass du im Haus 50 Jahre wohnst ohne etwas zu investierren.

Wenn du also Wertverlust vermeiden möchtest, dann müsstest du schon eher auf A-Lage gehen, vermieten (steuerlich interessanter) oder in andere Werte investieren. Zu überlegen wäre evtl. dein Sparvermögen clever mit 5-6% anzulegen und zu schauen ob es rentabler ist eine 100% Finanzierung für das Haus aufzunehmen, denn die Konditionen sind derzeit bei guter Bonität super.

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vor 56 Minuten, 14:59 schrieb:

Wenn du ein Haus möchtest, weil du gern dein eigener Herr bist und die Atmosphäre magst, das drum herum etc. dann kauf es deswegen aber nicht um damit reich zu werden. Erst recht nicht, wenn du es selber bewohnst.

 

Korrekt: Eine selbst bewohnte Immobilie ist nahezu immer teurer als eine ohne viel Gewinnspanne angemietete gleichwertige Immobilie eines Investors mit höchstem Steuersatz, oder einer Genossenschaft etc.
Das liegt unter anderem daran, dass jegliche Tätigkeit an der Immobilie (Wartung, Reparaturen, Rasen mähen,...) hoch effektiv abläuft. Der private Eigentümer werkelt ewig an Dingen rum, für die der Hausmeister mit schwerer Technik Minuten benötigt (z.B. Winterdienst, rasen mähen, Reparaturen), und generiert massig Opportunitätskosten.

Also: Wer Geld hat, kann sich eine schöne Immobilie (freistehendes EFH) kaufen und unterhalten. Wer Geld sparen möchte, wohnt in immer an den persönlichen Lebensabschnitt angepassten Miet-Immobilien.

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