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Ist schon irgendwie gruselig, Profifussball in mehreren Ländern vor Geisterkulisse, die Arbeit ruht teilweise, sämtliche Veranstaltungen werden abgesagt, Airlines streichen Flüge, das Thema ist omnipräsent und richtig nervig mittlerweile. Von Klimaschutz hörste seit Wochen genau was? Richtig: Niente, nada, null.

Auch wenn es jetzt etwas egostisch klingt. Ich hab ein Ticket für ein Festival Ende Mai, ein weiteres für ein Konzert im Juni und habe Flüge für September in die USA gebucht. Jetzt hab ich die Befürchtung, dass alles abgesagt wird bzw. die USA keine Deutschen mer reinlassen (so ähnlich wie Jamaika).

Wie ist denn die allgemeine Einschätzung, wann diese Massenpanik vorbei und man wieder ein normales soziales Leben führen kann? Susanne Herold, Virologin, die bei Anne Will zu Gast war, hatte gesagt, dass man im Sommer damit rechnen könne, dass der Spuk vorbei sei. Wieso hat die Influenza damals eigentlich nicht so eine Massenpanik ausgelöst, die weit mehr (Todes-)Opfer gefordert hat?

Fazit: Ich persönlich empfinde das Thema Corona einfach nur als nervig. Ja, es ist scheiße und ja es ist ein verdammter Virus der sich schnell ausbreitet. Es gehört aber wohl heutzutage zum guten Ton, dass man direkt in Hysterie und Panik verfällt, anstatt etwas besonnener damit umzuegehen.

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vor 38 Minuten, El Borracho schrieb:

Ist schon irgendwie gruselig, Profifussball in mehreren Ländern vor Geisterkulisse, die Arbeit ruht teilweise, sämtliche Veranstaltungen werden abgesagt, Airlines streichen Flüge, das Thema ist omnipräsent und richtig nervig mittlerweile. Von Klimaschutz hörste seit Wochen genau was? Richtig: Niente, nada, null.

Auch wenn es jetzt etwas egostisch klingt. Ich hab ein Ticket für ein Festival Ende Mai, ein weiteres für ein Konzert im Juni und habe Flüge für September in die USA gebucht. Jetzt hab ich die Befürchtung, dass alles abgesagt wird bzw. die USA keine Deutschen mer reinlassen (so ähnlich wie Jamaika).

Wie ist denn die allgemeine Einschätzung, wann diese Massenpanik vorbei und man wieder ein normales soziales Leben führen kann? Susanne Herold, Virologin, die bei Anne Will zu Gast war, hatte gesagt, dass man im Sommer damit rechnen könne, dass der Spuk vorbei sei. Wieso hat die Influenza damals eigentlich nicht so eine Massenpanik ausgelöst, die weit mehr (Todes-)Opfer gefordert hat?

Fazit: Ich persönlich empfinde das Thema Corona einfach nur als nervig. Ja, es ist scheiße und ja es ist ein verdammter Virus der sich schnell ausbreitet. Es gehört aber wohl heutzutage zum guten Ton, dass man direkt in Hysterie und Panik verfällt, anstatt etwas besonnener damit umzuegehen.

Jo, geht mir ähnlich. Die gesundheitliche Gefahr bereitet mir kaum Sorgen anhand der bisherigen Entwicklung. Wenn ich mir anschaue, wie viele Ältere an einer normalen Grippe oder an Krebs pro Jahr sterben, verstehe ich nicht so richtig, wieso das Virus so einen aberwitzigen Impact haben kann. Klar, er ist neu, man kann sich nicht dagegen schützen, ältere Menschen und Immunschwächere sind stärker gefährdet - aber das Ausmaß in Medien, Politik und Unternehmen erschließt sich mir anhand der bisherigen Erkenntnisse über die Schwere des Virus irgendwie nicht. Diese Menschen hatten auch zuvor schon ein weit erhöhtes Risiko, sich eine tödliche Erkrankung einzufangen und ob das "Gesamtrisiko" (also statistische Wahrscheinlichkeit mit einem bestimmten Alter zu sterben) sich durch Corona wirklich signifikant erhöht? Glaube ich, gefühlt, nicht. Wäre aber mal interessant. 

Die wirtschaftlichen Auswirkungen werden immens. Oben erwähnte Fußballvereine ab Liga 3 dürften reihenweise in Insolvenzgefahr rutschen, wenn es keine gesonderten Regelungen gibt. Die ohnehin schon gebeutelte Autoindustrie erhält erneut einen riesigen Schaden über Umsatzeinbrüche, gestiegene Transportkosten und eingebrochene Produktionen. Veranstaltungsfirmen, Tourismus,... bin gespannt, wie die EU das regeln möchte. Aktuell sehe ich kein Ende der Panik, bis es in 1- 2 Jahren mal den Impfstoff gibt. Selbst wenn der Sommer eine gewisse Linderung schafft, soll es ja angeblich im Herbst direkt wieder weitergehen. Will man dann langfristig das soziale Leben wirklich komplett einschränken bis es den Impfstoff (auch noch in der Menge für die weltweite Bevölkerung) gibt? Kann mir kaum vorstellen, dass das gut geht. Insbesondere wenn ein Unternehmen geschlossen werden muss, wenn ein einziger erkrankt. Wie soll das mit Uni's, oder Schulen langfristig funktionieren? 

Interessant finde ich, wie gut China das Thema unter Kontrolle zu haben scheint. Außerhalb von Wuhan gab es verhältnismäßig sehr wenige Fälle und aktuell so gut wie keine mehr. Klar, hatten und haben die extreme Maßnahmen getroffen. Aber dass es außerhalb von Wuhan so gut gelaufen ist, obwohl die Maßnahmen dort nicht so drastisch waren, ist schon interessant. Unser Unternehmen kann zumindest in Shanghai wieder normal produzieren und kriegt auch halbwegs die Transportketten wieder auf die Reihe. Ich würde ja darauf tippen, dass das Gesundheitssystem in China das einfach wesentlich besser hinbekommen hat mit Tests und Nachvollziehbarkeit der Ausbreitung. 

bearbeitet von Virez
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vor 12 Minuten, Virez schrieb:

Interessant finde ich, wie gut China das Thema unter Kontrolle zu haben scheint. Außerhalb von Wuhan gab es verhältnismäßig sehr wenige Fälle und aktuell so gut wie keine mehr.

Da stelle ich da aber die Frage, wie verlässlich sind die „offiziellen“ Zahlen aus China zur Erkrankung. Ich verstehe die Panik im Vergleich zur Grippe auch nicht. Aber jetzt mal abwarten wie es weiter geht.

Unbestritten wird das wirtschaftlich katastrophale Folgen für einige Branchen nach sich ziehen. Und wie immer darf der kleine Mann es ausbaden. 

Die Briten hatten Ihren Brexit genau zum richtigen Zeitpunkt und müssen wohl nicht innerhalb der EU für andere aufkommen.

Ich denke die wirtschaftlichen Folgen, je nachdem wie lange es noch dauert, bestimmt noch die nächsten 6-10 Wochen, wird man auch noch in 2-3 Jahren merken.

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vor 53 Minuten, El Borracho schrieb:

Ist schon irgendwie gruselig, Profifussball in mehreren Ländern vor Geisterkulisse, die Arbeit ruht teilweise, sämtliche Veranstaltungen werden abgesagt, Airlines streichen Flüge, das Thema ist omnipräsent und richtig nervig mittlerweile. Von Klimaschutz hörste seit Wochen genau was? Richtig: Niente, nada, null.

Auch wenn es jetzt etwas egostisch klingt. Ich hab ein Ticket für ein Festival Ende Mai, ein weiteres für ein Konzert im Juni und habe Flüge für September in die USA gebucht. Jetzt hab ich die Befürchtung, dass alles abgesagt wird bzw. die USA keine Deutschen mer reinlassen (so ähnlich wie Jamaika).

Wie ist denn die allgemeine Einschätzung, wann diese Massenpanik vorbei und man wieder ein normales soziales Leben führen kann? Susanne Herold, Virologin, die bei Anne Will zu Gast war, hatte gesagt, dass man im Sommer damit rechnen könne, dass der Spuk vorbei sei. Wieso hat die Influenza damals eigentlich nicht so eine Massenpanik ausgelöst, die weit mehr (Todes-)Opfer gefordert hat?

Fazit: Ich persönlich empfinde das Thema Corona einfach nur als nervig. Ja, es ist scheiße und ja es ist ein verdammter Virus der sich schnell ausbreitet. Es gehört aber wohl heutzutage zum guten Ton, dass man direkt in Hysterie und Panik verfällt, anstatt etwas besonnener damit umzuegehen.

Naja also wegen nem Flug im September würde ich mir jetzt weniger Sorgen machen - Ich wollte in April nach Israel, hab bereits die Erstattung auf dem Konto - Denke bis September ist das Ding auch unter Kontrolle.
Kann die Panik und die Hamsterkäufe auch nicht verstehen. Ja ist nervig alles, aber andererseits hat es doch auch seine Richtigkeit Großveranstaltungen abgesagt werden. Ein kontrollierte Verlauf läuft doch deutlich gemäßigter ab, als wenn jetzt gar keine Maßnahmen unternommen werden würden. 

Das Wort Grippe löst halt weniger Alarm aus als Covid19 und die Klatschblätter können halt nicht immer nur über abgebrochene Nägel schreiben. Natürlich wird da auf Massenhysterie gesetzt.

 

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vor 8 Minuten, Loki81 schrieb:

Da stelle ich da aber die Frage, wie verlässlich sind die „offiziellen“ Zahlen aus China zur Erkrankung. 

 

Sollten die Chinesen dort tricksen, kann es sich nur um kleinere Abweichungen handeln. Ob in Wuhan nun 50.000 infiziert sind, oder 70.000, könnte vermutlich niemand außerhalb wirklich beurteilen, stimmt. Ob aber in Shanghai 1.000 oder 21.000 infiziert sind, sehr wohl. Insbesondere die Einschränkungen sind ja öffentlich bekannt, und werden dort zurückgefahren (zumindest in Shanghai, wo unsere Kollegen sitzen, ist es mir bekannt). Außer, man würde das Virus jetzt einfach als Grippe laufen lassen und sich nicht mehr darum kümmern (ohne Einschränkungen, ohne Einweisungen und Registrierung als Covid19 positiv). Was aber dann dafür sprechen würde, dass es doch nicht so schlimm wäre.

Also halte ich die Zahlen durchaus für plausibel und vertrauenswürdig, wenn auch die Dunkelziffern sicher weit höher sind, weil keiner Bock auf Quarantäne im Krankenhaus hat. Das betrifft aber alle Länder. 

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vor 21 Minuten, Loki81 schrieb:

Ich verstehe die Panik im Vergleich zur Grippe auch nicht. Aber jetzt mal abwarten wie es weiter geht.

Wir haben momentan noch eine Grippewelle die jedes Jahr viel von unserem Gesundheitssystem abverlangt. Geht man von den aktuellen Raten aus sieht es in Deutschland und Österreich nicht besser aus als in Italien. Solange die medizinische Versorgung aufrecht bleibt gibt es keinen Grund zur Panik. Wenn uns aber wie den Italienern die Intensivbetten ausgehen, dann schaut es nicht gut aus. Sterblichkeitsraten liegen dann eher bei 10-30% und nicht bei 3-6%. Dazu kommt die fehlende Versorgung in allen anderen medizinischen Bereichen. 

Panik braucht man jetzt keine haben aber es ist meiner Meinung nach die größte Bedrohung der Europäischen Bevölkerung seit dem zweiten Weltkrieg. 

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vor 43 Minuten, Kepler schrieb:

Wenn man den "Medialen-Hype", der um das Coronavirus herrscht von Grund auf verteufelt, ja sogar bestimmte Zeitungen und politische Persönlichkeiten kritisiert und ihnen "Panikmache" (sicherlich das Wort des Jahres 2020) vorwirft, zeugt das nur davon, dass man absolut nicht ausreichend informiert ist über diese Pandemie.

Wörter wie "Massenpanik", "Panikmache" oder "Hysterie" zeigen mir selbst nur, wie unzureichend informiert viele in diesem Forum und in der Gesellschaft sind. Leute zu diffamieren, die Hamsterkäufe tätigen bzw sich einen 2-Wöchigen Vorrat anlegen ist falsch. Vorsichtsmaßnahmen aus Angst zu treffen, vor einer realen Bedrohung wie es sie selten gibt, ist kein Produkt der Medien. Es ist durch und durch menschlich. 

Nehmen wir beispielsweise mal Vergleiche zwischen der Grippe und Covid-19. Wieso vergleicht man Influenza Viren, auf die wir eine Herdenimmunität haben (also ein Großteil der Gesellschaft teilimmun ist) mit einem Virus, der unserem Körper unbekannt ist? Vergleiche zwischen neuen Influenza Viren, und ihrem damaligen Einfluss in einer Pandemie, wie wir sie jetzt haben, sind hier viel angebrachter.

1918: H1N1 Die Spanische Grippe, in mehreren Wellen bis 1920, forderte mehr als 25 Millionen Tote weltweit. 400.000 alleine in Deutschland. 

Betrachten wir die letzte Große Grippewelle in Deutschland: Mehr als 20.000 Tote. Wir reden hier über Influenza Viren, die im besten Fall 5 mal weniger tödlich sind als Sars-Cov2. Meine Eltern waren geimpft, kein Problem damals für Sie. Es gibt Medikamente als Therapie. Und trotzdem waren es 20.000 Tote.

20-25% der Risikogruppen haben einen sehr schweren Verlauf bei Covid-19. 60-70 Millionen werden sich in Deutschland infizieren. 

Und ihr könnt nicht auf Konzerte und Festivals verzichten, um eventuell etlichen Menschen das Leben zu retten? Oder sagen wir mal so: Ihr wollte nicht mit der Entscheidung der Instanzen einverstanden sein?
Wir müssen als Gesellschaft handeln. Verzicht ist eine Tugend die anscheinend viele von uns nie gelernt oder verlernt haben. Wegen ein bisschen Ballern hinterm zugekotzten Festivalzelt? Macht das doch in 2 Jahren, mein Gott. Wir sollten hier lieber auf einen Konsens kommen als Gesellschaft und uns klar sein, dass es Zeit ist, gemeinsam zu verzichten und zu handeln. In Deutschland wird uns nicht viel von oben diktiert werden.,das geht leider nicht. Hier wird es wichtig sein, dass wir gemeinsam handeln. 
Der Weg um das Virus einzudämmen ist genau dieser. Dann wird es so kommen, wie viele von euch prophezeien: Nicht so schlimm, wie alle gedacht haben. Aber nicht, wenn man weiter lebt wie vorher. 

Sars-Cov2 wird sich sicherlich auch wieder durch China ausbreiten. Die Chinesen haben sich aber einen ordentlichen Puffer gebaut, um nun die Todesfälle geringer zu halten als in Wuhan der Fall war.


 

Es ist ebenso unangebracht, Leute zu diffamieren und ins Lächerliche zu ziehen, weil sie eine andere Einstellung zum Thema haben und evtl. gelassener damit umgehen als Menschen wie Du. Und natürlich schüren die Medien Angst und Panik, das ist doch offensichtlich. Du hörst, siehst und liest nichts anderes mehr als dieses Thema. Kilma-Greta ist Geschichte, das Mädel hat keinerlei Plattform mehr. Vielleicht auch, weil die aktuelle Lage dem Klima gut tut, weil die halbe Welt gerade stilltsteht? Ironie des Schicksals.

Es geht nicht darum, dass man nicht auf Dinge verzichten kann. Es geht einfach um das Prinzip, am sozialen Leben teilzuhaben. Klar, wir sind hier in Westeuropa ohnehin privilegiert, wenn man in Schwellenländer oder gar die 3. Welt schaut. Die haben da ganz andere Probleme abseits vom Coronavirus (nur mal so am Rande).

Wenn das Leben künftig aufgrund eines Coronavirus (ersetze Coronavirus mit fanatischen Kilimaaktivisten, Feministen, Rassisten oder durch anderes Gesocks) so aussieht, und beeinträchtigt wird, dass alle nur noch für Hamstereinkäufe rausgehen und sonst zu Hause vor der Flimmerkiste die nächsten Hiobsbotschaften dieser Welt beutachten, dann viel Spaß dabei. Ich lass mich da nicht kirre machen.

 

bearbeitet von El Borracho
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vor 36 Minuten, Kepler schrieb:


Wörter wie "Massenpanik", "Panikmache" oder "Hysterie" zeigen mir selbst nur, wie unzureichend informiert viele in diesem Forum und in der Gesellschaft sind. Leute zu diffamieren, die Hamsterkäufe tätigen bzw sich einen 2-Wöchigen Vorrat anlegen ist falsch. Vorsichtsmaßnahmen aus Angst zu treffen, vor einer realen Bedrohung wie es sie selten gibt, ist kein Produkt der Medien. Es ist durch und durch menschlich. 


 

Nein. Es zeigt nur, dass es auch 'menschlich' ist, mit Risiken anders umzugehen, als andere. Es gibt Menschen, die schneller Angst bekommen, als andere. 

Und: Die Hamsterkäufe sind in der Art und Weise zu diffamieren. Die Menschen legen sich nämlich nicht rational einen 2 Wochen Vorrat an. Sondern kaufen 10 Packungen Toilettenpapier. Oder klauen und bunkern Desinfektionsmittel und Schutzmasken, die für den Einzelnen kaum einen Nutzen haben, aber im Gesundheitssystem oder für manche Unternehmen essenziell sind. Rational wäre es, sich einen angemessen Vorrat an lebensnotwendigen Dingen anzulegen und nicht, alles blind wegzukaufen, so, dass ich beim ganz normalen Einkauf nicht mal mehr das 5-lagige Klopapier bekomme, was normalerweise ein Ladenhüter ist. Das ist Hysterie und nichts anderes. 

Und es geht auch nicht nur darum, dass man auf paar Besäufnisse auf Festivals verzichtet. Sondern, dass ohne eine gemäßigte und rationale Strategie Millionen von Arbeitsplätzen auf dem Spiel stehen. Da hast du ziemlich stark übertrieben in deinem Beitrag. Es ging hier niemandem darum zu sagen, dass es ein Witz ist. Sondern darum, das ganze Thema einfach mal rational zu betrachten.

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vor 1 Minute, Mobilni schrieb:

Angenommen man hatte das Virus und übersteht es - ist man dann für immer dagegen geimpft?

Nö, man hat für eine gewisse Zeit einen Schutz durch die gebildeten Antikörper - das gilt aber nicht für immer, daher musst du bspw. auch Grippeimpfungen immer jährlich mit den "aktuellsten" Impfstoffen wiederholen. Wie lange man immun ist, wird sich sicherlich erst noch herausstellen müssen.

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Die Frage war vermutlich kurzfristig gemeint - ja, man ist erstmal durch, wenn man es mal hatte. Wird also kein Dauerläufer, sondern in ein paar Monaten ist erstmal Ruhe (spätestens wenn alle mal dran waren). Bis zur nächsten Welle - weil Mutationen, die an den Antikörpern "vorbeikommen" bzw. Antikörper "verfallen" irgendwann.

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vor 1 Stunde, Virez schrieb:

Die wirtschaftlichen Auswirkungen werden immens.

Und deutlicher schlimmer als der Virus selbst, wenn nicht in irgendeiner Form dagegen gesteuert wird. Ich denke, es wird spannend wenn die wirtschaftlichen Auswirkungen die sogenannten "Zombie-Unternehmen" treffen, die eigentlich vorrangig noch existent sind, aufgrund der lockeren Geldpolitik der EZB. Viel ist währungspolitisch nicht mehr zu machen, das weiß auch die EZB. Und dass die Banken in der EU alles ander als solide sind und im Falle größere Kreditausfälle nicht allzu gut aussehen, weiß sie auch. Und es sind nicht nur die Unternehmen, die z.T hoch verschuldet sind, sondern auch die privaten Haushalte. Die Geldpolitik der letzten Jahre hat dazu geführt, dass die Verschuldung allgemein stark gestiegen ist. Um das Konstrukt am Leben zu erhalten ist Wirtschaftswachstum notwenig. Ohne das, wird das Kartenhaus irgendwann Einstürzen. Das ist aus meiner Sicht eine viel größere Gefahr als das Virus selbst.

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Gast

Ist schon lustig das mit dem Argument "man sei nicht gut genug informiert" um sich geworfen wird wenn selbst Experten sich noch streiten.

Wahrscheinlich tragen schon viel mehr Menschen in DEU das Virus in sich als bekannt und zeigen gar keine Symptome, das wird auch immer vergessen.

Ja 20.000 Tote sind nicht schön aber gemessen an der Gesamtbevölkerung ist das nichts. 

Worüber sich aber noch keiner aufgeregt hat: Was passiert eigentlich wenn das Virus Afrika erreicht? Neue Flüchtlingswelle, höhere Mormalität? Weiß ich nicht, wollte es nur mal in den Raum schmeißen um einige Gemüter weiter zu erhitzten.

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vor 5 Minuten, H54 schrieb:

Ist schon lustig das mit dem Argument "man sei nicht gut genug informiert" um sich geworfen wird wenn selbst Experten sich noch streiten.

Nö. Was zu tun ist, liegt auf der Hand:

Und: 28 days later gibts gerade auf Netflix.

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vor 19 Minuten, El Borracho schrieb:

Es ist ebenso unangebracht, Leute zu diffamieren und ins Lächerliche zu ziehen, weil sie eine andere Einstellung zum Thema haben und evtl. gelassener damit umgehen als Menschen wie Du. Und natürlich schüren die Medien Angst und Panik, das ist doch offensichtlich. Du hörst, siehst und liest nichts anderes mehr als dieses Thema. Kilma-Greta ist Geschichte, das Mädel hat keinerlei Plattform mehr. Vielleicht auch, weil die aktuelle Lage dem Klima gut tut, weil die halbe Welt gerade stilltsteht? Ironie des Schicksals.

Es geht nicht darum, dass man nicht auf Dinge verzichten kann. Es geht einfach um das Prinzip, am sozialen Leben teilzuhaben. Klar, wir sind hier in Westeuropa ohnehin privilegiert, wenn man in Schwellenländer oder gar die 3. Welt schaut. Die haben da ganz andere Probleme abseits vom Coronavirus (nur mal so am Rande).

Wenn das Leben künftig aufgrund eines Coronavirus (ersetze Coronavirus mit fanatischen Kilimaaktivisten, Feministen, Rassisten oder durch anderes Gesocks) so aussieht, und beeinträchtigt wird, dass alle nur noch für Hamstereinkäufe rausgehen und sonst zu Hause vor der Flimmerkiste die nächsten Hiobsbotschaften dieser Welt beutachten, dann viel Spaß dabei. Ich lass mich da nicht kirre machen.

 

Ich wollte weder jemanden hier diffamieren oder ins lächerliche ziehen, der das Ganze gelassener sieht. Ich wollte euch darauf hinweisen, dass es nicht angebracht ist das Thema runter zu spielen. Dass man nichts anderes mehr hört und liest als dieses Thema zeigt, wie wichtig und real es ist. Mal von der Qualität mancher Berichterstattung abgesehen. Und man sieht, wie viel medialer Hype tatsächlich um Greta (nicht bezogen auf unseren Umgang mit der Umwelt) geherrscht hat. Nicht anders herum. 

Rational ist es, wie Italien oder China bei einer unkontrollierbaren Ausbreitung alles dicht zu machen und die Leute für eine Zeit zu verpflichten, exakt so zu leben, wie du es hier kritisierst. Laut WHO die richtige und passende Maßnahme im aktuellen Zustand dort. Das macht keinen Spaß. Das ist leider Realität. Und wird hier in Deutschland hoffentlich nie zum Mittel. Dafür sollten wir aber verzichten können. 

@Virez Ja, richtige Hamsterkäufe (hast du denn jemanden mit 10 Pkg Klopapier ausm Markt laufen sehen?) und das Thema mit den Masken sind ein Problem. Besonders sind und werden, wie du selbst oder auch Gerry erwähnt habt, die wirtschaftlichen Folgen ein Problem. Die werden aber sicherlich noch höher sein, wenn unser Gesundheitssystem überlastet sein sollte. 

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Gast
vor 17 Minuten, Jingang schrieb:

Nö. Was zu tun ist, liegt auf der Hand:

Und: 28 days later gibts gerade auf Netflix.

Streich mal die Alten und dann ersetzte das durch Risikogruppe weil das eben nicht nur Alte sind.

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Gast botte
vor 18 Minuten, H54 schrieb:

Streich mal die Alten und dann ersetzte das durch Risikogruppe weil das eben nicht nur Alte sind.

Korreliert schon stark mit dem Alter. Ich teile hier mal ein paar Daten aus einer aktuellen medizinischen Veröffentlichung aus China (Chinese Center for Disease Control and Prevention Weekly, Vol. 2(8), 113), Stand 14. Februar:

image.png.a30bde8d4603fb73aed3ed1edc09f856.png

PD sind Person-Days, da kann man etwa den zeitlichen Verlauf mit einrechnen. Hier sieht man eine klare Konzentration der Infektionen (Confirmed Cases) in der Alterskohorte ab 30, und einen sehr starken Anstieg der Mortalität (Case Fatality Rate) ab einem Alter von >60 Jahren. Das korreliert im weiteren damit, dass viele der Verstorbenen signifikante systemische Vorerkrankungen hatten (Atemwegserkrankungen, Herzerkrankungen, Diabetes). Das mal so zur Einordnung. Soll keine Entwarnung sein für das junge Gemüse unter Euch, aber es zeigt, dass Senioren mit signifikanten Vorerkrankugnen deutlich stärker gefährdet sind. Also ja: schützt die Alten. Und nein, ich bin dem Sinne selbst noch nicht alt.

 

bearbeitet von botte

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Und alles nur weil man nicht einfach Schnitzel mit Pommes fressen konnte..

Naja. Jetzt erstmal in "In China Essen Sie Hunde" anschauen.

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vor 42 Minuten, botte schrieb:

Korreliert schon stark mit dem Alter. Ich teile hier mal ein paar Daten aus einer aktuellen medizinischen Veröffentlichung aus China (Chinese Center for Disease Control and Prevention Weekly, Vol. 2(8), 113), Stand 14. Februar:

image.png.a30bde8d4603fb73aed3ed1edc09f856.png

PD sind Person-Days, da kann man etwa den zeitlichen Verlauf mit einrechnen. Hier sieht man eine klare Konzentration der Infektionen (Confirmed Cases) in der Alterskohorte ab 30, und einen sehr starken Anstieg der Mortalität (Case Fatality Rate) ab einem Alter von >60 Jahren. Das korreliert im weiteren damit, dass viele der Verstorbenen signifikante systemische Vorerkrankungen hatten (Atemwegserkrankungen, Herzerkrankungen, Diabetes). Das mal so zur Einordnung. Soll keine Entwarnung sein für das junge Gemüse unter Euch, aber es zeigt, dass Senioren mit signifikanten Vorerkrankugnen deutlich stärker gefährdet sind. Also ja: schützt die Alten. Und nein, ich bin dem Sinne selbst noch nicht alt.

 

Nicht nur Alter sondern scheinbar auch Rauchen und Übergewicht:
 

 

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vor 2 Stunden, El Borracho schrieb:

Du hörst, siehst und liest nichts anderes mehr als dieses Thema. Kilma-Greta ist Geschichte, das Mädel hat keinerlei Plattform mehr. Vielleicht auch, weil die aktuelle Lage dem Klima gut tut, weil die halbe Welt gerade stilltsteht? Ironie des Schicksals.

Greta macht grad, was sie immer schon macht. Sie schlägt vor auf Wissenschaft und Experten zu hören, und angesichts der Coronakrise auf Versammlungen zu verzichten.

Die ironie dabei ist möglicherweise, dass die basalen Dynamiken beider Krisen ähnlich sind. In frühem Stadium kann Entwicklung verlangsamt und Schaden begrenzt werden. Wird das versäumt und ein gewisser Level überschritten, beginnt ne chaotische Eigendynamik ein.

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vor 4 Stunden, El Borracho schrieb:

Kilma-Greta ist Geschichte, das Mädel hat keinerlei Plattform mehr

Dat glaubst du wohl selber nicht.

....

Was bei sowas auch klar ist: Politik und Medien haben immer versagt: Geht es relativ glimpflich vorüber, war es eine unnötige Panikmache und letzten Endes ging es um Profit.der "Pharmaindustrie".

Wird es schlimm,.dann haben Politiker und Medien die Gefahr zu lange verharmlost, natürlich auch nur aus Eigennutz...

...

Ist schon richtig Vorsicht walten zu lassen, dass es eben nicht solche Folgen hat wie die spanische Grippe. Die größte Seuche seit der Pest ist es aber auch nicht...

 

 

 

 

 

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If people are sufficiently worried, there’s much less to worry about.
But if no one is worried, that’s when you should worry.

 

 

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Gast
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