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vor 48 Minuten, tonystark schrieb:

Zeig mir gern den Fehler in meinen Annahmen oder in meiner Rechnung. Ich freue mich, wenn ich daneben liegen sollte. Polemik überzeugt mich jetzt allerdings nicht so.

 

hab grad nen Programm geschrieben basierend auf den Todeszahlen in Deutschland. In 56 Tagen sind wir demnach alle (83 Mio) tot. 

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vor 33 Minuten, IronM schrieb:

hab grad nen Programm geschrieben basierend auf den Todeszahlen in Deutschland. In 56 Tagen sind wir demnach alle (83 Mio) tot. 

Welche Programmiersprache?

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ist eh Wahnsinn, was es da für regionale Unterschiede gibt.

Bekannter ist Paketbote. Er und seine Ische seit letztem Wochenende Fieber und trockener Husten. In der örtlichen Uniklinik angerufen: "ne, können nicht testen. lassen Sie sich über Hausarzt zwei Wochen krank schreiben. wenn Beschwerden sich deutlich verschlechtern, können Sie sich wieder melden".

Bei uns - 60KM südlich am Donnerstag ein Artikel in der Lokalpresse: Test-Dive-In - jeder kann ohen Anmeldung kommen - Symptome werden abgefragt - Arzt entscheidet wer getestet wird - Auslastung aktuell ca. 150/300 Tests täglich. (10% positiv - wer vorübergehend Geschmack- und Geruchssinn verliert i.d.R. immer positiv).

Kann man sich vorstellen, wie es um die Dunkelziffer bestellt ist...

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vor 6 Stunden, Rudelfuchs schrieb:

So. Mal kurz aufregen. Hatte vor knapp zehn Tagen Kontakt zu Person A. Die hatte vor am 10.03. Also vor 16 Tagen Kontakt zu Person B. A und B saßen über mehrere Stunden auf nem Workshop nebeneinander. B hat durchgehend gehustet. B ist mit Person C verheiratet. C wurde am 14. Positiv auf Corona getestet. B positives Ergebnis kam am Freitag, also am 27. A weiß von C's Ergebnis seit na Woche. Also schon mit nem positiven Ergebnis von B gerechnet. In der Firma ist auch ne weitere Person die mit B Kontakt hatte positiv getestet worden.

A und ich haben mehr oder weniger durchgehend Kopfschmerzen und Husten doof rum. Ich kann nicht zum test bis a positiv bestätigt ist. A nicht bis b bestätigt ist. 

Naja. A hat Freitag also rum telefoniert wie und wo man sich jetzt testen lassen kann. 

Jeweils zehn Anrufe mit warteschleife sieben unterschiedliche Telefonnummern die am Telefon als zuständiger Kontakt angegeben wurden von denen die Hälfte nicht vergeben war. Ohne scheiß. 

Hausarzt: ne da müssen sie bei der 116 117 anrufen die geben ihnen einen termin, wir machen sowas nicht. 

116117: ne das macht alles das Gesundheitsamt wir sind da absolut nicht zuständig wenn sie schon einen bestätigten kontakt und Symptome haben. 

Gesundheitsamt: "nee wir informieren hier nur. Hm also eigentlich sind sie jetzt der erste der hier wirklich einen bestätigten kontakt hat. Sonst rufen hier nur besorgte Rentner an und leute die sich informieren wollen was Corona denn jetzt ist."

Ich mein wtf. Also nettes Gespräch und so aber wtf. Da erreichst du über Stunden niemanden weil irgendwelche fickfressen die Leitung blockieren und dann haben die Trolle nicht mal Ahnung was jetzt zu tun ist. Wtf. 

Lange Rede kurzer Sinn. Finale auskunft:

Das muss der Hausarzt machen. Der gibt Ihnen eine Überweisung und die zeigen sie beim testzentrum vor. 

Also der Kreis ist erstmal geschlossen. 

War nach 16h und der Hausarzt hatte natürlich schon zu.

Also echt fürn arsch. Keiner weiß was. 

Weitere Info war übrigens dass von den 200 Leuten die am zuständigen testzentrum warten ca ein Drittel dran kommt und der Rest wieder nach Hause geschickt wird. 

Also bei einer unglaublich komplizierten informationskette wo niemand wirklich Ahnung hat steht man trotzdem mit 200 Leuten vor na Tür und geht zu 66% wieder nach Hause. 

Jetzt weiterer Gedanke: es bringt überhaupt nicht sich testen zu lassen. Krankschreibung bekommt man so oder so. Dr hausarzt will einen ja nicht mal mehr sehen. Geht telefonisch. Eine Therapie, Impfung oder sonstige Behandlung gibt es nicht. 

Außer dem Wissen ob man das jetzt akkut hat, hat man nichts. Und so lange es dauert (Ansteckung bis Symptome Bestätigung des positiven Kontaktes Termin für den test Ergebnis des test! Das sind jeweils 3 bis 4 Tage. Also mal fast zwei Wochen und da ist man eh in Quarantäne.) 

Das was da an Zahlen an Tests steht ist lächerlich. Die bilden niemals auch nur annähernd die Realität ab. 

Kein einziger der Leute weder beim Gesundheitsamt noch Arzt noch 116117 konnte sagen wie so eine Bestätigung über einen positiven Kontakt eigentlich aussehen soll. Da reicht angeblich n schrieben vom Arbeitgeber. Nichts von irgend nem Arzt nichts vom Amt null. Total bescheuert. Mal gucken. 

Was da an Ressourcen verballert wird ist doch total bescheuert. 

Was den test jetzt für mich relevant macht ist dass ich so ne Art Reserve bin und eigentlich gesund sein sollte wenn ich arbeiten soll. Und keine Leute anstecken. Auf dem normalen Weg ist das aber totaler hirnfick. Zudem noch Risikogruppe aka Eltern die ich zum Glück seit dem Kontakt mit Person A nicht mehr gesehen habe. Und auch sonst keinen. 

Muss jetzt am Montag über den Arbeitgeber gehen evtl kann der da was drehen. Sonst muss ich ja wieder bis Ende nächster Woche warten bis ich n positives Ergebnis von A habe, was recht wahrscheinlich ist wenn man das mal so überblickt. 

Wäre natürlich knorke das ganze bald mit bisschen Husten und kopping überstanden zu haben und danach immun zu sein. 

Könnte anfangen plasma zu spenden und sowas.

Aber wie das organisiert ist... Richtig bescheuert. Und wie lang man braucht um Infos zu bekommen. Weil dauernd Leute anrufen die einfach nur hirnfick schieben. 

Kommt mir bekannt vor, hab ich jetzt im Umfeld einige Male so mitbekommen. Kommt einem vor, als wäre es leichter, Passierschein A38 zu bekommen...

Einziger Unterschied bei uns: Ein Drive-In-Testcenter. Die Abstriche dort werden durchs Autofenster gemacht, um das Risiko für alle Beteiligten möglichst gering zu halten. Erscheint mir sinnvoll. Mit um die 170 Tests/Tag sind die aber laut eigener Angabe ziemlich ausgelastet. Um da dran zu kommen braucht man also trotzdem ne Empfehlung vom Arzt, Kontakt usw. das Prozedere bis zum Test ist also das selbe.

Imho sind wir da nach wie vor wesentlich zu langsam und zu nachlässig. Auf diese Weise werden Infektionen weitergegeben, die komplett unnötig wären, wenn der Zugang zu Tests schneller möglich wäre. Ich meine, wenn jemand nach seiner Ansteckung noch 3 Wochen in der Welt rumgelaufen ist, bevor er getestet werden dürfte, dann hat der bis dahin so viele andere angesteckt, dass er schon fast auch nicht mehr in Quarantäne gesteckt werden braucht. (Überspitzt ausgedrückt. Ich hoffe, das ist klar...)

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Gast botte

170 Tests pro Tag.... sind halt‘n Tropfen auf nen heissen Stein. Aber viel mehr geht halt auf die Schnelle auch nicht. Grösster Engpass sind bei uns derzeit die Testkits. Die Uniklinik hat von den Geräten her Routinekapazität für etwa 1000 Tests pro Tag; wenn man Geräte ‚umwidmet‘, heisst weniger dringende Routinetests mal beiseite stellt, lässt sich das verdoppeln. Problem: Der Hersteller liefert derzeit so in Tranchen von 5000. Wenn er liefert. Biste nach 2,3 Tagen wieder aus. Und die Uniklinik ‚bedient‘ knapp 200.000 Menschen im Umkreis.

Die Uni beforscht jetzt, eigene Testkits zu machen. Nicht dass man irgendwelche Expertise mit IVD (in vitro-Diagnostik)-Produkten hätte. Kann also‘n bisle dauern. Und beschafft grade noch Tests anderer Hersteller. Mit ähnlichen Kapazitäten. Da wird schon sehr, sehr viel versucht, un ne Beschaffung, die sonst Monate dauert, wird in 1,2 Tagen durchprozessiert.

Also ja, bei uns wird schon deutlich mehr getestet als in den meisten anderen Ländern. Aber es müsste eigentlich 10x mehr sein. Und der Engpass ist nicht einfach ‚schlechte Organisation‚ oder ‚Bürokratie‘. Sondern Mangel an Testkits. Der an der Front halt dann irgendwie verwaltet werden muss. Ist aber bei Krankheitsverdacht hochgradig frustrierend. Dennoch - bleibt fair zu den Leuten vor Ort.

bearbeitet von botte

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vor einer Stunde, botte schrieb:

Dennoch - bleibt fair zu den Leuten vor Ort.

Die Leute vor Ort können ja am wenigsten. Aber den Frust kann man auch schon verstehen. Die wirklich grottenschlechte Organisation und nicht vorhandene Struktur ist einfach katastrophal.
Statt die Leute da einfach individuell antingeln zu lassen, was eh noch mehr chaos verursacht, systematisch vorgehen. Stadt für Stadt, Bezirk für Bezirk, Block für Block usw.
Aber keiner is ja für irgendwas zuständig usw.

Ist mega peinlich für einen Staatsapparat, der egtl zu den plump gesagt "Eliten" gehören (will). Da wird einfach nur vor sich hinregiert. Aber be genau so wirklich wichtigen sachen, wo es um Struktur und knallharte Effizienz geht, wird rumgepimmelt, weil so garkeiner eine Ahnung hat, oder auf Grund der föderalistischen Gesetzgebungskompetenz meint, sein eignes Süppchen zu kochen.
Genau solche Situationen entlarven die Schwächen eines Systems und die Unzulänglichkeiten der Regierung.

Aber hey... "Wir schaffen das".... während alle anderen kreischend im Kreis laufen, wien frisch geköpftes Huhn.

bearbeitet von Noodle
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Gast botte
vor 2 Stunden, Nahilaa schrieb:

Imho sind wir da nach wie vor wesentlich zu langsam [...]. Auf diese Weise werden Infektionen weitergegeben, die komplett unnötig wären, wenn der Zugang zu Tests schneller möglich wäre. Ich meine, wenn jemand nach seiner Ansteckung noch 3 Wochen in der Welt rumgelaufen ist, bevor er getestet werden dürfte, dann hat der bis dahin so viele andere angesteckt, dass er schon fast auch nicht mehr in Quarantäne gesteckt werden braucht. (Überspitzt ausgedrückt. Ich hoffe, das ist klar...)

Ist klar und gar nicht überspitzt. Das ist exakt die Rationale für Social Distancing und Kontaktsperre.

Idealerweise hätten wir täglich 100% Testquote in der Fläche, mit Tests, die bereits 1-2 Tage nach Infektion anschlagen, selbst ohne Symptome. Um schnell am Punkt reagieren zu können. So testen wir nen Bruchteil so oft, und immer erst nach mindestens 10 Tagen Infektion (und meistens 3-4 Tagen oder mehr Infektiosität).

Mal‘n schnelles Gedankenexperiment: wären wir als Gesellschaft bereit, uns flächig und bereitwillig wöchentlich auf die jeweils aktuellen Keime testen zu lassen, auch ohne Ausnahmezustand wie derzeit? Widerspricht allen Grundsätzen von Selbstbestimmung und Medizinethik, die wir haben.

Und deswegen jetzt staatliche Maßnahmen wie Kontaktsperre. Mag ich nicht, widerstrebt mir, hält mich von meinem Mädel fern; geht aber ne Weile nicht anders.

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vor 12 Minuten, botte schrieb:

Mal‘n schnelles Gedankenexperiment: wären wir als Gesellschaft bereit, uns flächig und bereitwillig wöchentlich auf die jeweils aktuellen Keime testen zu lassen, auch ohne Ausnahmezustand wie derzeit? Widerspricht allen Grundsätzen von Selbstbestimmung und Medizinethik, die wir haben.

Ersetz mal Corona mit was fieserem. Ebola zB. Was meinst du, wie schnell da ne Bereitschaft aufploppt.

Aber Idioten gibts ja immer die trotz Notsituation noch immer den Schuss nicht hören, weil Sargen und bla. Aber auch hier gilt für einige: Lernen durch Schmerz 
Mir ist dieses Kontaktverbot zB viel zu lasch und wischiwaschi. Konsequenzen nicht klar und deutlich. Kein Wunder, das draußen immer noch Deppen rumlaufen und sich ne lustige Zeit machen.
Wäre eben was anderes, wenn man direkt in Knast kommt, oder hohe Geldstrafe usw. usw.

Son gutdünken ggü. der Bevölkerung ist in solchen Situationen mEn fehl am Platz. Man muss hier einfach vom "dümmsten" Glied in der Kette ausgehen.

bearbeitet von Noodle
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Gast botte
vor 1 Minute, Noodle schrieb:

Statt die Leute da einfach individuell antingeln zu lassen, was eh noch mehr chaos verursacht, systematisch vorgehen. Stadt für Stadt, Bezirk für Bezirk, Block für Block usw.

Für wirklich systematisches Testen fehlen uns derzeit die Kapazitäten. Und das was da ist, geht komplett in die Versorgung akuter Fälle. Statt zum Beispiel wenigstens mal ne repräsentative Kohorte blind zu testen, um abzuschätzen, wie derzeit die Infektionsrate wirklich ist. Ist derzeit nicht drin. Sollte aber.

vor 1 Minute, Noodle schrieb:

Ist mega peinlich für einen Staatsapparat, der egtl zu den plump gesagt "Eliten" gehören (will). Da wird einfach nur vor sich hinregiert.

Ist nicht mein Eindruck. Weder dass ‚der Apparat‘ sich als Elite definiert, noch dass vor sich hinregiert wird. Aber 1) wird innerhalb der bestehenden Gesetze regiert. Da geht eben nicht alles. Und die sind nicht für solche Situationen geschnitzt worden. 2) sind das Menschen, nicht einfach ein anonymer ‚Apparat‘. Die machen Fehler. Die sie bitte auch gerne verantworten dürfen hinterher. Und 3) sehe ich schon, dass im Einzelnen plötzlich Dinge gehen, die vor 6 Wochen noch undenkbar gewesen wären. 

vor 1 Minute, Noodle schrieb:

Aber be genau so wirklich wichtigen sachen, wo es um Struktur und knallharte Effizienz geht, wird rumgepimmelt ... 

Völlig bei Dir. Was wir hier sehen, zeigt gnadenlos Schwachstellen auf, organisatorischer und menschlicher Art. Ich hoffe sehr, dass man im Anschluss an die aktuelle Krise nicht einfach so weiter wurschtelt.

vor 1 Minute, Noodle schrieb:

Genau solche Situationen entlarven die Schwächen eines Systems und die Unzulänglichkeiten der Regierung.

Aber hey... "Wir schaffen das"....

Was willst Du den Leuten sonst sagen? „Das Ende ist nah, kauft TP, so lange es noch welches gibt“? C‘mon.

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Gast botte
vor 4 Minuten, Noodle schrieb:

Ersetz mal Corona mit was fieserem. Ebola zB. Was meinst du,

Lies bitte nochmal: „auch ohne Ausnahmezustand wie derzeit?“ Wenn Du jedes Mal erst den Ausnahmezustand mobilisieren musst, wirste meist zu spät dran sein.

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vor einer Stunde, botte schrieb:

Der Hersteller liefert derzeit so in Tranchen von 5000.

Heißt übersetzt die mittlerweile niedrigere Infektionsrate (von 1.2-1.3 pro Tag vor ca einer Woche auf mittlerweile ~1.15) hat Null Aussagekraft.

Weil logischerweise, gleichbleibende Anzahl Tests, aber weiter steigende Gesamtinfektionszahl dazu führt dass die Rate ja unweigerlich kleiner werden muss. 
 

Also was bringen denn diese veröffentlichten Zahlen von RKI oder von Johns Hopkins überhaupt?

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Zitat

Für wirklich systematisches Testen fehlen uns derzeit die Kapazitäten. Und das was da ist, geht komplett in die Versorgung akuter Fälle. Statt zum Beispiel wenigstens mal ne repräsentative Kohorte blind zu testen, um abzuschätzen, wie derzeit die Infektionsrate wirklich ist. Ist derzeit nicht drin. Sollte aber.

Systematisch Testen kann man auch innerhalt seiner Kapazitäten. Dazu braucht es aber einer klaren "Gewalten" bzw Zuständigkeits- und Organisationskette. Die fehlt hier aber völlig. Siehe Gesundheitsamt usw.
Ergo wird von Gemeinden auf eigne Faust getestet.
Systematisch (vom Bund) ist das nicht.

 

Zitat

Ist nicht mein Eindruck. Weder dass ‚der Apparat‘ sich als Elite definiert, noch dass vor sich hinregiert wird. Aber 1) wird innerhalb der bestehenden Gesetze regiert. Da geht eben nicht alles. Und die sind nicht für solche Situationen geschnitzt worden. 2) sind das Menschen, nicht einfach ein anonymer ‚Apparat‘. Die machen Fehler. Die sie bitte auch gerne verantworten dürfen hinterher. Und 3) sehe ich schon, dass im Einzelnen plötzlich Dinge gehen, die vor 6 Wochen noch undenkbar gewesen wären. 

Pandemie Szenarien gibts seit eh und jeh. Das entsprechende Bundesblatt zB von 2012. Hätte man darauf entsprechend reagieren können. Hat man nicht. Passiert ja eh nicht.
Komisch, das andere Staaten wie zB Israel besser und konstruktiver reagieren.

Gesätze lassen sich ändern. Auch temporär. Ist alles da.

Die Fehler waren vermeidbar. Sobald das hier vorbei ist, wird sich wie immer auf die Schulter geklopft und es wird wieder - wie immer -  nichts daraus gelernt. Das meine ich mit "vor sich hinregieren". Man geht zur Tagesordnung über. Zuerst mal Diäten rauf.
Klar, wenn dir die Shice um die Ohren fliegt, musst du was machen. Da geht sowas plötzlich. Is schon richtig.. Nötig sind solche Aktionen aber nicht.
Szenarien gabs schon. Wurde nicht darauf reagiert. Das Ei hamse sich selbst gelegt.
 

Zitat


Was willst Du den Leuten sonst sagen? „Das Ende ist nah, kauft TP, so lange es noch welches gibt“? C‘mon.

Was fuckin zu tun und zu lassen ist. Wie man konkret agieren will. Siehe Österreich.
 

Zitat

Lies bitte nochmal: „auch ohne Ausnahmezustand wie derzeit?“ Wenn Du jedes Mal erst den Ausnahmezustand mobilisieren musst, wirste meist zu spät dran sein.

Es is was anderes, wenn man merkt "Oh auf der Welt gehts gerade ab, ich mach mal lieber schnell was" als, "Ayo... mal kucke... wird schon.."

Is so bissl wie USA vs. Süd Korea, oder andere Länder, die sofort reagiert haben.
 

bearbeitet von Noodle

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Gast botte
Gerade eben, ToTheTop schrieb:

Also was bringen denn diese veröffentlichten Zahlen von RKI oder von Johns Hopkins überhaupt?

Was ist denn die Alternative? Nix mehr testen und den Dingen ihren Lauf lassen? Klar sind das keine exakten Zahlen. Aber irgendwie muss man sich den Dingen ja mal annähern. Und die Botschaft, dass die positiven Tests das Geschehen grob unterschätzen, ist auch von den ‚offiziellen Stellen‘ und in der Presse seit Wochen raus. Aber nochmal: was ist die Alternative?

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vor 4 Minuten, ToTheTop schrieb:

 

Also was bringen denn diese veröffentlichten Zahlen von RKI oder von Johns Hopkins überhaupt?

Wie ich sagte: Genau nichts. Die einzigen halbwegs guten Zahlen kommen aus Südkorea, weil dort wirklich alle getestet werden.
Diese Zahlen tragen nur zur Panikmache bei.

Da wird was halbgares abgebildet, dass nur n Teil der Gesamtsituation wiederspiegelt. 10% MORTALITÄT OH MER GAWD WIR STERBEN ALLE!! 1000 Leute getestet, 10 Tot. Jau.

bearbeitet von Noodle

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vor 1 Minute, botte schrieb:

Was ist denn die Alternative? Nix mehr testen und den Dingen ihren Lauf lassen? Klar sind das keine exakten Zahlen.

Ne. Frage ist eher: Warum werden diese Zahlen veröffentlicht? Was kann man aus den Infektionszahlen momentan ablesen?

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Gast botte

@Noodle - rufst Du gerade nach nem starken, zentralisierten Staat, der im Bedarfsfall ansatzlos drei Gänge hoch schalten kann? 😉

Ich versteh schon, was Du meinst, aber so sind wir in D nicht sozialisiert worden nach dem Krieg.

Aber ja: muss man jetzt und im Anschluss mal drüber sprechen und ändern können.

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Gast botte
vor 5 Minuten, ToTheTop schrieb:

Ne. Frage ist eher: Warum werden diese Zahlen veröffentlicht? Was kann man aus den Infektionszahlen momentan ablesen?

Dass es ein massives Problem gibt. Das gerade in vielen Ländern exponentiell hoch geht. Und das politisches und administratives Handeln - u.a. eingriffe des Staats in Persönlichkeitsrechte - motiviert, aber auch begründet (!!!).

Willste in einem Staat leben, wo Dir solche Zahlen - wie unperfekt auch immer sie sind - vorenthalten werden und der Staat einfach macht ‚weil isso‘?

Ich sehe so was dann lieber. Damit ich mir selbst ein Urteil bilden kann.

bearbeitet von botte

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vor 6 Minuten, Noodle schrieb:

Wie ich sagte: Genau nichts. Die einzigen halbwegs guten Zahlen kommen aus Südkorea, weil dort wirklich alle getestet werden.
Diese Zahlen tragen nur zur Panikmache bei.

Da wird was halbgares abgebildet, dass nur n Teil der Gesamtsituation wiederspiegelt. 10% MORTALITÄT OH MER GAWD WIR STERBEN ALLE!! 1000 Leute getestet, 10 Tot. Jau.

Kleine Korrektur: 10% wären 100 Tote 

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vor 4 Minuten, botte schrieb:

@Noodle - rufst Du gerade nach nem starken, zentralisierten Staat, der im Bedarfsfall ansatzlos drei Gänge hoch schalten kann? 😉

Ich versteh schon, was Du meinst, aber so sind wir in D nicht sozialisiert worden nach dem Krieg.

 

Die föderalistische Gesetzgebung steht mMn im direkt Konflikt mit dem GG. Sprich: Das Wohl / Freiheit des Einzelnen sollte in genau einer solchen Situation NICHT im Vordergrund stehen, sondern die des Bundes (Gesamtheit des Volkes)

 

Zitat

Aber ja: muss man jetzt und im Anschluss mal drüber sprechen und ändern können.

Wird nicht passieren. Sag ich dir jetzt schon. Die Politiker sind völlig fern jeglicher Kompetenz und Entscheidungskraft. 
 

Zitat


Kleine Korrektur: 10% wären 100 Tote 

Kopp zu! Sind Alternative Facts... :D

bearbeitet von Noodle

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vor 1 Minute, botte schrieb:

Willste in einem Staat leben, wo Dir solche Zahlen - wie unperfekt auch immer sie sind - vorenthalten werden und der Staat einfach macht ‚weil isso‘?

Vielleicht mal durchatmen und meine Posts nochmal lesen. Ich stelle Fragen. Da war weder ne Forderung drin, noch Kritik.

Hab grade ein Interview mit dem australischen Premierminister gelesen (oder wie der sich dort schimpft), dass es anhand der Zahlen Hoffung auf einen positiven Trend gibt. Ich sehe nur ohne Massentests überhaupt keine valide Grundlage für so eine Aussage.

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vor 2 Minuten, Noodle schrieb:

Die föderalistische Gesetzgebung steht mMn im direkt Konflikt mit dem GG

Lol. Der Föderalismus ist im GG festgeschrieben und darüber hinaus einer der wenigen Artikel mit Ewigkeitsgarantie, könnte also auch nicht mit 100% der Stimmen im Bundestag aufgehoben werden.

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Gast botte
vor 10 Minuten, ToTheTop schrieb:

Vielleicht mal durchatmen und meine Posts nochmal lesen. Ich stelle Fragen. Da war weder ne Forderung drin, noch Kritik.

Alles gut, das war ne sachliche Feststellung meinerseits (OK, an ne rhetorische Frage geknüpft). Die Veröffentlichung der Zahlen hat schon eine politische Dimension. Sie begründet Handeln. So wie Emissionszahlen und Daten über den Artenbestand in der Klimakrise. Was nebenbei auch nur Schätzwerte sind. 

Wer würde ohne solche Zahlen über ne Kontaktsperre auch nur nachdenken wollen?

Daher absolut notwendig zu veröffentlichen. Immer mit ner Einordnung, wie die zu bewerten und einzuordnen sind. Also der Teil läuft OK - finde ich. Da sind sogar die leichten ‚Fussfehler‘ des RKI offensichtlich geworden. Eben weil‘s mehrere Quellen gibt.

Tip: schau nicht immer, wo auf der Welt gerade die grössten Pappnasigkeiten laufen. Der weissrussische Präsi empfiehlt Wodka und Trekkerfahren zur Coronaprophylaxe. Hab aber keinen Trekker und bin auch nicht in Oz.

bearbeitet von botte

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