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vor 2 Minuten, Janoos schrieb:

https://www.zeit.de/wirtschaft/2020-04/bundesagentur-fuer-arbeit-10-1-millionen-menschen-in-kurzarbeit?page=6#comments

Ich bin nicht sonderlich bewandert, was solche Themengebiete angeht. Aber innerhalb eines Monats (und da hat die Krise gerade erst so richtig Fahrt aufgenommen) derart hohe Arbeitslosenzahlen, die wohl mittelfristig erst recht steigen werden, dazu (bis zum 26. April) 10.1 Millionen Menschen in Kurzarbeit. Ist die Situation wirklich so "dramatisch", wie es solche Zahlen vermuten lassen, oder können wir es schon als gesichert ansehen, dass wir die größte wirtschaftliche Katastrophe seit der Nachkriegszeit erleben werden?

Im Vergleich zu den über 25 Millionen Neuarbeitslosen in den USA und der dortigen Arbeitslosenrate von, wenn man die neuen Arbeitslosen bereits berücksichtigt, mittlerweile über 15% sind das bei uns bisher auch unter Berücksichtigung der Einwohnerzahl geradezu Peanuts.

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vor 21 Stunden, Lazy Larry schrieb:

z.B. Antikörpertests, die twas wie gleiche Fehlerquote wie der Coronatest an sich haben, einsetzen anstatt  an jeglicher Forschung a la Heinserg rumzumeckern und als totalen Schrott abzutun. U

Ne, du verwechselst das was. Bei Diagnosetests ist es wichtig, eine möglichst geringe Falsch-Negativ quote zu haben. Falsch positive werden wenig beschadet. Bei Antikörpertests gibt es Probleme, wenn du hohe falsch positive Raten hast, die sollten also negativ sein. 

Und das "Gemecker" ist einfach Wissenschaft und wie sie richtig durchgeführt wird. Streeck hat immer noch kein Preprint draussen, aber die Berechnungen habe ich schonmal vorgenommen und die zeigen eine so heftige Reichweite, das er besser gewartet hätte mit den Aussagen, die er getroffen hat. 

 

vor 21 Stunden, Kepler schrieb:

Dann müssen wir, sobald dies klar absehbar ist, einen Weg finden, damit zu Leben. (Ich sehe die Chance dazu aber sehr klein an)
Jedoch müssen die Kapazitäten der Krankenhäuser dann noch immer ausreichen. Einfach loslassen und auf uns zukommen lassen ist mMn auch dann nicht richtig. Wir werden aber deutlich mehr Wissen über das Virus und die Ausbreitung haben mit dem man Arbeiten kann.

Der Weg heisst Eindämmung, siehe China, siehe Neuseeland. 

 

vor 21 Stunden, Doc Dingo schrieb:

Ich hab keine Ahnung wieviel Wissenschaftler insgesamt in D da dran sind. Aber ich bin mir sehr sicher dass nicht nur 1 - 2 Virologen in Deutschland da dran arbeiten. Was man so liest ist man da weltweit dran und im regen Austausch untereinander.

Kurzfasssung, was ein Freund sagte: viele nicht-essentielle Forschungsprojekte sind über den Jordan gegangen. Fast jeder Wissenschaftler, der in dem Bereich arbeitet, der seine Arbeit nicht durchführen konnte, hängt jetzt wenn Expertise da ist, an irgendeinem Corona-Thema. Diejenigen haben Glück, deren Labors/Institute nicht komplett geschlossen wurden, weil die ihre Arbeit nicht verloren haben.
Viele Firmen versuchen nun, auf den Sattel aufzuspringen. Die Frage ist somit eher "wer arbeitet denn gerade NICHT an Corona?" als andersrum. Aber Wissenschaftler versuchen eigentlich nicht soviel Öffentlichkeit abzukriegen, weil sie gewohnt sind, dass 99% der Leute ihre Arbeit nicht verstehen und dann trotz Unverständnis Angriffen ausgesetzt zu sein. 

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Gast botte
vor 32 Minuten, Shao schrieb:

Kurzfasssung, was ein Freund sagte: viele nicht-essentielle Forschungsprojekte sind über den Jordan gegangen. Fast jeder Wissenschaftler, der in dem Bereich arbeitet, der seine Arbeit nicht durchführen konnte, hängt jetzt wenn Expertise da ist, an irgendeinem Corona-Thema. Diejenigen haben Glück, deren Labors/Institute nicht komplett geschlossen wurden, weil die ihre Arbeit nicht verloren haben.
Viele Firmen versuchen nun, auf den Sattel aufzuspringen. Die Frage ist somit eher "wer arbeitet denn gerade NICHT an Corona?" als andersrum. Aber Wissenschaftler versuchen eigentlich nicht soviel Öffentlichkeit abzukriegen, weil sie gewohnt sind, dass 99% der Leute ihre Arbeit nicht verstehen und dann trotz Unverständnis Angriffen ausgesetzt zu sein. 

+1, so sieht es  weit gehend aus. Ich arbeite an einer Uniklinik hier in D, im Verbund mit der Uni und drei unabhängigen Forschungsinstituten (Leibniz und Max-Planck). Alleine hier am Standort ist seit Beginn der Corona-Krise eine deutllich zweistellige Anzahl von COVID19-assoziierten Forschungsprojekten hoch gegangen, alles von biochemischer Grundlagenforschung bis hin zur Entwicklung virentötender Handtrockner. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat entsprechend eine große Förderinitiatitve aufgelegt, die im Mai zur Entscheidung kommt. Jeder, der auch nur halbwegs Kompetenzen in die Richtung hat, schaut derzeit, ob er ein entsprechendes Projekt auf den Weg bringen und gefördert bekommen kann.

Nicht Corona-essentielle PRojekte sind deswegen aber keineswegs 'über den Jordan', sondern erstmal nur auf Pause. Ab Mai/Juni wird sich weisen, welche COVID19-assoziierten Projekte tragfähig sind und gefördert werden; die Arbeitsgruppen, bei denen das nicht der Fall ist, werden sich wieder ihren nichtessentiellen Projekten zuwenden. Ich kenne übrigens hier kaum bzw keine Institute oder Labors, die komplett geschlossen sind; aus Präventionsgründen ist aber die Zahl der Mitarbeiter pro Labor/Büro derzeit stark eingeschränkt, und es wird Schichtbetrieb gefahren. Wer kann, bleibt zu Hause und prozessiert Daten oder schreibt an Veröffentlichungen oder Doktorarbeiten.

Arbeitsverträge von Doktoranden und PostDocs sowie Abgabefristen für Abschlussarbeiten sind durch die Uni oder die Drittmittelgeber entsprechend um zwei bis drei Monate nach hinten geschoben, unter Vorbehalt weiterer Verlängerungen, je nachdem, wann es weiter geht.

Insgesamt ne ganz gute Reaktion auf die Rahmenbedingungen.

bearbeitet von botte

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vor 21 Stunden, El Borracho schrieb:

Nun, man hätte (um bei deinem Konjunktiv zu bleiben) das anhand der Krankheitsfälle und Neuerkrankungen sowie Intensivfälle ja besser eruieren könne, welche Kapazität tatsächlich benötigt wird, um sowohl Coronapatienten als auch andere Patienten ausreichend zu versorgen. Nur weil in Italien, wo die Zahlen ganz anders sind, krankenhäuser überlastet sind, muss das ja nicht hier automatisch auch passieren. Das ist genauso wenig durchdacht gewesen, wie der radikale Lockdown. Einfach mal alles dicht machen ohne Rücksicht auf die wirtschaftlichen aber auch gesundheitlichen Folgen der Gesellschaft.

Das ist schon durchdacht. Die Auswirkungen sind wohlbekannt, aber das ist eben das Problem: Wenn man präventiv handelt und dann kriegt man das Erwartete aber unterbunden, steht man als Idiot da.

 

vor 19 Stunden, rogerM schrieb:

Naja eher einer dieser fragwürdigen Maßnahmen. Selbst ein medizinischer Mundschutz wie ein Mundtuch im OP ist nach 6-8 Stunden durchgeatmet und dient dann nur noch zum Schutz vor Blutspritzer. Was soll da ein Lumpen vor dem Mund mit Poren groß wie Ofenrohre tagelang getragen bringen?  Noch dazu wenn der Laie das Ding absetzt und direkt im  Anschluss in der Nase popelt... Also da sind vielleicht 10 Prozent Schutz (immerhin) und 90 Prozent blinder Aktionismus und verarsche. 

Folgendes Rechenbeispiel.

Es kommen ca. 50-60% weniger Tröpfchen durch. Diese treffen nun 50-60% weniger auf Menschen. 

Das reduziert die Rate um die Hälfte. Hast du vorher eine 5-10% Chance, dich bei Kontakt anzustecken, sinkt sie nun auf 2.5-5%. Das ist insofern wichtig, weil du mit einer eigentlich unzureichenden Maßnahme den Spread gerade halbiert hast. 

Haben wir nun eine Reproduktionsrate von 1, also es bleibt alles wie es ist, wirfst nun Masken ins Spiel, verhinderst du damit nicht die Übertragung völlig. Aber um 50%. Damit halbierst du die Reproduktionsrate des Virus und DIESE MASSNAHME ALLEINE ist ausreichend, die Pandemie zu beenden. 

Jetzt sinnvoll? 

Ist sie "FFP3 im OP" sinnvoll? Nein! Ist sie epidemiologisch sinnvoll und imstande, die Übertragungswege zu minimieren? Ja. 

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vor einer Stunde, Kaiserludi schrieb:

Im Vergleich zu den über 25 Millionen Neuarbeitslosen in den USA und der dortigen Arbeitslosenrate von, wenn man die neuen Arbeitslosen bereits berücksichtigt, mittlerweile über 15% sind das bei uns bisher auch unter Berücksichtigung der Einwohnerzahl geradezu Peanuts.

Die heftige Krise in vielen Ländern ist das eigentliche Desaster. Die momentanen Auswirkungen des deutschen Shutdowns wären schnell wieder vorbei, sobald die Corona-Maßnahmen heruntergefahren werden. Doch da anschließend unsere Exporte in den Keller rauschen wegen der weltweiten Lage,ist das alles nur der Anfang. Es werden 

Das Land, was uns mit seiner Nachfrage wieder rausreißen könnte, China, wird es durch vorhersehbare Rachegefühle des Westens nicht können. Trump verbreitet mit Australien Räuberpistolen. Und hier wird bereits jetzt von einigen Politikern gefordert, China müsse Untersuchungen von Externen zulassen. Was kein souveränes Land der Welt täte. Ferner würden die Vorwürfe niemals ausgeräumt. 

Was vor einem Monat noch als vollkommen absurd belächelt würde, findet immer mehr Anhänger.

Also anstatt, wie 2008 international zusammenzuarbeiten, wird der Westen Trump folgen und versuchen China zu schwächen. Und China wird zurückschlagen. Die wirtschaftlichen Folgen sind entsprechend.

 

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Ich glaub, du siehst das zu düster ,Jon.

Dass sich demnächst viele Politiker an der China Schuld Liane hochhangeln, mag sein.
Wo Konzern x seine Produktionsstraße hinstellt, entscheidet jedoch CEO x, nicht irgendn Politiker. Und solang China in der Rechnung als profitablerer Standort befunden wird, steht die auch weiterhin  in China.

Was du hier an die Wand malst, ist´n offener Wirtschaftskrieg, mit Bestrafungszöllen, wenn ich recht verstehe?
Na. Das will ich aber mal sehen in unserer Lobbykultur.


Durchaus möglich. Aber als feste Tatsache würd ich das noch nicht verkaufen. Imho bleibt alles beim alten. Wirtschaftlich.
Paar kommende Militärübungen im Westpazifik zwecks Säbelrasseln und bissl Wutbürgerrhetorik für´n Wahlkampf sollte man erstmal nicht zu hoch.

bearbeitet von Easy Peasy

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vor 35 Minuten, botte schrieb:

Nicht Corona-essentielle PRojekte sind deswegen aber keineswegs 'über den Jordan', sondern erstmal nur auf Pause.

Bekannte von mir haben in den USA eine 48h notice bekommen: In zwei Tagen ist das Labor geschlossen.

Die konnten am Ende nur ~20-30% ihrer langjährig aufgebauten Samples retten. Einige Projekte haben Caretaker bekommen, damit die Samples überleben, aber auch hier sind wohl inzwischen 50% eben "über den Jordan gegangen." Leider. War ein Krebsprojekt mit Zellen, wo permanent dran gearbeitet wurde. Und nach ihrer Aussage ging es der gesamten Fakultät und fast allen Collaboratorn so, auch weltweit nicht unüblich...

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Gast
vor 24 Minuten, jon29 schrieb:

Die heftige Krise in vielen Ländern ist das eigentliche Desaster. Die momentanen Auswirkungen des deutschen Shutdowns wären schnell wieder vorbei, sobald die Corona-Maßnahmen heruntergefahren werden. Doch da anschließend unsere Exporte in den Keller rauschen wegen der weltweiten Lage,ist das alles nur der Anfang. Es werden 

Das Land, was uns mit seiner Nachfrage wieder rausreißen könnte, China, wird es durch vorhersehbare Rachegefühle des Westens nicht können. Trump verbreitet mit Australien Räuberpistolen. Und hier wird bereits jetzt von einigen Politikern gefordert, China müsse Untersuchungen von Externen zulassen. Was kein souveränes Land der Welt täte. Ferner würden die Vorwürfe niemals ausgeräumt. 

Was vor einem Monat noch als vollkommen absurd belächelt würde, findet immer mehr Anhänger.

Also anstatt, wie 2008 international zusammenzuarbeiten, wird der Westen Trump folgen und versuchen China zu schwächen. Und China wird zurückschlagen. Die wirtschaftlichen Folgen sind entsprechend.

 

Denke das ist mehr ne am Ende, sinnlose Einschüchterungstaktik von Trump um vor seinen Wähler den Harten zu markieren.

Der weiss , dass er mit der Taktik bei China nicht viel landen kann , dafür is sein eigenes Land zu abhängig von denen , sowie viele andere auch.

Der will ne zweite Amtszeit und dafür is dem jegliches Mittel recht.

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Gast botte
vor 4 Minuten, Shao schrieb:

Bekannte von mir haben in den USA eine 48h notice bekommen: In zwei Tagen ist das Labor geschlossen. Die konnten am Ende nur ~20-30% ihrer langjährig aufgebauten Samples retten. Einige Projekte haben Caretaker bekommen, damit die Samples überleben, aber auch hier sind wohl inzwischen 50% eben "über den Jordan gegangen." Leider. War ein Krebsprojekt mit Zellen, wo permanent dran gearbeitet wurde. Und nach ihrer Aussage ging es der gesamten Fakultät und fast allen Collaboratorn so, auch weltweit nicht unüblich...

In den USA gut möglich, da gibt es viel weniger Basisfinanzierung auch der akademischen Gruppen, die sind viel stärker auf Drittmittel auch aus der Industrie angewiesen, und in der Planung viel kurzatmiger.

48h Notice gibt es schon rein vom Arbeitsvertraglichen her hier in D nicht. Hier ist die Forschung halt sehr stabil dadurch, dass das meiste in öffentlicher Hand ist. Kann auch mal ein Vorteil sein.

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vor 10 Minuten, Easy Peasy schrieb:

hier an die Wand malst, ist´n offener Wirtschaftskrieg, mit Bestrafungszöllen, wenn ich recht verstehe?

 

vor 1 Minute, jeadony schrieb:

weiss , dass er mit der Taktik bei China nicht viel landen kann , dafür is sein eigenes Land zu abhängig von denen , sowie viele andere auch.

Es wird keinen sofortigen Wirtschaftskrise geben, aber in den nächsten Jahren wird man sich gegenseitig immer stärker blockierent schnell, aber nach und nach. Trump hat ja bereits vor Corona mit seinem Antichinakurs angefangen und hat von den Europäern praktisch keinen Gegenwind bekommen. 

Da die Wirtschaftsleistung natürlich leiden wird, wird der populistische Affekt natürlich stärker. Nicht die Vernunft, international über Ideologiegrenzen hinweg zusammenzuarbeiten. 

Ich spreche jetzt hier nicht von Monaten, sondern der Nachwirkung von Jahren, politisch wie wirtschaftlich. So wie die großen Nachwirkungen von 2001 und 2008 erst Jahre später voll durchschlugen

Wie gesagt, eine dringend notwendige weltweite Zusammenarbeit über ideologische Grenzen hinweg, wie man es 2008 getan hat, gibt es bereits jetzt nicht mehr. Sie klappt nicht einmal in Europa ausreichend 

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vor 8 Minuten, botte schrieb:

In den USA gut möglich, da gibt es viel weniger Basisfinanzierung auch der akademischen Gruppen, die sind viel stärker auf Drittmittel auch aus der Industrie angewiesen, und in der Planung viel kurzatmiger.

48h Notice gibt es schon rein vom Arbeitsvertraglichen her hier in D nicht. Hier ist die Forschung halt sehr stabil dadurch, dass das meiste in öffentlicher Hand ist. Kann auch mal ein Vorteil sein.

Ist ne öffentliche Uni. Die haben einfach ne State Order zum Schliessen gekriegt, feddig 😄 Finds ja auch irre.

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vor 3 Stunden, Hexer schrieb:

stimmt, und innerorts darf man nur 50 fahren ... was soll ich sagen, manchmal bin ich einfach ein Rebell!

kann ich zwar nachvollziehen, aber finde ich schon sehr widersprüchlich zu dienen vergangenen Aussagen

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vor 2 Stunden, Kaiserludi schrieb:

Im Vergleich zu den über 25 Millionen Neuarbeitslosen in den USA und der dortigen Arbeitslosenrate von, wenn man die neuen Arbeitslosen bereits berücksichtigt, mittlerweile über 15% sind das bei uns bisher auch unter Berücksichtigung der Einwohnerzahl geradezu Peanuts.

Was bringt der Vergleich? Macht unsere Situation auch nicht besser.

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vor 38 Minuten, Shao schrieb:

Ist ne öffentliche Uni. Die haben einfach ne State Order zum Schliessen gekriegt, feddig 😄 Finds ja auch irre.

Dann ist dein Wunsch ja eingetreten, alles für den Virus opfern. Bravo!

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vor 2 Minuten, Yolo schrieb:

Dann ist dein Wunsch ja eingetreten, alles für den Virus opfern. Bravo!

Mein Wunsch...? Halluzinierst du?

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vor 1 Minute, Yolo schrieb:

kann ich zwar nachvollziehen, aber finde ich schon sehr widersprüchlich zu dienen vergangenen Aussagen

ich versteh das Problem nicht. Die Regeln hier sagen, dass ich mit einer Person die nicht zu meinem Haushalt gehört engen Kontakt haben darf. 

Und ich behaupte doch auch heute nicht, dass das nur ne normale Grippe sei und die Maßnahmen inhuman. Klar hab ich Schiß davor die Seuche zu bekommen. Auch wenn ich (wie vermutlich die meissten) davon ausgehe dass ich das überlebe - die möglichen Nachwirkungen scheinen mir zu fett. Deshalb versuche ich Kompromisse für mich zu finden. Und das Risiko beim Hasen im Supermarkt ansprechen, das finde ich akzeptabel. Besonders mit Maske. 

Aber das Rasen in der Stadt, glaube da hab ich wirklich ne Baustelle. Ich meine, we fährt schon Strich 80 aufm Stadtring? Das machen doch nur ein paar Spinner, die damit die linke Spur blockieren wollen um sich wichtig zu fühlen.

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vor 4 Minuten, Hexer schrieb:

Aber das Rasen in der Stadt, glaube da hab ich wirklich ne Baustelle. Ich meine, we fährt schon Strich 80 aufm Stadtring? Das machen doch nur ein paar Spinner, die damit die linke Spur blockieren wollen um sich wichtig zu fühlen.

jaaa sorry, ey!

mehr schaff ich nich mit meinem Damenrad. bin ich viel zu schnell k.o. und komm total verschwitzt an. tolle pommes

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Zitat

Kinder sollen wieder mehr draußen spielen dürfen. Der Bund will die seit Wochen geschlossenen Spielplätze öffnen lassen. Dabei sollten Eltern darauf achten, dass überfüllte Anlagen gemieden und grundlegende Hygieneregeln eingehalten werden, heißt es in der vorliegenden Beschlussvorlage des Bundes für die Beratungen von Kanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Länder an diesem Donnerstagnachmittag.

Außerdem sollen Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten nach Ansicht des Bundes unter Auflagen wieder öffnen. Voraussetzung sei besonders bei kleinen und historischen Gebäuden, dass die Auflagen zur Hygiene sowie die Einhaltung des nötigen Abstands räumlich und personell umgesetzt werden könnten, heißt es in der Beschlussvorlage weiter. Dazu soll kurzfristig ein Förderprogramm in Höhe von zunächst zehn Millionen Euro für coronabedingte Umbaumaßnahmen aufgelegt werden.

aus dem ZEIT-Blog.

Das ist dann wohl der endgültige Sargnagel für eine wissenschaftliche Herangehensweise an die Thematik - und vor allem das Ende für die Hoffnung, dass wir den schnellstmöglichen Weg aus der Krise wählen. Stattdessen werden wir wohl jetzt Monat für Monat irgendwelche kleinschrittigen Lockerungshäppchen präsentiert bekommen, um uns Stück für Stück an unsere "neue Normalität" gewöhnen zu können. Warum kurz und schmerzlos, wenn es auch lang und schmerzhaft funktioniert? 

Hauptsache die Kontaktbeschränkungen sind um eine ganze Woche verlängert worden, das wird's an diesem Punkt natürlich richten. 

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vor 13 Minuten, Hexer schrieb:

ich versteh das Problem nicht. Die Regeln hier sagen, dass ich mit einer Person die nicht zu meinem Haushalt gehört engen Kontakt haben darf. 

Und ich behaupte doch auch heute nicht, dass das nur ne normale Grippe sei und die Maßnahmen inhuman. Klar hab ich Schiß davor die Seuche zu bekommen. Auch wenn ich (wie vermutlich die meissten) davon ausgehe dass ich das überlebe - die möglichen Nachwirkungen scheinen mir zu fett. Deshalb versuche ich Kompromisse für mich zu finden. Und das Risiko beim Hasen im Supermarkt ansprechen, das finde ich akzeptabel. Besonders mit Maske. 

Aber das Rasen in der Stadt, glaube da hab ich wirklich ne Baustelle. Ich meine, we fährt schon Strich 80 aufm Stadtring? Das machen doch nur ein paar Spinner, die damit die linke Spur blockieren wollen um sich wichtig zu fühlen.

Und wenn du die Uschi dann geklärt hast, führst du Brieffreundschaft?

Wasser predigen und Wein saufen passt halt nicht.

Ähnlich wie die Politiker. Nach Kritik haben ja jetzt alle ne Maske auf. Zumindest, solange die Kamera drauf gehalten wird. Fürchten tut sich da offensichtlich niemand!

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Gast botte

<modmod> @Yolo (und andere) - bitte kein Einzeilerspamming, dafür gibt's Likes, Facepalms und ähnliches. Danke.<\>

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vor 20 Minuten, Yolo schrieb:

Wasser predigen und Wein saufen passt halt nicht.

ich verstehe nicht was Du meinst. Ich halte mich hundertprozentig an die Regeln. Also, erklär mal!

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vor 4 Stunden, Kaiserludi schrieb:

Im Vergleich zu den über 25 Millionen Neuarbeitslosen in den USA und der dortigen Arbeitslosenrate von, wenn man die neuen Arbeitslosen bereits berücksichtigt, mittlerweile über 15% sind das bei uns bisher auch unter Berücksichtigung der Einwohnerzahl geradezu Peanuts.

Korrektur: Es sind in den USA inzwischen schon über 30 Millionen Neuarbeitslose seit Beginn der Krise.

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vor einer Stunde, Kaiserludi schrieb:

Korrektur: Es sind in den USA inzwischen schon über 30 Millionen Neuarbeitslose seit Beginn der Krise.

Sind halt viele Stellen aus zum Beispiel Gastgewerbe, die auch genauso schnell wieder vergeben werden, sobald die wieder auf Normalbetrieb fahren dürfen. 

Da du offensichtlich auch auf der Pro-Corona-Maßnahmen Seite stehst: beunruhigt dich die Arbeitslosenzahl oder das Virus aktuell mehr?

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vor 24 Minuten, Yolo schrieb:

beunruhigt dich die Arbeitslosenzahl oder das Virus aktuell mehr?

Persönlich ganz klar das Virus.

Alleine schon weil: Solange wir keinen Impfstoff dagegen haben, wird uns die Wirtschaft in dem Moment, wo wir mit Maßnahmen wie Lockdown und co aufhören, erst so richtig um die Ohren fliegen. Dagegen ist der wirtschaftliche Schaden durch den Lockdown ein Witz.

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