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vor 16 Minuten, Noodle schrieb:

 

Ansonsten wäre ich mit so dümmlichen Pauschalaussagen doch sehr vorsichtig.

Schwarze Schafe gibt es aber einfach überall.

Ich habe das ganze wenigstens noch damit relativiert, dass es nicht auf alle Beamtenberufe zutrifft aber gut, ich kann total verstehen das gerade du als Beamter dich von meinem Text angegriffen fühlst. Auf der anderen Seite unterstellst du mir hier auch ein paar Sachen. Ich habe nie behauptet, dass Beamten jegliches Fehlverhalten verziehen wird und das es absolut keinen Grund für sie gibt, sich in ihrem Beruf Mühe zu geben. 

In meinem Post ging es mir nicht darum Beamte zu verteufeln. Ich halte jedoch an meiner Meinung fest ,dass die Arbeitsleistung von Arbeitskräften in Unternehmen generell größer ist als von Beamten. Das trifft natürlich nicht auf jeden Beamten zu.

 

bearbeitet von J.Peterson

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Gerade eben, J.Peterson schrieb:

 

In meinem Post ging es mir nicht darum, Beamte zu verteufeln. Ich halte jedoch an meiner Meinung fest ,dass die Arbeitsleistung von Arbeitskräften in Unternehmen generell größer ist als von Beamten. Das trifft natürlich nicht auf jeden Beamten zu.

 

Aha. Weil du das objektiv bewerten kannst.

 

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vor 5 Stunden, Shao schrieb:

 

Wenn ich eine ideale Situation darstellen würde, dann würde Schule schon Präsenzunterricht beinhalten. Ganz ohne wird es schwierig. Mein Augenmerk wäre aber darauf, Aufgaben zu stellen, die entweder in Gruppen oder allein gelöst werden, und die bestimmte Fähigkeiten erfordern. Ich würde keine Hausaufgaben geben, stattdessen würde ich Alone time erzeugen, bei denen Schüler die Möglichkeit zur Bearbeitung haben. Ich würde keine Noten vergeben für einmalige Tests, stattdessen würde ich ein iteratives System nutzen, dass die Schwierigkeit dem Level des Schülers anpassen kann. (Wer auf diese Weise Mathe lernt, kann innerhalb sehr kurzer Zeit Ergebnisse vorweisen, die im gesamten Schulleben oftmals schwierig sind.)

Nach welchen Kriterien sollten dann AG die Bewerber prüfen und bewerten? Noten sind hier leider eine einfache und schnelle Auswahlmöglichkeit 

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vor 2 Minuten, Rudelfuchs schrieb:

Ganz schlimmes Unrechtsregime hier. Wirklich. 

Schlimmer als Nordkorea! (laut dem verwirrten Herrn mit der Uschanka aus dem Spiegel-TV-Video)

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vor 5 Minuten, tonystark schrieb:

Schlimmer als Nordkorea! (laut dem verwirrten Herrn mit der Uschanka aus dem Spiegel-TV-Video)

ey, GENAU das Video habe ich gerade geschaut. Am Besten gefällt mir aber die Frau hier:

Krasser Gegenangriff.

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Zitat

Nein, aber selbst du als Beamter kannst das nicht.

 

Oh wadde, ich hab auch in der freien Marktwirtschaft gearbeitet.

Faule Schweine gibts überall.

Drum is deine Behauptung einfach nur das. Ne Behauptung ohne jegliche Grundlage.

bearbeitet von Noodle

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Gast
vor 19 Minuten, Noodle schrieb:

Aha. Weil du das objektiv bewerten kannst.

Das ist die logische Konsequenz der sich unterscheidenden Anreizsysteme in denen Beamte und Privatwirtschaftliche sich bewegen.

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vor 3 Minuten, Noodle schrieb:

Aha. Weil du das objektiv bewerten kannst.

 

War schon in diversen langfristigen Projekten bei Konzernen - da lernst du jeweils eine handvoll High-Performer kennen, viel gutes Mittelmaß und auch immer einige graue Schafe, die sich drauf ausruhen, dass sie dort quasi ebenfalls unkündbar sind.
Bei VW fand ich das besonders krass. Für gefühlt 90% der Leute die dort anfangen, ist das der absolute Jackpot, weil sie wissen, dass sie einen Job für die nächsten 30-40 Jahre haben. Klar gibts dort unendlich Aufstiegsmöglichkeiten - aber die Jobsicherheit führt dazu dass einige auch irgendwann den Antrieb verlieren sich weiterzuentwickeln. 

Ich habe auch kein gutes Bild von Behörden, aber man muss auch nicht so tun, als ob in den Dax Konzernen durchweg ne ganz andere Mentalität herrschen würde. 
Maximal landen die Faulenzer in der hauseigenen Auffanggesellschaft. und dafür müsste man es sich schon richtig verscherzen.

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vor 8 Minuten, Lemar95 schrieb:

Anreizsysteme in denen Beamte und Privatwirtschaftliche sich bewegen.

Hm... kenne genug Leute, die Jahrelang in einem Job dümpeln und es ihnen nicht besser geht, egal wie sehr se sich den Arsch aufreißen und dann vom Chef mit irgendn nem Stuss abgespeist werden.

50 Euro Gutschein bei Douglas oder Maccis Futter. 

Anreiz ist sowas nicht.

Und auch da machste einfach nur noch stur Dienst nach Vorschrift. Hab ich den letzten 2-3 Jahren als Grafiker auch gemacht. War mir irgendwann bums.

Unser Chef hatte dann damals, als er gefeuert wurde, auch so einiges überlassen.. Sound-Design-Konzept. DIN A4 Ordner. Deckblatt.. hatter sich noch richtig Mühe gegeben.
Die nächsten 200 Seiten waren blank.

War aber natürlich total beschäftigt.

Zitat

War schon in diversen langfristigen Projekten bei Konzernen - da lernst du jeweils eine handvoll High-Performer kennen, viel gutes Mittelmaß und auch immer einige graue Schafe, die sich drauf ausruhen, dass sie dort quasi ebenfalls unkündbar sind.
Bei VW fand ich das besonders krass. Für gefühlt 90% der Leute die dort anfangen, ist das der absolute Jackpot, weil sie wissen, dass sie einen Job für die nächsten 30-40 Jahre haben. Klar gibts dort unendlich Aufstiegsmöglichkeiten - aber die Jobsicherheit führt dazu dass einige auch irgendwann den Antrieb verlieren sich weiterzuentwickeln. 

In Behörden isses doch genauso...

Der Aufstieg ist nicht so einfach. Da muss man hervorstechen und liefern.

Sicher habe ich mir den aktuellen Job ausgewählt weil er Krisensicher ist. Bei meinem alten, durfte man nach jedem Projekt zittern und schonmal Bewerbungen schreiben und hoffen dasses doch weitergeht.
Ansonsten durfte man alle 3 Jahre umziehen und Irgend nen anderen Kram lernen, auf den man egtl keine Lust hat.

Ehemalige Grafik Kollegen schwenken gerade alle um auf Web Development, oder machen anderes zusätzlich, weil der Beruf als Grafiker nichts abwirft, oder zu unsicher ist.

Wer will den nicht wissen, dass er sich bzgl des Jobs die nächsten 20-30 Jahre keine Sorgen machen muss? 
Genau das, was so viele Leute derzeit plagt.

Ich bin da ganz froh drüber und bereue es nicht.

bearbeitet von Noodle
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Sollte man den Threadtitel nicht von “Coronavirus 2020” auf “Coronavirus 2021” ändern? Oder um schon mal fürste nächstes Jahr vorzusorgen, die Jahresangabe ganz weglassen? 

bearbeitet von RyanStecken
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Ey jetzt habe ich hier ausnahmsweise so eine schöne Impfstoff-Nachricht geposted und ihr diskutiert über Low Performer in deutschen Behörden. 

Ihr ekelt mich an.

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vor 25 Minuten, Noodle schrieb:

 

Oh wadde, ich hab auch in der freien Marktwirtschaft gearbeitet.

Faule Schweine gibts überall.

Drum is deine Behauptung einfach nur das. Ne Behauptung ohne jegliche Grundlage.

Ich erhalte bisher jedenfalls mehr Zustimmung mit meinen Beiträgen zu diesem Thema als du. Damit will ich ja auch gar nicht sagen, dass ich richtig liege aber du hörst dich mittlerweile an wie eine beleidigte Leberwurst. So kontrovers ist das nun wirklich nicht was ich hier geschrieben habe.

@ToTheTop  untermauert meine These mit seinem Post meiner Meinung nach. Je größer die Jobsicherheit ist, desto geringer ist der Anreiz, Leistung zu bringen. Beamte haben halt GENERELL eine hohe Jobsicherheit.

Ich kann nur wiederholen das es mir nicht darum geht Beamte zu verteufeln und amit steige ich aus der Diskussion aus da es sonst viel zu sehr ins Offtopic abgleitet.

bearbeitet von J.Peterson

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vor 16 Minuten, RyanStecken schrieb:

Sollte man den Threadtitel nicht von “Coronavirus 2020” auf “Coronavirus 2021” ändern? Oder um schon mal fürste nächstes Jahr vorzusorgen, die Jahresangabe ganz weglassen? 

Corona 2XXX, oder gleich Corona 40K.

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vor 2 Minuten, J.Peterson schrieb:

@ToTheTop  untermauert meine These mit seinem Post meiner Meinung nach. Je größer die Jobsicherheit ist desto geringer ist der Anreiz Leistung zu bringen. Beamte haben halt GENERELL eine hohe Jobsicherheit.

Wenn du langjährige Mitarbeiter in DAX Unternehmen mit Beamten vergleichst, dann ist die Jobsicherheit definitiv vergleichbar.
Allerdings gibts in den Unternehmen bessere monetäre und auch hierarchisch mehr Aufstiegsmöglichkeiten - und was auch noch wichtig ist - so ein Dax-Konzern kann aufgrund der vollen Bewerberlisten Cherry-Picking bei der Auswahl betreiben. Das Anreizsystem ist insgesamt deutlich besser. Aber der Großteil der MA bleibt trotzdem sein ganzes Dienstleben lang auf dem gleichen Hierarchielevel, anders kann das auch gar nicht funktionieren. Und dann bist du halt nach 10-15 Jahren in der Situation dass die Möglichkeit in der Hierarchie aufzusteigen sich auch für viele erledigt hat. Bleibt trotzdem der super bezahlte unkündbare Job. Finds logisch, dass die Motivation dann auch irgendwann nachlässt.


@Janoos

Sind das denn überhaupt News? War doch schon ewig so kommuniziert, dass wir ab April förmlich zugeschissen werden mit Impfstoff. Wobei ich jetzt auch zu faul bin, die geplanten Lieferungen herauszusuchen. Mache hier auch nur noch Dienst nach Vorschrift.

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vor 38 Minuten, J.Peterson schrieb:

Ich erhalte bisher jedenfalls mehr Zustimmung mit meinen Beiträgen zu diesem Thema als du. Damit will ich ja auch gar nicht sagen, dass ich richtig liege aber du hörst dich mittlerweile an wie eine beleidigte Leberwurst. So kontrovers ist das nun wirklich nicht was ich hier geschrieben habe.

@ToTheTop  untermauert meine These mit seinem Post meiner Meinung nach. Je größer die Jobsicherheit ist, desto geringer ist der Anreiz, Leistung zu bringen. Beamte haben halt GENERELL eine hohe Jobsicherheit.

Ich kann nur wiederholen das es mir nicht darum geht Beamte zu verteufeln und amit steige ich aus der Diskussion aus da es sonst viel zu sehr ins Offtopic abgleitet.

Wenn es nach likes geht habe ich immer recht egal in welcher Diskussion. Jung das ist n Forum, das sagt null xD

Aber um mal bei deinem Beispiel zu bleiben: 

Du unterliegst mmn zwei fehlannahmen. 

1. Verwechselst Du Einzelleistung mit dem Gesamtgefüge. Behörden sind an sich sehr sehr langsam. Riesen Apparate. Da sind Änderungen oft sehr langwierig. 

Das ist teils gewollt, denn so ein riesen Schiff hat oft sehr großen Einfluss und auch macht. Das muss streng reglementiert werden, sonst öffnet es Tür und tor für Korruption und Missbrauch. 

Klappt nicht immer siehe Maskendeals oder andere Schweinereien.

Daraus auf die Motivation der Beamten oder Mitarbeiter zu schließen ist aber falsch.

Denn zweiter Fehlschluss:

Du gehst rein 2. nach externer Motivation. 

Teil 1: ja, Belohnung und Sanktion sind auch für Beamte ein Antrieb . Gute Mitarbeiter werden gefördert und erhalten sehr viel Spielraum und Verantwortung. Ist nicht anders als in der privaten Wirtschaft. 

Kommst du nur zum Dienst und lässt den Stift fallen sobald es Feierabend heißt, kommst du auf Dauer nicht wirklich weit. Ja du hast dein Gehalt, aber bleibst halt wo du bist und Anerkennung gibt es dafür auch eher selten. 

Bist du motiviert und zeigst Einsatz, hast Erfolge schlägt sich das durchaus in deinen Beurteilungen nieder und du wirst befördert, bekommst weitere Funktionen, interessante Posten usw. 

Das unterscheidet sich nicht sonderlich zur privatwirtschaft außer dass die Gehaltssprünge nicht ganz so groß sind. Je nach Job. Gibt ja auch im privaten Sektor genug arbeiterdrohnensackgassen die dich egal bei welcher Leistung n irgendwohin führen. Sanktionen dagegen hauen als Beamter richtig rein. 

Vergehen die dich im privaten den Job kosten hauen dich aus dem Beamtenstatus mitunter auch rech lt schnell raus. Ganz so sicher ist das auch nicht. Im privaten kannst du fünf Jahre im Knast sitzen und danach halt n neuen Job anfangen. Rentenbezüge stehen dir weiterhin zu. 

Als Beamter bist du mitunter deutlich früher deinen Job los und deine Pension auch. Keine Einzahlung in die rentenkasse oder sozialbejtrsge bedeuten mindestsatz und altersarmut. 

Der Freund von nem Mädel bei der mitfahrzentrale war bei der landespolizei in Frankfurt. Ihr wisst der Skandal mit der rechten chatgruppe. Der war nur da drin aber hat die umtriebe nicht gemeldet. 

Im privaten hätte er ne Abmahnung bekommen oder den Job verloren. 

Als Beamter ist er raus. Sein Leben lang. Mit Anfang 30 ohne verwertbare Ausbildung oder Einzahlung in irgend ein sozialsystem. Das mag richtig sein weil er halt nazisprüche toleriert hat, aber für ihn persönlich... Ruin. Kannste neu anfangen. 

Teil 2

Eigenantrieb. Gerade wenn du schlau bist und was im Kopp hast ist eine Beamtenkarriere zwar sicher aber ein Verzicht was Gehalt angeht. 

Im privaten verdienst du trotz Steuern ein mehrfaches. Perle zahlt das an Abgaben was ich brutto verdiene. Nach zwei Jahren. 

Geld eingebracht hat sie ihrer Firma in der Zeit nichts. Gekostet irgendwas im unteren unteren Millionenbereich. Nicht ihr Gehalt sondern die Projekte. Aber Firma ist hochzufrieden. Ist halt groß genug sich das leisten zu können. Auch ein Wahnsinn. Aber macht dennoch Sinn in dem Fall. 

Klar hat die was im Kopp. Aber so. Leute hast du auch im Beamtentum. Die machen den Job nicht für die Kohle oder die Sicherheit. Die machen das weil sie Überzeugungstäter sind. 

 

Als extra: viele beamtenfunktionen sind schwer messbar was Produktivität angeht. Polizei, Feuerwehr, Bürgeramt, Lehrer, Professoren. Da kommt kein wirtschaftlicher Wert raus. Irgendwas diffuses. Sicherheit, gerettete Leben, Absolventen, Grundlagenforschung. Kein Gewinn. 

Da vergleichst du Äpfel mit Birnen. 

Ne Bekannte ist vom privaten Sektor in den öffentlichen Dienst gewechselt. Hat auf ordentlich Gehalt verzichtet. Juristin. Sie glaubt an das was sie tut und sieht mehr Sinn in dieser Aufgabe als in der alten. Weniger Arbeit ist da nicht. Nur anders. Wirtschaftlich messbar oder vergleichbar ist sie nicht. 

Ist ein krasser Schritt. Aber nötigt mir tatsächlich einiges an Respekt ab. Weil ne tiefere Motivation dahinter steht als Geld. 

Das ist nie wirklich schwarz und weiß. Klar sind Firmen dynamischer. Wobei VW und elektromobilität... Verpennt mutch. Aber im trend auf jeden Fall. Aber das auf den einzelnen runter brechen... Naja. Zeugt ansonsten eher von Schlichtheit sich für die Auflistung von Klischees smart zu fühlen. Peterson würde sich grämen. 😛

 

 

*Bearbeitet:

Achso corona und so: die beschaffung von Impfstoffen in den Verwaltungswahnsinn schlechthin - die EU - zu werfen ist komplett in die Hose gegangen. 

Auf der anderen Seite war ich in meiner Behörde in weniger als einer Woche von Ankündigung bis Impfung durch. Das ganze hat vor Ort keine 20 min gedauert obwohl da an die x tausend Leute geimpft werden. Zwei Stunden später stand mein impfstatus in der extra dafür eingerichteten App und der nachfolgetermin ist glaub auch schon fix. Da hab ich gedacht.. Jeez.... Wo kam das denn jetzt her. 

bearbeitet von Rudelfuchs
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Gibt es vllt einen Zusammenhang zwischen eurem Wissen über Beamten und eurer hohen Forum-Aktivität? 

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vor 2 Minuten, RyanStecken schrieb:

Gibt es vllt einen Zusammenhang zwischen eurem Wissen über Beamten und eurer hohen Forum-Aktivität? 

Gibt Tage da komm ich nicht zum Essen oder pissen und solche an denen ich fürs Ard Mediathek gucken Geld bekomme. 

Letztere darf ich gegenüber der Perle nicht erwähnen sonst rastet sie wieder aus. 

Ich mahne zwar an dass sie auch nur whiteboards anmalt (in mehreren Farben, kein Witz) und eh nur anderen sagt was sie machen sollen, aber trotz meiner 240 Überstunden hat sie den längeren Arbeitstag. 

Deshalb... Ka... Ist n Unentschieden oder? 

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vor 32 Minuten, ToTheTop schrieb:

Sind das denn überhaupt News? War doch schon ewig so kommuniziert, dass wir ab April förmlich zugeschissen werden mit Impfstoff. Wobei ich jetzt auch zu faul bin, die geplanten Lieferungen herauszusuchen. Mache hier auch nur noch Dienst nach Vorschrift.

Ist das so? Nach dem April-Totalausfall von J&J und den krassen Lieferkürzungen von AstraZeneca wäre ich nicht davon ausgegangen, dass es im April schon so gut aussieht. Da kann man echt mit arbeiten. Wenn man das jetzt gut verimpft kriegt, uns die dritte Welle nicht komplett um die Ohren fliegt und uns das Wetter ein wenig unter die Arme greift, sehe ich gute Chancen, dass es für den Frühling noch nicht komplett over ist. 

Oder cope ich gerade?

 

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vor 2 Stunden, Mobilni schrieb:

Angenommen die lockdown Kacke geht uns irgendwann auf den Sack und die Regierung macht was sie will, Verlängerung, Verlängerung, Verlängerung obwohl jeden Tag auf allen Nachrichtenkanälen Empörung herrscht. Was dann? Muss ich warten bis irgendeiner zentral zu Fackeln und Mistgabeln aufruft und selbst wenn, woher weiß ich, dass das legit ist und nicht irgendein Querdenker/Coronaleugnerverein ist?

Ich will mich nur gegen die Bevormundung wehren, weiß nicht wie

Wir haben doch in der Schule gelernt: bevor ein Deutscher einen Bahnhof stürmt, kauft er sich zuerst die Bahnsteigkarte.

Bevor er sich gegen die Bevormundung wehrt, wird er sich zuerst bei seinem Vormund eine legit-Bescheinigung besorgen? :-) 

 

bearbeitet von Yaёl

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vor 3 Stunden, RoyalDutch schrieb:

gibt auch im Öffentlichen Dienst normale Angestellte bin da aber sonst bei dir

Eben: normal. In der freien Wirtschaft, wo es harte Konkurrenz gibt, reicht es nicht aus, einfach "normal" zu sein und alles richtig machen. Du musst der Beste von vielen sein - mit den besten Ideen, mit den besten Konzepten, mit dem höchsten Drive - und sich ständig verändern. Im öffentlichen Dienst ist, hingegen, derjenige am besten geschützt, der nicht weit aus dem Fenster rausschaut. "Lieber tue ich gar nichts, als mache ich einen einzigen Fehler."   

Bei meinen zahlreichen Dates erkannte ich Beamte sofort  - noch bevor sie mir etwas über sich erzählten. 

bearbeitet von Yaёl

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Gast botte
vor einer Stunde, Yaёl schrieb:

In der freien Wirtschaft, wo es harte Konkurrenz gibt, reicht es nicht aus, einfach "normal" zu sein und alles richtig machen. Du musst der Beste von vielen sein - mit den besten Ideen, mit den besten Konzepten, mit dem höchsten Drive - und sich ständig verändern. Im öffentlichen Dienst ist, hingegen, derjenige am besten geschützt, der nicht weit aus dem Fenster rausschaut.

Aus Erfahrung: kann man so nicht stehen lassen. Ich habe 12 Jahre in der 'freien Wirtschaft' auf dem Buckel (börsennotiertes US-Unternehmen in der deutschen Niederlassung) und 9 Jahre bei der öffentlichen Hand (Universität). Gearbeitet wird in beiden Bereichen durchaus ähnlich - been there, done that.

Die Mär, dass in der Wirtschaft lauter Heissdüsen ständig um die besten Lösungen konkurrierten und sich kontinuierlich verbesserten, ist genau das: eine Mär. Und wenn Du Dich da im mittleren Management zu weit aus dem Fenster lehnst, bist Du schneller weg, als Du 'Vertragsauflösung' buchstabieren kannst. Während 'prozessorientierte' Pfeifen sich langsam, aber sicher hoch scharwenzeln.

Und im öffentlichen Dienst wird durchaus auch gearbeitet und sich schnell bewegt - wenn das in der Abteilung vor Ort so Usus ist und entsprechend geführt wird. Was ich mir im öffentlichen Dienst aber schon wünschen würde, ist ein Performance Management wie in der Wirtschaft. Also regelmäßige interne Bewertungen mit Anreiz und - bei Minderleistung - auch mal Strafe. Davor scheut der öffentliche Dienst leider zurück. Es gibt zwar LOM-Systeme (Leistungs-Orientierte Mittelvergabe), aber die sind zumeist völlig zahnlos. Würde sehr viele punktuelle Unsitten deutlich einhegen, wenn man mal dazu bereit wäre. Was ebenfalls nicht hilft, ist das sehr starre Tarifsystem. Wo ist der Anreiz, mehr zu tun, wenn die sehr überschaubaren Lohnsteigerungen für die kommenden 3 Jahre bereits absehbar sind?

bearbeitet von botte

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vor 12 Stunden, J.Peterson schrieb:

Das Problem bei vielen (nicht allen!) Beamtenberufen ist, dass gute Leistungen kaum belohnt werden und schlechte Leistungen kaum Konsequenzen mit sich bringen- es gibt kaum Anreize sich Mühe zu geben. Ob jemand am Tag 50 Reisepässe ausgibt oder nur 30 Stück macht für den Mitarbeiter und seine berufliche Laufbahn praktisch keinen Unterschied.

Ob jemand 30 oder 50 Reisepässe am Tag ausstellt, hängt vor allem davon ab, wie viele Bürger einen Termin mit dem Anliegen für den Tag gemacht haben.

In Meldeämtern sitzen übrigens idR keine Beamten, sondern Angestellte. Bei uns mit EG7. Das ist mittlerer Dienst. Beamte werden bei uns nur im gehobenen Dienst eingestellt. Verhältnis Angestellte:Beamte im ganzen Haus beträgt etwa 75:25%. 

Befördert wird auch niemand  automatisch. Dazu muss man idR die Stelle wechseln. Jede Stelle ist nämlich fix bewertet und mit der Bewertung im Stellenplan öffentlich festgehalten.
Es kommt höchstens mal vor, dass sich die Stelleninhalte im Lauf der Jahre so geändert haben, dass eine Neubewertung beantragt werden kann. Über diese Neubewertung entscheidet dann eine Kommission. 

@botte Die LOB macht bei uns bei überdurchschnittlicher Bewertung monatlich knappe 40€ aus. Yay^^ Und Leute, die durchschnittlich bewertet wurden, bekommen 30€. 

Mod: Weitere Fragen, Mythen oder Überlegungen zum Beamtentum können gern in einem eigenen Thread angestellt und diskutiert werden. Diskussionsbedarf ist scheinbar da. Hier gehts aber um Corona.

bearbeitet von Elisa_Day
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