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Irgendwie muss ja der digitale Impfausweiß, der fälschungssicher ist, an den Mann gebracht werden. Manche behaupten ja, dass es der neue Internationale Pass werden soll, aber das sind natürlich nur Verschwörungstheoretiker und Verschwörungstheorien sind natürlich nicht nie in Erfüllung gegangen 😉

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vor 15 Stunden, RyanStecken schrieb:

Ich halte die Maskenpflicht im Freiem für Bullshit. Höchstens in sehr überfüllten Orten wie Einkaufsstraßen in Großstädten. 

Überfüllte Orte sind meines Wissens nach doch auch das einzige, bei dem derzeit eine Maskenpflicht im Freien hierzulande zur Debatte steht.

Im Gegesatz zu manchen anderem Staaten hat hier die Politik offenbar begriffen, dass eine Maskenpflicht für Personen im Freien, in Situationen, in denen sich im Umkreis von 100m keine andere Person aufhält, recht sinnfrei ist.

bearbeitet von Kaiserludi
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vor 2 Stunden, botte schrieb:

So wie mit der Front wird's aber laufen :))

Im Ernst sehe ich die Probleme bei der Verbreitung eines Impfstoffes her auch woanders:

1) Herstellung. Ist nicht so einfach, die Produktion biotechnisch gefertigter und hoch aufgereinigter Impfstoffe mal eben so hochzufahren. Geht bei den Grundstoffen los, setzt sich über die Fertigungsanlagen fort und geht weiter zur Formulierung  und Verpackung. Das ist auf jeder einzelnen Ebene High-Tech. Auch aus diesem Grund wurden im Sommer, als sich verschiedene Zahlen  Kontingente vorab gesichert hatten, Zahlen von einigen 10 Millionen Dosen gesprochen. Alleine Nordamerika und EU haben aber zusammen ~800 Millionen Einwohner. Das auch nur annähernd zu bedienen - zuzüglich China, Indien und Co. - wird eine Sache von Jahren - nicht von Monaten.

2) Compliance. Wenn man jetzt einen Impfstoff auf den Markt bringen würde - also wörtlich morgen - wieviel Prozent der Bevölkerung im Land würden sich den wohl geben lassen? 30%? 40% Da stecken halt keine 15 Jahre Erfahrung dahinter wie bei Masern oder Grippe - und selbst da ist die Compliance erst sehr, sehr langsam aufgebaut worden und schliesslich noch durch ein Impfgesetz abgesichert. Wobei in Sachen Coronaimpfstoff der Anteil sicherlcih noch steigen kann, wenn es mit den Infektionszahlen und vor allem dem Krankenstand entsprechend nochmal deutlich hoch geht. Aber auch vor dem Hintergrund denke ich nicht (das ist jetzt ne wüste Schätzung), dass sich in den nächsten 2 Jahren mehr als die Hälfte der Leute durchimpfen lassen werden. Was reichen wird, um die Dinge deutlich abzukühlen, aber möglicherweise immer noch nicht, um COVID-19 bevölkerungsweit in den Griff zu bekommen. For the record - ich wäre recht frühzeitig dabei, wenn möglich.

Bei den beiden Puunkten bin ich bei dir. Herstellung und Compliance fallen aber für mich eben nicht unter Logistik.

Beim Grippevergleich hinsichtlich Compliance bin ich aber bei @Janoos: Da nicht die Grippe für die derzeitige Sitation verantworlich ist und eine Grippeimpfung wenig daran ändert, erwarte ich eine deutlich höere Corona- als Grippeimpfquote.

Wer hat schon Bock drauf, sich im Wartezimmer, während er auf seine Grippeimpfung wartet, Corona einzufangen, nur um dann vor der weit harmloseren Grippe geschützt zu sein?

Dazu kommt, dass bei der Grippe in den letzten Jahren ausdrücklich nur Risikogruppen eine Impfung epfohlen wurde und auch jetzt gar nicht genug Dosen bereitgestellt werden, um flächendeckend die ganze Bevölkerung zu impfen.

Wenn man dann die Wahl hat zwischen a) sozialer Isolation für die nächsten 10-20 Jahre, bis man die Impfung persönlich als sicher betrachtet, b) sich früher oder später doch irgendwo eine Infektion einzufangen und c) einer Impfung, dann werden meiner Vermutung nach doch recht viele Menschen sich für Option c) entscheiden. Immerhin handelt es sich hier nicht um die russische Variante, bei der man einfach schon mal die 3. Testphase auf die Zeit nach der Zulassung verschiebt.

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Ich verstehe ja nicht, was die Pariser mit ihren Sperrzeiten haben. Schon im Frühjahr war doch irgendwie joggen ab 20 Uhr verboten, so daß dann eine Million Leute gleichzeitig um 19 Uhr losgerannt sind, anstatt sich über ein paar Abendstunden zu verteilen.

Jetzt haben sie dort von 21 bis 6 Uhr Ausgangssperre. Womit sich also von 20-21 und 6-7 Uhr wieder alle gleichzeitig auf den Wegen und in der Metro drängeln. Und wie ist das mit den Clochards unter den Brücken geregelt, hat man dort wenigstens Plexiglastrenner aufgestellt?

Die Maskenpflicht bei uns im Freien ist zwar meist auf bestimmte Straßenzüge begrenzt, aber dafür nicht zeitlich. Gleichzeitig wurde bis auf ein oder zwei renitente Bundesländer überall ein Bußgeld eingeführt. Das heißt, wenn ich jetzt nachts um 1 ohne Maske über die menschenleere Einkaufsstraße laufe und die gelangweilte Bullerei gerade keine Schwarzen zum Erschießen oder Ersticken findet, drücken die mir, der seit einem halben Jahr in fremden Gebäuden nur noch mit Maske unterwegs, ist ein Bußgeld rein. Während gleichzeitig die renitenten Maskenverweigerer in Bussen und Bahnen und Geschäften immer noch nicht verfolgt werden.

Und Abstandsbrecher werden weiterhin nicht einmal erwähnt, geschweige denn das Einhalten der Abstandsregel irgendwo eingefordert.

 

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Ich denke mal das eine umfassende Aufklärung, wie genau der Impfstoff wirkt, dazu beitragen würde das die Bereitschaft sich impfen zu lassen, steigt.

Ich bin derzeit noch absoluter Corona- Impfgegner, weil ich mir Sorgen mache das finanzielle Interessen bei der Findung und Herstellung eine Hauptrolle spielen. Das sind mMn. auch die Bedenken die viele Menschen in der Bevölkerung mit mir teilen.

Soweit ich meiner Freundin folgen konnte, kann der Virus derzeit wohl nur bei fehlerhafter Übertragung seiner Geninformation vom Immunsystem erkannt werden, wenn diese zufällig im Stoffwechselkreislauf landet und nicht direkt in der Wirtszelle. Einen Wirkstoff der hier ansetzt und wirklich nur auf die Geninformation des Virus abzielt, würde ich zustimmen. Einen Impfstoff der bspw. auf den Andockmechanismus der Virenzelle abzielt, würde ich mir erstmal nicht spritzen lassen, da nicht klar ist wie dann die Guten von den Schlechten unterschieden werden.

Die Aufklärung ist mMn. der Schlüssel damit sich überhaupt eine breite Masse als "Versuchskaninchen" für den neuen Impfstoff hergibt.

Indem von mir geposteten Video, war am Ende auch die Rede von smarten Impfstoffen als positiven Nebeneffekt der Coronakrise. Vielleicht sind wir ja in Zukunft wirklich in der Lage die Erkältungs- und Grippeviren aufzuhalten und langfristig komplett auszurotten. Dann hätte der ganze Spuk auch was Gutes gehabt.

bearbeitet von Sam Stage
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vor 5 Stunden, Sam Stage schrieb:

Ich denke mal das eine umfassende Aufklärung, wie genau der Impfstoff wirkt, dazu beitragen würde das die Bereitschaft sich impfen zu lassen, steigt.

Offensichtlich, bist ein gutes Beispiel, das da Bedarf ist - no offense.

Zitat

Ich bin derzeit noch absoluter Corona- Impfgegner, weil ich mir Sorgen mache das finanzielle Interessen bei der Findung und Herstellung eine Hauptrolle spielen. Das sind mMn. auch die Bedenken die viele Menschen in der Bevölkerung mit mir teilen.

Wäre das so verwerflich, wenn zum Beispiel die Biontech-Gründer - Startup-Risiko erster Generation - damit zünftig reich würden? Nachdem sie das gesamte Risiko ihrer Firma tragen? Während sich hier im Forum viele KJs über die Entwicklung ihrer Aktiendepots sorgen?

Und nochwas - es wird ja immer drauf geschaut, dass wir ‚die Wirtschaft‘ retten. Ist auch wichtig. Aber vor allem auch dort geht‘s um Geld. Just sayin. 
In der Eu gibt‘s ziemlich ausgefeilte Prüfungs- und Zulassungsmechanismen für medizinische Präparate. Evtl. Bitte auch mal darüber informieren. Da ist schon lange sehr, sehr, sehr viel Geld im Spiel - und dennoch scheitern 9/10 Kandidaten der Pharma, und wir haben ne recht hohe Arzneimittelsicherheit hier. 

Zitat

Soweit ich meiner Freundin folgen konnte, kann der Virus derzeit wohl nur bei fehlerhafter Übertragung seiner Geninformation vom Immunsystem erkannt werden, wenn diese zufällig im Stoffwechselkreislauf landet und nicht direkt in der Wirtszelle. Einen Wirkstoff der hier ansetzt und wirklich nur auf die Geninformation des Virus abzielt, würde ich zustimmen. Einen Impfstoff der bspw. auf den Andockmechanismus der Virenzelle abzielt, würde ich mir erstmal nicht spritzen lassen, da nicht klar ist wie dann die Guten von den Schlechten unterschieden werden.

Lustigerweise wärst Du damit mit den wirklich neuartigen DNA/RNA-Impfstoffen deutlich eher einverstanden als mit den traditionellen Totmaterial-Impfstoffen. Von wegen ‚unerprobt‘ 😉 hier mal ne Übersicht: https://www.tagesschau.de/faktenfinder/gentechnik-impfung-101.html

Zitat

Die Aufklärung ist mMn. der Schlüssel damit sich überhaupt eine breite Masse als "Versuchskaninchen" für den neuen Impfstoff hergibt.

Siehe oben - gerade das trifft nicht zu. Aufklärung tut not.

bearbeitet von botte

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vor einer Stunde, botte schrieb:

Wäre das so verwerflich, wenn zum Beispiel die Biontech-Gründer - Startup-Risiko erster Generation - damit zünftig reich würden?

Okay da fühle ich mich jetzt ein wenig mißverstanden, deswegen schärfe ich es nochmal etwas nach.

Natürlich sollen Unternehmer, die ein Risiko eingehen auch die Früchte ihrer Arbeit ernten. Ich bin ja selber Selbstständig und sehe das genauso.

Allerdings wurde wohl so extrem viel Geld bereitgestellt für die Entwicklung eines Impfstoffes, das hier mit Sicherheit auch einige Quacksalber auf den Zug aufgesprungen sind. Ich habe keine Lust irgendwas halbgares, ggfls. sogar noch behördlich angeordnet, verabreicht zu bekommen und in einem Jahr fällt mir dann plötzlich der Pimmel ab.

Eine zuverlässig wirkende Impfung, weitgehend ohne Nebenwirkungen wäre natürlich super. Aber was wenn die Impfung mehr Schaden anrichtet als das Virus selber? Die Firmen die dafür verantwortlich sind, werden in so einem Fall einfach insolvent gehen und du bleibst dann ohne Pimmel zurück, (wäre doch schade für all die Mädels) 😉

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vor 13 Stunden, kleiner pinguin schrieb:

Frankreich meldet 30000 neue Infizierte an einem Tag.

War im September da (in einem abgelegenen, eigenen Haus und als Selbstversorger, bevor hier Vorwürfe laut werden^^) und muss sagen, das wundert mich überhaupt nicht. Viele Franzosen sahen (sehen?) die Maskenpflicht an bestimmten Orten eher als "Empfehlung" statt als Vorschrift. 

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vor 18 Stunden, giordanob schrieb:

Ich lebe unter der Woche in den Niederlanden in Eindhoven und hier geht gerade richtig ab. Am Dienstag 345.1 auf 100.000 Einwohner. Von Dienstag auf Mittwoch nochmal 100 neue Fälle innerhalb von 24 h. Die Krankenhäuser füllen sich auch dramatisch. Ich denke in 2 - 4 Wochen hat Deutschland vergleichbare Zahlen.

Ernst gemeinte Frage: Sind die Krankenhäuser (Betten) tatsächlich (immer mehr) in den Niederlanden belegt, oder läuft das wie bei uns (ab März)? Betten wurden praktisch reserviert für den großen Ansturm, es kam aber praktisch niemand. (Andere) Abteilungen wurden geschlossen, Personal in Kurzarbeit, heimgeschickt. Andere OPs nicht durchgeführt, weil "der Ansturm durch Coronapatienten kommt gleich" (kam bekanntlich nicht)!

bearbeitet von TheDoctor85

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vor 2 Stunden, Sam Stage schrieb:

Eine zuverlässig wirkende Impfung, weitgehend ohne Nebenwirkungen wäre natürlich super. Aber was wenn die Impfung mehr Schaden anrichtet als das Virus selber? Die Firmen die dafür verantwortlich sind, werden in so einem Fall einfach insolvent gehen und du bleibst dann ohne Pimmel zurück, (wäre doch schade für all die Mädels) 😉

Google ist Dein Freund: 

Für Impfschäden gelten die Regelungen des sozialen Entschädigungsrechts (Bundesversorgungsgesetz). Wer durch eine öffentlich empfohlene Schutzimpfung einen Impfschaden erlitten hat, erhält auf Antrag Versorgung nach dem Bundesversorgungsgesetz. Dies ist in § 60 des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) ausdrücklich geregelt. Die Beurteilung, ob eine im zeitlichem Zusammenhang mit einer Impfung eingetretene gesundheitliche Schädigung durch die Impfung verursacht wurde, ist Aufgabe des Versorgungsamtes im jeweiligen Bundesland. Gegen eine ablehnende Entscheidung des Versorgungsamtes ist der Rechtsweg zu den Sozialgerichten möglich.“

Der Staat steht bei empfohlenen Impfungen zumindest für die finanziellen Folgen ein. Gut, bringt dir Deinen Schniepel dann nicht zurück, aber ein gewisses Risiko von Nebenwirkungen gibt‘s bei jeder medizinischen Behandlung. Dieses wird aber im Rahmen des Zulassungsverfahrens erhoben. Krank werden hat aber auch seine Risiken - Du und ich nähern uns langsam den Risikogruppen an 🙂

 

bearbeitet von botte

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vor 10 Stunden, Sam Stage schrieb:

ch denke mal das eine umfassende Aufklärung, wie genau der Impfstoff wirkt, dazu beitragen würde das die Bereitschaft sich impfen zu lassen, steigt.

Es gibt sieben verschiedene Arten von Kandidaten mit völlig anderer Wirkung. Eingeteilt in mehrere Kategorien. Das wird nicht so einfach.

Und jeder dieser Impfstoffe muss auf alle möglichen Wirkungen untersucht werden. Wenn einer gut ist, kann ein anderer nicht funktionieren, ein anderer kann länger halten. Auch kann einer besser sein, aber drei Dosen brauchen (Immunität geht ja weg, aber wenn man mehrfach impft, bleibt sie vielleicht länger oder völlig da, alles möglich und nichts Unbekanntes). 

Die Originalpublikationen machen mir aber ein bisschen sorgen, zumindest die aus Oxford. Es gibt zwar nahezu gar keine schweren Probleme, bis auf Einzelfälle, in den Studien. Aber die leichten Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen und Malaise sind mindestens so hoch wie bei anderen Impfstoffen. Die lagen bei 60-70% der Teilnehmer.  Das wird zwar klinisch nicht wirklich relevant, weil es normal ist. Aber die Leute, die dann Verschwörungstheorien draus entwickeln, werden sich darauf stürzen wie die Geier, von wegen Impfstoff erzeugt Müdigkeit, wir werden gelähmt bla bla. Seh ich schon kommen. 

 

Zitat

 

Soweit ich meiner Freundin folgen konnte, kann der Virus derzeit wohl nur bei fehlerhafter Übertragung seiner Geninformation vom Immunsystem erkannt werden, wenn diese zufällig im Stoffwechselkreislauf landet und nicht direkt in der Wirtszelle. Einen Wirkstoff der hier ansetzt und wirklich nur auf die Geninformation des Virus abzielt, würde ich zustimmen. Einen Impfstoff der bspw. auf den Andockmechanismus der Virenzelle abzielt, würde ich mir erstmal nicht spritzen lassen, da nicht klar ist wie dann die Guten von den Schlechten unterschieden werden.

Bisher ist doch gut beschrieben, dass die Impfung gegen das S1 Protein wirksam ist. Genau das ist doch eigentlich gut. Das macht man auch durchaus bei anderen Mitteln so. S1 ist nunmal der Entry Vector zu ACE2 und kann daher als Target wunderbar eingesetzt werden und die Erbinformation des Proteins kann man gut isolieren und daher auch sehen, ob es funktioniert. Das Problem sehe ich jetzt überhaupt nicht.  

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In Berlin bettelt die Spaßwirtschaft darum, wieder für ein Vierteljahr ganz geschlossen zu werden.

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/corona-bestimmungen-gericht-kippt-berliner-sperrstunde-a-0c6b23db-f9c1-42b1-bba1-1c6b7ad85197

Was geht in den Köpfen von Richtern vor, die wissentlich eine Pandemie befördern mit solchen unhaltbaren Winkelzügen?

Ich stelle mir einen überladenen Reisebus bei einer Polizeikontrolle vor, aus dem deshalb einige Leute aussteigen müssen. Jeder der zum Aussteigen ausgewählt wird klagt und bekommt recht, weil es den Gleichheitsgrundsatz verletzt, wenn er aussteigen muß und die anderen drinbleiben können. Selbstverständlich klagt der Busunternehmer auch, daß die Polizeikontrolle sein Geschäft gefährdet. Deshalb darf der überladene Bus solange mit Tempo 100 weiterfahren, bis alle Insassen erfolgreich geklagt haben.

Den Länderchefs war im letzten halben Jahr ihre Profilierung leider wichtiger wie die juristische Fortbildung. Daß die Gerichte besonders autistisch-anal auf den Gleichheitsgrundsatz schauen, ist spätestens seit der bayrischen Baumarktgeschichte und den württembergischen 800qm-Läden bekannt.

Da wirds doch so ein Ministerpräsident mal schaffen, bei den sonst üblichen Treffen mit dem Gerichtspräsident im Nobelrestaurant zur Besprechung der Urteile der kommenden Woche mal kurz die zusammengeschusterte Corona-Vorlage seiner Subalternen vorzulegen und um Hinweise zu bitten.

Vermutlich sind die neuen Gesetze deshalb handwerklich so schlecht gemacht, weil sonst in den Ministerien ja immer externe Berater von VW, Philipp Morris oder Bayer die Gesetze schreiben und die Beamten jetzt ratlos wie der Ochs vorm Berg an der ersten Gesetzesvorlage ihrer dreißigjährigen Laufbahn arbeiten müssen.

bearbeitet von HerrRossi

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vor 3 Stunden, TheDoctor85 schrieb:

Ernst gemeinte Frage: Sind die Krankenhäuser (Betten) tatsächlich (immer mehr) in den Niederlanden belegt, oder läuft das wie bei uns (ab März)? Betten wurden praktisch reserviert für den großen Ansturm, es kam aber praktisch niemand. (Andere) Abteilungen wurden geschlossen, Personal in Kurzarbeit, heimgeschickt. Andere OPs nicht durchgeführt, weil "der Ansturm durch Coronapatienten kommt gleich" (kam bekanntlich nicht)!

Seit zwei Wochen häufen sich Berichte wonach Operstionen verschoben und Patentien abgewiesen werden und teilweise in andere Krankenhäuser gebracht werden müssen. Das niederländische Gesundheitsministerium veröffentlich die aktuellen Zahlen immer Dienstags vor der Presseerklärung der Regierung.

Letzte Woche Dienstag wurden 152.7 Patienten täglich wegen Corona ins Krankenhaus eingeliefert, davon mussten 35.5 auf Intensivstationen.

bearbeitet von giordanob

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vor 3 Stunden, TheDoctor85 schrieb:

Ernst gemeinte Frage: Sind die Krankenhäuser (Betten) tatsächlich (immer mehr) in den Niederlanden belegt, oder läuft das wie bei uns (ab März)? Betten wurden praktisch reserviert für den großen Ansturm, es kam aber praktisch niemand. (Andere) Abteilungen wurden geschlossen, Personal in Kurzarbeit, heimgeschickt. Andere OPs nicht durchgeführt, weil "der Ansturm durch Coronapatienten kommt gleich" (kam bekanntlich nicht)!

Die Niederlande gehörten neben Frankreich und Italien zu den Staaten, aus denen im Frühjahr ein paar Beatmungspatienten in deutschen Krankenhäusern behandelt wurden, weil deren eigene Krankenhäuser keine freien Betten mehr hatten. Es wäre entsprechend wenig überraschend, wenn dort wieder Kapazitätsprobleme drohen sollten.

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vor 16 Stunden, RyanStecken schrieb:

Höchstens in sehr überfüllten Orten wie Einkaufsstraßen in Großstädten. 

Mehr gibt es doch gar nicht. Hier in meiner bayerischen Stadt wird's genauso.gehandhabt.

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vor 56 Minuten, HerrRossi schrieb:

Was geht in den Köpfen von Richtern vor, die wissentlich eine Pandemie befördern mit solchen unhaltbaren Winkelzügen?

Da werden geltende Gesetze berücksichtigt. Danach urteilen Gerichte nämlich.

Den Fehler haben Politiker gemacht. Keine Richter. 
Vielleicht sollte man politische Entscheidungen wieder nach den geltenden Maßstäben fällen und nicht im Hinterzimmer.

Zieh doch nach Nordkorea. Da wird willkürlich entschieden.

Du schreibst hier nur scheisse oder hetzt gegen unsere Polizei. Erbärmlich und widerlich.

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vor 4 Stunden, Elisa_Day schrieb:

War im September da (in einem abgelegenen, eigenen Haus und als Selbstversorger, bevor hier Vorwürfe laut werden^^) und muss sagen, das wundert mich überhaupt nicht. Viele Franzosen sahen (sehen?) die Maskenpflicht an bestimmten Orten eher als "Empfehlung" statt als Vorschrift. 

Mittlerweile kann man doch sagen, dass weder Maskenpflicht noch sonst irgendwelche laschen Massnahmen die zweite Welle verhindern können, sehen wir ja in ganz Mittel- und Westeuropa...Wir in der Schweiz haben jetzt 3 Monate lang so gelebt, als ob es kein Virus gab, gut wir konnten nicht an Festivals gehen aber ansonsten war alles ohne Einschränkungen offen, es gab sogar Fussballspiele mit über 10k Zuschauern...Ging alles gut bis vor 2-3 Woche als das Wetter umschlug und es auf nass und kalt gewechselt hat...jetzt explodieren hier die Zahlen.  Wenn man dieses Scheiss Virus wirklich eindämmen will im Herbst und Winter geht das nur über Verbote von Menschenansammlungen.

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vor 27 Minuten, kleiner pinguin schrieb:

Da werden geltende Gesetze berücksichtigt. Danach urteilen Gerichte nämlich.

Den Fehler haben Politiker gemacht. Keine Richter. 
Vielleicht sollte man politische Entscheidungen wieder nach den geltenden Maßstäben fällen und nicht im Hinterzimmer.

Zieh doch nach Nordkorea. Da wird willkürlich entschieden.

Du schreibst hier nur scheisse oder hetzt gegen unsere Polizei. Erbärmlich und widerlich.

Nichts neuen vom Rossi...

Sperrstunden machen keinen Sinn und sind sogar gefährlich...Als wir im Frühling die Sperrstunde um 24 Uhr hatten, waren entweder schon total dicht, weil wir schon um 18 Uhr angefangen haben zu saufen oder wir sind dann privat weiter gegangen...Niemand geht so früh in der Nacht ins Bett...Auch bieten Bars, Restaurant und Clubs bessere Möglichkeiten Menschen zu tracen, was bei privaten Veranstaltungen schwerer ist...

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@JanoosGenau das meinte ich, danke, du konntest es besser in Worte fassen. Maskenpflicht im Freien oder im Supermarkt ist eine Gängelung der Bevölkerung. 

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vor 50 Minuten, farfalla schrieb:

Mittlerweile kann man doch sagen, dass weder Maskenpflicht noch sonst irgendwelche laschen Massnahmen die zweite Welle verhindern können, sehen wir ja in ganz Mittel- und Westeuropa...Wir in der Schweiz haben jetzt 3 Monate lang so gelebt, als ob es kein Virus gab, gut wir konnten nicht an Festivals gehen aber ansonsten war alles ohne Einschränkungen offen, es gab sogar Fussballspiele mit über 10k Zuschauern...Ging alles gut bis vor 2-3 Woche als das Wetter umschlug und es auf nass und kalt gewechselt hat...jetzt explodieren hier die Zahlen.  Wenn man dieses Scheiss Virus wirklich eindämmen will im Herbst und Winter geht das nur über Verbote von Menschenansammlungen.

+

vor 45 Minuten, farfalla schrieb:

Sperrstunden machen keinen Sinn und sind sogar gefährlich...Als wir im Frühling die Sperrstunde um 24 Uhr hatten, waren entweder schon total dicht, weil wir schon um 18 Uhr angefangen haben zu saufen oder wir sind dann privat weiter gegangen...Niemand geht so früh in der Nacht ins Bett...Auch bieten Bars, Restaurant und Clubs bessere Möglichkeiten Menschen zu tracen, was bei privaten Veranstaltungen schwerer ist...

Sorry Kollege, aber das illustriert mit eines der größten Probleme in Sachen Corona. Statt hier mal ein bischen gesunden Menschenverstand walten zu lassen, schiebst Du jede Verantwortlichkeit von Dir und auf die 'laschen Maßnahmen' der Politik. Schön zum Fußball und sich am frühen Abend mit den Jungs zulaufen lassen. Und sich dann wundern, wenn's mit der Eindämmung von Corona nix wird. Im Gegenzug sogar Bars und Clubs als Gelegenheit fürs Tracen anbieten. Geht's noch? Was ist so schwer daran, einfach mal eine Weile auf den Scheiss zu verzichten, wenn man merkt, dass es eng wird für die Gesellschaft, in der man lebt? Wer nicht in Bars saufen geht, muss auch nix tracen. Es kann so einfach sein.

Dito für @Janoos - kann ja wohl nicht Dein Ernst sein? Hier seitenlang über mehr oder weniger wirksame Maßnahmen zu diskutieren, aber schön jedes zweite Wochenende ausgiebig feiern zu gehen durch die Clubs. Vielleicht könnt' man mal etwas Verantwortung für die Dinge übernehmen? Sorry, aber ich versteh's nicht. Das ist das moralische Niveau eines Teenagers, der im Zweifelsfall schön alles an Eltern/Staat abdelegiert. Oder übersehe ich hier etwas?

bearbeitet von botte
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Zitat

In den meisten Kreisen handelt es sich zumeist um ein diffuses Geschehen mit vermehrten Häufungen in Zusammenhang mit privaten Feiern im Familien- und Freundeskreis. In einigen Fällen liegt ein konkreter größerer Ausbruch als Ursache für den starken Anstieg in den betroffenen Kreisen vor. Zum Anstieg der Inzidenz tragen aber nach wie vor auch viele kleinere Ausbrüche in Alten- und Pflegeheimen bei sowie Ausbrüche in Krankenhäusern, Einrichtungen für Asylbewerber und Geflüchtete, Gemeinschaftseinrichtungen, Kindertagesstätten und Schulen, verschiedenen beruflichen Settings sowie in Zusammenhang mit religiösen Veranstaltungen

https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/Okt_2020/2020-10-15-de.pdf?__blob=publicationFile

So schätzt es das RKI aktuell ein. Von Bars, Kneipen oder Restaurants lese ich dort nichts. Insofern sehe ich die Sperrstunde auch eher kritisch. Gut, Berlin scheint da irgendwie eine Sonderstellung zu haben:

Zitat

In den betroffenen Berliner Bezirken handelt es sich um ein diffuses Geschehen, zum Teil getragen durch junge, international Reisende und Feiernde, die sich unterwegs bzw. auch auf Partys anstecken und diese Infektionen dann in ihren Haushalten und Familien verbreiten.

Aber wenn man gewissen Berichten Glauben schenken darf, wird dort stellenweise sowieso wieder dermaßen auf die Kacke gehauen, dass es auch nicht weiter verwundert. Wisst ihr, wie beispielsweise mein eigenes letztes Wochenende ausgesehen hat? Mit einigen Freunden zum Vortrinken getroffen. Gute Laune gehabt. Mit dem Taxi in die Innenstadt gefahren. Und dann von Kneipe zu Kneipe geklappert. Beziehungsweise von Tür zu Tür. Wir wurden nämlich nirgends reingelassen. Einlassstop. Und das ist in den letzten Wochen sehr häufig der Fall. Die Betreiber nehmen das hier nämlich größtenteils extrem ernst. Wenn du zu spät kommst oder mit zu vielen Leuten unterwegs bist, kannst du es vergessen. Und hier wird durchaus auch vom Ordnungsamt kontrolliert. Da ist mal schnell ein Betrieb für ein Wochenende dicht, wenn sich nicht an die Auflagen gehalten wird. Und das ist auch völlig richtig so.

Nur mutet es dann halt etwas absurd an, wenn man trotz aller Bemühungen seitens der Betreiber hier dann auch noch eine Sperrstunde etablieren will. 

Die oben genannten Bereiche kann man halt nicht regulieren, wenn man nicht wieder komplett mit dem Holzhammer draufschlägt. Viele Ansteckungen bei privaten Feiern? -> Kontaktsperre. Viele Ansteckungen in Schulen? -> Schulen dicht machen. Viele Ansteckungen in Pflegeheimen? -> Besuchsverbote. Sind halt alles sehr brutale Maßnahmen, aber was willste sonst machen? Das, was wir jetzt gerade machen, kann halt echt nicht viel taugen.

bearbeitet von Janoos

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vor 38 Minuten, farfalla schrieb:

@JanoosGenau das meinte ich, danke, du konntest es besser in Worte fassen. Maskenpflicht im Freien oder im Supermarkt ist eine Gängelung der Bevölkerung. 

Es ist aber auch nicht wirklich tragisch, eine Maske zu tragen

Natürlich sind in einigen Bereichen manche Vorschriften.widersinnig. Aber es kommt trotzdem in den Läden zu nahem Kontakt, oder im Eingangsbereich oder beim laufen im Restaurant zu wenig er Abstand als beim Sitzen.

Und im Freien muss man sie auch nur an bestimmten, oft vollen Plätzen/ Straßen tragen.

Eine Vorschrift, "Maske auf, bei der Schlange an der Kasse und am Pissoir, wenn Nebenmann" ist ja praktisch nicht durchführbar.

Da kann man die Maske, die wirklich keine große Belastung darstellt, tragen.

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vor 3 Stunden, HeiligeGeist schrieb:

Infiziert zu sein bedeutet nicht krank zu sein bzw. Symptome zu haben. Finde der ARD Bericht ist sehr beruhigend. 

https://www.youtube.com/watch?v=pn8zQ7qY_fY 

Ist das denn neu? Man ging doch eh von 80 % Asymptomatikern oder "sehr" leichten Verläufen aus. Das war aber auch ein wenig das Problem, da man einen enormen Spread hatte und einige hat es dann umgehauen. 

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