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vor 26 Minuten, RyanStecken schrieb:

Gerade in der ersten Welle wurde von den Medien viel überdramatisiert. 

Artikel ist vom 27.10.20 da war die erste Welle schon ein bisschen her...

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Unter dem folgenden Link kann die Corona-Inzidenz (7 Tage, je 100.000 Ew.) der Landkreise angesehen werden. Und zwar nicht nur der aktuelle Wert, sondern auch der zeitliche Verlauf:
https://datawrapper.dwcdn.net/7xmRp/5/

Der Peak ist in vielen Landkreisen und kreisfreien Städten (z.B. Frankfurt, München, Hamburg,...) scheinbar schon überschritten.

Umk es mit den Worten vom ehemaligen Forenmitglied @Chadski zu sagen: Its over 😉.
 

bearbeitet von SecretEscape

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vor 1 Minute, Janoos schrieb:

Check ich nicht. das kann doch nicht deren ernst sein.

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vor 18 Minuten, SecretEscape schrieb:

Unter dem folgenden Link kann die Corona-Inzidenz (7 Tage, je 100.000 Ew.) der Landkreise angesehen werden. Und zwar nicht nur der aktuelle Wert, sondern auch der zeitliche Verlauf:
https://datawrapper.dwcdn.net/7xmRp/5/

Der Peak ist in vielen Landkreisen und kreisfreien Städten (z.B. Frankfurt, München, Hamburg,...) scheinbar schon überschritten.

Umk es mit den Worten vom ehemaligen Forenmitglied @Chadski zu sagen: Its over 😉.
 

Nö. Da hinkt einfach nur die Aktualisierung der Daten hinterher oder sowas, steht ja alles noch auf dem 31. Oktober. Wahrscheinlich ist in dem 7-Tage-Mittel schon der 1. November mit drin, aber noch als 0 Neuinfektionen verbucht, eben weil noch nicht aktualisiert. Das reißt dann den Schnitt runter. Die echten Daten, ebenfalls mit zeitlichem Verlauf, findest hier:

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/coronavirus-echtzeit-karte-deutschland-landkreise-infektionen-ausbreitung#karte

Hamburg, Berlin, Köln allesamt neue Spitzenwerte gemeldet. Da ist nix überschritten.

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vor 15 Minuten, SecretEscape schrieb:

Unter dem folgenden Link kann die Corona-Inzidenz (7 Tage, je 100.000 Ew.) der Landkreise angesehen werden. Und zwar nicht nur der aktuelle Wert, sondern auch der zeitliche Verlauf:
https://datawrapper.dwcdn.net/7xmRp/5/

Der Peak ist in vielen Landkreisen und kreisfreien Städten (z.B. Frankfurt, München, Hamburg,...) scheinbar schon überschritten.
 

Ich weiß zwar nicht warum das so ist, aber dein Link führt zu ner Darstellung in der Daten falsch sind. Dort steht Beispielsweise, dass das Maximum in Hamburg am 28.10 mit 127,7 war. Das RKI gibt für den 28.10. 87,7 an und für heute 100,7.
Der richtige Verlauf für die vom RKI gemeldeten Werte ist seit dem 28.10

87,7  92,5  93,4  92,9 100,7
(Quelle: rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Daten/Fallzahlen_Kum_Tab.html, Seite 4)

Auch die Dargestellte Kurve deckt sich nicht mit der Kurve aus der Quelle der Darstellung, die unten in der Seite als Link angegeben ist. https://www.ndr.de/nachrichten/info/Corona-Karte--Landkreise-Risikogebiete-Hotspots,corona2992.html
Wenn du hier nach unten scrollst, siehst du die selbe Grafik mit anderen Diagrammen für die Landkreise. Diesmal anscheinend mit Werten der Gesundheitsämter und nicht des RKI. Die Gesundheitsämter in Hamburg gaben heute einen Rekordwert von 132,8 an.

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vor 13 Minuten, RyanStecken schrieb:

Check ich nicht. das kann doch nicht deren ernst sein.

Klang jetzt für mich in den letzten Wochen irgendwie auch so, dass 90% der Gesundheitsämter gar nicht mehr hintergekommen. Umgekehrt melden jetzt 90% der Gesundheitsämter, dass die noch ausreichend Kapazitäten haben. Das ist echt etwas weird. Aber vielleicht muss der ganze Schuppen auch erst abfackeln, bis man offiziell eine "Überlastung der Kapazitäten" meldet, keine Ahnung.

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vor 52 Minuten, Janoos schrieb:

Nö. Da hinkt einfach nur die Aktualisierung der Daten hinterher oder sowas, steht ja alles noch auf dem 31. Oktober... Die echten Daten, ebenfalls mit zeitlichem Verlauf, findest hier:

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/coronavirus-echtzeit-karte-deutschland-landkreise-infektionen-ausbreitung#

Daten vom 01.11. anzugeben, wäre fake news vom feinsten, weil diese Daten erst morgen oder wegen WE übermorgen verfügbar sind.

Aber danke für Deine alternativen Zahlen.

Sehr interessant: Z.B. n-tv zeigt als letzten Wert auch 100,7 an. Hmm.

bearbeitet von SecretEscape

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vor 8 Minuten, SecretEscape schrieb:

Daten vom 01.11. anzugeben, wäre fake news vom feinsten, weil diese Daten erst morgen oder wegen WE übermorgen verfügbar sind.

Aber danke für Deine alternativen Zahlen.

Ich geb's auf.

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Zitat

Die Slowakei versucht jetzt, das Modell Chinas, mit dem die ihre Präfekturen mit Covid-Ausbrüchen wieder „sauber“ bekommen, auf ihr ganzes Land zu übertragen.

Ich glaube, dass sie nicht alles richtig kapiert haben, denn die Chinesen koppeln die zwei Tests im Abstand von einer Woche mit einer Quarantäne, wobei sie in der Regel den ersten Test nutzen, um das eigentlich betroffene Gebiet zu identifizieren (d.h. die Landkreise der Präfektur, die mit 0 positiven Tests aus Test 1 rauskommen, werden dann sofort wieder geöffnet, und bekommen auch keinen zweiten Test).

Die zweite Runde in Shufu, dem Landkreis in der Präfektur Kashgar, in dem der Ausbruch war, hat übrigens 14 positive ergeben; die Leute dort im Landkreis waren jetzt alle eine Woche in Quarantäne.

Das ist gut so, denn die durch die Quarantäne hat man jetzt verhindert, dass diese 14 wieder andere angesteckt haben, und ohne Quarantäne wären das nämlich schon wieder 70, von denen du nicht weißt, wer, weil die noch nicht positiv sind.

Ich hoffe ja, dass die slowakische Massentesterei trotz der ganzen offensichtlichen Implementierungsfehler und der vielleicht öfter mal falsch negativen Schnelltests dort trotzdem ein passabler Erfolg wird, und dann Nachahmer findet, auch wenn sie vielleicht noch ein zweites Mal verbessert durchgeführt werden muss, weil das jetzt so von meinem Verständnis her eine billige Kopie der sehr durchdachten chinesischen Methode ist, und die billige Kopie halt Qualitätsmängel hat, die mitten in einem viel heftigeren Ausbruchsgeschehen als das in Kashgar jetzt natürlich nicht mehr vernachlässigbar sind.

Jedenfalls: Es gibt sehr wohl Strategien, wie man egal wann und bei welchem Wetter so eine Epidemie wieder einfangen kann, ohne dass es lang dauert und viel schadet oder exzessiv kostet. Die mittelalterliche Wuhan-Methode (die auch im Winter funktioniert, aber halt 12 Wochen braucht) ist ja nur nötig, wenn man noch keine Massentests zur Verfügung hat, sondern während des Lockdowns erst anfängt, modernere Methoden zu entwickeln.

Was mich am meisten stresst an der Pandemie, ist, dass ich einfach immer wieder nach China gucke, und sehe, dass die es dort besser machen. Und dabei einfach auch schneller ihr besser machen weiter verbessern. Und hier einfach niemand in der Lage ist, dorthin zu gucken, und das nachzumachen. Da brauche ich dann immer fassweise Schwielencreme vom Facialpalmieren.

Wobei die Slowakei ein entspannender Hoffnungsfunken ist. Aber wenn man derart zurückgefallen ist wie wir jetzt, muss man die chinesische Methode wirklich 1:1 kopieren. Der Versuch, das zu kopieren und gleichzeitig zu verbessern, kann aufgrund unseres Rückstands nur einen Verlust an Qualität zur Folge haben. Und beim Kopieren fragt man am besten auch jemand, der sich auskennt, und lässt sich helfen.

Vollständig hier:  https://blog.fefe.de/?ts=a160331a

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Am 30.10.2020 um 09:11 , Hexer schrieb:

willst Du uns tatsächlich weiß machen, eine Verminderung der Kontakte hätte keinen positiven Einfluss auf die Verbreitung??

Durch einen Lockdown muss es nicht zwangsläufig zu einer Verminderung der Kontakte kommen. Vieles spielt sich dann eben im Privaten ab und da evtl. umso mehr. Abgesehen davon kann es langfristig eben kontraproduktiv sein "immer" einen Lockdown durchzuführen. 

Man sollte sich eben gut überlegen was sinnvoll ist und was nicht. Z.B. Draußen Maskenpflicht für alle ist es eben nicht oder Restaurants oder Unterkünfte mit vernünftigen Hygienekonzept zu verbieten genauso wenig.

Ist so ein bisschen wie die Verkehrstoten einzudämmen indem man das Autofahren verbietet. 

Nicht der erneute (4 Wochen) Lockdown ist das Probem, sondern dass dieser Lockdown sich wahrscheinlich wieder über das ganze kommende Jahr mindestens ziehen wird, mit leichter Erholung im Sommer.  Und selbst dann wird es weitergehen. Ich wünschte es wäre nicht so, aber das ist doch dann Wunschdenken.

bearbeitet von IronM
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vor 7 Minuten, IronM schrieb:

Nicht der erneute (4 Wochen) Lockdown ist das Probem, sondern dass dieser Lockdown sich wahrscheinlich wieder über das ganze kommende Jahr mindestens ziehen wird, mit leichter Erholung im Sommer.  Und selbst dann wird es weitergehen. Ich wünschte es wäre nicht so, aber das ist doch dann Wunschdenken.

Wenn die Fallzahlen unkontrolliert explodieren und es nicht zu einer vermehrten Hospitalisierung oder zu einer Übersterblichkeit im Vergleich zu den Vorjahren kommt, wie wären die Lockdowns und Eingriffe dann noch zu rechtfertigen? 

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Zitat

Bereits am Freitag löste die Polizei eine illegale Party in einem Bistro in der Grünwalder Straße in Obergiesing auf, an der etwa 100 Gäste teilgenommen hatte. Gefeiert wurde der erste Geburtstag eines Kindes. Die durch mehrere Anrufe alarmierten Beamten ließen das Lokal räumen, der Wirt und der Party-Veranstalter erhielten eine Anzeige.

Der erste Geburtstag eines Kindes ist natürlich eins dieser Events, die stattfinden müssen. Schon seltsam dass München da keine Sondergenehmigung erteilt hat...

 

https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-obergiesing-party-corona-polizei-1.5100810


 

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vor 19 Minuten, ElCurzo schrieb:

Wenn die Fallzahlen unkontrolliert explodieren und es nicht zu einer vermehrten Hospitalisierung oder zu einer Übersterblichkeit im Vergleich zu den Vorjahren kommt, wie wären die Lockdowns und Eingriffe dann noch zu rechtfertigen? 

Das hat man doch schon beim ersten Lockdown gesehen: Der Lockdown in Bayern und Saarland hat sich sehr lang hingezogen, obwohl es zu keiner großen Hospitalisierung kam (es gab sogar Kurzarbeit), es zu  keiner "Übersterblichkeit" kam. Ein Gericht in Saarland hat das dann irgendwann einmal kassiert. 

Die Fallzahlen als einziges Indiz herzunehmen ist auch grob fahrlässig oder vorsätzlich. Auf 0 werden die nie herunterfallen, geht auch gar nicht durch den Test. 

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vor 1 Stunde, Jingang schrieb:

Vollständig hier:  https://blog.fefe.de/?ts=a160331a

Echt guter Artikel,der Hofnnung macht, das eventuell doch etwas Vernunft einkehrt. 

Der Einwurf, die Strategie sei nur eine Billikopie der Chinesischen stimmt übrigens nicht so ganz. Die hiesige Strategie ist schon von Anfang an einen Billigkopie der Chinesisichen. Wobei man Parteipolitisch geschickt eben mal kurz übersehen hat, dass es in China nicht wegen des so rigoros tollen Hermungelockdownes funktioniert hat - sondern weil die Regierung halt geleistet hat. Das hat man  hier gerne mal diskret übersehen, dass China die Pandemie mit einem stringenten Konzept in den Griff gekriegt hat, und nicht weil sie so toll und viel besser Menschen wegsperren können, was soweit das einzige vorliegende Konzept des Westens ist. Aber tja. Dann hätten unsere Parteipolitiker ja das, was sie scheuen wie der Teufel das Weihwasser. Nämlich Verantwortung. 

Lockdowns gibt es seit Jahrtausenden. Der aktuelle Lockdown ist eine 1:1 Kopie dessen, was 1347 gemacht wurde. Kneipen zu, alle in die Kirche und die Krankheit wegbeten. Masken gabs in der Spanischen Grippe schon. Und wenig verwunderlich fand die WHO noch 2019, dass es keine Evidenz für die Wirksamkeit von Lockdowns gibt. Und da auch kein Wunder, dass es in Taiwan, Südkorea und vielen andern geklappt hat. Das lag nicht an der Sagenumwobenen   " Disziplin der Asiaten", sondern daran, dass die Regierungen geleistet und eine ordentliche Strategie gefahren habe. 

es liegt hier nicht an unserer Demokratie, und auch nicht an unserer Individualistischen Gesellschaft. Es liegt darn, dass die Politik den Arsch nicht hochkriegt und keinen Plan hat, aber dann wohlfeil behauptet, China habe das nur in den griff gekriegt, weil es ach so diktatorisch sei. Ausser wildem herumgemassnahme und Geschrei, dass alle anderen schuld sind habe Ich von  der Politik bislang keinen produktiven Beitrag zur Pandemiebekämpfung gesehen. 

Leider gibts da einige, die auch 1000 Jahre später das ganze gefasel von Härte und Verzicht abfeiern, und einfach nicht drauf klar kommen, dass man ein Virus nicht wegbüßen kann. Auch kein Wunder, dass weniger und weniger Menschen lust auf die nummer haben. Warum soll Ich mich jetzt enschränken, wenn nach dem Lockdown sowieso nur der nächste kommt?

 

Zitat

Und dann noch ein Gedanken zum Notstand: Da gibt es in China auch ein schon in konfuzianistischer Zeit etabliertes Protokoll: Du darfst als lokaler Regent jederzeit (begründet) den Notstand ausrufen, das ist dann mit erheblichen Sonderrechten für die Notstandsverwaltung gekoppelt (die üblicherweise militärisch organisiert ist, auch wenn die Notstände nicht immer Aufstände sind, sondern auch Naturkatastrophen beinhalten).

Aber: Wenn du den Notstand ausrufst, gibst du das Heft aus der Hand. Du hast den Notstand ausgerufen, du bist nicht mehr zuständig, dafür sind jetzt die Experten zuständig, die sich für diesen Notstand vorbereitet haben, und die das auch können — und die drücken anders als der Problemlöser bei Pulp Fiction nicht dir den Putzlappen in die Hand, sondern machen das selber, weil sie wissen, dass du auch so einfache Sachen nicht trainiert hast. Wenn die alles wieder geklärt haben, kannst du auch wieder eingesetzt werden, wenn du den Notstand rechtzeitig ausgerufen hast.

Das verhindert, dass der Notstand unnötig erklärt wird. Es verzögert evtl. das Ausrufen des Notstands (aber dann bist du wirklich weg). Es wird auf jeden Fall von dir erwartet, dass du nach Ausrufen des Notstands deinen Rücktritt anbietest; dieses Angebot wird dann verwehrt, wenn du keine großen Fehler gemacht hast. Der Bürgermeister von Wuhan hat sich ungefähr an das Protokoll gehalten.

Auf gar keinen Fall darfst du aber den Fehler machen, auf irgendwen anderen zu deuten, weshalb Zhou Xianwang genau danach seinen Rücktritt angeboten hat, als er behauptet hat, man bräuchte als Lokalregierung Autorisierung, um solche Informationen öffentlich zu machen. Das geht natürlich gar nicht. Verantwortung haben bedeutet auch, dass man schuld ist, Punkt.

Unglaublich wichtiger Punkt, gerade für die, die China einfach nur stumpf für eine Diktatur halten. Genau das da oben ist der Grund, warum es in China keine "Leugner" (grausiges Framing, unterste Schublade btw) gibt. Weil die Regierugn erstens nicht im verdacht seht, unter dem Deckmäntlchen eines Notstandes ihre Macht auszubauen. Und auch, weil es nicht möglich ist, ganze Bevölerungsgruppen als Sündenbock der Stunde rauszupicken und durch pausenlose, Kindergartenähnliche  Schuldzuweisungen die Gesellschaft zu spalten. 

Wenn es nach 8 Monaten rumgemurkse nur dumpf aus dem Präsidialbonker brüllt, das Volk sei schuld und viel zu blöd um der unglaublichen Genialität der Regierung zu folgen, dann wäre da Zapfenstreich. Weiss die Chinesische Regierung auch.

 

Naja, endlich mal was das einen Hoffnung schöpfen lässt aus der endlosen Lockdownorgie rauszukommen. Ich drücke den Slowaken die Daumen, dass es klappt. Danach dürfte der Zugzwang enorm sein, dass auch im Rest Europas Vernunft einsetzt.

 

Edit. Wenn die ganze Sache allerdings ala Schweden damit endet, dass wieder nur rumgebrüllt wird, dass dann ja alle sterben müssen und nicht genug zu lockdownen ein verbrechen an der Menschlichkeit sei, dann geh Ich auf die Straße. 

bearbeitet von Lazy Larry
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vor 48 Minuten, IronM schrieb:

Nicht der erneute (4 Wochen) Lockdown ist das Probem, sondern dass dieser Lockdown sich wahrscheinlich wieder über das ganze kommende Jahr mindestens ziehen wird, mit leichter Erholung im Sommer.  Und selbst dann wird es weitergehen. Ich wünschte es wäre nicht so, aber das ist doch dann Wunschdenken.

Sehe ich auch so, mit unserer Strategie ist es ein stetiges auf und ab und ob ein Impstof 2021, 2022 oder jemals auf den Markt kommt ist absolut nicht sicher.

Ich nehme Corona ernst und ich will die Gefahr nicht herunterspielen aber die Folgen dieser Strategie für die Wirtschaft und unsere Gesellschaft werden auch verheerend sein. Auf lange Sicht durchaus schlimmer als die Folgen einer "lockeren" Coronopolitik. 

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vor einer Stunde, IronM schrieb:

Das hat man doch schon beim ersten Lockdown gesehen: Der Lockdown in Bayern und Saarland hat sich sehr lang hingezogen, obwohl es zu keiner großen Hospitalisierung kam (es gab sogar Kurzarbeit), es zu  keiner "Übersterblichkeit" kam. Ein Gericht in Saarland hat das dann irgendwann einmal kassiert.

Doch, kam es. Auch wenn Sie dir nicht hoch genug war.

Saarland:

https://www.sr.de/sr/home/nachrichten/politik_wirtschaft/uebersterblichkeit_sterberate_saarland_100.html

Bayern:

https://www.aerztezeitung.de/Panorama/Statistiker-sehen-coronabedingte-Uebersterblichkeit-409926.html

Das Gericht hat die saarländische Ausgangssperre auch nicht grundsätzlich als unverhältnismäßig bewertet. Vielmehr hieß es:

a) Der Verfassungsgerichtshof erklärte, er wisse sich „in Übereinstimmung mit dem Vorhaben der Landesregierung“, die Ausgangsbeschränkungen zu lockern. (eine Woche später wären sie ohnehin gelockert worden)

und

b) Die Maßnahmen der Landesregierung seien wegen der vergleichsweise hohen Infektionszahlen im Saarland „geboten“ gewesen (Beschluss vom 28. April 2020 – Lv 7/20), hieß es vom Gericht.

https://www.wort.lu/de/international/saarland-verfassungsrichter-lockern-ausgangsbeschraenkungen-5ea87c89da2cc1784e35ca6e

vor einer Stunde, IronM schrieb:

Die Fallzahlen als einziges Indiz herzunehmen ist auch grob fahrlässig oder vorsätzlich.

Der Satz ist in etwa so schlau wie "Deinen Beitrag zu posten war grob fahrlässig oder vorsätzlich". Ohne Vorwurf eines "Deliktes" (ohne das jetzt auf strafrechtlich relevante Delikte begrenzen zu wollen) ergibt das wenig Sinn. Ich nehme an, du willst irgendwas sagen wie "vorsätzlich/fahrlässig irreführend" oder "unverhältnismäßig" oder wie auch immer. Und hier wird's dann tricky: Ohne ein besseres Alternativkonzept vorzustellen, bleibt das ne ziemlich dünne Kritik. Die Hospitalisierungsquote oder gar die Übersterblichkeit heranzuziehen, wäre ebenfalls (absichtlich oder fahrlässig) irreführend / verharmlosend o. ä., weil beides nachlaufende Größen sind. Klar kann man nun sagen: Gut, dann basteln wir uns irgendeinen Index aus verschiedenen Größen. Nur: Wie soll der aussehen und wer garantiert mir, dass der dann die optimale Lösung aus Pandemieeindämmung und Vermeidung von Kollateralschäden darstellt?

Zitat

Auf 0 werden die nie herunterfallen, geht auch gar nicht durch den Test. 

Der Klassiker... Es gibt nicht "den" Test. Je nach Test-, Proben-, Laborqualität und Testkriterien ist das durchaus schon möglich... In dem Thread wurden auch schon genügend Beispiele dafür genannt. Hier ein weiteres. Australien hat über 5 (!) Monate keinen einzigen Positiv-Fall vermeldet. Mit der Anzahl an Tests je 100.000 EW liegen sie 9 Plätze vor Deutschland.

https://www.sueddeutsche.de/politik/coronavirus-weltweit-trump-lockdowns-europa-1.5093741

https://www.worldometers.info/coronavirus/

Nicht falsch verstehen: Ich glaube auch nicht daran, dass es uns auf absehbare Zeit mit den gegenwärtigen Maßnahmen noch gelingt, die Infektionszahlen in überregional auf Null zu drücken. Die Testqualität spielt dabei aber eine absolut untergeordnete Rolle.

bearbeitet von tonystark

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vor 23 Minuten, Lazy Larry schrieb:

 

es liegt hier nicht an unserer Demokratie, und auch nicht an unserer Individualistischen Gesellschaft. Es liegt darn, dass die Politik den Arsch nicht hochkriegt und keinen Plan hat, aber dann wohlfeil behauptet, China habe das nur in den griff gekriegt, weil es ach so diktatorisch sei.

Was soll unsere Politik den anders machen? China konnte doch nur so erfolgreich sein WEIL sie eine Dikatur sind. Merkel kann nicht mal so locker die Coronaproteste niederknüppeln und die Rudelsführer in den Knast stecken. 

Dazu halten sich die Menschen in China viel eher an Regeln eben weil sie im Gegensatz zu uns eine kollektivistische Gesellschaft sind.

Zitat

Unglaublich wichtiger Punkt, gerade für die, die China einfach nur stumpf für eine Diktatur halten. Genau das da oben ist der Grund, warum es in China keine "Leugner" (grausiges Framing, unterste Schublade btw) gibt. Weil die Regierugn erstens nicht im verdacht seht, unter dem Deckmäntlchen eines Notstandes ihre Macht auszubauen. 

In China wird das gesamte Internet überwacht. Solche Bewegungen könnten sich dort sehr schwer formieren. Es wird dort garantiert Leugner und viele Systemkritiker geben, die können halt im Gegensatz zu uns ihre Ansichten nicht verbreiten.

 

bearbeitet von J.Peterson

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vor 21 Minuten, J.Peterson schrieb:

as soll unsere Politik den anders machen? China konnte doch nur so erfolgreich sein WEIL sie eine Dikatur sind.

Du kannst vielleicht einfach mal den Link lesen, auf den sich mein Post bezieht.

China hat die Pandemie mit einer vernünftigen Teststrategie in den Griff gekriegt , genau wie die Demokratischen Staaten Südkorea, Taiwan oder Neuseeland. 

Der Lockdown war einfach nur eine Notmassnahme, um die Notwendigen Tests zu entwickeln, und Zeit zu habe, die Infrastruktur hinzustellen. Das wars. Beim ersen Lockdown hierzulande haben auch alle mitgemacht, weil implizit etwas ähnliches Erwartete wurde. Hätte die Politik nur auch die weiteren schritte des Chinesischen Konzepts kopiert. Es wurde noch enie ein Krankheit erfolgreich weggelockdownt, und deshalb haben die Chinesen auch genau das nicht gemacht, auch wenn traurigerweise hierzulande dieser eindruck erweckt wurde.

Aber auch recht praktisch, wenn dann Leute denken, man löst Pandemisituationen indem man alle niederknüppelt die der Regierung nicht aufs wort gehorchen..... 

bearbeitet von Lazy Larry

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Also die slowakische Regierung setzt jetzt auf den Einsatz von Antigen-Tests?

Zitat

Responding to an uptick in cases, the Slovak government has initiated a national testing scheme, requiring its adult population, aged 10-65, to be either tested twice for COVID-19 over two consecutive weekends, free of charge, or complete a 10-day period of home quarantine.

https://visegradinsight.eu/slovakia-tests-entire-population-for-covid-19/

Ist so ein Vorgehen nicht eher dann sinnvoll, wenn man die Fälle wieder geplättet hat und dann alles unter Kontrolle halten will? Da explodieren die Zahlen ja genauso wie überall sonst auch, auf Deutschland hochgerechnet ein 7-day-moving-average von 36.000 Neuinfektionen ist schon saftig. Und sicherlich kein allzu starkes Gesundheitssystem. 

https://www.worldometers.info/coronavirus/country/slovakia/

Gut, wenn man da jetzt wirklich den Großteil der Neuinfektionen mit erwischt und die sich alle brav in Quarantäne begeben, dann könnte man da innerhalb von 2 - 3 Wochen auf jeden Fall ordentlich reincrashen. Nur biste da halt genauso massiv auf die Compliance der Bevölkerung angewiesen. Ich meine, wer kein Bock darauf hat, sich mal eben testen zu lassen, wird sicherlich auch einen Fick auf die angeordnete zehntätige Quarantäne geben, oder? Und überprüfen wird da schwierig. Traue dem Braten da noch nicht so ganz. Aber vielleicht macht es die Slowakei ja tatsächlich entsprechend vor. Wir senken unsere Zahlen dann hoffentlich jetzt in den nächsten 4 Wochen und könnten die Strategie dann von einem niedrigeren Niveau aus adaptieren. Ist jetzt bei 80 Millionen halt auch wieder ein anderer Aufwand als bei 5 Millionen.

PS: Wer ist Fefe? 

 

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vor 13 Minuten, Lazy Larry schrieb:

Du kannst vielleicht einfach mal den Link lesen, auf den sich mein Post bezieht.

China hat die Pandemie mit einer vernünftigen Teststrategie in den Griff gekriegt , genau wie die Demokratischen Staaten Südkorea, Taiwan oder Neuseeland. 

Hab ich doch und es ändert nichts daran was ich geschrieben habe. 

In Südkorea und Taiwan tracken sie Infizierte mithilfe ihrer Handys und wissen wo die überall waren, es gibt in den Ländern zwei Wochen Quarantäne die aucj wirklich umgesetzt werden müssen und bei Nichteinhaltung harte Strafen mit sich bringen. Das sind auf jedenfall sehr gute Maßnahmen aber vorallem haben diese Länder China von Anfang an nicht vertraut und daher schnell auf die ersten Coronafälle in China reagiert. 

 

Zitat

 

Aber auch recht praktisch, wenn dann Leute denken, man löst Pandemisituationen indem man alle niederknüppelt die der Regierung nicht aufs wort gehorchen..... 

Hast du meinen Beitrag hier bewusst falsch wiedergegeben? 

bearbeitet von J.Peterson

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Einer der wichtigsten Punkte: Sollte der Zeitpunkt kommen, an dem absehbar ist, dass die Schäden einer invasiven Infektionsschutzpolitik größer sind als deren Nutzen, bezweifle ich sehr stark, ob das die Regierung rechtzeitig checken wird oder überhaupt. 

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Geht auf jeden Fall gut los. 😄 Die neuen Maßnahmen sind noch gar nicht in Kraft getreten, aber man muss schon vorsichtshalber über eine mögliche Verlängerung oder Wiederholung spekulieren:

Zitat

Zahlreiche europäische Länder gehen in den Teil-Lockdown und auch Deutschland wird ab Montag das öffentliche Leben herunterfahren. Eine Garantie, dass es nach vier Wochen wieder Lockerungen gibt, will Unionsvorsitzender Brinkhaus allerdings nicht versprechen.

https://www.n-tv.de/politik/Entscheidung-ueber-Lockerungen-erst-in-vier-Wochen-article22139291.html

Zitat

Vor dem Inkrafttreten neuer Corona-Beschränkungen am Montag hat Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) die Bevölkerung auf "Monate der Einschränkungen und des Verzichts" eingestimmt. Selbst wenn das öffentliche Leben in einigen Wochen wieder hochfahre, könnten danach erneut strenge Beschränkungen drohen, sagte er im heute journal des ZDF. Deutschland befinde sich wegen der Corona-Krise in einer "Jahrhundert-Situation", der Kampf gegen die Pandemie erfordere im November eine "nationale Kraftanstrengung". 

https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-10/coronavirus-aktuell-neuinfektionen-covid-19-ausbreitung-live

 

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Hab Anne Will geschaut. Dass wir jetzt einen Lockdown brauchen, habe ich schon nachvollziehen können, fande die Argumente überzeugend. Der Ansatz basiert aber darauf, dass wir die Infektionszahlen wieder durch die Gesundheitsämter nachvollziehen können, das ist ja das Ziel. Nur das hat ja schon einmal nicht funktioniert. Nach wie vielen Lockdowns gibt man die Strategie denn auf?

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