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vor einer Stunde, Cordelia schrieb:

tenor-1

"King Kong" ☺️

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vor 17 Minuten, Kaiserludi schrieb:

Was wäre denn, wenn sie high-risk eingestuft wären? Dürften sie dann auch mit negativem Test nicht mehr raus?

Bin ich nicht sicher. Aber denke, dann kommt langsam das Arbeitsleben zum Erlahmen. Lockdown.

vor 23 Minuten, RyanStecken schrieb:

Und dann kommen so Sprüche, in welchem Land man jetzt lieber wäre :crazy: :lol:

Und, wo wärste gerne?

@Jingangnaja, haste mir ja nicht erklärt, deine Namenswahl. Bleibst also n haariger Affe für mich. Aber besser Schriftzeichen lernen als Google translate ;).

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vor 5 Stunden, Shao schrieb:

Für die Bundesregierung? Erstmal, ja. Weil man sich dann mit so Fragen wie "dürfen wir das denn?" im europäischen Rahmen nicht auseinandersetzen muss. Die 100% Haftungsfreistellung wurde auch schon blockiert in Brüssel, die EU De Minimis Beihilfenregelung ist auch ein Problem dafür. 

Man hofft einfach, dass man lieber ne Rezession hat, die man vielleicht irgendwie mit Kredit zupflastern kann, als das man Euroverträge bricht und dann hunderte Milliarden zum Überleben reinschustert, was nen riesen politischen Knall erzeugen würde.

Kurzum: Es wird darauf gesetzt, dass das System, was absolut nicht dafür gemacht ist, irgendwie überlebt, indem man einen Teil der Leute opfert und vielleicht dann irgendwie wieder integriert, anstatt das man zugibt, dass es einen kompletten Systemwechsel was diese Dinge angeht, geben muss. 

 

Denn die Realität ist: Es geht hier nicht darum, ob wir Schnelltests haben oder FFP2 Masken: Es geht darum, dass generell mehr oder weniger auf die Pandemie geschissen wird, von Leuten die den Sack voll haben. Und deswegen ignorieren wo es geht. Das sind nicht sooo viele, aber es sind ausreichend Leute. Dazu halt noch die Gottesdienste, Schulen usw. und schon haben wir ein buntes Treiben. Was ich von allen meinen Kontakten bundesweit von den Gesundheitsämtern höre, will ich gar nicht erst kommentieren. Ich wundere mich so gar nicht mehr über unsere Zahlen. So richtig gar nicht. Inzwischen kenne ich über einen indirekten Kontakt (freunde eines guten Bekannten) jetzt auch die erste Familie, die sich gleich zweimal komplett angesteckt hat. 😄 (Vater, Mutter, Sohn, Tochter.). Mein Kumpel hatte Glück, er hat sie besucht aber trotzdem wegen seines Jobs auf Hygieneregeln bestanden und das kam ihm zugute, er ist der einzige der fünfer Truppe der nicht positiv ist. Papa gehts wohl auch net so geil, zweite Runde COVID wohl weniger angenehm als Runde eins.

Ich sehe das beihilferechtliche Problem jetzt nicht. PCR-Tests werden auch finanziert. Zuschüsse zur Pflegekasse im Rahmen der rechtlichen Vorgaben bei der Pflege sind ebenfalls möglich. Gottesdienste sind grundrechtlich geschützt. Die Diskussion um Schulschließungen finde ich in der Form absurd. Denkbar das Schulen in gewissem Maße zum Infektionsgeschehen beitragen, Ausbrüche mit mehreren Toten gibt es hier nicht. Bei Pressemeldungen über Ausbrüche in Schulen werden nicht die erkrankten aufgezählt, sondern die Personen in Quarantäne. Bei Ausbrüchen in Altersheimen werden die Toten gezählt. Aus Hessen kam gerade die Meldung dass im November 2/3 aller Todesfälle in Alten und Pflegeheimen registriert wurden. Im Rest Deutschlands dürfte es ähnlich aussehen. Dass ein Großteil der Todesfälle sich in Pflegeheimen infiziert ist seit spätestens April bekannt. Diskutiert wird in Deutschland vor Allem über Schulschließungen. 

Die Schäden, die der Lockdown anrichtet, beschränken sich auch nicht auf eine höhere Staatsschuld. Die wirtschaftlichen Schäden treffen nicht alle gleich und der Staat kann nicht allen gerecht werden. Davon abgesehen wird die Gesellschaft auch sonst beeinträchtigt. Den Vereinen laufen momentan die Mitglieder weg. Der Kultur- und Sportbereich steht vor einem Scherbenhaufen. Feiern mag man in China als optional sehen, in unserer Gesellschaft ist es das nicht.

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, welches System Du meinst, das wofür nicht gemacht ist. Ein Problem ist aber sehr wohl, dass sich die Regierungen in Mittel- und Südeuropa vor Belastungen und Einschränkungen - und sei es nur in der Form von Warnungen - gegenüber der gefährdeten Bevölkerung scheut, aber wenig Probleme die Kontakte von Kindern und Jugendlichen einzuschränken. Das Thema Öffnung von Kinderspielplätzen ist ja ein "Mickey Mouse Thema".

Ich habe auch nicht den Eindruck, dass auf die Pandemie geschissen wird. In meinem Umfeld haben aber viele in Erinnerung, wie sich Wochen des Lockdowns bei Ihnen ausgewirkt haben und sie treffen sich jetzt (dosiert) weiter mit Freunden. 

Ich weiß auch nicht, was Du von Deinen Bekannten in den Gesundheitsämtern hörst. Dass die krass überlastet sind, kann sich wohl jeder denken. Um so unverständlicher, dass die Strategien nicht daran angepasst werden. Die Geschichte mit der Familie die zum zweiten Mal infiziert ist, hört sich spektakulär an.

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vor einer Stunde, Ahura schrieb:

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, welches System Du meinst, das wofür nicht gemacht ist. Ein Problem ist aber sehr wohl, dass sich die Regierungen in Mittel- und Südeuropa vor Belastungen und Einschränkungen - und sei es nur in der Form von Warnungen - gegenüber der gefährdeten Bevölkerung scheut, aber wenig Probleme die Kontakte von Kindern und Jugendlichen einzuschränken. Das Thema Öffnung von Kinderspielplätzen ist ja ein "Mickey Mouse Thema".

Das gesamte System, das wir haben, basiert auf einer ständig laufenden Maschine. Kommt sie auch nur wenige Monate ins Stocken, sehen wir ja wie das System reagiert. Das meine ich. Dabei gibt es dafür keine Not. Wir haben Internet, wir haben wasser und Strom, wir haben Essen. All das ist sichergestellt. Das Problem sind Zahlen, die nun nicht mehr gut genug von einem System ins nächste springen und deswegen "die Wirtschaft" lahm legen. Gleichzeitig zwingen die System Firmen und auch MEnschen zum Wirtschaften, so dass nur sehr wenige überhaupt echte Rücklagen bilden können, während die Kosten so steigen, dass der Lebensstandard, den ein einzelnes Einkommen mal brachte, schwerlich durch zwei Einkommen eingebracht werden kann.

Wir können nicht mal Kinder zuhause unterrichten, weil die Eltern implodieren, viele Firmen sind immer noch nicht gut imstande, Zugänge so aufzubauen, das Home Office möglich ist, wenn man es will.  

Die Pandemie trifft auf ein solches System und "Puff" sehen wir das. Die Beihilfe Probleme kannst du dir ja auf EU Ebene ansehen, wo viele der Ansätze, die Altmaier durchprügeln wollte, quasi sofort gestoppt wurden. Sowas wie 100% Freistellung der Kredite war geplant, wurde aber EU rechtlich in Brüssel untersagt, Altmaier war nicht happy.

 

vor einer Stunde, Ahura schrieb:

Ich habe auch nicht den Eindruck, dass auf die Pandemie geschissen wird. In meinem Umfeld haben aber viele in Erinnerung, wie sich Wochen des Lockdowns bei Ihnen ausgewirkt haben und sie treffen sich jetzt (dosiert) weiter mit Freunden. 

Das ist auf die Pandemie scheissen. Entweder nimmt man es ernst, oder eben nicht. Es gibt da keine wirklichen Graustufen, sofern wir diese auch herzaubern wollen.

 

 

@Kaiserludi

Das ist ganz simpel: Es wird nicht in Quarantäne gesteckt, die Leute MÜSSEN zu Arbeit (teilweise arbeiten sie bei der Bundeswehr, andere in Schulen, andere mit Menschen) weil sie zwar Kontakte hatten, aber man sagt "wir wartens ab." Das höre ich jetzt SO oft, das es langsam nicht mehr witzig ist. Willst du die Pandemie eindämmen, musst du den Fehler zu "zu vorsichtig, aber kann sich freitesten" verschieben und nicht zu "Upsi, da haben wir wieder ein paar mit Chillen übersehen." Das Gegenteil ist der Fall. Auf der anderen Seite drehen sie manchmal durch, sagen Eltern müssen zur Arbeit, das Kind wird aber unter Quarantäne gestellt, man solle es im Zimmer einsperren.

So funktioniert das nicht. Das KANN NICHT funktionieren. Kind Quarantäne - Eltern Quarantäne, Geschwister Quarantäne, Schulklasse/KIta und jede K1 in Quarantäne, Sache gegessen. So funktionierts. Aber erstmal jedes mal noch 5-10 Tage abwarten, ob man überhaupt testet, so geht das nicht. Kanns auch gar nicht.

 

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vor einer Stunde, Ahura schrieb:

Ich weiß auch nicht, was Du von Deinen Bekannten in den Gesundheitsämtern hörst. Dass die krass überlastet sind, kann sich wohl jeder denken. Um so unverständlicher, dass die Strategien nicht daran angepasst werden. Die Geschichte mit der Familie die zum zweiten Mal infiziert ist, hört sich spektakulär an.

Ist nicht wirklich spektakulär. Waren im März krank, sind jetzt nochmal krank in Bayern, Regensburg. 

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vor 6 Minuten, Shao schrieb:

Ist nicht wirklich spektakulär.

Wenn man von einer länger als ein nur ein halbes Jahr andauernden Immunität durch eine überstandene Infektion ausgeht und es sich um den gleichen Virenstamm handeln sollte, dann wäre das schon spektakulär, wenn die Immunität gleich mal bei allen Familienmitgliedern nicht vorhanden gewesen ist.

 

vor 12 Minuten, Shao schrieb:

Auf der anderen Seite drehen sie manchmal durch, sagen Eltern müssen zur Arbeit, das Kind wird aber unter Quarantäne gestellt, man solle es im Zimmer einsperren.

Das hört sich illegal an. Man stelle sich mal vor, in dem Haus bricht ein Brand aus und das Kind verbrennt, weil die Eltern es auf Empfehlung des Gesundheitsamtes zu Hause eingeschlossen haben ohne dass jemand zu Hause geblieben ist, der bei drohender Gefahr einen Fluchtweg für das Kind hätte aufschließen können.

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vor einer Stunde, Shao schrieb:

Das ist auf die Pandemie scheissen. Entweder nimmt man es ernst, oder eben nicht. Es gibt da keine wirklichen Graustufen, sofern wir diese auch herzaubern wollen.

Doch, gibt es. Ich habe mich während des Lockdowns einmal mit meinen Freunden im kleinen Kreis getroffen, davor mehrere Wochen gar nicht, also auch schon einige Wochen vor Beginn des Lockdowns nicht. Demnächst treffen wir uns wieder. Dafür verlasse ich das Haus aber auch nur zum Einkaufen und gehe nicht ohne Mund-Nasen-Schutz aus dem Haus. Und das meine ich auch exakt so. Universität: geschlossen. Fitnessstudio: geschlossen. Kneipen: geschlossen. ÖPVN: benutze ich nicht, da Universität, Kneipen und Fitnessstudio geschlossen. Arbeiten: tue ich von zuhause aus. Familie: besuche ich nicht. Wenn jeder seine Kontakte auch nur halb so stark reduziert hätte wie ich in den letzten 2 Monaten, dann wäre das Virus in Deutschland vermutlich schon verhungert. 

Nehme ich die Pandemie deiner Ansicht nach also nicht ernst genug? 

bearbeitet von Janoos
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vor 18 Minuten, Janoos schrieb:

Wenn jeder auch nur halb so viel Kontakt hätte wie ich in den letzten 2 Monaten

Meinst du nicht doppelt so viel?

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vor 5 Minuten, Kaiserludi schrieb:

Meinst du nicht doppelt so viel?

Noch besser: ich meinte "halb so stark reduziert". 😅

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vor 29 Minuten, Janoos schrieb:

Doch, gibt es. Ich habe mich während des Lockdowns einmal mit meinen Freunden im kleinen Kreis getroffen, davor mehrere Wochen gar nicht, also auch schon einige Wochen vor Beginn des Lockdowns nicht. Demnächst treffen wir uns wieder. Dafür verlasse ich das Haus aber auch nur zum Einkaufen und gehe nicht ohne Mund-Nasen-Schutz aus dem Haus. Und das meine ich auch exakt so. Universität: geschlossen. Fitnessstudio: geschlossen. Kneipen: geschlossen. ÖPVN: benutze ich nicht, da Universität, Kneipen und Fitnessstudio geschlossen. Arbeiten: tue ich von zuhause aus. Familie: besuche ich nicht. Wenn jeder seine Kontakte auch nur halb so stark reduziert hätte wie ich in den letzten 2 Monaten, dann wäre das Virus in Deutschland vermutlich schon vor Monaten verhungert.

Bei mir und in meinem Umfeld auch so mit stringend Home-Office seit Beginn des Lockdown-light und Einhaltung der Regeln. Ich finde es auch nervig, wenn in den Medien diskutiert wird, wie das mit dem Böllern an Silvester zu handhaben sein sollte. Eigentlich müsste man einfordern, dass untersucht wird, woher die Neuinfektionen im Moment kommen.

Drosten meinte, dass Problem sei auch, dass man eine "Amplifikation der Infektionen" in bestimmten "Gesellschafts-Kompartimenten" (unpassender Ausdruck, aber es sei ihm verziehen) findet, die man nicht gut über Kommunikation erreicht. Siehe beigefügtes Interview ab Minute 7

https://www.youtube.com/watch?v=oETwaGUycbI

 

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vor 1 Stunde, Shao schrieb:

Die Beihilfe Probleme kannst du dir ja auf EU Ebene ansehen, wo viele der Ansätze, die Altmaier durchprügeln wollte, quasi sofort gestoppt wurden. Sowas wie 100% Freistellung der Kredite war geplant, wurde aber EU rechtlich in Brüssel untersagt, Altmaier war nicht happy.

Nach meinem Kenntnisstand gibt es die 100% Garantien für Kredite bzw. einen Teil der Kredite, aber das nur als Randnotiz und Brüssel stoppt die Beihilfen in Deutschland nicht.

https://ec.europa.eu/germany/news/20201123-wettbewerbsaufsicht-ueberbrueckungshilfen_de

Den Grundtenor deiner Kritik verstehe ich so, dass du sagst, Beamte und Angestellte mit ihren gesicherten Einkommen bestimmen demokratisch vermittelt die Politik und die Selbständigen werden alleine gelassen. Etwas verkürzt ausgedrückt. Klar ist, dass der Leidungsdruck bei Beamten und Angestellten in ökonomischer Hinsicht nicht so groß ist wie bei den Selbständigen.

Was ich nicht verstehe: Eigentlich müssten die ganzen Gastronomen, Künstler etc. das größte Interesse haben, die Pandemie so schnell wie möglich in den Griff zu bekommen, damit wieder "Normalität" einkehrt. Sie verhalten sich aber m.E. genau umgekehrt und gerieren sich mit als Speerspitze des Widerstandes gegen staatliche Maßnahmen zur Pandemieeindämmung.

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vor 21 Stunden, RyanStecken schrieb:

Die halten daran nicht fest, weil die Digitalisierung noch nicht weit genug ist, sondern weil da mit die größte Lobby dahinterstehen, nämlich die Eltern, die keinen Bock haben die Betreuung zu organisieren.

M.E. haben "die Eltern" da keine einheitliche Meinung sondern sind genauso ratlos wie die meisten, weil "die Eltern" auch keinen Bock haben, dass das Kind die Infektion in die Familie trägt. Es gibt viele Eltern, die gegen die Aufrechterhaltung des Präsensunterrichts in der derzeitigen Form sind und ich vermute, die Angst vor einer Infektion wiegt schwerer, als das Betreuungsproblem, das ist nachgelagert; jedenfalls in eher bürgerlich geprägten Haushalten, wo die Eltern eher höher qualifizierte Jobs haben und auch eher Home-Office machen können.

Anders gelagert ist das Problem in Familien, wo die Eltern die Möglichkeit zum Home-Office nicht haben bzw. wo Familien auf engem Raum zusammen leben.

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vor 8 Minuten, IronM schrieb:

Meint er jetzt damit die (rechtsextremen) verschwörungstheoretischen Coronademoteilnehmer (=Coronaleugner) oder andere bestimmte "Randgruppen". 

Ich weiß nicht, wen er meint. Aber Drosten beobachtet m.E. aus der Vogelperspektive bzw. mit der Perspektive, wie man eine Pandemie idealerweise bekämpfen sollte mit dem Wissen, das man hat.

Was meinst du denn, wie er das gemeint hat?

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vor einer Stunde, tomatosoup schrieb:

Drosten meinte, dass Problem sei auch, dass man eine "Amplifikation der Infektionen" in bestimmten "Gesellschafts-Kompartimenten" (unpassender Ausdruck, aber es sei ihm verziehen) findet, die man nicht gut über Kommunikation erreicht. Siehe beigefügtes Interview ab Minute 7

https://www.youtube.com/watch?v=oETwaGUycbI

Das ist wohl so. Die bildungsferne und desinformierte Schicht ist breit. Und abgesehen von MNS-Pflicht im Supermarkt gibt es wohl nichts, was einem wirklich zwangsläufig regelmäßig begegnet. Vielen hängt das Thema sowieso schon zum Hals raus, Nachrichten werden da gar nicht mehr geschaut. Oder die Gefahr wird halt konsequent heruntergespielt. Keine Ahnung, was bei euch in den Kommentarsektionen eurer Regionalzeitungen abgeht, wenn die täglichen Fall- und Todeszahlen genannt werden, aber bei mir wird einem da wirklich Angst und Bange. Das müssen jetzt im Kern keine harten Querdenker-Wirrköpfe sein, sondern eben einfach Menschen, die zweifeln. Sie zweifeln zwar immer wieder mit den selben schon tausendfach widerlegten Argumenten, aber sie zweifeln. Und auch solche Menschen erreicht man schlicht nicht. 

Ich meine, wir haben fast 10% potentielle AfD-Wähler in diesem Land. Das zeigt doch schon, dass man auf einen nicht unerheblichen Teil der Bevölkerung einfach nicht bauen kann, wenn es um ein gesamtgesellschaftliches Miteinander geht.  

Insofern ist auch dieses ewige Raunen einiger User, die Bevölkerung möge doch bitte die Maßnahmen nicht untergraben und verantwortlich handeln, völlig ziellos. Viele Menschen sind einfach zu dumm, um die Tragweite einer Pandemie zu begreifen. Das kann man denen dann zwar zum Vorwurf machen, hilft aber auch niemandem weiter.

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vor 5 Stunden, Ahura schrieb:

Die Diskussion um Schulschließungen finde ich in der Form absurd. Denkbar das Schulen in gewissem Maße zum Infektionsgeschehen beitragen, Ausbrüche mit mehreren Toten gibt es hier nicht. Bei Pressemeldungen über Ausbrüche in Schulen werden nicht die erkrankten aufgezählt, sondern die Personen in Quarantäne. Bei Ausbrüchen in Altersheimen werden die Toten gezählt.

Klar gibt es keine toten Schüler, weil Kinder die Infektion so leicht wegstecken, dass sie sie oft nicht einmal bemerken.

Das Problem ist, dass Kinder die Infektion zu hause auf gefährdete Personen übertragen.

Jede Fahrt im gerammelt vollen Schulbus, oder Sportunterricht ohne Abstand sind Superspreader-Ereignisse!


Stichwort Einhaltung von Kontaktbeschränkungen:

Wir sind ja hier im PUA-Forum, und so mancher hier hat mehrere FB oder F+ am Start, welche er wie es sich gehört alle regelmäßig layt. Mal einzeln, vielleicht mal ein FFM oder MMF.

Ob sich dabei jemand von Kontaktbeschränkungen beeinflussen lässt?

Meine 2 FB habe ich jedenfalls jeden Monat des Jahres 2020 regelmäßig flachgelegt. Wenn ich schon nicht schwimmen gehen kann, dann wenigstens Matratzensport.

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vor 18 Minuten, Janoos schrieb:

Das ist wohl so. Die bildungsferne und desinformierte Schicht ist breit. Und abgesehen von MNS-Pflicht im Supermarkt gibt es wohl nichts, was einem wirklich zwangsläufig regelmäßig begegnet.

Ja, und deshalb nochmal: Das von dir gepostete Drosten-Cluster-Nachverfolgungskonzept mag derzeit in Deutschland mit den hohen Zahlen nicht umsetzbar sein. Den qualitativen Unterschied zwischen Japan und China kann ich nach wie vor nicht erkennen. Dass Drosten sich nicht positiv auf China bezieht, ist doch völlig logisch. Als Wissenschaftler oder Politiker kann man sich nicht positiv auf ein kommunistisches, diktatorisches System beziehen. Japan hat wohl wesentlich mehr Power in den Gesundheitsämtern und konnte viel besser nachvollziehen als wir.

Wenn man von erfolgreichen Ländern lernen will, bedeutet das, Cluster zu isolieren. Und das bedeutet im Zweifel einen Stadtteil oder eine Stadt zu isolieren. Jedenfalls in Zukunft wenn man irgendwann mit diesem derzeitigen Herumgeeiere die Zahlen wieder so weit herunterkriegt, dass man nicht komplett hilflos ist.

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vor 17 Minuten, IronM schrieb:

Ich denke er meint vorrangig diejenige Randgruppe, die man nicht nennen darf, wenn man nicht als Nazi, islamophob oder rechtsradikal abgestempelt werden will. 

Also das mit den Großhochzeiten sagen alle und die Shisha-Bars werden auch kontrolliert. Habe da nicht den Eindruck, dass es ein großes Tabu-Thema sei mit den Familien mit Migrationshintergrund.

Es geht doch eigentlich um Familien, die auch zu normalen Zeiten schon hart zu kämpfen haben, egal ob mit oder ohne Migrationshintergrund, wo das mit dem Home-Office gar nicht möglich ist und dann kommen die Corona-Schwurbeler von wegen es wäre alles super kompliziert und die Regierung würde quasi alle verarschen.

Das ist Desinformation.

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vor 9 Stunden, SecretEscape schrieb:

Klar gibt es keine toten Schüler, weil Kinder die Infektion so leicht wegstecken, dass sie sie oft nicht einmal bemerken.

Das Problem ist, dass Kinder die Infektion zu hause auf gefährdete Personen übertragen.

Jede Fahrt im gerammelt vollen Schulbus, oder Sportunterricht ohne Abstand sind Superspreader-Ereignisse!


Stichwort Einhaltung von Kontaktbeschränkungen:

Wir sind ja hier im PUA-Forum, und so mancher hier hat mehrere FB oder F+ am Start, welche er wie es sich gehört alle regelmäßig layt. Mal einzeln, vielleicht mal ein FFM oder MMF.

Ob sich dabei jemand von Kontaktbeschränkungen beeinflussen lässt?

Meine 2 FB habe ich jedenfalls jeden Monat des Jahres 2020 regelmäßig flachgelegt. Wenn ich schon nicht schwimmen gehen kann, dann wenigstens Matratzensport.

Ich habe meinen Freund seit jetzt dem 19. 0kt nicht mehr gesehen... Ja gibt durchaus Menschen die vernünftig Handeln und anderen zuliebe verzichten. 

Ficken kann ich später auch noch, aber eben nur wenn ich nicht an einem behinderten Virus sterbe.... Meine Meinung... 

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vor 10 Stunden, SecretEscape schrieb:

Klar gibt es keine toten Schüler, weil Kinder die Infektion so leicht wegstecken, dass sie sie oft nicht einmal bemerken.

Das Problem ist, dass Kinder die Infektion zu hause auf gefährdete Personen übertragen.

Jede Fahrt im gerammelt vollen Schulbus, oder Sportunterricht ohne Abstand sind Superspreader-Ereignisse!


Stichwort Einhaltung von Kontaktbeschränkungen:

Wir sind ja hier im PUA-Forum, und so mancher hier hat mehrere FB oder F+ am Start, welche er wie es sich gehört alle regelmäßig layt. Mal einzeln, vielleicht mal ein FFM oder MMF.

Ob sich dabei jemand von Kontaktbeschränkungen beeinflussen lässt?

Meine 2 FB habe ich jedenfalls jeden Monat des Jahres 2020 regelmäßig flachgelegt. Wenn ich schon nicht schwimmen gehen kann, dann wenigstens Matratzensport.

Nein, die Schulbusse oder der Sportunterricht sind bisher nicht als Superspreader-Ereignisse bekannt. Ja, auch unter Kindern mag es zu Infektionen kommen - allerdings deutlich seltener als zwischen Erwachsenen - und ja, Kinder können ggf. Erwachsene anstecken - auch das deutlich seltener als unter Erwachsenen. Es ist natürlich auch nicht möglich, Infektionen bei Kindern immer komplett von Älteren fern zu halten, man könnte aber sehr wohl deutlich mehr darauf achten, Infektionen aus den gefährdeten Bevölkerungsschichten rauszuhalten. Mir geht es aber auch nicht darum, bei Kindern auf jegliche Maßnahmen zu verzichten, die eine Ausbreitung ausbremsen, es geht um die Schwerpunktsetzung: Kinder sollen sich nur noch mit einem festen Freund treffen, von klaren Ansagen und Warnungen an die Risikogruppen liest man wenig. Wenn es in der Pandemie unangebracht ist zu feiern, warum ist es unzumutbar, Familienfeiern von Weihnachten auf Ostern zu verschieben?    

Zu den Kontaktbeschränkungen: im Frühjahr hatte ich mich in 6 Wochen einmal mit einem Freund getroffen um ihm beim Umzug zu helfen, das wars mit privaten Kontakten. Jetzt lade ich 1-2 die Woche eine Freundin zu mir ein oder gehe zu nem Freund Abendessen. Das sieht bei den meisten meiner Freunde ähnlich aus. Die Risikogruppe in meinem Umfeld schränkt sich weniger ein.

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vor 7 Minuten, Ahura schrieb:

Nein, die Schulbusse oder der Sportunterricht sind bisher nicht als Superspreader-Ereignisse bekannt. 

Mache mir jetzt nicht die Mühe die aktuellsten Zahlen heraus zu suchen, aber vor einem Monat kam vom RKI die Meldung, dass nur 20% der Positiven zurückverfolgt werden können. 
 

Ich würde mich da nicht soweit aus dem Fenster lehnen und irgendwelche Orte wo immer noch viele Menschen zusammen kommen als mögliches Superspreader-Event komplett auszuschließen. Weder Schulen noch Busse, Bahnen, Kirchen, Gyms.. etc.

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vor 14 Minuten, ToTheTop schrieb:

Mache mir jetzt nicht die Mühe die aktuellsten Zahlen heraus zu suchen, aber vor einem Monat kam vom RKI die Meldung, dass nur 20% der Positiven zurückverfolgt werden können. 
 

Ich würde mich da nicht soweit aus dem Fenster lehnen und irgendwelche Orte wo immer noch viele Menschen zusammen kommen als mögliches Superspreader-Event komplett auszuschließen. Weder Schulen noch Busse, Bahnen, Kirchen, Gyms.. etc.

Soweit habe ich mich nicht aus dem Fenster gelehnt. Studien zu dem Thema gibt aber auch mittlerweile unzählige. Bekannte Superspreader-Ereignisse gibt es aber nach wie vor in Alten- und Pflegeheimen; und hier dann regelmäßig mit unmittelbaren Toten.    

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vor einer Stunde, Ahura schrieb:

Mir geht es aber auch nicht darum, bei Kindern auf jegliche Maßnahmen zu verzichten, die eine Ausbreitung ausbremsen, es geht um die Schwerpunktsetzung: Kinder sollen sich nur noch mit einem festen Freund treffen, von klaren Ansagen und Warnungen an die Risikogruppen liest man wenig. Wenn es in der Pandemie unangebracht ist zu feiern, warum ist es unzumutbar, Familienfeiern von Weihnachten auf Ostern zu verschieben?

 

Die Feiern zum Jahreswechsel (damit meine ich Feiern aller Religionen) sind nicht wegdenkbare Bestandteile der Tradition. Das wurde selbst im Krieg (!) an der Front (!) gefeiert. Ein Verbot wäre nicht umsetzbar.

vor einer Stunde, Ahura schrieb:

Zu den Kontaktbeschränkungen: im Frühjahr hatte ich mich in 6 Wochen einmal mit einem Freund getroffen um ihm beim Umzug zu helfen, das wars mit privaten Kontakten. Jetzt lade ich 1-2 die Woche eine Freundin zu mir ein oder gehe zu nem Freund Abendessen. Das sieht bei den meisten meiner Freunde ähnlich aus. Die Risikogruppe in meinem Umfeld schränkt sich weniger ein.

Ich treffe aktuell privat ebenfalls nur dieselben 2 Personen.
Die Risikogruppe, welche sich dessen bewusst ist, schränkt sich in meinem Umfeld sehr ein. Die gehen bewusst früh einkaufen usw.
Es gibt Leute, welche zur Risikogruppe zählen, das aber nicht wahrnehmen (wollen). Zum Beispiel ü70, BMI zu hoch, Dauermedikation wegen Blutdruck usw. Die leben teilweise weiter wie vorher ("ich bin doch gesund, wenn mich Corona erwischt überstehe ich das").

bearbeitet von SecretEscape

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vor einer Stunde, ToTheTop schrieb:
vor 1 Stunde, Ahura schrieb:

Nein, die Schulbusse oder der Sportunterricht sind bisher nicht als Superspreader-Ereignisse bekannt. 

Mache mir jetzt nicht die Mühe die aktuellsten Zahlen heraus zu suchen, aber vor einem Monat kam vom RKI die Meldung, dass nur 20% der Positiven zurückverfolgt werden können. 

Yep, es gibt keine ernstzunehmenden Untersuchungen bzw. hat man versäumt, vernünftiges Contact-tracing zu installieren. Die befragten Leute erinnern sich an "irgendwas vor 10 Tagen" - kannste knicken. Da hilft leider nur "informiertes Raten". Dazu: Weiß jemand, wie die Wahrscheinlichkeiten der Ansteckung in folgendem Szenario sind:

Eltern1 (infiziert) -> Schulkind1 -> Schulkind2 -> Eltern2?

Also angenommen, die Kinder infizieren sich nicht wirklich, können sie auf diesem Weg genug Virenlast für Eltern2 erzeugen, damit diese sich infizieren? Und ist die Ansteckungsgefahr für Kinder tatsächlich kleiner, oder können sie nur besser mit Infektion umgehen, zB asymptotisch?

 

Die Realität sieht so aus, daß das Prollkind unter mir trockenen Husten eingeschleppt hat (sehr wahrscheinlich aus der Schule) und vermutlich gerade seine Omi killt (1-Zimmer Wohnung, von Eltern keine Spur, übergewichtige Alkoholikerin ca 65).. Und siehe Schulen, die mal komplett durchgetestet wurden.

Aber China: Aber Vietnam. Aber Cambodia. Aber Taiwan. Aber Thailand (Myanmar, Bhutan, Mongolei..). Ok, sind jetzt nicht die demokratischsten Länder.

Wasn das mit der Sommerwelle in Japan?

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Neuer Inzidenz-Grenzwert für bestimmte Maßnahmen ist wahrscheinlich 200, statt bisher 50.

Schön, dass die Regierenden meiner hier mehrfach veröffentlichten Meinung/ Rechnung folgen (März/April war es 50, jetzt mit 4x so viel Tests dann logischerweise 200; alle anderen Faktoren unberücksichtigt).

Mal wieder hatte ich Recht, bzw. habe richtig gerechnet/ prognostiziert 😀.

Wählt mich!

bearbeitet von SecretEscape

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vor 2 Stunden, SecretEscape schrieb:

Neuer Inzidenz-Grenzwert für bestimmte Maßnahmen ist wahrscheinlich 200, statt bisher 50.

Schön, dass die Regierenden meiner hier mehrfach veröffentlichten Meinung/ Rechnung folgen (März/April war es 50, jetzt mit 4x so viel Tests dann logischerweise 200; alle anderen Faktoren unberücksichtigt).

Mal wieder hatte ich Recht, bzw. habe richtig gerechnet/ prognostiziert 😀.

Wählt mich!

Wohl eher "zusätzlich zu den bereits bestehenden Regelungen" anstelle von "statt bisher".

Dieses "alle anderen Faktoren unberücksichtigt" ist eine "ziemlich" gewagte Annahme. Keine Lust, jetzt ins Detail zu gehen, wäre auch vergeudete Zeit. Nur so viel - sieh mal: Du behauptest, wir hätten das gleiche Infektionsgeschehen wie im März/April. An anderer Stelle hast du gesagt, dass jetzt im Vergleich zu damals mehr Jüngere betroffen seien. Wie kann es dann sein, dass auf den Intensivstationen knapp 900 Covid-Patienten mehr liegen als zum Frühjahrs-Peak? Wieso hatten wir heute 415 gemeldete "Corona-Tote" und im April "nur" maximal 315 an einem Tag? Und wie schaffst du es, den so wichtigen Trend aus dem Begriff "Infektionsgeschehen" auszuklammern? "Geschehen" bezeichnet etwas dynamisches, einen Ablauf. Da kann man nicht einfach ausklammern, dass R seit Wochen um 1 herumdümpelt, während R im April runter ging. Und man kann auch nicht ausklammern, dass damals die Zeichen auf Sommer standen (mit den positiven Effekten in bezug auf das Infektionsgeschehen) und jetzt auf Winter (mit den gegenteiligen Effekten).

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https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/pandemie-410-corona-todesfaelle-binnen-24-stunden-gemeldet-a-0b7e52ec-0190-4833-8518-8209110e3cd5

Ich wähl dich höchstens für den Penetrantester-Troll-im-November-Award des Coronathreads. Oder für den Dunning-Kruger-Award. Je nachdem, welche Intention und Grundüberzeugung deinen Posts zugrunde liegt.

bearbeitet von tonystark
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