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Schönen Nachmittag PickUp Artists und Herumtreibende!

Ich habe ein kleines Problem. Ich bin dem Thema Drogen sehr liberal und offen, wenn ich das hier so sagen darf. Habe mich damit schon lange beschäftigt, nicht nur weil irgendwann mal eine gewisse Neugier entstand,
sondern weil es mich auch aus philosophischen, wissenschaftlichen und geschichtlichen Aspekten interessiert hat. Auch aus der Richtung der Persönlichkeitsentwicklung habe ich vieles davon gehört und gelesen und gelernt.
Ich finde, solange eine Person einen richtigen Umgang damit hat, den Konsum von Drogen (damit meine ich nicht alle) als nicht so drastisch gesehen, wie es in vielen Köpfen unserer Gesellschaft manifestiert ist.
Wenn sich jemand 1-2 mal im Monat einen Joint dreht oder 1-2 mal jährlich irgendwelche Pilze konsumiert (nur als Beispiel) unbedenklich. Ich würde diese Person nicht irgendwie verurteilen oder anders behandeln.
Ich meine es gibt schon Grenzen, wenn jemand Drogen nimmt, um sich nur vollzudröhnen, um den Problemen des Lebens zu entkommen und der Konsum entartet, dann möchte ich mit dieser Person auch nichts zu tun haben.

Zu meiner Person:
Ich bin sehr zufrieden mit meinem Leben. Ausbildung läuft gut. Familiäre Verhätlnisse sind sehr gut, und bin sehr gesundheitsbewusst und sportlich unterwegs. Habe Zukunftsvisionen und bin zielstrebig. Ich habe keine
Motive die auf einen bestimmten Grund hindeuten, dass ich gelegentlich andere Substanzen konsumiere. Habe auch nichts mit dem Schwarzmarkt zu tun. Habe nichts illegales im Besitz (im Bezug auf Österreich), und bis
auf den Konsum selbst, habe ich noch keine Straftat vollzogen.
Alkohol konsumiere ich selten. Geburtstagsfeiern oder spezielle Anlässe sind da schon die Ausnahme. Manchmal geh ich komplett nüchtern feiern : )
Cannabis konsumiere ich hier und da mal in den wärmeren Monaten. Hochgerechnet aufs Jahr ist das auch nicht öfters als circa 10 mal.
Andere Substanzen werden so selten konsumiert, dass ich sie hier gar nicht aufzähle.
Substanzen vom Schwarzmarkt gehören für mich sowieso zum NoGo. (Risiko von Streckmitteln, falschen Substanzen,...)

Mein Problem:
Bin jetzt auf dem Weg zu einer LTR. Habe eine nette Frau kennengelernt. Alles verläuft sehr gut. Nur das Thema "Drogen" habe ich komplett weggelassen. Ich weiß nicht, wie sie darauf reagieren würde. Möglicherweise könnte
es extrem nach hinten losgehen. Und daher wollte ich noch warten, da es jetzt irgendwie noch zu früh ist, so riskante/tiefgründige Geheimnisse zu erzählen. Würde sie in dieser Richtung eher konservativ einschätzen, sowie ihre Eltern.
Doch irgendwie finde ich es auch nicht okay, soetwas zu verschweigen.
Ich meine, ja ich habe schon ein paar Sachen probiert, hier und da konsumiere ich mal etwas. Aber dies ist alles nicht die Rede wert. Komplett unbedenklich. Ich bin mir meinem Konsum bewusst, und brauche auch keine Angst haben, etwas falsches zu konsumieren.
Doch irgendwie versteht das nicht jeder. Vorallem einer, welcher sich mit dem Thema nicht auskennt, für ihm alle Drogen gefährlich sind, oder konservativ ist.

Soll ich es ihr mal sagen, oder nicht?

 

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vor 19 Minuten, BIG.G schrieb:

Bin jetzt auf dem Weg zu einer LTR.

Du hast noch nicht einmal eine LTR.

vor 19 Minuten, BIG.G schrieb:

Soll ich es ihr mal sagen, oder nicht?

Wozu ihr seid ja noch nicht einmal zusammen.

Wenn ihr zusammen seid, dann wirst du schon mit der Zeit mitkriegen wie dein HB tickt. Und wenn sie wirklich so verbappt ist, wie du behauptest, dann brauchst du ja nicht direkt vor ihren Augen einen Joint zu rauchen.

Du behauptest ja, dass du kein Problem mit Drogen hast. Dann wird es dir ein leichten sein, auf deine Joints komplett zu verzichten. Und wenn du eh keine Drogen konsumierst, dann gibt es auch keinen Grund Hirnfick zu schieben, weil du mal was genommen hast.

Und wenn du mal direkt von deiner LTR gefragt wirst kannst du ja sagen, dass schon mal probiert hast, weil ein Kumpel genervt hat bla bla und sagen, dass du es schieisse fandest, und so etwas nicht mehr machst.

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Danke für deine Antwort.
 

vor 7 Minuten, wernerd schrieb:

Und wenn du mal direkt von deiner LTR gefragt wirst kannst du ja sagen, dass schon mal probiert hast, weil ein Kumpel genervt hat bla bla und sagen, dass du es schieisse fandest, und so etwas nicht mehr machst.

Dies würde ich eher nicht sagen, da dies so rüberkommen würde, als hätte ich mich überreden lassen, und die Entscheidung und die damit folgenden Konsequenzen nicht verantwortungsbewusst getragen.
Auf Ewigkeit möchte ich nicht verzichten, sozusagen wie das Feierabendbier für einen Arbeiter. : ), das nächste Mal wird sowieso erst in ein paar Monaten sein, da jetzt die Ausbildung wichtiger ist.
Nein, es ist noch keine offizielle (LT)R, aber es ist quasi schon eine.
 

bearbeitet von BIG.G

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Wenn du kiffst, fallen eben manche Mädels als Partner weg. Aber viel weniger, als man denkt. 

Und wenn du noch was anderes nimmst, fallen da sehr sehr viele weg. Was ich mich frage, wenn du eh ganz selten etwas anderes als Cannabis konsumierst - wo wäre das Problem es einfach komplett zu lassen im Falle des Falles dass es für deine zukünftige LTR nicht in Ordnung geht? 

Sowas im Bezug auf Mädels ist aber ganz lustig. Für die ist das ne red flag. Erzählen einem blablabla sowas geht garned findet sie total scheiße. Man erzählt ihr, man kifft hier und da mal einen. Plötzlich kommt dann "achso ja also wenn man das im Griff hat finde ich das nicht so schlimm".  

Keine Ahnung, ob das daran liegt dass sie weniger rational denken, oder ob sie einfach nicht den "Klischeekiffer" mögen

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vor 4 Minuten, Benutzernameundso schrieb:

wo wäre das Problem es einfach komplett zu lassen im Falle des Falles dass es für deine zukünftige LTR nicht in Ordnung geht? 

Man macht gewisse Erfahrungen, welche interessant sind darüber zu reden. zB. aus der Sicht der Persönlichkeitsentwicklung.
Und ich möchte halt mit meiner Freundin auch über solche Themen reden können, ohne etwas explizit verschweigen zu müssen.

Das ist ja genau das Schwierige. Ihr zu erklären, dass man schon ein paar mehr Substanzen probiert hat, aber kein Klischejunkee a là "Weltfrieden überall" oder man irgendwelche Komplexe hat.
Ich identifiziere mich damit nicht, schon gar nicht damit in der Öffentlichkeit (Party/Feiern) mit anderen Drogen zu konsumieren, ich habe einen Freund der ähnlich wie ich tickt, mit dem kann man über solche
Themen reden, über Gott und die Welt philosophieren, und gelegentlich (<5 mal im Jahr) konsumieren wir. Die restlichen Male konsumiere ich alleine, zb. bei einer Meditation.
Ich nehme halt in sehr unregelmäßigen/großen Abständen etwas. Dies kann mal zweimal in einem Monat sein, oder mal ein halbes Jahr gar nichts.
Habe mich so auch besser kennengelernt (auch wenn es nicht der perfekte Weg ist), und dies hat mir im Leben viel weitergeholfen. Ich fand meine Vision, meine Intuition.
Ich arbeite zielstrebig an meinen Zielen, bin zufriedener und dankbarer und glücklicher.
Darum finde ich es auch interessant darüber mal zu reden.

Ich erwarte nicht von ihr, dass sie ihre Meinung ändert. Oder auf drogenbasierte philosophische Themen der Persönlichkeitsentwicklung eingeht.
Eigentlich will ich es ihr nur irgendwann sagen, auch wenn es komplett (bei meinem Ausmaß) unnötig ist, dass sie das Gefühl hat, das ich ihr nichts verheimliche, dass sie mir zu 100% vertrauen kann. Ein Gefühl des gegenseitigen Vertrauens.

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vor 36 Minuten, BIG.G schrieb:

Das ist ja genau das Schwierige. Ihr zu erklären, dass man schon ein paar mehr Substanzen probiert hat, aber kein Klischejunkee a là "Weltfrieden überall" oder man irgendwelche Komplexe hat.

Das ist ja das Ding. 

Wenn du der verklickern willst, dass LSD bei kontrollierter Einnahme harmlos ist wird die dich natürlich sofort für nen Junkie halten. Obwohl das stimmt. Aber für die ist das, wie wenn dir jemand erzählen will dass die Zeugen Jehovas die beste Religion und ganz normal sei. 

Aber mit kiffen hab ich die Erfahrung gemacht, dass das echt nicht so tragisch ist - auch dann wenn das Mädel eigentlich total gegen sowas ist. 

Kommt natürlich auch drauf an wie du es sagst. Tue als sei es das Normalste auf der Welt. Rechtfertigte dich nicht

vor 42 Minuten, BIG.G schrieb:

Man macht gewisse Erfahrungen, welche interessant sind darüber zu reden. zB. aus der Sicht der Persönlichkeitsentwicklung.

Aber ob man jetzt sowas drei mal, oder 20 mal nimmt dürfte doch in der Hinsicht keinen Unterschied darstellen oder? 

Würde an deiner Stelle das was dich interessiert konsumieren. Und es dann sein lassen. 

Wie alt bist du denn? Die meisten Menschen haben auch einfach kein Veständnis für sowas. Geht noch ganz toll bis zu nem gewissen Alter als Jugendsünde durch 

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vor 10 Minuten, Nahilaa schrieb:

Ich muss sagen, für meinen Geschmack rechtfertigst du dich ein bisschen zu viel hier. Bist du ganz sicher, dass alles so problemlos ist, wie du sagst?

Finde es schwierig das "Problem" zu beschreiben, wie ich es meine. Probleme mit Drogen habe ich nicht, würde sagen für einen Laien kenne ich mich gut aus, ich weiß was gefährlich ist und was weniger (im Grunde genommen sind alle Drogen gefährlich, auch der verharmloste Alkohol).

vor 11 Minuten, Nahilaa schrieb:

Und warum würdest du eine Beziehung mit ihr führen wollen, wenn sie deine Einstellung in dieser Hinsicht komplett ablehnt?

Weil ich mich mit Drogen nicht identifiziere. Dies ist sowas nebensächliches, dass es mir egal wäre, wenn sie streng konservativ wäre, wie gesagt, ich konsumiere sehr selten, könnte es weglassen.
Es möge sich jetzt so anhören, dass dies für mich ein Problem ist, habe ja extra einen Thread eröffnet. Aber eigentlich ist es nur die Unsicherheit/Ungewissheit ihr es zu sagen.
Ich will in einer Beziehung nichts verheimlichen, sei es noch so das kleine Thema. Vertrauen ist einer meiner primären Paradigmen.

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vor 46 Minuten, BIG.G schrieb:

Weil ich mich mit Drogen nicht identifiziere. Dies ist sowas nebensächliches,

Das nehme ich dir halt nicht ab. Siehe mein Beitrag oben, es geht mir auch nicht wirklich um Drogen oder Konsum an sich. Eher um die offene Einstellung, und eben die Bereitschaft, sich zu informieren, und bisherige Vorurteile zu überdenken. Das ist eine Grundsatzfrage, und an die willst du grade wohl nicht ran. Oder, anders gesagt, du hast zu große Verlustangst, um einfach auszuprobieren, ob sie diese Eigenschaft mitbringt. Dabei ist es sehr wichtig, das rauszufinden - nennt sich Screening. 

vor 49 Minuten, BIG.G schrieb:

Ich will in einer Beziehung nichts verheimlichen, sei es noch so das kleine Thema. Vertrauen ist einer meiner primären Paradigmen.

Denn hier gibst du dir schon die Antwort. Für dich ist das elementar - dann musst du auch danach handeln, sonst bist du inkongruend. 

Ich würde allerdings vermuten, wenn du deinen Frame hast, und auch hältst (und das sollte einfach sein, solange du die Frau nicht höher bewertest als deine Überzeugung), wird sie sich deine Argumente anhören, und es wird dir nicht schaden. 

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vor 3 Stunden, BIG.G schrieb:

Man macht gewisse Erfahrungen, welche interessant sind darüber zu reden. zB. aus der Sicht der Persönlichkeitsentwicklung.

so wie die Kiffer die dann schizophren werden - ganz tolle Sache!

also wer glaubt, (gelegentlicher) Drogenkonsum könne bei der Persönlichkeitsentwicklung helfen, dem ist selbiges nicht mehr zu

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Du sprichst, wenn du über Drogen redest, sehr viel von "man" und "diese Person" und sehr wenig von "Ich".

Insofern ziehe ich mit @Nahilaa mit, in der Frage ob du für dich selbst damit wirklich so klar bist wie du behauptest.

Wie gehst du allgemein damit um - wissen z.B. deine Freunde über deine Gewohnheiten? Mit wem außer dem einen Kerl den du erwähnt hast, tauscht du dich darüber aus?

bearbeitet von Helmut
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vor 5 Stunden, BIG.G schrieb:

Doch irgendwie finde ich es auch nicht okay, soetwas zu verschweigen.
Ich meine, ja ich habe schon ein paar Sachen probiert, hier und da konsumiere ich mal etwas. Aber dies ist alles nicht die Rede wert.

Wenns nicht der Rede wert ist, brauchste es ja auch nicht erzählen.

Wenn du das Bedürfnis hast, über dein Hobby zu erzählen, dann tu es.

Wenn du etwas über zwischenmenschliche Kommunikation lernen möchtest, dann versuche, deinen Thread aus der Meta-Ebene zu betrachten: Du problematisierst indirekt deinen Drogenkonsum. Andere folgen dem, steigen darauf ein und problematisieren das ebenfalls. Das Thema steht einfach im Raum. Du kannst nicht anfangen, von einem rosa Elefanten zu reden und dann erwarten, dass die anderen sagen, es gäbe den rosa Elefanten gar nicht.

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Aber über Analsex hast schon mit ihr gesprochen?  Oder traust dich das dann auch nicht weil sie denken könnte was für ein perverser Typ du bist und weil du dann angst hast dass sie dich aus der möglichen LTR heraus screenen könnte?

Ohnehin kannst du es nicht allen recht machen. Von daher steh wenigsten für die Sachen ein die dir was bedeuten. Das bringt dich weiter als irgend einen vermeintlichen, von der Gesellschaft geprädigten Ideal hinterher zu kriechen. Welches dir nicht taugt und woran sich dann trotzdem wieder jemand stören mag.

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Lol.

Mal ne andere Frage: wie alt bist du denn? Ab einem gewissen Alter würde ich es komisch finden, wenn jemand NICHT mal an nem Joint gezogen hat.

Kommt sicher auf die Welt an, in der Man sich bewegt. Aber ganz ehrlich, ich kann deinen trubel nicht nachvollziehen. Wer einmal aus seinem Dorf rauskommt hat entsprechende Erfahrung (und ich habe gehört, auf dem Dorf wird richtig konsumiert!).

PS: bin selber experimentierfreudig, habe vieles durchprobiert, bin auch erfolgreich und stehe im Leben. Sicher gibt es Grenzen. Aber wenn jemand mal kifft... Lol. Sorgen würde ich mir machen wenn du dir jedes Wochenende die Pille gibst, dazu noch kokst und zum runterkommen Opium rauchst.

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Frage: Wieso will man mit der Freundin oder Frauen über ALLES reden? Muss man das überhaupt? Muss die LTR auch wissen dass du mal keinen hoch bekommen hast oder du bei einer mal gekommen bist als sie ihn dir aus der Hose geholt hat? Oder dass du bei Titanic geheult hast im Kino? Gewisse Dinge erzähle ich Frauen nicht weil sie es schnell falsch auffassen, damit nicht klarkommen, oder auch weil man sich irgendwo seine Attraktion damit zerschießt. Rechne auch immer damit dass die Frau das Abends beim Sekt mit ihren Freundinnen mal weiter erzählen kann.

Drogen zu nehmen find ich nicht schlimm, sofern sich daraus keine Sucht entwickelt. Es gibt Menschen die neigen dazu süchtig zu werden, andere nicht. Wer schon ohne die Zigarette nicht kann gehört eher zu den Menschen in meinen Augen die anfälliger sind für Süchte.

Mein "Motto" bei Drogen ist immer, nichts was man sich spritzt, man sollte wen dabei haben der sich auskennt damit und selber nicht high oder sonstwas ist, vorallem nicht wenn du dein "erstes mal" hast. Und nimmt man was und bleibt dir Wirkung aus auf keinen Fall nochmal was nehmen dann. Die Wirkung könnte verzögert einsetzen und dann um so heftiger werden. Wenn man nichts spürt sollte man es einfach den Abend dabei belassen und ein anderes mal nochmal versuchen. Dass man kein Zeug aus unbekannter Quelle nimmt muss nicht erwähnt werden. Genauso wenig sind irgendwelche Junkies die richtigen Leute mit denen man sowas macht.

Mal ausprobieren ist okay, bin aber auch nicht jemand der dann regelmäßig den Joint oder so gebraucht hat.

 

bearbeitet von PUA_Franky
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vor 14 Stunden, BIG.G schrieb:

Schönen Nachmittag PickUp Artists und Herumtreibende!

Ich habe ein kleines Problem. Ich bin dem Thema Drogen sehr liberal und offen, wenn ich das hier so sagen darf. Habe mich damit schon lange beschäftigt, nicht nur weil irgendwann mal eine gewisse Neugier entstand,
sondern weil es mich auch aus philosophischen, wissenschaftlichen und geschichtlichen Aspekten interessiert hat. Auch aus der Richtung der Persönlichkeitsentwicklung habe ich vieles davon gehört und gelesen und gelernt.
Ich finde, solange eine Person einen richtigen Umgang damit hat, den Konsum von Drogen (damit meine ich nicht alle) als nicht so drastisch gesehen, wie es in vielen Köpfen unserer Gesellschaft manifestiert ist.
Wenn sich jemand 1-2 mal im Monat einen Joint dreht oder 1-2 mal jährlich irgendwelche Pilze konsumiert (nur als Beispiel) unbedenklich. Ich würde diese Person nicht irgendwie verurteilen oder anders behandeln.
Ich meine es gibt schon Grenzen, wenn jemand Drogen nimmt, um sich nur vollzudröhnen, um den Problemen des Lebens zu entkommen und der Konsum entartet, dann möchte ich mit dieser Person auch nichts zu tun haben.

Zu meiner Person:
Ich bin sehr zufrieden mit meinem Leben. Ausbildung läuft gut. Familiäre Verhätlnisse sind sehr gut, und bin sehr gesundheitsbewusst und sportlich unterwegs. Habe Zukunftsvisionen und bin zielstrebig. Ich habe keine
Motive die auf einen bestimmten Grund hindeuten, dass ich gelegentlich andere Substanzen konsumiere. Habe auch nichts mit dem Schwarzmarkt zu tun. Habe nichts illegales im Besitz (im Bezug auf Österreich), und bis
auf den Konsum selbst, habe ich noch keine Straftat vollzogen.
Alkohol konsumiere ich selten. Geburtstagsfeiern oder spezielle Anlässe sind da schon die Ausnahme. Manchmal geh ich komplett nüchtern feiern : )
Cannabis konsumiere ich hier und da mal in den wärmeren Monaten. Hochgerechnet aufs Jahr ist das auch nicht öfters als circa 10 mal.
Andere Substanzen werden so selten konsumiert, dass ich sie hier gar nicht aufzähle.
Substanzen vom Schwarzmarkt gehören für mich sowieso zum NoGo. (Risiko von Streckmitteln, falschen Substanzen,...)

Mein Problem:
Bin jetzt auf dem Weg zu einer LTR. Habe eine nette Frau kennengelernt. Alles verläuft sehr gut. Nur das Thema "Drogen" habe ich komplett weggelassen. Ich weiß nicht, wie sie darauf reagieren würde. Möglicherweise könnte
es extrem nach hinten losgehen. Und daher wollte ich noch warten, da es jetzt irgendwie noch zu früh ist, so riskante/tiefgründige Geheimnisse zu erzählen. Würde sie in dieser Richtung eher konservativ einschätzen, sowie ihre Eltern.
Doch irgendwie finde ich es auch nicht okay, soetwas zu verschweigen.
Ich meine, ja ich habe schon ein paar Sachen probiert, hier und da konsumiere ich mal etwas. Aber dies ist alles nicht die Rede wert. Komplett unbedenklich. Ich bin mir meinem Konsum bewusst, und brauche auch keine Angst haben, etwas falsches zu konsumieren.
Doch irgendwie versteht das nicht jeder. Vorallem einer, welcher sich mit dem Thema nicht auskennt, für ihm alle Drogen gefährlich sind, oder konservativ ist.

Soll ich es ihr mal sagen, oder nicht?

 

 

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In unserer Gesellschaft gilten Drogen doch als cool. Da wird nichts kritisiert. Im Gegenteil Drogen werden glorifiziert.

Holyzunogene Substanzen(oder wie man es auch immer schreibt) sind gefährlich. Sie können irreversible Schäden anrichten. Man kann auf dem Tripp hängen bleiben. Das ist Fakt. Gibt ja genug Beispiele von Jugendlichen in Pflegeheimen, die nicht in der Lage sind einen Satz rauszubringen. Hiermit erübrigt sich eigentlichdieFrage wie Sinnvoll der Konsum von Drogen ist.

 

 

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vor 12 Stunden, BIG.G schrieb:

Probleme mit Drogen habe ich nicht, würde sagen für einen Laien kenne ich mich gut aus, ich weiß was gefährlich ist und was weniger (im Grunde genommen sind alle Drogen gefährlich, auch der verharmloste Alkohol).

Unabhängig von der Droge: Wenn du nicht aufhören kannst, bist du abhängig.

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@TimComeOn eine richtige Schreibweise würde dabei helfen, deinen Beitrag ernst zu nehmen... Darüber hinaus bist du aber nicht gut informiert - es kommt bei Drogen sehr drauf an, welche man nutzt, in welcher Situation und mit welchem Mindset man das tut, und auch, wie weit das Hirn in der jeweiligen Entwicklung ist.

Bedeutet, der hängen gebliebene Jugendliche ist einfach nur ein Beweis dafür, dass er mit einem noch instabilen (eben Jugendlichen) Hirn ohne Rücksicht auf Rahmenbedingungen und Sicherheit irgendwelchen Stoff genommen hat, wo man nicht weiß, was der anrichtet (Stichwort "legal highs" zb, die sind mega gefährlich). Das ist definitiv ein Mahnmal dafür, erst zu denken, und dann irgendwas zu nehmen. 

Ich finde allerdings die ganzen Korsakov-Kranken in den Pflegeheimen (und derer gibt es echt viele. Heißt zwar oft "Demenz", ist aber in Wahrheit angesoffen) auch ein gutes Mahnmal dafür, was Alkohol anrichten kann. Trotzdem hab ich noch niemanden gehört, der Alkohol wegen seiner offensichtlichen Gefährlichkeit komplett verbieten wollte, oder Alkoholkonsumenten per se als abhängig oder unvernünftig eingestuft hat... 

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vor 16 Stunden, BIG.G schrieb:

Nur das Thema "Drogen" habe ich komplett weggelassen.

es ist ein Thema, weil du eins daraus machst. Vermute dass das bei dir aber auch mit dem Alter zu tun hat.

Was ist dabei wenn man beim Kennenlernen einfach ehrlich ist? Kommt in dem Alter das Thema Drogen nicht sowieso irgendwann auf den Tisch? Ein kurzes "wie stehst du dazu? ach jo. joa, ich zieh ab und zu mal einen durch. okay" - und damit ist es erledigt.. Wenn es sie stört - mach es eben nicht wenn sie dabei ist. Ist ja nicht so, als würdest du dir alle 2 Tage ein Teelöffelchen Krokodil zwischen die Zehen drücken...

wenn du wirklich ach so liberal und offen mit dem Thema umgehst und dabei bleiben möchtest - wo ist das Problem, es auch offen zu kommunizieren? Ist doch besser als sich zu verbiegen.

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vor 50 Minuten, Nahilaa schrieb:

@TimComeOn eine richtige Schreibweise würde dabei helfen, deinen Beitrag ernst zu nehmen... Darüber hinaus bist du aber nicht gut informiert - es kommt bei Drogen sehr drauf an, welche man nutzt, in welcher Situation und mit welchem Mindset man das tut, und auch, wie weit das Hirn in der jeweiligen Entwicklung ist.

Bedeutet, der hängen gebliebene Jugendliche ist einfach nur ein Beweis dafür, dass er mit einem noch instabilen (eben Jugendlichen) Hirn ohne Rücksicht auf Rahmenbedingungen und Sicherheit irgendwelchen Stoff genommen hat, wo man nicht weiß, was der anrichtet (Stichwort "legal highs" zb, die sind mega gefährlich). Das ist definitiv ein Mahnmal dafür, erst zu denken, und dann irgendwas zu nehmen. 

Ich finde allerdings die ganzen Korsakov-Kranken in den Pflegeheimen (und derer gibt es echt viele. Heißt zwar oft "Demenz", ist aber in Wahrheit angesoffen) auch ein gutes Mahnmal dafür, was Alkohol anrichten kann. Trotzdem hab ich noch niemanden gehört, der Alkohol wegen seiner offensichtlichen Gefährlichkeit komplett verbieten wollte, oder Alkoholkonsumenten per se als abhängig oder unvernünftig eingestuft hat... 

Ich bin schon sehr gut informiert.

In USA, als LSD noch Legal war und man es noch in einem Supermarket kaufen wollte, gab's ja auch eine Welle am Einweisungen an Psychiatrien. Wenn man schizophren veranlagt ist, ist die Auslösung der Schizophrenie durch holyzunogene Substanzen vorprogrammiert. Das wird dir jeder Psychiator sagen. Es kommt auf den psychologischen Zustand eines Menschen an und nicht auf sein physisches Alter. Schizophrenie kann aber auch bei einem sich entwickeln, der nicht dazu veranlagt ist. Die Einsamkeit und die Isolierung von der Gesellschaft kann Schizophrenie auslösen. Also Fazit: für Menschen, die unter Einsamkeit leiden, sind holyzunogene(oder wie auch immer)Drogen auch ein Tabu.

Umgekehrt kann man sagen, wer psychologisch nicht 100% gesund ist, hat das Risiko durch Drogen psychisch zu erkranken. Psychisch kranke bedeutet aber nicht gleich Schizophrenie oder Paranoid. Sondern auch Depressionen, Burn-Out, schizoide Persönlichkeitsstörung(hat nichts mit Schizophrenie zutun), Borderline, Bi-Polar etc. Jetzt kannst du dir ausrechnen wieviele Menschen 100% psychisch gesund sind. Wenn schon Stress Derealisation/Depersonaalisaion auslösen kann, was können schon Drogen anrichten...

Alkohol ist eine Droge. Sie macht psychisch und physisch abhängig. Der Grund weshalb sie legal ist, ist ein anderer. Damit machen einige Leute sehr viel Geld.

bearbeitet von TimComeOn
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Ich weiß ja nicht wer im Thread hier eine konkrete medizinische Ausbildung zum Thema Suchtmittel hat - ich hab jedenfalls keine.

Deshalb vielleicht eine Idee hier nicht in irgendwelchen absoluten Sätzen rumzuschreiben und Wahrheiten zu verkünden, was Drogen tun oder nicht tun.

In der Frage des TE ging es darum, wie und ob er seine persönliche Einstellung dazu der Freundin erklärt.

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