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Moin, ich befinde mich zurzeit bisschen im Umschwung. Ich bin seit Jahren nicht wirklich glücklich mit meiner Berufswahl und habe für mich eine Alternative gesucht. Leider ist mein Wunschziel aufgrund von gesundheitlichen Einschränkungen / Rückschlägen nicht mehr möglich. Diese schränken mich in anderen Berufen aber nicht ein. 

Habe Ende letztes Jahr dann eine privat eine Karriere/Berufsberatung gemacht und kam zu dem Schluss das ich ein informatik/Computersciencestudium absolvieren möchte. 

Ich selbst bin Schweizer und habe hier auch die Schule abgeschlossen & eine 4Jährige Berufsausbildung mit mittlerweile 11Jahren Berufserfahrung. 

 

Meine Freundin wohnt in DE und wir planen schon länger zusammenzuziehen. Die Schweiz hatte immer Prio 1 aufgrund meines ersten Karriereziels, aber im Hinblick auf ein Studium und ihren Job ist DE mittlerweile erstrebenswerter. Ich weiss das es in DE dieses 3+3 System (3Jahre Berufsausbildung + 3 Jahre Berufserfahrung) = Studium ohne Abitur.

 

Soweit so gut, meine grösste Sorge ist aber das ich nun doch auch schon 31 bin und seit 2004 respektive 2008(abschluss Ausbildung&Berufschule) keine Schule mehr besucht habe, damals auch kein guter Schüler war. Der eher gelangweilt und Faul war und sich mit allem anderen als der Schule beschäftigt hat. 

Kennt jemand gute Wege/Möglichkeiten das nötige Wissen aufzufrischen/zu erlernen? Ausser S.elbststudium. 

 

 

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Ich verstehe deinen Post nicht.

Willst du jetzt Informatik studieren und dafür Grundlagen auffrischen?
Oder willst du irgendwas anderes machen? Was?

Was meinst du mit "außer Selbststudium"?

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Viele Hochschulen bieten genau darum Vorbereitungskurse, speziell in Mathematik an.

Schau mal bei deiner Wunschhochschule auf der Homepage.

 

bearbeitet von Veliny

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Auffrischen musst du da nichts wirklich. Ich hab bald meinen Master Informatik in Regelstudienzeit, obwohl ich nur ein durchschnittlicher Schüler in der Schule war.

Sinnvolle Informatik wird in der Schule nicht wirklich gemacht (Gibt zz auch einfach zu wenig studierte Informatik-Lehrer).
Das einzige wäre Mathe, aber selbst die unterscheidet sich so enorm von der Mathematik im Studium, dass das auch egal wäre. Davon abgesehen, dass die meisten Professoren beim 10. Klasse Stoff anfangen (unserer hat sogar nochmal kurz die Kreisfunktionen, wie cosinus erklärt, eben um wirklich alle mitnehmen zu können).

Meiner Meinung nach, wäre "Schulwissen aufbereiten" fast schon Zeitverschwendung. Wichtig ist einfach, dass du sehr diszipliniert bist und alles an Übungen im Studium mit nimmst.

 

Die weit größere Entscheidung wäre eher, ob du auf eine Hochschule oder Universität willst. Die Frage ist auch besonders unter dem Aspekt Mathe wichtig. 
Ich hab meinen Bachelor auf einer HS gemacht und bin daraufhin für den Master an eine Uni gewechselt. Hierzu kann ich bei Bedarf zur Entscheidungsfindung auch etwas schreiben.

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Am 25.2.2020 um 10:33 , Paedu schrieb:

Soweit so gut, meine grösste Sorge ist aber das ich nun doch auch schon 31 bin und seit 2004 respektive 2008(abschluss Ausbildung&Berufschule) keine Schule mehr besucht habe, damals auch kein guter Schüler war. Der eher gelangweilt und Faul war und sich mit allem anderen als der Schule beschäftigt hat. 

Naja wenns dich auch ein Bisschen interessiert sollte das mit der Faulheit mit der hoffentlich gewonnenen Reife kein Problem mehr sein. Ansonsten such dir lieber ein anderes Studium oder lasses. Vergeudete Lebenszeit. Aber dass du zu alt bist kannst du dir sicher abschminken, es gibt Leute die sind doppelt so alt wie du und die studieren noch...

Aber ja, Mathe ist soweit ich weiss das grosse Thema für ein Info-Studium, und basale Programmierkenntnisse werden denke ich auch vorausgesetzt. Gibt meist auch Auffrischungskurse der Hochschulen, guckstu einfach auf den Websites.

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Besorg dir paar Mathebücher Sekundarstufe II und rechne die Übungsaufgaben durch.
Wenn die nicht eh noch bei Bekannten im Regal rumfliegen, kosten die auch nicht die Welt.

Mir fiel vor kurzem mal´n Berufsschulmathebuch einer Bekannten in die Hände. Hab das aus Jux komplett durchgeknobelt. Hat richtig Spaß gemacht.. und heidewitzka waren die Lösungen gespickt von Fehlern. Richtige Frechheit, sowas armen Schülern anzudrehen. Da musste als Lehrer ja erstmal alles komplettt selbst durchrechnen und korrigieren, damit die nich verrückt werden.

 

Mit nem Leistungskursbuch Sek II auf farm sollteste zumindest Ana I und LinA wuppen, ohne großartig ins Schwitzen zu kommen. Je nach Uni und Professoren halt würd ich schätzen, dass du frühestens nach 3-4 Monaten im 1. Semester großartig neues von vorne hörst. Is zumindest meine Erfahrung von ner TU.

 

Denke Mathe krankt an der Schule am gleichen Symptom wie Spinat. Es ist einfach hip unter Kindern, das doof zu finden. Deswegen kam einem das früher so viel ätzender vor, als es eigentlich ist.

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Hinsichtlich Hochschulen habe ich leider wenig Einblicke. 

Zu Unis: Um Inhalte zu lernen wirst du hier nicht um einen gewissen grad an Selbststudium drumherum kommen. 

 

Es gibt haufenweise Mathematik-Skripte im Internet, um sich vorweg mal die Studieninhalte der ersten 2 Semester anzusehen. 

Um Grundlagen in der Analysis, Linearen Algebra, diskreten Mathematik und ggf. Stochastik wirst du in den meisten Informatikstudiengängen 

nicht drumherum kommen können. 

Aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass die Vorlesungsreihen i.d.R. elementar anfangen, so dass ich ein Auffrischen der Schulkenntnisse nicht unbedingt raten würde.

 

Weiter kannst du noch gucken, welche Programmiersprache an deiner Uni zum Einstieg genutzt wird. 

Im Internet gibt es haufenweise Videotutorials. Youtube hat mit etwas Suchen auch gute kostenlose Angebote. 

 

Meine Empfehlung: Guck dir mal eine Programmiersprache an und finde für dich heraus, ob du Spaß daran hast. 

Sieh dir zusätzlich Mathe-Materialien an und schätze die Schwierigkeit für dich ab. 

 

Scheue den Aufwand nicht. Es kann sich nur lohnen. 

Zu alt ist man zum Lernen nie. 

 

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