"UnHateWomen" - eure Meinung?

158 Beiträge in diesem Thema

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vor 12 Minuten, Jingang schrieb:

Deepthroat(versuch) in der 8. Klasse gabs bei uns nicht. Im verfickten Osten. Im schon faulenden aggresiven Imperialismus glaub ich

Gibt es heute auch nicht. Da wird zwar viel geprägt aber mit Sex ist es in dem.Alter noch nicht weit... :-)

...

vor 3 Minuten, Aldous schrieb:

Dieser ganze Kram mit Ohrfeigen, Würgen, Haareziehen und so weiter, ist schon eher neu. Früher war das advanced stuff. Inzwischen bekommt man schon richtig Ärger, wenn man mal aus Versehen nicht grob genug ist.

Man muss auch Unterscheiden zwischen Sex bei Jugendlichen.und Erwachsenen. Da ist der Unterschied groß. 

Und ich vermute Mal, dass du mit etwas älteren Frauen als vor 15 Jahren ins Bett gehst...

 

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vor 34 Minuten, jon29 schrieb:

Waren sie auch schon vor 20 Jahren.

Sorry, kann ich so nicht bestätigen. Ich war in meiner damaligen Schule bei den ersten dabei, die zuhause Internet hatten. Weder gab es Seiten wie Pornhub oder XHamster, stattdessen wenn überhaupt dann alles nur sehr kompliziert über Usenet etc, noch waren (selbst die SM-lastigen) Bildchen und Filmchen dermaßen hart. Es wurde auch nicht von Klassenkollegen irgendwas rumgeschickt; heute kriegen die Burschen das teilweise ungefragt von den Kumpels per Whatsapp, jeder hat ein Handy, die Eltern haben viel weniger Möglichkeit den Konsum zu überwachen.

Die Inhalte haben sich jedenfalls deutlich verändert. Gerade im Fetisch/SM Bereich kann ich das ziemlich sicher sagen.

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vor 14 Minuten, jon29 schrieb:

Man muss auch Unterscheiden zwischen Sex bei Jugendlichen.und Erwachsenen. Da ist der Unterschied groß. 

Sicherlich. So gesehen haste schon Recht.

 

vor 14 Minuten, jon29 schrieb:

Und ich vermute Mal, dass du mit etwas älteren Frauen als vor 15 Jahren ins Bett gehst...

...ahm? Sollte man das?

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vor 5 Minuten, Helmut schrieb:

. Ich war in meiner damaligen Schule bei den ersten dabei, die zuhause Internet hatten. Weder gab es Seiten wie 

Also als junge Student ohne Pu-Kenntnisse habe ich mich schon sehr gefreut, was man alles umsonst sah. :Angel:  ja, es gab nicht die großen Seiten, aber tausende Sexseiten, wo man auch damals schon alles sehen konnte. Mit googeln und bisschen raumprobieren war.das alles nicht so schwer zu finden.

Ja, nicht auf dem Handy, aber im PC im Zimmrr

So ab 2002/3 hatten doch fast alle Jugendliche ordentlichen Zugang zum Netz und ihren PC im Zimmer.

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^ Vielleicht in Deutschland, in den großen Städten?

Ein wenig außerhalb der Stadt war 2002/2003 noch teilweise Pay-Per-Minute ISDN das Maß der Dinge, auch 56K Modems noch, und Internet für viele oft nur in der Schule vorhanden. An Heftchen gabs z.B. hier das ÖKM, mit eindeutigen Sexszenen, aber ohne Gewalt. Es gab definitiv in meiner Umgebung damals niemand der vor seinen ersten eigenen sexuellen Erfahrungen schon Filme über Ass-to-Mouth/Deepthroat/Bukakke oder ähnliches gesehen hatte und dadurch beinflußt gewesen wäre.

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vor 5 Minuten, Helmut schrieb:

Es gab definitiv in meiner Umgebung damals niemand der vor seinen ersten eigenen sexuellen Erfahrungen schon Filme über Ass-to-Mouth/Deepthroat/Bukakke oder ähnliches gesehen hatte und dadurch beinflußt gewesen wäre.

Ich, vom Dorf, musste meinen Eltern zuschauen. Und die haben damals schon echten Sex gemacht (mit reinstecken).

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vor 58 Minuten, Helmut schrieb:

Was mir zum Beitrag von @Urindanger noch eingefallen war: Die einschlägigen Rapper erniedrigen ja nicht nur Frauen in ihren Texten. Sondern eigentlich eh gleich auch alle anderen. Da wird die Konkurrenz erschossen, geprügelt, mit dem Auto überfahren. Inszenierung oder Wahrheit dahingestellt, die Texte machen in der Tat wenig Unterschied zwischen den Geschlechtern, alle werden gleich mies behandelt, nur der Sänger ist immer der King.

Ja das ist die thematische Grundlage von Gangsta-bzw. Battlerap. Geht ja so auch aus meinem Beitrag hervor. Ich kann vollkommen verstehen, wenn das für Außenstehende, die nicht mit der Musik oder der Szene vertraut sind, erstmal ziemlich abstoßend wirkt. Aber ich selbst bin der beste Beweis dafür, dass man persöhnlich nicht in den selben sozialen Milieus verwurzelt sein muss um die Musik zu mögen. Ich komme aus sehr gutem und behütetem Elternhaus, aus der oberen Mittelschicht. Bin nie in meinem Leben mit Ghettos, Gewalt, Drogen oder herabwürdigenden Frauenbildern in Berührung gekommen. Trotzdem liebe ich Gangsta- und vor allem auch (Live-)Battlerap. Er gibt Menschen eine Bühne für einen lyrischen Wettstreit gegeneinander oder einfach nur für die Selbstdarstellung. Es kommt dabei immer darauf an wie gut die Texte aus lyrischer Sicht sind. Wenn ich mir Bushido anhören muss, bluten mir auch die Ohren, weil der seine einfältigen Texte auch noch mit einer unglaublich monotonen Weise rappt. Dagegen sind die frühen Kollegahwerke ein wahrer Hochgenuss. Was der alles aus der deutschen Sprache rausgeholt hat ist einfach sagenhaft.

Auch beim Live-Battlerap gibt es ganz unterschiedliche Charaktere mit verschiedenen Styles. Einen asozialen Rapper wie Yarambo, einen Ssynic, der viele Comedyelemente mit einbringt, oder jemanden wie Mikesh, dessen Texte eher poetisch angehaucht sind. Grade das macht die Sache für mich so interessant. Man muss sich nicht stumpfe Beleidigungen an den Kopf werfen, sondern kann sich auch mit lyrisch sehr durchdachten Texten battlen. Ist auch interessant sich mal das Publikum und die Rapper bei solchen Veranstaltungen anzugucken. "Überraschenderweise" eher aus gut gebildeten Schichten, häufig studiert, alternativ angehaucht und politisch eher linksorientiert. 

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vor 1 Stunde, jon29 schrieb:

Gibt es heute auch nicht. Da wird zwar viel geprägt aber mit Sex ist es in dem.Alter noch nicht weit... :-)

Alta. In Bayern vielleicht. Das war ein Zitat ausm realen Leben, haben sich 2 Mädels im Park über ihre Typen unterhalten. Und nee, war kein Gepresse und auch kein Einzelfall. Sich gegenseitig blaue Flecke zeigen *hihi* und so. Voll normal heutzutage.

bearbeitet von Jingang
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@Urindanger

Bringst mir persönlich da echt eine interessante Perspektive näher. Bisher dachte ich so grob überspitzt formuliert, die Gangsta-Rapper seien Typen die einfach zu blöd zum singen sind, und ihre eigene proletige Checker-Welt da auf CD brennen. Bin ich glaub ich nicht der einzige Mittelschichtler, der diesen Eindruck hat wenn er mal versehentlich über ein überstyltes Youtube-Video von denen stolpert. Bin fast geneigt mir das ganze nochmal unter dem neuen Aspekt anzuhören.

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vor 12 Minuten, Jingang schrieb:

Alta. In Bayern vielleicht. Das war ein Zitat ausm realen Leben, haben sich 2 Mädels im Park über ihre Typen unterhalten. Und nee, war kein Gepresse und auch kein Einzelfall. Sich gegenseitig blaue Flecke zeigen *hihi* und so. Voll normal heutzutage.

In Neukölln vielleicht. ;-)

Ernsthaft, es wird doch bei jeder wirklich jeder Jugendlichengeneration gesagt, dass sie sexuell ultrakrass sei. Könnt ihr euch nicht erinnern, wie die Leute über uns geredet haben? 

Es gab schon immer krasseste und schüchterne Beispiele in jeder Generation....

 

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@Helmut
Kommt drauf an was man sich anhört. Vieles was in dem Genre releast wird, ist halt auch wirklich Trash. Grade in den letzten 2-3 Jahren hat sich das im Deutschrap nochmal zusehends verschlechtert, weil man zunehmend die Zielgruppe von 8 bis 14 Jahren erreichen will. Darunter leiden die Texte, die sich immer mehr gleichen, einfacher werden und nach Schema F geschrieben sind. Zu empfehlen wären aus meiner Sicht die alten Kollegah Alben bis zum 2014er Album King. Auch die alten Sido Alben sind gut. Mein Lieblingsalbum aus diesem Subgenre bzw. generell Lieblingsdeutschrapalbum ist Russisch Roulette von Haftbefehl. Für einen Nicht-raphörer wahrscheinlich auch schwierig damit was anzufangen, aber das Album ist wirklich richtig gut, besonders auch musikalisch.

Live-Battlerap ist ebenfalls ne interessante Kunstform, aber da brauchts relativ lange um reinzukommen, weil die in ihren Texten ständig mit Referenzen um sich werfen, die man als Außenstehender nicht verstehen kann.

bearbeitet von Urindanger
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vor 13 Minuten, jon29 schrieb:

In Neukölln vielleicht. ;-)

Watt? Hatte dich immer nach München verortet.

Sorry (von einer Ex-Boulette) 😉

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vor 2 Minuten, Jingang schrieb:

Watt? Hatte dich immer nach München verortet.

Sorry (von einer Ex-Boulette) 😉

Ja, ich bin in Bayern, nicht München. War nur eine Replik auf dich....

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vor 50 Minuten, Helmut schrieb:

@Urindanger

Bringst mir persönlich da echt eine interessante Perspektive näher. Bisher dachte ich so grob überspitzt formuliert, die Gangsta-Rapper seien Typen die einfach zu blöd zum singen sind, und ihre eigene proletige Checker-Welt da auf CD brennen. Bin ich glaub ich nicht der einzige Mittelschichtler, der diesen Eindruck hat wenn er mal versehentlich über ein überstyltes Youtube-Video von denen stolpert. Bin fast geneigt mir das ganze nochmal unter dem neuen Aspekt anzuhören. 

Na kein Wunder, dass wir Karussell um "Kontext" fuhren.

 

Mittelschichtler sind übrigens Hauptzielgruppe. Weil da is die Kohle.

bearbeitet von Easy Peasy

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vor 2 Stunden, Urindanger schrieb:

Auch beim Live-Battlerap gibt es ganz unterschiedliche Charaktere mit verschiedenen Styles. Einen asozialen Rapper wie Yarambo, einen Ssynic, der viele Comedyelemente mit einbringt, oder jemanden wie Mikesh, dessen Texte eher poetisch angehaucht sind. Grade das macht die Sache für mich so interessant. Man muss sich nicht stumpfe Beleidigungen an den Kopf werfen, sondern kann sich auch mit lyrisch sehr durchdachten Texten battlen. Ist auch interessant sich mal das Publikum und die Rapper bei solchen Veranstaltungen anzugucken. "Überraschenderweise" eher aus gut gebildeten Schichten, häufig studiert, alternativ angehaucht und politisch eher linksorientiert. 

Sich das Publikum anzugucken ist in der Tat sehr interessant, die machen nämlich immer mal wieder genau das gleiche was unsere unattrakti.. äh ich meine feministischen Kolleginnen mit ihrer Aktion versuchen.

Genau so wie #UnattractiveWomen versucht Frauen zu einer geschützten Gruppe zu erklären für die es Sonderschutzregelungen geben muss, zum Beispiel dass sie in Rap Texten nicht beleidigt werden dürfen während das bei (fast) jeder anderen Gruppe vollkommen in Ordnung ist, gibt es auch im Live Battlerap geschützte Gruppen gegen die man nicht (oder nur sehr vorsichtig) austeilen darf. Da man die Reaktion des Publikums unmittelbar mitbekommt kann man das wunderbar beobachten. In unregelmäßigen Abständen gibt es kleinere "Skandale" wenn jemand sich nicht an diese unausgesprochenen Sonderschutzregeln hält.

Als Beispiel fallen mir da spontan Schwarze ein. Man darf Weiße, Asiaten, etc. aufs heftigste rassistisch beleidigen, das findet das Publikum lustig, aber rassistische Äußerungen gegen Schwarze... schwierig. Vor allem wenn derjenige von dem die Beleidigungen ausgehen selber nicht schwarz ist. Das finden dann erstaunlich viele Leute gar nicht lustig und sind ernsthaft empört.

Meiner Meinung nach entspringen diese Reaktionen der (oft unbewussten) Grundannahme dass die "geschützte Gruppe" irgendwie minderwertig sei. Da schwingt immer so ein "man tritt nicht nach unten" mit, weil die Leute die Frauen/Schwarze zu einer geschützten Gruppe erklären nämlich irgendwo ganz tief im Inneren glauben dass Männer/Weiße über diesen stünden. Deswegen ist es vollkommen ok über letztere zu sagen was man will, die sind ja überlegen und können das wegstecken. Auf Frauen und Schwarze muss man aber besondere Rücksicht nehmen. Die können das nicht wegstecken, die sind nämlich arme unterlegene Opferlein und benötigen einen ganz besonderen Schutz.

In meinen Augen hat das nichts mit "alle sind gleichberechtigt und gleich viel wert" zu tun, sondern ist ein Symptom dessen dass die entsprechenden Leute tief im Inneren vom genauen Gegenteil ausgehen.

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vor 2 Stunden, Easy Peasy schrieb:

Mittelschichtler sind übrigens Hauptzielgruppe. Weil da is die Kohle.

Das ist ja das tragische. Die gelangweilte Mittelschicht fühlt sich vernachlässigt und spielt daher ein bisle Ghetto. 

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Ich glaub man(n) muss hier mal Klartext reden.

Statt sich nur auf die ach so schlimme diskriminierende Texte von irgendwelchen Rappern zu konzentrieren die mich nicht das geringste interessieren, sollte man sich auf die allgemeine Herabwertung von Frau und vor allem vom MANN widmen.

Heute darf man ja Frauen nicht mehr mal kritisieren weil man dann ja direkt Rechtsextremer ist, der Zustand in dieser Gesellschaft ist so absurd geworden viele merken das nicht einmal.

Angefangen bei #metoo das man als Mann eine Frau auf normaler Art und Weise nicht mehr ansprechen darf weil das ja "Vergewaltigung" ist und damit echte Opfer in den Dreck gezogen werden, bis hin zu Frauen können alles besser, Frauen und Männer sind absolut gleich, Männer haben es viel leichter (was absoluter BULLSIT ist) etc..

Bild

Unzählige Männerfeindliche Spots und Werbung die man mittlerweile im TV sieht und keiner regt sich auf, hingegen wenn man mal ein Witz über Frauen reißt dann werden sofort die Krallen ausgefahren, ich glaube es wird mal Zeit das mal zur Sprache zu bringen.

Ich finde es sowieso unfassbar wie es Manginas, White Knights und sonstige Cucks geben kann, glauben die echt die können damit Frauen aufreißen oder was ?

Eins steht fest, der Feminismus ist mittlerweile zu einer extrem toxischen Ideologie verkommen, die mit Gleichberechtigung und sonstwas NICHTS mehr zu tun hat, aber ich glaube das muss den meisten erst noch bewusst werden.

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vor 6 Stunden, WokenUp schrieb:

Statt sich nur auf die ach so schlimme diskriminierende Texte von irgendwelchen Rappern zu konzentrieren die mich nicht das geringste interessieren, sollte man sich auf die allgemeine Herabwertung von Frau und vor allem vom MANN widmen.

"Das spezifische Thema des Threads interessiert mich nicht, ich will über ein anderes Thema reden"

Dann mach nen Thread auf.

 

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vor 7 Stunden, chillipepper schrieb:

Sich das Publikum anzugucken ist in der Tat sehr interessant, die machen nämlich immer mal wieder genau das gleiche was unsere unattrakti.. äh ich meine feministischen Kolleginnen mit ihrer Aktion versuchen.

Genau so wie #UnattractiveWomen versucht Frauen zu einer geschützten Gruppe zu erklären für die es Sonderschutzregelungen geben muss, zum Beispiel dass sie in Rap Texten nicht beleidigt werden dürfen während das bei (fast) jeder anderen Gruppe vollkommen in Ordnung ist, gibt es auch im Live Battlerap geschützte Gruppen gegen die man nicht (oder nur sehr vorsichtig) austeilen darf. Da man die Reaktion des Publikums unmittelbar mitbekommt kann man das wunderbar beobachten. In unregelmäßigen Abständen gibt es kleinere "Skandale" wenn jemand sich nicht an diese unausgesprochenen Sonderschutzregeln hält.

Als Beispiel fallen mir da spontan Schwarze ein. Man darf Weiße, Asiaten, etc. aufs heftigste rassistisch beleidigen, das findet das Publikum lustig, aber rassistische Äußerungen gegen Schwarze... schwierig. Vor allem wenn derjenige von dem die Beleidigungen ausgehen selber nicht schwarz ist. Das finden dann erstaunlich viele Leute gar nicht lustig und sind ernsthaft empört.

Nein das stimmt so einfach nicht. Gerade das von mir in meinem Ausgangspost verlinkte Battle von Yarambo (weiß) gegen Davie Jones (schwarz) bei Dltlly, ist ein perfektes Beispiel dafür, dass auch Lines gegen Schwarze vom Publikum gefeiert werden. Das Battle war zwar unjudged, aber gerade wegen dieser starken Leistung hat man Yarambo damals das Titlematch gegen Nedal Nib gegeben. Ich zitiere einfach mal ein paar Lines:

"Jetzt wirds rassistisch, denn ich bin crazy, ich komm und schlag dir den Kopf ein per Basie, aber ich wär lieber mein halbes Leben versklavt, als 12 Years a Davie."

"Und ihr seht ich bring heute diesen Schmock um, auf dem Ultraschallbild sahst du nicht aus wie ein Kind sondern wie ne Verstopfung."

"Du kriegst die Bars hier in den Arsch gebrettert, aber eigentlich sind wir beide ein bisschen wie Arnold, ich der Terminator und du der SchwarzeNegger."

"Punkt 2: "Mein Vater ist nicht in die Heimat abgehauen." Boah ist ja auch so ne Katatstrophe, hat Clepto wieder Lügen verbreitet?, Aber jetzt mal Realtalk: Dein Vater, dieser Hurensohn, wurd abgeschoben."

Also wenn das sehr vorsichtig ist, weiß ich auch nicht. Sehr schön auch folgende Line von FourSeven (Asiate) gegen Fabiga (Schwarzer):

"Aber ey Afrikaner gegen Asiate, Digga mach hier bloß keinen Schwanzvergleich, denn es geht hier um die Ehre, um geistige Überlegenheit, ich muss es dir erklären: Lieber habe ich ein großes Gehirn um dich jetzt hier zu lehren, denn ein großer Penis kann deinen Kontinent bis heute nicht ernähren."

Von Beleidigungen gegen Frauen will ich erst gar nicht anfangen. Die sind im Live-Battlerap so omnipräsent, da braucht man keine extra Beispiele. Es gibt im Battlerap keine Sonderschutzregelungen für bestimmte Gruppen.

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vor 9 Stunden, chillipepper schrieb:

Meiner Meinung nach entspringen diese Reaktionen der (oft unbewussten) Grundannahme dass die "geschützte Gruppe" irgendwie minderwertig sei. Da schwingt immer so ein "man tritt nicht nach unten" mit, weil die Leute die Frauen/Schwarze zu einer geschützten Gruppe erklären nämlich irgendwo ganz tief im Inneren glauben dass Männer/Weiße über diesen stünden. Deswegen ist es vollkommen ok über letztere zu sagen was man will, die sind ja überlegen und können das wegstecken. Auf Frauen und Schwarze muss man aber besondere Rücksicht nehmen. Die können das nicht wegstecken, die sind nämlich arme unterlegene Opferlein und benötigen einen ganz besonderen Schutz.

nuf said

Das Witzige -und auch weniger Schlaue- daran ist, dass die ganzen Zuweisungen ziemlich fix durcheinander geraten, und sich das Ganze eben dadurch selbst verstärkt.

Feministen verlangen Sonderrechte, weil Frauen von Maskulinisten unterdrückt werden - und Maskulinisten basteln daraus ne Unterdrückung von Männern, aus der sie wieder andere Sonderrechte ableiten.

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vor 10 Minuten, Aldous schrieb:

Feministen verlangen Sonderrechte, weil Frauen früher mal von Maskulinisten unterdrückt werden wurden - und Maskulinisten basteln daraus ne Unterdrückung von Männern, aus der sie wieder andere Sonderrechte ableiten.

habs mal gefixt

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Haste eich so nen blaues Avatar, weil du Schlaubi-Schlumpf bist?

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das ist der Schimmer meiner Göttlichkeit ... schön, dass es Dir aufgefallen ist!

bearbeitet von Hexer

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vor 13 Stunden, Helmut schrieb:

Weder gab es Seiten wie Pornhub oder XHamster, stattdessen wenn überhaupt dann alles nur sehr kompliziert über Usenet etc, noch waren (selbst die SM-lastigen) Bildchen und Filmchen dermaßen hart

2002: ICQ, kazaa und bearshare anyone? :-D "woah, 102 kb/s, das Video habe ich schon in 4 Stunden fertiggeladen! Dieses Holzmodem mit der Bambusleitung ist echt der Shit."

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