Approaching vereinfachen mit NLP Technik

4 Beiträge in diesem Thema

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Guten Tag Herrschaften,

in den schweren Zeit des Coronavirus' habe ich mich dazu entschieden, viel in mich selbst zu investieren, aber auch weiterhin am meinem Game zu arbeiten - nur halt meist auf theoretischer Basis. Tipp: Jetzt ist die Zeit gekommen, in der du dein Online-Game verbessern kannst. Ich selbst versuche an so viele Nummern wie möglich zu kommen und einfach zu schreiben, Sprachnachrichten und Videos zu versenden. Ob du mir glaubst oder nicht, das macht Spaß! Wobei ich ehrlich gesagt zugeben muss, dass es nicht mit den Game Konsorten aus dem echten Leben mithalten kann. Aber in dieser Zeit der Isolation, Quarantäne usw. widme ich mich auch dem Schreiben von Berichten im Forum, da ich mich damit meist zurückgehalten habe. Warum? Dazu empfehle ich einen Beitrag von Sharkk "Der Schlüssel für Erfolge bei Pick Up". Das wird dir auch deine eventuelle Frage beantworten, was denn ein "Rookie" dir vom Pick Up erzählen will. Aber nun auch genug Moralapostel, kommen wir lieber einmal zum eigentlichen Thema, dem PKA.

Der PKA (Persönlicher Kraft-Anker) ist eine Technik aus der Trickkiste des NLPs und ist nach der 3-Sekunden Regel meiner Meinung nach eine der besten Techniken, um die Approaching Anxiety zu besiegen, die wie bekannt der größte Gegner eines Mannes ist. Ich selbst spüre sie auch noch, aber das ist normal, jedoch habe ich mit vielen Techniken, mentalen Übungen und vor allem einfach Machen gelernt darüber best möglich hinweg zu stehen. Ich möchte dir dahingehend eine Technik vorstellen, mit der du arbeiten kannst, um sofort problemlos in den State of Talking zu verfallen. (dazu werde ich auch noch einen Bericht verfassen, der die Wichtigkeit des State of Talking erklärt.) Oft scheitert es nämlich daran, dass man nicht selbstbewusst genug ist und sofort aus dem Set ausscheidet, was mir in meiner Anfangszeit sehr oft passiert ist. Den PKA habe ich Freunden mit auf den Weg gegeben, die selbst gamen und von ihnen bekam ich positive Resonanz. Sie sprachen davon, dass die Technik extrem hilfreich ist und ihnen sehr krass hilft ihren Arsch hochzukriegen, um eine attraktive Frau anzusprechen. Jetzt aber genug Gelaber und ab zum PKA.

 

 

Persönlicher Kraft-Anker

  1. Begriffserklärung
  2. Positives Ereignis
  3. Anker
  4. Separator State & Übung
  5. Anwendung

 

1. Begriffserklärung

Der PKA ist wie schon oben genannt eine Technik aus dem NLP, die sich damit beschäftigt, dass man sich selbst in einen State versetzt, in dem man selbstbewusst ist und sich vor allem so fühlt, als könne man die gesamte Welt gewinnen. Hierbei nutzt man den Anker als Erinnerung, um sich aus dem Separator State (normaler Gefühlszustand) in den Anker Gefühlszustand zu versetzen. Hierbei muss man aber ein paar Dinge beachten und auch wissen, um hinter die Dynamik der Technik blicken zu können. Beim PKA wird das Phänomen ausgenutzt, dass die eigenen Gefühle gleich die Körpersprache sind und die Körpersprache gleich die Gefühle sind. Das kann man daran beobachten, dass wenn man gute Laune hat, immer eine positive Körpersprache hält. Ergo: Man kann keine guten Gefühle verspüren, wenn man sich beispielsweise in die embryonal Stellung begibt. Andersherum gilt genau dasselbe. Genau damit arbeitet der PKA hauptsächlich, da wir uns in eine Körperhaltung begeben, die uns gut fühlen lässt. Aber wenn man den Anker oft genug praktiziert und in sich verinnerlicht hat, ruft man mit der Interaktion auch direkt die positiven Gefühle hervor.

 

2. Positives Ereignis

Kommen wir aber jetzt einmal zum praktischen Teil des PKAs. Um den Anker auch nutzen zu können, musst du dir ein positives Ereignis vorstellen, in dem du dich klasse gefühlt hast - wie ein König. Wichtig dabei ist, dass deine Körpersprache aufrecht war, du gelächelt hast und du dich gut gefühlt hast. Wenn du dieses Ereignis für dich gefunden hast, schließt du deine Augen und spielst die Situation vor deinem Auge noch einmal ab. Du musst vor allem auf die Submodalitäten achten, die sind: Umgebung, Geräusche, Gefühle, Geschmack und Geruch. Du musst dich ihr ihnen bewusst werden und sie dir genau ausmalen. Bei meinem PKA sehe ich immer einen strahlend blauen Himmel und eine dämmernde Sommer, die mir ihre Strahlen ins Gesicht scheinen lässt. Diese zwei Merkmale färbe ich in meinen Gedanken kräftig und lass die gesamte Umgebung, wie es in der Situation auch war, in einem leichten Orange erscheinen. Du musst dir das Ereignis genau einprägen, damit du es nicht vergisst und es kräftig bleibt.

 

3. Anker

Nachdem du es dir nun vorgestellt hast, setzt du für das Ereignis einen Anker, indem du eine Interaktion, die nicht alltäglich ist und dich mit direkter Wirkung in den Gemütszustand deiner Erinnerung versetzt. Ich persönlich habe ein leichtes Schnipsen genommen, um meinen PKA ankern zu können. Anregungen für einen Anker: Klopfen auf die Brust, kurzes Tippen auf die Nasenspitze usw. du wirst schon etwas passendes finden. Also nachdem du dir nun dein Ereignis vorgestellt hast, setzt du deinen Anker und öffnest die Augen. Nun hast du es geschafft, dir einen persönlichen Anker zu setzen.

 

4. Separator State & Übung

Nun wartest du kurz bis du wieder in den Separator State verfällst, am besten widmest du dich nun einfach wieder einer deiner Aufgaben, die du zu erledigen hast. Es dauert auch nicht lange, vielleicht eine Minute, bis du wieder im normalen Gemütszustand bist. Wenn du das wieder bist, machst du deine Interaktion und ankerst damit deine Erinnerung. Zu Beginn wird dir das nicht leicht fallen, weshalb du dir das Ereignis noch aktiv versuchen musst vorzustellen. Nun übst du aber immer und immer wieder dieses Gefühl zu ankern. Mach es am besten den gesamten Tag über und trainiere dich in deinem eigenen Anker, denn irgendwann wirst du deinen Anker setzen, wobei dich das Glück übermannen wird. Bei mir persönlich ist es mittlerweile so, dass wenn ich schnipse, dass ich wie einen Energieschub von meinem Herzen aus spüre, der kraftvoll meinen Körper durchflutet. Ich richte mich automatisch auf und beginne zu lächeln, weil ich mich so gut fühle, dass ich es nicht aushalte im Separator State zu verweilen. Ich muss einfach glücklich sein. Ich kann dir auch versichern, dass die ersten Male wirklich frustrierend sein werden und du an mich denkst, wobei du mich verfluchst, da das alles hier doch Quatsch sei. Aber wenn du einmal die Kraft des PKAs spürst, wirst du dich glücklich fühlen und alles erreichen können.

 

5. Anwendung

Wenn du Schlingel nun bis hier hinunter gescrollt hast, dann hast du Pech, denn du wirst hier keine Erklärung zum PKA finden! Nun geht es darum, was du dir von dem Bericht erwartet hast, nämlich wie du den PKA für den Game anwenden kannst. Angenommen du stehst am Tresen deiner Lieblingsbar und siehst an einem Tisch ein 4er-Set, wobei dir die ins Auge sticht mit schwarzen, langen Haaren und der großen Oberweite. Du befolgst die 3-Sekunden Regel und läufst zielsicher auf die Frau zu und kurz bevor die am Tisch ankommst, aktivierst du deinen Anker (Ich nutze das Schnipsen, da man es so gut wie immer anwenden kann, weil den meisten das Schnipsen nicht einmal auffällt; nicht mal wenn man mit ihnen spricht - ist proven.). Nun wirst du dich noch kraftvoller und selbstbewusster fühlen und deine Angst wird schwinden. Du wirst nicht so aufgeregt sein und lässig das Set öffnen. Falls du nun aber solch eine große Approaching Anxiety hast - hatte ich vor einem halben Jahr noch -, dass du dich nicht traust zu der Frau zu gehen, aktivierst du deinen Anker und wirst dich besser fühlen. Dadurch dass du nun wieder ganz viel positive Energie getankt hast - in nur weniger als ein paar Sekunden -, kannst du den Angriff wagen und vertrau mir, es wird dir leichter fallen, deine Eier zu zeigen und die Frau anzusprechen.

 

Ich hoffe, dass dir die Technik ebenso gut helfen wird, wie es sie mir das hat. Aber erwarte vom PKA kein Wundermittel gegen die AA, denn die wird weiterhin bestehen. Wenn du nämlich nicht die Eier in der Hose hast, die Frau anzusprechen, wird sich nichts ändern. Und glaub mir, es ist ein scheiß Gefühl, wenn man daheim sitzt, während man über die verpassten Chancen nachdenkt. Aber verzweifel auch nicht daran, denn ich und auch viele andere haben klein begonnen. Ich selbst bin noch kein Virtuose und habe zu Beginn meiner "PUA-Karriere" auch fatale Fehler gemacht. Ich kann auch nicht ausschließen, dass ich sie auch jetzt noch mal machen werde. Doch du musst lernen, den Schmerz zu lieben, zu lieben zu scheitern.

 

AAnother

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Danke für den Beitrag, scheint simpler und guter Content zu sein - werd ich mal ausprobieren.

Hab noch eine Frage bezüglich Punkt 4. Wenn du wieder beginnst abzudriften im normalen Tagesgeschäft: nimmst du dir dann nochmal Zeit um dich z.B. irgendwo hinzusetzen und dir die Situation vorzustellen (den Anker nochmal zu verstärken). Oder versucht man das dann in den normal Alltag mehr und mehr zu implementieren ohne da nochmal mit so einem starken ausschmücken "nachzulegen"?

Und wie lange dauert es deiner Erfahrung nach so einen Anker zu setzen?

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vor 11 Stunden, Beinhart schrieb:

Hab noch eine Frage bezüglich Punkt 4. Wenn du wieder beginnst abzudriften im normalen Tagesgeschäft: nimmst du dir dann nochmal Zeit um dich z.B. irgendwo hinzusetzen und dir die Situation vorzustellen (den Anker nochmal zu verstärken). Oder versucht man das dann in den normal Alltag mehr und mehr zu implementieren ohne da nochmal mit so einem starken ausschmücken "nachzulegen"?

Und wie lange dauert es deiner Erfahrung nach so einen Anker zu setzen?

Zu deiner ersten Frage kann ich sagen, dass ich den Anker einfach in jeder Situation aktiviert habe, in der ich es nur für möglich empfand. Ich lief durch die Stadt und stand an einer Ampel, an der ich einmal schnipste. Ich habe mich nicht hingesetzt und mir die Situation erneut vorgestellt, sondern habe den Anker aktiviert sowie dabei stark versucht das Ereignis zu fühlen. Am Anfang funktioniert das nicht so leicht, dass man ankert und direkt im State ist.

Wie lange das dauert? Ich habe eine Woche gebraucht und dann habe ich einen super Effekt gespürt. Aber auch gilt die Maxime: Je länger man es macht, desto besser auch die Wirkung.

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