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Hallo liebe Leute

Habe in den nächsten 2 - 3 Jahren vor einen 8000er zu erklimmen ( Cho Oyu / 8.188 Meter ).

Habe mir auch schon einen groben Plan von Bergen gemacht welche ich vorher erklimmen möchte. 

Wildspitze , Mont Blanc , Mera Peak , Himlung und danach eben den Cho Oyu.

Die Besteigung der Wildspitze würde im Rahmen eines Alpin Kurses stattfinden. 

Meine Frage ist nun ob die " Vorbereitungsberge" ausreichen um den 8000er letzen Endes zu schaffen.

Hoffe deshalb auf Meinungen und Ratschläge von erfahrenen Bergsteigern in diesem Forum .

Danke schonmal 

Euer learn more 

  • OH NEIN 2

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Hallo Fitzgerald
Leider nein. Deshalb der Gletscher Kurs Anfang September. Der beinhaltet die Grundlagen des alpinen klettern plus eben 2 3000er ( Sexegertenspitze 3.400 ) und ( Wildspitze 3.700 ) .

Danach eben die weiteren Berge.

Ist das sehr utopisch ?

Welche Erfahrungen hast du schon gemacht ?

 

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Ich kenn einige die ein Höhentrekking (immer auf 5000-6000m) gemacht haben und kann dir eines sagen - auch wenn der Cho Oyu ein leichter 8000er ist stellst du dir das viel zu einfach vor 😉

Vermutlich wirst du dieses Abenteuer mit einem professionellen Anbieter absolvieren. An deiner Stelle würde ich mich dort über die Anforderungen erkundigen.

Bspw https://www.alpinewelten.com/expedition-cho-oyu-8-201-m?step=tour

Zitat

Anforderungen

Die Cho Oyu Expedition eignet sich für konditionsstarke und erfahrene Westalpen-Bergsteiger. Im Aufstieg müssen Firnflanken bis 55° selbständig begangen und Felspassagen im IV. Schwierigkeitsgrad UIAA unter Zuhilfenahme eines Fixseils sicher überwunden werden können. Die Expedition ist anstrengend und anspruchsvoll. Wärend der gesamten Expedition steht der Leiter für die Gesamtleitung des Unternehmens, nicht aber für die Betreuung Einzelner, wie in den Westalpen üblich, zur Verfügung.

Hervorragende Alpine Erfahrung | Sehr herausfordernde alpine Unternehmung

  • AD / oder Schweiz ZS
  • Hervorragende Kondition für Expeditionen
  • Sehr Große Ernsthaftigkeit / Gefährdung
  • Beherrschen der Steigeisen- und Pickeltechnik
  • Beherrschen des IV. Schierigkeitsgrad Fels (UIAA)
  • Trittsicherheit für Firnflanken bis 55 °
  • Erfahrung Westalpen

Wie kann ich mich konditionell auf die Expedition vorbereiten und vorakklimatisieren?

Zur Vorbereitung auf die Expedition empfehlen wir bereits frühzeitig mit einem ausgedehnten Trainingsprogramm zu starten. Mindestens 6 Monate vor Beginn der Unternehmung sollte mit einem systematischen Training begonnen werden, um den Körper auf die zu erwartende Belastung vorzubereiten. Vor Beginn des Trainings empfehlen wir dazu eine leistungsdiagnostische Untersuchung durch einen Sportmediziner, um den individuellen Trainingszustand zu ermitteln.

Auf dieser Basis baut dann das auf Langzeitausdauer und Kraftausdauer ausgerichtete Training auf.

Als Sportarten eignen sich am besten Joggen, Wandern, Radfahren und natürlich das Bergsteigen an sich.

Zusätzlich zu Deinen Vorbereitungs-Bergtouren, sollten die wöchentlichen Einheiten beispielsweise 2 Einheiten mit extensivem Training mit 60 - 75 min. und 2 Einheiten mit 30 - 45 min. intensivem Training umfassen. Zusätzlich schadet auch ein Kraftausdauertraining mit Sit Ups, Liegestützen, Kniebeugen oder dem Besuch eines Fitnessstudios nicht.

Für eine Vorab-Akklimatisation empfehlen wir kurz vor Reisebeginn einen Aufenthalt deutlich oberhalb der Schwellenhöhe (mindestens 3.000 m) auf einer der Hütten in den Alpen. Dies macht allerdings nur Sinn, wenn zwischen den Höhenaufenthalten nicht mehr als etwa eine Woche vergangen ist. Alternativ empfehlen wir die Nutzung eines Hypoxiezelts.

 

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vor 23 Minuten, Learn More schrieb:

Hallo Fitzgerald
Leider nein. Deshalb der Gletscher Kurs Anfang September. Der beinhaltet die Grundlagen des alpinen klettern plus eben 2 3000er ( Sexegertenspitze 3.400 ) und ( Wildspitze 3.700 ) .

Danach eben die weiteren Berge.

Ist das sehr utopisch ?

Welche Erfahrungen hast du schon gemacht ?

 

Ich habe leider auch kaum bis garkeine Erfahrung. Mich hat das Thema auch sehr gereizt und habe mich dazu etwas eingelesen. 3 Jahre sind aufjedenfall unrealitisch ohne vorerfahrung. Der ganze Everest tourismus der immer wieder in den Medien auftaucht gibt einem den Eindruck das es relativ easy ist. Habe entschlossen erstmal mich in den alpen etwas "auszutoben". Aber vlt meldet sich hier ja jemand mit mehr Erfahrung.

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@thecheshirecat

Ich weiß worauf du raus möchtest und verstehe auch deinen Standpunkt. Mir ist bewusst das dass kein Kindergeburtstag wird. Aber ich möchte es trotzdem versuchen.
 
Ob ich Erfolg haben werde wird sich zeigen. Bekanntlich ist ja nichts unmöglich. Wie würdest du es denn anstellen ? Haben deine Bekannten sich auch schon über die 6.000 Meter hinausgewagt ?
 
Fitzgerald.
Erstaunlicherweise reizt es ziemlich viele Leute mal auf einem hohen Gipfel zu stehen. Was ist deine Motivation ? Sich zunächst einmal in den Alpen "auszutoben" ist natürlich auch eine gute Vorgehensweise. Vielleicht bin ich da ein bisschen zu ungeduldig.
 

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Wenn du keine Erfahrung in den Bergen hast würde ich die Zeitleiste mal um ein paar Jahre erweitern. Ich war zwischen meinem sechsten und 26. Lebensjahr beinahe jedes Jahr in den Alpen. Weiß wie sich der Höhenunterschied anfühlt und kann mich einigermaßen in den Bergen bewegen. Ich habe ein zwei mal Leute mit dabei gehabt die über wenig bis keine Erfahrung in den Bergen verfügt haben. Ich behaupte man merkt den Unterschied in vielen Dingen, was Trittsicherheit, Wege finden und Sicherheit angeht. Erfahrung ist in den Bergen nicht zu unterschätzen, ist zumindest meine Meinung. 

Bei einem so hoch gesetzten Ziel frage ich mich schon, warum? Warum nun auf einmal Berge? Wenn es rein um "Selbstoptimierung"/"krasse Erfahrung" geht, würde ich an deiner Stelle nach was anderem suchen. Etwas mit weniger Lebensgefahr. Mach nen Ironman oder sowas. Hört sich auch krass an. Wenn du dich hingegen in die Berge verliebst (absolut verständlich), dann gib dem ganzen Zeit und leg es nicht an wie einen Karriereweg. Guck das du viel Erfahrung in den Alpen sammelst, such dir die entsprechenden Kurse/Leute und dann guck weiter. Wenn es dann immer noch ein 8000er sein soll, go for it.  

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Hallo mitlesender

Vielen Dank für deinen nützlichen Beitrag.

Na ja so ganz ohne Erfahrung würde ich nicht an das Projekt herangehen. Wie gesagt in diesem Gletscher Kurs lerne ich immerhin die Grundlagen und erste Erfahrungen an 2 3000ern. Mir ist bewusst dass ich nur durch einen Kurs lange nicht solche Erfahrungen sammeln werde wie du sie hast aber es ist immerhin eine Grundlage und besser als nichts oder ?

Würde die "Anschlussberge" wie Mont Blanc usw. dann mit Leuten absolvieren wollen welche auf dieser Höhe schon Erfahrungen haben. Vorausgesetzt ich habe mich an den vorangegangenen Bergen nicht zu dumm angestellt. Ansonsten wäre ich nicht nur ein Klotz am Bein für erfahrene Bergsteiger sondern ab einer gewissen Höhe eine zusätzliche Gefahr.

 

Wie hast du denn angefangen ?

Hatten die Leute mit denen du unterwegs warst wirklich vorher nichts mit den Bergen zu tun ?

Zu deiner Frage nach dem warum :

Verstehe mich bitte nicht falsch ich habe höchsten Respekt vor der Natur und somit auch den Bergen. Es geht mir hier nicht um Ego Push oder lebensmüde Unterfangen. Mir ist auch bewusst dass ich mir vielleicht sehr viel vorgenommen habe aber neben der großen herausfordung die mich natürlich reizt kann man bei dieser Gelegenheit auch eine Menge über sich lernen.

Hoffe auch auf weitere Anregungen und Meinungen

 

 

 

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Unser Suizidsegler? 😉

  • HAHA 3

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Ich hab so n bisschen Erfahrung, Reicht von Klettersteigen bis hin zur Alpenüberquerung. Ein Kumpel von mir ist richtig, richtig fit bei diesem Thema. Der macht nix anderes ausser Sport und Klettern. Is n einziger Muskel der Kerl. Ausserdem ist er noch Bergwanderführer und leitet diverse Ausbildungen beim Deutschen Alpenverein. Der macht das seit x Jahren und hat vor 3 Jahren den Mont Blanc gemacht. Also nur damit du mal siehst was der für ne Hausnummer ist und welche Typen den machen.

Ich will dich nicht demotivieren aber da isses mit einem Kurs und dann n 5000er und dann n 8000er so nach dem Motto nicht getan. Da steckt viel mehr Arbeit dahinter. Du kannst dsir den 8000er als Ziel nehmen, aber kalkuliere da uch mehrere Jahre mit ein in denen du dich intensiv mit der Materie beschäftigen wirst. Mitgliedschaft beim DAV kann ich da nur empfehlen, lonht sich. Diue bieten auch viele Kurse an. Sichern am Seil, Wege finden usw.

Achja, mach ne Alpenüberquerung am E5. Is ganz gut wenn man mal 7 Tage lang nur in den Bergen läuft um zu sehen was das mit deinem Körper macht mit 20 km und 1200 Höhenmeter. Auch nicht ganz ohne. Bei mir waren glaub 2 3000er dabei inkl. Gletschegebiet. Irgendwann stößt man selbst beim E5 an seine Grenzen und muss gucken wie man das auf die Reihe bekommt. Das is halt alles in seeeeeehr abgeschwächter Form zum 8000er. Ausserdem isses auch ne geile Erfahrung.

Jo, also ich möchte nicht sagen dass es unmöglich ist. Aber dein Plan wirkt n bisschen blauäugig. Aber klar, woher sollst es auch wissen.

DAV Mitgliedschaft kann ich nur empfehlen. Is auch super zum Kontakte knüpfen.

Und dann setz dir als erstes mal den 5000er als Ziel. da haste schon gut zu tun erstmal.

Viel Spass beim lernen und Erfahrungen sammeln.

 

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Hallo jingang

Damit habe ich nichts zu tun. Sorry falsche Adresse.

Hallo doc Dingo

Vielen Dank für deine Tipps. Ich werde sie beherzigen. Vielleicht ist es ein bisschen naiv vielleicht aber auch nicht. Die 2-3 Jahre sind zugegebenermaßen ein sehr strammes Ziel. Ob ich es tatsächlich in dieser Zeit schaffe werde ich schauen. Kann natürlich auch sein das ich gnadenlos auf die Schnauze falle.

Zuerst ist wie gesagt der Kurs Anfang September mit 2 3000ern unter anderem Wildspitze geplant.

Danach ein 4.000er muss auch nicht unbedingt der Mont Blanc sein.

Danach ein 6.000er , 7.000er und danach eben der Cho Oyu. Voraussetzung natürlich das die vorherigen 5-6 Berge auch geklappt haben.

Hast du dich mal über die 3000er hinausgewagt ?

 

 

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Mach neben den Kursen viel allein / in eigener Gruppe. Entwickelt ganz andere Selbständigkeit und Denke und .. Survival Instinkt. Kriegst du beim mit-schafen nicht und brauchst du, wenns mal brenzlig wird. Ab 8000 heißt nicht ohne Grund Todeszone.

Viele Top-Kletterer lassen das mit dem Hochgebirge sein, weil es ihnen zu unberechenbar und gefährlich ist. Du hast immer eine Wahrscheinlichkeit fürs Draufgehen dabei, siehe David Lama / Hansjörg Auer - kraße kalkulierte Typen die an nem Schneehaufen gescheitert sind.

Wie steilerAtlantik halt 😉 

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vor 2 Stunden, Learn More schrieb:

Hast du dich mal über die 3000er hinausgewagt

Nein. Einfach weil ich Zuwenig Zeit dafür investiere aufgrund anderer Hobbys. Freizeitstress quasi.

Und da ich weiß was ich kann und wo meine Grenzen liegen. Ich hab keine Angst vor den Bergen aber großen Respekt. Bin am E 5 schon in brenzlige Situationen geraten die auch scheiße laufen konnten.

Das wichtigste ist dass du weißt was du kannst und in der Hinsicht auch ehrlich zu dir bist. Die meisten Bergunfälle entstehen durch falschen Ehrgeiz und Selbstüberschätzung.

So grundsätzlich ist dein Plan nicht verkehrt Mal anzufangen und sich langsam zu steigern.

Und immer ehrlich reflektieren wo die Grenzen sind und die langsam(!) zu verschieben.

Viel Spass und Erfolg bei deinem Vorhaben. 🙂

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vor 6 Stunden, Jingang schrieb:

 

Das war witzig! Danke für den Link!

 

vor 12 Stunden, Learn More schrieb:

Wie hast du denn angefangen ?

Hatten die Leute mit denen du unterwegs warst wirklich vorher nichts mit den Bergen zu tun ?

Zu deiner Frage nach dem warum :

Verstehe mich bitte nicht falsch ich habe höchsten Respekt vor der Natur und somit auch den Bergen. Es geht mir hier nicht um Ego Push oder lebensmüde Unterfangen. 

 

Ich hatte meinen Großvater der seit ca 1820 (gefühlt) in die Berge ging. Der Mann ist selbst mit 72 noch Klettersteige gegangen. Von daher hatte ich nen guten Einstieg (wenn ich allerdings noch einmal in meinem Leben den Satz "wenn du gucken willst, bleibst du stehen!" höre, raste ich aus). 

Die Leute die ich dabei hatte, waren zb bis dahin eher Wintersportler. Einer teilte mir zb in den Bergen mit, dass er Höhenangst hat. 

Ich habe selber nie besonders krasse Touren gemacht, als mich das Thema offizieller Klettersteig angefangen hat zu reizen kam erst das leben und dann die Gesundheit dazwischen. Fang doch erst einmal (nach Corona) mit einer Hüttentour an. Guck ob du damit klarkommst auf über 2000m zu schlafen. Ich habe da schon deutlich gemerkt, dass ich anders/schlecht schlafe. Merke wie anstrengend es ist mehrere Tage in den Bergen mit Gepäck unterwegs zu sein. Es braucht keinen offiziellen Klettersteig um schonmal ein wenig kraxeln zu müssen und an steile Abgründe ranzukommen. 

Mach einfach mal einen normalen Klettersteigkurs und steig nicht gleich bei irgendwelchen 3000ern ein. In der Höhe fiel mir zb das Atmen schon recht schwer, bin aber auch in 4h von 1600 auf 2980m rauf. Berg stand in der "zweiten" Reihe vom Tal aus, von daher hats etwas gedauert. Es gibt unfassbar schöne Touren mit denen man sich langsam an die Berge rantasten kann. 

vor 13 Stunden, Learn More schrieb:

Mir ist auch bewusst dass ich mir vielleicht sehr viel vorgenommen habe aber neben der großen herausfordung die mich natürlich reizt kann man bei dieser Gelegenheit auch eine Menge über sich lernen.

 

Damit liegst du voll im Trend, hast praktisch schon deinen Jutebeutel abonniert und deinen Vollbart musst du dir halt selber wachsen lassen. Wenn du an deine Grenzen kommen willst, mach nen Ironman. 

Berge und krasse Herausforderung. Da kannst du an deine absolute körperliche Grenze gehen ohne dein Leben oder das von anderen zu gefährden. 

Tut mir leid, wenn die Worte jetzt etwas hart gewählt sind aber ich halte nichts von Selbstfindungstrips in den Bergen, und dann noch mit so einer Hau Ruck Planung.

Wenn du einfach gerne in die Berge möchtest, mach das aber gib dem ganzen Zeit. Taste dich ran und guck dich mal in deiner Umgebung um ob dich nicht jemand mitnehmen kann. Wie alt bist du? Bist du vll noch an der Uni? Dort gibt es Kurse über die du schnell Gleichgesinnte kennenlernen kannst. Guck nach Facebook Gruppen in deiner Umgebung. Würde dann allerdings das Ziel 8000er nicht nennen sonst wird dich jeder mit etwas Erfahrung schräg angucken. Google alleine mal die toten am Montblanc, die liegen da nicht ohne Grund. Guck dir Lebensläufe an von Erfahrenen Leuten an, wann die ihren ersten 8000er gemacht haben. Ich will kein miesmacher sein aber du hörst dich in dieser Hinsicht etwas blauäugig an.

 

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Hey Leute

Es sind ja bis hierhin ein paar sehr nützliche Tipps zusammen gekommen. Vielen Dank. Und ich verstehe auch eure Kritik trotz allem möchte ich es in dem von mir gesetzten Zeitraum schaffen.

Die Berge welche ich vorhabe zu erklimmen sind :

1) Wildspitze ( 3.700 Meter )

2) Dom ( 4.500 Meter )

3) Dhampus Peak ( 6.000 Meter )

4) Himlung ( 7.100 Meter )

Und zu guter Letzt

5) Cho Oyu ( 8.188 Meter )

 

Mein Training beginnt in 2 Monaten. Plan habe ich mir schon erstellt.

Übrigens würde es mich freuen wenn trotz allem noch Tipps von euch kommen würden. Werde euch regelmäßig auf dem laufenden halten.

( Übrigens ich bin 31 Jahre alt )

 

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Fang einfach an.
Ab jetzt mal jeder Sommerurlaub Hochgebirge.
Unsee Routine war jeweils zum Eingewöhnen die ersten 2 Tage nur auf ne Hütte.
Dann Berge ausgeguckt, evtl Anwohners dazu befragt und rauf da. Wenn die abrieten, aber auch gelassen.
Wirst dann auch merken, dass Höhe nicht der einzige Faktor ist, den ein Berg so haben kann. Mancher Berg sieht von unten aus, als wolle er dich töten, ist aber der totale Spaziergang. Andere, die so zum Einlaufen gedacht waren, entpuppen sich als ziemliche Folterknechte, wo man auch schonmal umdreht. Is ne andere Welt da oben. Keine Farben, keine Gerüche, Luft fühlt sich an wie Menthol im Rachen (glaub weil das Wasser früher kondensiert), Vögel 1000m unter einem und die Sonne brennt, hämmert, durch ein Blau, das mit jedem Schritt mehr zu nem diffusen Schwarz wird. Wie´n anderer Planet.

 

und wenn du mit der Erfahrung im Rücken immer noch auf extreme abstellst, wo dich niemand mehr runter tragen kann (und du niemandem helfen kannst), fragst du inem Bergsteigerforum nochmal nach. Sowas wird´s ja geben.

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Hallo easy peasy

Vielen Dank für deine Tipps.

Hatte jetzt auch nicht vor hier noch groß rumzulabern. Habe mir wie gesagt meinen Trainingsplan zusammengestellt und werde Ende Mai mit dem Training beginnen.

Der Kurs mit Grundlagen Training und Wildspitze beginnt Anfang September. Das sollte reichen.

Nehme weiterhin jeden Ratschlag von euch allen hier mit auf meinem Weg zum Cho Oyu. Ob ich es schaffe und dazu noch in dem von mir gesetzten Zeitraum wer weiß. Die Zeit wird es zeigen wie man so schön sagt. Werde weiterhin berichten.

 

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Eine Frage hätte ich noch. Ganz vergessen.

An easy peasy , mitlesender und doc dingo :

Wie habt ihr euch auf eure Wanderungen vorbereitet ( Training ) ?

 

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vor 7 Minuten, Learn More schrieb:

Wie habt ihr euch auf eure Wanderungen vorbereitet ( Training ) ?

Jedes WE ne Tagestour. Von kleinen 1000er angefangen, dann langsam bis zu den 3000er gesteigert. Dazu Ausdauertraining unter der Woche.

War trotzdem ein Kampf weil ich einfach kein Ausdauertyp bin. Ich kann schnell und heftig aber nicht lange und Piano.

Bei den Klettersteigen ebenso. Bei leichten B angefangen bis hin zu D. Wobei man da schon aufpassen muss weil die meisten Einstufungen für'n Arsch sind. Hatte genug B die locker C waren und C die maximal für ein B gereicht hätten. Die D waren alle heftig, für meine Verhältnisse. 😄

 

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Hoffe natürlich das sich die anderen beiden auch noch zu Wort melden.

Mal schauen ob ich Klettersteige in meinem Training auch noch mit unterbringen kann

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vor 2 Stunden, Learn More schrieb:

Wie habt ihr euch auf eure Wanderungen vorbereitet ( Training ) ?

Gar nicht. Vor Ort wie gesagt langsam gesteigert.
Denke, bis 3,5 -4k braucht´n normal fitter Mensch kein spezielles Training vorher. Garstig wird´s erst ab Neuschnee. Das ähnlich ermüdend wie auf Sand laufen, Davor ist im Grunde nur gehen.
Aber evtl ist meine Wahrnehmung da etwas verschoben. Bin recht groß mit ner angeborenen Sportlichkeit. N langer Schritt macht´s schon einfacher. Trotz Ausrüstung und Wasser für 2 Leute und 2 Hunde(immer so 5-10 Liter falls es oben keine Wasserläufe gibt) war jedenfalls immer noch Platz für 2 Gipfelbier im Rucksack.
Einzige mal als ich mir wirklich mehr Körner gewünscht hatte, war als ich einen der Hunde wieder runter tragen musste. Ein großer Hund, der Schmerzen hat, ist ganz schön unhandlich.

 

Glaub jedoch, unser Setting war anders. Wir waren halt für Wochen in den Bergen. Du scheinst nur kleine Stippvisiten vorzuhaben? Dann frag mal lieber bei den Profis nach, du.

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Hallo easy peasy

Danke für deinen Beitrag.

Habe gedacht dass man sich auf jeden Fall körperlich vorbereiten sollte. Aber da scheint es ja tatsächlich auf die jeweilige Konstitution anzukommen.

Nein habe nicht nur kleine stippvisiten vor.

Hoffe aber natürlich noch auf weitere Anregungen bzw. Informationen vor allem was die ganz hohen Lagen angeht.

Aber auch Informationen zu "niedrigen" Lagen sind hier selbstverständlich auch willkommen.

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