Je mehr Frauen, desto beziehungsunfähiger?

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Als Ursache einer Oneitis wird hier ja oft darin gesehen, zu wenig Alternativen zu haben. 

Meine Frage ist nun, gibt es auch quasi die "toomanyitis" (zu viele Frauen), die dann in Beziehungsunfähigkeit resultiert? 

Man sagt ja oft, für Kinder ist es wichtig viel Liebe zu erhalten, damit sie später als Erwachsene nicht das Gefühl haben, dass nur wenige Personen existieren von denen sie Liebe erhalten könnten. Soll dazu führen, dass sie weniger emotional abhängig werden. 

In der Red Pill gibt´s so weit ich weiß auch die Theorie, dass wenn Frauen zu viele Typen hatten, man etwas Ernstes mit ihr vermeiden solle. 

Emotionale Unabhängigkeit wird ja hier als etwas positives angesehen. Aber ich glaube, zu viel davon tut nicht gut. Kommt, wenn man viel fickt auch dieses "Ich will keine feste Beziehung, weil da wird der Sex öde und mehrere FBs sind viel spannender? 

Habt ihr da Erfahrungen? Oder mehr psychologisches Knowhow? Gibt´s da vielleicht sogar bereits wissenschaftliche/ psychologische Erkenntnisse zu? 

 

Edit: Ist natürlich auf viel ficken bezogen. Nicht dieses "Hab jz mit 10 Mädels geschlafen, bin ich jz beziehungsunfähig"?

bearbeitet von Benutzernameundso

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Würde nicht behaupten, dass mit vielen Sexualpartnern gleichzeitig eine Beziehungsunfähigkeit einhergeht. Sicherlich mag es da eine Tendenz geben, aber das hängt mehr damit zusammen, dass Menschen, die ihre Freiheit schätzen und sich nicht binden lassen, eben auch keine (klassische) Beziehung führen wollen und demzufolge mehr Sexualpartner haben. Genauso gibt es glückliche Pärchen, die seit Ewigkeiten zusammen sind und bisher nur miteinander geschlafen haben. Erkenne keinen Zusammenhang zwischen Beziehungsfähigkeit und Anzahl der Sexualpartner.   

Ausschlaggebend wird immer deine innere Einstellung sein, weshalb wir uns hier nicht umsonst in der Persönlichkeitsecke befinden. D.h. wie ehrlich gehst du mit dir selbst um? Kannst du das richtig deuten und gibst du dich dementsprechend? Hörst du nicht auf dein Inneres machst du dich selbst kaputt. Schmerzverdrängung genauso wie Bestätigung von außen können dazu führen, dass du überkompensierst oder den Zugang zu dir verlierst. Klar ist man in so einem Zustand beziehungsunfähig. Fehlende Selbstliebe etc. Fakt ist, es holt dich irgendwann ein.

Auf dem Weg der Selbstverwirklichung und Entwicklung spricht aber nichts dagegen zu lieben, lachen, positive Erfahrungen zu sammeln und sich selbst dabei besser kennen zu lernen. Emotionale Unabhängigkeit wird als positiv angesehen, weil es so möglich ist, sich treu zu bleiben und keine schräge Version von sich, kein überstürztes oder naives Handeln, usw.. Die Fähigkeit zu erkennen, wann der Mensch zu einem passt als gute Ergänzung zum geilen Leben, sollte man nicht verlieren.

Wie, Wann, Warum ... Da spielen einige Faktoren zusammen: Screening, Lebenssituation, Kompatibilität, Vorstellungen, Persönlichkeit, ... 

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Gast

Zwei kurze Zwischenfragen, um die Relevanz deiner Frage nachvollziehen zu können:

Mit wie vielen Frauen hattest du in den letzten drei Jahren Sex? 

Gehst du davon aus, dass du aufgrund deiner sexuellen Aktivität bald an einem Punkt bist, der eine gewisse Beziehungsunfähigkeit nach sich zieht?

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Ich glaube, man muss auch strengstens bei der Qualität der Frauen differenzieren. ;-)

Ich kenne einige Typen, die sagten von sich, dass sie auch "Beziehungsunfähig" wären. Dann hatten sie mal ein premium Mädchen (also, wirklich premium) und waren es auf einmal nicht mehr ! 😛 

Was ich sagen möchte: Viele Frauen sind sicherlich austauschbar und mann kommt schnell auf den Trichter, dass man Beziehungsunfähig ist. Trifft man aber ein Mädchen, welches wirklich einen Impact auf das eigene Leben hat, dann glaube ich ändert es sich ziemlich schnell. Und das hat dann immer auch etwas mit emotionaler Abhängigkeit zu tun. Deswegen tun Trennungen "bei der richtigen" auch einfach weh - weil man weiß, dass dieser Mensch nicht mehr Bestandteil des eigenen Lebens ist. Jedoch ist es auch genauso wichtig, dass nach der normalen Trauerphase auch wieder weitermacht. So ist das Leben. Eine Trennung ohne Tränen (egal, wer diese initialisiert hat; Auch wenn Frauen es die sind, die sich trennen, weinen diese nicht selten noch Wochenlang über den Verlust) war halt auch einfach keine richtige Liebe.

Ich glaube, es liegt in unserer Natur sich gewissermaßen zu binden - niemand ist gerne langfristig alleine, niemand wird gerne aus Gruppen ausgeschlossen, niemand mag es am Ende der Nahrungskette zu stehen. Es mag hier im PUA Forum durchaus Leute geben, die diesen Lebensstil konsequent leben - aber ich glaube, das ist eine sehr kleine Minderheit.

bearbeitet von TriiaZ
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Am 31.3.2020 um 22:04 , Benutzernameundso schrieb:

Als Ursache einer Oneitis wird hier ja oft darin gesehen, zu wenig Alternativen zu haben. 

Meine Frage ist nun, gibt es auch quasi die "toomanyitis" (zu viele Frauen), die dann in Beziehungsunfähigkeit resultiert? 

Man sagt ja oft, für Kinder ist es wichtig viel Liebe zu erhalten, damit sie später als Erwachsene nicht das Gefühl haben, dass nur wenige Personen existieren von denen sie Liebe erhalten könnten. Soll dazu führen, dass sie weniger emotional abhängig werden. 

In der Red Pill gibt´s so weit ich weiß auch die Theorie, dass wenn Frauen zu viele Typen hatten, man etwas Ernstes mit ihr vermeiden solle. 

Emotionale Unabhängigkeit wird ja hier als etwas positives angesehen. Aber ich glaube, zu viel davon tut nicht gut. Kommt, wenn man viel fickt auch dieses "Ich will keine feste Beziehung, weil da wird der Sex öde und mehrere FBs sind viel spannender? 

Habt ihr da Erfahrungen? Oder mehr psychologisches Knowhow? Gibt´s da vielleicht sogar bereits wissenschaftliche/ psychologische Erkenntnisse zu? 

 

Edit: Ist natürlich auf viel ficken bezogen. Nicht dieses "Hab jz mit 10 Mädels geschlafen, bin ich jz beziehungsunfähig"?

In irgend einer meiner Lektüren der letzten Zeit wurde auf das Phänomen des "Stammfreiers" hingewiesen.

Selbst in so einer Absurden Konstellation suchen die Menschen offenbar  eine Beziehung.

Das scheint eine Grundkonstante zu sein.

Das muss ja nicht die monogame Zweierbeziehung und bürgerliche Kleinfamilie sein aber "Beziehungsunfähigkeit" ist, denke ich, eine ernste psychische Störung, die weder etwas mit zu vielen Frauen, noch mit "Emotionaler Unabhängigkeit" zu tun hat.

Emotionale Unabhängigkeit bedeutet nicht, keine Emotionen zu haben, sondern das Fehlen von Abhängigkeitsverhältnissen durch Emotionen.

Es bedeutet im Grunde nur, dass ich aus freien Stücken jemanden lieben kann und nicht "irgendwas, das ich nicht steuern kann, mich lieben lässt", obwohl ich damit gar nicht glücklich bin.

Ja FB, so ganz ohne weitere Verpflichtungen ist nett, aber unzählige Posts hier im Forum a la: "Hilfe, mein FB möchte nicht mehr" deuten doch darauf hin, dass auch das ganz ernsthafte Beziehungen sind.

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Am 31.3.2020 um 22:04 , Benutzernameundso schrieb:

Als Ursache einer Oneitis wird hier ja oft darin gesehen, zu wenig Alternativen zu haben. 

Meine Frage ist nun, gibt es auch quasi die "toomanyitis" (zu viele Frauen), die dann in Beziehungsunfähigkeit resultiert?

Erstmal muss ich sagen, dass du an diesem Punkt Ursache und Wirkung nicht vollständig verwevhseln darfst. Viele Menschen (nich alle), mit oft wechselnden Sexualpartnerm, wechseln ihre Patner sooft, weil sie beziehungsunfähig sind. Die Beziehungsunfähigkeit ist bei vielen Menschen die Ursache für viele verschiedene Sexualpartner, nicht die vielen und häufig wechselnden Sexualpartner die Ursache für die Beziehungsunfähigkeit. Vereinfacht kann man sagen: Bei vielen Menschen war die Beziehungunfähigkeit zuerst da.

Am 31.3.2020 um 22:04 , Benutzernameundso schrieb:

Habt ihr da Erfahrungen?

So und jetzt mal Erfahrungen von einem Mann. Nachdem Frauen hier den Thread schon gekapert haben, mal was vernünftiges:

1. Auch auf dem Partnermarkt gelten die allgemeinen Gesetze der Preisbildung: Alles was selten ist, ist viel wert. Alles was häufig ist, ist weniger wert. Hat man viel Auswahl, ist der Wert einer Beziehung einfach geringer. Ein AFC, der alle Jubeljahre mal eine Frau kennen lernt, die ihn an ihre Muschi lässt, ist bereit extrem viel in diese Beziehung zu investieren. Stichwort hier ist Onetitis. Die meisten, bei Frauen nicht erfolgreichen Männer, lassen sich aus Alternativlosigkeit praktisch alles gefallen. Als Mann mit Auswahl ist das anders: Geht geht mir die Ische auf die Eier, bin ich weg. Die nächste wartet schon. "Problem" an der Sache ist dann, dass es dadurch extrem schwer wird, eine Beziehung zu führen, die zu einer LTR entwickelt. Sobald es Stress gibt, ist es einfacher, die Frau zu wechseln, als an der Beziehung zu arbeiten. Das ist dann der Punkt, an den man "toomanyitis" bekommt: Die Auswahl ist einfach so groß, dass eine einzele Option keinen Wert mehr hat. Für einen AFC ist eine Frau ein Glaswasser in der Wüste... für einen PUA nur ein Sandkorn. Also ich denke schon, dass ich mir deutlich mehr Mühe geben würde, eine Frau zu behalten, wenn ich weniger Auswahl hätte.

So komplett Beziehungsunfähig stufe ich mich selber nicht ein. Aber auf Grund der verfügbaren Möglichkeiten, ist meine Toleranzschwelle für ihren Bullshit, doch so gering, dass viele Frauen für eine Beziehung einfach nicht in Frage kommen. Drüberutschen gerne, aber mehr auch nicht. Hätte ich weniger Auswahl, wäre ich wahrscheinlich schon verheiratet.

2. Mit der Zeit erlebt man einfach so viel Scheiße, dass man irgendwann an gar nichts mehr glaubt. Vorallem was so Sachen, wie "Treue" und "Vertrauen" betrifft... ich habe schon so viele Frauen vergebene/ verheiratete Frauen gefickt, dass ich nur lachen kann, wenn mir irgendjemand was von Monogamie erzählt. Wenn ich eine Frau treffe, die ihren Mann nicht mit mir betrügt, dann fickt die mit Carlos. Fieldtestet. Die meisten "treuen" Menschen sind nur "treu", weil sie keine Möglichkeit zum Fremdgehen haben. Gelegenheit macht Liebe. Und da ist dann einfach die Frage, ob man sich das selber antun will. Gibt einfach so viele Männer, die sich von ihrer Ehefrau finanziell aushalten lassen... während diese sofort ihren Stecher anrufen, sobald ihr Mann trotz Corona-Krise mal kurz ins Büro fahren muss. Ist einfach nur lächerlich. Und als Vielficker weiss man einfach aus Erfahrung, wie Menschen sind. Vorallem solche, von denen man es am wenigsten erwarten würde. Irgendwann ist man dann an dem Punkt angekommen, wo man sich fragt, ob man sich die ganze Scheiße wirklich antun will. Weil mal ganz ehrlich: Eine Frau, die mit mir fickt, fickt auch mit Carlos. Einfach das Leben genießen, ist da der stressfreiere Weg.

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Der Mann verführt, die Frau bindet... war zu erwartem, dass die Frauen hier im Forum, Männern die sich nicht binden lassen, direkt Beziehungsunfähigkeit unterstellen.

Und ansonsten:

vor 11 Stunden, Herzdame schrieb:

Stefanie Stahl nennt das, was bei Bindungsangst oft passiert „Schwächenzoom“.

Und Grandmastermit nennt das: Eine Auswahl haben. Ein Mann, der ausreichend Optionen hat, muss nicht die erstbeste Mulle heiraten. Überhaupt hat das Konzept "Schwächezoom" einen entscheidenden Denkfehler: Nicht jeder, der eine Beziehung führt ist auch glücklich. Sehr viele Menschen, vielleicht sogar die meisten, sind bzw. bleiben mit ihrem Partner/ Partnerin nur zusammen, weil sie Angst davor haben allein zu sein. Will nur keiner zugeben, da werden dann andere Gründe vorgeschoben (wegen den Kindern, wegen dem Haus, weil man sich "immernoch liebt" (lol), etc.). Auch Menschen in Beziehungen sehen die schwächen ihres Partners... der Unterschied ist nur: Menschen mit Alternativen nutzen diese und ziehen weiter. Menschen ohne Alternativen klammern sich an das, was sie haben. Die einen nennt man dann "beziehungsunfähig", während man bei den anderen dann irgendwas von "wahrer Liebe" faselt.

Wenn man etwas wirklich verstehen will, muss man auch immer hinter die Kulissen gucken. Und hinter den Kulissen sieht es bei vielen Beziehungen dann garnichtmehr so gut aus. Vorallem so ein Bullshit stört mich:

vor 11 Stunden, Herzdame schrieb:

Derjenige sieht nur noch die Schwächen des Partners und schafft es so unbewusst, alle Liebesgefühle zu unterbinden und die Bindung zu sabotieren.

Weil mich das immer an die Frau erinnert, die von ihrem Mann verprügelt wird und trotzdem bei ihm bleibt. Weil er hat ja auch seine guten Seiten.

 

 

bearbeitet von grandmasterkermit
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"Je mehr Frauen desto Beziehungunfähiger?"

 

Ich glaube nicht dass da ein Zusammenhang besteht.

 

Zu dem wäre ja jemand, der Beziehungsunfähig ist, nicht in der Lage das noch mehr zu werden. Sondern er oder sie ist es einfach.

Aus der Perspektive möchte ich dem Zusammenhang widersprechen.

Demnach wäre die Frage vll eher: "Wird man mit mehr Frauen weniger fähig eine Beziehung einzugehen oder zu führen?"

Ich glaube nicht, dass Lisa weniger fähig wird eine Beziehung zu führen, wenn sie mit Anna und Katrin was zu tun hat als wenn Lisa nur mit Katrin was zu tun hat.

----

Jetzt schreibst Du ja, dass die Frage natürlich auf das vielficken bezogen sei.

Emotionale Unabhängigkeit ist da auch nen Buzzwort, das Du da reinschmeisst.

"Vielficken" sei hier mal als >10 Partner beschrieben/aktzeptiert.

Wir haben also viel gefickt, wenn wir das mit mindestens 11 Leuten gemacht haben.

----

Das Gegenteil von emotionaler Unabhängigkeit ist emotionale Abhängigkeit.

Ich lass mir viel erzählen aber nicht, dass ein höherer Grad an emotionaler Unabhängigkeit etwas schlechtes sei.

Ich nehme eher an, dass ein Hang zur emotionalen Abhängigkeit "problematischer" ist.

Ich denke da an Stalking als eine extreme Form.

-----

 

Was mir in Diskussionen zu den drei Themen noch keiner erklärt hat was diese drei Sachen miteinadner zu tun haben sollen?

Wieso sollte jemand, der oder die viele Leute kennt, und zu diesen den Kontakt wegen kleineren Reibereien nicht abbricht, weil es ihn oder sie eigentlich nicht stört beziehungsunfähig sein?

 

Oder vll. provokanter formuliert:

Wird Lisa jetzt beziehungsufähig, wenn sie mit Norbert und Peter jetzt bei nem 3er die 11 knackt?

Oder gilt das als eine Person?"

 

Oder ist sie das erst wenn Anna und Katrin das mitkriegen?

 

Fragen über Fragen... ich solle ins Bett...

 

 

 

 

 

 

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vor 2 Stunden, grandmasterkermit schrieb:

Der Mann verführt, die Frau bindet... war zu erwartem, dass die Frauen hier im Forum, Männern die sich nicht binden lassen, direkt Beziehungsunfähigkeit unterstellen.

Und ansonsten:

Und Grandmastermit nennt das: Eine Auswahl haben. Ein Mann, der ausreichend Optionen hat, muss nicht die erstbeste Mulle heiraten. Überhaupt hat das Konzept "Schwächezoom" einen entscheidenden Denkfehler: Nicht jeder, der eine Beziehung führt ist auch glücklich. Sehr viele Menschen, vielleicht sogar die meisten, sind bzw. bleiben mit ihrem Partner/ Partnerin nur zusammen, weil sie Angst davor haben allein zu sein. Will nur keiner zugeben, da werden dann andere Gründe vorgeschoben (wegen den Kindern, wegen dem Haus, weil man sich "immernoch liebt" (lol), etc.). Auch Menschen in Beziehungen sehen die schwächen ihres Partners... der Unterschied ist nur: Menschen mit Alternativen nutzen diese und ziehen weiter. Menschen ohne Alternativen klammern sich an das, was sie haben. Die einen nennt man dann "beziehungsunfähig", während man bei den anderen dann irgendwas von "wahrer Liebe" faselt.

Wenn man etwas wirklich verstehen will, muss man auch immer hinter die Kulissen gucken. Und hinter den Kulissen sieht es bei vielen Beziehungen dann garnichtmehr so gut aus. Vorallem so ein Bullshit stört mich:

Weil mich das immer an die Frau erinnert, die von ihrem Mann verprügelt wird und trotzdem bei ihm bleibt. Weil er hat ja auch seine guten Seiten.

 

 

Ich glaube, das gilt jedoch mehr für Männer als für Frauen. Wenn eine Frau auf dauer nicht happy ist und diese Frau hat Auswahl (und Frauen kennen ihren Market Value besser als ihren Kontostand), dann zieht die Frau auch fix weiter. Eine Frau bindet ja, aber der Mann muss sich bis zu einem gewissen Grad auch binden lassen - tut er das nicht, kultiviert seine Unabhängigkeit, dann ist die Frau auch fix weg. 

In meinem Freundeskreis kenne ich exakt einen Typen, der es perfekt balanciert bekommt. Er ist zugegeben, sehr groß, super trainiert (5x die Woche Sport), Prinzipien gesteuert, geht Kompromisse ein und lässt sich jedoch ebenfalls binden. Die Frau weiß jedoch, dass wenn sie seine Geduldsgrenze zu oft strapaziert, dann ist er weg. ;-) 

Wenn diese Fähigkeit zur Bindung nicht da ist, dann wirds halt auch nix mit einer Beziehung und man kann jeden Tag spaßig durch die Straße laufen und sargen.

 

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Am 31.3.2020 um 23:11 , Uchiha schrieb:

Würde nicht behaupten, dass mit vielen Sexualpartnern gleichzeitig eine Beziehungsunfähigkeit einhergeht.

höhöhö. Hat wer mal im Forum queer gelesen?

Ach ja Moment.. wer viele Partner hatte is schon irgendwie damaged goods. Gilt natürlich nur für Frauen. So der Tenor einiger.

 

MMn sacht die Anzahl nur bedingt was aus, als dass man aus ner simplen Zahl ein Ja  / Nein ableiten könnte. Aber gut.. manche Menschen brauchen es ja so einfach, weile nicht mehr als das auf die Kachel kriegen.

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Gast

Bindungsangst durch zu viele Frauen mit denen man Sex hatte = Nein!

Zu viele negative Erfahrungen im Bezug auf Bindung, d.h. man hat durch mehrere LTR´s oder mögl. LTR - Kandidatinnen (z.B. Bindungsängstler gedatet und abgeschossen worden) negativ Erfahrungen gesammelt, dann Ja. Man stumpft emotional ab oder versucht sich zu schützen, in dem man sich selbst unverbindlicher gibt oder nur noch auf Fickerei spielt. Das fällt einem dann aber alles auf die Füße wenn plötzlich eine Frau um die Ecke kommt die "normal" ist, also selbst ein normales Bindungsverhalten hat.

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Am 3.4.2020 um 23:12 , Noodle schrieb:
Am 31.3.2020 um 23:11 , Uchiha schrieb:

Würde nicht behaupten, dass mit vielen Sexualpartnern gleichzeitig eine Beziehungsunfähigkeit einhergeht.

höhöhö. Hat wer mal im Forum queer gelesen?

Ach ja Moment.. wer viele Partner hatte is schon irgendwie damaged goods. Gilt natürlich nur für Frauen. So der Tenor einiger.

MMn sacht die Anzahl nur bedingt was aus, als dass man aus ner simplen Zahl ein Ja  / Nein ableiten könnte. Aber gut.. manche Menschen brauchen es ja so einfach, weile nicht mehr als das auf die Kachel kriegen.

Wir sind hier ja der selben Ansicht. Wozu das zitierte nochmal auf den Inhalt des Beitrags runter brechen?

Am 3.4.2020 um 22:12 , birnenbaum schrieb:

Was mir in Diskussionen zu den drei Themen noch keiner erklärt hat was diese drei Sachen miteinadner zu tun haben sollen?

Du sprichst von Vielfickerei, Beziehungsunfähigkeit, emotionaler Unabhängigkeit?

Wurde in diesem Thread von den anderen hervorragend erörtert. Lies dir die Beiträge nochmal durch. Die entscheidende Frage wird immer sein, ob du diese drei Dinge bewusst lebst, wie du das möchtest oder ob du wie ein Fähnchen im Wind immer wieder die Orientierung verlierst, weil du dich selbst nicht kennst.

Machst du dir keine Gedanken und weist nicht was gut für dich ist, landest du eben irgendwo. Wenn du Glück hast, bei jemanden, der für eine sehr lange Zeit zu dir passt. In den meisten Fällen, treten aber früher oder später Baustellen auf, die einen einholen, wo letztendlich alle drei Sachen miteinander korrelieren. Laycount hoch oder runter, spielt hier keine Rolle. Findet man dafür nicht die Ursache und lebt weiter wie bisher, weil der leichte Weg der der Schmerzvermeidung ist, ändert sich daran auch nichts.

Numerische Grenzen, wie du sie aufzeigen willst, wirst du nicht finden. Die drei Sachen unterliegen alle einem dynamischen Prozess und beeinflussen sich gewissermaßen gegenseitig. FTOW ist z.B. ein Rat, um eine gewisse emotionale Unabhängigkeit zu bekommen, sich quasi von dem unangenehmen zu lösen und wieder mehr zu sich selbst zu finden. Bist du über deine Ex hinweg, weil du mit anderen geschlafen hast, macht dich das automatisch beziehungsfähiger oder -unfähiger? Sagen wir, dann bist du in vielen Betten gewesen, neue Beziehung bahnt sich an. Aber auch hier verfällst du früh in eine emotionale Abhängigkeit, weil du sie brauchst, deine Muster nicht erkannt hast und kein eigenes Leben (Alternativen) hast. Dann wird schnell klar, dass FTOW wenn überhaupt eine Lösung auf kurze Sicht ist und nicht pauschal empfohlen werden sollte.

Man könnte also zusammenfassend sagen, je besser du dich einschätzen kannst, an dir arbeiten willst und deine emotionale Unabhängigkeit von "brauchen" auf "wollen" legst, desto früher weißt du, wer gut für dich ist (mehr/weniger FB) und in welchem Maße. 

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vor einer Stunde, Uchiha schrieb:

Man könnte also zusammenfassend sagen, je besser du dich einschätzen kannst, an dir arbeiten willst und deine emotionale Unabhängigkeit von "brauchen" auf "wollen" legst, desto früher weißt du, wer gut für dich ist (mehr/weniger FB) und in welchem Maße. 

 

Aber ich will bezweifeln dass ich "wissen kann was gut für mich ist".

Ich mein, dass ich das kann, was in dem Satz steht brauch ich:

(1) Nen Konzept von mir selbst, (2) muss eine Vorstellung davon haben was gut ist und  (3) die beiden Dinge sollten dann auch noch gewusst werden; also so nen "true justified believe" oder sowas sein.

Irgendwie hört sich das recht stressig an.

Und diese Sachen die ich mir dazu einrede/weiss sollen dann auchnoch Kritik von aussen standhalten.

Könnte man nicht sagen: "Ich weiss nicht was/wer gut für mich ist und es ist mir eigentlich auch egal."?

 

Brauch ich nich an mir arbeiten, kann mirn Keks holen und ausm Fenster kucken.

 

 

Zitat

Dann wird schnell klar, dass FTOW wenn überhaupt eine Lösung auf kurze Sicht ist und nicht pauschal empfohlen werden sollte.

? Naja, wenn ich für 10 Partner 10 jahre brauche und mir das solange spass macht ist das doch auch ne gute Empfehlung?

Ich arbeite ja auch nicht an Themen, die mir keinen Spass machen.

Wenn mir FTOW kein spass macht, dann brauch ich da doch auch keine Zeit investieren.

Dinge nicht pauschal zu empfehlen geh ich mit. Egal was.

 

Zitat

Machst du dir keine Gedanken und weist nicht was gut für dich ist, landest du eben irgendwo.

Das tu ich auch mit Gedanken, darüber was mir gut tun könnte.

Zitat

In den meisten Fällen, treten aber früher oder später Baustellen auf, die einen einholen, wo letztendlich alle drei Sachen miteinander korrelieren.

Ich glaube die meisten von den Baustellen treten auch auf, wenn der Protagonist ne coole Socke ist.

bearbeitet von birnenbaum
Rechtschreibung Brainfuck

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vor 7 Stunden, birnenbaum schrieb:

(1) Nen Konzept von mir selbst, (2) muss eine Vorstellung davon haben was gut ist und  (3) die beiden Dinge sollten dann auch noch gewusst werden; also so nen "true justified believe" oder sowas sein.

Irgendwie hört sich das recht stressig an.

Warum genau hört sich eine Version die du selbst gerne von dir sehen würdest, stressig an? Ist doch alles bereits in dir vorhanden. 

vor 7 Stunden, birnenbaum schrieb:

Und diese Sachen die ich mir dazu einrede/weiss sollen dann auchnoch Kritik von aussen standhalten.

Konstruktive Kritik führt dich schneller dahin. Gelassenheit ist hier immer ein guter Ratgeber. 

vor 7 Stunden, birnenbaum schrieb:

Könnte man nicht sagen: "Ich weiss nicht was/wer gut für mich ist und es ist mir eigentlich auch egal."?

Brauch ich nich an mir arbeiten, kann mirn Keks holen und ausm Fenster kucken.

Gibt mehrere Ansätze, um da zu widersprechen. Kurzversionen: wirkt nicht attraktiv, du bringst dich selbst in die Opferrolle, keine Selbstbestimmung, ... und dir wird schnell langweilig. Nur warum widersprechen? Solange du nicht dein Antrieb findest, wirst du eine Veränderung nicht durchhalten. Also lieber Kekse essen. Ist einfacher. 

vor 7 Stunden, birnenbaum schrieb:

Naja, wenn ich für 10 Partner 10 jahre brauche und mir das solange spass macht ist das doch auch ne gute Empfehlung?

Ich arbeite ja auch nicht an Themen, die mir keinen Spass machen.

Hier verweis ich gern auf den Beitrag von @capitalcat . Klar spielt der Zeitraum eine entscheidende Rolle. Schon klar, nur sehe gewisse Anstrengung nicht als Ausrede.

vor 7 Stunden, birnenbaum schrieb:

Das tu ich auch mit Gedanken, darüber was mir gut tun könnte.

Deswegen gibt es ja sowas wie Foren, wo Menschen recht ausführlich beschreiben, wie sie gewisse Erfolge erzielt haben und teilen diese Erfahrungen.

vor 7 Stunden, birnenbaum schrieb:

Ich glaube die meisten von den Baustellen treten auch auf, wenn der Protagonist ne coole Socke ist.

Bestimmt, vielleicht macht ihn auch genau das aus. Nur um auf den Threadfrage zurück zu kommen. Will dieser Protagonist so leben und akzeptiert die Konsequenzen, die daraus entstehen? Falls nicht, warum dem Zufall überlassen? 

 

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