62 Beiträge in diesem Thema

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Sie : 32

Ich : 39

2,5 Jahre monogame ( hoffe ich ) Beziehung. Kurze Kennlernphase.

Eure Sichtweisen sind erwünscht!

 

Hallo werte Community! 
Es wäre schön, wenn Mitglieder Ü30 Stellung nehmen könnten. Ist aber keine Bedingung. Ich versuche mich so kurz wie möglich zu halten. Vorab vielen Dank fürs Lesen!

Ich bräuchte dringend andere Sichtweisen, da ich etwas auf dem Schlauch stehe und nur noch bedingt rational denken kann.

Also, die Lady vor guten 2,5 Jahren kennengelernt. Am Anfang war alles super, kennt ihr bestimmt, rosarote Brille, etc. Zusammen gefeiert, ausgiebiger Sex, häufige Treffen. Für sie und für mich wurde es ernster und sie gestand mir, sich in mich verliebt zu haben. Mir ging es auch so, denn ich wollte sie in meiner Nähe haben. Ich war immer häufiger bei ihr, brachte immer mehr Klamotten mit und wohnte nach ca 3 Monaten praktisch bei ihr, so wie jetzt, obwohl ich immer noch meine eigene Wohnung habe, in der ich ab und an mal die Blumen gieße... mehr nicht. Kann mich nicht mehr daran erinnern, wann ich das letzte mal in meiner Bude übernachtet habe. Alles war harmonisch, kennt ihr ja sicherlich... es wurde über gemeinsame Kinder geflachst, wo man heiraten könnte und all dieser Kitsch. Sexuell fehlte mir nichts, habe alles bekommen, nichts vermisst...

Tja... dann zog sich so langsam und schleichend der Himmel zu und ich bemerkte es nicht, was wohl jeder kennt, der hier nach Rat sucht. Ich lernte ihre Macken kennen und sie meine, wir stritten häufiger, vertrugen uns wieder und es lief alles für eine gewisse Zeit. ich verlor Anfang letzten Jahres meinen Job und sie wechselte fast zeitgleich den Arbeitgeber. Dann nahm die Talfahrt an Geschwindigkeit zu. Ihr neuer Job überforderte und überfordert sie bis heute, war und ist ständig ausgepowert, kriecht auf dem Zahnfleisch und macht nicht mehr viel ausserhalb des Jobs. Ich hingegen schiebe Langeweile, da ich noch keinen neuen Arbeitgeber gefunden habe. Ihr wisst, dass es jetzt, dank der Corona Pandemie, völlig aussichtslos ist und ich hänge weiterhin ab. 
 

Wir reden kaum noch miteinander, gehen aber liebevoll miteinander um- bis heute. Allerdings haben wir kaum noch Sex. Eigentlich haben wir zur Zeit gar keinen Sex mehr. Sie deutete vor kurzem, angetrunken an, dass sie wieder alleine sein will > da wusste ich, ok- das war es jetzt. Bin gefahren und blieb 3 Tag weg. Kam dann wieder, um mit ihr zu reden. Sie sagte, dass sie sich noch lange nicht mehr so einsam fühlte. Tja, und ich blieb. Irgendwie war da aber was anders, ich glaube, ich bin bis heute noch gekränkt, dass sie mir das an den Kopf geschmissen hat. Die Leichtigkeit beim Vögeln war futsch... Sie ließ sich, genauso wie ich gehen. Wir gaben uns nicht mehr viel Mühe, für den anderen attraktiv zu wirken. Seit einem viertel Jahr herrscht diese Situation nun an. Ihr Job überfordert sie völlig und sie fängt an, mir zwischendurch unterschwellig und nebenbei zu unterstellen, dass ich es ja gut hätte und jeden Tag ausschlafen könne...

ich merke ganz genau, dass sie keine Lust mehr auf mich hat, will mich jedoch bei sich haben. Ich komme mir vor, als wäre ich der letzte Idiot, was ich wohl auch bin. Vor etwa 10 Tagen fragte ich sie, ob ich gehen soll. Sie schüttelte mit dem Kopf. Einen Tag später habe ich, nachdem sie mich körperlich abgewiesen hat, eine damalige Fickbeziehung von mir ins Gespräch gebracht, da ich mich angepisst gefühlt habe. Das war gar kein guter Schachzug meinerseits. Sie meinte in dieser Nacht, ich solle den darauffolgenden Tag meine Sachen nehmen und gehen. Irgendwann sind wir schlafen gegangen. Am nächsten Morgen taten wir beide, als ob nichts gewesen wäre, fuhren mit dem Auto weg und gingen spazieren- Hand in Hand. Wir tauschten paar Zweizeiler über den Streit eine Zag zu vor aus. Ich erklärte, dass ich aus Frust so gehandelt habe und sie erklärte, dass sie, wenn eine andere im Spiel sei, halt keine Beziehung mit mir will. Verständlich!?

ich habe sie im Auto geküsst, merkte aber, dass sie es nicht wirklich wollte. Auf der Rückfahrt druckste sie herum und nuschelte, dass sie glaubt, lieber wieder alleine sein zu wollen. Also auch kein Sex- bis heute. Ich schlafe nicht auf dem Baum und weiß eigentlich, dass der Ofen aus ist, egal, was der eigentliche Auslöser war oder ist. Unwahrscheinlich, dass sie einen anderen in den Startlöchern hat, jedenfalls wüsste ich nicht, wie sie es dann anstellt, denn sie sie ist ewig und immer zuhause, wenn sie nicht arbeitet. Ich habe auch keine andere, sonst würde ich diesen Text nicht verfassen. Klar ist, dass das zu 99% das Ende ist, was ich rational weiß aber nicht wahrhaben möchte. Ich fühle, dass sie sich von mir lösen will, aber es scheinbar nicht kann. Gestern Abend haben wir besprochen, was diese Woche noch alles ansteht und was zu tun ist - sprich, sie macht keine Anstalten, mich aus ihrem Leben zu verbannen. 
 

Was sind eure Sichtweisen?

Warte sie darauf, bis mir der Kragen platzt und ich mich verabschiede? Will sie mir irgendwas durch die Blume sagen?

Natürlich würde ich mir wünschen, dass es mit ihr ein Morgen gibt, da sie mir ans Herz gewachsen ist, jedoch bin gerade ziemlich unglücklich und fühle mich irgendwie wie ein Bittsteller. Wäre es ratsam, dass ich mich für eine Woche zurückziehe, in meine Wohnung fahre, der ganzen Sache etwas Ruhe gebe?

Oder ist die Beziehung schon längst durch, denn das sagt mir meine halbwegs rationale Denkweise!?

 

 

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Ist durch. Wisst ihr auch beide.

Ist aber halt scheiße bequem gerade und Veränderungen sind ja auch anstrengend.

Also Last ihr das irgendwie so weiter plätschern, verletzt euch gegenseitig immer weiter, bis ihr euch nicht mehr in die Augen sehen könnt. Vielleicht wird der Leidensdruck irgendwann so groß, dass sich einer trennt. Vielleicht hockst du auch immernoch in ihrer Bude, wenn sie neben dir im Bett mit ihrem neuen vögelt...

Your Choice.

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Nicht unbedingt aktiv. Aber sobald sich jemand „ergibt“, kannst du davon ausgehen, dass sie warm wechselt. 
 

Vermutlich war sie nie über lange Zeit Single?

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vor 2 Minuten, Seilwinde schrieb:

Nein, in der Tat nicht.. so wie ich weiß, war sie nie länger als 3/4 Monate Single... genau kann ich das aber nicht sagen


und genau so, wie du das gerade beschreibst, sieht die Übergangsphase aus, in der die neue Beziehung vorbereitet wird.

 Und wie gesagt: die zusatzinfos per PN machen es nicht besser, sondern noch viel dringlicher, dass du gehst. Um dich selbst zu schützen und um das Ganze nicht weiter zu unterstützen.

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vor 40 Minuten, Seilwinde schrieb:

ich verlor Anfang letzten Jahres meinen Job und sie wechselte fast zeitgleich den Arbeitgeber. Ich hingegen schiebe Langeweile, da ich noch keinen neuen Arbeitgeber gefunden habe. Ihr wisst, dass es jetzt, dank der Corona Pandemie, völlig aussichtslos ist und ich hänge weiterhin ab. 
 

Anfang 2019 den Job verloren. Ist das Richtig?

Also seit fast 1 1/2 Jahren arbeitslos? Bist du Tiefseetaucher aber wohnst auf dem Land oder warum diese lange Arbeitslosigkeit?

Wenn das stimmt, liegt hier evtl. auch der Hund begraben. Mit 32 wünscht Mann/Frau Sicherheit und Beständigkeit. 

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Herzdame,

soll heißen, dass es keine Sonne hinter dem Berg geben wird? Ich rieche das zwar auch, aber will es wohl nicht einsehen.

Ich dachte, dass wenn ich mich für eine gewisse Zeit rar mache, mich distanziere, es die Lage etwas normalisiert. Immer hin sehen wir uns zur Zeit 24/7

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Du bist leider nicht abgehärtet genug, und das mit 39. Ich denke, und hoffe, du hast doch vorher schon ein bisschen Lehrgeld gezahlt, was LTRs angeht, das haben wir doch alle. Wenn nicht, versuche ich es dir hier mal anzudeuten:

vor 54 Minuten, Seilwinde schrieb:

Für sie und für mich wurde es ernster und sie gestand mir, sich in mich verliebt zu haben. Mir ging es auch so, denn ich wollte sie in meiner Nähe haben

Erstmal süß und gut.

vor 54 Minuten, Seilwinde schrieb:

Ich war immer häufiger bei ihr, brachte immer mehr Klamotten mit und wohnte nach ca 3 Monaten praktisch bei ihr, so wie jetzt, obwohl ich immer noch meine eigene Wohnung habe, in der ich ab und an mal die Blumen gieße... mehr nicht.

Zu viel, zu schnell. Was erwartest du dir davon? Du hast doch deine eigene Männerhöhle, also warum gibst du die auch noch freiwillig auf? Besonders am Anfang der LTR heißt es quality time, nicht quantity. Auf 3-5 Tage reduzieren. Spannende Sachen planen, die Zeit zsm nicht direkt alltäglich werden lassen, wäre hier das Mittel der Wahl gewesen.

vor 54 Minuten, Seilwinde schrieb:

Alles war harmonisch, kennt ihr ja sicherlich... es wurde über gemeinsame Kinder geflachst, wo man heiraten könnte und all dieser Kitsch

Gang zurückschalten, oder wissen wie der Hase läuft, und solche Gespräche nicht zu ernst nehmen. Kommt Zeit kommt Rat.

Zum Rest: Sie suggeriert dir mehrmals, dass das alles zu eng ist aktuell, und trotzdem trittst du die Entscheidung komplett an sie ab:

vor 54 Minuten, Seilwinde schrieb:

Vor etwa 10 Tagen fragte ich sie, ob ich gehen soll. Sie schüttelte mit dem Kopf

To do: Wind aus den Segeln nehmen und zwar eigeninitiativ, in deine Männerhöhle zurückkehren, es nächstes mal langsamer angehen lassen und dich immer, aber wirklich immer, primär auf dein Leben und Karriere konzentrieren. Eine Frau kann gerne dazukommen, und mit dir, gemeinsam den Weg gehen. 

Aber nicht die Männerhöhle verlassen, eigenen Weg komplett cutten, und die komplette Lebenswidmung der LTR verschreiben. Ist einfach eine ungesunde Mischung.

bearbeitet von Max_well
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vor 2 Minuten, Kikijiki schrieb:

Anfang 2019 den Job verloren. Ist das Richtig?

Also seit fast 1 1/2 Jahren arbeitslos? Bist du Tiefseetaucher aber wohnst auf dem Land oder warum diese lange Arbeitslosigkeit?

Wenn das stimmt, liegt hier evtl. auch der Hund begraben. Mit 32 wünscht Mann/Frau Sicherheit und Beständigkeit. 

Also wieder mal "in guten wie in guten Zeiten"?

Meine Eltern sind seit 30 Jahren verheiratet. Mein Vater musste 2x beruflich komplett neu anfangen, war zeitweise auch 2+ jahre unbeschäftigt. Ich war da noch recht klein, kann nicht nicht mehr an die Zeit erinnern, aber war sicher auch nicht viel los mit quality time, Attraction usw. Urlaube fielen aufjedenfall oft aus zu der Zeit. Sowas steht man durch wenn man sich liebt und etwas krisenfest ist. Mit 32 sollte man genug Fälle aus dem eigenen Leben und Umfeld kennen um zu wissen, dass nicht alles immer Friede Freude ist.

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Stimmt, aber so blöd es klingt, kann man übergangsweise auch mal in andere Sparten reinschnuppern oder unterbezahlte Jobs annehmen bis sich in der eigenen Branche wieder Chancen ergeben. Bei manchen Studiengängen weiß man das sogar im Vorfeld, dass diese Problematik auftauchen könnte.

Die meisten Frauen stehen eben auf "Macher". Männer die ihre eigenen Entscheidungen treffen, die Lösungsansätze verfolgen, die eine gewisse Unabhängigkeit an den Tag legen. Mir geht es ganz stark so, weil ich selbst sehr ausgeprägt diese Eigenschaften an den Tag lege. Wenn ich jemand 24/7 über ein Jahr bei mir zuhause sitzen hätte, dann würde ich Amok laufen. 

 

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Danke Max Well und allen anderen!

mir ist meine berufliche Situation sehr bewusst. Falls euch noch nicht aufgefallen ist, die Wirtschaft fährt gerade runter. Klar wäre, alles vielleicht anders gelaufen, wenn ich nicht solange Arbeitslos wäre. 
 

Die Frage ist halt, ob es was bringt, wenn ich mich jetzt ( am Rande des Abgrundes) löse und mich in meine Bude verkrieche. Oder ob ich ich zu lange gewartet habe, sprich, ich es/ wir es schon längst gegen die Wand gefahren haben.

 

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vor 9 Minuten, kepec schrieb:

Also wieder mal "in guten wie in guten Zeiten"?

Exakt. Willkommen in der Realität. Die wenigsten Frauen mit ü30, Job, gut aussehend, vielleicht erfolgreich, möchten keinen der 1 1/2 Jahre Arbeitslos ist. Egal ob Ing. oder nicht.
Wenn man dazu nur in der Bude abhängt und nichts macht, killt das die attraction. 

Ich kann den TE verstehen, dass er vielleicht keinen Job annehmen möchte der außerhalb seines Studiums liegt. Ich habe auch studiert und würde ungern bei Rewe an der Kasse sitzen oder als Sicherheitsfachkraft vor dem Lidl stehen.

 

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vor 8 Minuten, kepec schrieb:

Also wieder mal "in guten wie in guten Zeiten"?

Meine Eltern sind seit 30 Jahren verheiratet. Mein Vater musste 2x beruflich komplett neu anfangen, war zeitweise auch 2+ jahre unbeschäftigt. Ich war da noch recht klein, kann nicht nicht mehr an die Zeit erinnern, aber war sicher auch nicht viel los mit quality time, Attraction usw. Urlaube fielen aufjedenfall oft aus zu der Zeit. Sowas steht man durch wenn man sich liebt und etwas krisenfest ist. Mit 32 sollte man genug Fälle aus dem eigenen Leben und Umfeld kennen um zu wissen, dass nicht alles immer Friede Freude ist.

Stimme ich dir zu. Andererseits kannst du eine 30 Jahre Ehe nicht mit einer 2 Jahres Beziehung, von denen 1,5 Jahre lang ein Partner arbeitslos ist miteinander vergleichen. Hinzu kommt das massive Ungleichgewicht von Unterbelastung zu Überbelastung zwischen den Beiden, die kurze Kennenlernphase mit praktisch direktem Einzug seinerseits und ständigem aufeinanderhocken, trotz Ausweichmöglichkeiten durch eigene Wohnung.

Ein stabiles Fundament kann und wird schlechte Zeiten in einer Beziehung wuppen können, eines das nie Zeit hatte stabil zu werden, sondern direkt auf die Bestandsprobe gesetzt wird, kann es maximal dann schaffen, wenn entweder die Passung außerirdisch gut ist oder beide Partner bewusst und aktiv mit den Problemen umgehen. Dazu gehört einerseits er, weil er nur aktiv sein Verhalten steuern kann (sich weiterhin attraktiv halten, Sport, Eigenes aktives Leben trotz Arbeitslosigkeit, Weiterbildungen/ Fortbildungen, Übernahme der Hausarbeit zur Entlastung des Partners etc.pp) aber selbstverständlich auch sie, die wenig bis gar nicht beeinflussbare Variable, (sich attraktiv halten, Work-Life-Balance!!!, Quality Time frei machen, rechtzeitige Kommunikation der Bedürfnisse). 

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vor 9 Minuten, kepec schrieb:

Also wieder mal "in guten wie in guten Zeiten"?

Meine Eltern sind seit 30 Jahren verheiratet. Mein Vater musste 2x beruflich komplett neu anfangen, war zeitweise auch 2+ jahre unbeschäftigt. Ich war da noch recht klein, kann nicht nicht mehr an die Zeit erinnern, aber war sicher auch nicht viel los mit quality time, Attraction usw. Urlaube fielen aufjedenfall oft aus zu der Zeit. Sowas steht man durch wenn man sich liebt und etwas krisenfest ist. Mit 32 sollte man genug Fälle aus dem eigenen Leben und Umfeld kennen um zu wissen, dass nicht alles immer Friede Freude ist.

Meine Eltern sind fast 40 Jahre verheiratet und auch bei meinem Vater gab es als Dipl. Ing. Durstrecken. Der hat lange Zeit sehr gut verdient, dann ging es in der Branche immer stärker bergab. Meine Mutter stand immer hinter ihm, aber im Gegenzug gab es hier auch ein gemeinsames Haus und 2 Kinder. Als er kurz vor der Rente arbeitslos wurde, hing er nicht zuhause rum. Er hat kurzerhand die Zeit genutzt und Dinge am Haus renoviert, meiner Schwester beim Hausbau geholfen...

Ich kenne natürlich nicht die Herangehensweise des TE an die Arbeitslosigkeit, aber sein Verhalten und seine ständige Präsenz bei ihr wirken bestimmt nicht attraktiv sondern eher einengend auf die Freundin.

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vor einer Stunde, Seilwinde schrieb:

Was sind eure Sichtweisen?

Warte sie darauf, bis mir der Kragen platzt und ich mich verabschiede? Will sie mir irgendwas durch die Blume sagen?

Natürlich würde ich mir wünschen, dass es mit ihr ein Morgen gibt, da sie mir ans Herz gewachsen ist, jedoch bin gerade ziemlich unglücklich und fühle mich irgendwie wie ein Bittsteller. Wäre es ratsam, dass ich mich für eine Woche zurückziehe, in meine Wohnung fahre, der ganzen Sache etwas Ruhe gebe?

Oder ist die Beziehung schon längst durch, denn das sagt mir meine halbwegs rationale Denkweise!?

 

 

Baustelle A bist immer erst einmal du selber. Das fördert dein Selbstwertgefühl und somit langfristig auch eure Beziehung. Deswegen bist du unglücklich. Du hast bestimmt sehr viel Zeit um eure Beziehung nachzudenken. Das macht dich aber nur noch trauriger. Also Job suchen! Bewege endlich deinen Arsch hoch man.
Was glaubst du macht ihre Muschi feucht? Wenn einer mit 39 ohne Job auf ihrem Sofa wartet? Habe keine Ausreden und gucke was Jobs angeht nach links und rechts. 
Übernachte ab und zu Zuhause. Die Mischung macht es doch aus. Warum kommt sie nicht mal zu dir? Hast du so eine schreckliche Bude?

Also arbeite an Baustelle A und Baustelle B (Beziehung) wird sich auch bessern. Mach dich auch nicht von ihrer Laune/Situation abhängig. Zeig einfach etwas mehr Empathie und Freiraum. 

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Wäre nett, wenn ihr etwas konkreter bezüglich meines Anliegens werden könntet. 
 

Dass das für sie und mich nicht schön ist/ war, wenn ich dauerhaft in der Bude hänge, ausser mal laufen gehen, ist klar. Somit kann ich dann verstehen, dass sie davon genervt war, dass ich genervt bin und es war. Und auch obwohl sie mir suggerierte, dass es sie nicht störe, wird es sie gestört haben. 
 

Ich habe heute und wohl auch nicht morgen einen Job. 
 

Wir wohnen ca 300 km auseinander und ich habe das schnellere Auto😉. Somit bin ich immer zu ihr gefahren.

Vielleicht hat jemand eigene Erfahrungen gemacht in ähnlicher Situation. 
Also, ob es etwas bringen würde, wenn ich mich jetzt distanziere 

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Im Freundeskreis gab´s kürzlich nen ähnlichen Fall.
Sie Vollzeit und auch recht im Stress, er Freizeit total.  Wenn sie geistig ausgelaugt zur Tür rein kam, saß er schon auf´m Sprung auf der Couch.. bissl so "was machen wir´n jetzt?"

Huuuiii schmierte da die Attraction weg ^^
Der hatte nun keinen Rückzugsort, sprich andere Wohnung, und keine "draußen" Hobbys, die er auf ihren Feierabend hätte abpassen können. Also schwerer das zu jonglieren.

 

Bei dir versteh ich das aber nicht ganz. Wenigstens 3 Tage in deiner eigenen Wohnung hätten euch sicher gut getan. Auch dir. Ob du da dann auch nur vor Netflix abgehangen hättest, oder whatever, ist dabei fast, fast, zweitrangig. Ein Projekt, so banal es auch sei, macht sich immer besser, um für andere Menschen interessant zu sein. Allein schon weil man Gesprächsthemen hat.
Ohne Rückzugsort hättest zum Beispiel extravagant Kochen lernen können, oder sowas. Die Wohnung auf Vordermann bringen. Irgendwie so. Oder wie angeschnitten ein Hobby (wieder) aufnehmen, das du so anlegst, dass auch du als aktiver Mensch wahrgenommen wirst. Eben nicht nur "der Dude auf der Couch" bist.

bearbeitet von Easy Peasy
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EasyPeasy,

danke!

Was hätte es gebracht, 300 km zu fahren, um dann 3 Tage später wieder 300 km zu fahren. Davon mal abgesehen hat sie mir des öfteren angeboten, zu ihr zu ziehen... Habe ich zwar in Erwägung gezogen, hatte aber Schiss, meine Wohnung aufzugeben. Vielleicht auch ganz gut so, denn es scheint jetzt nicht gerade die Sonne.

Was ist mit dem Kerl passiert, über den du geschrieben hast?

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vor 2 Minuten, Seilwinde schrieb:

Was ist mit dem Kerl passiert, über den du geschrieben hast?

Sie brachte ne offene Beziehung in´s Spiel. Hat im Club mal rumgeknutscht. Aber so richtig abgehoben hat die Idee nie.
Letztlich hat er den Arsch hoch bekommen. Ist jetzt weitgehend wieder beim Alten.
Soweit ich da Einblick habe jedenfalls. Bumse eine ihrer Freundinnen nicht mehr. Die is´n elendes Klatschmaul und hat mir die ganzen Interna da brühwarm aufgetischt.
War immer etwas schräg, wenn er´n vertrauliches Gespräch anleierte, bei dem ich jeweils schon vorher voll im Bilde war und mic entsprechend dumm stellte. ^^


Jedenfalls. Deren Basis war und ist wesentlicher stabiler als du eure hier darstellst.
 

 

vor 8 Minuten, Seilwinde schrieb:

Was hätte es gebracht, 300 km zu fahren, um dann 3 Tage später wieder 300 km zu fahren.

Hast du keine Freunde daheim?
Halt nen längeren Turnus dann. Mal paar Tage - Woche bei ihr, dann 2 Wochen zu Hause. Irgendwie so. Je nachdem.


ob das jetzt noch was bringt.. da würd ich den Ball mal schön flach halten

  • HAHA 2

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Das Ding ist tot, weißt du selber. Da noch Zeit zu investieren, in der Hoffnung, es wieder zu richten - verlockend. 

Aber das ist kein kluges Investment, schon gar nicht, wenn dein Leben eigentlich 300 Kilometer entfernt stattfindet (stattfindet sollte?!?). 

Mami, Mami, sucky, sucky, lovey, lovey ist sicher bequem aktuell, grade vor dem Hintergrund, dass dein eigenes Leben brach liegt. Aber du bist kein Kind mehr, du solltest ein Mann sein. Komm weg von Mamas Zitze!

Stecke deine Zeit in dein Leben, in deine Perspektive und schau nicht zu viel zurück. Alles was du hier weiter investierst, wird sich in ein paar Jahren als Zeit erweisen, die an anderer Stelle besser investiert gewesen wäre.

Aufwachen, Eigenverantwortung, eigens Leben in die Hand nehmen. Und aufhören, in einem gemachten Nest 300 Kilometer entfernt vor deinen Problemen wegzulaufen. 

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EasyPeasy und CareFree,

danke!

An Tot glaube ich noch nicht ganz, sehe ihn aber herannahen.

Wäre ich schon zu ihr gezogen, hätte ich wohl die Arschkarte. 
 

Wäret ihr an meiner Stelle, würdet ihr wahrscheinlich auch überlegen, ob jetzt Distanz Schlüssel zur Krisenbewältigung sein könnte...

Darum drehen sich gerade meine Gedanken.

Aber es ist in Ordnung, wenn ihr alle das Beziehungsende diagnostiziert.... Ist auch leichter, wenn man mit freiem Kopf die Sache liest und nicht selbst involviert ist.

Würde sie mich hassen, wären meine Sachen wohl schon vor der Türe oder sie hätte mir vor ein paar Tagen eine klare Ansage gemacht.

Wenn ich eine Frau nicht mehr in meiner Nähe haben will, sage ich es ihr höflich und bitte sie dann zu gehen oder zu fahren.

 

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vor einer Stunde, Max_well schrieb:

Du bist leider nicht abgehärtet genug, und das mit 39. Ich denke, und hoffe, du hast doch vorher schon ein bisschen Lehrgeld gezahlt, was LTRs angeht, das haben wir doch alle. Wenn nicht, versuche ich es dir hier mal anzudeuten:

Erstmal süß und gut.

Zu viel, zu schnell. Was erwartest du dir davon? Du hast doch deine eigene Männerhöhle, also warum gibst du die auch noch freiwillig auf? Besonders am Anfang der LTR heißt es quality time, nicht quantity. Auf 3-5 Tage reduzieren. Spannende Sachen planen, die Zeit zsm nicht direkt alltäglich werden lassen, wäre hier das Mittel der Wahl gewesen.

Gang zurückschalten, oder wissen wie der Hase läuft, und solche Gespräche nicht zu ernst nehmen. Kommt Zeit kommt Rat.

Zum Rest: Sie suggeriert dir mehrmals, dass das alles zu eng ist aktuell, und trotzdem trittst du die Entscheidung komplett an sie ab:

To do: Wind aus den Segeln nehmen und zwar eigeninitiativ, in deine Männerhöhle zurückkehren, es nächstes mal langsamer angehen lassen und dich immer, aber wirklich immer, primär auf dein Leben und Karriere konzentrieren. Eine Frau kann gerne dazukommen, und mit dir, gemeinsam den Weg gehen. 

Aber nicht die Männerhöhle verlassen, eigenen Weg komplett cutten, und die komplette Lebenswidmung der LTR verschreiben. Ist einfach eine ungesunde Mischung.

Maxwell, ich feier deine Beiträge hier!

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