Ich nehme meine eigenen Gedanken sehr stark wahr - Fluch oder Segen?

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Hallo,

ich bin jemand, dem seine eigenen Gedanken sehr stark bewusst sind.
Manchmal kommt es mir so vor, als ob ich ständig meine eigenen Gedanken vor Augen sehe.
Meistens belastet es mich auch nicht allzu sehr.
Es sind ja nicht unbedingt negative, depressive o.ä Gedanken.  Ich fühle auch selten Spannungen oder Ängste. Eher im Gegenteil, bin meistens sehr entspannt.
Ich merke einfach nur, dass mir alle Vorgänge, meine eigenen Gedanken, aber auch die Kommunikation mit anderen sehr sehr bewusst sind. Ich beobachte förmlich das Geschehen, aus 3. Sicht sozusagen.

Aber ich frage mich schon ewig: Was ist das genau? Warum nehme ich meine eigenen Gedanken immer so bewusst wahr?
Ist das im positiven Sinne Achtsamkeit / Bewusstheit? Oder möglicherweise doch im negativen ein Drang zur Kontrolle, statt mal locker zu lassen?

Übrigens möchte ich hier im Zuge dessen noch eine weitere Frage stellen, statt einen neuen Thread dazu öffnen zu müssen:
Ist ein nachdenklicher Mensch zugleich ein unsicherer Mensch?
Mir kam es so lange vor, als ob viele Menschen Nachdenklichkeit mit Selbstunsicherheit in Zusammenhang bringen?
Was könnte da dran sein?

bearbeitet von Selfman

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Ob es sich bei dir um Unsicherheit handelt, lässt sich nicht sagen, ohne zu wissen, was das für Gedanken sind. Aber alleine der Thread sieht ein bisschen für mich danach aus. Prinzipiell ist das Wahrnehmen der eigene Gedanken aber ein Segen. Es bedeutet, dass du dir deine eigenen Gedanken bewusst bist und im besten Fall auch reflektierst. Bei mir ist es ähnlich und ich habe es lange als Fluch empfunden, weil es bei mir immer um Kontrolle aus Angst ging. Ich denke, dass es aber auch Situationsabhängig ist. Wenn du mit deinem besten Kumpel ein Bierchen trinkst und herumalberst ist ein anderes Bewusstseinslevel gefordert, als wenn du mit deinem Bankberater über die Finanzierung deines Eigenheims redest. Vieles ist Fluch und Segen zugleich. Aber oft ist die Frage, was du daraus machst. Ich halte das Bewusstsein aber für das Fundament für Erfolg, Glück und Selbstreflekion.

bearbeitet von Xoned
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vor 2 Stunden, Xoned schrieb:

Bei mir ist es ähnlich und ich habe es lange als Fluch empfunden, weil es bei mir immer um Kontrolle aus Angst ging.

Wie konntest du das ändern, dass es nicht mehr um Kontrolle und Angst ging? Das Probleme habe ich nämlich sehr häufig...

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Dein bewusstes Denken hat einen großen Einfluss auf dein Leben. Zu entdecken in welchen Situationen man auf welche Mittel zurückgreift, welche Einstellungen diese begleiten und dass alles auch noch reflektieren und hinterfragen zu können, wird dir erheblich bei deiner Persönlichkeitsentwicklung helfen. Du besitzt eine ganz bewusste Verbindung zu dir selber, warum hinterfragst du diese? Nutze sie. Du fragst dich ja auch nicht, warum du Beine oder Arme hast. Du nutzt sie einfach und dass ist das sinnvollste was du machen kannst.

vor 20 Stunden, Selfman schrieb:

Ist ein nachdenklicher Mensch zugleich ein unsicherer Mensch?

Nein. Solange du keine Grübeleien damit meinst. Ein Mensch der über etwas nachdenkt, durchdenkt einen besonderen Um- oder Zustand und die Umgehensweise bzw. deren Auswirkungen und Konsequenzen. 

Grübeleien sind eine in sich selbst drehende Spirale, die nur abwärts führen kann. Keine gute Richtung. Unsicherheit ist hier nur einer der Begleiter.

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vor 7 Stunden, LastActionHero schrieb:

Wie konntest du das ändern, dass es nicht mehr um Kontrolle und Angst ging? Das Probleme habe ich nämlich sehr häufig...

Ich würde dir gerne weiterhelfen, aber das wäre nur nutzloses Gelaber meinerseits. Teilweise verstehe ich selbst nicht, wie ich da raus gekommen bin. Das Einzige was ich sagen kann ist, dass ich emotional so verletzt wurde, dass sich meine Weltansicht rasant geändert hat und ich sehr offen für neue Denkweisen war. Die Verletzung war also mein Segen aber sowas lässt sich eben nicht einfach herbeiführen und könnte auch nach hinten losgehen.

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