Kein Sex mehr nach Abtreibung

17 Beiträge in diesem Thema

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Hallo*,

meine Freundin 26 und ich 39 sind seit einem Jahr zusammen.

Anfangs hatten wir auch sehr viel sex wobei ich immer das Problem hatte das ich zu früh komme (hatte ich bei anderen Frauen sonst nie)

Nach einem halben Jahr Beziehung wurde sie ungewollt Schwanger: wir waren uns beide einig, das wir in de Situation noch kein Kind wollen. Vor allem sie da sie vor einem Jobwechsel stand.

Nach der Abtreibung die jetzt sechs Monate her ist, haben wir so gut wie keinen Sex mehr miteinander. Als ich in sie eindringen wollte blockte sie ab und sagte sie habe panische Angst vor einer erneuten Schwangerschaft.

Mein Vorschlag war zusätzlich zur Spirale noch ein Kondom zu benutzen. Wir haben uns danach noch 3-4 mal mit der Hand befriedigt bzw. sie hat mir einen geblasen. Sonst ergab sich aber nichts bzw.äußert sie sich nicht weiter dazu.

Von ihr kommt in Richtung Sex im Moment gar nichts mehr und ich selbst hadere auch mit mir das ich nicht so lang mit ihr konnte wie ich gewohnt war was mich zusätzlich verunsichert.

Da eine Abtreibung für eine Frau sicherlich doch nicht so einfach zu verarbeiten ist muss ich ihr einfach Zeit geben bzw. soll ich es konkret ansprechen? Direkt nach der Abtreibung war mir die Lust auch erst mal vergangen aber mittlerweile würde ich natürlich wieder mit ihr schlafen wollen

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Vor allem sollte sie das nicht alleine verarbeiten.

Sie soll zu Ihrem Frauenarzt gehen. Er hat die richtigen Kontakte.

Alles Gute! 

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Meinst du ich soll sie konkret ansprechen warum sie keinen Sex mehr haben will im Moment?

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Wollte sie die Abtreibung wirklich selbst? Oder war es eher dein Wunsch? Was waren den die Gründe für diese Entscheidung? 

Klingt, als käme sie nicht so gut damit zurecht. 

Du kannst nicht mehr tun als mit ihr darüber zu reden. Eventuell Therapie wenn es sie wirklich belastet. Aber Sex herbei reden hat noch nie funktioniert 

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vor 2 Minuten, Lb24 schrieb:

Meinst du ich soll sie konkret ansprechen warum sie keinen Sex mehr haben will im Moment?

Ne Abtreibung ist für eine Frau der Hammer. Da spielt alles verrückt.

 

Da kannste mit rationalen Gesprächen gar nix erreichen. Ganz dünnes Eis.

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vor 23 Minuten, scheinheilige schrieb:

Wollte sie die Abtreibung wirklich selbst? Oder war es eher dein Wunsch? Was waren den die Gründe für diese Entscheidung? 

Klingt, als käme sie nicht so gut damit zurecht. 

Du kannst nicht mehr tun als mit ihr darüber zu reden. Eventuell Therapie wenn es sie wirklich belastet. Aber Sex herbei reden hat noch nie funktioniert 

Ja sie wollte das Kind auf keinen Fall. Kam nach der Feststellung beim Frauenarzt in Tränen aufgelöst zu mir das sie auf gar keinen Fall ein Kind will weil sie sich noch nicht bereit dafür fühlt und nach ihrem Studium auch erst mal arbeiten wollte.

Nach einer Woche Überlegung sind wir bei dem Entschluss geblieben! Sie hat sich aber niemanden sonst anvertraut, weder ihren Eltern noch Freundin. Sie wollte erst mit ihrer Patentante (42 Jahre alt) darüber sprechen wozu ich ihr auch geraten habe, weil sich Frauen die selbst ein Kind haben da sicherlich noch mal anders einfühlen können!

Ich liebe sie und sonst ist halt alles Prima bei uns. Hab nur Angst das wir da in eine Spirale kommen aus der es so schnell kein entrinnen gibt

bearbeitet von Lb24

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Gast

Bei einer Abtreibung geschieht natürlich sehr viel mit einer Frau. Viele Frauen stecken es relativ gut weg, wenn der Abbruch wirklich nicht gewollt ist. Allerdings kann es manchmal auch passieren, dass eine Frau es nicht gut verkraftet - auch wenn es gewollt ist. Du musst dir vorstellen, dass es eine hormonelle, psychische und körperliche Achterbahn sein kann und dazu können noch moralische Gewissensbisse kommen. Vielleicht wäre es einfach gut, wenn du mit ihr sprichst und vllt ein Gespräch bei profamila anregst. Mit sprechen meine ich eine Kommunikation in Ich-Botschaften ohne Vorwürfe (soll nicht bedeuten, dass du ihr welche machst, aber Sätze können sehr schnell so klingen): "Ich fühle, dass dich die Situation X beschäftigt. Liege ich richtig?" oder "Ich würde dir gerne Lust bereiten, merke aber, dass dich etwas beschäftigt. Stimmt das?"

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Hallo*,

 

vor ein paar Tagen nach diesem Post habe ich sie abends gefingert bzw.sie mir Abends und am folgenden Morgen einen geblasen.

Ich habe etwas die Initiative übernommen bzw.schien sie auch Lust zu haben und schrieb mir auch am selben Tag das sie es sehr schön mit mir fand.

Generell wird es aber wohl noch ein langer weg weil von ihr ansonsten wenig kommt

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Mal ein Update:

Seit zwei Wochen kommt von ihr leider wieder gar nichts!

Kaum Zärtlichkeiten, wenig Küsse. Als ich ihr vor ein paar Tagen die Hose schon beim kuscheln fast ausgezogen hatte lag sie nur reglos da und ist nicht drauf eingegangen!

Ich glaube es bleibt nur sie drauf anzusprechen was sie bedrückt, oder wie wir das lösen können wie Becar oben erwähnt hat.

 

 

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Gast botte
vor 40 Minuten, Lb24 schrieb:

Ich glaube es bleibt nur sie drauf anzusprechen was sie bedrückt, oder wie wir das lösen können wie Becar oben erwähnt hat.

Ist der einzige Weg. Ihr habt da ein massives Problem im Raum stehen, habt darüber aber anscheinend noch nicht gesprochen. Elefant im Raum.
Zieh aber mal in Betracht, dass Du als Partner in dieser Situation vielleicht auch nicht der beste Ansprechpartner bist für Sie - eventuell sollte da externe, professionelle Hilfe dazu (Sexualtherapeut?). Is oft leichter, so etwas mit jemand Fremdem, Unbeteiligtem auseinander zu nehmen, als mit jemandem, der einem nahe steht. Dazu muss man aber in der Tat erst einmal benennen und akzeptieren, dass man ein Problem hat.

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vor 19 Minuten, botte schrieb:

Ist der einzige Weg. Ihr habt da ein massives Problem im Raum stehen, habt darüber aber anscheinend noch nicht gesprochen. Elefant im Raum.
Zieh aber mal in Betracht, dass Du als Partner in dieser Situation vielleicht auch nicht der beste Ansprechpartner bist für Sie - eventuell sollte da externe, professionelle Hilfe dazu (Sexualtherapeut?). Is oft leichter, so etwas mit jemand Fremdem, Unbeteiligtem auseinander zu nehmen, als mit jemandem, der einem nahe steht. Dazu muss man aber in der Tat erst einmal benennen und akzeptieren, dass man ein Problem hat.

Danke für deine Rückmeldung! Ich hoff es wird irgendwie wieder.

Hatte mir auch schon alle möglichen Gedanken gemacht woran es liegen könnte.

 

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Ich würde euch beiden eine psychologische Beratung bzw. Unterstützung zum Verarbeiten der Abtreibung empfehlen. Es scheint eineine Bedarf dazu zu geben, von alleine wird es eher länger dauern und vielleicht schafft es eure Beziehung letztendlich schwer drüber zu kommen. Alles gute!

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Am 7.7.2020 um 11:22 , Lb24 schrieb:

Da eine Abtreibung für eine Frau sicherlich doch nicht so einfach zu verarbeiten ist muss ich ihr einfach Zeit geben bzw. soll ich es konkret ansprechen?

Auch wenn man davon überzeugt war und ist, dass das die richtige(re) Entscheidung ist, kann das je nach Frau mit Sicherheit ein drastischer Einschnitt in die Biografie sein. Kann mir gut vorstellen, dass es danach unter Umständen einige Zeit braucht, um sich sortieren zu können. Dass ihr darauf achtet nicht in einen Abwärtsstrudel zu geraten, finde ich gut und wichtig. Wenn sie nicht dazu bereit ist, würde ich erst mal von Penetrationssex absehen und waren, dass die Lust sich wieder erholt und Unbeschwertheit zurückkommt.

Jetzt akut nicht zur Verhütung, sondern zur Körperbeobachtung, wäre vielleicht eine Zyklusbeobachtung mit NFP etwas für sie. Da lernt man (auch als Mann, wenn man Einblicke bekommt) die fruchtbaren und, in eurem Fall wichtiger, die unfruchtbaren Phasen klar zu erkennen. Müsst ihr nicht nutzen, aber vielleicht tut es ihrem Seelenheil gut zu wissen, dass es Tage gibt an denen sie mit Sicherheit nicht schwanger werden kann.

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Am 7.7.2020 um 11:22 , Lb24 schrieb:

Da eine Abtreibung für eine Frau sicherlich doch nicht so einfach zu verarbeiten ist muss ich ihr einfach Zeit geben bzw. soll ich es konkret ansprechen?

Frauen, die abtreiben lassen, haben keinen so guten Charakter.

Außerdem bekommen die nach der Abtreibung schwere Depressionen.

Also schlechter Charakter plus schwere Depressionen.

Kein Wunder, daß da nichts mehr läuft.

  • HAHA 1

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Ist jetzt unpopular opinion: aber wer nach einem halben Jahr nicht die Verantwortung für seine eigene Psyche und sein Wohlergehen übernimmt, nicht einmal mit engsten Vertrauten über mögliche schwerwiegende Ereignisse spricht - da scheint sehr viel mehr im Busch zu sein, als nur das Ereignis "Abtreibung".

Am 7.7.2020 um 11:22 , Lb24 schrieb:

panische Angst vor einer erneuten Schwangerschaft. 

Klingt für mich einfach nach etwas übergreifendem, das sich schon vorher abzeichnete. So eine heftige Reaktion inkl. der Isolation klingt nach etwas anderem und dass es sich dabei nicht nur um die Abtreibung handelt.

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Am 4.9.2020 um 12:03 , DarkTriad schrieb:

Frauen, die abtreiben lassen, haben keinen so guten Charakter.

Außerdem bekommen die nach der Abtreibung schwere Depressionen.

Also schlechter Charakter plus schwere Depressionen.

Kein Wunder, daß da nichts mehr läuft.

Und im Ü-Ei sind immer nur Schlümpfe, wenn es sich dumpf anhört 🙄 

Natürlich sollte man eine Abtreibung nicht handhaben wie das Wechseln seiner Socken, jedoch ist es manchmal sinnvoll das Kind nicht auszutragen, denn ansonsten produziert man den nächsten Menschen, der sich ungeliebt fühlt und nicht auf sein Leben klar kommt (und hier im Forum landet - kleiner Scherz 😉). 
Meiner Meinung nach erkennt man „schlechte“ Menschen, indem sie bewusst auf Verhütung verzichten und diese Risiken eingehen, weil es ihnen egal ist.

Ich glaube aber auch, dass da beziehungstechnisch noch etwas anderes im Argen liegt. 
 

 

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Gast
Am 4.9.2020 um 12:03 , DarkTriad schrieb:

Frauen, die abtreiben lassen, haben keinen so guten Charakter.

Außerdem bekommen die nach der Abtreibung schwere Depressionen.

Also schlechter Charakter plus schwere Depressionen.

Kein Wunder, daß da nichts mehr läuft.

Ein Mann, der einer Frau unterstellt, dass sie einen schlechten Charakter hat, nur weil sie abtreibt und gleichzeitig eine schwere Depression prophezeit, hat einen echt schlechten Charakter.

Da liegt wohl einiges im Argen. 🙄

Nur mal um entgegenzuwirken, falls hier welche durch Googlesuche darauf stoßen: Nein, die Frau hat dadurch keinen schlechten Charakter, sondern ist oftmals verzweifelt und trifft eine sehr schwere Entscheidung. Die wenigsten Frauen leiden nach eine Abtreibung an schweren Depressionen, sondern leben danach sehr gut ihr Leben weiter. Jede Frau verarbeitet das anders (jeder Mann übrigens auch).

 

 

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