Warum enden so viele LTR / Ehen in einem Häuschen (meist am Stadtrand)?

352 Beiträge in diesem Thema

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vor 1 Stunde, pMaximus schrieb:

Wie kommst du drauf bzw kannst diese prätentiöse Unterstellung damit untermauern? 

Prätentiös^^?

Du denkst halt total schwarz-weiß. (Oder tust nur so, um bewusst zu triggern.) 

Entweder gehört man dazu:

vor 2 Stunden, pMaximus schrieb:

Männer sind, die sich über ihr eigenes Potential bewusst sind bzw. genau wissen wie sie auf dem Datingmarkt gefragt sind. 

Dann will man das hippe Leben in der Stadt und Karriere machen. Von dir so formuliert, als sei diese Variante definitiv zu bevorzugen.


Oder man gehört dazu:

vor 2 Stunden, pMaximus schrieb:

andere Konsorten in meinem Bekanntenkreis, die in ihrem Leben nur 2-3 Beziehungen bislang hatten und genausoviele Sexualpartner, die liebend gerne sich knechten lassen würden für die "perfekte" Ehefrau

Merkste doch sicher selbst, auch wie du wertest, oder?

 

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Ich hätte gern ein Haus irgendwo auf einer Insel Ohne Menschen. Oder eine Hobbit Höhle mit großer Speisekammer, gern auch zur Miete, hat man wenigstens keine Kosten wenn mal wieder die Straße ausgebaut wird oder die Abwasserleitungen saniert werden.... 

 

Hat alles sein Vor und Nachteile, ich würde nicht mehr nach Berlin City ziehen. Speck Gürtel oder  Brandenburg wäre aber denkbar. Am Land ist alles etwas entspannter, in der Stadt hat man hingegen mehr Auswahl. Man kann auch in der Stadt ländlich wohnen, das ist aber dann wenn man kaufen will teurer als am Land. 

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Woher kommt eigentlich die Annahme, dass jeder Mann der mit seiner Familie auf dem Land lebt, von einer Frau dazu ,,geknechtet" wurde? 

bearbeitet von Awakened
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Kommt auf die Umstände an. Viele vom Land wollen eher in die Stadt. Städter eher anders rum.

Ist halt des Neue/Unbekannte.

In Berlin treffe ich aber trotzdem viele Leute, die nach Monaten / Jahren keine Lust mehr auf diesen Moloch haben.

Will auf lange Sicht auch raus aus der Stadt. Entschleunigen. Brauche keine 24/7 Action. Hatte ich schon. Wir dem Gro der jungen Hüpfer auch so irgendwann gehen

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vor 22 Minuten, Awakened schrieb:

Woher kommt eigentlich die Annahme, dass jeder Mann der mit seiner Familie auf dem Land lebt, von einer Frau dazu ,,geknechtet" wurde? 

Zitat

Woher kommt eigentlich die Annahme, dass jeder Mann der mit seiner Familie auf dem Land lebt, von einer Frau dazu ,,geknechtet" wurde? 

"Landsknecht". Do you know it?

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vor 9 Stunden, AlphaMX schrieb:

Und die Stadt bietet heute doch so viel mehr

Wie groß ist Deine Wohnung, und wann hast Du Dich gegen das Haus entschieden?

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vor 4 Stunden, Elisa_Day schrieb:

Prätentiös^^?

Du denkst halt total schwarz-weiß. (Oder tust nur so, um bewusst zu triggern.) 

Entweder gehört man dazu:

Dann will man das hippe Leben in der Stadt und Karriere machen. Von dir so formuliert, als sei diese Variante definitiv zu bevorzugen.


Oder man gehört dazu:

Merkste doch sicher selbst, auch wie du wertest, oder?

 

Ist es besser, wenn ich sage "manche Männer und Frauen tendieren dazu" ? 😄

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vor 18 Stunden, pMaximus schrieb:

Ich feiere irgendwie die Leute, die sich dem sozialen und gesellschaftlichem Dogma nicht beugen wollen. 

PMax - ich sehe dieses vermeintliche „Dogma“ gar nicht mehr so am Werk. Das Bild vom schicken, urbanen, hoch qualifizierten Hipster, der in der großen Stadt wohnt, was cooles macht und zwischen seinen Backpacker-Urlauben reichlich Zeit hat, sich um die Frauen zu kümmern, ist doch in der Zwischenzeit ein ebenfalls sehr verbreiteter Topos. Schau doch mal, worum sich Film, Fernsehen und Werbung heuer in vielen Fällen drehen. Matthias Schweighöfer wohnt meist nicht auf dem Land.

Von daher würde ich mal rückfragen, ob Du da nicht selbst einem Gegendogma erlegen bist? Dass es in der Vorstadt maximal nur dann irgendwie interessant sein könnte, wenn ne frustrierte Ehefrau im Tatort ihren Mann betrügt?

Für mich sind das einfach ‚life choices‘. Die man für sich so treffen kann, bei denen ich mich aber nicht über Leute erheben würde, die anders entscheiden.

bearbeitet von botte
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vor 10 Stunden, Geschmunzelt schrieb:

Wie groß ist Deine Wohnung, und wann hast Du Dich gegen das Haus entschieden?

Warum? 65m² Neubau mit Balkon, Innenstadt, 900 warm. Mit meinem Beruf 5min Fußweg von der Wohnung entfernt, habe ich mich (vorerst) gegen ein sicher schönes Haus (im Grünen) und hohem Verkehrs-, Putz-, Reperatur- und Zeitaufwand etc. entschieden. So komme ich jetzt noch schnell gesund zu Fuß ins Gym, Bars, Restaurants, Parks, Frauen und Kultur etc. und spare jede Menge Treibstoff (fürs Motorrad 😛 und ab und zu Reisen) und habe erstmal keine Kredite an der Backe. Ergo bin ich doch eigentlich unabhängiger und freier in meiner Lebensführung. Vielleicht ändert sich das ja noch irgendwann, wenn ich eben mit der passenden Frau "häuslicher"(?) werde und siedle. Ich wollte mir mal die Gründe von den Hausbesitzern in einer LTR schildern lassen, wie es soweit kommen konnte. Oder geht es doch darum, eine Beziehung mit viel Material und Aufwand zu zementieren bzw., etwas überspitzt formuliert, gar den abflachenden SMV der Frau noch schnell zu vergolden? Nicht böse gemeint, jeder wie er möchte.

 

vor 11 Stunden, Awakened schrieb:

Woher kommt eigentlich die Annahme, dass jeder Mann der mit seiner Familie auf dem Land lebt, von einer Frau dazu ,,geknechtet" wurde? 

Geknechtet klingt so negativ. Dieser Thread soll keine Anleitung zum Frauen bashen werden! Wahrscheinlich schaffen das Langfristprojekt "Haus" die Frau und der (umprogrammierte?) Mann nur gemeinsam. Haus vermittelt ja auch viel Sichherit und Standfestigkeit, was eher den Bedürfnissen der Frau näher kommt. Wie schon geschrieben: "Happy Wife, happy life" - vielleicht ist das ja der Sinn des Mannes, für Frauen alles zu geben und glücklich zu machen um damit ebenfalls glücklich zu sein? Aber ist das Glück vielleicht eher doch nur Status und Konsum oder ist die Lebensqualität mit Haus tatsächlich so viel besser, dass es alles andere Negative (auch der eigenen Umwelt gegenüber, die man ja durch den Mehrverkehr mehr belastet) aufwiegt?

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@AlphaMX - wichtig ist doch, dass Deine derzeitige Lebensführung Deinen derzeitigen Bedürfnissen sehr entgegen kommt. Scheint so zu sein!

Was die "Umprogrammierung" betrifft.... irgendwann willste vielleicht auch als Mann mal längerfristige Projekte ausstemmen. Kinder zum Beispiel sind nichts, was ausschliesslich und immer nur Frauen wollen. Männer haben da durchaus auch Freude dran. Und wenn das ein Schritt ist, den Du gehen möchtest, dann wirst Du sehen, dass viele von den Dingen, die Du derzeit für erstrebenswert hältst, Dir auf die Füße fallen. Dann tut's das Motorrad nicht mehr, sondern der Sharan. Und der muss möglichst direkt vor Haus stehen. Dann willste die Familieneinkäufe nicht immer in den dritten Stock tragen. Dann willste nicht, dass den Kindern in Deiner 65qm-Wohnung in den Sommerferien die Decke auf den Kopf fällt, und bist froh, wenn die einfach draussen spielen können, ohne dass Du Dir ständig sorgen drum machen musst. Also die Entscheidung für Kinder ist da durchaus ein ziemlicher Treiber für Stadt-vs-Land. Und die wird dem Mann nicht immer nur von der Frau aufgedrückt. Und so ein Haus nach den eigenen Vorstellungen zu bauen und einzurichten kann auch durchaus ein geiles Projekt sein. Dachte ich auch nicht, aber wo ich dann mal eins hatte, fand ich's ziemlich befriedigend, mir Dinge so einzurichten, wie ich es will.

Wenn das für Dich derzeit noch keine Argumente sind, ist doch alles OK. Kann sich aber ändern. Ist hier im Forum nicht so vertreten die Ansicht, weil's hier natürlich für durchschnittlich 24jährige darum geht, das Studium fertig zu bekommen und endlich mal überhaupt bei ein paar Frauen zum Stich zu kommen. Von daher ist das Forum hier eventuell nicht der richtige Ort, um eine ausgewogene Antwort zu bekommen. Trink mal ein, zwei Bierchen mit Freunden oder Kollegen, die den Schritt gemacht haben vor ein paar Jahren, und frag sie wie es aussieht. 

Zur Langfrist mit Frauen, auch nach Abschluss gemeinsamer Großprojekte, würde ich mal hierhin verweisen

 

bearbeitet von botte
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Hallo,

 

mit kleinen Kindern ist es einfach schöner im Grünen zu wohnen. Ob man sich so etwas leisten kann oder will sollte man mit seinem Steuerberater besprechen.

 

Ich wohne ja in einer Kleinstadt und all die glücklichen Beziehungen mit Ihren Eigenheimen kollabieren spätestens wenn das Kind dann aus dem Haus ist. Abgesehen davon, dass man so ein großes Haus zu zweit nicht mehr braucht.

Wohl dem der dann das Haus bereits ab bezahlt hat um mit dem Verkaufserlös seine frisch geschiedene Ehefrau auszuzahlen.

 

LG Hulahoop

 

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vor 53 Minuten, Masterthief schrieb:

Das ist auch für mich der entscheidende Punkt. Ich habe einfach ein Thema mit gefühlten oder tatsächlichen Abhängigkeiten.

Aber siehst du die Mietzahlungen nicht auch als (sogar lebenslange) Abhängigkeit? Irgendwem ist man immer verpflichtet, ob dem Vermieter oder der Bank. 
 

Geerbte Immobilien mal ausgenommen. Aber auch für deren NK braucht man Geld.

bearbeitet von Elisa_Day

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vor 4 Minuten, Elisa_Day schrieb:

Aber siehst du die Mietzahlungen nicht auch als (sogar lebenslange) Abhängigkeit? Irgendwem ist man immer verpflichtet, ob dem Vermieter oder der Bank. 

Eine Mietwohnung (und Vermieter) lassen sich schneller und einfacher austauschen als ein gekauftes Haus.

 

vor 31 Minuten, Doc Dingo schrieb:

 Frauen die Atmen sind die schlimmsten Bitches btw

Alle Frauen, die regelmäßig fremdgehen, haben gemeinsam, dass sie atmen.

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vor 9 Minuten, Awakened schrieb:

Alle Frauen, die regelmäßig fremdgehen, haben gemeinsam, dass sie atmen.

Alle Amokläufer haben vor ihrem Amoklauf mal Brot gegessen.

Ontopic:......öhm.....Haus....?

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vor 1 Stunde, AlphaMX schrieb:

Wahrscheinlich schaffen das Langfristprojekt "Haus" die Frau und der (umprogrammierte?) Mann nur gemeinsam. Haus vermittelt ja auch viel Sichherit und Standfestigkeit, was eher den Bedürfnissen der Frau näher kommt. Wie schon geschrieben: "Happy Wife, happy life" - vielleicht ist das ja der Sinn des Mannes, für Frauen alles zu geben und glücklich zu machen um damit ebenfalls glücklich zu sein? Aber ist das Glück vielleicht eher doch nur Status und Konsum oder ist die Lebensqualität mit Haus tatsächlich so viel besser, dass es alles andere Negative (auch der eigenen Umwelt gegenüber, die man ja durch den Mehrverkehr mehr belastet) aufwiegt?

Ich wollt mich jetzt eigentlich selbst zitieren, ist am Handy aber immer so nervig. Daher in Kurzform noch mal - scheint untergegangen zu sein (oder es will keiner glauben^^): Bei uns war der Mann die treibende Kraft auf dem Weg zum Haus. Haus liegt so günstig, dass ein Auto verkauft werden konnte. Kosten fürs Haus werden 50:50 geteilt. 
Und ja, ich kenn niemanden, der sein Haus allein abzahlt. Das geht idR nur zu zweit. Ausnahmen bestätigen natürlich wie immer die Regel.
Ob man sich so langfristig binden will, an Haus, Ort, Mensch, Kreditgeber, muss jeder selbst entscheiden. Der eine Weg ist aber nicht automatisch besser als der andere.

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@Elisa_Day fandest du diese treibende Kraft deines Mannes besonders sexy? Hat sich eure Beziehung und das Sexleben dadurch intensiviert / verbessert? Oder ist diese dauernde Verfügbarkeit, Sicherheit ggf. ein Abtörner, wie hier manche postulieren? Danke!

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vor 3 Minuten, Elisa_Day schrieb:

Zu sehen, wie handwerklich begabt ein Mann ist und das meiste selbst regelt

Genau...

Idee: Mann zahlt 50%, Frau auch. Wunderbar.

Praxis: Sie richtet 90% der Räume ein. Ihr Scheiß findet sich selbst in Deinen Schränken und auf Deinem Schreibtisch werden die Sachen verstellt...

Idee: Mann zeigt, was er alles kann. Das ist sexy.

Praxis: Mann schuftet drei Stunden und versucht, etwas ohne das passende Spezialwerkzeug der Fachfirmen unter Fluchen halbwegs hinzukriegen, was mit ordentlichem Equipment die halbe Zeit gedauert hätte und in besserer Qualität gemacht wäre. Firma nur leider zu teuer, Kredit und so. Frau: Das hast Du so toll gemacht! Soll ich Dir ein Wasser bringen? Glückwunsch zur Nebentätigkeit als Hausmeister mit Bereitschaft zu allen Zeiten.

Popcorn nachfüll.... :D

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Ich vermute der Grund warum beim Thema Haus / Kind auch viele Beziehungen plötzlich wieder auseinandergehen ist, bei solchen Themen muss man halt wirklich als Team funktionieren und auch mal eigene Befindlichkeiten hinten anstellen. Bringt nix wenn das nur einer macht. Und in diesem Kontext merken halt viele "oh, klappt doch nicht." Weil in solchen Situationen die Teamfähigkeit doch nicht so gewährleistet ist wie man es sich wünschen  oder brauchen würde oder weil einer von beiden dann doch noch seine Extrawurst auf Kosten des anderen haben möchte.

 

vor 3 Minuten, perfect10 schrieb:

Genau...

Idee: Mann zahlt 50%, Frau auch. Wunderbar.

Praxis: Sie richtet 90% der Räume ein. Ihr Scheiß findet sich selbst in Deinen Schränken und auf Deinem Schreibtisch werden die Sachen verstellt...

Idee: Mann zeigt, was er alles kann. Das ist sexy.

Praxis: Mann schuftet drei Stunden und versucht, etwas ohne das passende Spezialwerkzeug der Fachfirmen unter Fluchen halbwegs hinzukriegen, was mit ordentlichem Equipment die halbe Zeit gedauert hätte und in besserer Qualität gemacht wäre. Firma nur leider zu teuer, Kredit und so. Frau: Das hast Du so toll gemacht! Soll ich Dir ein Wasser bringen? Glückwunsch zur Nebentätigkeit als Hausmeister mit Bereitschaft zu allen Zeiten.

Popcorn nachfüll.... 😄

Sind das deine persönlichen Erfahrungen?

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vor 4 Stunden, botte schrieb:

PMax - ich sehe dieses vermeintliche „Dogma“ gar nicht mehr so am Werk. Das Bild vom schicken, urbanen, hoch qualifizierten Hipster, der in der großen Stadt wohnt, was cooles macht und zwischen seinen Backpacker-Urlauben reichlich Zeit hat, sich um die Frauen zu kümmern, ist doch in der Zwischenzeit ein ebenfalls sehr verbreiteter Topos. Schau doch mal, worum sich Film, Fernsehen und Werbung heuer in vielen Fällen drehen. Matthias Schweighöfer wohnt meist nicht auf dem Land.

Von daher würde ich mal rückfragen, ob Du da nicht selbst einem Gegendogma erlegen bist? Dass es in der Vorstadt maximal nur dann irgendwie interessant sein könnte, wenn ne frustrierte Ehefrau im Tatort ihren Mann betrügt?

Für mich sind das einfach ‚life choices‘. Die man für sich so treffen kann, bei denen ich mich aber nicht über Leute erheben würde, die anders entscheiden.

Ich rede aber nicht vom „Hipster“ Leben in einer Großstadt. Abgesehen davon sind Hipster für mich sowieso ein komisches Volk. 
 

Es ging lediglich darum, dass die meisten Freunde von mir aus meiner alten Studentenzeit und Stadt, aber auch teilweise aus Wien nun mittlerweile häuslich geworden sind bzw viele meiner männlichen Freunde in den letzten Jahren durch die Abfindung einer monogamen Beziehung sich entweder ein wenig knechten lassen oder sich selbst etwas vorlügen. 
Ersteres, weil zum Beispiel ein richtig guter Kumpel von mir sich seit ca. 2 Jahren nicht mehr meldet, weil er bereits als frisch vergebener Junggeselle auf meiner Hausparty (und später im Club) extrem offensiv mit Freundinnen von mir geflirtet hat. Das haben dann auch die Freundinnen seiner Freundin gesehen und es folgte anschließend die Katastrophe bzw „schützt“ er sich seitdem „vor mir“ weil es dann immer heißt „der PMAX umgibt sich immer mit lauter insta hoes herum und feiert viel“. Ich mein come one, seriously? Ich bin schuld bzw die HBs, nur weil mein Kumpel unter Alkoholeinfluss etwas geflirtet hat? 
 

ein anderes Beispiel: anderer sehr guter Freund von mir. Wollte seit dem Studium und nach bis auf ein paar Jahren zuvor mit mir gemeinsam nach Wien ziehen, in eine gemeinsame WG. Weil, Wien geile Stadt, extrem gute Kulinarik, viel Kultur und natürlich viele hübsche Mädels. Was ist passiert? Er lernt seine jetzige Freundin kennen. Eine vom Land. Langer Rede kurzer Sinn: aktuell redet er sich selbst ein, dass die „Wien Phase“ vorbei ist und er vieeeeeeel lieber am Land wäre oder zumindest in meiner ehemaligen Studenten- Kaff Stadt weil er hat die Liebe seines Lebens gefunden und das ländliche Leben sei doch alles „gemütlicher“. Ja genau, gemütlicher. Männer lassen sich so einfach in die Comfortzone pressen, solange die Partnerin es so will. Früher fand er auch regelmäßig gut angezogene Mädels heiss. Also Frauen, die mal beim ausgehen High Heels tragen, enges Sommerkleid etc. und aktuell? Ne ne, weil seine Freundin NIE, und ich meine wirklich noch NIE high heels getragen haben, findet er es auch nicht mehr schön 😂😅

 

noch ein Beispiel aus meinem Freundeskreis: ebenfalls ehemaliger guter (Party-) Freund von mir. Was ist passiert? Er lernte seine jetzige Ehefrau durch Tinder kennen. Sie, höchst Manipulativ,, drängt ihn erst zur Hochzeit und danach zu zwei Kindern und dazu umleistbaren Lifestyle. Sobald die Kinder da waren, wurde er geknechtet. Wenn ich all seine Story hier erzählen würde, würde das Forum explodieren 😂. Da sind fliegende Teller gar nichts. Von ausgetauschtem Haustürschloss bishin zu dass seine Frau mir und meinen Freunden einen 3er vorgeschlagen hat, war alles dabei.
Aktuell: „Darf“ er keinen Kontakt mehr mit uns haben, weil sie angepisst war dass wir alle bis auf ihn, einen akademischen Hintergrund haben und wir dabei so „arrogant“ wären was absoluter Nonsens ist. Der Typ war einer unserer besten Freunde. Leider sehen wir ihn nur mehr durch Instagram, wie scheinbar schön sein Leben doch ist mit Frau, Kindern, Haus und jedes Wochenende Urlaub irgendwo auf der Welt - ansonsten ist seine Frau unglücklich. Das hat sie selbst so geäussert.
 

aus Wien kenne ich auch einen Typen. Hatte in seinem Leben 2 Beziehungen. Trifft zufälligerweise seine erste Jugendliebe wieder, die sich wohlgemerkt aber im Gegensatz zu ihm in den letzten Jahren extrem ausgelebt hat in Wien (angeblich über 100 lays) (beide stammen vom Land), und redet ihm jetzt ein von Häuslichkeit, Familienplanung usw. Schwanger ist sie jetzt natürlich auch geworden, von ihm. Der Typ tut mir halt echt leid, weil er seine besten männlichen Jahre dadurch vergeudet. 
 

ich weiß nicht wie es bei euch in Deutschland ist. Aber hier in Ö. Folgen sehr viele Menschen dem Model des Landlebens bzw. ab 30 sofort Kinder, Haus und Familie zu gründen. Weil dann ist es ja „verwerflich“ wenn man ab einem gewissen Alter noch feiern geht bzw sich andauernd „insta hoes“ fischt. Hat mir mal ein entfernter Bekannter vorgeworfen 😂, der selbst mit 30 auf einem Kredit bereits sitzt den er ein Leben lang abbezahlen muss. 
 

Das sind für mich keine „choices“, sondern Leute die sich den sozialen und durchaus gesellschaftlichen Dogmen und Druck fügen wollen. 
 

bearbeitet von pMaximus
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vor 2 Stunden, Elisa_Day schrieb:

Aber siehst du die Mietzahlungen nicht auch als (sogar lebenslange) Abhängigkeit? Irgendwem ist man immer verpflichtet, ob dem Vermieter oder der Bank. 
 

Geerbte Immobilien mal ausgenommen. Aber auch für deren NK braucht man Geld.

Doch, natürlich sind jedwede Zahlungsverpflichtungen Abhängigkeiten.

Aber Mietzahlungen kann ich auf geänderte Lebensumstände anpassen durch Umzug.

Klar könnte man auch Besitz wieder verkaufen, ist aber aufwändiger.

Dazu kommt der Punkt, dass ich nicht die Qualität kaufen könnte, die ich derzeit mieten kann.

 

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