Warum enden so viele LTR / Ehen in einem Häuschen (meist am Stadtrand)?

309 Beiträge in diesem Thema

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vor 4 Minuten, TimComeOn schrieb:

Warum?

Stell zuerst mal die Frage richtig: warum sollen sie das wollen? Was haben sie davon? 

Mein Schwiegersohn verdient zwar gut, aber auch er sagt: wenn wir ein Kind bekommen, dann nicht in Deutschland. 

bearbeitet von Yaёl

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vor 2 Stunden, Lance-Hardwood schrieb:

Ich behaupte immer, ein(!) Blo... sloppy Blowjob von ner vorzeigbaren Tinderella hätte gereicht und die hätten sich auf so einen Scheiß nie eingelasse...

ooo, was du nicht sagst! Typische Reaktionen darauf:

"Ich will nicht mein ganzes Leben für Sexabenteuer verschwenden!" 

"Ich bin schon 35 und will was Festes!"

"Immer diese Dates, wo nichts Seriöses entsteht - mir reicht's!"

usw. usf.

Hast bestimmt auch so was von deinen Kumpels gehört?

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vor 20 Minuten, Yaёl schrieb:

Vor 30 Jahren galt es: Alles liegt an dir und wie du das Kind erziehst und was du ihm vorlebst. UND es hat im großen und ganzen funktioniert. Aber mit der Zeit immer weniger. Heute kannst du der beste Vater der Welt sein und dein Kind kann dir mit ca.14-15 sagen, "verpiss dich, Papa, ich will nichts von dir wissen."

Bitte mal Begruendung: warum, denkst Du, ist das heute anders?

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vor 24 Minuten, botte schrieb:

Bitte mal Begruendung: warum, denkst Du, ist das heute anders?

Das ist nicht das Thema des Threads. Ich habe schon in einem anderen Thread geschrieben: der Mensch ist ein adaptives Wesen und heute ganz anders als vor 30 Jahren.

Wir sind inzwischen sehr sehr wählerisch geworden. Wir wissen ganz genau, was wir wollen bzw. nicht wollen und machen keine Kompromisse mit Lebensqualität. Eine Familie aufrechtzuerhalten, nur "weil  es sich so gehört" - das geht nicht mehr, wir sind quasi verpflichtet glücklich zu sein, sonst werden wir für unsere andere, glücklichen Mitmenschen einfach unerträglich. Besonders Kinder sind in dieser Hinsicht gnadenlos: wenn sie merken, dass Mama und Papa nicht glücklich sind, belügen sich selbst und machen eine gute Miene beim schlechten Spiel, spüren sie es sofort  - mit allen Konsequenzen. 

Heute hat jeder sein ganz persönliches und individuelles Programm, die Wege können sich jederzeit trennen, jede Beziehung kann von heute auf morgen ihren Bestand verlieren, und dein Kind kann sich für eine Sichtweise und Philosophie entscheiden, die sich mit der deinen überhaupt nicht deckt. Das heißt, du kannst  20 deiner besten Jahre fürs Kind opfern und bekommst am Ende null komma nichts zurück, außer Enttäuschung. Es muss nicht unbedingt so geschehen, vielleicht hast du Glück, aber die allermeisten wollen mehr oder weniger "sicher investieren" und gehen das Risiko nicht ein. Um weder sich selbst unglücklich zu machen noch zusätzlich unglückliche Kinder in die Welt zu setzen.

Und noch mal am Rande: vergleiche, die Kosten für ein Kind vor 30 Jahren und jetzt. Wie viel kostet heute der Wohnraum? Wie viel kostet eine Privatschule? Weitere Posten will ich nicht aufzählen..

bearbeitet von Yaёl

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vor 49 Minuten, Yaёl schrieb:

Meine ältere Tochter wird im Januar 30 und die jüngere im April 29.

Beide wollen keine eigenen Kinder.  Sohn meines Ex-LTRs (37, Lehrer) will auch keine. Und so ungefähr jeder zweite. Schau mal selbst hier im Forum den Ü30er Bereich an: laute Kinderlose, die auch so bleiben wollen.

Du, mir musst du das nicht sagen, ich möchte keine Kinder.
Ich wundere mich nur, dass du so gegen Kinder bist, aber selbst welche hast. 

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vor 14 Stunden, Yaёl schrieb:

du kannst  20 deiner besten Jahre fürs Kind opfern und bekommst am Ende null komma nichts zurück, außer Enttäuschung. Es muss nicht unbedingt so geschehen, vielleicht hast du Glück, aber die allermeisten wollen mehr oder weniger "sicher investieren" und gehen das Risiko nicht ein. Um weder sich selbst unglücklich zu machen noch zusätzlich unglückliche Kinder in die Welt zu setzen.

Ja, wenn ich mich für ein Kind, eine Beziehung oder was auch immer nur dann entscheiden kann, wenn es eine "sichere Investition" ist, dann sollte ich in der Tat die Finger davon lassen. Ist ne Einstellung, die man auch sonst hier im Forum sehr verbreitet vorfindet: Kontakt mit Frauen bitte nur, wenn der Lay möglichst garantiert ist (high gain), die Frau aber bitte nicht sicker ist als auf ihren Fotos und hinterher auch keine Ansprüche stellt (low risk). Dasselbe hier in grün, nur halt in Bezug auf Kinder. Kannst so machen, versperrt Dir aber halt gewisse high gain-Optionen in Deinem Leben. Und ist alles andere als zwingend.

vor 14 Stunden, Yaёl schrieb:

Und noch mal am Rande: vergleiche, die Kosten für ein Kind vor 30 Jahren und jetzt. Wie viel kostet heute der Wohnraum? Wie viel kostet eine Privatschule? Weitere Posten will ich nicht aufzählen..

Unter finanziellen Aspekten betrachtet sind Kinder und Familie eh Verlustgeschäfte, zumal Kinder ja heute nicht mehr für ihre greisen Eltern und Großeltern sorgen: Aber auch hier: ist Dein Weg, Lebensentscheidungen nur nach finanziellem Outcome zu betrachten. Aber zwingend ist das nicht.

Ob und warum Kinder heute so viel undankbarer sein sollten als noch vor 30 Jahren, haste aber nicht beantwortet. Da wird wohl auch nichts kommen, denke ich. Nebenbei haben 15jährige ihre Eltern vermutlich schon immer als verstocktes, unverständiges Alteisen betrachtet. Kann mich nicht erinnern, dass das anders gewesen wäre in den 80ern.

Edit: Was ich aus Deinem Post heraus lese, ist vor allem eine Überforderung im Anbetracht zwischenmenschlicher Beziehungen. Einer Überforderung, die Dich dazu bringt, dicht zu machen und zwischenmenschliche Beziehungen auf eine reine Handelsware zu reduzieren - selbst die Beziehung Eltern/Kind. Denn den Wert einer Hnadelsware kann man vermeintlich genau berechnen, und insbesondere kann man von einem Handel einfach und schmerzfrei zurücktreten. Guess what - das hat zwei Seiten. What you give is what you get.

bearbeitet von botte
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Nur mal so als kurzen Einwurf, weil so wild diskutiert wird, warum man denn Haus und Kinder braucht:

Die hochgepriesene Unabhängigkeit, sein-eigenes-Leben-gestalten, individuell immer das beste für sich herausholen, YOLO usw... - das sind absolut neuzeitliche Gedanken. Eine Familie gründen und ein sicheres Zuhause schaffen, das gibts schon seit tausenden Jahren.

Da kann man genauso umgekehrt fragen: Warum will heute keiner mehr Kinder und ein eigenes Heim?

Positiv wäre jetzt eine Antwort:
Wir haben uns gesellschaftlich weiterentwickelt und erkannt, dass man das für dein Lebensglück nicht braucht.
Und haben uns evolutionär von unserer biologischen Programmierung gelöst.

Wobei - Stichwort "biologische Triebe überwinden": Jedes Wochenende auf die Jagd nach neuen Frauen zu gehen... hmm, OK, anderes Thema

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vor 21 Stunden, botte schrieb:

Ob und warum Kinder heute so viel undankbarer sein sollten als noch vor 30 Jahren, haste aber nicht beantwortet.

Doch, habe ich beantwortet: der Mensch als Spezie hat sich im Laufe der letzten 30 Jahre sehr verändert. Wir alle sind viel wählerischer, anspruchsvoller und sensibler geworden.

Die Ansprüche der Kinder sind enorm gewachsen. Sie sind nicht nur anspruchsvoller geworden, sondern auch viel empfindlicher. Einfach fürsorgliche und gute Eltern reichen ihnen nicht mehr aus. Sie wollen, dass diese Eltern dazu auch noch miteinander glücklich sind, und zwar nicht nur in den ersten 3 Jahren nach der Hochzeit. Ist es nicht der Fall, spüren sie es sofort, und da beginnen Probleme...

///Unter finanziellen Aspekten betrachtet sind Kinder und Familie eh Verlustgeschäfte, ///

Das sind nicht nur rein finanzielle Aspekte, sondern eine enorme Einschränkung der Freiheiten und Entfaltungsmöglichkeiten. Du bist an alles mögliche gebunden: Ort, Arbeitsplatz, Schule, usw. Und was am schlimmsten ist - an deiner Ehefrau, mit der du nur einige Male im Jahr Sex hast, wenn überhaupt. Weggehen kannst du nicht, denn das Kredit für das Häusele müsst ihr beide abzahlen. 

bearbeitet von Yaёl
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Starke Ansage! Kannst du deine Aussagen etwas mehr belegen oder sind das deine persönlichen Beobachtungen?

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vor 1 Stunde, Yaёl schrieb:

Doch, habe ich beantwortet: der Mensch als Spezie hat sich im Laufe der letzten 30 Jahre sehr verändert. Wir alle sind viel wählerischer, anspruchsvoller und sensibler geworden.

Nee, nee. Auf der Zeitskala ändern sich vielleicht kulturelle Trends, aber ganz sicher keine gesellschaftlichen Grundlagen und schon gar keine Spezies. Du als very special Snowflake bist sensibler geowrden? OK, vielleicht.

vor 1 Stunde, Yaёl schrieb:

Die Ansprüche der Kinder sind enorm gewachsen. Sie sind nicht nur anspruchsvoller geworden, sondern auch viel empfindlicher. Einfach fürsorgliche und gute Eltern reichen ihnen nicht mehr aus. Sie wollen, dass diese Eltern dazu auch noch miteinander glücklich sind, und zwar nicht nur in den ersten 3 Jahren nach der Hochzeit. Ist es nicht der Fall, spüren sie es sofort, und da beginnen Probleme...

Die soziologische Forschung sieht diese von Dir behaupteten Trends leider nicht. Aus der Shell-Studie 2019 (die leider nur 18 Jahre zurück geht):

"Seit 2002 nimmt der Anteil Jugendlicher, die ein positives Verhältnis zu den Eltern haben, stetig zu: Vier von zehn Jugendlichen (42%) kommen bestens mit ihren Eltern aus, die Hälfte (50%) kommt trotz gelegentlicher Meinungsverschiedenheiten mit ihnen klar. Entsprechend zufrieden sind Jugendliche mit der Erziehung durch ihre Eltern, diese bleiben maßgebliche Erziehungsvorbilder: 16% würden ihre Kinder genauso erziehen, wie sie selbst erzogen wurden, und 58% ungefähr so. Weniger als ein Viertel der Jugendlichen (23%) würde ihre Kinder anders oder sogar ganz anders erziehen, als sie selbst von ihren Eltern erzogen wurden (2002 äußerten dies noch 29%)."

vor 1 Stunde, Yaёl schrieb:

Das sind nicht nur rein finanzielle Aspekte, sondern eine enorme Einschränkung der Freiheiten und Entfaltungsmöglichkeiten. Du bist an alles mögliche gebunden: Ort, Arbeitsplatz, Schule, usw. Und was am schlimmsten ist - an deiner Ehefrau, mit der du nur einige Male im Jahr Sex hast, wenn überhaupt. Weggehen kannst du nicht, denn das Kredit für das Häusele müsst ihr beide abzahlen. 

Und das war vor 30 Jahren anders? Wohl eher im Gegenteil: die Akzeptanz für Leute, ihre Familienkonstrukte mit 50 nochmal aufzubrechen, ist eher deutlich gestiegen. Vor 15 Jahren war ne Patchworkfamilie noch irgendwas anzügliches, das nur Celebrities wie Boris Becker tätigten. Heute ist das was relativ normales.

Im Ganzen batzt Du hier einfach irgendwelche Behauptungen hin, die Du nicht belegen kannst.

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Man kann schon verstehen, warum Ihre Kinders selbst keine haben wollen *hust*

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vor 3 Stunden, Yaёl schrieb:

Wir alle sind viel wählerischer, anspruchsvoller und sensibler geworden.

Die Ansprüche der Kinder sind enorm gewachsen. Sie sind nicht nur anspruchsvoller geworden, sondern auch viel empfindlicher. Einfach fürsorgliche und gute Eltern reichen ihnen nicht mehr aus.

Ja, für Konsum.

Ansprüche "an sich selbst" erlebe ich ziemlich selten.

Bildung, Zusammenhalt oder Gemeinschaft,  sind für viele Fremdwörter, 

Teilen?  "Was ist das?" 😁 

 

Vor nem halben Jahr hätten dir  dutzende Menschen (wenn es erlaubt gewesen wäre!) ein Messer,  für nen 10er Pack Klopapier,  in den Hals gerammt. 

Für de Dose Linsensuppe einen Kopfschuss. 

Die Bilder waren zum erschrecken. !

Da wurde gnadenlos aufgezeigt, was Sache ist. Wenn es hart auf hart geht gibt es wenige Freunde.

Von wegen Anspruch und Sensibilität. 😂

 

bearbeitet von PaulPanzer79
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Am 31.8.2020 um 18:25 , botte schrieb:

Nebenbei haben 15jährige ihre Eltern vermutlich schon immer als verstocktes, unverständiges Alteisen betrachtet. Kann mich nicht erinnern, dass das anders gewesen wäre in den 80ern.

Ohne jetzt yaels Abwägungs-Argumentation beispringen zu wollen aber doch von mir der Hinweis, dass sich durch social-media auch die Erziehung und das Familienleben fundamental verändert hat. Um im Vergleich mit den 80ern zu bleiben wäre das ungefähr so, als wenn es 1000 Bravos gäbe bzw. jeder könnte selbst ´ne Bravo herstellen. Und das in Verbindung mit einer Entwicklung in Richtung Diskussion und Reflektion des eigenen, richtigen Lifestyles, die es in den 80ern in diesem Umfang und in dieser Intensität nicht gegeben hat.

Was man isst, wie man sich kleidet, welches Fahrzeug man benutzt, welche Verpackungen, welchen CO2-Fußabdruck man hinterlässt, wie es dem Planeten und der Welt geht, all das hat man zwar in Ansätzen auch in den 80ern diskutiert aber bei weitem nicht in der Intensität wie heute und auch bei weitem nicht so im Lehrplan des Bildungswesens verankert.

Und natürlich gab es eben keine youtube-channels, wo man sich als pubertierender Jugendlicher seine Weltsicht bestätigen und ausbauen lassen konnte. Oder andere social-media-Kanäle wo dauernd kommuniziert und auch verglichen wird.

Und noch ein kurzer Schwenk auf die Makroökonomie: Natürlich brauchen wir alle im Alter eine funktionierende Wirtschaft. Nicht unbedingt eigene Kinder, aber natürlich eine jüngere, leistungsfähige Generation, die den Laden am Laufen hält. Das theoretische Modell, wir bekommen alle keine Kinder mehr, weil uns das zu doof ist, funktioniert nicht bzw. man würde versuchen, das über Migration zu lösen.

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vor 15 Stunden, botte schrieb:

Die soziologische Forschung ....

jajaaaa.... (gääähn).

///Im Ganzen batzt Du hier einfach irgendwelche Behauptungen hin, die Du nicht belegen kannst.///

Im Ganzen stellten die PU-Gründer (Mystery, David de Angelo, u.a.) irgendwelche Behauptungen über "Evolutionstheorien", die sie gar nicht richtig belegen konnten. Trotzdem existiert das PU-Forum nach wie vor, Kurse/Seminare werden angeboten und Geld verdient. Sogar ohne soziologische Forschungen - hihi!

///Und das war vor 30 Jahren anders?///

Die Negativ-Posten und Nachteile sind zwar die gleichen geblieben, aber unvergleichbar härter geworden. Unser erstes Kredit haben wir 1999 bekommen - ohne Probleme, mit Null Anfangskapital. In 1,5 J. noch eins für eine andere Immobilie als Kapitalanlage. Kosten/Risiken waren überschaubar. Dasselbe mit unserer Nachbarschaft, einfache Leute "aus dem Volke", keine Reichen. Heute wäre es undenkbar. 

///Weniger als ein Viertel der Jugendlichen (23%) würde ihre Kinder anders oder sogar ganz anders erziehen, als sie selbst von ihren Eltern erzogen wurden (2002 äußerten dies noch 29%)."///

Und das finden die Herren Soziologen etwa gut?!  

Wenn jeder sein Kind so erziehen würde, wie seine Eltern, gäbe es nie Fortschritt. Aber als Jugendliche ist man nicht immer weise, also passt scho...  Außerdem: allein die Frage setzt schon voraus, dass ein Kind gewünscht ist. Und wie viele % wollen gar keine Kinder? Das scheint diese Forschung gar nicht zu berücksichtigen. Jeder Forscher bastelt nach seinem Geschmack - ist sein gutes Recht. 

PS: Wenn du wählerisch bist und auf Qualität setzt, musst du sensibel sein. 

Geh mal in ein Bio-Laden und schau dir die Kundschaft an: die meisten sind alles anderes als reich. Trotzdem achten sie sehr darauf, was sie essen und wie sie ihr bescheidenes Geld ausgeben. Lieber kaufen sie wenig, aber quality. In den 90er war das Kaufverhalten ganz anders.

Und wenn wir schon auf einem PU_Forum sind: du, alter Hase, vergleiche die Ansprüche an LTRs, FBs und Sex allgemein Ende 90er und jetzt. Siehst du wirklich keinen Unterschied?

bearbeitet von Yaёl
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vor 13 Stunden, PaulPanzer79 schrieb:

Ja, für Konsum.

Ansprüche "an sich selbst" erlebe ich ziemlich selten.

Bildung, Zusammenhalt oder Gemeinschaft,  sind für viele Fremdwörter

Alles ist Konsum. Sex ist Konsum. LTR ist im Endeffekt auch Konsum. Und das ist wunderbar - solange niemand über den Tisch gezogen wird und beide Parteien zu beiderseitigen Zufriedenheit einander "konsumieren" können.

"Ansprüche an sich selbst" erlebst du idR nur bei sich selbst, weil die anderen die seinen sehr gescheit verbergen.

Was Zusammenhalt und Gemeinschaft anbelangt, sind wir einfach, wie bereits geschrieben, sehr wählerisch geworden. Wir tun uns nicht mit erstbesten zusammen, sondern wählen unsere Umgebung ganz sorgfältig. Im Ergebnis sah einer "die erschreckenden Bilder und Schlägereien wegen Klopapier und der andere hat gar nichts davon gemerkt, in seiner Umgebung war alles ruhig. Und ich sehe keinen Grund, warum sich die zwei so verschiedene Menschen zusammenhalten sollen.

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vor 12 Stunden, tomatosoup schrieb:

Und noch ein kurzer Schwenk auf die Makroökonomie: Natürlich brauchen wir alle im Alter eine funktionierende Wirtschaft. Nicht unbedingt eigene Kinder, aber natürlich eine jüngere, leistungsfähige Generation, die den Laden am Laufen hält. Das theoretische Modell, wir bekommen alle keine Kinder mehr, weil uns das zu doof ist, funktioniert nicht bzw. man würde versuchen, das über Migration zu lösen.

Das hat man schon versucht und der Versuch ist gelungen :-) Leider warst du dabei nicht einmal gefragt. Dieser Staat will keine Kinder, sonst würde er entsprechende Bedingungen dafür schaffen.

Ob meine Kundschaft und ich selbst da was ändern können.... aller Wahrscheinlichkeit nach, nicht. Versuchen werden wir es aber trotzdem.

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vor 1 Stunde, Yaёl schrieb:

jajaaaa.... (gääähn). Im Ganzen stellten die PU-Gründer (Mystery, David de Angelo, u.a.) irgendwelche Behauptungen über "Evolutionstheorien", die sie gar nicht richtig belegen konnten. Trotzdem existiert das PU-Forum nach wie vor, Kurse/Seminare werden angeboten und Geld verdient. Sogar ohne soziologische Forschungen - hihi!

Ja ich weiss, Hase - Fakten sind blöd und langweilig. Lass uns lieber über was Schönes reden!

Zitat

Die Negativ-Posten und Nachteile sind zwar die gleichen geblieben, aber unvergleichbar härter geworden. Unser erstes Kredit haben wir 1999 bekommen - ohne Probleme, mit Null Anfangskapital. In 1,5 J. noch eins für eine andere Immobilie als Kapitalanlage. Kosten/Risiken waren überschaubar. Dasselbe mit unserer Nachbarschaft, einfache Leute "aus dem Volke", keine Reichen. Heute wäre es undenkbar. 

Also ne Immobilienfinanzierung ohne jedes Eigenkapital mag vor 20 Jahren möglich gewesen sein, aber eine gute Idee war's auch damals schon nicht. Nebenbei einer der Gründe für die Immbilienblase, die dann geplatzt ist, aber das nur so am Rande für die historisch Interessierten.

Zitat

Und das finden die Herren Soziologen etwa gut?!   Wenn jeder sein Kind so erziehen würde, wie seine Eltern, gäbe es nie Fortschritt. Aber als Jugendliche ist man nicht immer weise, also passt scho...  Außerdem: allein die Frage setzt schon voraus, dass ein Kind gewünscht ist. Und wie viele % wollen gar keine Kinder? Das scheint diese Forschung gar nicht zu berücksichtigen. Jeder Forscher bastelt nach seinem Geschmack - ist sein gutes Recht. 

Nein, es bastelt nicht jeder Forscher nach seinem Geschmack. Das ist genau die Argumentation, mit der Du missliebige Studien auch in Zusammenhang mit zum Beispiel Corona vom Tisch zu wischen versuchst. Ja, das Studiendesign beeinflusst den Outcome. Nichtsdestotrotz sind die Ergebnisse bei sauberer Fragestellung und ausreichender Statistik dennoch aussagekräftig und eben nicht beliebig. Aber mit Fakten und Zahlen hast Du's ja nicht so, siehe oben. Die Frage, wie Kinder ihre Eltern beurteilen, hast oben übrigens Du in den Raum geworfen. Und hier gibt's im Zahlenmaterial eine klare Antwort, die zeigt, dass Dein vermeintlicher Trend in der Tat in die Gegenrichtung läuft. 

Zitat

Und wenn wir schon auf einem PU_Forum sind: du, alter Hase, vergleiche die Ansprüche an LTRs, FBs und Sex allgemein Ende 90er und jetzt. Siehst du wirklich keinen Unterschied?

Das ist jetzt eine andere Frage, nicht mehr fokussiert auf Haus/Kind. Da habe ich keine allgemeinen Zahlen, aber wenn Du mich nach meinem persönlichen Eidnruck fragst - gerne. Ja, hat sich in Aspekten geändert. Zum Beispiel ist Mann/Frau in den letzten Jahren deutlich stärker sexualisiert worden. Kannste Dir mal anhand von Fernsehkuppelshows verdeutlichen: in den 90ern lief noch Herzblatt mit ner Wand zwischen Mann und Frau; heute gibt's Körperzeiger auf Love Island und restlichtverstärkte Aufnahmen von Bewegung unter der Bettdecke. Das hat die Erwartungshaltung sicherlich geändert. Zudem der vermeintlich leichtere Zugang zum anderen Geschlecht über Onlinegame etc - alles hier auch schon im Forum besprochen und nichts, was ich in Abrede stellen würde. Und dennoch gibt's im Verhältnis Mann/Frau sehr stabile, zu Grunde liegende Mechanismen. Genau darauf fusst ja ein Großteil von PU: dass es starke, asymmetrische, biologisch bedingte Verhaltensmuster zwischen Mann und Frau gibt - vereinfacht "Polarität" - die man besser kennt und akzeptiert, wenn man zwischengeschlechtlich erfolgreich sein will. Und die sich eben nicht durch die Einführung von Tinder komplett geändert haben. Sondern die einfach nur anders kanalisiert werden.

Aus eigener Erfahrung würde ich sagen, dass sich die Erwartungen an eine LTR nicht so sehr unterschieden, wenn Du mal in einer LTR bist. Aber die Vorstellungen über LTRs bei Männern und Frauen, die eben nicht in einer LTR sind oder waren - also der externe Blick und die Erwartungshaltung - die hat sich schon geändert aufgrund der öffentlichen Vereinfachung Mann/Frau = Sex. Ist aber häufig Erwartungshaltung in Unwissenheit. Der Teil Flirt/Sex ist halt inzwischen sehr transparent gemacht worden. Im Vergleich dazu sind LTRs aber nach wie vor eine Art black box. Wenn Du mal drin bist, bewegst Du Dich plötzlich in einem Raum, der kaum noch öffentlich ist. Und da spielen die zu Grunde liegenden Trends dann wieder sehr ähnlich. Das ist mein persönlicher Eindruck.

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vor 22 Stunden, Yaёl schrieb:

Das hat man schon versucht und der Versuch ist gelungen :-) Leider warst du dabei nicht einmal gefragt. Dieser Staat will keine Kinder, sonst würde er entsprechende Bedingungen dafür schaffen.

Ob meine Kundschaft und ich selbst da was ändern können.... aller Wahrscheinlichkeit nach, nicht. Versuchen werden wir es aber trotzdem.

Der Staat, liebe Frau Y. , sind wir. Welche Parteien gewählt werden, welche Parteien das Sagen haben. Was in deren Wahlprogrammen steht. 

In Mitteleuropa geht der Trend seit Jahren (!) in die Richtung:  Wirtschaftsvertreter zu wählen. 

Diese Damen und Herren wollen Umsatz und Gewinne sehen. Da bleibt für Kinderbetreuung etc. kein Raum. 

Privatisierung in der Pflege, Arztkosten und Wohnraum bringen zwar weniger Ausgaben für den Staat. Der Kehrschluss: Der Bürger hat weniger im Geldbeutel.

Spielt dann beim Excel Rechner auf dem Privatlaptop im Privaten eine große Rolle. "Verdammt, ich könnte mir keine Familie leisten wenn sie 3 Jahre ausfällt".

 

DE ist das wirtschaftliche Zugpferd in Europa. Trotzdem gibt es immer mehr Alleinstehende, Mindestrentner und unterbezahlte Jobs. 

Viele Teilbereiche des Lebens werden optimiert. 

Das ist der Grund für sinkende Geburtenraten.

Das Freizeitverhalten verlagert sich immer mehr in die Digitale Welt. Da ist alles mit Werbung und "kaufen, kaufen" vollgestopft. 

Siehste ja in der Corona Zeit. Kaum wird kein Ramsch verkauft " Wir stecken in der größten Krise seit dem 2 WK" 

Weil 3 Monate der Konsumwahn ausgesetzt wurde.. das kann nicht funktionieren.

bearbeitet von PaulPanzer79
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Also ist doch eher die weibliche Natur/Sexualität der Treiber zum Immobilienbesitz? Hauptsache Frau bekommt durch das große zu Hause das Maximum der Gefühle Sicherheit, (Ordnung/Status unter den Geschlechtsgenossinnen?) und Wohlstand? Aber ein Kredit geht doch mehr auf Kosten der sexuellen, finanziellen und zeitlichen Freiheit sowie Gesundheit des Mannes, der ja sein Leben nun in den nächsten Jahrzehnten Vollzeit und fahrtechnisch täglich für die Einnahmen und laufenden Ausgaben ausrichten muss und keine großen sonstigen Ausgaben zum Vergnügen tätigen kann. Dann wäre es doch eigentlich nur ein guter Deal, wenn sie sich wenigstens in Teilzeit um alles andere wie Kindererziehung, Haushalt und sexuelle Zufriedenheit des Mannes von sich aus kümmert. Ich sehe halt viele Paare beide für diesen Traum Haus arbeiten und dann geht nahezu ein Gehalt für Putzfrau und Kinderbetreuung drauf und die Frau ist zu gestreßt für die sexuelle Entspannung des Mannes.

Ergo ist der Mann im sexuellen Vorteil, der der Frau ohne Kredit ein geerbtes Häuschen bieten kann. Weil das würde doch alle entspannen.

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vor 8 Stunden, Lance-Hardwood schrieb:

Dein Gehirn wird von Hormonen vernebelt und plötzlich kommen so Gedanken wie

"Na, da in dieser PU Szene sind ja auch viele Spinner unterwegs", "Die labern doch alle, wenn die so eine hätten wie ich, die würden es doch genauso machen", "Die Gesellschaft kann sich nicht irren, was Opa&Oma schon gemacht haben, wird wohl seine Richtigkeit und Berechtigung haben", "Im tiefsten Herzen war ich doch immer schon ein kleiner Romantiker und diese PU Scheisse war immer schon gegen meine Natur"

Zack! Die Falle schlägt zu. Die rosarote Brille lässt Deine gesamte Erfahrung und Ansichten verwässern und Du kommst auf die glorreiche Idee, mit gemeinsames Haus am besten noch Heiraten. Das Drama nimmt seinen lauf.

Das die Nummer nicht funktioniert, liegt in der Natur des Menschen bzw. der Frau. 

(...)

 

Wenn man mit rosa-roter Brille die Ehe eingeht oder eine Immobilie kauft, muss man das Scheitern im Anschluss nicht mit der Natur des Menschen bzw. "der Frau" erklären.

 

Ich werd das nie verstehen: Wer hierzulande ein Auto kauft, macht sich meistens vorher schon Gedanken darüber, welche Modelle grob in Frage kommen. Es wird recherchiert, die ein oder andere Probefahrt vereinbart und bevor der Kaufvertrag unterschrieben wird, schaut meistens noch ein Bekannter mit Sachverstand über bzw. sogar unter das Auto. Geht ja um viel Geld, ist klar.

Nur: Bei einem Fahrzeug reden wir über tausende Euros, bei einer Immobilie über hunderttausende. Wie kommt es also, dass im Zusammenhang mit Immobilien Sätze fallen wie:

vor 9 Stunden, Lance-Hardwood schrieb:

"Die Gesellschaft kann sich nicht irren, was Opa&Oma schon gemacht haben, wird wohl seine Richtigkeit und Berechtigung haben"

(Mir ist klar, dass du überspitzt eine Beispiel-Geschichte erzählen wolltest)

 

Es gibt so viele Punkte, über die man sich neben der Finanzierung einer Immobilie Gedanken machen sollte, die (offenbar)  nicht oft genug besprochen werden. Angefangen von: Wie viel Zeit kann bzw. will ich aufbringen, um die Immobilie und das Grundstück zu pflegen? Welche Fahrzeit zu meinem Job, zu meinen Hobbies, zu meiner Familie (zu xyz) sollte nicht überschritten werden? Ist mir ein Garten wichtig? Welche Wohnviertel gefallen mir? Soll es überhaupt ein Neubau sein oder finde ich Jugendstilwohnungen sowieso viel charmanter? und so weiter, und so fort.

Nachdem der Partner oder die Partnerin dieselben Fragen für sich beantwortet hat, kann man schauen, an welcher Stelle man Kompromisse zulassen möchte und an welchen Stellen nicht diskutiert werden sollte. Mit Glück passen die Antworten ohnehin gut zusammen, mit etwas Pech sucht man eben einige Jahre länger.

 

Oma, Opa und die Gesellschaft wohnen halt nicht in meiner Wohnung und sie zahlen auch nicht dafür. Insofern muss ich schauen, was zu mir und meiner Lebenssituation passt und welches Geld / welchen Aufwand ich dafür geben kann und will. Wenn ich mir eine Immobilie außerhalb dieser Schnittstelle suche, ist das mein Problem und nicht das von Oma, Opa und der Gesellschaft.

(Außer die Natur der Frau war schuld)

 

 

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Am 3.9.2020 um 01:23 , Lance-Hardwood schrieb:

Zack! Die Falle schlägt zu. Die rosarote Brille lässt Deine gesamte Erfahrung und Ansichten verwässern und Du kommst auf die glorreiche Idee, mit gemeinsames Haus am besten noch Heiraten. Das Drama nimmt seinen lauf.

Das die Nummer nicht funktioniert, liegt in der Natur des Menschen bzw. der Frau. 

1. Lässt das sexuelle Interesse mit jedem Beziehungsjahr nach - lebenslange, erfüllte Monogamie gibt es nicht (Sex at dawn). Das kann jeder, der mal eine längere Beziehung hatte, sicher bestätigen. So viel wie am Anfang vögelst Du nie wieder. Einfach mal 2min googlen, Statistiken anschauen und Du wirst sehen, dass das Eine Asymptote ist die über die Jahre gen Null fällt.

2. Ein sicherer Hafen bedeutet im Umkehrschluss immer, dass sich Madame Deiner eben auch sehr sicher sein kann und sie ihre Bemühungen meist nach kurzer Zeit auf ein Minimum reduziert. Ich könnte Dir dutzende Fälle von Freunden zeigen, wo Du auf traurige Art&Weise sehen könntest, wie sich die meisten Frauen nach Hausbauen, Heiraten, Kinder kriegen entwickeln. Allein der kesse Kurzhaarschnitt und die obligatorischen 5-10Kg mehr sprechen Bände. Wenn diese Damen dann noch vorzeigbar aussehen, dann sicher nicht (mehr) um ihrem Gatten zu Gefallen, sondern viel mehr von der weiblichen Clique akzeptiert zu werden und dort Status zu erhalten.

Ich unterstelle Frauen hier pauschal nichts schlechtes, ich bin viel mehr der Auffassung das es einfach in ihrer weiblichen Natur liegt. Eine gute Freundin von mir hat es mal ziemlich gut auf den Punkt gebracht. Sie erzählte mir, dass sie keine ONS mehr mag, weil Sie sich dabei immer so unter Druck gesetzt fühlt. Der Leistungsdruck stresse sie einfach. Aus diesem Grund sucht sie seit geraumer Zeit eine feste Beziehung... tätää ja, genau da hat Dein zukünftiger Freund dann ja mal so richtig Bock drauf. 

Jeder der zudem mal nen Dreier hatte (mmw) wird das Phänomen bestätigen. Es gibt kaum einen Umstand, wo Frau so sehr versucht sexuell zu performen und bei der Sache ist wie hier. Auch wenn sie die Typen kaum kennt und evtl. nie mehr wieder sehen wird. Aus unerklärlichen Gründen verspürt sie hier den selbstgemachten Druck "liefern zu müssen" (die völlig abgebrühten Ü30 Damen ausm Kitkat lassen wir jetzt mal außen vor) und die Jungs glücklich zu machen (und häufig macht sie gerade das geil). Plötzliche Nogos bei denen man Gefahr läuft als prüde und langweilig abgestempelt werden könnte (von irgendwelchen fremden Typen), gibt es nicht mehr.

Habe noch eine Dame vom Dreier bei FB. Letztens gesehen wie die und ihr Mann ihr Häuschen iwo im Bergischen Land hochziehen. Hach, wenn der Typ wüsste...

3. Zum Thema Betaisierung und "meine Frau&ich doch nicht", finde ich folgende Metapher sehr gelungen: wenn Du durch die Wüste läufst, dann reicht bereits eine kleine Verletzung am rechten Bein/Fuß aus, dass Du nicht mehr zu 100% geradeaus gehst. Eine winzige Blase am kleinen Zeh sorgt dafür, dass Du mit jedem Schritt einen Millimeter vom Kurs abweichst. Auf 100m betrachtet fällt das nicht auf. Wenn Du aber eine Woche unterwegs bist, dann merkst Du plötzlich das Du dort ankommst wo Du gestartet bist und im Endeffekt nur im Kreis gelaufen bist.

Jeder Mann, JEDER! wird mit den Jahren schleichend betaisiert. Durch das viel gefürchtete Fickverbot lässt sich jeder Mann irgendwann an den Eier durch die Manege ziehen. Jeder kennt es, diese leichte, latente schlechte Laune wenn etwas nicht so läuft wie sich das Madame vorstellt. Und diese (anfangs) funkelnden Augen und der grandiose Sex wenn es nach ihren Wünschen läuft. Die Nummer "Baby, jetzt beruhigst Du Dich erstmal wieder, ich fahr zu meinem Kumpel und wenn Du Dich gefangen hast, reden wir weiter" funktioniert mit gemeinsamen Haus 500.000€ Schulden und am besten noch 3 kleinen Kindern im Haushalt nicht mehr.


Hier auch meine Kritik an Büchern wie LDS. Je kleiner Deine Autonomie wird gemeinsamen Konto, gemeinsames Wohnung > gemeinsame Eigentumswohnung > gemeimsames Eigeheim > gemeinsame Kinder, desto schwieriger bzw. unmöglich wird es für Dich werden Deinen Alpha Status zu behalten/ zu verteidigen.

Spiegelbildlich je größer Deine Autonomie ist und Madame auf Zehenspitzen steht, desto mehr wird sie sich bemühen.

Von heiraten #Düsseldorfertabelle und dem drohenden finanziellen und rechtlichen Fiasko rede ich noch gar nicht.

Es ist eine traurige Ironie, aber das Messen mit zweierlei Maß in Punkte weiblicher Sexualität, geht immer zu lasten demjenigem, der mehr für sie sorgt und mehr commitment zeigt.

Anders ausgedrückt: weibliche Sexualität kann, wenn man sie nicht versteht, sehr grausam sein. Und die ehrlichste, innigste und versauteste Form, wirst Du nicht bekommen wenn Du nen Haus baust und erst recht nicht wenn Du heiratest.

Fazit. Ob Du willst oder nicht, aber Du machst Dich völlig abhängig von einer einzigen Person. Selbst wenn beide mit besten Absichten gestartet sind, endet das bewiesenermaßen zum größten Teil im Fiasko. Schau Dir einfach mal die Statistiken zu diesem Thema an und mastubiere bitte mindestens 3 mal hintereinander bevor Du Dich auf so etwas einlässt.

Ich finde deine Einstellung auch sehr negativ. Irgendwie schwingt da auch viel "schlechte Erfahrungen mit Frauen gemacht" oder "meine Freunde hatten/haben alle Pech mit ihren Frauen" mit.

Ich bin jetzt 30 und hab auch schon einige negative Erfahrungen mit Frauen und Beziehungen gemacht, ONS gehabt, alles mögliche. Und klar, nach ner Trennung denkste dir halt eben dann auch oft "boa ne, jetzt schon wieder was Neues suchen, alle Frauen scheiße und gleich, schon wieder tindern, schon wieder Körbe kassieren, gar kein Bock". Kann man so sehen, sieht man auch manchmal so, aber ich sehe das als Erfahrung und weiß mittlerweile auch viel besser, was mir wichtig und was nicht. 

Wenn jemand jedes WE durch die Clubs tigern will und den Charlie Harper-Lifestyle leben will, kann ja jeder machen wie er will, aber hier Beziehungen generell verteufeln, Leuten das mies reden und auch generell diese "Frauen sind alle gleich und alle super berechnend" Mentalität verbreiten finde ich nicht gut.

Sicher, es gibt Frauen, die degradieren den Typ nach und nach zum Pantoffelhelden, aber dann liegt das daran, dass er entweder die falsche Frau hat oder eben keine Grenzen für sich definiert. Oder beides. Aber es hat nichts damit zu tuen, dass alle Frauen gleich sind.

 

bearbeitet von Chris1337
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Es geht nicht darum, ein negatives Frauenbild an den Tag zu legen. Es geht auch nicht darum, dass feste Beziehungen schlecht sind.

Mann sollte nur, gerade bei Frauen die man liebt, immer seine Unabhängigkeit und Freiheit beibehalten. Damit tust Du Dir und letztendlich auch Deiner Freundin einen großen Gefallen!

Eine "pot commitet" durch gemeinsame Hypothek, ist auf jeden Fall nicht förderlich!

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