Warum enden so viele LTR / Ehen in einem Häuschen (meist am Stadtrand)?

352 Beiträge in diesem Thema

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vor 8 Stunden, Lance-Hardwood schrieb:

Mann sollte nur, gerade bei Frauen die man liebt, immer seine Unabhängigkeit und Freiheit beibehalten. Damit tust Du Dir und letztendlich auch Deiner Freundin einen großen Gefallen!

Bin ich generell bei dir. Eigene Interessen, Hobbys und auch persönliche Grenzen setzen sollte man. Aber trotzdem machst du es dir da n bisschen einfach.

Ab einem gewissen Punkt will jede! Frau, die ne Beziehung mit dir will und ernsthaft an dir interessiert ist, auch mal verbindliche Aussagen und ne gemeinsame Zukunft. Zusammen ziehen, Kinder, heiraten. So Themen werden da immer irgendwann auf den Tisch kommen. Da wirst du selber auch keine Ausnahme sein. Wie das dann jeder konkret auslebt, bleibt jedem selber überlassen. Ob das dann ne Mietwohnung ist oder direkt das Haus mit riesen Schuldenberg muss dann jeder selber entscheiden. Aber Exklusivität und Bindung kommt irgendwann. Dauerhaft auf Zehenspitzen mit dem einsamen Wolf... das mag am Anfang noch spannend sein, aber auf Dauer macht das keine Frau mit.

Rumficken UND feste Beziehung geht halt nicht. Leider muss man sich da irgendwann entscheiden.

bearbeitet von Chris1337
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Bei mir im Freundeskreis haben jetzt auch alle Kinder oder sind gerade dabei :(((
Die ein oder anderen haben zeitgleich auch Eigentum gekauft oder sind halt stolze Besitzer eines geerbten Hauses.

Und ich muss sagen: So richtig glücklilch ist keiner von denen (in der Ehe). Trotz Haus, Job, gutem Einkommen etc. Würde aber auch keiner von denen glaube ich wirklich zugeben.
Mal gespannt, wer als erstes die Scheidung einreicht.

Gefickt wird da höchstens noch, um Nachwuchs zu erzeugen....

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vor 13 Stunden, LastActionHero schrieb:

Und ich muss sagen: So richtig glücklilch ist keiner von denen (in der Ehe). 

Woher weißt du das?

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vor 7 Stunden, Elisa_Day schrieb:

Woher weißt du das?

Weil der ein oder andere es direkt, zwei andere wiederum durch die Blume mitteilen...

Sachen wie....

"Blowjobs gab's früher mal...."
"Wir haben nur noch alle paar Wochen Sex"

lassen meines Erachtens schon darauf schließen.

Außerdem beobachte ich die Pärchen immer, wenn Sie zusammen irgendwo hinkommen....und wie da manchmal miteinander kommuniziert und umgegangen wird, ist teilweise schon erschreckend. Manche habe ich sich z.B. noch nie küssen oder umarmen sehen. Finde ich seltsam.

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vor 8 Stunden, tomatosoup schrieb:

Woher weisst du das?

Siehe oben!

Bei einem Pärchen hat's jetzt geklappt. Bei nem anderen weiß ich, dass die kaum Sex haben...Sie aber noch nen Kind will, er aber bereits eins von einer früheren Beziehung mitbringt und es eigentlich nur für sie tut (was übrigens auch auf die Hochzeit zutraf).

Ich ziehe mir die Scheisse hier nicht aus den Fingern Leute.

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Die richtige Standortwahlentscheidung ist für das eigene zukünftige Leben doch sehr wichtig! Sie beeinflusst im Nachgang auch die Wahl der Aktivitäten außer Haus, die Wahl der Ziele, die Wahl der Verkehrsmittel und die Wahl der Routen.

Die Frage lautet daher: Kann ich meine alltäglichen Bedürfnisse (soziale und sexuelle Kontakte, Arbeiten, Schlafen, Versorgung, Kultur etc.) und die meiner Familie in kurzer Zeit und mit geringen Kosten (Verkehrs- und Wohnaufwand) befriedigen und ohne die Bedürfnisse anderer einzuschränken?

Gerade wenn man Kinder hat, wird das alltägliche Wegeaufkommen ja nochmal deutlich höher, weil nochmals mehr Versorgungsaufwand zu bewältigen ist. Wenn dann auch noch die Entfernungen riesig sind, wird es schon schwierig. Man macht sich abhängig von langwegigen Autofahrten, weil dass das bequemste Verkehrsmittel ist (keine Umsteigen, deutlich schneller) und kommt gar nicht mehr so richtig an. Und langes Autopendeln macht nachgewiesen krank. Mal abgesehen davon, dass man selbst weniger Zeit für Sport hat und ggf. verfettet.

Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass so ein dauerhafter mächtiger Ressourcen- und Zeiteinsatz langfristig glücklich macht. Müsste man dem Sparsamkeitsgebot folgend nicht frühzeitig intervenieren, wenn Frauen (oder man selbst aus Übermut?) feuchte Hausträume bekommt?

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Am 8.9.2020 um 08:58 , LastActionHero schrieb:

Außerdem beobachte ich die Pärchen immer, wenn Sie zusammen irgendwo hinkommen....und wie da manchmal miteinander kommuniziert und umgegangen wird, ist teilweise schon erschreckend.

Es reicht schon in die Augen dieser Frauen zu schauen. Das Feuer ist niedergebrannt und kaum wieder anzuzünden.

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vor 2 Stunden, Yaёl schrieb:

Es reicht schon in die Augen dieser Frauen zu schauen. Das Feuer ist niedergebrannt und kaum wieder anzuzünden.

Willst Du sagen: Die Frauen von heute können nicht mal mehr ein Feuer "anmachen"? Nicht mal mit Kamin am Stadtrand? (OnTopic!) Aber was ist mit den weiblichen Naturgesetzen? Du weißt schon, die Herdanziehungskraft und so... Gibt's die noch?

Naja, aber vielleicht brauchen die armen Frauen nur ein "Zündholz" und etwas Reibung....

bearbeitet von perfect10
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Hm. Haus im Grünen oder Stadtwohnung?

Wenn mann wenig bis durchschnittliche Kohle hat, dann gibt es eine Wohnung, wenn sie in einem hippen Stadtteil sein soll, Schwabing, Bornheim, wasauchimmer, mit Abstrichen beim Komfort. Dachgeschoss, Treppenhaus voll mit Kinderwagen, zugige Fenster, stinkendes Klo. Parkplatz natürlich ausgeschlossen. Das Haus im Grünen in der Preisklasse ist aber auch keine Villa, sondern ein Reihenhaus oder ne Doppelhaushälfte, gebaut in den Siebzigern. Eigenes Treppenhaus, eigene Garage, aber halt auch eigene Heigung sanieren und so.

Wenn man Kohle hat, reden wir mal von 4 Millionen, dann ist die Wohnung ein heißes Penthouse oder in einem der neuen Wohnhochhäuser. Bei der Preisklasse nimmt man dann noch einen zweiten Stellplatz in der Garage dazu. Das Haus am Stadtrand wäre dann ne Villa mit Klimatisierung, Sauna, Fitnessraum und Dreiergarage.

Letzlich ist es eine Lebensentscheidung: parke ich lieber am Haus und trage meine Einkäufe aus dem Kofferraum in den Keller oder schlepp ich zu Fuß das Zeg nachhause, allerdings nur eine Straße weit. Wie komfortabel das ausfällt, liegt am Budget.

Aber jetzt schweife ich mal etwas vom Topic ab. Warum macht mich das Lesen dieses Threads irgendwie traurig, ja fast wütend, obwohl ich mich trotz meines völlig wegrasierten Zen-Gartens untenrum für einen sehr ausgeglichenen Menschen halte? Ich habe subjektiv, niemals empirisch belegbar, das Gefühl, dass 75% der Frauen Kinder und Haus (männerfinanziert) wollen. 25% denken an ihre Karriere und ihren Körper oder sind stolz und wollen alles alleine schaffen. Bei den Typen ist es umgekehrt. 25% wollen Kinder, Gene weitergeben, rumspielen mit ihnen, 75% machen es der Frau zuliebe mit oder haben das Standing Nein zu sagen. So meine Beobachtung im Umfeld. Wie kommt das?

Es soll nicht verschwiegen werden, dass es auch die geborenen Eltern gibt: Pärchen, bei denen das gemeinsame Kinderkriegen ganz oben auf der Liste steht, die mit 27 Nachwuchs haben und das toll finden. Ist nach meiner Beobachtung und in meinem (verkorksten?) Umfeld aber die Seltenheit. Ich sehe fettgewordene ungeschminkte Muttis, Typen mit Wampe und verzogene Kinder, die im Mittelpunkt stehen und den gesamten Tages-, Wochen- und Lebensablauf der Familie bestimmen. Eltern die offensichtlich unglücklich sind und nichts mehr haben von den interessanten Menschen, die sie mal waren. Warum rennt die überwiegende Anzahl der Frauen rum und meint, sie wären nur dann ein "komplettes" Wesen, wenn sie gebären? Warum machen so viele Typen etwas mit, was sie in finanzielle Abhängigkeit für mindestens 20 Jahre stürzt? Warum ist der Druck bei Männern und Frauen so groß, bei Frauen aus gesellschaftlicher Norm oder einem Hormoncocktail, bei Männern die Frauen zu halten? Ich finde das irrsinnig, zu was Frauen Ü35 fähig sind, wenn sie ihre Selbstverwirklichung in Form von Nachwuchs durchsetzen wollen. Ich finde es wahnsinn, wieviele Typen rumrennen, die nach ein paar Bier und hinter vorgehaltener Hand zugeben, dass Sohn/Tochter zwar  toll sind, sie die aber niemals gebraucht hätten und eben nur dem Druck nachgegeben haben.

Sontagsblues? Frust? Rückt mich mal wieder gerade.  

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vor 3 Minuten, Fastlane schrieb:

Sontagsblues? Frust? Rückt mich mal wieder gerade.   

Hatte vorhin die Patenkinder im Garten. Äpfel aus dem Baum geholt. Mit der Mama bisschen gequatscht.

Muss mal die Feuerschale aufbauen. Bald ist gemütlich, Lachs zu grillen und herbstgekühltes Bier zu trinken.

In der Stadt bin ich, wenn ich ins Büro muss. Kann man sich vieles schönreden da, wie praktisch das alles ist. Haste aber keine Obstbäume.

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Land oder Vorstadt ist gemütlicher. Haus ist meist größer als Wohnung. Platz zu haben kann was sehr schönes sein. Je nach Alter hat man auch keinen Bock mehr, ständig am Strom sein zu müssen. Unabhängig vom Familienstand.

 

Muss jeder für sich wissen. Aufm Land ist halt gern Mal schlecht mit schnellem Internet. Aber sonst so? Ob man die halbe Stunde bis Stunde zum Pendeln im ÖNV verbringt. Oder im Auto. Wo man eher seine Ruhe hat. 

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Vlt. reden wir auch alle ein wenig aneinander vorbei.

Ich rede von Berlin. Hier ein Haus im Grünen, da ist es mit 30min Pendeln in die Innenstadt definitiv nicht getan (die ultra teuren Gegenden wie Grunewald mal ausgeschlossen.)
Zudem ist der Speckgürtel, wie so häufig woanders auch, meist sehr schlecht angebunden. Zumindest am Wochenende zur prime time. Habe genug Freunde und Bekannte die mir erklärt haben wie das theoretisch alles toll funktioniert. Praktisch ist da grad immer Schienenersatzverkehr und man kann spätestens um 1 (am Bahnhof wohlgemerkt) oder erst wieder um 4 die Heimreise antreten. Die schauen dann ab 12 im 5min takt nervös auf die Uhr "ich zieh mir nur schon mal die Jacke an" oder wollen um 2 eigentlich schon nach hause, gammeln dann aber noch totmüde bis 4 in irgendeiner Bar ab. Das bockt keinen Meter. Die Leute sind hier defacto alle von der Bildfläche verschwunden.
Und selbst als Typ würde ich mich um die Uhrzeit nicht für eine Stunde freiwillig in die Ubahn setzten.
Das klingt für mich alles ein Bisschen nach "Schwäbisch Hall Propaganda"


In kleineren Städten wie Münster/Osnabrück wäre das dann schon eher der Fall, also Haus mit Garten und 30min auf dem Fahrrad ist man in der Stadt

Finanziell wird sich das dann auch meist sehr schön gerechnet. Klar, Miete nervt. Aber es ist nun mal "all inclusive". Ich brauche mich um keine Gebäudeversicherung, Instandhaltung/Handwerkerstress kümmern. Auch hier rede ich wieder von Berlin. Spätestens seit Mietpreisbremse und Mietendeckel macht Hauskauf, finanziell betrachtet, einfach keinen Sinn mehr.

Hängt also auch immer von der Stadt ab.

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Wir leben in unserer westlichen Welt mittlerweile in so einer Hülle und Fülle an Möglichkeiten, dass wir gar nicht mehr wissen, wo uns der Kopf steht. Früher habe ich mir auch vorgestellt, dass ich im späteren Verlauf meines Lebens den von unserer Gesellschaft oft gepredigten Weg des Hauses, samt Frau und Kindern gehe. Heute denke ich mir, dass ich gesund bleiben will und mein Leben in all seinen Zügen genießen möchte. Ich freue mich auf jede weitere Erfahrung, egal ob positiv oder negativ. Für mich ist es eine Reise ins Ungewisse. Und am Ende wird es sowieso kaum Jemanden interessiert haben, ob ich nun in einer 1-Zimmer Wohnung oder in einer Villa gehaust habe. Wichtig wird hingegen gewesen sein, was ich selbst für ein Mensch gewesen bin und wie ich mit Anderen umging. Daran erinnern wir uns immer.

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vor 10 Minuten, Rudelfuchs schrieb:

Als Mensch der gerne Großstadtleben um sich hat und gerne mal die Vorzüge des Nachtleben genießt muss man doch sagen mittlerweile sieht man da schon so das eigene ablaufdatum aufziehen. 

Irgendwann werden die Leute in den Clubs und Bars immer jünger. Ab 10 Jahren Altersunterschied zum Durchschnitt fällt man einfach auf. Kann man kompensieren indem man den Altersschnitt der Kumpanen senkt. Sind die 5 Jahre jünger sind nur noch 5 Jahre unterschied zum Rest des Ladens. Aber auch das wird irgendwann komisch. 

Dann geht man in andere Läden mit ältere Publikum. Und da werden dann die Leute immer komischer. 

Abschreckendes Beispiel: Typ Mitte 40 Anfang 50. Bei jedem firmenevent am Start. Bleibt bis zum Schluss. Ist danach immer zum Feiern zu haben. Treibt bis 4 oder 5h morgens durch die Stadt. Zeugt den neuen Kollegen Anfang 20 wo man in München/Berlin/Hamburg am besten feiern kann. Kennt sich überall aus. Aber is that auch 20 oder 30 Jahre älter als die die mitziehen. 

Hat keine Familie, will auch keine. Party party Ibiza. 

Das wirkt irgendwann nicht mehr cool sondern eher einsam und traurig. Zumal die Leute Anfang 20 ihn zwar gerne fragen weil er weiß wo was geht... Aber er ist halt trotzdem n bisschen der Sonderling. Papi der mit den Kids auf die Rolle geht. 

Ich mein Gesellschaft hin oder her. Da hat man irgendwann immer wenige rbock drauf. Und dann hängt man da als alter faltiger Sack zwischen frischem Fleisch und jeder merkt das man n paar Ausfahrten im Leben verpasst hat und das einfach nicht wahr haben will. 

Bin da durchaus bei dir was die Durchschnitts-Clubs angeht. Da biste in meinem Alter, komplett deplatziert. Die Jungsters stehen auch nur noch auf der Tanzfläche rum, trinken und labern, richtig die Hüfte durchbewegen ist da irgendwie heutzutage nich. In Ffm haben (hatten?) wir glücklicherweise eine ganze Reihe Ü30 Partys wo ich mich sehr wohl gefühlt hab.

Richtig klasse sind aber die Technoveranstaltungen (als Frankfurter Bub wirste das nie mehr los). War mit meiner Perle letzten Sommer in Fredenhagen Fabrik und auf kleineren Events, da gehörste genauso dazu obwohl du 30 Jahre älter bist, wirst eingeladen auf andere Events usw. Das ist halt wofür Techno immer noch steht und da bin ich froh drum.

Die beste Party die ich mal erleben durfte war im Beachclub Hattersheim, da waren 4 Generationen auf der Tanzfläche. Von den Kids (mit Hörschutz auf den Schultern) die Eltern, die älteren wie ich und tatsächlich Oma und Opa mit Stöckchen, die an der Bühne saßen und alle vereint durch und mit der Musik. Werde ich nie vergessen ❤️
 

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Klingt als ob die Gehirnwäsche der Gesellschaft doch ihre Spuren hinterlässt.. Andererseits finde ich die Offenheit der Beschreibungen hier cool.

Okay, gerade rücken:

Von 30 bis 50 Jahren drehen die Leute halt komplett durch: Der verborgenen gesellschaftlichen Kräfte der Herde treiben alle auf die Steilküste - genannt Familienleben - zu. Und es ist manchmal ganz schön schwer, wenn sich fast alle in Bewegung versetzen, nicht mitzuziehen. Freunde verändern sich. Deren Freunde sind dann vor allem die, mit denen man sich über Kinder austauschen kann, etc.

Mir hat ein 65jähriger mal gesagt: Wir, also die 60plus Generation, sind die wahre Fun-Generation. Wir haben unsere Karriere, Autos, Haus, Kinder (wollen wir keine mehr und die, die wir haben, sind aus dem Haus). Der hat seine Zeit damit verbracht, den Sommer in Dtl zu genießen und ab Oktober immer für vier Wochen in die Türkei, dann zwei Wochen in Deutschland, dann 5 Wochen nach Tunesien, etc.. Hotels haben günstige Angebote dafür. Hat sich manchmal mit einer Frau für einen Urlaub verabredet, mal allein gefahren. Hat früh sein Kata's am Strand geübt und sonst ein chilliges Leben geführt und da es immer wieder die selben Orte waren, dann dort auch Leute gekannt. Das Leben wird also ab einem bestimmten Alter wieder normaler und cool. Es geht nur darum, diese Phase des Irrsinns einigermaßen heil zu überstehen...

Oder brauchen wir jetzt ein jährliches Ü35-Selbsthilfetreffen, in dem man sich gegenseitig bestätigt, dass man noch ganz normal ist und nur die anderen durchdrehen? 😄

bearbeitet von perfect10
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vor einer Stunde, Rudelfuchs schrieb:

 

Ich mein Gesellschaft hin oder her. Da hat man irgendwann immer wenige rbock drauf. Und dann hängt man da als alter faltiger Sack zwischen frischem Fleisch und jeder merkt das man n paar Ausfahrten im Leben verpasst hat und das einfach nicht wahr haben will. 

 

So einen Typen kenne ich auch vom sehen. Ist bestimmt 60. Fährt einen neuen 458, zieht ne Bomberjacke an, hat die Haare halblang, so aus den Siebzigern übernommen und ist unterwegs im hiesigen Nachtleben. Man sieht ihm an, dass er die Haare nachfärbt, den Bauch kaum noch verbergen kann und dass er etwas humpelt, Hüfte oder Knie, jo mei. Was ihn aber so mitleidenswert macht ist, dass er irgendwie creepy-needy jede junge Frau versucht anzusprechen.

Okay, wahrscheinlich schreibt der Duderino einen Thread weiter genau dasselbe über mich. Ich störe mich auch nicht am Altersunterschied oder der Tatsache, dass er rausgeht und Frauen klarmachen will. Das ist okay. Er ist mir erinnerlich, weil das so verdammt needy wirkt UND er halt der alte Sack ist. Ich würd mich auch erinnern an einen Typen, der einen Irkoesen trägt und needy ist oder einen der rumläuft mit Zylinder, Fliegerbrille, Zauberkasten und needy ist. Die Needyness, das creepy Verhalten ists.

Ist das wirklich so, dass man dann ein Fremdkörper ist UND negativ wahrgenomen wird? Ich meine, Gunter Sachs, Flavio Briatore, George Clooney, sind die Fremdkörper, wenn sie mit jungen Dingern rumhängen? Ist nicht die alles entscheidende Stellscharaube die Needyness, das Mindset?

Sind nicht diese Reihenhaus-Zombies viel trauriger, wenn sie mit Anhänger am Fahrrad samstags zum Bäcker radeln oder sich abenteuerlich vorkommen, weil sie abends grillen dürfen ("Aber nicht so viel Bier, Du musst morgen mit ihnen zum Softball!")

 

Think of you with pipe and slippers
Think of her in bed
Laying there just watching telly
Then think of me instead
I'll never grow so old and flabby
That could never be
Don't marry her, fuck me
 
And your love light shines like cardboard
But your work shoes are glistening
She's a PhD in "I told you so"
You've a knighthood in "I'm not listening"
She'll grab your sweaty bollocks
Then slowly raise her knee
Don't marry her, fuck me
 
When the Sunday sun shines down on San Francisco Bay
And you know that you can't have it anyway
You gotta wash the car
Take the kiddies to the park
Don't marry her, fuck me
 
Those lovely Sunday mornings
With breakfast brought in bed
Those blackbirds look like knitting needles
Trying to peck your head
Those birds will peck your soul out
And throw away the key
Don't marry her, fuck me
 
And the kitchen's always tidy
And the bathroom's always clean
She's a diploma in "just hiding things"
You've a first in "low esteem"
When your socks smell of angels
But your life smells of Brie
Don't marry her, fuck me
 
And the Sunday sun shines down on San Francisco bay
And you realize you can't make it anyway
You have to wash the car
Take the kiddies to the park
Don't marry her, fuck me
And the Sunday sun shines down on San Francisco bay
And you realize you can't make it anyway
You have to wash the car
Take the kiddies to the park
Don't marry her, fuck me

 

image.png

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Kennt ihr das noch, wenn die Mutter irgendwann mal gesagt hat.. jaja Trag mal deine Hosen auf halb acht... in ein paar Jahren läufste im Anzug rum, mit ordentlicher Frisur usw.

Und der 14 Jährige macht den hier: 

tenor.gif

 

und 20 Jahre später is genau dieses dann passiert.

 

Irgendwann will man einfach auch mal Veränderung. Wer aufm Land aufgewachsen is, der will was erleben, der zieht in die Stadt. Wer in der Stadt wohnt, will entschleunigen, fährt aufs Land zum Ferien machen. Irgendwann hatter einfach kein Bock mehr auf Trubel, Stress usw.

Wer mal jeden Tag in Berlin mit den Öffis fährt, inkl. SEV, "Personenschaden" , Idioten ohne Benehmen, hat da irgendwann keine Lust mehr drauf, weils an den Nerven zehrt. Man will "Ruhe".

Ich bin teils in Berlin ne Stunde zur Arbeit gefahren. Das is keine Strecke. war sogar noch im B Tarif. Aussuchen kann man sich langsam nicht mehr sooo sehr wo man arbeitet, bzw wo man dann wohnt..
Desweiteren, sone Großstadt ist besonders für Kids und Schwangere eher n "Problem" als aufm Land, wo auf der Hauptstraße vllt 5 Autos in der Stunde rumfahren und dort keine Heroin Spritzen und Cracksteine im Sandkasten liegen.

Aber letzten Endes liegts bei der simplen Präferenz... Party mit Leuten und Großstadtleben, oder simpler, natürlicher usw.

Bei mir def. letzteres. Ich hab irgendwann def. Bock auf Haus und Garten. N Kartoffelfeld, Obstbäume usw. 
Habe ich ne bessere und sinnvollere Beschäftigung als 24/7 Netflix n Chill und dummes Konsumieren in den 0815 Shoppingmeilen.

Wenn ich mich erinnere, was mir damals mein Opa alles gezeigt hat und was wir damals alles zusammen gemacht haben.. das lässt sich in der Stadt niemals machen.
Nächsten Sommer baue ich für die Kids meiner Freundin n Seifenkiste. Genauso wie damals mein Opa mit mir. Die können dann bis spät in die Nacht von den Anhöhen runterrasen, ohne dasse von Autos gestört werden.
Wer kann das schon von sich behaupten? 

Aufm Land können Kids immer noch unbeschwerter sein als irgendwie in der Stadt. Dort werden Sie schon früh genug hingezogen. Und dann hat man auch wieder Zeit für sich.

bearbeitet von Noodle
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Kommt immer auf den Kontext und das Umfeld an. Flavio Briatore ist unter golddiggern und anderen Millionäre sicherlich recht angepasst. Setz den als Normalo aber mal in einen normalen Laden mit normalen 20 jährigen Mädels. Wrsl wird der nach 20 Minuten raus geworfen weil sich jedes Mädel vor ihm ekelt wenn er sie mit seinem faltigen Fettwanzt und schmierigen Haaren zulabern will. 

Clooney hat sich ne echt coole Frau gesucht, die passt vom Alter und Kopf mehr in seine Altersklasse. Der ist da aus dem Vergleich raus. Der hat zur rechten Zeit den Sprung ins seriöse gepackt. Hat er ganz stilvoll hin bekommen.

Würde eher Leonardo diCaprio nehmen. Der ist in den letzten paar Jahren so gerade über die Schwelle gealtert. War mal jung und schön und man hat ihm das Ding mit den jungen Models abgekauft und gesagt "ey das ist Leo, klar man, das passt." aber so langsam? Alle paar Jahre wird das alte Model ausgetauscht. Werden die älter als 23 bei ihm? Das wirkt langsam ein bisschen verzweifelt. In 10 Jahren eher widerlich. 

Mit uns Loddar oder Boris hat man doch nur noch Mitleid. Jede neue Perle eine zwar junge aber leicht schäbigere Version der Vorgängerin. Der Wendler spielt in einer eigenen Liga. Der macht Schlager. Da ist eh Inzest. 

 

Das ist echt ein schleichender Prozess. Als Kerl zieht sich das auch. So knapp 10 Jahre nach den Mädels. 

Natürlich kann man mit mehr Kohle im Alter auch auf andere Events gehen als in den Elektroschuppen mit den Abiturienten und Erstis die da ihr Bafög verballern. Nachtleben n bisschen gehobener gestalten. Bessere Drogen konsumieren. Aber das ist wie damals als ich auf dieser echt teuren Fickparty war. Alle im Anzug und die Frauen in hochwertigen stilvollen dessous. Die alten reichen Leute (35+) waren höflich cool und gelassen. Haben die Stimmung durchaus gefördert. Aber mit 25 willst du halt trotzdem nicht mit denen ficken. Nicht wenn man die Auswahl hat. Und die hat man mit einer 22 jährigen Granate an der Seite sowas von. 

Naja. Ich hoffe ich packe irgendwann den Übergang. Oder finde weiterhin genug locations die entspannt durchmischt sind. Aber die Schnittmenge wird geringer mit jedem Jahr. 

 

 

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Ich glaub die Kernfrage die sich die meisten Langzeit Beziehungen nicht regelmäßig stellen ist , wo will man hin? 

Klar, keine Zielvereinbarungen wie im Job die den meisten total wurst ist ,aber einen Interessen abgleich alle 2-3 Jahre wäre wertvoll um zu sehen , was ändert sich . 

Was ich im Umfeld immer beobachte ist, das sobald Kind(er) da sind , die meisten Frauen ihre ganze Energie auf die Kinder fokussieren, und keine mehr für ihren Partner haben.  

Hab dann mal nachgefragt, ob sie mit ihrem Mann noch romantisch/kuschelnd Abende verbringen. Einige antworteten das ihnen das Zuviel wird ,da sie vom Tag kaputt sind und eh den Kindern soviel körperliche Nähe geben ,das sie da kein "Hunger" nach haben .

 

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vor 8 Minuten, Rudelfuchs schrieb:

der finde weiterhin genug locations die entspannt durchmischt sind. Aber die Schnittmenge wird geringer mit jedem Jahr. 

Hm, ich hab mit den Jahren immer weniger Lust auf dieses ganze Dating. Gefühlt werdens in Berlin jedes Jahr mehr Leute, die nen kompletten Dachschaden haben.Wenn ich meine Entwicklung der letzten 10 Jahre betrachte, geht die halt konträr zu dem Publikum, dass zZ eben in Berlin größtenteils verkehrt. Die Schnittmenge wird eben immer kleiner und man hat keine Basis mehr mit den Menschen, die hier völlig verstrahlt rumlaufen. Auf wenn man sich zB in der "eignen Bubble" trifft.
 

Zitat


Was ich im Umfeld immer beobachte ist, das sobald Kind(er) da sind , die meisten Frauen ihre ganze Energie auf die Kinder fokussieren, und keine mehr für ihren Partner haben.  

Hab dann mal nachgefragt, ob sie mit ihrem Mann noch romantisch/kuschelnd Abende verbringen. Einige antworteten das ihnen das Zuviel wird ,da sie vom Tag kaputt sind und eh den Kindern soviel körperliche Nähe geben ,das sie da kein "Hunger" nach haben .

 

Is halt das Problem, wenn man den Rest der Familie nicht einspannt. Wurdet ihr nie über die Sommerferien oÄ zu euren Großeltern gegeben? Was meint ihr, haben eure Eltern da gemacht?
Zeit für sich und den Partner muss man sich aktiv nehmen und schaffen. Das geht. Auch spontan.

Aber das Gro der Menschen sind eben die 0815 AFC´s mit den selben Pattern usw.

bearbeitet von Noodle

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vor 2 Stunden, Rudelfuchs schrieb:

Hat keine Familie, will auch keine. Party party Ibiza

Weil das Leben in der Stadt eben mehr ist als Party, Party Ibiza.

Es verschiebt sich nur immer mehr von Clubs Richtung Bars, später dann, das nötige Kleingeld vorausgesetzt, in Restaurants, ins Theater, Kunstaustellungen, zur Vernissage, in die Oper.

Meine eigenen Eltern haben ihre Hütte auf dem Land, die wegen Kinder und Familie angeschafft wurde, rechtzeitig abgestoßen und sich nen Penthouse im Herzen der Stadt gegönnt. Die erleben hier gerade mit 70+ ihren zweiten Frühling und sind häufiger unterwegs als so mancher Teenager. 

Kein Geld der Welt würde die jemals wieder in die vermeintliche Landidylle bringen.

Und selbst wenn einer von beiden verstorben sein sollte, ist es bereits beschlossene Sache, dass sie eine Senioren WG gründen werden. 100x besser als alt&alleine auf dem Land zu verschimmeln. 

Auch in Sachen Clubs muss ich Dich korrigieren. Hier in Berlin Charlottenburg gab's noch bis vor kurzem das Gainsbourg (Tanzbar 50+, sehr stylisch). War da vor nem knappen Jahr mal mit meinem alten Herrn ein trinken. Sein Kumpel Wolfgang (Witwer, 73, 3 Kinder und die ganze Familie/Kinder kriegen hinter sich) kam hinzu. Die beiden setzten sich ganz hinten nahe dem Eingang zur Toilette. Auf meine Frage "warum hier?" Kicherten die beiden wie Teenager und meinten, "na weil hier doch zwangsläufig irgendwann alle Mädels mal vorbeimüssen". Hammer! Der "approachte" wirklich noch ne Lady und die tanzten beide den ganzen Abend zu Jazz Musik. Alter Falter, auch mit 73 hatte der noch swag.

Stadt hat in jeder Lebenslage und für jedes Alter einfach mehr zu bieten. Das gilt seit eh und je.

bearbeitet von Lance-Hardwood
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Triggered much? 😂

 

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