Ich glaube er ist ein Pickup gewesen

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vor 7 Stunden, ElCurzo schrieb:

Aber mal ganz ehrlich. Wenn sich ein Partner innerhalb der Ehe fremdverliebt, was bedeutet das für die Ehe? In meiner Welt(!) wird sie spätestens ab diesem Zeitpunkt zu einer reinen Zweckgemeinschaft degradiert.

Soll nicht direkt dich betreffen, ElCurzo, nur um einen Bezug zu haben.

Was passiert denn, wenn man sich innerhalb einer Partnerschaft "fremdverliebt"? Dem Individuum eine gewisse Reife vorausgesetzt, also nicht auf den nächstbesten Zug aufspringend und anfängliche Attraction eben als diese einschätzen könnend. Entwertet man dann sinngemäß die Beziehung zum anderen Menschen?

Wer sagt das und wo kommt das her? Liebe ist quasi nicht teilbar und endlich? Dann kann man Gefühle ja gleich als Tauschmittel sehen. "Wie viel hast du denn zu geben? Ah, ein Großteil hast in Immobilie "Villa Ehe" investiert und bist per Gesetz gebunden, hm? Gut, dann musst du dir die Restauration sparen und über ein Neuinvest nachdenken, dort machst einfach die gleichen Fehler und gut ist. Leider hast nicht genug Schotter um bei dir, der Villa und am Haus am See aufzuräumen." Guess what? In dem Fall ist es so, da es nicht wirklich um Besitz geht. Dieser "Reichtum" alles zu schaffen ist ausnahmsweise nicht von außen abhängig und jeder hat da seine eigenen Präferenzen, ob zum Beispiel die Villa reicht. Ein "Villa-Leben" ist für manche genau das richtige, aber find halt erstmal raus, ob es wirklich das für dich ist oder wo und mit wem du leben möchtest. Danach liegt es in der Verantwortung eines jedem, wie man das Haus einrichtet oder vermodern lässt.

Würde man den Teil von Religion und dem Kram von vor Jahrhunderten mal auflösen, um nicht auf falsche Sicherheit zu spielen, könnte man sich ja mit den hier angesprochenen, entscheidenden Bedürfnissen befassen. Dann müsste man auch nicht aus Schutzreflex Wörter wie Flittchen verwenden (vielleicht mit einem Zwinkern, ok) oder mit Anschuldigungen um sich werfen. Sind für mich übrigens Anzeichen für nicht weniger wichtige Baustellen wie der von TE.

Dass man sich für angenehme Emotionen schlecht fühlen muss, so besch ...... leunigt man die eigene Entwicklung nicht. (Und nein, keine Verherrlichung des frivolen Lebens, falls so verstanden, nochmal den ersten Abschnitt lesen.)

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vor 5 Stunden, perfect10 schrieb:

Wieso? Sie hat doch nach den Manipulationsfähigkeiten von PUA gefragt. et voilà!

..... oder vielleicht sind PUAs auch einfach sehr gut darin, sich (hier intellektuell) aneinander aufzugeilen? 😜

vor 3 Stunden, Another_Cat schrieb:

@Pauline nur so als Frage, um Deine Beiträge, Deine Sicht einordnen zu können.

Hast Du den kompletten Thread, jeden Beitrag gelesen oder quer gelesen und primär den Anfang und den aktuellen Stand?

Ich kann's dir nicht genau sagen, weil ich über die Suchfunktion im Beitrag gelandet bin und mir nicht gemerkt hab, auf welcher Seite das war. Ab da hab ich alles gelesen bis zum aktuellsten Kommentar und wenn ich bedenke, wie viel später ich gestern ins Bett kam, als eigentlich geplant war, würd ich sagen, ich hab den größten Teil des Threads gelesen. ich schätze so die letzten 10 Seiten. Und dann die ersten zwei. 

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vor 10 Stunden, ElCurzo schrieb:

 

Deine Beobachtungen sind richtig und auch die Tatsache, dass es aus dem Fokus geraten ist. Aber mal ganz ehrlich. Wenn sich ein Partner innerhalb der Ehe fremdverliebt, was bedeutet das für die Ehe? In meiner Welt(!) wird sie spätestens ab diesem Zeitpunkt zu einer reinen Zweckgemeinschaft degradiert. 

Was das für die Ehe bedeutet, finde ich eine schwierige Frage, die man glaub ich allgemein überhaupt nicht beantworten kann. Es wurde ja aber auch schon versucht, diese Frage auf unterschiedlichste Art und teils sehr differenziert in Bezug auf die hier beschriebene Konstellation zu beantworten. Aus meiner Sicht aber ungefragt (von der TE). Mein Punkt ist nicht, die geschilderte Ehesituation zu beschönigen oder bestimmte hier geäußerte Meinungen zu der ganzen Konstellation zu kritisieren. Sondern ich habe den Eindruck, dass die TE selbst völlig aus dem Fokus gekommen ist und sich stattdessen hier Leute an ihren eigenen Themen abarbeiten bzw. Fragen beantworten, die so gar nicht gestellt worden sind. Und da ich das spannend fand, hab ich diesen Eindruck geäußert.

Hat mich übrigens an schlechte Psychotherapie erinnert: Patient kommt und sagt, ich hab ein Problem mit XXX und will dafür eine Lösung. Therapeut sagt: ok, aber eigentlich haben Sie doch noch ganz andere und viel wichtigere Probleme, das andere ist gar nicht so wichtig, schauen wir uns lieber ZZZ an. Mag in der Psychoanalyse noch Vorgehen sein; ich bin da Fan der Verhaltenstherapie, in der Anliegen ganz klar vom Patienten eingebracht werden und Therapeuten darauf eingehen. Natürlich kann (und sollte!) ein Therapuet dabei sehen, dass es tieferliegende Ursachen gibt, und auch vorsichtig - nach und nach- versuchen, darüber in Kontakt mit dem Patienten zu kommen. Aber an erster Stelle steht doch erstmal das Eingehen auf das, was beim Patienten akut Leidensdruck verursacht und zum Aufsuchen eines Therapeuten geführt hat. Das anzuerkennen, den anderen in diesem Leid ernst zu nehmen, die Verarbeitung anzuregen und DANN in tiefere Richtungen zu lenken. Übertragen wieder auf den THread hier: ich hab hier wenig Mitgefühl für den Liebeskummer der Fragestellerin gelesen, wenig Tipps, wie man es vearbeiten kann, dass man sich auf die Art fallen gelassen und ggf. vearscht fühlt, wenig Austausch über ähnliche Erfahrungen, auch wenig dazu, inwiefern der Mann denn nun PUA gewesen ist oder nicht. Aber das waren aus meiner Sicht die Anliegen.

Kann man natürlich drüber diskutieren, wie auf einen TE reagiert werden sollte bzw. was die Funktion eines Forums ist. Im Endeffekt kann hier ja eh jeder - unter Beachtung der Forumsregeln - alles sagen, was er oder sie halt grad denkt, und TEs können nicht erwarten, dass ihnen nach dem Mund geredet wird. Es ist ja auch legitim, einen Thread zu nutzen, um sich mit Menschen zu Themen auszutauschen, die einen selbst halt interessieren. Ist ja für alle hier Freizeit und kein Job als Therapeut. Aber ich fänd's gut, wenn man sich bei Beiträgen dann auch mal fragt: schreib ich das jetzt eigentlich für die TE, erreiche ich sie gerade überhaupt - oder schreib ich das für mich?

 

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Ist das nicht im Groben und Ganzen ein ganz normales sexuelles Verhalten der Frau, aus evolutionsbiologischer Sicht?

Sie hat den Provider (Low-Quality-Gene) an ihrer Seite, der sie absichert und bei Gelegenheit lässt sie sich vom Alpha (High Quality Gene) vögeln, um die bestmöglichen Gene zu bekommen. Und um die Beziehung aufrecht zu erhalten, haben Frauen da auch die kognitive Dissonanz entwickelt, sonst müssten sie ja was ändern.

Sie dafür zu verurteilen, wäre so, als ob wir die Gene für den Versuch, sich reproduzieren zu wollen, dafür verurteilen. Ich denke, dass viele Frauen auch noch gar nicht auf so einem State sind, um sich dessen bewusst zu sein und souverän damit umgehen zu können.

Indem Fall hat sie sich einfach von ihren Instinkten treiben lassen..

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vor 33 Minuten, Pauline schrieb:

Aber ich fänd's gut, wenn man sich bei Beiträgen dann auch mal fragt: schreib ich das jetzt eigentlich für die TE, erreiche ich sie gerade überhaupt - oder schreib ich das für mich?

Wer sich das ernsthaft fragt, hat das Internet nicht verstanden.
Oder nen astreinen Gottkomplex.

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vor einer Stunde, Pauline schrieb:

Kann man natürlich drüber diskutieren, wie auf einen TE reagiert werden sollte bzw. was die Funktion eines Forums ist. Im Endeffekt kann hier ja eh jeder - unter Beachtung der Forumsregeln - alles sagen, was er oder sie halt grad denkt, und TEs können nicht erwarten, dass ihnen nach dem Mund geredet wird. Es ist ja auch legitim, einen Thread zu nutzen, um sich mit Menschen zu Themen auszutauschen, die einen selbst halt interessieren. Ist ja für alle hier Freizeit und kein Job als Therapeut. Aber ich fänd's gut, wenn man sich bei Beiträgen dann auch mal fragt: schreib ich das jetzt eigentlich für die TE, erreiche ich sie gerade überhaupt - oder schreib ich das für mich?

Deine Beobachtung zur Entgleisung des Threads von der eigentlichen Eingangsfrage bis hin zu Fokus der "Rettung" der Ehe ist schon richtig, auch wenn die Erkenntnis bereits vor mehreren Seiten geäußert wurde. Gleichzeitig ist so ein Thread sehr dynamisch und gerade das ist doch das spannende daran. Oftmals stellen TEs Eingangsfragen, die bis zum Ende hin nicht so beantwortet werden wie sie es sich wünschen würden - und das zu recht - weil man oft einen Tunnelblick entwickelt wenn man emotional involviert ist und eigentlich gerade nicht die Fragen stellt, die man sich stellen sollte.

bearbeitet von capitalcat
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vor einer Stunde, Easy Peasy schrieb:

Wer sich das ernsthaft fragt, hat das Internet nicht verstanden.
Oder nen astreinen Gottkomplex.

Das Internet ist, was jeder draus macht.

 

vor 14 Minuten, capitalcat schrieb:

Deine Beobachtung zur Entgleisung des Threads von der eigentlichen Eingangsfrage bis hin zu Fokus der "Rettung" der Ehe ist schon richtig, auch wenn die Erkenntnis bereits vor mehreren Seiten geäußert wurde. Gleichzeitig ist so ein Thread sehr dynamisch und gerade das ist doch das spannende daran. Oftmals stellen TEs Eingangsfragen, die bis zum Ende hin nicht so beantwortet werden wie sie es sich wünschen würden - und das zu recht - weil man oft einen Tunnelblick entwickelt wenn man emotional involviert ist und eigentlich gerade nicht die Fragen stellt, die man sich stellen sollte.

Sorry, wenn ich da redundant war, ich fand's halt auffällig und spannend. :-)

Klar ist es hilfreich, wenn eine Außenansicht kommt, die ggf. auch andere Aspekte aufgreift als die, die zunächst für die TE im Vordergrund stehen - und das macht ja gerade auch Forumsdiskussionen im Vergleich zu Privatgesprächen mit nur ein, zwei Personen unter anderem aus. Ich finde die Formulierung "und eigentlich gerade nicht die Fragen stellt, die man sich stellen sollte" aber interessant. Wer entscheidet denn, welche Fragen das sind? Ist doch völlig subjektiv! Hängt u.a. davon ab, welche Werte man hat und was man an einer Situation relevant findet. Man kann durch Fragen neue Gedankengänge in einem Menschen anregen, aber es gibt doch keine objektiv 'richtigen' Fragen, die eine Person sich stellen sollte, und andere Fragen, die per se irrelevant sind und deshalb "zu recht" nicht beantworten werden sollten. Ich fänd's anmaßend, wenn man meinte, das bewerten zu dürfen. Das ist auf dem selben Level wie die Einstellung "Ich weiß besser als du was gut für dich ist."

(Ist natürlich was anderes, wenn jemand 100 Mal die gleiche Frage stellt und immer wieder Antworten darauf will, obwohl sie schon vielfach beantwortet wurde! Das seh ich hier aber nicht.)

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vor einer Stunde, TheCreat0r schrieb:

Sie hat den Provider (Low-Quality-Gene) an ihrer Seite, der sie absichert und bei Gelegenheit lässt sie sich vom Alpha (High Quality Gene) vögeln, um die bestmöglichen Gene zu bekommen.

Sie dafür zu verurteilen, wäre so, als ob wir die Gene für den Versuch, sich reproduzieren zu wollen, dafür verurteilen.

Weshalb hat sie dann mit den "Low-Quality-Genen" bereits erfolgreich Reproduktion betrieben? 

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vor 1 Minute, Pauline schrieb:

Klar ist es hilfreich, wenn eine Außenansicht kommt, die ggf. auch andere Aspekte aufgreift als die, die zunächst für die TE im Vordergrund stehen - und das macht ja gerade auch Forumsdiskussionen im Vergleich zu Privatgesprächen mit nur ein, zwei Personen unter anderem aus. Ich finde die Formulierung "und eigentlich gerade nicht die Fragen stellt, die man sich stellen sollte" aber interessant. Wer entscheidet denn, welche Fragen das sind? Ist doch völlig subjektiv! Hängt u.a. davon ab, welche Werte man hat und was man an einer Situation relevant findet. Man kann durch Fragen neue Gedankengänge in einem Menschen anregen, aber es gibt doch keine objektiv 'richtigen' Fragen, die eine Person sich stellen sollte, und andere Fragen, die per se irrelevant sind und deshalb "zu recht" nicht beantworten werden sollten. Ich fänd's anmaßend, wenn man meinte, das bewerten zu dürfen. Das ist auf dem selben Level wie die Einstellung "Ich weiß besser als du was gut für dich ist."

Manche Fragen sind irrelevant. Zum Beispiel ob der Pickup tatsächlich ein Pickup war. Weil die Beantwortung nicht die Realität ändert bzw. Geschehenes weniger relevant oder real macht. Es ändert auch nichts an der Bedeutung dieser Affäre für sie oder an ihren Motiven diese Affäre einzugehen. 

Zum Rest stimme ich dir zur - gerade deshalb habe ich bewusst nicht die Formulierung "richtige Fragen" verwendet, weil es hier nicht richtig und falsch gibt. Ich denke da eher in "relevant"/ "irrelevant"; "bringt voran"/ "bringt nicht voran". Deswegen halte ich es zum Beispiel auch für total unnötig auf den Bandwagon des Shamings aufzuspringen, hilft der TE nicht weiter, bringt sie in ihrer Entwicklung nicht weiter, fördert aber ihre eigenen negativen Gefühle zu sich selbst oder Selbstmitleid. Beides Dinge, die Menschen eher zum einfrieren und verharren motivieren als zur Veränderung. 

Und auch wenn es kein richtig oder falsch gibt, so kann man anhand der Fragen die ein TE stellt wunderbar ablesen an welchem Punkt sich die Person befindet. Bei TE war das im Eingangspost eben der Punkt, an dem sie sich ihren Eigenanteil kleingeredet hat.

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vor 4 Minuten, Elisa_Day schrieb:

Weshalb hat sie dann mit den "Low-Quality-Genen" bereits erfolgreich Reproduktion betrieben? 

Naja, TE scheint ja kein sexuelles Interesse mehr an ihrem Mann zu haben. Ist aber tatsächlich eine gute Frage, wieso sie im damaligen Kontext mit ihm eine Beziehung eingegangen ist. Würde mich auch interessieren. Ist ja immer ein Zwischenspiel zwischen Sicherheit und Attraction. Würde sie weiterhin unterbewusst hohe Qualitäten zur Reproduktion in ihm sehen, dann würde sie sich doch nicht so zu ihm äußern und sich von einem Chad vögeln lassen, oder? Und warum ist sie dann noch mit ihm zusammen? Weil er sie und die Kinder weiterhin versorgt. In dem Fall ist sie in ihren Augen ein Provider, der aber genetisch gesehen nicht mehr so wertvoll für sie ist, außer für das Versorgen halt. Denke auch, dass es der Grund ist, weshalb sie nicht ehrlich zu ihm sein will. Verlust wäre zu groß. Dann lieber die Schuld auf den bösen Pickup Riegel schieben, um das Gewissen mehr oder weniger zu reinigen und lügen, um die Sicherheit beizubehalten. Will ihr da auch nicht die Schuld zuschreiben oder so. Scheint wohl ein instinktives Verhalten bei Frauen zu sein.

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Ich äußere mich mal zu den Fragen, Vorwürfen etc...ich versuche es zumindest.

Also erstmal, ja ich denke ich habe so etwas wie Liebeskummer, das ist natürlich richtig richtig blöd aber es fühlt sich so an. Es ist nicht so dass der Mann mich hat fallen lassen. Wir haben die Affäre beendet weil er eben keine Affäre mehr sein wollte und ich mich nicht trennen wollte/konnte wie auch immer. Die Affäre weiterzuführen hätte uns beide nicht mehr gut getan daher war Schluss und das war auch richtig, auch im Nachhinein würde ich wieder so entscheiden. Aber natürlich tut es auch weh, er war mir nicht egal. Was mich beschäftigt ist eher dass er das dann so konsequent durchgezogen hat, also wirklich gar kein Kontakt, von 100 auf null. Es war und ist wie einen lieben Menschen zu verlieren. Und ja ich bin selbst schuld, hätte diesen Menschen nie in mein Leben lassen dürfen. Der Kopf weiß das alles, das Herz nicht.

Warum ich einen Mann geheiratet habe der mich sexuell nicht so anspricht wie die Affäre? Das ist ganz einfach zu beantworten. Mein Mann war und ist wie ein bester Freund, auch Körperlich fand und finde ich ihn attraktiv, alles war gut. Bis eben ER kam. Ich wusste nicht dass es so eine sexuelle Spannung zwischen zwei Menschen geben kann. Nie zuvor hab ich das erlebt. So wie mit ihm war es mit meinem Mann nie...das haut einen dann eben einfach um. Vielleicht kann das ja jemand verstehen.

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vor 8 Minuten, Rika84 schrieb:

Ich äußere mich mal zu den Fragen, Vorwürfen etc...ich versuche es zumindest.

Also erstmal, ja ich denke ich habe so etwas wie Liebeskummer, das ist natürlich richtig richtig blöd aber es fühlt sich so an. Es ist nicht so dass der Mann mich hat fallen lassen. Wir haben die Affäre beendet weil er eben keine Affäre mehr sein wollte und ich mich nicht trennen wollte/konnte wie auch immer. Die Affäre weiterzuführen hätte uns beide nicht mehr gut getan daher war Schluss und das war auch richtig, auch im Nachhinein würde ich wieder so entscheiden. Aber natürlich tut es auch weh, er war mir nicht egal. Was mich beschäftigt ist eher dass er das dann so konsequent durchgezogen hat, also wirklich gar kein Kontakt, von 100 auf null. Es war und ist wie einen lieben Menschen zu verlieren. Und ja ich bin selbst schuld, hätte diesen Menschen nie in mein Leben lassen dürfen. Der Kopf weiß das alles, das Herz nicht.

Warum ich einen Mann geheiratet habe der mich sexuell nicht so anspricht wie die Affäre? Das ist ganz einfach zu beantworten. Mein Mann war und ist wie ein bester Freund, auch Körperlich fand und finde ich ihn attraktiv, alles war gut. Bis eben ER kam. Ich wusste nicht dass es so eine sexuelle Spannung zwischen zwei Menschen geben kann. Nie zuvor hab ich das erlebt. So wie mit ihm war es mit meinem Mann nie...das haut einen dann eben einfach um. Vielleicht kann das ja jemand verstehen.

Du und Dein Mann passt halt ungefähr auch zusammen. Dauerhaft halt. Es wird immer einen attraktiveren Menschen geben als der eigene Partner. Nur diese Partnerschaften, wo ein Partner deutlich attraktiver halten dann meistens halt nicht lange.

Ich habe meine Exfreundin auch geliebt, trotzdem gab es noch heissere Frauen auf dem Markt und die waren teilweise im Bett bestimmt noch geiler und heisser, aber ich bin realistisch und kann beurteilen, welche Partner dauerhaft bei einem bleibt. 

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vor 19 Minuten, Rika84 schrieb:

Ich äußere mich mal zu den Fragen, Vorwürfen etc...ich versuche es zumindest.

Also erstmal, ja ich denke ich habe so etwas wie Liebeskummer, das ist natürlich richtig richtig blöd aber es fühlt sich so an. Es ist nicht so dass der Mann mich hat fallen lassen. Wir haben die Affäre beendet weil er eben keine Affäre mehr sein wollte und ich mich nicht trennen wollte/konnte wie auch immer. Die Affäre weiterzuführen hätte uns beide nicht mehr gut getan daher war Schluss und das war auch richtig, auch im Nachhinein würde ich wieder so entscheiden. Aber natürlich tut es auch weh, er war mir nicht egal. Was mich beschäftigt ist eher dass er das dann so konsequent durchgezogen hat, also wirklich gar kein Kontakt, von 100 auf null. Es war und ist wie einen lieben Menschen zu verlieren. Und ja ich bin selbst schuld, hätte diesen Menschen nie in mein Leben lassen dürfen. Der Kopf weiß das alles, das Herz nicht.

Warum ich einen Mann geheiratet habe der mich sexuell nicht so anspricht wie die Affäre? Das ist ganz einfach zu beantworten. Mein Mann war und ist wie ein bester Freund, auch Körperlich fand und finde ich ihn attraktiv, alles war gut. Bis eben ER kam. Ich wusste nicht dass es so eine sexuelle Spannung zwischen zwei Menschen geben kann. Nie zuvor hab ich das erlebt. So wie mit ihm war es mit meinem Mann nie...das haut einen dann eben einfach um. Vielleicht kann das ja jemand verstehen.

Und wie genau habt ihr euch kennen gelernt ? Also unter was für Umständen ? Also dein Mann und du. War es wirklich die sexuelle anziehende Komponente, weshalb du dich entschieden hast, mit ihm zusammen zu sein oder hat das Gefühl von Freundschaft, Vertrautheit und Sicherheit überwogen und der eigentliche Grund dafür? 

Das sollen übrigens keine Vorwürfe gegen dich als Person sein, sondern ich will das einfach Mal aus einer anderen, nicht-moralischen aber sinnvollen  Perspektive betrachten, die halt "unfair" erscheint, aber schon Sinn und Zweck hat.

bearbeitet von TheCreat0r
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Gast
vor 21 Minuten, Rika84 schrieb:

Was mich beschäftigt ist eher dass er das dann so konsequent durchgezogen hat, also wirklich gar kein Kontakt, von 100 auf null

Denke mal einerseits ist es ein Schutzmechanismus um schnell damit abzuschließen.

Eines der Etappenziele im PU ist es Auswahl zu haben, also nicht auf einen Menschen angewiesen zu sein. Wenn du dich mit zwei, drei oder mehr Menschen gleichzeitig triffst, ist es nicht so schlimm wenn einer wegbricht. Das hat nichts mit Manipulation zu tun, was ausreichend vorhanden ist verliert einfach etwas an Wert. Das merkt der Mensch auf der anderen Seite und legt sich entsprechend mehr ins Zeug. Für viele attraktive Frauen ist es komische wenn sie das erste mal mit einem Typen kontakt haben und dieser so gar nicht auf sie reagiert. 

Mit der Zeit merkt man, das andere Menschen nicht geeignet sind die innere Leere zu füllen. Das ist dann der Punkt wo man anfängt von Beziehungen weitgehend unabhängig zu werden. Das eigene Leben bringt dann soviel mit, das man auf einen Partner verzichten kann, ohne das man in ein Loch fällt. Der Partner fehlt dann zwar, aber irgendwie ist das okay. 

bearbeitet von Gast

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Gerade eben, TheCreat0r schrieb:

Und wie genau habt ihr euch kennen gelernt ? Also unter was für Umständen ? Also dein Mann und du. War es wirklich die sexuelle anziehende Komponente, weshalb du dich entschieden hast, mit ihm zusammen zu sein oder hat das Gefühl von Freundschaft, Vertrautheit und Sicherheit überwogen und der eigentliche Grund dafür? 

Das war definitiv das freundschaftliche vertraute Gefühl. Aber damals hat es sich eben genau so richtig angefühlt und nicht nur damals sondern auch die Jahre danach. Deshalb hat mich das alles was passiert ist ja so vollkommen aus der Bahn geworfen.

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Gast
vor 3 Minuten, Rika84 schrieb:

Das war definitiv das freundschaftliche vertraute Gefühl.

Das du mit deinem Mann nicht hast?

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Gerade eben, Sam Stage schrieb:

Das du mit deinem Mann nicht hast?

Ich glaube sie meint, dass sie das Grade mit ihrem Mann hat und Grund für die Beziehung war, während bei dem Lover die starke sexuelle Anziehungskraft da gewesen ist.

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vor 17 Minuten, Rika84 schrieb:

Ich äußere mich mal zu den Fragen, Vorwürfen etc...ich versuche es zumindest.

Also erstmal, ja ich denke ich habe so etwas wie Liebeskummer, das ist natürlich richtig richtig blöd aber es fühlt sich so an. Es ist nicht so dass der Mann mich hat fallen lassen. Wir haben die Affäre beendet weil er eben keine Affäre mehr sein wollte und ich mich nicht trennen wollte/konnte wie auch immer. Die Affäre weiterzuführen hätte uns beide nicht mehr gut getan daher war Schluss und das war auch richtig, auch im Nachhinein würde ich wieder so entscheiden. Aber natürlich tut es auch weh, er war mir nicht egal. Was mich beschäftigt ist eher dass er das dann so konsequent durchgezogen hat, also wirklich gar kein Kontakt, von 100 auf null. Es war und ist wie einen lieben Menschen zu verlieren. Und ja ich bin selbst schuld, hätte diesen Menschen nie in mein Leben lassen dürfen. Der Kopf weiß das alles, das Herz nicht.

Warum ich einen Mann geheiratet habe der mich sexuell nicht so anspricht wie die Affäre? Das ist ganz einfach zu beantworten. Mein Mann war und ist wie ein bester Freund, auch Körperlich fand und finde ich ihn attraktiv, alles war gut. Bis eben ER kam. Ich wusste nicht dass es so eine sexuelle Spannung zwischen zwei Menschen geben kann. Nie zuvor hab ich das erlebt. So wie mit ihm war es mit meinem Mann nie...das haut einen dann eben einfach um. Vielleicht kann das ja jemand verstehen.

Da gibt es einen kleinen Fehler in der Logik. Du hast deinen Ehemann beschissen bevor du wusstest wie geil es mit dem neuen ist. Du hättest auch alle Annäherungen sofort abblocken können.

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vor 16 Minuten, TheCreat0r schrieb:

Ich glaube sie meint, dass sie das Grade mit ihrem Mann hat und Grund für die Beziehung war, während bei dem Lover die starke sexuelle Anziehungskraft da gewesen ist.

Genau

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vor 18 Minuten, Hanssss schrieb:

Da gibt es einen kleinen Fehler in der Logik. Du hast deinen Ehemann beschissen bevor du wusstest wie geil es mit dem neuen ist. Du hättest auch alle Annäherungen sofort abblocken können.

Diese Anziehungskraft war auch ohne Sex da. Der Blick in die Augen, einander einfach nur ansehen...

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vor einer Stunde, Rika84 schrieb:

Diese Anziehungskraft war auch ohne Sex da. Der Blick in die Augen, einander einfach nur ansehen...

Lol. Anziehung und intensiver Blickkontakt (ich flirte eh viel mit Blickkontakt und eher nonverbal) ist immer da, bevor ich mit einer Frau penne. Das finden alle Frauen sehr anziehend und mann kann das sogar üben;)

Alles Ausreden. Bleibt ne bewusste Entscheidung. Du hast freiwillig mitgemacht und deinen Ehemann betrogen.

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vor 2 Stunden, capitalcat schrieb:

Manche Fragen sind irrelevant. Zum Beispiel ob der Pickup tatsächlich ein Pickup war. Weil die Beantwortung nicht die Realität ändert bzw. Geschehenes weniger relevant oder real macht. Es ändert auch nichts an der Bedeutung dieser Affäre für sie oder an ihren Motiven diese Affäre einzugehen. 

Zum Rest stimme ich dir zur - gerade deshalb habe ich bewusst nicht die Formulierung "richtige Fragen" verwendet, weil es hier nicht richtig und falsch gibt. Ich denke da eher in "relevant"/ "irrelevant"; "bringt voran"/ "bringt nicht voran". Deswegen halte ich es zum Beispiel auch für total unnötig auf den Bandwagon des Shamings aufzuspringen, hilft der TE nicht weiter, bringt sie in ihrer Entwicklung nicht weiter, fördert aber ihre eigenen negativen Gefühle zu sich selbst oder Selbstmitleid. Beides Dinge, die Menschen eher zum einfrieren und verharren motivieren als zur Veränderung. 

Und auch wenn es kein richtig oder falsch gibt, so kann man anhand der Fragen die ein TE stellt wunderbar ablesen an welchem Punkt sich die Person befindet. Bei TE war das im Eingangspost eben der Punkt, an dem sie sich ihren Eigenanteil kleingeredet hat.

Beim zweiten und dritten Absatz stimm ich dir zu. Zum ersten: Ok, du findest die Frage irrelevant, und du kannst das begründen mit "es ändert die Realität nicht". Das stimmt insofern, weil die Vergangenheit halt vergangen ist. Die Antwort auf die Frage kann aber relevant im Hinblick darauf sein, wie die Realität für die TE aussieht - wie sie das Geschehene bewertet, wie sie sich an den Mann erinnern wird, wie sie künftig auf Männer reagieren wird. Es kann helfen bei der Verarbeitung des Ganzen - und insofern auch hilfreich in Bezug auf die Ehe werden, weil man eine Ehe vermutlich besser dann retten kann, wenn man nicht mehr mit Verliebtheit und Liebeskummer gegenüber jemand anderem beschäftigt ist (ungeklärte Fragen im Hinblick auf die Motivation eines Ex erschweren die Loslösung, kenne ich zumindest von mir). Spannend wäre in dem Kontext aber auch die Gegenfrage: "Warum ist das so wichtig, ob er PUA war oder nicht? Was würde das jeweils ändern?" Und vielleicht kämen wir dann bei dem Punk "Eigenanteil kleinreden" an, vielleicht aber auch nicht.

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Was willst du jetzt machen? Weiter das arme Lämmchen spielen, die ja aufgrund ihrer Emotionen ja so arm nichts dafür kann, dass sie ihren treuen hart arbeitenden Mann von vorne bis hinten beschissen hat? Was geschehen ist, ist geschehen. Lass es hinter dir. Blick in die Zukunft und mach es besser. Aber gib die Verantwortung nicht ab, sondern akzeptiere es und versuche in Zukunft eine bessere Frau zu sein. Ich weiß, ich schwierig - solange man nicht mit den Konsequenzen damit rechnen und leben muss. Aber das ist deine Entscheidung. 
 

Oder hast du dir schon Gedanken gemacht, wie du deinen Mann wieder verführen könntest? In ihm wieder den jagdinstinkt erweckst? Wie war das am Anfang eurer kennen lern Phase? War er da auch passiv? War er aggressiver, dominanter? Hat er sich gejagt? 

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vor 1 Stunde, pMaximus schrieb:

wie du deinen Mann wieder verführen könntest? In ihm wieder den jagdinstinkt erweckst?

Sollte die TE mal probieren. 

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