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vor 6 Minuten, ElCurzo schrieb:

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Dein Kontrollzwang ist nur dein Tool, deine Copingstategie. Hier geht es im Kern um Vertrauen und damit hast du ein Problem. Traust du Dir und Anderen Menschen? Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit du vertrauen kannst? Nur wenn ich vertraue, kann ich Kontrolle abgeben. Sonst ist das unmöglich. 

Hier wird es nochmal ganz deutlich. Du dachtest du könntest wenigstens deinem besten Freund vertrauen, kannst du aber nicht, weil er selbst einen geliebten Menschen hintergeht. Somit verlierst du zweimal Vertrauen in ihm und daher muss er erstmal weg. Er bestätigt ein aus deiner Sicht instinktiv verankertes fehlendes Urvertrauen in der Welt und das triggert Dich massiv, weil du es gerne (verständlicherweise) anders hättest. 

Du hast absolut Recht! 

Ich glaube, dass man mein Vertrauen genauso gewinnen kann, wie das von jedem anderen „normalen“ Menschen - Kommunikation, Authentizität, Verlässlichkeit, Empathie usw.

Ich bin natürlich nicht selbst so aufgewachsen (sonst hätte ich ja nicht dieses Dilemma 😄). Das Gute ist, dass ich selbst diese Werte übernommen habe. 
Versuche gerade nen Ansatz in eine veränderte Richtung zu schaffen, aber ich weiß noch keinen super konkreten Lösungsansatz. 
 

Danke auf jeden Fall

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vor 3 Stunden, Dina schrieb:

Im privaten Bereich habe ich natürlich mehr Abstand, kann besser durchatmen und mal etwas sacken lassen. 
Allgemein mag ich Harmonie und versuche es immer erst über diesen Weg, weil ich zuvor die Erfahrung machen durfte, dass viel über eine positive Haltung in meinem Leben geklappt hat. Dennoch spüre ich auch Grenzen, die ich dann aufzeige.

Mein bester Freund eröffnete mir mal nach einer Feier, dass er seine Verlobte betrügt, jedoch trotzdem heiraten möchte, sie gerad in der kinderplanung sind und niemand etwas davon erfahren wird. Und Zack, da war es wieder, mein Ohnmachtsgefühl. Ich war echt menschlich enttäuscht, weil ich alles erwartet hätte, nur nicht das. Musste daraufhin den Kontakt abbrechen, weil sich einfach alles in mir gesträubt hat. Wohlgemerkt hat er mir ja nichts persönliches getan...

Ich bin beides 🤗 Ziel im Blick, Lösungsbastelset und imaginären Schnaps im Gepäck, jedoch vertrete ich auch ganz klar meinen Standpunkt. 

Ja die Firma gibts noch. Und sie hat eine ziemlich lange Geschichte. Ich hatte bereits drei Vorgänger und um die 12 Mitarbeiter sind auch gegangen. Leider vor meiner Zeit. 

Es wäre toll, wenn wir uns hier nicht an dem Chef-Thema festbeißen könnten. Das war ein Beispiel, welches aber nicht mein Leben oder meine Arbeitshaltung ausmacht. Ich merke, dass ich mich rechtfertige, obwohl ich weiß, dass „Recht“ mir bei dieser Sache nicht hilft. 


 

 

Interessant, dass du zwei Situationen auswählst, in denen du nicht direkt betroffen bist.

Chef „gefährdet“ mit seinen Entscheidungen deine Mitarbeiter und handelt damit gegen deinen moralischen Kompass.

Dein bester Freund quasi genauso.

Wärst du jetzt direkt betroffen (Chef gefährdet deinen Arbeitsplatz / Freund betrügt dich) wäre das Gefühl der Ohnmacht angemessen. Hier nimmst du aber eine Stellvertreterposition ein und schaffst es scheinbar nicht dich abzugrenzen - daher auch die Frage nach deinem Umgang mit deiner Aggression (die ja im positiven Sinne dafür gebraucht wird).

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vor 11 Minuten, a.supertramp schrieb:

Interessant, dass du zwei Situationen auswählst, in denen du nicht direkt betroffen bist.

Chef „gefährdet“ mit seinen Entscheidungen deine Mitarbeiter und handelt damit gegen deinen moralischen Kompass.

Dein bester Freund quasi genauso.

Wärst du jetzt direkt betroffen (Chef gefährdet deinen Arbeitsplatz / Freund betrügt dich) wäre das Gefühl der Ohnmacht angemessen. Hier nimmst du aber eine Stellvertreterposition ein und schaffst es scheinbar nicht dich abzugrenzen - daher auch die Frage nach deinem Umgang mit deiner Aggression (die ja im positiven Sinne dafür gebraucht wird).

Also immer wenn ich die Konsequenzen meines Vorgesetzten ausbaden muss, finde ich mich direkt betroffen 🤗 Oder wenn er mir vorschreibt was ich tun soll, was mir aus moralischer Sicht völlig widerstrebt und ich weiß, dass es nicht positiv ist. Und ja, er gefährdet meinen Betrieb. Da das System aber immer so gelaufen ist, ist das trotz der ganzen Beschwerden auch von ganz oben in Ordnung - klar, müsste ich so akzeptieren. Ich muss gewisse Dinge tun, weil es halt der Chef ist, auf der anderen Seite will ich es einfach nicht (und mache trotzdem meine Arbeit gut). Ich sollte alleine arbeiten 😂 Habe mir schon etliche Szenarien erträumt, jedoch liebe ich meinen Job und möchte mich eigentlich nicht (schon wieder) trennen.

Beim besten Freund kann ich dir absolut beipflichten! Beides hat natürlich mit Wut und einer Art von Aggression/Energie/Dynamik zu tun. Ich versuche einen Weg zu finden...

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Für mich passen die Eingangsbeschreibung deines Problems inkl. der Begriffe Ohnmacht und Kontrollverlust überhaupt nicht mit deinen beiden Beispielen zusammen. Mit dem aus dem privaten Bereich noch viel weniger als dem Beruflichen. Muss natürlich nichts heißen. Denn deine Gefühle kennst du am besten und vielleicht sind die Begriffe für dich sehr stimmig. Dennoch: Ich denke spontan an die Themen Ungerechtigkeit und Unehrlichkeit sowie die Fähigkeit diese zu ertragen. Das kann man auch als eine Art Ohnmacht sehen, aber ist sehr spezifisch. Und Kontrolle hast du bei deinem privaten Beispiel sehr aktiv ausgeübt. Dennoch erlebst du das eher passiv in Form einer Ohnmacht. Wobei ich deine Posts so lese, dass du Kontrolle auf der Sachebene und im Handeln ausgeübt hast. Aber emotional trotzdem darunter leidest. Also ist die Ohnmacht vielleicht eher auf der emotionalen Ebene zu verstehen und kann auf der Sachebene auch nicht einfach gelöst werden.  

Oder gibt es auch Beispiele, die sich nicht um Ungerechtigkeit und Unehrlichkeit drehen, wo du diese Ohnmacht erlebst?

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vor 7 Stunden, Patrick B schrieb:

Für mich passen die Eingangsbeschreibung deines Problems inkl. der Begriffe Ohnmacht und Kontrollverlust überhaupt nicht mit deinen beiden Beispielen zusammen. Mit dem aus dem privaten Bereich noch viel weniger als dem Beruflichen. Muss natürlich nichts heißen. Denn deine Gefühle kennst du am besten und vielleicht sind die Begriffe für dich sehr stimmig. Dennoch: Ich denke spontan an die Themen Ungerechtigkeit und Unehrlichkeit sowie die Fähigkeit diese zu ertragen. Das kann man auch als eine Art Ohnmacht sehen, aber ist sehr spezifisch. Und Kontrolle hast du bei deinem privaten Beispiel sehr aktiv ausgeübt. Dennoch erlebst du das eher passiv in Form einer Ohnmacht. Wobei ich deine Posts so lese, dass du Kontrolle auf der Sachebene und im Handeln ausgeübt hast. Aber emotional trotzdem darunter leidest. Also ist die Ohnmacht vielleicht eher auf der emotionalen Ebene zu verstehen und kann auf der Sachebene auch nicht einfach gelöst werden.  

Oder gibt es auch Beispiele, die sich nicht um Ungerechtigkeit und Unehrlichkeit drehen, wo du diese Ohnmacht erlebst?

Das alles ist ja sehr spezifisch 😊 Es kann natürlich sein, dass dieser Begriff nicht richtig verwendet ist, aber nach einer Schlüsselsituation habe ich etwas auf emotionaler Ebene so deutlich gespürt, dass sich für mich nicht anders beschreiben lässt.  Mein Kopf weiß ja selbst, dass ich nicht handlungsunfähig bin. 
Vielleicht kreise ich auch immer noch um das falsche Thema...das versuche ich gerade für mich rauszufinden. 
Klar, es gibt andere Beispiele, aber es sind im Endeffekt immer die gleichen Themen. 
 

Frage mich auch immer wieder, warum ich so darunter leide. Ich sorge ja eigentlich gut für mich selbst, in dem ich bestimmte Dinge nicht hinnehme und meine persönliche Grenze wahrnehme. Jedoch ist das nicht kongruent mit meiner Gefühlsebene und der „Ablehnung“, die mich dann tangiert. 
Eure Posts sind auf jeden Fall gute Anstöße und ich muss, wie gesagt, alles nochmal von einer anderen Richtung betrachten. 
 

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Was mir noch auffällt ist das du - in meinen Augen - überreagierst. Die Sache mit deinem besten Freund ist da so ein Beispiel. 

Warum haben deine moralischen Werte ein solches Gewicht bei deinen Entscheidungen? Verstehe mich nicht falsch ich will diese garnicht schlecht reden. Aber bist du dir bei diesen Werten so absolut unumstößlich sicher?

Ist das Festhalten daran vielleicht ein Zeichen von Unsicherheit was diese angeht?

Für mich ließt sich dein Text stellenweise auch so als lähmen diese Werte dich. Was würde passieren, wenn du mal nicht nach deinen Werten handeln würdest?

bearbeitet von Sam Stage

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vor 3 Stunden, Sam Stage schrieb:

Was mir noch auffällt ist das du - in meinen Augen - überreagierst. Die Sache mit deinem besten Freund ist da so ein Beispiel. 

Warum haben deine moralischen Werte ein solches Gewicht bei deinen Entscheidungen? Verstehe mich nicht falsch ich will diese garnicht schlecht reden. Aber bist du dir bei diesen Werten so absolut unumstößlich sicher?

Ist das Festhalten daran vielleicht ein Zeichen von Unsicherheit was diese angeht?

Für mich ließt sich dein Text stellenweise auch so als lähmen diese Werte dich. Was würde passieren, wenn du mal nicht nach deinen Werten handeln würdest?

Ich bin eine Frau, was erwartest du? 😂

Nein, danke für diese Beobachtung. Ich will erstmal nichts entschuldigen, könnte mich ja hier noch etwas mehr „ausziehen“ und andere Beispiele nennen, jedoch versuche ich mich auch etwas zu schützen. 

Aber du hast Recht. Diese Werte haben mir als Kind das Überleben gesichert. Jetzt ist das absolut nicht mehr nötig. 
Bei meinem besten Freund war es damals so, dass gleichzeitig auch versucht wurde ein Kind zu zeugen. Da ich noch viel jünger war, er noch erwartet hat, dass ich ihn unterstütze und danach noch andere Fremdgeh-Aktionen gerissen hat, blieb mir nach damaligem Ermessen keine andere Wahl, weil ich nicht „mitspielen“ wollte. Mittlerweile weiß auch ich, dass Menschen nunmal Fehler machen. Durch seine eigene Historie hat er gehandelt, wie er gehandelt hat. Das Gefühl in mir schwingt mit, aber ich kann ein bissel besser damit umgehen. Habe auch seit kurzem wieder Kontakt zu ihm. Ich denke, dass dieses Thema bestimmt bald aufkommen wird, dann habe ich ja die Chance andere mit meinem Gefühl umzugehen. 

 

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vor 35 Minuten, Dina schrieb:

Diese Werte haben mir als Kind das Überleben gesichert.

Das ist ein Satz auf den ich schon gewartet habe, das war oben schon im Ansatz zwischen den Zeilen zu lesen.
Vielleicht magst du das noch etwas weiter ausführen?

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vor einer Stunde, Sam Stage schrieb:

Das ist ein Satz auf den ich schon gewartet habe, das war oben schon im Ansatz zwischen den Zeilen zu lesen.
Vielleicht magst du das noch etwas weiter ausführen?

Ich habe natürlich bewusst etwas gepostet, um einen anderen Ansatz zu bekommen, da ich ja eine Veränderung wünsche. Jedoch gibts hier manchmal so den Knüppel aus dem Sack, den ich trotz dicken Fells und derzeitigem Hormonüberschuss nicht immer abkann.

Familiär sollte ich immer einem ganz bestimmten Bild entsprechen. Abweichungen wurden durch Ablehnung und Unverständnis bestraft. Empathie, Wertschätzung, Fehlerfreundlichkeit, Verlässlichkeit, Vertrauen und Schutz gab es wenig und wenn nur gegen  absolute Anpassung. Für ein Kind mitten in der Entwicklung mit Tat- und Forscherdrang katastrophal. Liebe wurde oft durch Geld ausgedrückt. Materiell fehlte es mir an nichts.

Ich mache niemandem einen Vorwurf, denn durch vergangene Vorkommnisse wusste/konnte es keiner besser und ich weiss, dass gerade ich einen besonderen Stellenwert im Leben meiner Eltern/Verwandten hatte.

Dann ist natürlich das passiert, was passieren musste. Ich bin, Gott sei Dank, ein Mensch geworden, dem all diese (positiven) Werte anders wichtig sind und das freiwillig. Ich erkenne quasi die reale Schönheit 😊 Die großen Laster sind jetzt, dass ich sensibel bin, mir relativ schnell ein Urteil bilde, ob ich etwas will oder nicht und mit dem Thema „Ablehnung“ so meine Probleme habe. Wobei es nicht darum geht, dass immer alle meiner Meinung sind, oder sein müssen. 
Ich bin nicht darauf angewiesen mit dem Strom zu schwimmen, wenn ich negative Konsequenzen für mich oder andere erkennen kann. 
Was mir fehlt ist ein normaler Umgang damit. 
Wenn etwas so gegen meine Haltung schlägt, dann breche ich (den Kontakt ab) und bin damit eigentlich nicht besser als meine Verwandten. In mir wuselt der Glaubenssatz, dass ich nichts tun werde, was mir oder anderen schadet, um jemandem zu gefallen. Damit cool zu sein wäre ja eigentlich gut, nur spüre ich gleichzeitig den Druck. 
 

 

bearbeitet von Dina

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vor 11 Minuten, Dina schrieb:

Familiär sollte ich immer einem ganz bestimmten Bild entsprechen. Abweichungen wurden durch Ablehnung und Unverständnis bestraft. Empathie, Wertschätzung, Fehlerfreundlichkeit, Verlässlichkeit, Vertrauen und Schutz gab es wenig und wenn nur gegen  absolute Anpassung

Wie hast du darauf reagiert, mit Aufmüpfigkeit oder mit Anpassung?
Anpassung ist ja auch eine Form von Ohnmacht, jedenfalls empfinde ich das emotional oft so. 

Könnte ja sein das du in den Situationen wieder das Kind bist das sich anpasst.
Das würde auch dafür sprechen das du mit "Ablehnung" nicht gut umgehen kannst,
mal vorausgesetzt wir verstehen das gleich darunter. 

bearbeitet von Sam Stage

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vor 11 Minuten, Sam Stage schrieb:

Wie hast du darauf reagiert, mit Aufmüpfigkeit oder mit Anpassung?
Anpassung ist ja auch eine Form von Ohnmacht, jedenfalls empfinde ich das emotional oft so. 

Könnte ja sein das du in den Situationen wieder das Kind bist das sich anpasst.
Das würde auch dafür sprechen das du mit "Ablehnung" nicht gut umgehen kannst,
mal vorausgesetzt wir verstehen das gleich darunter. 

Erst mit Anpassung und als es nicht mehr auszuhalten war, habe ich dagegen angekämpft. 
Das wird mit Sicherheit so sein, dass ich wieder in die kindliche Ebene rutsche. Heute resultiert die „Ohnmacht“ aus den Konsequenzen der nicht-Anpassung. Ich spüre, dass ich etwas nicht möchte, kommuniziere das und merke dann bei ganz bestimmten Personen diese Ablehnung. Im Normalfall findet man ja Kompromisse. Aber bei den Arschengeln nicht 😊

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vor 5 Minuten, Dina schrieb:

ganz bestimmten Personen

ganz bestimmten manipulative Personen?

Kenne das von mir das Menschen mir unterschwellig das Gefühl geben nicht okay zu sein, bzw. nicht "geliebt" zu werden.
Perlt mittlerweile eigentlich recht zuverlässig an mir ab. Kommt aber auch immer mal wieder vor das es jemand unter meine Teflonschicht schafft.
 

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vor 2 Minuten, Sam Stage schrieb:

ganz bestimmten manipulative Personen?

Kenne das von mir das Menschen mir unterschwellig das Gefühl geben nicht okay zu sein, bzw. nicht "geliebt" zu werden.
Perlt mittlerweile eigentlich recht zuverlässig an mir ab. Kommt aber auch immer mal wieder vor das es jemand unter meine Teflonschicht schafft.
 

Puuh, ich würde da jetzt echt stark werten...die Wahrheit ist ja relativ. 
Es sind aber Personen, die mich an Familienmitglieder erinnern. In dem jeweiligen Moment fehlt mir der Zugriff. Es ist wie eine graue Wolke. Im Nachhinein denke ich mir dann: „Same shit, different ways“ -  und dann war meine Reaktion da und nichts hat sich verändert. Ich suche den Schalter, um meine Selbststeuerung diesbezüglich zu justieren.

Hab mittlerweile das Gefühl, dass das Trauma ziemlich tief sitzen muss, weil es mir unglaublich schwer fällt und ich einfach keinen Plan habe. Normalerweise gehe ich Herausforderungen positiv und fix an. 

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Schon mal Familienstellen gemacht?
Ist nicht teuer, kann helfen und war für mich ne gute Erfahrung.

Kannst Dinge die du mit deiner richtigen Family nicht beackern kannst, mit Fremden abklären.
Wirkt nicht sofort aber mit der Zeit bewegt sich da was in einem.

bearbeitet von Sam Stage

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vor 11 Minuten, Sam Stage schrieb:

Schon mal Familienstellen gemacht?
Ist nicht teuer, kann helfen und war für mich ne gute Erfahrung.

Kannst Dinge die du mit deiner richtigen Family nicht beackern kannst, mit Fremden abklären.
Wirkt nicht sofort aber mit der Zeit bewegt sich da was in einem.

Jap, ich komme aus der systemischen Arbeit. Dieses Thema habe ich jedoch noch nicht aufgestellt. Hatte bislang zu viele Hemmungen und Ausreden  

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Gerade eben, Dina schrieb:

Dieses Thema habe ich jedoch noch nicht aufgestellt. Hatte bislang zu viele Hemmungen und Ausreden

Bist doch ne Große, kriegste hin 👍

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