Besteuerung Digital Nomad

29 Beiträge in diesem Thema

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Hi Leute,

folgende Sachlage: ich habe vor genau einem Jahr mit dem Bloggen begonnen. Meine zwei Blogs werfen derzeit zusammen knapp 1,200 EUR im Monat ab - Tendenz klar steigend. Hier in Malaysia ist es mit der Besteuerung von Nebengewerben relativ easy, sodass ich lediglich 5% Steuer auf mein Einkommen zahle. 

Nun ist es leider so, dass es sich aufgrund der zerbroeckelnden Beziehung zu meiner Freundin abzeichnet, dass ich Malaysia in ein paar Monaten verlassen werde. Derzeitiges Ziel ist Barcelona, wo ich mich vermutlich niederlassen werde. 

Ueber einen meiner besten Kumpel, der ebenfalls in Barca lebt, koennte ich darueber hinaus noch einen Freelancer-Vertrag ergattern, der mir weitere 3,000 bis 5,000 EUR pro Monat einbringt. Meine Frage waere jetzt lediglich: wie besteuere ich das ganze am Besten? 

Besagter Kumpel legt mir ans Herz ein Business in Estland zu registrieren. Steuern werden dort lediglich auf Profit gezahlt. Da es allerdings, nicht wie in Deutschland, keine Beschraenkungen bzgl. Geschaeftsfuehrergehaeltern gibt, kann ich mir theoretisch so viel auszahlen wie ich will. 

Gibt es hier Leute im Forum, die sich mit dem Thema Steuern fuer 'Digital Nomads' naeher befasst haben? Wenn ja, was wuerdet ihr mir in der Situation empfehlen? 

Besten Dank!

P.S.: ich waere defintiv weniger als 183 Tage im Jahr in Deutschland, sodass die 183-Tage-Regelung wegfallen wuerde. 

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Die Steuern hängen in der Regel vom Wohnsitz ab (dort wo Du Dich am meisten, hilfsweise mindestens 183 Tage, aufhältst).

Du zahlst Deine Steuern dann in Spanien.

Es hat steuerlich 0 Sinn, ein Gewerbe z.B. in Estland anzumelden, wenn Du nicht dort wohnst.

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Darf man fragen, in welchem Bereich du deine Blogs betreibst ?

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vor 10 Stunden, TriiaZ schrieb:

Darf man fragen, in welchem Bereich du deine Blogs betreibst ?

Einer ist im Business Segment (aehnlich zu Investopedia oder Motley Fool), der andere im Outdoors Bereich. Monetarisierung ueber Display Ads, Amazon, und anderen Affiliate Programmen. 

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Am 2.10.2020 um 22:17 , SecretEscape schrieb:

Die Steuern hängen in der Regel vom Wohnsitz ab (dort wo Du Dich am meisten, hilfsweise mindestens 183 Tage, aufhältst).

Du zahlst Deine Steuern dann in Spanien.

Es hat steuerlich 0 Sinn, ein Gewerbe z.B. in Estland anzumelden, wenn Du nicht dort wohnst.

Jein. Die Steuerpflicht hängt nicht nur vom Wohnsitz ab.
Du kannst in Wakanda wohnen, aber dennoch in zB Dt Steuern zahlen, wenn du dein Unternehmen dort hast. Nennt sich dann "beschränkte" Steuerpflicht.

Europa hat entsprechende Gesetzte. Dh. Die Einkommensteuer wirste egtl im Wohnsitzland abführen müssen, die Umsatzsteuer im Ausführungsland.

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Interessant wird die Sache, wenn man nirgendwo wohnt. Also auch nicht wie im Beispiel lange in Spanien, sondern z.B. im Jahr jeweils gleiche Zeiträume in 5 Ländern.

Da müsste man seine Rechnungen mit Adresse z.B. eines Motels im Süd-Sudan schreiben, und die nächste Rechnung mit Adresse eines Parkplatzes in Huelva.

Es kann dann Sinn machen, einen Wohnsitz in einem geeigneten Land anzumelden... Rechtsberatung hilft hier weiter.

bearbeitet von SecretEscape

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vor 3 Minuten, SecretEscape schrieb:

Interessant wird die Sache, wenn man nirgendwo wohnt.

Sicher. Besonders im Alter...  wenn du in Dt. nicht auffindbar bist, wirst du von Amtswegen abgemeldet. Dh. du hast irgendwann Lücken inhlb der Rentenversicherungsbezüge. Solltest du mal mit dem Gedanken spielen, nach good ol Germany zurückzukehren, weil der Süd Sudan doch nicht soooo de gute Altersvorsorge aufweist usw...

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Ganz ohne festen Wohnsitz wird es auch spannend hinsichtlich Krankenversicherung... Also ’ne Auslandskrankenversicherung für jährlich 10€ abschließen hilft nicht wirklich.

Ich habe Bekannte, welche es statt kompletter Abmeldung jedes Wohnsitzes vorgezogen haben, ihren Wohnsitz in bestimmten EU-Ländern anzumelden. Und Beiträge in die dortige GKV zu zahlen. Damit ist steuerlich und hinsichtlich KV alles geklärt, auch hinsichtlich Rückkehr nach DE im Alter...

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vor 1 Minute, SecretEscape schrieb:

Ich habe Bekannte, welche es statt kompletter Abmeldung jedes Wohnsitzes vorgezogen haben, ihren Wohnsitz in bestimmten EU-Ländern anzumelden. Und Beiträge in die dortige GKV zu zahlen. Damit ist steuerlich und hinsichtlich KV alles geklärt, auch hinsichtlich Rückkehr nach DE im Alter...

Ich weiß nicht wies in anderen Ländern ist, aber wenn zB die Post mehrmals nicht zugestellt werden kann, wirst du auch von Amtswegen abgemeldet. "Unbekannt verzogen".
Die Gesetzeslage sollte dahingehend EU-weit gleich sein.

 

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Ja natürlich.

Aber sich einfach nirgendwo anzumelden und zu glauben, keine Steuern zahlen zu brauchen, und auch keine Krankenversicherung zu brauchen, ist nicht clever.

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vor 3 Stunden, suchti. schrieb:

Einer ist im Business Segment (aehnlich zu Investopedia oder Motley Fool), der andere im Outdoors Bereich. Monetarisierung ueber Display Ads, Amazon, und anderen Affiliate Programmen. 

Ich habe manchmal relativ viel Tagesfreizeit im Job. Ist es langwierig so'n Blog aufzubauen ? Und sorry für das OT !;)

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vor 22 Minuten, TriiaZ schrieb:

Ich habe manchmal relativ viel Tagesfreizeit im Job. Ist es langwierig so'n Blog aufzubauen ? Und sorry für das OT !;)

Kein Thema. Arbeite teilweise auch an Content waehrend der Arbeitszeit (wehe einer von euch Almans kommt jetzt mit der Moralkeule angeflogen) - ist ein guter Zeitvertreib, wenn man mal Downtime hat. 

Aufwand ist defintiv enorm. Ich investiere derzeit 20 - 30 Wochenstunden (neben dem Job). Sobald ich das Ganze full-time mache vermutlich 50+. Dir muss bewusst sein, dass Bloggen defintiv ein langfristiges Unterfangen ist. Du hast aufgrund von Google's Sandbox nahezu keine Leser fuer die ersten Monaten, was gerade fuer Neulinge sehr demotivierend sein kann. Sofern du ausreichend guten Content published, der auf 'low competition keywords' abgezielt ist, sollte es so nach 6 - 12 Monaten stetig aufwaerts gehen. 

Fuer Inspiration kannst du dir mal die folgenden Sachen ansehen: Reddit JustStart (schau dir die Case Studies an), FatStacks Blog, sowie OneHourProfessor. Auf Facebook gibt es die 'Affiliate Niche Builder' und 'Niche Pursuits' Communities. Auf YouTube kannste dir Authority Hacker sowie Shaun Marrs ansehen. @walga, auch wenn sein Approach etwas anders ist (Grossteil der Monetarisierung via Coachings), hat denke ich vorgemacht wie lukrativ bloggen immer noch sein kann. 

bearbeitet von suchti.
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vor 2 Stunden, SecretEscape schrieb:

Ganz ohne festen Wohnsitz wird es auch spannend hinsichtlich Krankenversicherung... Also ’ne Auslandskrankenversicherung für jährlich 10€ abschließen hilft nicht wirklich.

Ich habe Bekannte, welche es statt kompletter Abmeldung jedes Wohnsitzes vorgezogen haben, ihren Wohnsitz in bestimmten EU-Ländern anzumelden. Und Beiträge in die dortige GKV zu zahlen. Damit ist steuerlich und hinsichtlich KV alles geklärt, auch hinsichtlich Rückkehr nach DE im Alter...

Besagter Kumpel aus Barca nutzt seit 2 Jahren PassportCard. Zahlt jeden Monat 130 EUR und ist komplett abgedeckt. Nie ein Problem mit seiner KV gehabt. 

vor 20 Minuten, SecretEscape schrieb:

Ja natürlich.

Aber sich einfach nirgendwo anzumelden und zu glauben, keine Steuern zahlen zu brauchen, und auch keine Krankenversicherung zu brauchen, ist nicht clever.

Das erzaehlt hier doch niemand? Mit der e-residency zahlst du theoretisch Steuern, kannst dir aber (anders als in DE) unendlich viel Geschaeftsfuehrergehalt auszahlen lassen, um den Steuersatz entsprechend zu minimieren (danke an @Frau S. nochmals!). 

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vor 28 Minuten, suchti. schrieb:

Mit der e-residency zahlst du theoretisch Steuern, kannst dir aber (anders als in DE) unendlich viel Geschaeftsfuehrergehalt auszahlen lassen, um den Steuersatz entsprechend zu minimieren (danke an @Frau S. nochmals!). 

Ist jedem hier klar. Aber dann zahlst Du Steuern auf das Gehalt. Z.B. in den Ländern, für deren Einwohner/Firmen Du Deine Leistung erbringst. Klar kannst Du Dich dem eine Weile entziehen. Vielleicht auch nicht.

Ich hatte angedeutet, dass es deutlich cleverer sein kann, statt wohnsitzlos zu sein den Wohnsitz in bestimmten EU-Ländern zu haben, und dort minimal Steuern zu zahlen. Man umschifft damit einige Probleme.

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vor 1 Stunde, suchti. schrieb:

Kein Thema. Arbeite teilweise auch an Content waehrend der Arbeitszeit (wehe einer von euch Almans kommt jetzt mit der Moralkeule angeflogen) - ist ein guter Zeitvertreib, wenn man mal Downtime hat. 

Aufwand ist defintiv enorm. Ich investiere derzeit 20 - 30 Wochenstunden (neben dem Job). Sobald ich das Ganze full-time mache vermutlich 50+. Dir muss bewusst sein, dass Bloggen defintiv ein langfristiges Unterfangen ist. Du hast aufgrund von Google's Sandbox nahezu keine Leser fuer die ersten Monaten, was gerade fuer Neulinge sehr demotivierend sein kann. Sofern du ausreichend guten Content published, der auf 'low competition keywords' abgezielt ist, sollte es so nach 6 - 12 Monaten stetig aufwaerts gehen. 

Fuer Inspiration kannst du dir mal die folgenden Sachen ansehen: Reddit JustStart (schau dir die Case Studies an), FatStacks Blog, sowie OneHourProfessor. Auf Facebook gibt es die 'Affiliate Niche Builder' und 'Niche Pursuits' Communities. Auf YouTube kannste dir Authority Hacker sowie Shaun Marrs ansehen. @walga, auch wenn sein Approach etwas anders ist (Grossteil der Monetarisierung via Coachings), hat denke ich vorgemacht wie lukrativ bloggen immer noch sein kann. 

Sauber, vielen Dank. Irgendwann bald kommt ja der GPT-3 Algorithmus raus, der schon beachtliche Texte schreiben kann. Eventuell kann man damit ja den einen oder anderen Shortcut nehmen und sich Content schon einmal grob vorschreiben lassen.

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vor 16 Minuten, TriiaZ schrieb:

Sauber, vielen Dank. Irgendwann bald kommt ja der GPT-3 Algorithmus raus, der schon beachtliche Texte schreiben kann. Eventuell kann man damit ja den einen oder anderen Shortcut nehmen und sich Content schon einmal grob vorschreiben lassen.

Nur wer soll die noch auf dem Blog lesen? Dann kann ich doch gleich den Algorithmus fragen. Das knappe Gut ist Aufmerksamkeit, nicht Information.

Zum Thema: Da würde mich eine klare Diskussion anhand steuerrechtlicher Regelungen, Doppelbesteuerungsabkommen, ggf. Firmenstrukturen interessieren. Sonst bleibt das an der Oberfläche.

bearbeitet von perfect10

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vor 7 Minuten, perfect10 schrieb:

Nur wer soll die noch auf dem Blog lesen? Dann kann ich doch gleich den Algorithmus fragen. Das knappe Gut ist Aufmerksamkeit, nicht Information.

Zum Thema: Da würde mich eine klare Diskussion anhand steuerrechtlicher Regelungen, Doppelbesteuerungsabkommen, ggf. Firmenstrukturen interessieren. Sonst bleibt das an der Oberfläche.

Richtig, aber wie immer im Leben: Nicht jeder weiß davon, nicht jeder checkt es - wie bei allen Technologien braucht es Jahre bis es mal im Mainstream ankommt und sogar Jahrzehnte bis der letzte Dorftrottel es weiß. Es haben auch schon Leute mit sowas wie Fidget Spinner ein Vermögen verdient. Sprich: Möglichkeiten gibt es viele.  

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vor 2 Stunden, SecretEscape schrieb:

Ist jedem hier klar. Aber dann zahlst Du Steuern auf das Gehalt. Z.B. in den Ländern, für deren Einwohner/Firmen Du Deine Leistung erbringst. Klar kannst Du Dich dem eine Weile entziehen. Vielleicht auch nicht.

Ich hatte angedeutet, dass es deutlich cleverer sein kann, statt wohnsitzlos zu sein den Wohnsitz in bestimmten EU-Ländern zu haben, und dort minimal Steuern zu zahlen. Man umschifft damit einige Probleme.

Hast du dir die Webseite überhaupt angesehen? Da wird das genau erklärt wie das mit Wohnsitz usw geregelt ist.

Was Postanschrift angeht hat besagter Kumpel ebenfalls einen Service aufgetan. Das sind Postfächer/reale Adressen wo all deine Post hinkommt und dann entsprechend gescannt wird das du zugang hast. Ich kann ihn Mal Fragen wie die Firma heißt. Ich glaube er hat auch Mal auf einer digital Nomad Konferenz erzählt wie er das alles macht. Also Post, KV etc.

Edit: hier der Link zum Thema KV https://nomads.insure/

bearbeitet von Frau S.
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vor 1 Stunde, TriiaZ schrieb:

Richtig, aber wie immer im Leben: Nicht jeder weiß davon, nicht jeder checkt es - wie bei allen Technologien braucht es Jahre bis es mal im Mainstream ankommt und sogar Jahrzehnte bis der letzte Dorftrottel es weiß. Es haben auch schon Leute mit sowas wie Fidget Spinner ein Vermögen verdient. Sprich: Möglichkeiten gibt es viele.  

Das kann so laufen. Für wahrscheinlicher halte ich es, dass bspw. google mit deepmind zeitnah etwas Vergleichbares entwickelt oder das passende Unternehmen dazu aufkauft. (Kein Ahnung wie das bei openAI läuft.) Es wird dann in den Sprachassistenten integriert. Wenn einen ein Thema interessiert, fragt man den Assistenten. Der erstellt dann in 0,5 Sekunden individuell auf die Person bezogen den Artikel. Es wird nicht mehr nach Content gesucht. Der Content entsteht im Moment des Bedarfes aktuell. Abstraktgenerelle Contentproduktion für ein Publikum, in der Hoffnung, dass es mal jemand liest, ist dann vorbei.  (Sieht man ja auch hier schon im Forum. Jeder stellt seine ganz höchstpersönlich individuelle Frage nochmal neu, weil der Suchaufwand schon zu groß ist. Und es finden sich weiter menschliche GPT-3, die das jedes Mal neu beantworten.)

Das Problem, das google noch lösen muss: Wenn kaum jemand mehr Artikel im Netz schreibt, woher bzw. von wem bekommen sie weiter kostenlos ihre Informationen zugeliefert, die sie mit GPT-3 oder Ähnlichem verwursten können.

bearbeitet von perfect10

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Im Sachverhalt sind mir einige Sachen nicht klar:

Hast du bereits eine juristische Person oder zieht du es überhaupt in Betracht, eine solche zu gründen? Die e-residency erfordert das. Dabei sagen sie aber nichtmal, welche Rechtsform... Im Ostblock sind es oft sro als GmbH-Analogon, aber in Estland, keine Ahnung. Sind auch einige Kosten mit verbunden. Neben den gelisteten vermutlich noch Gesellschaftsvertrag in Landessprache, etc. Das frisst das alles schnell mal ein (bis zwei) Monatseinkommen deiner Größenordnung.

Wie fast immer, lohnt sich solche Spielereien zwischen Rechtsräumen vor allem dann, wenn es um deutlich mehr Einkünfte und Kapital geht.

Ruf mal bei der Deutschen AHK in Estland an, wenn das für Dich in Betracht kommt. Eine erst Info bekommst Du da kostenfrei. Vielleicht haben die da Ahnung, scheint ja ein offizielles Angebot in Estland zu sein.

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vor einer Stunde, Frau S. schrieb:

Was Postanschrift angeht hat besagter Kumpel ebenfalls einen Service aufgetan. Das sind Postfächer/reale Adressen wo all deine Post hinkommt und dann entsprechend gescannt wird das du zugang hast. Ich kann ihn Mal Fragen wie die Firma heißt. Ich glaube er hat auch Mal auf einer digital Nomad Konferenz erzählt wie er das alles macht. Also Post, KV etc.

Lass dir gesagt sein, das Postservice / Büroservice Adressen in generell allen Ämtern irgendwann die Alarmglocken läuten lassen.

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vor 2 Stunden, perfect10 schrieb:

Das kann so laufen. Für wahrscheinlicher halte ich es, dass bspw. google mit deepmind zeitnah etwas Vergleichbares entwickelt oder das passende Unternehmen dazu aufkauft. (Kein Ahnung wie das bei openAI läuft.) Es wird dann in den Sprachassistenten integriert. Wenn einen ein Thema interessiert, fragt man den Assistenten. Der erstellt dann in 0,5 Sekunden individuell auf die Person bezogen den Artikel. Es wird nicht mehr nach Content gesucht. Der Content entsteht im Moment des Bedarfes aktuell. Abstraktgenerelle Contentproduktion für ein Publikum, in der Hoffnung, dass es mal jemand liest, ist dann vorbei.  (Sieht man ja auch hier schon im Forum. Jeder stellt seine ganz höchstpersönlich individuelle Frage nochmal neu, weil der Suchaufwand schon zu groß ist. Und es finden sich weiter menschliche GPT-3, die das jedes Mal neu beantworten.)

Das Problem, das google noch lösen muss: Wenn kaum jemand mehr Artikel im Netz schreibt, woher bzw. von wem bekommen sie weiter kostenlos ihre Informationen zugeliefert, die sie mit GPT-3 oder Ähnlichem verwursten können.

Absolut. Aber kurzfristig sehe ich es als eine gute Möglichkeit Geld zu verdienen. 

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vor 4 Stunden, Noodle schrieb:

Lass dir gesagt sein, das Postservice / Büroservice Adressen in generell allen Ämtern irgendwann die Alarmglocken läuten lassen.

Macht ja nichts wenn man keinen Wohnsitz mehr in DE hat und dementsprechend auch keine deutschen Behörden mehr benötigt.

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vor 10 Stunden, Noodle schrieb:

Lass dir gesagt sein, das Postservice / Büroservice Adressen in generell allen Ämtern irgendwann die Alarmglocken läuten lassen.

Inwiefern? Also mein Kumpel aus Barca nutzt seit 2 Jahren Xolo. Kostet den 80 EUR im Monat und die empfangen und scannen die Briefe fuer ihn. Er hat sogar 2 - 3 deutsche Kunden, an die er Rechnungen stellt. Bisher ohne jegliches Problem. Seinen Wohnsitz weist er ueber Mietvertraege bzw. AirBn-Buchungen nach, sodass es kein Problem mit der 183 Tage Regeluing gibt. 

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