Vermögensaufbau ohne Erbschaft

104 Beiträge in diesem Thema

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Morgen Leute,

mich umtreibt aktuell das Thema Vermögensaufbau ohne nennenswerte Erbschaft.

Ich lebe in einer großen Stadt in Süddeutschland mit einem Einstiegsgehalt um die 90 000Euro.

Mit dem Gehalt könnte man anhand der Statistiken erstmal denken ich stünde am oberen Drittel der Gesellschaftsschichten.

Was mich stark frustriert ist, dass Freunde und Bekannte, die einen 9 to 5 Job haben und kaum Mühe und Fleiß in ihre Ausbildung investiert haben, aufgrund einer Erbschaft/vorweggenommen Erbfolge/usw. Vermögenswerte, insbesondere Immobilien in Aussicht haben, die ich niemals erreichen werde.

Beispielsweise wurde einem Freund der nichts nennenswertes in seinem Leben erreicht hat, eine Immobilie geschenkt, die ich mir niemals werde leisten können.

Man sieht also, ein solides Gehalt führt nicht zu Vermögen. 

Mich frustriert das, und meine Frage an Euch ist, wie Ihr mit diesem Thema umgeht. Insbesondere, wie es Euch gelingt euch trotzdem zu langen Arbeitstagen usw. zu motivieren.
 

Beste Grüße 

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Also mit 90k kann man schon ordentlich sparen und das Geld investieren! Solltest du aber nicht blind machen (und halt dich bloß fern, von irgendwelchen dvag, tecis, ergo, usw. Nasen). Die eigenen Finanzen sind kein Hexenwerk.

komm ganz schnell von dem Trip runter, dich mit diesen anderen vergleichen zu wollen!!! Vermutlich verdienst du deutlich mehr als sie. Das kann sich „schnell„ auch wieder ausgleichen. Wer sagt denn außerdem, dass diese anderen damit umgehen können?

ich verdiene deutlich weniger als du, und spare derzeit über 1k im Monat. Da geht bei dir deutlich mehr - wenn du dich nicht zu einem verschwenderischen Leben hinreißen lässt. Dennoch musst du nicht in askese leben!

mein Tipp, investiere erstmal viel Zeit mit finanzthemen und lege dir eine Strategie zu recht - wie du dein Geld vermehren kannst. Gibt Leute, die weniger haben als du und ordentlich aufgebaut haben. Mein Ziel ist es auf Betrag x zu kommen - dann einen Teil dieses Betrags zu nehmen, damit ein Einzimmerloch zu finanzieren (als Anzahlung mit Finanzierung) und direkt zu vermieten. Und dann mach ich das irgendwann noch mal. Das Geld dass ich spare ist aufgeteilt in Aktien, etfs, Tagesgeld, Metall und bitcoin. Informiere dich mal über alle möglichen Assets, hole verschiedene Expertise ein und mache dir dein eigenes Bild. Und hör wirklich auf, dich mit diesen Leuten zu vergleichen - das bringt dir überhaupt nix - deine startvoraussetzungen sind super!

bearbeitet von Affe777
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Danke für Eure Motivation, genau solche Sichtweisen habe ich gebraucht!

 Ich komme aus ziemlicher Armut, das ging so weit, dass es Heiligabend nicht für einen Baum gereicht hat, daher schätze ich mein Gehalt durchaus, war auch ein hartes Stück Arbeit dorthin zu kommen.

Mein mittelfristiges Ziel ist der  typische Traum vom Eigenheim mit eigener Familie. Das ist aber mit meinem guten Gehalt leider nicht realisierbar, und das ist es, was mich frustriert. 

 

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90.000€ ist doch erstmal richtig super! Da kannst du doch locker einen dicken Batzen zur Seite legen ohne dich allzu groß einschränken zu müssen!

Aber die Grundsatzfrage lautet: Sein oder Haben? Deine Grundbedürfnisse ändern sich auch mit höherem Alter nicht besonders stark. Die Frage ist eher, mit wie viel Aufwand und auch Status/Anerkennung von außen du diese befriedigen möchtest? Hier hast du bei Konsumverzicht jede Menge Sparpotenzial.

vor 58 Minuten, Billy_Costigan schrieb:

Insbesondere, wie es Euch gelingt euch trotzdem zu langen Arbeitstagen usw. zu motivieren.

In dem ich nicht neidisch, perfektionistisch oder negativ auf die anderen oder die ach so "ungerechte" Welt schaue, sondern mich nur auf mich selbst, meine persönliche Entwicklung und meinen Einflussbereich konzentriere. Ich habe grundsätzlich meine Arbeit (statt Konsum) zu meinem Lieblingshobby erklärt und versuche immer mehr Spaß daran zu haben. Ich achte auch immer darauf, möglichst produktiv, bewusst, konzentriert und zielstrebig zu sein und irgendwas zeitnah umzusetzen. Ich arbeite gerne mit Checklisten und versuche kleine Häppchen abzuarbeiten und denke bei dem Großen und Ganzen erst mal an die dazu notwendigen Teilerfolge und Details. Damit kann ich dann auch bei Gehaltsverhandlungen etwas vorweisen und mehr Verantwortung UND Vertrauen übernehmen. Das Geld ist mir auch wichtig, aber nicht mein primäres Ziel, sondern wie gesagt innere Zufriedenheit und Ausgeglichenheit. Darüber hinaus habe ich ebenso einen ganz soliden Sparplan (Aktien, ETFs).

Ich bin jeden Tag dankbar, abends (manchmal sehr geschafft) in ein schickes und gemütliches Zuhause zu kommen und auch stolz darauf, durch jahrelanges Training eine vergleichsweise gute Gesundheit und Fitness zu besitzen. Zudem belohne ich mich eher zeitnah mit (meist kleinen) positiven Erlebnissen finanziert aus meinem Einkommen, statt möglichst viel auf die Seite zu legen und nur noch an die Zukunft zu denken. Das Leben ist jetzt und ich will ehrlich gesagt nicht ein reicher alter Mensch sein, der keine Zeit mehr hatte, sein Geld anständig zu verleben. Es kommt eben auf das richtige Maß an. 

Aber wenn ich reich werden wöllte, würde ich wie mein Vorredner für ein paar Jahre in der Schweiz arbeiten gehen.

bearbeitet von AlphaMX
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vor 15 Minuten, Billy_Costigan schrieb:

Mein mittelfristiges Ziel ist der  typische Traum vom Eigenheim 

Schau dir mal an was der Investmentpunk zum Thema Eigenheim in der Pampa zu sagen hat und entscheide dann.

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vor 2 Stunden, Billy_Costigan schrieb:

Morgen Leute,

mich umtreibt aktuell das Thema Vermögensaufbau ohne nennenswerte Erbschaft.

Ich lebe in einer großen Stadt in Süddeutschland mit einem Einstiegsgehalt um die 90 000Euro.

Mit dem Gehalt könnte man anhand der Statistiken erstmal denken ich stünde am oberen Drittel der Gesellschaftsschichten.

Was mich stark frustriert ist, dass Freunde und Bekannte, die einen 9 to 5 Job haben und kaum Mühe und Fleiß in ihre Ausbildung investiert haben, aufgrund einer Erbschaft/vorweggenommen Erbfolge/usw. Vermögenswerte, insbesondere Immobilien in Aussicht haben, die ich niemals erreichen werde.

Beispielsweise wurde einem Freund der nichts nennenswertes in seinem Leben erreicht hat, eine Immobilie geschenkt, die ich mir niemals werde leisten können.

Man sieht also, ein solides Gehalt führt nicht zu Vermögen. 

Mich frustriert das, und meine Frage an Euch ist, wie Ihr mit diesem Thema umgeht. Insbesondere, wie es Euch gelingt euch trotzdem zu langen Arbeitstagen usw. zu motivieren.
 

Beste Grüße 

1) Neid bringt dich null weiter.

2)  90000 ist ein super Gehalt 

3) Finanzielle Freiheit ist so ein Marketing Ausdruck. Werden die wenigsten schaffen. Sobald man Inflation, Steuern und eine realistische Rendite der Investitionen unterstellt, kann man ja leicht ausrechnen, welchen Betrag man dazu bräuchte.

4) Aber: 36 x 2000 zurück gelegt = 72.000, reicht locker (!) als Eigenkapital zur Hausfinanzierung. Ob das sinnvoll ist, muss jeder selbst entscheiden.

 

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Klar habens Leute mit großem Erbe leichter, aber was willst du tun? Kannst du nicht ändern.

Wie schon gesagt stehst du mit 90k deutlich weiter oben als du selbst angenommen hast. Die Tipps zum Vermögensaufbau wurden ja bereits genannt. Würde die Perspektive ändern, denn du hast alle Möglichkeiten das zu erreichen was du willst:)

 

Was mir zu denken gibt: 90k Einstiegsgehalt, als Berufseinsteiger, also Anfang/Mitte 20 ist sehr sehr spärlich gesät, das sind ja schon eher "speziellere" Jobs.. Da passt es dann eigentlich nicht ganz so eine Frage zu stellen, da für ein job mir solch einem Gehalt ein entsprechender Background da sein wird. Was machst du denn?

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vor einer Stunde, Billy_Costigan schrieb:

Habe Jura gemacht und bin bereits 30, somit relativiert sich das Ganze.

Ausbildungsdauer sind halt 7-8 Jahre 

Hab sogar Jura vermutet. Bei 30 fehlt dir natürlich nun Zeit/Zinseszinseffekt, wenn du jetzt bei 0 startest. Halte dir vor Augen, dass du je nachdem halt echt zu den Top 6% in DE gehörst. Mit deinem Gehalt ist noch alles möglich. Schmeiß deine Zahlen doch mal in ein Zinsrechner, dann kriegst du ein Gefühl. Würde mich einlesen über verschiedene Assetklassen und dann langsam erstmal anfangen. 2k Sparrate wäde natürlich eine gute Hausnummer, macht aber nur Sinn wenn du die entsprechend investierst. Und hier ist die eigene Risikotragfähigkeit halt entscheidend. Das kommt häufig zu kurz und am Ende führt es zu den falschen Entscheidungen.

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vor 9 Stunden, ToTheTop schrieb:

Ist halt das typische Mindset der Gescheiterten. „Die Anderen haben es soviel leichter [blablabla].“
Die Startvoraussetzungen mögen bei jedem unterschiedlich sein, was man daraus macht hat man aber selbst in der Hand. Ausgaben minimieren und/oder Einnahmen maximieren. Aber da fängt dann halt die Comfort Zone bei den meisten an entgegenzuwirken. Umziehen will ich aber nicht fürn neuen Job, hab ja Freunde und Family hier... ne kleinere Bude? Ne, was sollen die Kollegen denken... Selbstständigkeit? Viel zu viel Risiko. 

Mit 4000€ netto(!!!) gehörst du auch nicht einkommensmäßig nur zum oberen Drittel. Das ist top 10%. Du verdienst also mehr als 90% aller anderen in Deutschland. Ich mache das ähnlich wie du. Gucke nur nach oben. Aber weil ich aufholen will - nicht weil ich die Welt für ungerecht halte. Trotzdem solltest du mal drüber nachdenken, wie privilegiert man ist in einem wohlhabendem Land wie D zu den Top10% zu gehören.

Versuch von deinem Einkommen 2k€ pro Monat beiseite zu legen und dich über die verschiedenen Investmentmöglichkeiten zu informieren (ETFs/Immos). Mit 2k Sparrate und guter Verzinsung kannste in deutlich <20 Jahren finanziell frei sein.

Oder such dir mal für ein paar Jahre nen Job in der Schweiz. Wohne außerhalb der großen Städte oder zieh in eine WG.  Da bleibt dir am Monatsende noch mehr als die 2k€ über wenn du nen entsprechenden CV hast...

Jein. Ich meine, wir beide kennen uns schon ein wenig und ich weiß, dass dein Lebensmodel etwas anders aussieht als das der meisten anderen Menschen inkl. dem Verzicht dem du bereit bist zu gehen. Klar, wenn man keine Familie hat und sich stetig in einem Ort etwas neues aufbauen kann, in einem Bereich tätig ist in welchem du tätig bist (d.h. wechselnde Auftraggeber) dann geht deine Lebensauffassung auf inkl. Ruhestand auf. Wenn der TE eher dem Lebensmodell Familie, Hausplanung etc. nachgeht (mit 30 nicht unübglich), dann sind auch 90k nicht so orbitant viel Geld. Der Staat nimmt halt nicht gerade wenig weg. 

Ich finde die Frustration des TEs vollkommen nachvollziehbar - ich sehe auch nicht, dass er meckert, eher eine Feststellung. Aber die Karten sind halt gemischt, wie sie gemischt sind und das gilt wohl für die meisten Bereiche des Lebens. Entweder man versucht das Beste daraus zu machen oder eben nicht. Ich kenne auch Dullis, die haben 6 Immobilien geerbt und mehr und haben praktisch ausgesorgt. So ist es halt. Irgendwo in Afrika stirbt halt grad ein Kind an Hunger während 1000 km weiter irgendein Typ auf einer Yacht hängt mit Models abhängt und Koks von ihren Ärsche zieht. Im Nachgang kann man eig. jedem Raten möglichst früh anzufangen Geld zu verdienen.

@Billy:

Ich habe leider auch kein Patentrezept. Wenn dein AG aber ein Chilli-Willy AG ist, wo du nur bis mittags beschäftigt bist, könntest du dir probieren nebenbei etwas aufzubauen. Ich finde sparen ist immer so ein semi-tip, weil du erst nach X Jahren irgendetwas signifikantes erreichst - Einnahmen / Ausgaben sollten sich die Waage halten. Man kann zwar Fugal leben, wird aber keinen Spaß am Leben haben. Ich kenne einen Typen, der macht Affiliate Marketing, Krypto Trading etc. und lebt anständig davon. Ich glaube, sogar so ein side hustle, eingehen von mehr oder weniger größeren Risiken sind eben der Schlüssel zum Erfolg am Ende. Ansonsten wird man in den meisten Berufen die nicht unbedingt  zum Freelancing prädistiniert sind eben ein office slave bleiben.

 

bearbeitet von TriiaZ
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Jap, im Wesentlichen geht es mir um die faktische Unmöglichkeit der Vermögensumverteilung aufgrund der steigenden Immobilienpreise in großen Städten. Dies führt dazu, das große Vermögenswerte kumuliert bei wenigen Privilegierten bleiben, während rein durch Fleiß wenig zu holen ist. 
Bei Aktiengeschäften schwingt ja doch immer ein gewisses Risiko mit.

Im Grunde bleibt also nur, längerfristig das Unternehmertum in Angriff zu nehmen.

 

Danke für die zahlreichen Antworten, insbesondere auch für die persönliche Nachricht! Für einige der Tipps benötige ich etwas Zeit um mich damit auseinanderzusetzen, so dass ich noch nicht konkret darauf eingehen kann.

 

Beste Grüße 

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Was ist jetzt dein konkretes Problem? 
 

Bleib doch einfach bei dir selbst, anstatt dich mit anderen zu vergleichen?

Was ist dein Ziel? Warum genau kannst du das nicht erreichen?

Aus deiner aktuellen Perspektive kannst du dir (insbesondere, wenn eine verdienende Partnerin dazu kommt) doch Quasi jede Immobilie leisten...

Höre hier nur mimimi. 

Nach oben gucken und jammer kannst du immer, auch wenn du 10Mio geerbt hast.

 

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vor 9 Stunden, Billy_Costigan schrieb:

Mein mittelfristiges Ziel ist der  typische Traum vom Eigenheim mit eigener Familie. Das ist aber mit meinem guten Gehalt leider nicht realisierbar, und das ist es, was mich frustriert.

Was zur Hölle ist für dich das typische Eigenheim?

Ein 10.000 qm² Palast in Mahattan?

Mit 2.000Euro im Monat als Rate (was immer noch sehr wenig wäre im Verlgeich zum Einkommen) kannst du locker ein Hütte im Wert von 1 Million finanzieren.

Auf dem Land bekommst du ein Haus teilweise schon für 10.000-20.000 Euro - du könntest dir von deinem Gehalt jedes Jahr mehrere kaufen, wenn du wolltest.

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vor 10 Stunden, Billy_Costigan schrieb:

Mich frustriert das, und meine Frage an Euch ist, wie Ihr mit diesem Thema umgeht. Insbesondere, wie es Euch gelingt euch trotzdem zu langen Arbeitstagen usw. zu motivieren.

Verdiene keine 90000, aber gehe jeden Tag gerne zur „Arbeit“.

Weil das für mich einfach ein Traumjob ist. 
 

Motivation ist so ganz leicht.

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vor 46 Minuten, Billy_Costigan schrieb:

Jap, im Wesentlichen geht es mir um die faktische Unmöglichkeit der Vermögensumverteilung aufgrund der steigenden Immobilienpreise in großen Städten. Dies führt dazu, das große Vermögenswerte kumuliert bei wenigen Privilegierten bleiben, während rein durch Fleiß wenig zu holen ist. 
Bei Aktiengeschäften schwingt ja doch immer ein gewisses Risiko mit.

Im Grunde bleibt also nur, längerfristig das Unternehmertum in Angriff zu nehmen.

 

Danke für die zahlreichen Antworten, insbesondere auch für die persönliche Nachricht! Für einige der Tipps benötige ich etwas Zeit um mich damit auseinanderzusetzen, so dass ich noch nicht konkret darauf eingehen kann.

 

Beste Grüße 

Absolut, das ist so und wird auch so bleiben. Aber bei dir kommt eben einiges an unwissenheit zu tun. Schau dir doch mal die Immopreise über einen längeren Zeitraum als die letzten 10 Jahre an und dann halte mal die Aktienmärkte dagegen. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Immomarkr in den nächsten 20 Jahren bei weitem nicht so gut läuft wie in den letzten 10 jahren. Die Demographie spricht eigentlich klar dafür. Die Boomer Generstion stirbt aus und es kommt keine entsprechende Käuferschicht nach. Mal schauen wie es noch mit corona weitergeht. Immer Bedenken, dass Mieten eben vom Einkommen finanziert werden. Ich sehe da keinen ähnlichen Spielraum für eine solche Entkopplung innerhalb der nächsten 10 Jahre. Vielleicht hast du Glück und wirst in Zukunft noch günstig Immos einsammeln können!)

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vor 35 Minuten, Kaiserludi schrieb:

Was zur Hölle ist für dich das typische Eigenheim?

Ein 10.000 qm² Palast in Mahattan?

Mit 2.000Euro im Monat als Rate (was immer noch sehr wenig wäre im Verlgeich zum Einkommen) kannst du locker ein Hütte im Wert von 1 Million finanzieren.

Auf dem Land bekommst du ein Haus teilweise schon für 10.000-20.000 Euro - du könntest dir von deinem Gehalt jedes Jahr mehrere kaufen, wenn du wolltest.

Wo bekommt man bitte Häuser für 10.000 - 20.000 ? Dann aber im tiefsten Osten, oder ?

Und auch "locker" im Wert von 1 Million ist etwas übertrieben - das wäre unter der Voraussetzung, dass du niemals einen Job verlierst, du mit einer Partnerin zusammen bleibst und und und.

Auch bei 90k brutto bindest du dir mit einem 1 Mio. Haus einen guten Klotz ans Bein, den du auch wieder in der Lage sein solltest entsprechend zu verkaufen. Der TE fragt ja auch nicht nach einem Hauskauf, sondern hat eher festgestellt, dass Erben & Co. id.R. mit einem normalen Gehalt uneinholbar sind und damit hat er recht.

Nun kann er entweder sehen wie er nebenberuflich Geld verdienen kann (wie auch immer)  und sich somit ein Vermögen aufbauen kann bis er davon Leben kann oder er bleibt eben "Lohnsklave" wie es die meisten sind.

bearbeitet von TriiaZ
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vor 3 Minuten, TriiaZ schrieb:

Wo bekommt man bitte Häuser für 10.000 - 20.000 ? Dann aber im tiefsten Osten, oder ?

Und auch "locker" im Wert von 1 Million ist etwas übertrieben - das wäre unter der Voraussetzung, dass du niemals einen Job verlierst, du mit einer Partnerin zusammen bleibst und und und. Auch bei 90k brutto bindest du dir damit einen guten Klotz ans Bein, den du auch wieder in der Lage sein solltest entsprechend zu verkaufen. Der TE fragt ja auch nicht nach einem Hauskauf, sondern hat eher festgestellt, dass Erben & Co. id.R. mit einem normalen Gehalt uneinholbar sind und damit hat er recht.

Nun kann er entweder sehen wie er nebenberuflich Geld verdienen kann (wie auch immer)  und sich somit ein Vermögen aufbauen kann bis er davon Leben kann oder er bleibt eben "Lohnsklave" wie es die meisten sind.

90.000 Brutto im Jahr sind fast 60.000 Netto und fast der vierfache Mindeslohn. Mit dem nötigen Willen kann er locker 3/4 seines Einkommens jedes Jahr sparen. "Lohnsklave"bleibt er entsprechend nur, wenn er sich einen Lebensstil gönnt, bei dem er das alles wieder ausgibt. Mit dem EInkommen kann er aber auch nach 20 Jahren von seinem Vermögen leben, wenn er entsprechend sparsam lebt.

 

10.000-20.000 beziehen sich auf Westdeutschland. Flaches Land, 50km weg von der nächsten Stadt mit 100k Einwohnern. Da bekommst du die Hütten in den Dörfern fast geschenkt.

 

Doch, der Threadersteller schreibt ausdrücklich, er denkt, er könne sich kein Haus leisten von dem Gehalt und das ist eben schlicht realtitäsfern.

Davon ab: So viele Millionenerbschaften gibt es in Deutschland nun auch nicht. Eine Million bis zur Rente anzusparen ist bei 90.000 Brutto nun wirklich ein Kinderspiel und damit würde er bereits zu den Top 2% der Vermögen hierzulande gehören (von denen ein Großteil nicht durch Erbschaft erlangt wurde). Der TE spricht von einem Einstiegsgehalt. Entsprechend dürfte er noch am Anfang seiner beruflichen Karriere sein. Zu dem Zeitpunkt haben die allermeisten Menschen kein großes Vermögen. Das baut man erst im Laufe des Lebens auf, in dem man eben Geld spart und nicht alles mit vollen Händen ausgibt. Dazu kommt, dass er mit zunehmender Berufserfahrung vermutlich noch die ein oder andere Gehaltserhöhung erleben dürfte, die über Inflationsausgleich weit hinaus geht

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vor 43 Minuten, Kaiserludi schrieb:

90.000 Brutto im Jahr sind fast 60.000 Netto und fast der vierfache Mindeslohn. Mit dem nötigen Willen kann er locker 3/4 seines Einkommens jedes Jahr sparen.

„Locker“ von dann 1.250 Euro pro Monat leben? 

Is klar...

Mir ist schon klar, dass es Leute gibt, die das müssen. Frag mal, ob die das locker schaffen.

Zitat

 

10.000-20.000 beziehen sich auf Westdeutschland. Flaches Land, 50km weg von der nächsten Stadt mit 100k Einwohnern. Da bekommst du die Hütten in den Dörfern fast geschenkt.

Da will ja auch keiner hin und in der Regel sind das für den Preis richtige Ruinen.

Zitat

 

Doch, der Threadersteller schreibt ausdrücklich, er denkt, er könne sich kein Haus leisten von dem Gehalt und das ist eben schlicht realtitäsfern.

Genau so realitätsfern wie von 1250 Euro locker leben oder ein Haus für 10000 Euro kaufen.

Zitat

Davon ab: So viele Millionenerbschaften gibt es in Deutschland nun auch nicht. Eine Million bis zur Rente anzusparen ist bei 90.000 Brutto nun wirklich ein Kinderspiel und damit würde er bereits zu den Top 2% der Vermögen hierzulande gehören (von denen ein Großteil nicht durch Erbschaft erlangt wurde). Der TE spricht von einem Einstiegsgehalt. Entsprechend dürfte er noch am Anfang seiner beruflichen Karriere sein. Zu dem Zeitpunkt haben die allermeisten Menschen kein großes Vermögen. Das baut man erst im Laufe des Lebens auf, in dem man eben Geld spart und nicht alles mit vollen Händen ausgibt. Dazu kommt, dass er mit zunehmender Berufserfahrung vermutlich noch die ein oder andere Gehaltserhöhung erleben dürfte, die über Inflationsausgleich weit hinaus geht

Das ist natürlich richtig.

Mit einer Rate von 2000 kriegst du allerdings niemals eine Mio finanziert. 

bearbeitet von Masterthief
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vor 48 Minuten, Kaiserludi schrieb:

90.000 Brutto im Jahr sind fast 60.000 Netto und fast der vierfache Mindeslohn. Mit dem nötigen Willen kann er locker 3/4 seines Einkommens jedes Jahr sparen. "Lohnsklave"bleibt er entsprechend nur, wenn er sich einen Lebensstil gönnt, bei dem er das alles wieder ausgibt. Mit dem EInkommen kann er aber auch nach 20 Jahren von seinem Vermögen leben, wenn er entsprechend sparsam lebt.

 

10.000-20.000 beziehen sich auf Westdeutschland. Flaches Land, 50km weg von der nächsten Stadt mit 100k Einwohnern. Da bekommst du die Hütten in den Dörfern fast geschenkt.

 

Doch, der Threadersteller schreibt ausdrücklich, er denkt, er könne sich kein Haus leisten von dem Gehalt und das ist eben schlicht realtitäsfern.

Davon ab: So viele Millionenerbschaften gibt es in Deutschland nun auch nicht. Eine Million bis zur Rente anzusparen ist bei 90.000 Brutto nun wirklich ein Kinderspiel und damit würde er bereits zu den Top 2% der Vermögen hierzulande gehören (von denen ein Großteil nicht durch Erbschaft erlangt wurde). Der TE spricht von einem Einstiegsgehalt. Entsprechend dürfte er noch am Anfang seiner beruflichen Karriere sein. Zu dem Zeitpunkt haben die allermeisten Menschen kein großes Vermögen. Das baut man erst im Laufe des Lebens auf, in dem man eben Geld spart und nicht alles mit vollen Händen ausgibt. Dazu kommt, dass er mit zunehmender Berufserfahrung vermutlich noch die ein oder andere Gehaltserhöhung erleben dürfte, die über Inflationsausgleich weit hinaus geht

Wie kommst du eig. darauf, dass 90k Brutto = 60k netto sind ? Es sind eher 4.1k netto im Monat = ca. 48k netto im Jahr. (fix in Brutto Netto Rechner reingehauen)

Einfaches Beispiel: 1.000.000 / 40 Jahre  (de TE ist dann 70) = 25.000k p.a. . Nicht inbegriffen sind nun Zinsen, Reparaturen etc. Wenn er knapp 2k im Monat zahlt, bleiben ihm noch etwas über 2k übrig. Davon kannst du nun abziehen: Nebenkosten, Auto, Lebensmittel etc. ->  Großartig Altersvorsorge oder etwas zurücklegen wird nur bedingt möglich sein. 

Es ist natürlich eine ganz grobe Rechnung - jedoch wird klar: Sogar mit 90k brutto kaufst du dir als rationaler Mensch KEINE Hütte für 1 Million (!), auch nicht wenn die Frau etwas beisteuert. 

Zum Thema Gehaltssteigerung: Ja, die wird er bekommen. Aber in diesen Gefilden, wird jeder weiterer verdiente Euro immer schwerer zu verdienen sein, sprich die Luft wird dünner. Wir könnten natürlich eine ausführliche Rechnung aufstellen, aber die Überschlagsrechnung zeigt, dass "locker" in diesem Zusammenhang doch etwas anderes ist. Eine 1 Million Euro Hütte legst du dir als Unternehmer zu mit einem dazu passende Cash Flow, nicht jedoch als Angestellter.

 

 

 

bearbeitet von TriiaZ
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vor 4 Minuten, TriiaZ schrieb:

Wie kommst du eig. darauf, dass 90k Brutto = 60k netto sind ? Es sind eher 4.1k netto im Monat = ca. 48k netto im Jahr. (fix in Brutto Netto Rechner reingehauen)

Einfaches Beispiel: 1.000.000 / 40 Jahre  (de TE ist dann 70) = 25.000k p.a. . Nicht inbegriffen sind nun Zinsen, Reparaturen etc. Wenn er knapp 2k im Monat zahlt, bleiben ihm noch etwas über 2k übrig. Davon kannst du nun abziehen: Nebenkosten, Auto, Lebensmittel etc. ->  Großartig Altersvorsorge oder etwas zurücklegen wird nur bedingt möglich sein. 

Es ist natürlich eine ganz grobe Rechnung - jedoch wird klar: Sogar mit 90k brutto kaufst du dir als rationaler Mensch KEINE Hütte für 1 Million (!), auch nicht wenn die Frau etwas beisteuert. 

Zum Thema Gehaltssteigerung: Ja, die wird er bekommen. Aber in diesen Gefilden, wird jeder weiterer verdiente Euro immer schwerer zu verdienen sein, sprich die Luft wird dünner. Wir könnten natürlich eine ausführliche Rechnung aufstellen, aber die Überschlagsrechnung zeigt, dass "locker" in diesem Zusammenhang doch etwas anderes ist. Eine 1 Million Euro Hütte legst du dir als Unternehmer zu mit einem dazu passende Cash Flow, nicht jedoch als Angestellter.

 

 

 

Deshalb gibt Dir auch keine Bank die Mio.

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vor 15 Stunden, Billy_Costigan schrieb:

Einstiegsgehalt um die 90 000Euro.

vor 14 Stunden, Billy_Costigan schrieb:

Ich komme aus ziemlicher Armut, das ging so weit, dass es Heiligabend nicht für einen Baum gereicht hat

Glückwunsch zum Gehalt!

Ich würde erstmal in einen Therapeuten investieren. Ernst gemeint, irgendwas überlagert da die Realität bei dir.

Hatte kürzlich einen Chef, an den du mich erinnerst. Der war von so einem "darf nie wieder passieren, muß reich werden" Glaubenssatz getrieben. Furchtbar inkompetent in seiner Position. Schade, war eigentlich ein netter Kerl.

bearbeitet von Jingang

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