Vermögensaufbau ohne Erbschaft

118 Beiträge in diesem Thema

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vor 3 Stunden, Masterthief schrieb:

Deshalb gibt Dir auch keine Bank die Mio.

Würde wetten er kriegt knapp bzw. annähernd ne 100% Finanzierung über eine Mio. Bei nem abgeschlossenem Jura Studium, 90k Einstiegsgehalt und den derzeitigen Rahmenbedingungen. Bei allem was man so liest/hört halte ich das für nicht ausgeschlossen. Ob man das will ist natürlich eine andere Frage:D

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vor 7 Stunden, Dieter12 schrieb:

Würde wetten er kriegt knapp bzw. annähernd ne 100% Finanzierung über eine Mio. Bei nem abgeschlossenem Jura Studium, 90k Einstiegsgehalt und den derzeitigen Rahmenbedingungen. Bei allem was man so liest/hört halte ich das für nicht ausgeschlossen. Ob man das will ist natürlich eine andere Frage:D

Die Wette verlierst du. 

Üblicherweisw ist da eine Grenze mit Bezug auf dein Gehalt, so ca 5x bis 6x dein Bruttojahresgehalt ist möglich, mehr normalerweise nicht. Das wäre also rund die Hälfte der Million.

Wenn du bereits einen Haufen EK angespart hast bzw bereits weitere Immobilien besitzt, die beliehen werden können, sieht das anders aus.

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Gast
vor 9 Stunden, Jingang schrieb:

Glückwunsch zum Gehalt!

Ich würde erstmal in einen Therapeuten investieren. Ernst gemeint, irgendwas überlagert da die Realität bei dir.

Hatte kürzlich einen Chef, an den du mich erinnerst. Der war von so einem "darf nie wieder passieren, muß reich werden" Glaubenssatz getrieben. Furchtbar inkompetent in seiner Position. Schade, war eigentlich ein netter Kerl.

Sorry, aber das ist mit Verlaub Schwachsinn.

Ich spreche hier ein faktisches gesellschaftliches Problem an und du kommst mir mit einer Therapie. 
Klar ist mein Gehalt gut, ich weiß das zu schätzen, insbesondere, da ich mich selbst  rausgekämpft habe. Letztens gelesen, dass nur 1 von 100 „Arbeiterkindern“ promoviert ist, ein weiteres gesellschaftliches Problem. Alles Fälle für die Therapie, wenn sie sich ihrer vorgesehenen Rolle als moderne Sklaven nicht fügen möchten?

Es mag viele geben, die in meiner Position bereits zufrieden wären, die mit dem Gehalt von 150k, was ich realistischerweise erreichen kann, sich plötzlich unter den oberen 10 000 sehen.

Aber das ist Quatsch, und genau das wollte ich zum Ausdruck bringen. In einer Stadt wie München kannst du durch bloße Arbeitnehmertätigkeit einen Erben auch nur einer Wohnung, vermögenstechnisch nicht einholen. 
Gesucht habe ich somit nach Sichtweisen wie damit bestenfalls umzugehen ist. Ich habe durchaus auch  wertvolle Beiträge zur Kenntnis genommen, vieles ist aber leider wieder typisch PU-Forum. Alles ist direkt ein LB, dies wird mit absurden Zahlen untermauert, die diese These stützen sollen. Unbequeme Wahrheiten werden hier halt nicht gerne gesehen.

Danke jedenfalls an die konstruktiven Poster!

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vor 28 Minuten, Billy_Costigan schrieb:

In einer Stadt wie München kannst du durch bloße Arbeitnehmertätigkeit einen Erben auch nur einer Wohnung, vermögenstechnisch nicht einholen. 
Gesucht habe ich somit nach Sichtweisen wie damit bestenfalls umzugehen ist.

Da ist kein Problem, das ist der Punkt all der doofen PUFler hier.

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vor 2 Stunden, Billy_Costigan schrieb:

In einer Stadt wie München kannst du durch bloße Arbeitnehmertätigkeit einen Erben auch nur einer Wohnung, vermögenstechnisch nicht einholen. 

Wer oder was genau zwingt dich denn in München zu leben? 
Wer oder was genau zwingt dich ganz allgemein  in Deutschland zu leben?

Mach‘ dich halt selbständig oder geh‘ in‘s Ausland. Oder finde dich damit ab, dass es ist wie‘s ist.

 

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Threadstarter, ich verstehe dich. Es ist tatsächlich etwas seltsam: da ist man einkommensmäßig bei den oberen 2-5 % und trotzdem fährst du durch die Vororte der großen Städte und siehst, was für ein Vermögen dar um steht mit den Bauernhöfen und den Äckern, die mal zu Baugebieten werden. Du fragst dich, wem die ganzen Mehrfamilienhäuser in den begehrten Stadtteilen der Großstädte gehören und kommst zu dem Schluss, dass du nur ein ganz kleines Licht bist. Das ist irgendwie richtig.

 

Tröstlich ist da allenfalls, dass genügend der Mehrfamilienhäuser im Eigentum irgendwelcher Wohnungsbaugesellschaften stehen, mit Hypotheken belastet sind und die ganzen Bauernhöfe saniert werden müssen. Alles entscheidend ist aber, dass der Blick selektiv ist: auch bei den ganzen Vermögenswerten handelt es sich um vielleicht 2 % der Bevölkerung, über die wir reden. Auf jede wirklich schöne Villa kommt mindestens ein Assiochhaus. Auf einen mit Schwimmbad im Keller kommen 10.000, die wohnen wie in Murmansk.

 

Es hilft tatsächlich, nur nach oben zu schauen, um selbst weiter zu kommen. Es bringt nichts, es gibt immer jemanden, der reicher ist. Ich brauch mir nur Robert Geis anzuschauen, der hat drei Häuser und ein Boot. Robert Geis sitzt im Hafen auf seinem Boot und sieht die Yacht vom Abramovic und weiß, dass er auch nur ein kleines Licht ist. Solche Vergleiche bringe nichts. Abramovic sitzt auf seinem Boot und weiß, da gibt es noch Dagobert Duck und Bruce Wayne.

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vor 2 Stunden, Fastlane schrieb:

Threadstarter, ich verstehe dich. Es ist tatsächlich etwas seltsam: da ist man einkommensmäßig bei den oberen 2-5 % und trotzdem fährst du durch die Vororte der großen Städte und siehst, was für ein Vermögen dar um steht mit den Bauernhöfen und den Äckern, die mal zu Baugebieten werden. Du fragst dich, wem die ganzen Mehrfamilienhäuser in den begehrten Stadtteilen der Großstädte gehören und kommst zu dem Schluss, dass du nur ein ganz kleines Licht bist. Das ist irgendwie richtig.

 

Tröstlich ist da allenfalls, dass genügend der Mehrfamilienhäuser im Eigentum irgendwelcher Wohnungsbaugesellschaften stehen, mit Hypotheken belastet sind und die ganzen Bauernhöfe saniert werden müssen. Alles entscheidend ist aber, dass der Blick selektiv ist: auch bei den ganzen Vermögenswerten handelt es sich um vielleicht 2 % der Bevölkerung, über die wir reden. Auf jede wirklich schöne Villa kommt mindestens ein Assiochhaus. Auf einen mit Schwimmbad im Keller kommen 10.000, die wohnen wie in Murmansk.

 

Es hilft tatsächlich, nur nach oben zu schauen, um selbst weiter zu kommen. Es bringt nichts, es gibt immer jemanden, der reicher ist. Ich brauch mir nur Robert Geis anzuschauen, der hat drei Häuser und ein Boot. Robert Geis sitzt im Hafen auf seinem Boot und sieht die Yacht vom Abramovic und weiß, dass er auch nur ein kleines Licht ist. Solche Vergleiche bringe nichts. Abramovic sitzt auf seinem Boot und weiß, da gibt es noch Dagobert Duck und Bruce Wayne.

Der Post war gut bis zum letzten Absatz. Abramovich und Geisen schauen aber sicherlich nicht mehr so neidvoll auf die anderen. Ich finde es kommt auch immer etwas darauf an, wie viel "hustle" man reingesteckt hat um etwas zu erreichen - man kommt relativ schnell zur Einsicht, dass ein früherer Anfang mit weniger Gehalt besser ist, als ein später Anfang mit mehr Gehalt, vor allem weil das Gehalt ja auch mit einer gewissen Verantwortung einhergeht und der Staat erbarmungslos mit seinen 45% zuschlägt. Man hat einfach trotzdem nicht das Gefühl, dass man es jetzt "geschafft" hat. Das man ein angenehmes Leben führen kann, ist aber unbestritten.

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vor 15 Stunden, TriiaZ schrieb:

Der Post war gut bis zum letzten Absatz. Abramovich und Geisen schauen aber sicherlich nicht mehr so neidvoll auf die anderen. ...

Viele Reiche sind ultra competitive, da wird immer mit anderen verglichen. Ist ja teilweise die einzige Motivation, die noch bleibt, wenn alle anderen Bedürfnisse befriedigt sind. Beim Geissen magst du aber recht haben. Der weiss vermutlich, dass er nichts grosses mehr reissen wird. Braucht er auch nicht, hat damals seine Firma gut verkauft und bestreiten jetzt seinen Lebensunterhalt mit RTL2. Da muss er wenigstens kein Vermögen aufzehren.  (Beurteilung auf Basis der Switch Reloaded Darstellung, also vielleicht nicht als gerichtsfestes Charaktergutachten tauglich).

Und zum Haus. Ich traue mich ja auch nicht, hier in der Schweiz ein Haus zu bauen. Zu teuer für meinen Geschmack, bin aber auch anspruchsvoll und mittlerweile extrem konservativ in Geldangelegenheiten (liegt eventuell daran, dass ich vermutlich nie wieder so viel Geld verdienen werde wie in der Vergangenheit, da liegt der Fokus auf Vermögenserhalt). Andere hätten da schon etliche Objekte. Ich schaue da lieber nach einem Schloss in Frankreich. Das geht dann aus der Portokasse. 

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Am 13.10.2020 um 08:50 , Billy_Costigan schrieb:

Mein mittelfristiges Ziel ist der  typische Traum vom Eigenheim mit eigener Familie. Das ist aber mit meinem guten Gehalt leider nicht realisierbar, und das ist es, was mich frustriert. 

 

Du willst mich doch veräppeln oder?

Also wenn du das mit 90.000k im Jahr nicht hinbekommst, dann keiner ^^

Meine letzte HB hat sich vor kurz vor dem Schweideweg mit mir eine zweite Immobilie gekauft....und die machte nen duales Studium mit gerade mal 1.400k Einkommen. Frag mich nicht, wie das ging...aber es ging.
Klar, biste erstmal verschuldet, hast nen Kredit am laufen etc.

Aber bei deinem Gehalt kannst du doch locker nen gutes Leben führen und hast noch 2k netto übrig, um eine Wohnung oder nen Haus abzufinanzieren?

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Also ne Variante die mir gefällt wäre: 

1. Wohnung kaufen auf Kredit. Muss nix großes sein. Bei deinem 90k Einkommen kannst du ja easy 2,5k monatlich da rein stecken. Was dich effektiv dann ca 2k mtl kostet, weil du ja auch mehr Einkommen durch die Wohnung hast. Und nach 5 Jahren hast du ca eine 130k teure Wohnung abbezahlt. 

2. Guten Einstieg zum Aktien kaufen abwarten. Bis er kommt, einfach jeden Monat nen fixen Betrag einzahlen. Aber in der Vergangenheit gabs eig immer alle 2-3 Jahre nen guten Zeitpunkt. Mit ner 130k teuren Immobilie als Sicherheit kriegst du nen Kredit von 80k easy mit schön billigen Zinsen. Den kannst du ganz entspannt abbezahlen, jeden Monat 1k Kreditrate abbezahlen. 

7 Jahre später ist der Kredit dann abbezahlt. Bloß dass die Immobilie dann statt 130k schon 160-200k wert ist. Und aus dem 80k Aktiendepot ein 150k Aktiendepot wurde. Man ein Vermögen von über 300k aufgebaut hat.

Nachteil: Wenn die Zinsen steigen sollten, wird der Plan wohl nicht ganz so toll aufgehen. Einfach weil die Immobilie dann wenig an Wert gewinnt und Aktien weniger Gewinne abwerfen

bearbeitet von Benutzernameundso

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vor einer Stunde, Benutzernameundso schrieb:

Also ne Variante die mir gefällt wäre: 

1. Wohnung kaufen auf Kredit. Muss nix großes sein. Bei deinem 90k Einkommen kannst du ja easy 2,5k monatlich da rein stecken. Was dich effektiv dann ca 2k mtl kostet, weil du ja auch mehr Einkommen durch die Wohnung hast. Und nach 5 Jahren hast du ca eine 130k teure Wohnung abbezahlt. 

2. Guten Einstieg zum Aktien kaufen abwarten. Bis er kommt, einfach jeden Monat nen fixen Betrag einzahlen. Aber in der Vergangenheit gabs eig immer alle 2-3 Jahre nen guten Zeitpunkt. Mit ner 130k teuren Immobilie als Sicherheit kriegst du nen Kredit von 80k easy mit schön billigen Zinsen. Den kannst du ganz entspannt abbezahlen, jeden Monat 1k Kreditrate abbezahlen. 

7 Jahre später ist der Kredit dann abbezahlt. Bloß dass die Immobilie dann statt 130k schon 160-200k wert ist. Und aus dem 80k Aktiendepot ein 150k Aktiendepot wurde. Man ein Vermögen von über 300k aufgebaut hat.

Nachteil: Wenn die Zinsen steigen sollten, wird der Plan wohl nicht ganz so toll aufgehen. 

Ziemlich viele Milchmädchen in der Rechnung.

Zu 1:  90k sind knapp über 4k Netto im Monat. Kein Plan in was für Hütten ihr so lebt, aber von knapp über 1,5k€ in einer Großstadt in Süddeutschland zu leben (oder meinetwegen etwas außerhalb) ist schon sportlich. Besonders wenn du dann noch PKV zahlen darfst. Mit 30 und nem vernünftigen Job will man auch nicht mehr auf gehobenem Hartz4 aka Studi-Niveau leben.
500€ monatlicher Mietgewinn entspricht etwas über 4,5% Nettorendite (bei Kaufpreis 130k€) . Das ist auch seeeeehr ordentlich. Und Kaufnebenkosten haben wir mal ignoriert. (sind auch 10%, weißt du?)

2. Die 80k Kredit zur freien Verfügung bei 1k€ Tilgung gibts auch erst, wenn du die Immobilie weitestgehend getilgt hast. Wovon willst auch sonst den Kredit tilgen? Heißt, die Aktien gibts erst in 5 Jahren. Ein Aktiendepot dass innerhalb 7 Jahren von 80k auf 150k wächst macht 9,4% NETTO pro Jahr.

Aber wenn wir schon bei den Milchmädchen sind. 6% BRUTTORENDITE jährlich im Schnitt(!) zB auf nen DAX Etf ist möglich (besonders wenn du clever nachkaufst wenns mal runter geht). Nehme ich also deine 12(!) Jahre (die 5 Jahre zum abbezahlen der Immo und die 7 Jahre für die Aktien) und investiere monatlich 2k in den etf dann hab ich in 12 Jahren ein Depot von ca 380k€.

 

Inflation und weiteres unmenschliches Wachstum der Immopreise vorausgesetzt, kannst du damit dann in 12 Jahren deine 50m2 Wohnung für die Frau und die 2 Kinder anzahlen ;-)

bearbeitet von ToTheTop
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vor 23 Minuten, ToTheTop schrieb:

1,5k

Eben nicht, er hätte dann ca 2k jeden Monat zur Verfügung. Weil neue Einnahmen durch Immobilie. Und die muss er kaum versteuern

Oder eben tatsächlich nur 1,5k aber zahlt dann keine Miete. Das dürfte dann aber auch gehen. 

vor 26 Minuten, ToTheTop schrieb:

Die 80k Kredit zur freien Verfügung bei 1k€ Tilgung gibts auch erst, wenn du die Immobilie weitestgehend getilgt hast

War ja auch die Rede von, erst den Kredit zu tilgen

vor 31 Minuten, ToTheTop schrieb:

Ein Aktiendepot dass innerhalb 7 Jahren von 80k auf 150k wächst macht 9,4% NETTO pro Jahr.

Joah hast Recht 150k sind bissl hoch. Hab das Ganze nur grob geschätzt. Mir ging es eher um die Vorgehensweise die ich zeigen wollte. 

vor 33 Minuten, ToTheTop schrieb:

und investiere monatlich 2k in den etf dann hab ich in 12 Jahren ein Depot von ca 380k€.

Joah aber du bist dann eben bei 2k Einzahlung jeden Monat. Bei mir waren das im Schnitt weniger. 

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vor 12 Minuten, Benutzernameundso schrieb:

Eben nicht, er hätte dann ca 2k jeden Monat zur Verfügung. Weil neue Einnahmen durch Immobilie. Und die muss er kaum versteuern

Ja, hast recht mit den 2k. 
4,5% Nettorendite ist aber halt auch ne Hausnummer. Zeig mir die in vernünftiger Lage und ich nehme sie 😅

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vor 3 Minuten, ToTheTop schrieb:

Ja, hast recht mit den 2k. 
4,5% Nettorendite ist aber halt auch ne Hausnummer. Zeig mir die in vernünftiger Lage und ich nehme sie 😅

Auf die 500 Euro mtl netto kommt man dann eben auch nur im ersten Jahr durch Abschreibung und Kredit von Steuer absetzen ^^

Aber finde das verläuft dann ganz nice. Weil bis zu dem Zeitpunkt wo man weniger steuerlich absetzen kann, hätte er ja auch vermutlich ne Gehaltserhöhung

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vor 22 Minuten, The-Rock schrieb:

Den anderen Milchmädchen unterstellen, aber selber so einen Quark im ersten Satz erzählen? 

Mit 90k verdienst du 4,8k netto und die normale Krankenversicherung ist da schon mit drin. 

Nee. Ca 4.100.

 

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vor 34 Minuten, Masterthief schrieb:

Nee. Ca 4.100.

 

Mea Culpa! 

Im Brutto-Netto-Rechner war die Steuerklasse 3 eingetragen.

@TopTheTop:  Ich nehme alles zurück, sorry!

 

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Am 13.10.2020 um 07:55 , Billy_Costigan schrieb:

Beispielsweise wurde einem Freund der nichts nennenswertes in seinem Leben erreicht hat, eine Immobilie geschenkt, die ich mir niemals werde leisten können. 

Beinahe den gleichen Satz vor einigen Tag von einem jungen Arbeitskollegen gehört. Habe ihn gefragt: "Wäre dein Leben besser, wenn dein Kumpel kein Haus geschenkt bekommen hätte? Hätten seine Eltern stattdessen dir eine Bude gekauft?"

Denke man muss auch mal auf dem Teppich bleiben und dankbar sein, in einer Region der Welt aufgewachsen zu sein, wo einem viele Türen offen stehen, es weitestgehend friedlich zugeht und Bildung nahezu kostenlos ist.

Du hast das Jurastudium durchgezogen und mutmaßlich ordentliche Staatsexamen geschrieben (hello @90k zum Einstieg). Kannst stolz auf dich sein!

Dachte mir im Eingang schon, dass es um München (oder vllt. Stuttgart, aber wer will da schon bleiben) geht. Mit abstand das teuerste Immo-Pflaster in D. Trotzdem würde ich wetten, dass du von 4200 netto im Monat gut was zur Seite u. an-legen kannst, wenn du das willst. Von welcher Summe hast du während des Studiums gelebt?

Wie wärs mit einer (gehobenen) WG z.b.? Mutmaßlich wirst du aktuell viele Stunden im Büro verbringen, da kann man sich bei den Gegebenheiten in München schon überlegen, welchen Anteil man fürs Wohnen raushaut.

Bist du an M gebunden oder kommt mittelfristig ein Standortwechsel in Frage?

Du hast es ja selbst schon angedeutet: 90k waren der Einstieg, jetzt klotzt du ein paar Jahre ran und dann stehen da womöglich 150k auf dem Zettel. 7k netto.

Im Moment ist doch eine tolle Zeit um nicht direkt eine "lifestyle inflation" zu verfallen. Reisen sind nur bedingt möglich, Clubs haben zu etc... nach den ersten paar Gehaltseingängen merkst du vielleicht: hoppla, ich lebe ja ganz okay von 1800-2000€ und habe plötzlich einen dicken Batzen am Monatsende übrig, von dem ich mir einen Notgroschen bilden + investieren kann.

Nicht zu oft Escorts buchen, Koks nur in Maßen und am wichtigsten: nicht vorschnell auf 30 Jahre verschulden.

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vor 30 Minuten, Diet-Prophet schrieb:

(oder vllt. Stuttgart, aber wer will da schon bleiben)

Oha!
giphy.gif

  • HAHA 2

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vor 7 Minuten, capitalcat schrieb:

Oha!
giphy.gif

Ist das "DICK" sooo schön?

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Vermögensaufbau ohne Erbschaft geht nur durch Heirat. :-D

Wenn das stimmt, was man so liest, konnte in den 50er/60er Jahren ein Handwerksgeselle als Alleinernährer einer Familie ein Häuschen bauen und dazu noch ein Auto kaufen. Zumindest konnte das fast jeder Angestellte und Beamte.

Heute braucht man für eine kleine Eigentumswohnung in der Stadt zwei vollverdienende Akademiker.  Für nenTiefgaragenplatz muß noch der Hausfreund mitzahlen.

Von daher: Ja, die Schere zwischen Arm und Reich klappt auf. Wenn man in Deutschland keine Schulden hat, also 0 Euro auf dem Konto, gehört man vom Vermögen her bereits zur reicheren Hälfte der Bevölkerung!

Aber sich mit 90k arm zu fühlen ist schon ne Hausnummer. Ich könnte mir vorstellen, daß dafür das juristische Umfeld verantwortlich ist. Da sind lauter Leute aus wohlhabenden Familien, vormittags Klavierunterricht, nachmittags Reitstunde, eigenes Auto seit dem Abi. Wohnt zwar noch bei Mama, aber mit eigenem Treppenhaus im Seitenflügel in der Villa am Stadtrand. (Siehe aktuelle Kolumne von Fischer im Recht. Ja, *der* Fischer. Stammt übrigens nach seinen Angaben aus ärmlichen Verhältnissen und hat sich einige Zeit als Hilfsarbeiter durchgeschlagen. Seinem süffisanten Schreibstil entnehme ich, daß er sich zeitlebens an der selbstgefälligen Art seiner Berufsgruppe gerieben hat.)

Es ist ein riesiger Unterschied, ob man mit Reichtum aufgewachsen ist oder ob man nach langem Kampf etwas mehr Geld hat, um sich mal eine einzelne Kirsche leisten zu können.

Ich habe im Sommer Wallraff/Engelmanns "Ihr da oben, wir da unten" gelesen, wo es um die Adelsfamilien und Industriebarone in Deutschland geht. Guttenberg, Krupp und ein Dutzend weitere, die man heute eher nicht mehr so kennt. Den Guttenbergs gehört seit Jahrhunderten halb Franken. Deshalb war schon der Alte im Bundestag und der Junge hat jetzt ohne Eigenleistung seinen zweiten Doktortitel geschenkt bekommen. Das wird immer so sein, für alle Zeit. Und wenn so einer im Hörsaal neben dir sitzt, wird der a) nie ein Kumpel und hat b) nie auch nur ähnliche Sorgen wie du.

Kumpel von mir ist (nach meiner Schätzung nun auch Einkommens-) Millionär. Zur richtigen Zeit mit Papas Firma, aufgebaut nach dem Krieg, im Hintergrund Immobiliengeschäfte nach dem Mauerfall gemacht, dann obendrauf noch ein paar Millionen geerbt. Aber selbst der hat nichts mit den Reichen zu tun. Emporkömmling halt, pah.

Das Geld neide ich ihm nicht, aber in manchen Fällen die Möglichkeiten. Der fährt halt mit Gespielin im gemieteten geräumigen Wohnmobil für ein paar hundert Euro am Tag durch Frankreich, während ich im Weinberg daneben wild zelte. Solange das Wetter gut ist, habe ich dasselbe Erlebnis, aber eine Schlechtwetterperiode ist bei mir das Ende des Urlaubs, während er das halt zur Not im Luxushotel aussitzt.

Genauso wenn ich mir mal ein Viertelliterfläschchen leckeren Balsamico für 10 Euro kaufe und jede Portion Salat damit zwei Mark mehr kostet. Für mich was besonderes, für andere Kreise sind Himbeeren im Januar auf frischer handgeschäumter Affenwichse aus Madagaskar völlig selbstverständlich.

Es stimmt zwar, daß man mit Leistung etwas erreichen kann. Aber es gibt keine Garantie dafür, und es gibt eine ganze Menge gegebener Grenzen. Auch wenn das einige hier in ihren überzogenen Selbstwirksamkeitsphantastereien nicht einsehen können.

Ein Stück weit war es gerade die letzten 20, 30 Jahre so, daß man ähnlich wie die Ameise am Abhang des Ameisenlöwentrichters immer schneller strampeln mußte, nur um auf der gleichen Höhe zu bleiben.

Mit dem Wissen im Hinterkopf kann ich es gut nachvollziehen, daß man sich auch mit 90k in der Tasche nicht angekommen fühlt.

bearbeitet von HerrRossi
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vor 28 Minuten, HerrRossi schrieb:

Vermögensaufbau ohne Erbschaft geht nur durch Heirat. :-D

Oder durch Scheidung. Möglichst mehrfach. 

So ist beispielsweise die reichste Frau der USA ausschließlich (!) durch mehrfache Scheidungen zu ihrem Vermögen gekommen ...

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Also, nach dir müssten meine vielen Freunde, die mit weit niedrigerem Einstiegsgehalt anfingen, es nie geschafft haben, sich ein typisches Mittelschichtshäuschen zu gönnen. Ja auch hier in Bayern. 

Wenn du als "normale"Immobilie nicht gerade eine Grünwalder Villa meinst, ist mit deinem Gehalt, was natürlich ansteigen wird, natürlich ein nettes Haus drin. Wenn deine Frau, nur halb soviel verdient, ist es nochmal.leichter.

ich sehe es so: Deine Kinder werden diejenigen Erben sein, auf die du heute neidisch blickst. ;-)

 

 

 

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