Links- und grünpolitische Ideologien halten mich von meinen Karrierezielen ab

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ich weiß dass die Welt und die Menschen schon ziemlich im Arsch sind. 

Darum ist es mir wichtig es mit meinem Beitrag zumindest nicht noch schlimmer zu machen. Unter anderem weil mir mein eigenes Wohlbefinden am Herzen liegt. Da alles was man macht letzendlich auf einen wieder zurückkommt. 

bearbeitet von Jaggei

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vor 13 Stunden, Jaggei schrieb:

ich weiß dass die Welt und die Menschen schon ziemlich im Arsch sind. 

Darum ist es mir wichtig es mit meinem Beitrag zumindest nicht noch schlimmer zu machen. Unter anderem weil mir mein eigenes Wohlbefinden am Herzen liegt. Da alles was man macht letzendlich auf einen wieder zurückkommt. 

Wo sind die Menschen und die Welt denn konkret "im Arsch"? 

Es gibt deutlich weniger Menschen in absoluter Armut als noch vor 20 Jahren. Der Zugang zu Bildung und die Möglichkeit des individuellen Aufstiegs wurde durch freie Grenzen und die Globalisierung absolut verbessert. 

Die Emission von einzelnen besonders üblen Umweltgiften wurde deutlich verringert. FCKW-freie Kühlschränke oder Autos mit Kat bewirbt heute niemand mehr.  Asbest in Häusern oder Quecksilber in manchen Stoffen sind kaum mehr existent.  

Ja, dieses Jahrhundert steht vor gewissen Herausforderungen - wie jedes Jahrhundert. Gibst du doppelt so vielen Menschen Zugang zu industriellen Ressourcen, dann sind deren Emissionen in die Umwelt natürlich doppelt so groß oder größer, weil diese Länder eben auch ihre eigenen Learnings machen müssen so wie wir es 20-40 Jahre zurück eben auch getan haben. 

Trotz der apokalyptischen Reiter ist in ganz vielen Ländern eine CO2-freies Energieerzeugung bereits auf der Agenda und teils bereits beschlossen. Plastik-Vermeidung ist inzwischen auch ein sekundärer Supertrend geworden, der nach und nach in das Leben findet. - Im Übrigen wurde in Deutschland das Flaschenpfand (in unterschiedlicher Form) bereits 1998 und 2003 eingeführt. Das unterbindet schon sehr viel Einwegplastik und das wird auch immer mehr. 

Wo genau ist die Welt denn bitte "im Arsch"?

bearbeitet von The-Rock
Typo
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vor 13 Stunden, Waterbird schrieb:

Dann ganz pragmatisch formuliert: Du kannst dich als wirkungslos oder wirkungsmächtig begreifen. Ersteres wird dich auf Dauer runterziehen, gemeinsam mit den Menschen, mit welchen du deine Zeit verbringst. Wer sich als Opfer der Umstände begreift, ist gerne dazu verleitet, es sich bequem zu machen und in einer Negativspirale an Leid und Resignation herumzusiechen. Wenn du meinst, dass du als Einzelner nichts bewirken kannst, dann unterschätzt du wohl deine potentielle Wirkung auf das Handeln anderer. Kann man machen, wenn man Verantwortung abgeben möchte. Den Preis, den man auf Dauer dafür zahlt, ist halt ein hoher. Nämlich empfundene Sinnlosigkeit, Depression, Resignation. Deine Entscheidung.

Ich wünschte du hättest Recht :-D :-P

Über letztgenanntes wie Sinnlosigkeit, Depression etc. möchte ich eben selbst entscheiden und nicht durch ein schlechtes Gewissen, das von der Gesellschaft bzw. gewissen Strömungen kommt.


Eben eine Doku über BIO Agrarwirtschaft vs. konventioneller angeschaut.
In der Theorie klingt das alles toll.
Aber nichts schlägt das Argument der konventionellen Bewegung, nämlich dass ohne Pestizide die Weltbevölkerung nicht ausreichend versorgt werden könnte.

So ist mit vielem. Theoretisch und ideologisch klingt es toll. Praktisch aber nur begrenzt umsetzbar.
Und auch viele solcher Pläne sind vorhanden, verstauben aber in irgendwelchen Schubladen und niemand kommt in die Pötte.

bearbeitet von Selfman

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vor 6 Stunden, Selfman schrieb:

Über letztgenanntes wie Sinnlosigkeit, Depression etc. möchte ich eben selbst entscheiden und nicht durch ein schlechtes Gewissen, das von der Gesellschaft bzw. gewissen Strömungen kommt.

Also ich habe jetzt nicht unbedingt ein schlechtes Gewissen, wenn ich konventionelles Mehl kaufe. Beim Billigfleisch würde es da schon eher anders aussehen. Aber da gibt es halt auch wieder Graustufen. Mehr wie zweimal Fleisch die Woche würde es aber eigentlich echt nicht brauchen. Man kann sich schon mal in die Verantwortung ziehen, wenn man einen dekadenten Lebensstil pflegt.

Ich weiß nicht worauf du hinauswillst. Wenn du das machst, von dem du überzeugt bist, dass es gut für die Gesellschaft ist, dann passt das doch? Was irgendeine politische Strömung sagt kann dir doch egal sein? Mach einfach das, was du verantworten kannst.

Problem ist ja auch ganz generell nicht, dass die Leute zu wenig Bio kaufen, sondern verschwenderisch leben. Das muss nicht sein. Es wird keiner verhungern, weil nicht mehr jeden Tag ein Kilo billigstes Fleisch am Teller liegt. Im Gegenteil wäre es sogar gesundheitlich förderlich.

bearbeitet von Waterbird
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Am 22.10.2020 um 12:37 , cooperx schrieb:

Ich wohne auf dem Land in BaWü. Wenn ich mich mit Leuten unterhalte, die schon vor 40 Jahren gelebt haben, dann stimmt mir jeder zu, dass wir hier heute nachhaltiger und umweltbewusster Leben.

Beispiele:
Müll (Haushaltsmüll) wurde in der Gemeinde an einem Ort im Wald gestapelt. Wurde einfach so gemacht. Vor 20 Jahren haben sich in der kompletten Gegend Abfallwirtschaftsbetriebe vom Land BaWü etabliert, dass heute jeder seinen Müll in Tonnen vor das Haus stellt und dieser regelmäßig abgeholt wird. Sperrmüll oder Technik wird abgeholt und vom Abfallwirtschaftsbetrieb verwertet. Finanziert durch jährliche Gebühren, die hier jeder Haushalt zu bezahlen hat. 

Kleidung wird nicht weggeworfen, an mehreren Stellen gibt es Altkleider Container. Dass auch hier dubiose „Clans“ (gibt YouTube Videos dazu) sich bereichern indem sie die Container stehlen und die Klamotten in Osteuropa oder Asien weiterverkaufen, will ich nicht schönreden. Der Nachhaltige Gedanke ist hier. 

Arbeite im Bereich Kunststofftechnik. Kunstoffprodukte (oder wie abwertend als Plastik bezeichnet) besteht aus Kunststoffgranulat, welches geschmolzen und in eine neue Form bsp Spritzguss per Druck geformt wird. Granulat besteht heute hauptsächlich aus alten Kunststoffprodukten, die geschreddert und verkleinert werden. Die Fortschritte und Entwicklung auf diesem Gebiet sind aktuell immens. 
Wenn jetzt jemand kommt mit „aber die Plastikberge in Asien oder Müll in den Meeren“, ja, das kann man nicht ignorieren. Problem aber, dass sich keiner um eine Verwertung kümmert.  

 Ich habe Maschinenbau studiert und mich im Bereich Verbrennungsmotoren vertieft. Bitte hört endlich auf Motoren als verpestet zu bezeichnen. Schaut euch auf YouTube Videos zu Russfiltern, Katalysatoren oder den Ganzen Euro 6 Normen und Vorgaben an! Jedes Auto bei uns in Deutschland ist mindestens Euro 4 (ü80% sind >Euro5) und belasten die Umwelt minimal im Vergleich zu Fahrzeugen von vor 20 Jahren.  

Beispiel Akku: nein nicht jeder Akku besteht aus Lithium und wird unter grauenvollen Bedingen (YouTube Video was hier gerne zitiert wird) erwirtschaftet. Zusätzlich halten viele Akkus mehr als 10 Jahre (ich denke hier an Akkuschrsuber, Autobatterie,...) und werden hier von niemandem (So dumm sind die Leute hier nicht, bei euch vielleicht schon) einfach in den Restmüll geworfen.

Kurz: hört endlich auf, anderen die Schuld für eine Verschmutzung zu geben. Diese Erde gehört auch Euch. Also setzt euch für nachhaltiges Umgehen mit all den Ressourcen ein. Oder zieht um in Gegenden, wo die Leute die Umwelt am Herzen liegt.

Sei mir nicht böse, aber so sehr ich dir gerne glauben möchte, ich kauf's dir nicht ab. Währe schön, wenn du mich eines besseren belehren könntest.

Dass der Müll jetzt nicht mehr vor unserer Nase verrottet ist ja wirklich eine Verbesserung, da kann ich dir beipflichten. Trotzdem erzeugen die Leute heute pro Nase geschätzt etwa das 20-fache an Müll wie Anfang der 80er. Sowohl in der Stadt in der ich wohne, als auch im umliegenden Landkreis wird alles was "gelber Sack" heißt von den entsprechenden Werken einfach verbrannt. Ich hab mir die örtliche Verbrennungsanlage angesehen und, ja, sie hat wenigstens einen Luftfilter, der den laschen staatlichen Vorschriften entspricht, das ist besser als nichts. Trotzdem kann ich nicht nachvollziehen, wie du leugnen möchtest, dass das alles eine riesige Sauere ist.

Kleidung wurde früher nicht weggeworfen sondern geflickt und getauscht. Dass man alte Kleidung wegwirft ist eine völlig neue Wohlstandserscheinung.

Jo, Autos sind um einige Größenordnungen sauberer geworden, aber das wird wieder komplett relativiert durch die Anzahl der Autos und Lastwagen die rumfahren. In meiner frühen Kindheit gabs bei uns im ganzen Dorf vielleicht 15 Autos. Inzwischen hat jede Familie mindestens eines, einige zwei und manche haben noch mehr. Und die Leute gehn auch nicht mehr zu Fuß oder mit dem Rad zum Einkaufen, sondern ziehen mit ihren Autos rum.

Klar gibt es noch Akkus mit Nickel, aber alles, was man heute als "mobile" oder "E-" bezeichnet, hat doch Lithium-Akkus drin. Und das Zeug wird ausschließlich durch respektlosen Raubbau an Mensch, Tier und Natur gewonnen. Ja, ein großer Anteil der kaputten Akkus landet in den grünen Kisten oder beim Wertstoffhof, aber bis heute spielt die Lithium-Rückgewinnung aus alten Akkus keine nennenswerte Rolle.

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Das stimmt schon: Insgesamt ist der Ressourcenverbrauch trotz steigender Effizienz rasant gestiegen. Auch wenn sich der Wohlstand langsam mehr und mehr global verteilt, ist dies doch für die Umwelt enorm belastend. Gutes Beispiel sind da die alten Autos, die rauchen wie ein Schlot und von einem armen Land ins ärmere gebracht werden, wo sie weiterverpesten. Ist wohl echt nur eine Frage der Zeit, bis die Ausbeutung der Natur ihre tragische Wende nimmt.

global_fossil_carbon_emissions_google_ch

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Am 20.10.2020 um 12:55 , Selfman schrieb:

Hi,

Titel klingt schräg, aber ist ein ernstgemeintes "Problem".

Die eigenen Werte im Leben entscheiden über nahezu alles.
Einerseits habe ich große Lust auf persönliches Wachstum, mehr finanziellen Wohlstand, eine gute Immobilie, ein gutes Auto, schick Essengehen im Restaurant, schicker Urlaub etc. pp.
Andererseits bin ich jemand, der sich nahezu gleich so viele Gedanken über soziale und nachhaltige Werte Gedanken gemacht.
Ich mag das aufregende am Materialismus, aber der Minimalismus gibt einem einen guten, gewissenhaften Sinn.

Mir kommt es vor, dass heutzutage (noch im Vergleich zu vor 20, 30 Jahren) es schwerer fällt mit bestem Gewissen ein Kapitalist zu sein.
Die Kleidung die wir tragen, die Autos die wir fahren, das Essen das wir essen...alles steht unter Beobachtung des schlechten Gewissens. Ob hierbei Arbeitskräfte ausgebeutet werden, CO2 für die Zerstörung der Umwelt verantwortlich ist oder unsere Tiere leiden...man kann nur noch schwer das Leben genießen. Vorausgesetzt man möchte gerne Markenkleidung und einen V8 o.ä. nutzen etc.

Hat schon jemand hier ähnliches durchlebt bzw. gelernt damit umzugehen?
Wie geht ihr denn persönlich damit um?
Muss man sich am Ende einfach entscheiden und das eine oder andere dann einfach dafür in Kauf nehmen?

Zuerst einmal vorweg: Es ist ja Dein Gewissen, das Dich quält. D.h. es ist ein anerzogenes, von dritter Hand beeinflusstes Konstrukt, welches Dir ein schlechtes Gewissen "einimpft". Als Du geboren wurdest, hattest Du überhaupt kein Gewissen, Du "warst" einfach Du selbst. Mit der Zeit haben Dir andere Menschen gesagt, wie Du zu leben hast. Zuerst Deine Eltern, dann Deine Kumpels, Deine Partnerinnen, Dein Chef, Deine Kollegen, die Liste ist schier endlos. Und natürlich wollen wir die Massenmedien nicht vergessen.  

Mache Dir bitte mal bewusst, dass Dein schlechtes Gewissen vermutlich nicht Deinem inneren Selbst entspringt, sondern fremdbeeinflusst ist. Das kann durchaus gut sein, versteh mich nicht falsch, es ist echt gut, dass Du nicht durch die Gegend läufst und wahllos Menschen tötest oder Frauen vergewaltigst oder Autos stiehlst. So ein paar "Werte" sind also durchaus nicht schlecht und dienen vor allem dem friedlichen Zusammenleben mit anderen Menschen. Sonst könntest Du diese Zeilen übrigens auch nicht lesen, denn ich hätte dazu keine Zeit, sondern müsste meine Familie gegen marodierende Banden verteidigen. Hierzu ein kurzes Stichwort: Die 10 Gebote (hab ich grad mal wieder gegoogelt, ich bin kein Kirchgänger) sind durchaus ein paar Gedanken wert. Alles andere kannst Du durchaus mal in Frage stellen. Vielleicht glaubst Du bspw. dass Geld etwas Schlechtes ist / krank macht / den Charakter verdirbt / etc. Das sind so wunderbare Glaubenssätze, die viele Menschen mit sich herumschleppen. Vor allem: Arme.

Der Minimalismus: ach, welche wunderbare Erfindung, gäbe es sie nicht, dann wären so viele Menschen unglücklich, denn sie hätten ja gar keine Rechtfertigung mehr, unter ihren Möglichkeiten zu bleiben und sich das auch noch mit einem lateinisch (=gebildet) klingenden Wort schön zu reden. Dann müssten sie sich ja eingestehen, dass sie, zumindest in der Reichweite dieses Forums (also der sog. ersten Welt) alle Möglichkeiten haben, um sich zu entfalten und dass ihre (gefühlte) Erfolglosigkeit in Wirklichkeit auf sich selbst zurückzuführen ist und nicht auf die anderen bzw. darauf, dass sie ja könnten, wenn sie wollten aber weil sie ja minimalistisch leben, das überhaupt nicht brauchen also auch nicht... (siehst Du die vielen Konjunktive in diesem Satz ? - hör mal genau zu, wenn ein "Minimalist" erzählt).
Meine Meinung dazu: Wenn Du alles erreicht hast, was Du wirklich, wirklich willst, dann erst hast Du das Recht dazu, Dir etwas zu versagen. Keinesfalls ist der Minimalismus als Ausrede zu gebrauchen, um unter den eigenen Möglichkeiten zu bleiben. 

Kapitalist und Gewissen. Ich verstehe überhaupt nicht, was das eine mit dem anderen zu tun haben soll. Das sind zwei völlig verschiedene Aspekte. Warum vermengen Menschen das immer miteinander und glauben, dass der Kapitalist gewissenlos und schlecht ist. 

Überhaupt ist es schwer, ein gutes Gewissen zu haben, heutzutage. Die Massenmedien klagen im Minutentakt das Schlechte auf der Welt an (Auflage, Beeinflussung) und versuchen Dich zu manipulieren, damit Du Dein Leben änderst (dafür bezahlen Firmen mit Werbeanzeigen). Das ist auch eine willkommene Methode, große Massen in Schach zu halten und gefügig zu machen. Stichwort: Adel und Klerus. Glaubst Du nicht ?

Denk doch mal an die erfolgreichste Firma dieses Planeten. Nein, ich meine nicht google und auch nicht Apple oder die ganzen anderen Sternschnuppen im Kosmos. Ich meine die wirklich, wirklich erfolgreiche Firma. Du hast immer noch keine Idee ? Ich gebe Dir einen Tipp: die heilig römisch-katholische Kirche. Und bevor jetzt die Anhänger dieser Firma (vulgo: Gläubige) genannt aufschreien und Blasphemie trompeten, nein, ihr dürft alles glauben und tun und alles so sehen, wie ihr das wollt. Ehrlich gemeint. Und was sehe ich ?

Ich sehe eine Firma, ohne Produkt (hat noch nie einer gesehen, kann man nicht anfassen, etc.). Eine Firma die seit 2000 (!!!) Jahren am Markt ist. Eine Firma, die unzählige Kunden hat, die ihr Geld geben, ohne dafür irgendeinen realen Gegenwert zu erhalten. Eine Firma die Informationen sammelt und für sich behält (=Beichte). Eine Firma, welche mehr oder minder offen, diese westliche Welt regiert (früher, als es noch Kreuzzüge gab, war mehr Lametta, ich weiß). Eine Firma, die seit 2000 Jahren Geld anhäuft und thesauriert. Die überall Immobilien in wertvollsten Innenstadtlagen besitzt und sich dennoch von der Allgemeinheit (=Staat) alimentieren lässt. Eine Firma, die noch niemals einen Cent Steuern gezahlt hat. Selbst die Spaltung der Firma hat ihrer Macht und ihrem Einfluss nichts anhaben können. Ist das nicht bewundernswert ? 

Ich bewundere diese Konzept. Das tue ich wirklich. Hat diese Firma Gutes getan ? Oh ja, sicher. Und Schlechtes ? Ja, mehr als genug.

Aber warum schreibe ich Dir das überhaupt. Ganz einfach: Diese Firma hat "Gewissen" quasi erfunden und für sich selbst instrumentalisiert.

Und wenn Dich diese Zeilen so richtig triggern....es sind nur meine Gedanken. Oder etwa nicht ?!?

bearbeitet von charons
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vor 17 Stunden, charons schrieb:

Zuerst einmal vorweg: Es ist ja Dein Gewissen, das Dich quält. D.h. es ist ein anerzogenes, von dritter Hand beeinflusstes Konstrukt, welches Dir ein schlechtes Gewissen "einimpft". Als Du geboren wurdest, hattest Du überhaupt kein Gewissen

Mir persönlich fällt es schwer jemanden ohne Gewissen als Mensch zu bezeichnen. Das Gewissen macht den Menschen schließlich aus. Klar gibt es Grauzonen bei geistig beeinträchtigen Menschen aber ansonsten gibt es für mich Voraussetzungen um als Lebewesen oder als Mensch gesehen zu werden - um es mal so "hart" darzustellen. 

Ob es einen Grund gibt ein schlechtes Gewissen zu haben kann man nur für sich selbst entscheiden. Eine Erbschuld oder irgendwelche Sünden der Kirche lasse ich mir jedenfalls nicht andichten. 

Das zeichnet eben einen Menschen aus er hat Verstand und kann Dinge hinterfragen. Gibt natürlich auch Leute die in etwa wie Roboter agieren. Die sich drehen und lenken lassen und nicht in der Lage sind eigene Entscheidungen zu treffen. 

Nach wie vor gibt es Regeln innerhalb einer Gesellschaft die ihre Richtigkeit haben. Das zeigt mir schon der Umgang mit sozialen Medien.

Dieses "wir wurden von der Kirche manipuliert und haben Gewissensbisse die wir eigentlich nicht haben müssten" finde ich daher etwas zu kurz gedacht. 

Das Zusammenleben erfordert Regeln und Gesetze ansonsten befürworte ich nämlich dann die Herrschaft des Stärkeren oder sowas, sodass ich mich eigenmächtig gewisser Störquellen entledigen kann. 

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Am 23.3.2021 um 10:42 , Waterbird schrieb:

Das stimmt schon: Insgesamt ist der Ressourcenverbrauch trotz steigender Effizienz rasant gestiegen. Auch wenn sich der Wohlstand langsam mehr und mehr global verteilt, ist dies doch für die Umwelt enorm belastend. Gutes Beispiel sind da die alten Autos, die rauchen wie ein Schlot und von einem armen Land ins ärmere gebracht werden, wo sie weiterverpesten. Ist wohl echt nur eine Frage der Zeit, bis die Ausbeutung der Natur ihre tragische Wende nimmt.

global_fossil_carbon_emissions_google_ch

Nichts für ungut, aber das ist eine manipulierende Mickey Mouse-Grafik. 

Waren im Jahr 1800, 1900 oder 1950 die CO2-Emissionen ein Problem?

Nein! - Warum mache ich dann eine Grafik, die bis ins Mittelalter und vor die Industrialisierung geht? 
Selbst ein Kind weiß, dass es ohne Verbrennermotor vergleichsweise kaum derartige Emissionen gegeben haben kann.

Warum macht man das? 

Um von links-grüner Seite das exponentielle Wachstum zu überdramatisieren. Reiner Populismus eben. Vor allem:

Was wäre die Lösung?

Zurück ins Mittelalter und dann das Wasser im Brunnen vor dem Hof holen und Pferdekutschen? 
Dann erträgt man lieber die 2 Grad mehr mit allen sehr unbequemen Folgen. 

Interessanter ist die Steigerung seit 2000 von 7.000 auf 9.500 Mio. t. Seit dieser Zeit haben vor allem die Chinesen, Inder und einige Teile Afrikas erst begonnen aus dem Dreck zu kommen und überhaupt einen Verbrenner anzuschaffen. Entsprechend hatte ich hier (da diese Regionen uns zahlenmäßig und ein Vielfaches übersteigen) ein viel größeres Wachstum erwartet. 

Beim Angehen des Klimawandels ist es sicherlich höchste Eisenbahn. Aber Populismus hilft uns nicht weiter. 

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Klar zielt die Grafik darauf ab, den starken Anstieg der CO2-Emissionen zu verdeutlichen. Sie sagt aber nichts über die Lösungen aus. Das ist auch nicht der Sinn und Zweck hinter der Grafik. Weder ist sie manipulierend, weil sie einfach eine faktische Entwicklung darlegt, noch sagt sie irgendwas über den Umgang mit den Emissionen aus.

vor 35 Minuten, The-Rock schrieb:

Beim Angehen des Klimawandels ist es sicherlich höchste Eisenbahn. Aber Populismus hilft uns nicht weiter.

Was ist verkehrt daran, problematische Entwicklungen zu verdeutlichen? Du interpretierst Aussagen in die Grafik, die aus dieser so gar nicht hervorgehen. Alles, was sie aussagt, ist, dass die CO2-Emissionen stark angestiegen sind. Weder dass wir zurück ins Mittelalter müssen noch uns gegenseitig alle tot-bomben.

Insgesamt müssen wir es schaffen, viel nachhaltiger mit den Ressourcen umzugehen. Das kann zusätzliche Sparsamkeit, aber auch zusätzliche Effizienz bedeuten. Aber eben sicher nicht mehr plumper Verbrauch.

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Am 26.3.2021 um 11:42 , Waterbird schrieb:

Klar zielt die Grafik darauf ab, den starken Anstieg der CO2-Emissionen zu verdeutlichen. Sie sagt aber nichts über die Lösungen aus. Das ist auch nicht der Sinn und Zweck hinter der Grafik. Weder ist sie manipulierend, weil sie einfach eine faktische Entwicklung darlegt, noch sagt sie irgendwas über den Umgang mit den Emissionen aus.

Was ist verkehrt daran, problematische Entwicklungen zu verdeutlichen? Du interpretierst Aussagen in die Grafik, die aus dieser so gar nicht hervorgehen. Alles, was sie aussagt, ist, dass die CO2-Emissionen stark angestiegen sind. Weder dass wir zurück ins Mittelalter müssen noch uns gegenseitig alle tot-bomben.

Insgesamt müssen wir es schaffen, viel nachhaltiger mit den Ressourcen umzugehen. Das kann zusätzliche Sparsamkeit, aber auch zusätzliche Effizienz bedeuten. Aber eben sicher nicht mehr plumper Verbrauch.

Weil es manipulativ ist in die Zeiten völliger Irrelevanz zurückzugehen. Dann könnte ich auch das Jahr 5000 BC nehmen. Dann sieht es aus als wären die Emissionen gestern sprunghaft explodiert. 

Es geht doch auch keiner her und nimmt eine Vergewaltigungskurve bis ins Mittelalter, um zu zeigen, dass es in der Neuzeit kein derartiges Problem gibt, weil wir logarithmisch gegen Null laufen. 

Das trägt nicht zu einer lösungsbasierten Diskussion der Problematik jetzt(!) bei. Das ist aber das, das es braucht. 

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Das wird jetzt sehr dunkel rüber kommen, ist es auch, nur denkt mal drüber nach.

Eine unvermeidliche Hypothese, auf welche die Menschheit immer wieder verfallen muß, ist auf die Dauer doch mächtiger als der bestgeglaubte Glaube an etwas Unwahres (egal welche Gesellschaftsform, Religion, oder Gesinnung hier einsetzen). Auf die Dauer: das heißt hier auf hunderttausend Jahre hin. Man darf nicht vergessen, dass all diese Dinge eine Konsequenz und nicht Ursache dessen sind, was man mit ihnen verbindet.

Betrachten wir einmal die heutige Welt:

Komplexitätsreduktion im Weltbild:
- CO2: Es gibt abseits des Treibhauseffekts viele andere Effekte, die das Welt-Ökosystem aus dem Gleichgewicht bringen können. Einige davon sind Menschengemacht, andere nicht. Manche werden auch nur deshalb problematisch, weil wir so leben, wie wir leben.

Faktische Erhöhung der Komplexität:
- Sehr hohe Komplexitäten neigen häufig dazu instabil zu sein und nur unter (manchmal sehr kurzlebigen) Bedingungen gut zu funktionieren. Stabil und dauerhaft wird soetwas erst nach sehr vielen Iterationen. Siehe die Zelle an sich. Wie lange sich das entwickelt hat.
- Die Wirtschaftsphilosophie heute ist quasi auf Krieg gebürstet - das alleine führt schon zu ständigem Wandel und zum setzen auf kurzfristig erfolgreiche Strategien, die spieltheoretisch inhärent die dauerhaften alternativen Schlagen, bei denen die Mehrheit vielleicht gewinnen würde. Das ist kein Böser wille, das ist Angst. Sobald man (als Unternehmen) eine dominierbare Strategie wählt, läuft man Gefahr, dass der Konkurrent es nicht tut. Schaut mal nach Auszahlungsmatrix. Wann trifft das zu? Wenn man davon ausgehen muss, dass die Beziehung nicht dauerhaft ist. Die gleiche Angst findet auch im kleinen statt - weshalb wir bei der Links-Grünen Ideologie ein schlechtes Gewissen gegenüber unserem Erfolg haben - bei der Egoistischen aber gegenüber unseren Mitmenschen.
- In losgelösten Bereichen entstehen heute Dinge, die nur im Zusammenhang artifizieller Schichten Sinn ergeben. Wie der Hochfrequenzhandel. Aber auch andere Hochtechnologien. Je größer die Menge an Vorbedingungen wird, desto "wackeliger" ist es auf Dauer.
- Siehe Globalisierung: - Wir haben die letzten Paar Jahrzehnte eine Globalisierung aufgebaut, die wie sich nun zeigt große Schwachstellen besitzt. Corona hat begonnen auf einem chinesischen Marktplatz - ganze Welt betroffen. Anno damals gab es doch so Krankheitssimulationen. Erinnert sich jemand? Es geht darum zu verstehen, dass "die Ausnahme" nur in unserem Kopf existiert, dabei geht es eher darum zu erkennen, dass das ganze in kosmischen Dimensionen gemessen unfassbar jung ist und es weit ab davon ist bewährt zu sein. Und trotzdem ist hier der Glaube und das Vertrauen groß, weil es in menschlichen Dimensionen gemessen eben schon "alt" ist.

Um das weiter auszuführen:

Kontrollwahn
- mit der Entdeckung der wissenschaftlichen Methode gelingt es die Welt lokal in Ketten zu legen, daraus ergeben sich Seiteneffekte, deren wirkung wir erst mit der Zeit entdecken
Dazu in aller Deutlichkeit:
- Im Beispiel: Antibiotika. Der entscheidende Mechanismus ist nicht generalisierbar und liegt im der kurzen Generationszyklus von Viren und Bakterien. Die Mutieren schnell, gute Chancen, dass in solchen Spezies einzelne Immune individuen vorhanden sind -> die breiten sich aus -> resistente Keime -> Antibiotika unwirksam.
- Im Beispiel: Monokulturen: Es ist bis heute nicht gelungen auf lange Zeit im Regenwaldgebiet Ackerbau nach europäischem Muster zu betreiben. Naturgegeben ist der Regenwald ein Ökosystem das einerseits extrem stabil ist und deshalb auch extrem effizient , andererseits ein hochkomplexes System, das bei kleinen Eingriffen wie der großflächigen Brandrodung auf hunderte Jahre unwiederbringlich zerstört ist. Der Grund ist recht einfach: Der Regenwald löst das Problem des Nährstoffarmen bodens durch nahezu perfekte Verwertung, die nur durch enorme Artenvielfalt möglich ist. Wird das einmal auf einer größen Fläche unterbrochen, fehlen die Bedingungen für den Neuanfang, man müsste das gesamte System sozusagen als ganzes wiederherstellen, was nicht geht.
- Monokulturen sind generell empfindlich: Jeder Schädling, der Resistent ist gegen die unsere Abwehr vernichtet ganze Ernten. Es ist leider sehr fragil und es braucht ergeblichen Aufwand zur Aufrechterhaltung, was ohne Energie nicht geht.
- In Dubai wurde versucht Ackerbau mit Fossilem Wasser zu betreiben - heute sind die Reservoires leer.
- Baumwollanbau hat den Aralsee, der so groß ist wie ein kleines Meer fast trocken gelegt

Die Gegenmaßnahmen, sind in Brandbekämpfung.

Das heißt im Klartext: Unser Jahrhundert oder besser Jahrtausend hat Aufgaben, die so gewaltig noch nicht da waren. Irgendwas werden wir schon zustande bringen, da bin ich zuversichtlich, ich würde mich aber nicht dem Irrtum hingeben, dass dies alles ohne weitere Katastrophen auskommt. Politisch unkorrekt: Wir haben hier in unseren Breiten schon große Vorsprünge und Macht (ich denke da ans Militär), sind aber gleichermaßen am stärksten abhängig von der ganzen Maschinerie, die ihre Abhängigkeiten auf der ganzen Welt hat und sehr ungerecht gegen Mitmenschen anderswo ist. Den Moralisten in mir stört das auch, das ist hoffentlich klar. Ich persölich halte es mittlerweile für wahrscheinlicher dass es auf eine deutiche Reduktion der Menschheit in allen Belangen hinaus läuft und es noch viele Versuche wird geben müssen, bis wir "das Glück" gefunden haben, also auch eins, bei dem wir Wohlstand nicht auf Kosten anderer durch unterdrückung und Ausbeutung erreichen werden. Bestimmt wird es auch in Zukunft Zivilisationen geben, bestimmt auch welche, die viel besser als wir damit werden umgehen können, aber die letzten paar Jahrhunderte werden sich sehr wahrscheinlich einfach selbst in vielem wiederlegen und was Neues wird kommen. So hässlich das auch werden könnte. Für mich bleibt da eins: Wenn ich selbst irgendwann einmal Nachkommen habe, dann will ich zuerst bei mir etwas aufbgebaut haben, das ich weitergeben kann, was es ihnen dann erlaubt mit der Welt klar zu kommen und dann zu hoffen, dass sie es damit schaffen werden.

Warum? Es ist m.E. nicht möglich für das alles einen oder einige wenige Startpunkte auszumachen. Auch leide ich nicht an der Hybris, "die Welt" zu verändern. Klar kann man alles sagen, von "der Staat muss mehr regulieren" über "alles Indoktrination und Fokus auf Profit" bis hin zu "die Erziehung/Triebe/wa auch immer der Frauen treibt die Männer in einen Statuskampf, der dazu führt, dass es sich so verhält, denn jeder denkt er bekommt mit Reichtum die heißen Bräute". Alles schon gelesen. Jede Antworten auf diesem Spektrum ist einfältig, indem sie überhaupt versucht einen bestimmten Ansatzpunkt zu definieren. Die Welt hat eine so wuchtige Eigendynamik, dass kein Mensch weiß, wissen kann, was es denn ist. Weder die Rechten noch die Linken oder die Grünen oder sonst wer.
Selbst wenn wir alle Effekte und Gründe jetzt verstünden, es gibt niemanden, keinen Einzelnen, keine Gruppe, die genug Macht besäßen das zu verändern.

Aber bevor euch die Zombieapokalypse durch den Kopf geht: das alles wird lange lange gehen und das bedeutet nicht, dass wir nicht Gelegenheiten haben das Leben, das wir haben sinnvoll zu leben. Wir haben in der Aufklärung eben die Euphorie verloren jetzt in den Garten Eden zu gelangen indem wir x tun. Wir müssen - finde ich - verstehen, dass wir nicht nur als Einzelner, sondern als Gruppe und am Ende als Spezies lernen, denn das ist, was uns ausmacht - wir können wissen zwar horizontal vererben, Erfahrungen aber nicht. Vielleicht ist das die Lehre unserer Zeit? Dass wir nicht mehr so naiv sind.

bearbeitet von hoolahopp
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Am 20.10.2020 um 12:55 , Selfman schrieb:

Hi,

Titel klingt schräg, aber ist ein ernstgemeintes "Problem".

Die eigenen Werte im Leben entscheiden über nahezu alles.
Einerseits habe ich große Lust auf persönliches Wachstum, mehr finanziellen Wohlstand, eine gute Immobilie, ein gutes Auto, schick Essengehen im Restaurant, schicker Urlaub etc. pp.
Andererseits bin ich jemand, der sich nahezu gleich so viele Gedanken über soziale und nachhaltige Werte Gedanken gemacht.
Ich mag das aufregende am Materialismus, aber der Minimalismus gibt einem einen guten, gewissenhaften Sinn.

Mir kommt es vor, dass heutzutage (noch im Vergleich zu vor 20, 30 Jahren) es schwerer fällt mit bestem Gewissen ein Kapitalist zu sein.
Die Kleidung die wir tragen, die Autos die wir fahren, das Essen das wir essen...alles steht unter Beobachtung des schlechten Gewissens. Ob hierbei Arbeitskräfte ausgebeutet werden, CO2 für die Zerstörung der Umwelt verantwortlich ist oder unsere Tiere leiden...man kann nur noch schwer das Leben genießen. Vorausgesetzt man möchte gerne Markenkleidung und einen V8 o.ä. nutzen etc.

Hat schon jemand hier ähnliches durchlebt bzw. gelernt damit umzugehen?
Wie geht ihr denn persönlich damit um?
Muss man sich am Ende einfach entscheiden und das eine oder andere dann einfach dafür in Kauf nehmen?

Geh mal für die Umwelt auf der Fussgängerzone werben. Da wirst du sehen, dass 90% aller westlichen Menschen heuchlerische Arschlöcher sind, wenn es um Wohltaten geht.

Pass auf, die Realität sieht so aus: Jeder denkt bei uns in erster Linie an sich selbst und macht kleine Ersatzhandlungen um sich gut zu fühlen. Das Batteriechen in den Batteriemüll bringen, das Plastikfläschchen in den Plastikmüll. 10 € im Monat an Greenpeace überweisen. Ein neues Auto mit E-Motor kaufen. Bahn fahren weil Deutschland ja 100% Ökostrom hat. Das Gewissen ist rein.

Auch bei dir.

Was hast du wirklich quantitativ für die Umwelt vollbracht?

Hast du dem Penner auf der Strasse geholfen seine Einsamkeit und seinen Alkoholismus los zu werden?

Hast du politisch aktiv was getan um die Massentierhaltung abzuschaffen?

 

Hör auf dich selbst zu bescheissen. Wir sind alle irgendwo schlechte Menschen die versuchen dennoch gut zu sein. "Wir sind alle Sünder".

Der erste Schritt ist das zu erkennen, und danach wirklich was zu bewegen. Das geht nur auf politischer Ebene.

 

 

 

 

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Man kann geld verdienen und trotzdem kein egoistisches Arschloch sein. Mag vielen unwahrscheinlich erscheinen, aber geht durchaus. Nur weil leute dich hassen weil du Kohle hast und trotzdem für Umweltschutz oder Chancengleichheit bist und eben nachhaltige Produkte kaufst oder nicht fdp oder afd wählst musste ja nicht durchdrehen. Du stehst dir in erster Linie selbst im Weg. Eine idiologie gegen eine andere austauschen bringt dich dabei nicht weiter. 

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Gast

Man liest es ja hier auch. Menschen die dieser Ideologie nahe stehen brauchen steht’s das Gefühl und sei es nur beim Kauf eines veganen Schokoriegel ein Stück die Welt zu retten und was fürs Klima getan zu haben.

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vor 14 Stunden, rogerM schrieb:

Man liest es ja hier auch. Menschen die dieser Ideologie nahe stehen brauchen steht’s das Gefühl und sei es nur beim Kauf eines veganen Schokoriegel ein Stück die Welt zu retten und was fürs Klima getan zu haben.

Auch wenn es eine Illusion ist.

Veränderung geht nur auf politischer Ebene. Und das auf radikale Weise wie Greta Thunberg und Fridays for Future. Alles andere sind nur Ersatzhandlungen.

bearbeitet von all€
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Am ‎11‎.‎05‎.‎2021 um 05:14 , DarkTriad schrieb:

Beschäftige dich doch mal mit anderen Ideen und Ansichten.

Dann merkst du ganz schnell, daß linksgrüne Ideologien kompletter Mumpitz und Verarsche sind.

Jede Ideologie, die auf Angst basiert, ist Mumpitz und Verarsche.

 

Am ‎23‎.‎06‎.‎2021 um 13:18 , all€ schrieb:

Auch wenn es eine Illusion ist.

Veränderung geht nur auf politischer Ebene. Und das auf radikale Weise wie Greta Thunberg und Fridays for Future. Alles andere sind nur Ersatzhandlungen.

Sehe ich auch so.

Nach fast 2 Jahren melde ich mich als Threadersteller hier zurück.
Inzwischen läuft die Selbstständigkeit ganz gut und das finanzielle.

Ich möchte mir jetzt einen SUV anschaffen und stand in diesem Zusammenhang paar Tage wieder in einem Wertekonflikt.
Mein persönliches Fazit: Ich möchte einfach nicht meine Freiheiten aufgeben. Ich glaube, das geht vielen so. Und viele, die das nicht offen zugeben wollen.
Genauso mit dem Fliegen. Ich bin dieses Jahr schon 2 mal geflogen und möchte, soweit der Plan, auch kommenden Winter einen Langstreckenflug absolvieren.
Ich möchte einfach nicht darauf verzichten. Ich möchte mich frei bewegen können, jederzeit, mein Leben genießen, Spaß und Freude haben.

Es kann irgendwo nicht sein, dass wir als moderne Gesellschaft so weit gekommen sind mit unserem Wohlstand und nun uns ausbremsen, bzw. jeden Konsum so stark hinterfragen müssen. Das meiste CO2 kommt aus der Industrie. Wie sollen wir das eigentlich einschränken?!

Ich finde der Druck wächst und wächst. Jetzt sind AKW abgeschaltet, obwohl wir diese Energie brauchen wie nie zuvor...

Ich bin ganz knallhart ehrlich. Für mich ist auch der (menschengemachte!) Klimawandel nicht eindeutig bewiesen. Und unabhängig davon halte ich es für unrealistisch, dass wir das langfristig stemmen können.

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Schon spannend wie schnell sich Überzeugungen und Werte verändern, sobald man selbst davon betroffen ist. 

Auf Millionäre schimpfen und Vermögenssteuer fordern tut man, trotz vermeintlich Linker Ideologie, auch nur, solange man selbst keine Millionen hat. 

Zum Thema Umwelt kann glaube ich jeder einen Beitrag leisten - in welcher Form ist verschieden. Ich habe beispielsweise selbst kein Auto und nutze gerne Öffis, dafür fliege ich aber gerne auch in den Urlaub, weil ich etwas von der Welt sehen möchten. Genauso habe ich mir nen dicken Verbrenner für meinen USA Trip gemietet. 

Aus meiner Sicht ist es keine vernünftige Lösung unseren Konsum stark zu drosseln, sondern es sollte weiter an erneuerbaren und umweltfreundlichen Energiequellen geforscht werden. Dennoch sollte man Ressourcen nicht für selbstverständlich nehmen und bewusst damit umgehen, Verschwendung muss nicht sein.

bearbeitet von Yolo

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vor einer Stunde, Selfman schrieb:

 

Sehe ich auch so.

Nach fast 2 Jahren melde ich mich als Threadersteller hier zurück.
Inzwischen läuft die Selbstständigkeit ganz gut und das finanzielle.

Ich möchte mir jetzt einen SUV anschaffen und stand in diesem Zusammenhang paar Tage wieder in einem Wertekonflikt.
Mein persönliches Fazit: Ich möchte einfach nicht meine Freiheiten aufgeben. Ich glaube, das geht vielen so. Und viele, die das nicht offen zugeben wollen.
Genauso mit dem Fliegen. Ich bin dieses Jahr schon 2 mal geflogen und möchte, soweit der Plan, auch kommenden Winter einen Langstreckenflug absolvieren.
Ich möchte einfach nicht darauf verzichten. Ich möchte mich frei bewegen können, jederzeit, mein Leben genießen, Spaß und Freude haben.

Es kann irgendwo nicht sein, dass wir als moderne Gesellschaft so weit gekommen sind mit unserem Wohlstand und nun uns ausbremsen, bzw. jeden Konsum so stark hinterfragen müssen. Das meiste CO2 kommt aus der Industrie. Wie sollen wir das eigentlich einschränken?!

Ich finde der Druck wächst und wächst. Jetzt sind AKW abgeschaltet, obwohl wir diese Energie brauchen wie nie zuvor...

Ich bin ganz knallhart ehrlich. Für mich ist auch der (menschengemachte!) Klimawandel nicht eindeutig bewiesen. Und unabhängig davon halte ich es für unrealistisch, dass wir das langfristig stemmen können.

naja, von einem Extrem ins andere ist auch nicht rihchtig. Man kann sich auch belügen und sagen, das eigene Handeln hat keine Konsequenzen, aber es hat es. Man muss nicht wie ein Asket leben, aber sich hinzulügen, das mit dem menschengemachten Klimawandel ist nicht bewiesen und das massiver Konsum kaum Konsequenzen hat, aber natürlich die anderen, also hier die Industrie an sich Schuld hat (für wen prooduzieren die denn?) ist halt auch schwach. Ja, wir müssen nicht wie Asketen leben. Aber es gibt auch Kompromisse. Ein Kombi ist doch eh ein besseres Auto als ein SUV beispielsweise. Auf Billigfleisch jeden Tag zu verzichten, ist auch keine riesen Einschränkung. Naja, ich habe es ja im ersten Post schon erklärt, wie man sich wenig einschränkt 

Ne, was mich stört, ist dass "linsgrüne" heute nicht wegen anderen aktivistisch sind, sondern sich selbst als OPfer sehen. Also "PoC " oider Frau der mittleren oder privillegierten Oberschicht. Es wird sich über die Mohrenstraße afgeregt oder wenn jemand einen dummen Witz erzäht hat, aber die Sklavenarbeit auf Kaffeeplantagen interessieren niemanden. So kann mann sich dann auch ohen jede Einschränkung wirklich gut fühlen! Da sind sie von den Rechten auch nicht weit entfernt. Alle sehen sich heute als OPfer und kleinste Einschränkungen sind gleich unfassbare Eingriffe in die Freiheit. 

bearbeitet von jon29

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vor einer Stunde, jon29 schrieb:

naja, von einem Extrem ins andere ist auch nicht rihchtig. Man kann sich auch belügen und sagen, das eigene Handeln hat keine Konsequenzen, aber es hat es. Man muss nicht wie ein Asket leben, aber sich hinzulügen, das mit dem menschengemachten Klimawandel ist nicht bewiesen und das massiver Konsum kaum Konsequenzen hat, aber natürlich die anderen, also hier die Industrie an sich Schuld hat (für wen prooduzieren die denn?) ist halt auch schwach. Ja, wir müssen nicht wie Asketen leben. Aber es gibt auch Kompromisse. Ein Kombi ist doch eh ein besseres Auto als ein SUV beispielsweise. Auf Billigfleisch jeden Tag zu verzichten, ist auch keine riesen Einschränkung. Naja, ich habe es ja im ersten Post schon erklärt, wie man sich wenig einschränkt 

Ne, was mich stört, ist dass "linsgrüne" heute nicht wegen anderen aktivistisch sind, sondern sich selbst als OPfer sehen. Also "PoC " oider Frau der mittleren oder privillegierten Oberschicht. Es wird sich über die Mohrenstraße afgeregt oder wenn jemand einen dummen Witz erzäht hat, aber die Sklavenarbeit auf Kaffeeplantagen interessieren niemanden. So kann mann sich dann auch ohen jede Einschränkung wirklich gut fühlen! Da sind sie von den Rechten auch nicht weit entfernt. Alle sehen sich heute als OPfer und kleinste Einschränkungen sind gleich unfassbare Eingriffe in die Freiheit. 

Ich rutsche nicht von einem Extrem ins andere. Eigentlich kann man erkennen, dass meine Tendenz Richtung Wohlstand und Weiterentwicklung geht. Ich versuche einfach gewisse Werte miteinander zu verbinden. Meine Kunden z.B. schätzen an mir, dass ich sowohl zielstrebig und durchsetzungsfähig bin als auch viel Menschlichkeit und Service biete.

Alles was uns einzelnen Menschen zumutbar ist, setze ich gerne um. Ich bin z.B auch kein Verschwender oder Angeber. Mir sind einfach Funktionalität, Komfort und schließlich Freiheit sehr wichtig.

Und auch falsch verstanden hast du, dass ich die Industrie als Schuldigen bezeichne. Eher im Gegenteil. Ich meine hierbei einfach unseren großen wirtschaftlichen Fortschritt in den letzten 70 Jahren. Und dass genau an diesem jetzt mega gerüttelt wird.

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vor 7 Minuten, Selfman schrieb:

du, dass ich die Industrie als Schuldigen bezeichne. Eher im Gegenteil. Ich meine hierbei einfach unseren großen wirtschaftlichen Fortschritt in den letzten 70 Jahren. Und dass genau an diesem jetzt mega gerüttelt wird.

Ja. Aber hier sehe ich eher die Sanktionspolitik gegen Russland und vor allem die neue starke Antichinapolitik als eine große Gefahr für den Wohlstand. Dass wir unanbhängig werden von den fossilen Energien und neue Technologien diesmal hier im Land entwickeln wäre ja eher eine Chance für die Wirtschaft. Wenn man es denn gut macht. Die Kosten der Umweöltzerstörung außen vor gelassen. Und unsere Freunde die Amis und im Nahen Osten sind ja nicht wirklich zuverlässigere leiferanten von Fossilen Rohstoffen als Russland. 

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Am 29.10.2020 um 19:57 , annamaria27 schrieb:


 

Der Kapitalismus ist nicht nur schädlich, sondern stillt eben auch viele menschliche Bedürfnisse. 

 

 

Wir sollen es ja nicht politisch ausarten lassen, aber es gibt hierbei nicht um Schaden oder Nutzen, sondern das der Kapitalismus nur existieren kann, wenn es (unendlichen) Wachstum gibt und das ist auf einen endlichen Planeten ziemlich schwierig.

 

Wir werden also früher oder später verzichten müssen, da die erneuerbare Energie sicherlich nicht ausreichen wird um diesen Standard halten zu können.

bearbeitet von Unleashed97

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Wer das Wort Wohlstand in den Mund nimmt, muss sich darüber im klaren sein, dass wir unseren Wohlstand nur deswegen haben, weil wir bisher zu keiner Zeit bereit waren die wahren Kosten inkl. der Umweltschäden in Form eines Preisschildes an ein Produkt zu hängen. Unsere Gesellschaft ist auch überhaupt nicht bereit dies zu tun. Also leben wir weiterhin in unserem Wohlstand auf Kosten anderer (Menschen, Generationen und der Umwelt). 

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