Best of 6 Jahre Solo-Dasein – inklusive Selbstreflexion

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Na hallo liebe Gemeinde!

Nach 11 Jahren kehre ich in den Schoß des Pickupforums zurück, hier, wo alles begann. Ich habe mich nie wirklich aktiv beteiligt, doch durch das geballte Wissen, welches ich damals buchstäblich absorbieren durfte, im laufe meines Lebens sehr profitiert. Nun ist es an der Zeit dem Forum endlich etwas zurück zu geben.

 

Doch wie kommt es plötzlich dazu?

Nein, ich bin nicht plötzlich wieder solo. Ich bin seit über 2 Jahren glücklich in einer LTR.

Ein Freund von mir ist allerdings auf Frauensuche und ich gebe ihm ein wenig Hilfe beim OG. Aus diesem einfachen Grund empfahl ich ihm auch das Forum hier. Kürzlich schickte er mir einen Link zu Muhnbuhts Thread ( https://www.pickupforum.de/topic/138286-muhnbuhts-online-eskapaden/ ) mit dem Kommentar: «Der erinnert mich voll an dich!». Ich las den Thread und amüsierte mich köstlich! Sehr, sehr unterhaltsam. Wer ihn noch nicht kennt: Schaut da mal rein 😉

 

Ich selbst habe mich ja früher gern mit Asi Toni (kennt mittlerweile jeder, oder?) vergleichen. Zumindest bete ich seinen epischen Monolog textsicherer als das Vater Unser. Damit habt ihr ungefähr einen Indikator, wie ich damals drauf war. Aus dem Grund an der Stelle der selbe Hinweis wie bei meinem neuen Helden Muhnbuht: Wer Misogynie findet, darf sie gern behalten 😄

 

Für die Snowflakes unter uns: Kackt euch bei meinen Formulierungen nicht ein. Die beschriebenen FRs/Lays sind ca. 3-8 Jahre her und ich habe in der Zwischenzeit viel gelernt und mein Wesen stark verändert, werde aber so gut es geht aus der damaligen Perspektive berichten.

 

Was möchte ich euch nun zurückgeben?

 

Zum einen: FRs / Lays. Die besten, lustigsten, einprägsamsten, abgefucktesten und dramatischsten, die ich in der Vergangenheit erleben durfte und noch gut genug erinnere.

 

Zum anderen: Stellenweise etwas Reflexion über mein damaliges Verhalten. Ganz ehrlich, ich bin froh diese Erfahrungen gemacht zu haben. Doch ich bin ebenso froh nicht mehr dieser Mensch zu sein.

 

Lasst mich euch also an der Stelle einen kleinen Überblick über die damaligen Rahmenbedingungen geben.

 

Mein Geisteszustand

Wir schreiben das Jahr 2012. Ich war Anfang 20. Meine erste LTR, die erste Frau die ich kennenlernte nachdem ich begann mich mit Pickup zu befassen, ging nach 3.5 Jahren zum zweiten Mal in die Brüche. Beide Male mache ich Schluss, beide Male bereue ich es. Einmal konnte ich sie zurückerobern, aber ein weiteres Mal lies sie sich ihr Herz nicht brechen.

Ich verfiel in eine schwere (innerseelische) Krise inklusive massiver Oneitis, die über Jahre andauern sollte.

Die Trennung war nicht der einzige Grund dafür, dass ich nur noch wie ein Roboter funktionierte und innerlich scheintot war. Doch sie war der Katalysator. Nach der Trennung war ich der vollen Überzeugung mein Leben zerstört zu haben. Mir war alles egal, ich funktionierte nur noch mechanisch und erhielt den äußeren Schein aufrecht. Ich sehnte mich nach Nähe und Liebe. Ich wollte mich – im Nachhinein betrachtet – aber auch einfach nur selbst bestrafen.

 

Mein Körper

2 Meter groß. Eigentlich recht gut aussehend. Wäre ich nicht so ein Lauch gewesen. Mit unter 80kg auf diese Größe machte ich damals nicht viel her. So ein wandelnder Kleiderständer halt. Das sollte sich erst Jahre später ändern.

 

Der Rest

Ich rauchte wenigstens eine Schachtel am Tag. Kam aus einer ländlichen Region – weshalb das OG ohne Fahrtaufwand nicht viel Auswahl bot. Hatte aber auch eine leichte Sozialphobie und ging nicht gern in Clubs etc., weshalb OG trotz allem mein Favorit war. Ich litt genauso an wenig Selbstwert. Doch Selbstbewusstsein hatte ich - oder konnte es dank meiner Tätigkeit im Vertrieb zumindest gut vortäuschen.

 

Mein Vorgehen

Hauptsächlich OG. Alle Arten, alle Plattformen. Vom sinnlose Einzeiler an leere Profile schicken bis hin zu Romanen als erste Nachricht (die auf die Profilinfos des HB eingingen) hab ich alles ausprobiert.

Meine Frames waren vielfältig. Ich habe alle Rollen gespielt, nur selten mich selbst. Hauptsache ich gebe der Bitch das vor, von dem ich vermute, dass es sie dazu bringt zumindest mal meinen Lörres zu lutschen. Wenn ich eins habe, dann Menschenkenntnis. Ich redete mir gern ein, dass ich die Frauen ja bereicherte und uns beiden eine schöne Zeit bescherte. Doch war ich wohl eher ein manipulatives Arschloch. Konnte mir dennoch super einreden es nicht zu sein. Aber das werdet ihr ja noch sehen.

 

Über HBs

Mir fiel schon nach kurzem lesen auf, dass das Verständnis einer «HB» von einigen hier sehr zweifelhaft ist. Was hier bei manchen als HB8 oder 9 durchgeht bekommt bei mir direkt mal 2 Punkte abzug. Nun ist Geschmack ja subjektiv, deswegen hier mein Verständnis einer HB.

 

1. HB10 gibt es nicht. Wenn dann wäre sie absolut engelsgleich und rundum(!) perfekt – mit genau der dazugehörigen Ausstrahlung. Wie gesagt, gibts nicht.

2. HB5 ist der Median. Also 50% sind hübscher, 50% hässlicher. Einige hier ekeln sich ja bei einer HB6 schon beinahe – dabei wäre diese in meiner Skala bereits leicht überdurchschnittlich attraktiv und gut knallbar.

3. Mein Idealtyp Frau hat einen zierlichen Körper mit weiblichen Rundungen (am besten recht große Brüste und Knackarsch + Wespentaillie). Glatte Haare, blasse Haut und eine Größe von ~1.75m. Ihr werdet aber oft genug vom genauen Gegenteil lesen. Nem geschenkten Gaul schaut der Ayus nämlich nicht ins Maul 😉

 

Wie sage ich immer wieder gern?

«Eine sexy HB ficken und kommen kann jeder der einen funktionierenden Schwanz hat. Da ist nichts dabei. Das ist keine Kunst. Aber den Schwanz bei einer UG1 hoch zu bekommen, das Loch zum inserieren finden ohne Mehl zu benutzen, sie wie ein Champion zum Orgasmus ficken und selbst auch zu kommen...das ist wahre Kunst. Dann ist man der scheiss Picasso des Geschlechtsverkehrs.»

 

Also Männer, ihr habts gehört, ran ans (Gammel-)Fleisch!

Nein im Ernst...lasst es lieber. Ihr schämt euch später nur so tief gesunken zu sein. Aber ich war auf Selbstzerstörung aus und brauchte den Fick.

 

Das Schema

Ich werde die Beiträge genau wie Muhnbuht gestalten. Also «Vorgeschichte, Rahmenbedingungen, das Target, das Date, das Nachspiel, Lerneffekt».

 

Das Leitmotiv

«Wer ficken will muss freundlich sein!» Nein, diese Beta-Scheisse will ich hier nicht hören. Also Spaß beiseite.

 

«Wer ficken will muss der Alten geben, was sie braucht. Oder denkt zu brauchen.»

Weißt du, was die HB will, dann kennst du auch den direkten Weg zwischen ihre Beine. Wenn das freundlich sein ist, dann sei es so.

Wie Bruce Lee bereits sagte: «Water can flow or it can crash...be water, my friend!»

 

Im nächsten (morgigen?) Beitrag dann Lay 1 (von voraussichtlich ca. 15-20 sorgfältig ausgewählten FRs) 🙂  Je nach dem wie ich zum schreiben komme 😉

 

Bis dahin,

Ayus


PS: Kommentare und Nachfragen sind erwünscht, solang/weil sie dazu dienen meine Motivation zum posten zu erhalten 😄

bearbeitet von Ayus
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vor 6 Stunden, Ayus schrieb:

Nach 11 Jahren kehre ich in den Schoß des Pickupforums zurück, hier, wo alles begann. Ich habe mich nie wirklich aktiv beteiligt, doch durch das geballte Wissen, welches ich damals buchstäblich absorbieren durfte, im laufe meines Lebens sehr profitiert. Nun ist es an der Zeit dem Forum endlich etwas zurück zu geben.

Na toll. Der Thread ist mir direkt ins Auge gefallen, hat mein Interesse geweckt und endet dann (für heute) wie die letzte Folge einer schlechten Serie. Ich verlange umgehend die ersten FR's. Vorher kann ich nicht schlafen!

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Hättest mal nen Pilot-FR mit reinhauen sollen. So als Vorgeschmack. 😀

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vor 8 Stunden, Remo schrieb:

Na toll. Der Thread ist mir direkt ins Auge gefallen, hat mein Interesse geweckt und endet dann (für heute) wie die letzte Folge einer schlechten Serie. Ich verlange umgehend die ersten FR's. Vorher kann ich nicht schlafen!

Ich hoffe du leidest mittlerweile nicht an Übermüdung😁 Doch Rettung naht in Form meines (wahrlich) ersten Lays!
 

vor einer Stunde, tidbit schrieb:

Hättest mal nen Pilot-FR mit reinhauen sollen. So als Vorgeschmack. 😀

Verzeih, kommt sofort 😄

 

Lay 1: Die Besoffene

 

Vorgeschichte: Überraschung, es ist erst 2005! Jugendlich und noch keine Ahnung von nichts. Um was geht es also? Richtig! Mein erstes Mal. Denn das ist so stumpf gelaufen, da muss man drüber schreiben.

 

Rahmenbedingungen: Ich bin der dominanteste Alpha an meiner Schule. Ich bin ein AFC und stubenhockender Nerd der bei seinen Eltern wohnt. Meine einzig relevante LTR ist meine rechte Hand.

 

Das auslösende Ereignis: Eines Tages findet ein Schulhofkonzert statt. Keine Ahnung was mich motiviert dahin zu gehen. Die schlechte Musik war es jedenfalls nicht.

Ich stehe also mit ein paar Leuten rum, als eine maßlos besoffene Schulkameradin sich zu unserer Gruppe gesellt, sich mir beinahe an den Hals wirft und lautstark verkündet: «Ayus, ich will mit dir ficken!».

Alles klar. Ab hinter die Mensa und Hose runter du geiles Stück!

Nein. Der kleine Ayus ist perplex und versucht sie sich vom Leib zu halten. Tatsächlich bin ich sogar so unreif, dass ich sie vor den anderen bloßstelle und wir uns gemeinsam über sie lustig machen.

Mit dem bald einsetzenden schlechtem Gewissen übernehme ich dann doch noch Verantwortung und begleite sie per pedes wohlbehalten (zu sich!) nach Hause. Ein Glück liegt es genau in die Richtung, in die ich auch muss. Da trennen sich unsere Wege für diesen Abend.

 

Am nächsten Tag fällt mir wieder ein, dass ich Jungfrau bin und seit Jahren meine Hand die Exklusivrechte an meinem Prachthörnchen gepachtet hat. Mir fällt ebenso ein, dass ich eine einfache Chance das zu ändern völlig vergeigt habe. Fuck, ich will endlich vögeln, statt nur darüber zu fantasieren!

Also setze ich mich an den Rechner und schreibe eine Mail. Ja, eine Mail. Es gab mal eine Zeit ohne Whatsapp. Dabei zittern mir beinahe die Hände und ich stehe kurz vor einer Ohnmacht.

Der Inhalt der Mail ist denkbar einfach und lautete in etwa: «Hi XXX! Gehts dir besser? Sag mal, steht dein Angebot von gestern Abend noch?».

Hätte ihre Antwort «Nein» gelautet gäbe es diesen FR offensichtlich nicht 😄 Alle Aufregung umsonst, es kann manchmal so einfach sein...

 

Das Target: Verkappte Schlampe aus mittelständischem Hause. HB5, der pure Durchschnitt. Durchschnittliche Figur, durchschnittliche Größe, durchschnittliches Gesicht, durchschnittliche Intelligenz. Immerhin schöne blonde glatte Haare und schönes Lächeln. Wird aber durch ihre schreckliche Körperhaltung ausgeglichen. Hätte ich vorher von ihren Schlauchtitten gewusst, hätte ich sie wohl niedriger eingestuft.

 

Das Date: Eine einfache Sache. Wir verabredeten uns zu einer Zeit in der ich Sturmfrei hatte. Sie kam rum. Wir saßen unbeholfen auf meinem Sofa und näherten uns ebenso unbeholfen an. Das Gesprächsthema lautete Sex. Wir wussten beide wofür wir hier sind. Im Nachhinein bin ich froh, dass sie schon etwas Erfahrung hatte.

Irgendwann, vielleicht nach 15 Minuten, landeten wir bereits im Bett. Über den Ablauf gibt es nichts besonderes zu berichten, ausser dass es sich zwar extrem geil anfühlte mal was anderes an meinem Schwengel zu haben, als meine eigene Hand, doch lag sie einfach nur da, wie ein toter Fisch am Strand. Das reimt sich sogar. Zum Glück roch sie nicht auch noch so.

 

Das Nachspiel: Wir wiederholten das Ganze später noch einmal. Aber da sie weder mal reiten wollte, noch sich sonst irgendwie bewegen oder experimentieren, hatte ich schnell kein Verlangen mehr nach ihr. Da war es abwechslungsreicher meine Flinte zu ölen. Meinen ersten Stich hatte ich immerhin endlich gelandet, Mission also erfüllt.

 

Lerneffekt damals: Fragt die Frau ob du sie ficken willst, fick sie einfach! Sei kein verklemmter kleiner Pisser. Hast du das Gefühl die Frau will ficken aber traut sich nicht zu fragen: ergreif du die Initiative. Oder willst du deiner Hand etwa ewig die Treue zu halten?

 

Später folgt vielleicht direkt noch der zweite FR 🙂

 

PS: Da ich unerfahren mit FRs verfassen bin...liest sich das so gut oder sollte ich etwas verändern, was Formatierung des Beitrages, Schwerpunkt des FRs o.ä. angeht?

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Und da ist auch schon der versprochene zweite FR. Diesmal etwas länger.

 

Lay 2: Die Jungfrau

 

Zeitsprung nach 2012. 7 Jahre nach dem ersten (hier geposteten) Lay. Alle Umstände aus meinem Ausgangspost sind nun gültig.

 

Vorgeschichte: Ich lerne sie online auf einer Partnerbörse kennen. Sie wohnt 60km entfernt. Es entwickeln sich wider erwarten bereits sehr gute und tiefgründige Gespräche.

 

Rahmenbedingungen: Wir verabreden uns für den Abend an einem Parkplatz in der Nähe ihres Wohnortes auf einen Spaziergang. Ich suche nicht nur Sex, sondern am besten was Festes. Zumindest rede ich mir das ein.

 

Das Target: HB7, nett, intelligent, 1.73m und ansehnlich normal gebaut. Typ Sapiosexuell. Schülerin auf einem Gymnasium. Besonders mag ich ihre leuchtenden Augen, ihr Lächeln und ihre glatten Haare. Wäre sie noch etwas mehr in Form und hätte ein paar Kilo weniger wäre sie HB8 würdig.

 

Das Date: Von unseren Chats weiß ich: Sie steht auf Erfahrung und Intelligenz. Jemand von dem sie was lernen und zu dem sie aufschauen kann.

Also geb ich ihr genau das. Ok, ich lasse mich mit Anfang 20 noch so oft es geht von meiner Mutter beköstigen und die Wäsche waschen, aber mein Auftreten und meine Allgemeinbildung sowie Auslandserfahrung kommen mir sehr zugute. Ebenso mein dickes Auto. Wie viele sich doch von Äußerlichkeiten täuschen lassen. Vielleicht kann ich mich auch nur gut selbst verkaufen. Ist ja zu der Zeit auch mein Job.

 

Jedenfalls gehen wir während dem Date spazieren, reden dabei erstmal small Talk und anschließend viel über «tiefgründige» und private Themen wie ihre familiäre Situation.

Wieder am Parkplatz angekommen (es wurde langsam dunkel) verabschieden wir uns. Ich sah bereits meine Felle davonschwimmen. Das Date war überraschend positiv, aber ich wollte sie doch rumkriegen! Attraction ist offensichtlich vorhanden, also scheiss drauf: Kiss Close, here we go!

Denkste. Sie blockt. Aber nicht abgeneigt, sondern mit einer Mischung aus Ernsthaftigkeit und Verspieltheit: «Ich küsse nicht beim ersten Mal...da musst du dich wohl bis zum nächsten Mal gedulden!» lächelt sie mich an. Sie spielt mit mir, doch ich sehe auf die Schnelle keinen Weg dieses Spiel zu gewinnen ohne wie ein Loser nach dem Kuss zu betteln. Also wahre ich Gesicht und beende die Szene mit einem Spruch a la: «Du weißt doch gar nicht was du verpasst...dann halt beim nächsten Mal.» und grinse zurück. Attraction und Wille zum nächsten Treffen ist offenkundig vorhanden. Ich bin zuversichtlich sie noch zu knacken. Jetzt erst recht.

Im Nachhinein ein klassischer Fall von sunk-cost-fallacy. Schließlich hatte ich Zeit und Sprit in sie investiert, also musste ich auch dran bleiben. Doch glücklicherweise zahlte es sich später doch noch aus.

 

Das Nachspiel: Texten viel hin und her und kommen vom Thema «Kuss» auch auf intimere Themen. Es stellt sich heraus, dass sie Jungfrau ist.

Beim nächsten Treffen trafen wir uns auf einem Feldweg unter einer Brücke in der Nähe ihres Wohnortes. Attraction liegt schon in der Luft. Ich frage sie recht schnell nach dem versprochenen Kuss und bekomme ihn. Natürlich nicht ohne das sie sich vorher künstlich ziert. Die Kleine macht sich noch immer gern ein Spiel daraus.

Der erste Kuss war aber auch das Schwierigste. Nach einem Spaziergang und erneut tollem Gespräch brachte ich sie recht schnell dazu in mein Auto zu steigen. Dort (auf dem Rücksitz) verlagerte sich der Fokus von sprechen auf küssen indem ich die Führung übernahm. Zur Krönung gabs einen Blow-Job. Keine Spur mehr davon, dass sie versucht sich zu zieren. Sie ist wie ausgewechselt und tut, was ich ihr sage. Schluckt sogar mit Genuss.

Ich bin immer wieder erstaunt wie brav Frauen sich nach außen geben können und im Inneren eigentlich kleine versaute Biester sind. Ich weiß nicht mehr ob sie bereits Erfahrung mit Oralverkehr hatte, aber sie war verdammt gut darin.

Anschließend unterhielten wir uns wunderbar weiter. Die Kleine hat echt was aufm Kasten und scheinbar schätzt sie dasselbe an mir.

Beim nächsten Date kam es, wieder im Auto unter der Brücke, zu ihrem ersten Mal.

Kurz darauf verlor ich das Interesse, auch weil der Fahrtweg mir auf Dauer zu nervig war und es nicht wirklich krass gefunkt hat. Also ihr klar gesagt was Sache ist. Sie war zwar mega angepisst, fing sich aber mit der Zeit wieder.

 

Im Laufe der Zeit schrieben wir uns noch öfter auf freundschaftlicher Ebene und gingen auch mal gemeinsam was essen. Auch wenn es keine Action gab (wir waren/sind beide in einer LTR) genieße ich doch einfach mal mit ihr zu quatschen.

 

Lerneffekt damals:

1. Frauen müssen nicht wie Schlampen wirken um sexuell offen zu sein.

 

2. Habe ich eine erstmal geknackt, verliere ich schnell das Interesse.

 

Gedanken:

Willst du nen Stich, gib der Frau das, nach dem sich ihr Inneres sehnt. Sei flexibel. Dann kommst du früher oder später zum Stich. Das bedeutet NICHT ihr alles recht zu machen und den Beta zu mimen. Oder sich von ihr herumkommandieren zu lassen. Sondern das du im Kontext eurer Begegnung erkennst auf was sie wert legt. Was kommuniziert sie zwischen den Zeilen? Wie wirkt sie auf dich? Wie reagiert sie auf die Dinge, die du von dir gibst? Bekomm ein Gespür dafür, was sie wirklich will. Den Dominanten? Dann tritt so auf. Den Intelligenten oder Erfahrenen? Dann glänze mit Erfahrung und Wissen. Den Verständnisvollen? Dann schleich dich so unter ihren Rock! Einfach nur das Abenteuer? Dann markier den spannenden Hengst. Den Unterwürfigen? Ja dann friss halt Staub, hauptsache du kommst zum Schuss.

 

Oder du bist wirklich einfach nur du selbst. Aber das war mir oftmals zu schwer. In einer Rolle konnte ich mich herausreden. Dann habe ich die Rolle eben nicht gut genug gespielt, wenns nicht klappt. Aber bin ich vollkommen ich selbst -ich empfand mich damals abseits meiner kognitiven Fähigkeiten und geistigen Interessen als ziemlich uninteressant- dann trifft mich ein Korb persönlich. Dann sagt das vermeintlich etwas über mich aus. Verletzt mein Ego und ich kann mich nicht rausreden. Zudem komm ich dann seltener zum Stich. Also lieber wieder die Maske aufsetzen, in der Hoffnung, dass da auch irgendwo Stroh liegt.

 

Zur Klarstellung: Natürlich war ich während der FRs noch irgendwie «ich selbst». Doch war mein Innergame sehr...wirr? Ich habe mich oft genug bezüglich meiner Motivation selbst belogen – was besonders bei zukünftigen FRs bedeutend sein wird. Weiterhin habe ich bestimmte Eigenschaften von mir völlig «überspielt», während ich andere negiert habe. Ich hatte das Gefühl eine Rolle zu spielen. Eben jene, von der ich annahm, die HB beißt am ehesten an. Am Ende ist ja alles in einem selbst vorhanden, wie es so schön heißt. Aber ich verleugnete stets Teile von mir selbst, aus Angst vor Ablehnung.

 

Aus heutiger Sicht, für ein gesundes Innergame und tatsächlich allgemein ein glückliches Leben kann ich nur sagen: akzeptiere und liebe dich so wie du bist. Mit all deinen Schattenseiten. Stört dich etwas, liegt es allein an dir es zu verändern oder einen gesünderen Umgang damit zu erlernen. Aber hör auf dich zu verurteilen, weil du nicht perfekt bist. Das ist niemand. Und es sind doch gerade die Macken, die wir haben, die unseren Charakter vervollständigen, uns interessant und erst liebenswert machen.

Doch mal abseits von PU und Co...ganz allgemein: Als ich anfing meine Authentizität (bzw. meinen Selbstwert) zu finden, begann ich auch mein Leben aktiver zu gestalten und allgemein in meiner Haut glücklicher zu werden. Das sowas auch auf Frauen anziehender wirkt, muss ich nicht extra erwähnen.

 

So, genug gepredigt. Der nächste FR kommt ohne Moralpredigt 😄

 

PS: Erklärt mich für verrückt, aber irgendwas muss sich an meiner Ausstrahlung verändert haben, seit ich mich wieder mit all dem befasse. Vorhin wurde ich aus heiterem Himmel beim bezahlen von der Kassiererin angequatscht. Ich so: «Moment, glaub die 24 Cent kann ich ihnen auch noch geben.» (krame in der Geldbörse)...Sie: «Ja die 24 Cent nehm ich gern...und dazu noch die Handynummer.». Ich war mal sowas von geflasht woher das plötzlich kam 😄

bearbeitet von Ayus
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Lay 3 – Die Erste (Triggerwarnung?)

Die Erste also. Die Erste was, fragt ihr? Die erste Gestörte. Eine von vielen.

 

Vorgeschichte: Ich lerne sie in einem Forum kennen. Das genaue Thema des Forums hätte zu viel Wiedererkennungswert, also nennen wir es mal ein «Philosophieforum».

Sie war neu im Forum und kam aus meiner Nähe. Ich schrieb sie per pn an und es entwickelte sich ein oberflächliches Gespräch, dass sich schnell auf Whatsapp verlagerte. Dort schreiben wir tiefgründiger über unser gemeinsames Interessengebiet. Sie ist, wie viele meiner FRs aber auch sehr offen was das Thema Sex angeht, daher wird auch das mal Thema. Diese Offenheit signalisiert mir i.d.R. das eine HB sich leichter knacken lässt als andere. Das Treffen zu vereinbaren war recht einfach: «Schön jemanden aus der Nähe mit dem selben Interesse zu finden, wollen wir uns mal persönlich zum quatschen treffen?». Mehr brauchte es nicht. Ein paar Tage später war es so weit.

 

Rahmenbedingungen: Wir treffen uns auf halben Wege zwischen unseren Wohnorten. Ich hole sie am Busbahnhof ab und wir fahren zu einer halbwegs ruhig gelegenen Ruine zum quatschen.

 

Das Target: HB7, damals für mich eine HB8 weil ich extrem auf skinny HBs stand. Und das war sie. 1.60m groß und knapp über 40kg. Gymnasiastin. Allgemein hübsch anzusehen. Typ unterwürfig. Eine totale Sub. War mir allerdings zu dem Zeitpunkt nicht klar und ich sah in ihr eher den Typ «hilfloses Reh, das auf ihren Retter wartet». Beschützerinstinkt ist dauergetriggert. Ebenso wenig waren mir ihre psychischen Erkrankungen bekannt. All das würde sich erst noch zeigen...

 

Das Date: Nachdem wir in der Ruine ankommen setzen wir uns auf eine überdachte und halb umbaute Bank. Wir quatschen direkt über «unser Thema». Sie hat keinen Schimmer davon, ich dafür umso mehr. Sehr viel DHV meinerseits. Sie ist wie eine Schülerin die nach dem Wissen ihres Meisters giert. Irgendwann schlägt das Gespräch auf Sex um. Und ihren Ex bzw. Freund von dem ich bis dahin nichts wusste. Sie wöllte sich trennen, weil er behandelt sie schlecht. Sie müsse bei ihm unter anderem nackt auf dem Boden rumkriechen und Hündchen spielen. Dazu braucht er 2 Stunden um zum Höhepunkt zu kommen. Ich bin geschockt und bekomme Mitleid mit ihr. Ebenso macht es mich aber auch an, sie mir so vorzustellen. Helfersyndrom und Notgeilheit vereint. Eine miese Mischung.

So ein «emotionales Thema» läd aber natürlich zu Kino ein. Wir sitzen sowieso schon nah beieinander und sie sträubt sich nicht. Irgendwann nehme ich sie in den Arm und wir küssen uns.

Ich will direkt mehr und die Grenzen austesten. Gehe mit ihren Brüsten auf tuchfühlung. Sie ist dabei erstaunlich locker. Doch die Location ist nicht abgeschieden genug um weiter zu gehen. Also Locationwechsel in einen sehr ruhigen Park. Eine Bank hinter Gebüsch gesucht und da weiter gemacht.

Ab da ging es bergab.

Der Sex(versuch) Doggystyle lief dank schlecht passendem Kondom und 40cm Größenunterschied echt mies. Ganz frei machen war aber auch nicht drin. Dazu kam das Risiko entdeckt zu werden. Wir brachen ab. Ich erhoffte mir durch einen erneuten Locationwechsel an einen ruhigeren Ort noch einen Versuch, aber das sollte nicht passieren. Als wir eine Art Waldweg entlang liefen bekam sie aus heiterem Himmel Panik. Ich verstand nicht was los war – bis sie mir erzählte das sie mal im Wald vergewaltigt wurde. Na Prost Mahlzeit. #triggered.

Wir machten kehrt und ich fuhr sie anschließend mit blauen Eiern zu ihr nach Hause.

 

Das Nachspiel:

Wir trafen uns noch einige Male und was wir hatten war Drama und ein Wechselbad der Gefühle pur. Gott, die Kleine war geil. Aber sie war einfach zu krass drauf. PTBS, Borderline inkl. SVV und was nicht alles. Ich wollte ihr gern helfen, aber ihr Verhalten machte mich echt alle. Allein das sie in einem Moment extrem anhänglich war und im anderen stößt sie mich weg. Damit konnte ich nicht umgehen. Glücklicherweise schaffte ich den Absprung. Wobei es wohl Gegenseitigkeit beruhte. Soweit ich weiß kroch sie für ihren Ex schon bald wieder über den Boden. Ich vermute mal sie wollte und brauchte es einfach so.

 

Lerneffekt:

1. «Nie wieder kaputte Bitches!»...dachte ich zumindest...

2. Outdoor Action möchte halbwegs geplant sein.

3. Noch einmal: Helfersyndrom und Notgeilheit vereint ist ne scheiss Mischung.

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How to: Schlampen erkennen und Unterwürfigkeit generieren

Mods: Ich hoffe es ist ok, dass ich meinen FR Thread auch zur Erläuterung bzw. beantwortung von Fragen benutze? Ansonsten könnte ich dazu auch mal einen eigenen "How to" Thread zu meinem Game aufmachen.

 

Zu 1.: Woran erkenne ich leichte Mädchen/Schlampen?

Was verstehst du unter Schlampe? Eine die sich schnell ins Bett kriegen lässt? Wenn ich meine Liste da so anschaue, erkenne ich sie nur an einem wirklich: Ihrem Verhalten. Also in Konsequenz, dass sie mit mir tatsächlich am Ende im Bett landen. Ich denke das kann bei einem sehr hohen Anteil der Frauen passieren, wenn man ihnen den passenden Mann hinstellt.

Die HB die für dich die Schlampe spielt, könnte bei mir völlig zugeknöpft sein, weil ihr meine Art oder was auch immer nicht passt.

Ich stelle mir nicht die Frage: "Kriege ich die schnell ins Bett?", sondern: "Wie kriege ich die schnell ins Bett?". Das ist zielführender. Und dann teste ich eben im Laufe des Gesprächs, auf was sie positiv anspricht.

Es gibt zwar den ein oder anderen Indikator für "leichteres Game", wie z.B. Gothicstyle (wirklich alle von denen waren leicht zu haben, wobei die samplesize da nur bei 5 liegt), Übergewicht oder das sie auf sexuelle Anspielungen eingehen/positiv drauf reagieren...aber so wirklich kann ich, neben dem jeweiligen Verhalten der HB, keinen 100% eindeutigen Indikator erkennen.

Die leichteste Frau ist für mich die, die mir ihre ungeteilte Aufmerksamkeit schenkt 😄  Hab ich die einmal, dann kann ich die oft genug auch genau dorthin lenken, wo ich sie haben möchte.

 

Zu 2.: Woran erkenne ich Unterwürfigkeit? Oder: Wie Ayus Frauen "dominiert".

Ebenso am Verhalten. Auch hier gibts bestimmte Indikatoren (Kultur, äußere Erscheinung, Körpersprache...), aber am Ende wird sie sich nur dominieren lassen, wenn du in ihren Augen durch deine Dominanz ihrer Unterwürfigkeit auch gerecht wirst. Auch hier bin ich nicht der Typ: "Ist die unterwürfig?" sondern: "Wie bringe ich sie dazu, zu machen was ich will?".

Zum (Negativ-)Beispiel mein Lay 3: die Gestörte. Die war für ihren Ex die absolute Sub. Für mich - der ich im "Retterframe" war - weniger. Ich konnte sie zwar mehr oder minder zu ein paar Sachen überreden, aber über den Boden wäre sie nie gekrochen, weil sie meine Schwäche und fehlenden Plan wahrnahm.

Ist auch ein Stück weit die Frage, was für dich unterwürfig bedeutet und in welchem Kontext (Sexuell/Alltag...). Ich denke die meisten Lays würde ich mit meinem heutigen Game dazu bringen können früher oder später für mich über den Boden zu kriechen. Vielleicht über Umwege wie: "Komm, wir spielen ein Rollenspiel!" (damit sie sich währenddessen von diesem "inakzeptablen/nicht zu ihr passenden" Verhalten dissoziieren kann), aber das würde schon gehen. Natürlich selten beim ersten Date.

Allgemein erscheinen mir die meisten Frauen bis zu einem gewissen Grad unterwürfig, solang man als Mann selbst dominant ist. Sie geben gern die Zügel aus der Hand. Mir ist, außer meiner Mutter🤣, tatsächlich nicht eine Frau bekannt, die je wirklich versucht hat mich zu dominieren. Vermutlich liegt es aber auch daran, dass ich solche von vorn herein schon auf unbewusster Ebene nicht anziehe bzw. nicht attraktiv finde.

Was ich mit "bis zu einem gewissen Grad unterwürfig" meine ist: Ich gebe im Bett den Ton an (was auch bedeuten kann, dass ich erlaube ihr den Ton anzugeben, bis ich es anders entscheide).

Ich dominiere außerdem in entscheidenden Momenten unsere zwischenmenschliche Interaktion und setze meinen Willen durch. Aber weniger durch "Mach jetz dies und das, Bitch! Sonst gibts Schläge!", sondern durch gekonntes argumentieren, schmackhaft machen, ja man mag sogar sagen manipulieren. Gib der Frau zum Beispiel das Gefühl, was du willst/verlangst ist auch gut für sie und dient ihrem eigenen Interesse. Sie macht es nicht für dich, sondern eigentlich für sich. Das klappt am besten indem du Werte oder starke Gefühle als Motiv dahinter stellst. Verwerflich mögen einigen meinen? Nope. Menschliche Natur. Wer besser manipuliert steht nunmal höher in der Nahrungskette. Zumal die Manipulation nicht negativ sein muss. Werbung macht übrigens genau das gleiche 🙂 

Mal ein ganz flaches Beispiel, absichtlich in Extremform:

Ihr sitzt nach dem Sex gemeinsam auf dem Sofa und schaut n Film. Du willst das sie deine scheiss Kellnerin spielt und dir Bier und Chips bringt, statt selbst aufzustehen.

Dann sagst du nicht: "Ey XXX, hol mir mal n Bier und ne Tüte Chips!" als wärst du der letzte Penner. Da würden die meisten Frauen bereits motzen oder völlig blocken a la "Hols dir doch selbst!".

Sondern du würdest dich stattdessen zu ihr drehen und ihr einen Kuss geben (---> sie schuldet dir was).

Dann sagst du: "XXX, weißt du, ich finds toll, dass du so eine fürsorgliche Frau bist...---> Suggestion/Lob/Bestätigung die sie gern hört

...und mich auf ALLEN Ebenen verwöhnst,... <---Suggeriert das sie dich nicht nur im Bett verwöhnt

...da fühlt man sich als Mann richtig wohl...<---Suggeriert das sie dir was Gutes tut, i.d.R. wollten meine HBs mehr als nur FB, suggiert also auch das sie mich auf diese Weise auch halten/gewinnen können

*noch einen Kuss geben* <---verstärkt und besiegelt das ganze

...Apropos wohlfühlen, weißt du was jetz richtig geil wäre? Ein Bier und Chips und der Abend wäre perfekt! Wärst du so gut und holst UNS das eben?" <---Sie will dir den "perfekten" Abend nicht versauen und natürlich will sie "so gut" für dich sein, wenn Attraction besteht. Außerdem holt sie EUCH das. Nicht nur für dich. Das kann man auch alles, je nach Frau, recht Cocky formulieren. Sodass sie direkt merkt, dass sie eigentlich die Kellnerin spielt und du ihr nur Honig ums Maul schmierst.

(Variante zum letzten Satz: "...Wärst du so gut und besorgst es uns eben?" *schelmischgrins* <---die Doppeldeutigkeit bringt extra Witz rein, positive Gefühle die stark genug sind überwiegen negative Gefühle, wie z.B. ihre Unlust dafür aufzustehen. Vielleicht wird sie sogar glauben dich so für deinen Wortwitz zu belohnen. Umso besser, hauptsache sie bringt dir das Bier 😉 )

Manche Frauen stehen darauf "zu dienen", aber es nicht "direkt" zur Schau zu stellen. Sie nehmen quasi den "fürsorglichen" Frame gern an, obwohl sie sich bewusst sind, dass sie wie ein Hund apportieren. Versteh das mal einer.

Vielleicht kommen aber doch noch Einwände. Dann bringt man so Lines wie: "Ach, da hört deine Fürsorglichkeit also auf!" mit leichtem Vorwurf, aber vorallem Humor/Spaß in der Stimme. Soll ja nicht Butthurt klingen. Als ob man als Mann davon abhängig wäre, dass die Frau einem was bringt.

 

Also das Beispiel ist natürlich sehr "konstruiert" (je nach Frau könnte auch schon Kuss->Blick in die Augen->Wärst du so lieb...reichen), sollte aber rüberbringen was ich meine und die Prinzipien verdeutlichen. Es könnte genauso gut um einen Blowjob gehen. Ich übe meine Dominanz weniger direkt aus, sondern eher subtil. Das klappt bei den meisten. Es ist dabei unheimlich hilfreich zu wissen, was die Frau will bzw. wie sie sich sieht. Dann kann man auch eine dominante Frau zum Laufburschen machen. Sie muss nur denken es wäre ihre Idee gewesen.

Frauen die per se ständig auf direkte Anweisung unterwürfig sind, dürften bedeutend seltener sein (mit massivem LSE oder anderweitigen Problemen). Das ist einfach nicht mein Ding auf Dauer. Ich bin ja auch seit einer Weile in einer LTR und will das meine Partnerin mit mir wächst. Zusätzlich muss da wie bereits gesagt auch der eigene Frame stimmen, will man dominant sein. Den "Ich bin dein Herr Frame" fahre ich selbst aber höchstens mal im Bett.

 

Nun hab ich so viel geschrieben, dabei hab ich das ganze noch nie wirklich analysiert, war irgendwie immer ein Selbstläufer 😄

Aber hat Spaß gemacht das mal so zu reflektieren 😄

 

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Und weils so schön war, gleich noch der nächste FR hinterher 🙂

Lay 4 – Die Sektentante

Vorgeschichte: Ich lerne sie im selben Forum kennen, wie Lay 3. Das Vorgehen ist ziemlich identisch. Sie geht sehr schnell auf Sexting ein, ein gutes Zeichen.

Rahmenbedingungen: Sie ist für ein paar Tage in einem Schulungszentrum ganz in meiner Nähe. Dort wollen wir uns treffen und spazieren gehen.

Das Target: UG4, also leicht unterdurchschnittlich. 19 Jahre alt. Ich hatte mir mehr erhofft. Wobei, eigentlich hatte ich schon vorher ein mieses Gefühl. Mit Schminke reisst sie es etwas raus. Aber weder ihre schlecht gefärbten blonden Haare, noch ihr leichtes Übergewicht machen mich an. Ich finde nichts wirklich schönes an ihr, dafür auch nichts richtig abstoßendes. Sie macht auf mich mit ihrem Outfit (billiger Gothicstyle) einen Eindruck vom Typ: gestörte Unterschicht.

 

Das Date: Wir treffen uns und ich spiele aufgrund unseres «gemeinsamen Themas», von dem ich wieder bedeutend mehr Ahnung hab, erneut den «Meister» in unserem Verhältnis. Nach einer Weile ist genug Attraction und Comfort da, sodass ich einfach ihre Hand nehme. Sie lässt sich gern drauf ein. Nun folgen privatere Gespräche. Unter anderem hat sie diverse psychische Probleme – was nicht zuletzt daran liegt, dass ihre Familie einer Sekte angehört. Sie selbst stieg vor kurzem aus und lebt nun allein und ohne Kontakt zur Familie. Eigentlich ist das Maß für mich schon längst voll, sie ist mir weder sonderlich sympathisch noch hübsch, aber mein Phallus befiehlt weiter zu machen und ich gehorche.

Also wird es nach etwa einer Stunde Zeit für die direkte Frage nach "Ficken?" in Form von: «Wollen wir noch bissl auf deinem Zimmer chillen, statt die ganze Zeit nur rumlatschen?». Na klar, machen wir.

Sie darf eigentlich keinen Besuch mit aufs Zimmer nehmen, also lässt sie mich durchs Fenster einsteigen.

Im Zimmer hat sie nur ein Bett, auf das wir uns sogleich setzen. Geredet wird jetzt nicht mehr. Dafür geküsst und in die Waagerechte begeben. Eines kommt zum anderen. Urteil: Befriedigend. Nicht mehr und nicht weniger.

Anschließend direkt zu gehen kam mir dann doch zu asozial vor, also gesellten wir uns draußen an einer Wiese noch zu 2 ihrer Freundinnen. Fuck. Die sind beide mal viel heißer. Eine HB7 und die andere locker eine HB8. In meinem Kopf beginnt der geistige Polylux damit die Szenen eines Vierers auf meine innere Leinwand zu projizieren. Für einen Stelldichein mit den Damen (wobei, meine UG4 kann gern fernbleiben...) würde ich mein linkes Ei hergeben. Aber die Hoffnung wird schnell im Keim erstickt. Die HB7 ist kälter als der Winter in Stalingrad und die HB8 hat einen Kerl. Ein Grund aber kein Hindernis...doch finde ich keinen Weg sie zu gamen während meine UG4 dabei ist. Immerhin sieht sie mich als ihren persönlichen Sexperten und stellt mir irgendwelche Fragen zu ihrem zukünftigen ersten Mal mit ihrem Typen...what the fuck? Irgendwann entscheide ich mich zu verabschieden und fahre dank der umwerfenden HB8 mit blaueren Eiern heim, als vor dem Date.

 

Das Nachspiel: Da mir was besseres zum pimpern fehlte trafen wir uns bald darauf noch einmal bei ihr, etwa 40km entfernt. Also ist nicht nur ihr Style asozial. Die Bude ist furchtbar dreckig und verranzt. Aber hauptsache eine Katze halten aus deren Haaren das Sofa besteht. Ein Wunder das die Kleine nicht stinkt. Sie selbst wird auch nicht heller im Kopf und der Sex nicht besser. Das war dann auch das letzte Date mit ihr...das tu selbst ich mir nicht mehr an. Ich schreibe ihr freundlich, dass ich mir in Zukunft nichts mit ihr vorstellen kann. Ihre Reaktion darauf ist aggressiv und beleidigend a la: «Du Arschloch bist sowieso ne Niete im Bett...dir sollte man den Schwanz abschneiden...». #blockiert.

 

Lerneffekt:

1. Lass die Finger von den Weibern sobald sich eine traumatische Vergangenheit abzeichnet!

2. Hör auf nur weil du Notgeil bist Weiber zu knallen, bei denen du ein schlechtes Gefühl hast!

3. Wissen ist wahrlich Macht. Mit umfangreichem Wissen/Erfahrung bei Themen, die die HBs interessieren, kann man massiv DHV schieben.

 

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Gast
Am 2.11.2020 um 02:35 , Ayus schrieb:

2 Meter groß. Eigentlich recht gut aussehend.

Habe direkt aufgehört zu lesen. 2 Meter Körpergrösse und gutes aussehen. Du hast kein Game betrieben. Die Frauen haben dich gesehen, fanden dich einfach geil und waren down to fuck. 

Noch nie habe ich solche Geschichten von kleinen unattraktiven typen gelesen. Deshalb ist game eine reine Illusion. 

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vor 1 Minute, JeremyMeeks schrieb:

Habe direkt aufgehört zu lesen. 2 Meter Körpergrösse und gutes aussehen. Du hast kein Game betrieben. Die Frauen haben dich gesehen, fanden dich einfach geil und waren down to fuck. 

Noch nie habe ich solche Geschichten von kleinen unattraktiven typen gelesen. Deshalb ist game eine reine Illusion. 

Dann hättest du den nächsten Satz noch lesen sollen. Ich sah dank 76-78kg Gewicht und Streichholzärmchen beinahe aus wie ein Häftling in Buchenwald. Frisur konnte man meine Kopfbedeckung nicht nennen und ich war blasser als jedes Kellerkind 😄

Nur am "tollen Äußeren", denn das war so ausgeprägt nicht vorhanden, kann es also nicht gelegen haben.
Vielleicht gibt es eine Handvoll HBs die sich denken "hauptsache groß" und denen der Rest egal ist. Aber das ist eher die Ausnahme, als die Regel.

Vielleicht liest du ja doch noch etwas weiter 😉 Die FRs sollen hauptsächlich der Unterhaltung des Lesers und meiner eigenen Reflexion dienen. Aber mittlerweile gibts hier auch zwei Beiträge in denen ich auf Fragen eingehe.

Danke dennoch für deinen Kommentar 🙂

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vor 16 Stunden, JeremyMeeks schrieb:

Habe direkt aufgehört zu lesen. 2 Meter Körpergrösse und gutes aussehen. Du hast kein Game betrieben. Die Frauen haben dich gesehen, fanden dich einfach geil und waren down to fuck. 

Noch nie habe ich solche Geschichten von kleinen unattraktiven typen gelesen. Deshalb ist game eine reine Illusion.

Als ob. Bin 1,72 und trage Glatze. Ficke trotzdem mehr als genug. Mit Vorliebe Frauen die größer sind als ich. Und nu?

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Ich mag diesen Thread sehr. Mach bitte weiter! So schön liebevoll und ironisch geschrieben. Danke für deine Mühen, manchmal denke ich an meine Jugend dadurch. 

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vor 18 Stunden, Bernd-das-Brot schrieb:

Ich mag diesen Thread sehr. Mach bitte weiter! So schön liebevoll und ironisch geschrieben. Danke für deine Mühen, manchmal denke ich an meine Jugend dadurch. 

Danke 😄

 

Lay 6: Die Blumenritzerin

 

Vorgeschichte: Lovoo. Hin und her geschrieben. Beißt nach der Aufwärmphase auf sexuelle Anspielungen an und schickt sogar ein Bild auf dem sie in Reizwäsche ihr Hinterteil entgegenstreckt.

 

Das Target: HB6, anfang 20. recht klein und normal gebaut. Gibt nicht viel zum äußeren zu sagen. Sie ist außerdem Mitglied der «Jungen Gemeinde» oder wie das bei den Christen heißt.

 

Rahmenbedingungen: Wir treffen uns in der nächsten Großstadt (70km entfernt) und wollen was trinken gehen.

 

Das Date: Ich weiß, wieso ich Großstädte nicht mag. Die Parkplatzsituation ist bescheiden. Irgendwann klappt es doch und per Whatsapp finden wir uns auch recht schnell. Eine Bar ist auch fix gefunden und wir quatschen angeregt über alles mögliche. Die Erotik unserer Chats tritt hier leider nicht zutage. Zu mehr kommt es also leider nicht. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass sonderlich Anziehung besteht.

Ich dachte schon das wars gewesen, doch zaubert sie bei der Verabschiedung einen für mich gebackenen Kuchen aus dem Kofferraum. Ich mag Kuchen nicht wirklich, aber kann sie ja nicht wissen. Die Geste zählt. Wir verabschieden uns mit der Aussicht auf ein zweites Date.

Das 2. Date: Spannende Angelegenheit. Etwa eine Woche später läd sie mich zu dem Gottesdienst ihrer evangelischen Jugend ein.

Ich weiß nicht was ich mir erwartet habe, doch wurden die Erwartungen untertroffen. Die Kirche war schweinekalt (es war Winter) und der Gottesdienst völlig langweilig. Da fehlt dringend mehr Pepp. Und eine ordentliche Dämmung.

Immerhin können wir uns danach im Gemeindehaus in einen einsamen Raum zurückziehen. Auf dem Sofa gibts auch endlich den ersten Kuss. Doch mehr geht an diesem Abend nicht. Sie meint, es könnte ja jemand reinkommen...und es ist ja das Gemeindehaus. Gott schaut quasi zu. Was für sie ein no-go ist, macht mich nur umso geiler. Und doch fahre ich kurz darauf leider mit blauen Eiern heim, statt dem Herrn eine Peep-Show zu spendieren. War es nicht Gott, der meinte: «Seid fruchtbar und mehret euch!»? Wäre ich damals doch nur Bibelfester gewesen...

 

Das Nachspiel: Beim dritten Date, in meiner Wohnung, kommt es endlich zur Sache. Da kommt aber auch schon die Ernüchterung. Der Sex ließ zu wünschen übrigen, wahrscheinlich weil sie mich irgendwie kaum anmachte. Sie war zwar ganz hübsch, aber irgendwie fehlte da etwas.

Sie kam mir ja auch irgendwie schon die ganze Zeit suspekt vor und nun beginnt sie auch noch von ihrem «selbstverletzenden Verhalten» zu erzählen. Aber «normal ritzen» ist nicht so ihr Ding. Am Arm sieht das ja auch gleich jeder.

Und jetzt kommts: Stattdessen zeigt sie mir eine - zugegeben ausgesprochen kunstvolle – Blume, die sie in ihren Fuß eingeritzt(!) hat. Meine Alarmglocken läuten. Ich bin froh, als sie geht. Später schreibe ich ihr, dass ich mir mit ihr nichts vorstellen kann.

 

Lerneffekt: Irgendwie ziehe ich solche Gestörten an.

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vor 1 Stunde, Ayus schrieb:

«Seid fruchtbar und mehret euch!»? Wäre ich damals doch nur Bibelfester gewesen...

Ich hab zuerst "Seitd furchtbar.." gelesen :-D

Danke für deinen Thread, hat mich ein paar mal Grinsen lassen.
Und ein wenig Hasse ich dich auch, weil du meine längst verdrängten Erinnerungen an meinen Persönlichen Absturz zurück in den Kopf gerufen hast :-P

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vor 2 Minuten, Maximo M. schrieb:

Ich hab zuerst "Seitd furchtbar.." gelesen :-D

Danke für deinen Thread, hat mich ein paar mal Grinsen lassen.
Und ein wenig Hasse ich dich auch, weil du meine längst verdrängten Erinnerungen an meinen Persönlichen Absturz zurück in den Kopf gerufen hast 😛

Haha danke! Erinnerungen/alte Emotionen sind dazu da aufgearbeitet, statt verdrängt zu werden 😛

Ja, das ist das ganze hier wohl auch ein Stück weit für mich...Selbsttherapie 😄 😂

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Lese hier mal mit, sehr unterhaltsam das Ganze 😁

Ich habe es aber noch nie verstanden wie man sich sowas wie Nummer 5 antun kann, bei mir würde sich da allerspätestens auf dem Sofa in Anbetracht der Gesamtsituation meine innere Stimme der Vernunft zu Wort melden und mir sagen, dass es das nicht wert ist meine Selbstachtung zu verlieren um eine Runde auf dem maroden Fischkutter zu drehen.

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vor 18 Minuten, ZeroXx schrieb:

Lese hier mal mit, sehr unterhaltsam das Ganze 😁

Ich habe es aber noch nie verstanden wie man sich sowas wie Nummer 5 antun kann, bei mir würde sich da allerspätestens auf dem Sofa in Anbetracht der Gesamtsituation meine innere Stimme der Vernunft zu Wort melden und mir sagen, dass es das nicht wert ist meine Selbstachtung zu verlieren um eine Runde auf dem maroden Fischkutter zu drehen.

Du weißt gar nicht, zu welchen Abgründen Menschen bereit sind nur um sich selber danach zu Fragen:
"Was zum verfickten Arschgeier hat sich mein Schwanz nur dabei gedacht. So Notgeil kann doch nicht mal Opa Herbert auf Viagra sein..."
Und trotzdem ist dir klar, dein Schwanz hat trotzdem drin gesteckt....

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vor 5 Stunden, ZeroXx schrieb:

Lese hier mal mit, sehr unterhaltsam das Ganze 😁

Ich habe es aber noch nie verstanden wie man sich sowas wie Nummer 5 antun kann, bei mir würde sich da allerspätestens auf dem Sofa in Anbetracht der Gesamtsituation meine innere Stimme der Vernunft zu Wort melden und mir sagen, dass es das nicht wert ist meine Selbstachtung zu verlieren um eine Runde auf dem maroden Fischkutter zu drehen.

Ich zitiere an der Stelle einfach mal meine Signatur:

"Tja, die Würde hat gegenüber der Geilheit den Nachteil, dass sie mit der Zeit selten größer wird ;,D" -Muhnbuht

😄

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Lay 8: Die Japanerin

Oh, endlich kommen wir zu den langen FRs und Auslands-Eskapaden 😄

Diese verfasse ich etwas ausführlicher und sie hängen teilweise zusammen. Das war eine der geilsten Zeiten meines Lebens, aber auch eine Zeit in der ich ganz neue Seiten an mir kennenlernte. Im Guten, wie im Schlechten.

 

Vorgeschichte:

Ich plante mir meinen Traum von einer Japanreise zu erfüllen. Das war zu der Zeit, mit Anfang 20, das letzte Ziel in meinem Leben, welches ich noch nicht erfüllt hatte. Danach, so dachte ich mir, könnte ich zufrieden sterben.

Vielleicht sagt es etwas über die Bescheidenheit meiner Ziele aus, vielleicht auch über meine damalige Perspektivlosigkeit. Erinnert ihr euch? Ich dachte mein Leben wäre sowieso im Eimer. So sehr, dass ich sogar bereute, als am 23.12.2012 kein scheiss Meteorit die Erde auslöschte. Maya-Kalender am Arsch. Ja, so lang ist das schon wieder her.

Aber ich komme vom Thema ab...

In weiser Voraussicht, dass ich als sozial inkompetenter Mensch in den 3 Wochen Urlaub ziemlich einsam werden würde, registrierte ich mich ein paar Monate im Voraus bei einer Seite, auf der man japanische Freunde suchen kann. Ich schrieb gezielt Leute an, die in den Gegenden wohnten, welche ich besuchen wollte. Haupsächlich Frauen in meinem Alter. Aber auch einen älteren Mann, der mir mein Apartment in Osaka stellen würde.

Über diese Seite kam ich schließlich einige Monate vor meinem Trip in Kontakt mit der «Japanerin». Wir schrieben einige Nachrichten und wechselten bald auf Facebook. Die Sympathie stimmte. Ich schätze wir waren beide von unserer gegenseitigen Andersartigkeit fasziniert und angezogen. Im Nachhinein kann ich die Kleine nur als «ultra Needy» bezeichnen. So, wie die meisten anderen Asiatinnen mit denen ich später zu tun haben sollte. Liegt vielleicht an der Kultur.

 

Das Target:

HB7 aber Körper wie eine 8.5. Typ: Feuchter Fetischtraum. 24 Jahre alt und damit sogar älter als ich damals. Hat englische Geschichte oder sowas studiert, aber arbeitet in einem Modeladen. Leider hat sie kein so süßes Gesicht, wie viele andere Japanerinnen. Aber dafür einen Körper...uff. 1.58m, 43kg. Lange, glatte, braune Haare, rundum tolle Haut, rehbraune Augen. Sie ist der Traum eines jeden Asia-Nerds.

Ich schwör euch, mit süßem Gesicht wäre sie beinahe perfekt gewesen. An ihr ist echt alles straff. Die kleinen Brüste stehen wie eine 1 und der Arsch...mit dem Arsch kannst du Nüsse knacken. Kleine Nüsse. Ich bin verliebt. Glaube ich zumindest. Irgendwie macht mich auch an, dass ich beinahe doppelt so viel wiege und sie mir 2-Meter-Mann im stehen einen blasen kann. Ja, ich bin verliebt in diesen feuchten Fetischtraum. In die Frau jedoch nicht, was mich nicht daran hindert es mir einzureden.

 

Rahmenbedingungen:

Urlaub in Japan. Erst Osaka, dann Tokyo (wo sie lebt).

 

Das 1. Date: Osaka

Hier passiert gleich zu Beginn eine Sache, die ich mir noch bei weiteren Urlauben erfolgreich zum Ziel machen würde: Ich werde von ihr am Flughafen abgeholt. Das ist insofern erstaunlich, weil Osaka rund 500km von Tokyo entfernt liegt. Selbst mit dem Shinkansen (Hochgeschwindigkeitszug) dauert es also etwas. Von den Kosten fürs Ticket mal abgesehen.

Noch erstaunlicher ist, dass Japaner nicht viel Urlaub bekommen...doch ich komme an einem Wochentag an. Sie nimmt sich also frei. Muss allerdings am nächsten Tag wieder auf Arbeit erscheinen. Sie legt also locker 1000km an einem Tag zurück, womit sie mehr Stunden auf Reise ist, als wir uns effektiv in Osaka sehen. Ehrlich gesagt begreife ich jetzt gerade erst wie verzweifelt oder wie verliebt diese Frau gewesen sein muss. In einen Mann den sie nicht einmal wirklich kennt. Und noch schlimmer: in einen Mann, der es nicht zu schätzen weiß.

Ich selbst wollte mir zwar auch einreden ich sei unsterblich verliebt, doch wusste ein Teil von mir immer, dass ich so eine Beziehung nicht wollte und sie wenig Chancen hatte zu funktionieren. Dennoch war dieses «emotionale Drama» super geeignet irgendwie aus meinem sinnentleerten Alltag zu fliehen. Aber gut, kommen wir zum «Date»:

 

Sie holte mich wie gesagt am Bahnhof ab. Sie war genau wie auf den Bildern. Ihr Gesicht störte mich irgendwie ein wenig...aber dieser Körper...uff. Wir umarmten uns zur Begrüßung.

Ich war nach dem langen Flug dezent im Eimer und hatte Kohldampf. Außerdem war ich später noch mit Masa-kun, dem alten Kerl der mir sein Apartment vermieten würde, verabredet.

Auf der Suche nach einem McDoof - ja, ich fliege nach Japan um den selben Scheiss zu fressen, wie sonst auch – fiel bereits ein großes Problem auf: Mein Englisch ist super, ihres ist mies. Offenbar lernen Japaner Englisch hauptsächlich in der Theorie. Also Vokabeln und so weiter. Aber wirklich sprechen und anwenden wird vernachlässigt. Ihr geschriebenes Englisch war ja super, vermutlich auch dank Nachhilfe von Übersetzungsprogrammen. Aber ich verstand nun live und in Farbe ihre Aussprache kaum. Auch das Problem sollte sich durch zukünftige Urlaube ziehen.

Im McDoof angekommen kam die nächste Enttäuschung. Der «Chickenburger» den ich bestellte hatte mal so gar nichts mit einem deutschen McChicken gemeinsam. Offenbar hat McDoof je nach Land teilweise andere Rezepturen.

Meine Laune war am Tiefpunkt. «Erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral», meinte schon Bertholt Brecht.

Merke: Nur noch Cheeseburger oder BigMac bestellen.

Kurz darauf fuhren wir mit dem Zug an die Station, an der ich Masa-kun treffen und die Kleine bereits verabschieden würde. Der Abschied war recht unspektakulär. An ihrer Stelle wäre ich enttäuscht gewesen. Da fährt sie etliche Kilometer und trifft dann auf einen vom Flug genervten Europäer mit dem Unterhaltung nur auf einem niedrigen bis mittleren Level möglich ist.

Ich gehe anschließend ein Bier mit Masa-kun trinken und komme im Apartment an.

 

Das 2. Date: Nara

Mein Plan war, von Osaka aus mehrere Daytrips in interessante Regionen zu unternehmen. Eine davon war Nara. Dort wollte ich besonders den Tōdai-ji besuchen. Ein Tempel und das größte rein aus Holz gebaute Gebäude der Welt. Wirklich, es war eine Wucht!

Die Japanerin würde mich dort treffen. Erneut fährt sie über 450km bis nach Nara – um mich ein paar Stunden zu sehen. Unsere Sprachbarriere lies kaum rhetorisches Pick Up zu, aber das war bei ihrem Commitment auch nicht nötig.

Wir genossen den Tag zusammen. Schauten uns neben dem Tempel auch noch einen berühmten Garten an und trafen auf die omnipräsenten, freilaufenden Rehe. Es war ein toller Tag.

Irgendwann machten wir auf einer Parkbank Rast und setzten uns nah aneinander.

Ich schaue ihr in die Augen und sage etwas wie: «I really like to be with you...»

Sie erwidert «Me too.» in ihrem niedlichen, nervigen Englisch und schaut mich erwartungsvoll mit ihren Rehaugen an.

Ich: «XXX, do you want to kiss me?»

Sie: «Yes...»

Wir küssen uns. Sehr romantisch irgendwie der ganze Tag. Beinahe wie in einem Film.

Sie ist sichtbar erfreut und hibbelig. Doch unsere Wege trennen sich bald darauf am Bahnhof. Sie fährt zurück nach Tokyo, ich nach Osaka.

 

Das 3. Date: Tokyo

Das 3. Date mit der Japanerin verlief anfangs sehr gesittet. Wir gingen zum Abendessen in ein japanisches Restaurant. Küssen oder sowas war nicht. In der Öffentlichkeit sind solche Sachen dort ein sehr seltener Anblick.

Es wurde immer offensichtlicher, dass die Sprachbarriere uns das Genick brechen würde. Irgendwann will man sich nunmal tiefgründiger unterhalten. Also ich zumindest. Das war aber so garnicht möglich. Unsere Unterhaltungen blieben die ganze Zeit auf einem sehr einfachen Level. Dabei philosophiere ich doch so gern.

Immerhin konnte ich sie überzeugen noch mit auf mein Hotelzimmer zu kommen und dort kam es auch ganz unkompliziert zum verdienten FC!

Das Zimmer selbst hatte insgesamt 14m² (mit Flur und Bad) und wir saßen auf dem Bett. Vom Küssen kam es wie von selbst zu mehr. Und mehr. Und mehr.

Wie Ayus immer weiter eskaliert? Wie vermutlich jeder andere auch: Ich habe einfach jedes Mal die Grenze weiter ausgetestet.

Von wegen: «Geht Küssen? Check. Brüste anfassen? Check. Brüste unter den Klamotten anfassen? Check. Über Innenseite der Schenkel streichen? Check. In Schritt fassen? Check.»...und so weiter.

Sie war dabei recht passiv und hat mich quasi machen lassen.

Ohne weiter ins Detail zu gehen: sie war sehr passiv aber dafür mörderlichst eng. So fühlten sich höchstens meine Jungfrauen an. Beides hatte ich aber irgendwie auch von ihr erwartet.

Kurz darauf ging sie auch schon – sie musste ja am nächsten Tag wieder arbeiten. Im ernst: Japan ist für Urlaub ein geiles Land, aber arbeiten will man dort nicht müssen.

 

Das Nachspiel:

Wir hatten später noch ein Date, wo wir uns einen Teil der Stadt anschauten. Dabei konnten wir bei einem Tempel eine Art Orakel ziehen. Meines war das beste, was man haben konnte. Also Glück in allen Belangen. Ihres das Schlechteste. Wohl eine dezente Vorausahnung, dass ich ihr das Herz brechen würde. Zurück in Deutschland offenbarte ich ihr nämlich, dass ich für uns keine Zukunft sehe. Distanz und so. Als hätte ich das nicht schon eher gewusst.

Aber auch weil ich «vom Schicksal» mit einer anderen Japanerin zusammengeführt wurde. Ich war sofort verliebt. Oder zumindest redete ich es mir weiterhin ein, um aus meiner inneren emotionalen Leere fliehen zu können.

Diese Japanerin behandeln wir aber erst im nächsten FR 😉

Etwa 3 Jahre später gab es allerdings noch ein kleines Nachspiel. Wir hielten über die Jahre sporadischen Kontakt. Die Japanerin kam zum Work and Travel nach Deutschland. Übers Wochenende kam sie rum, um sich von mir eine nahegelegene Großstadt zeigen zu lassen und anschließend bei mir zu übernachten. Dort gelang mir ein weiterer FC 😄 Gott, hatte ich diesen Körper vermisst. Seitdem sah ich sie leider nicht wieder.

 

Lerneffekt:

1. Ich kann mich super gut selbst belügen, um vor mir selbst nicht das Gesicht zu verlieren und aus der emotionalen Leere bzw. meinem eintönigen Alltag zu fliehen.

2. Japan-Urlaube sind geil. Hab coole, wenn auch gestörte Leute kennen gelernt, mit denen ich die nächsten Jahre noch viel erleben sollte.

3. Jeder sollte mal eine Japanerin bestiegen haben.

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Ok, nach dem Bericht brauch ich aus mannigfaltigen Gründen Urlaub 😄

Viel Spaß beim lesen!

 

Lay 9 : Die Psycho-Japanerin

Die Vorgeschichte: Dieser FR schließt nahtlos an meinen letzten an, bzw. die Vorgeschichte findet währenddessen statt.

Von Osaka aus habe ich mir online einen Deutschen in Tokyo für gemeinsame Unternehmungen klar gemacht. Das wir eigentlich nur in Gaijin-Pubs wie dem «Hub» (Gaijin=Ausländer) saufen würden, hatte ich da noch nicht erwartet. Zumal ich nie wirklich dem Alkohol zugeneigt war. Aber es sollte eine geile Zeit werden. Spätestens ab dem Moment konnte ich verstehen, wieso so viele Menschen dem Alkohol verfallen. Wir würden die ganze Nacht trinken und mit wildfremden Party machen – und obwohl ich bis dahin Partys hasste, blühte ich in Tokyo doch irgendwie auf. Es war einfach geil. Der Alkohol enthemmte und half mir, einem massivem Kopfmenschen, weniger zu grübeln.

Ich fühlte mich teilweise wie ein Rockstar. So viele kleine Japaner, die mich bewundernd anstarrten und sogar ansprachen! Wieso? Wegen meiner Körpergröße. Ich war für die ein Riese. Es war keine Seltenheit, dass ich an der Bar von einem «Salaryman» angesprochen wurde und er mich als eine Art «Statussymbol» seinen Freunden vorstellte. Er scheffelte dick DHV bei seinen Kollegen, ich hatte Spaß und oft genug kostenlose Drinks. Win-Win.

Soviel zur allgemeinen Situation 😄

 

Ich lerne, nennen wir sie «Mika», während meiner letzten Nacht in Tokyo kennen. Nur Stunden vor meinem Abflug am nächsten Tag.

Ich befinde mich mit zwei Deutschen, die ich erst in Tokyo kennen gelernt habe, in einer gut besuchten Bar. Da es meine letzte Nacht ist, ist durchmachen angesagt. Ab ca. 1 Uhr fahren in Tokyo keine Bahnen mehr. Erst ab ca. um 5 wieder. Also dient auch das als Anreiz, lang zu bleiben. Taxi wäre bedeutend teurer.

Wir sind, was den Alk angeht, wie jedes mal gut unterwegs und es werden quasi in der gesamten Bar immer wieder Sets eröffnet. Alles wird angesprochen, was uns irgendwie reizt. Auch Kerle mit denen wir einfach quatschen und trinken wollen. Die Stimmung ist super.

---------

Intermezzo zum InnerGame:

Was ich mir in Deutschland niemals getraut hätte, wird in Tokyo Realität. Dort kann ich eine Seite leben, die ich mir sonst niemals zutraute. Ich komme voll aus mir heraus. Das Potential, von dem ich immer wusste das es in mir steckt, kommt voll zum Vorschein.

Ich weiß nicht genau wieso. Vermutlich ist es ein Mix aus «Scheiss drauf, hier kennt mich eh keiner!», «Es ist Urlaub, da muss man Spaß haben!», «Ich bin hier sowieso der Superstar!» und genügend Alkohol.

Mein Innergame liegt bei 11/10.

Ich habe vor kurzem sogar gelernt wie man Origami-Rosen aus Servietten faltet. Und verdammt, bin ich gut darin geworden.

Nicht nur eine Japanerin spreche ich mit: «Anata wa kirei desu!» («Du bist wunderschön!») an und halte ihr zugleich eine gefaltete Papierrose entgegen. Die ein oder andere landet anschließend sogar auf meinem Schoß und versüßt mir mit ihrer Gesellschaft den Abend.

(Was nicht bedeutet, dass ich sie am Ende gelayt hab, dazu kam es nur einmal mit einer aus einer Bar, dazu aber mehr im nächsten FR.)

Ich fühlte mich frei. Vor allem frei von meinen inneren, selbst auferlegten Begrenzungen. Ich hatte das Gefühl so viel mehr zu sein, als sonst. Ich strotzte vor Energie. Kennst du vielleicht dieses Gefühl, dich selbst in dir einzuengen, dich ständig zu kontrollieren, weil du Angst vor Bewertung hast? Angst nicht "gut genug" zu sein? Diese innere Stimme, die dich ständig warnt, zurückhält und kritisert? Ich kannte sie dort endlich mal nicht mehr, wenn auch aus den falschen Gründen heraus.

Heute hält mir all das ganz deutlich vor Augen, wie negative Glaubenssätze uns daran hindern können unser Leben wirklich zu leben. Im Urlaub gelang es mir sozusagen aus dem «Alltagsframe», in dem ich nur funktionierte, in einen viel freieren Frame zu schlüpfen. Ich hatte viel mehr Spaß dabei, fühlte mich lebendig. Zugegeben, ich bin heute in meiner persönlichen Entwicklung bedeutend weiter als damals. Bin mehr ich selbst. Aber ich habe es bis heute noch nicht geschafft mich noch einmal so frei zu fühlen, wie damals.

Intermezzo Ende.

------------

Mein nächstes Target sitzt an einem 4er Tisch mit einem Kerl. Ich würde ihn ja AMOG nennen...aber ich weiß nicht ob überhaupt irgendein Japaner in der Bude ein Alpha war. Überhaupt wirken die meisten Japaner auf mich wie massive Pussys. Von Ausnahmen wie «Toshirō Mifune» oder «Ken Watanabe» mal abgesehen. Vielleicht ist das der Grund, dass Japanerinnen sich häufig zu Ausländern hingezogen fühlen.

Aber gut, ich setze mich mit meinem Drink also einfach zu den beiden, so als würde ich längst dazugehören, schaue das Target an und sage laut freudestrahlend «Heeeey, kanpaiiii!» (Prooost!) und setze zum Anstoßen an. Sie stößt mit mir an. Ich will nicht so sein und wiederhole das ganze mit dem Typen.

Das Gespräch wiederholt sich, wie bei allen anderen Sets zuvor: "Wie heisst du?", "Was machst du?"...bla bla. Smalltalk. Es wurde teilweise so eintönig, dass ich bei anderen Sets irgendwelchen Müll erzählt habe. Einmal sogar, ich sei Auftragskiller. Hauptsache nicht immer das selbe 😄 Ich hätte ja Routinen oder andere komplexere Sachen angebracht - aber die Sprachbarriere fickt jedes sprachliche Game. Also heisst es: Ausstrahlung und Körpersprache auspacken.

Es stellt sich zudem schnell heraus, dass «Mika» noch schlechter Englisch spricht, als meine «Japanerin» aus dem letzten FR. Egal, Übersetzer-App regelt halbwegs. Und auch ihr Freund. Der kann ganz gut Englisch und dient von nun an als mein Übersetzungssklave.

Umso witziger, als ich erfahre, dass die beiden ein Date miteinander haben. Er sei wohl ein alter Schulkamerad. Tja, das Date hab jetzt ich, Bitch. Das Mitleid für meinen Übersetzungsknecht hält sich in Grenzen.

Nach einer Weile wechseln wir die Location in eine Art Restaurant. Hat irgendeine besondere Bezeichnung auf Japanisch, aber die hab ich vergessen 😄

Jedenfall essen wir da einen Happen und "unterhalten" uns weiter. Mir ist jetz schon klar: Ich bin in die Kleine verliebt. Vermutlich muss ich es mir aber auch nur einreden, um einen Grund zu haben so schnell wie möglich wieder so einen geilen Urlaub zu machen. Sie scheint ebenfalls sehr an mir interessiert und ich verspreche, bald wieder zu kommen. Keine Frage das es auch massiv DHV ausstrahlt, wenn man so viel in der Welt rumreisen und von Abenteuern erzählen kann.

Am Ende tauschen wir unsere LINE IDs (ne Art asiatisches Whatsapp) und verabschieden uns am Bahnhof. Nur eine Woche später buche ich direkt den nächsten Urlaub.

 

Die folgenden Monate halten wir intensiven Kontakt übers Internet.

Auf ihrem FB Profil erschließt sich mir bereits, dass sie dezent gestört sein muss. Zum Beispiel hat ihr Profilbild ausgeschnittene Augen und das Titelbild ähnelt einer Szene aus einem Horrorfilm.

Als sie mir erzählt, dass sie für 20.000 Yen (damals 200€) schon einmal den Penis(-teil) eines Freundes, garniert mit Pilzen und Petersilie, verspeist hat, wird mir final klar, dass sie vollkommen geisteskrank sein muss. Das machte mich nur umso geiler auf dieses kleine, gestörte Biest.

Hier ein kleiner Eindruck von ihr, den ich euch extra aus einer alten Handysicherung gefischt habe:

https://www.bilder-upload.eu/bild-b7b3e9-1605562897.jpg.html

Ist sie nicht süß? 😄

Wir schreiben in der Zwischenzeit jedenfalls über alles mögliche. Auch Sexting und wie wir uns vermissen und verliebt haben und und und...und natürlich auch, dass sie mich vom Flughafen abholen würde.

 

Anm.: Die Penisstory konnte ich erst nicht glauben, habe sie aber online verifizieren können...da gibts sogar deutsche Artikel drüber: https://www.n-tv.de/panorama/Japaner-kocht-eigene-Genitalien-article7251261.html

 

Das Target: HB7, recht süßes Gesicht und dank meines Japanerfetisch damals +1 zur HB8 und dank ihrer völligen Abgefucktheit nochmal eine +0.5 oben drauf! Typ: Psycho-Fetischtraum. 23 Jahre alt. Etwa 1.65m groß, schlank, für eine Japanerin ordentliche Brüste und ein toller Hintern. Schulterlanges, schwarzes, glattes Haar. Einziger echter Minuspunkt ist ihre leicht narbige/unreine(?) Haut im Gesicht. Die hübscht sie aber mit ordentlich Schminke auf. Das macht sie wundervoll blass – ich steh auf Blässe.

 

Rahmenbedingungen: Mein zweiter Japanurlaub, ein halbes Jahr nach dem Ersten. Diesmal leider nur rund 2 Wochen. Aber dafür ausschließlich Tokyo. Wer braucht schon Kultur, wenn er ficken und feiern kann? Ich bin endlich wieder zurück im gelobten Land. Meine deutschen Urlaubsfreunde haben mich bereits sehnlichst zurück erwartet. Es würde wieder eine geile Zeit werden.

 

Das Date:

Sie holt mich vom Flughafen ab. Langsam wird das ja zur Gewohnheit 😉 Ich fühle mich schon jetzt wie ein junger Gott.

Wir fahren per Bahn zum gebuchten Hotel. Da mein Flug sehr früh ankam (ca. 07:40) kann ich das Hotelzimmer noch nicht beziehen. Ich lasse also mein Gepäck an der Rezeption und wir gehen, um die Zeit zu überbrücken, den nahegelegenen Zoo besuchen.

Ich kann nicht mehr genau sagen, wann der erste Kuss stattfand. Aber ich glaube wir kamen uns aufgrund der japanischen «Prüderie» erst im Hotel näher.

Dort dann aber immerhin sehr nah 😄 In weiser Voraussicht bin ich an einem Freitag angereist – so musste sie nicht am nächsten Tag arbeiten und konnte mit im Hotel übernachten.

 

Der Sex war gut. Nicht super, aber gut. Sie war auch recht aktiv im Gegensatz zur ersten Japanerin, dafür bei weitem nicht so eng.

Was meine persönliche Abgefucktheit angeht setzte ich dem ganzen noch die Krone auf: Ich konnte Kondome noch nie wirklich leiden. Deswegen habe ich, solang die Alte die Pille nahm und untenrum nicht schon pilzig aussah, so gut es ging darauf verzichtet.

Nun, ich hatte keine Ahnung ob sie die Pille nahm. Wir verzichteten trotzdem. Ich wollte mir diese Asia-Mumu nicht mit einem Gummi versauen. Mein Vertrauen in Coitus Interruptus und meine Orgasmuskontrolle würden genügen müssen. Ihr war es offensichtlich auch egal.

Also einfach rein in die Olga und scheiss drauf.

 

Spoileralarm: Im Gegensatz zu der Japano-Ollen, der mein Kumpel eine Abtreibung bezahlen durfte, gabs bei mir keine böse Überraschung 😄

Ich glaube irgendwas in mir wollte einfach auf Teufel komm raus aus meinem «normalen» Leben ausbrechen. Dem Teil von mir war jeder Weg recht und alles egal.

 

Das Nachspiel:

Nun, ich hatte sie gefickt. Was passiert mit einer Bitch die von einem richtigen Asi gefickt wurde? Richtig, sie verliert den Reiz für ihn. Ich hatte sowieso viel mehr Bock auf feiern mit meinen Freunden und potentiell eine der tausend anderen sexy Schnecken zu klären, statt einen auf «Lost in Translation» zu machen. Es ist die Jagd, die mich treibt. Bereits erlegte Beute bietet keinen Reiz. Um ehrlich zu sein, irgendwie beschlich mich bei ihr auch ein ungutes Gefühl. Ich kann nicht genau sagen wieso, außer das sie offensichtlich geistesgestört war und ich sie womöglich schwängern würde. Außerdem war ich sicher, sie würde mich nach gelungenem Zeugungsakt auf schwarze Witwe Art verspeisen. Ich wollte nicht der Nährboden für ein weiteres schwanzfressendes Wesen sein.

Also ließ ich mir an den wenigen Tagen, die wir uns hätten sehen können, Ausreden einfallen. So Standartzeug wie: «Mir gehts nichts gut, bleibe lieber im Bett». Die zogen natürlich recht schnell nicht mehr und ich erklärte ihr, dass ich keine Hoffnung für uns sehe.

Ab dem Moment empfing ich keine einzige Nachricht mehr auf Englisch von ihr. Dafür so einige auf Japanisch.

Mein Freund, nennen wir ihn Tom, arbeitete damals als Übersetzer in Tokyo. Ich schickte ihm die Nachrichten und bat um seine Expertise, da Google Translate nur wirres Zeug ausspuckte. Die genaue Übersetzung erinnere ich nicht mehr, aber Morddrohungen waren noch das harmloseste 😄

Mir ist vollkommen bewusst, dass ich ein ziemliches Arschloch war. Hätte aber nicht gedacht, dass eine Japanerin so ausrasten kann. Jedenfalls hatte ich am Tag des Abfluges mega einen Stift in der Hose, weil sie wusste wann ich fliege. Ich rechnete jeden Moment mit einem Messer im Rücken. Zum Glück war die Befürchtung unbegründet. Später blockierte ich sie.

 

Lerneffekt:

1. Nie wieder eine die Penis mit Pilzen und Petersilie isst. Ich mein, Pilze und Petersilie? Bäh.

2. Ich brauch zukünftig ein anderes Urlaubsland, wenn ich nicht hinterrücks abgestochen werden will.

3. Ich liebe Japan 😄

4. Innergame macht extrem viel aus. Strahlst du und hast gute Laune, steckst du andere damit an. Die Leute werden zu dir hingezogen, wie die Motten zum Licht.

 

Wieso ist das so?

 

Meine Theorie:

Vermutlich weil sie in dir etwas sehen, was sie in sich selbst vermissen/in ihren Schatten verdrängt haben. Man ist sozusagen eine Quelle der guten Eigenschaft, nach der sie sich so sehr sehnen, weil sie sich selbst damit nicht (oder in dem Maß) identifizieren - an der es ihnen mangelt. Da sind wir wieder bei meinem Leitspruch: «Gib den Bitches, was sie brauchen!». Nicht nur bewusst, sondern das wonach sie sich unterbewusst sehnen.

Der selbe Faktor ist mMn. bei der «Idealisierung Prominenter/Stars» relevant. Sie symbolisieren etwas. Oder in Werbung, die oftmals sexy Leute oder andere erstrebenswerte «Vorbilder» zeigt und so weiter. Aber das führt hier zu weit.

Natürlich spielt auch der allgemeine Unterhaltungs- und Spaßfaktor einer positiven Ausstrahlung mit hinein.

 

In der Retrospektive: Ich habe den Frauen oft genug Dinge gegeben, die sie brauchten. Doch habe ich dabei meist eine Maske aufgesetzt und mich selbst belogen. Mir Dinge eingeredet. Frauen als Kompensation meiner eigenen emotionalen Unzulänglichkeit genutzt. Das geht eine Zeit lang gut, aber nicht ewig.

Deswegen, falls du dich da irgendwie wiedererkennst: Räum dich auf und werde zu dem, was du selbst in dir sehen willst und dass andere es in dir sehen sollen. Das, womit du dich selbst glücklich fühlst. Denn nichts im Außen wird dir dauerhaft Glück bereiten. Schon gar nicht eine Rolle zu spielen, damit du anderen gefällst.

Es heisst nicht umsonst: «Wahres Glück kommt von Innen».

Frag dich: «Was für ein Mensch möchte ich sein?» oder im Hinblick auf eine bestimmte Eigenschaft/Handlung: «Will ich dieser Mensch wirklich sein?»

Und wenn du dann dieser Mensch bist, steh dazu. Egal ob es anderen gefällt oder nicht. Dann ziehst du nämlich genau die Menschen an, die mit DIR resonieren. Dann hörst du auf damit Masken aufzusetzen und strahlst dein wahres Ich aus. Zugegeben, das ist für viele ein langer Weg und manchmal nicht einfach. Aber es lohnt sich 🙂

Räumst du dich nicht auf und bleibst bei den Masken...dann spielst du nicht nur anderen etwas vor, sondern vor allem dir selbst.

So, bevor das noch ein Vortrag über Glaubenssätze, Schattenarbeit und Tiefenpsychologie wird, mach ich hier Schluss 😄

 

PS: Fun Fact: Pickup hat mich damals erst auf genau die eben genannten Themen gebracht.

bearbeitet von Ayus
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