Best of 6 Jahre Solo-Dasein – inklusive Selbstreflexion

37 BeitrÀge in diesem Thema

Empfohlene BeitrÀge

Ich starte meinen Arbeitsalltag echt gerne mit einem Kaffee und deinem Field Report 😄

Hatte Mal eine zierliche, sau enge Koreanerin in Portugal, kann also einiges ziemlich gut nachempfinden.

Japan reizt mich schon lĂ€nger, die Kultur gefĂ€llt mir. Stimmt es aber, dass du da ein sau teures Öffi Ticket kaufen musst?

Mann, ich hÀtte das echt noch vor meiner LTR machen sollen. Jetzt habe ich mega Bock nach Japan zu gehen -.-

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Endlich Nachschub. Und wenn ich momentan nicht Kontakt mit einer Vieatnamesin hĂ€tte (fĂŒr mich min. eine 8 :-D ) wĂ€re ich jetzt auch Versucht nen Japan Urlaub zu buchen :-P

Naja, nach Corona werde ich das auf alle fÀlle trotzdem machen <3
Danke fĂŒr deine Geschichte :-)

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Danke fĂŒr deine Geschichte 😄 macht mir noch mehr Lust, nach Japan zu gehen, und dort habe ich gehört, dass das MĂ€dchen wirklich offen sein und ich mag auch anime-culture
 

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vor 16 Stunden, Yolo schrieb:

Ich starte meinen Arbeitsalltag echt gerne mit einem Kaffee und deinem Field Report 😄

Hatte Mal eine zierliche, sau enge Koreanerin in Portugal, kann also einiges ziemlich gut nachempfinden.

Japan reizt mich schon lĂ€nger, die Kultur gefĂ€llt mir. Stimmt es aber, dass du da ein sau teures Öffi Ticket kaufen musst?

Mann, ich hÀtte das echt noch vor meiner LTR machen sollen. Jetzt habe ich mega Bock nach Japan zu gehen -.-

Ich sag ja immer: "Ayus am morgen vertreibt Kummer und Sorgen! 😛

Koreanerin...ich wĂŒnschte ich hĂ€tte mal eine gehabt. In Japan begegnete mir eine, die war echt ein Knaller 8.5+/10. Aber so arrogant...keine Chance. Ihr Bitchshield konnte nichtmal Gott penetrieren. Und nein, Gott ist an der Stelle keine Metapher fĂŒr Ayus 😄

Mit dem Öffi-Ticket meinst du sicherlich den Japan Rail Pass? Kaufen musst du den nicht. Es kann aber sein, dass du damit gĂŒnstiger kommst. Ich habe mich damals dagegen entschieden. WĂ€re aber wegen meiner Daytrips vermutlich etwas gĂŒnstiger damit gekommen.

In Tokyo hab ich aber von Kameido nach Shinjuku (das war so meine Hauptstrecke) fĂŒr einen Weg rund 2€ bezahlt. Da kam ich mit Einzeltickets bedeutend gĂŒnstiger. Willst du aber z.B. von Tokyo nach Osaka UND wieder zurĂŒck bist du schon ungefĂ€hr bei +-0.

Also einfach vorher die ungefĂ€hren Fahrten durchdenken und dann abschĂ€tzen ob man mit dem Pass gĂŒnstiger kommt 🙂

In Japan war bei mir vor allem Party angesagt. Wenn du da im Urlaub bist und noch keine vorher ĂŒbers Internet kennst, wirds mit "spontan-Abschleppen" schwer. Die meisten Frauen wollen ein, zwei Dates, bevor sie sich dir hingeben. So die Erfahrung von mir und meinen Kumpanen. Die hatten allerdings den Vorteil, dass sie dort lĂ€nger vor Ort waren. Der eine hatte dann allerdings 4 "LTRs" gleichzeitig. Also fĂŒr ihn FB, fĂŒr die unwissenden MĂ€dels LTRs...und der andere hatte auch ne mega sĂŒĂŸe LTR fĂŒr paar Monate. Die hatte natĂŒrlich ich ihm in einer Bar klar gemacht, weil er zu schĂŒchtern war sie anzusprechen 😄

Die besten Chancen dort was abzuschleppen hast du vermutlich in einem Hub (Irish Pub und als Treffpunkt fĂŒr Gaijins mit Japanern bekannt), in Bars/Clubs in Roppongi (AuslĂ€nderviertel das die Gaijin-Lover anzieht, meist blond gefĂ€rbte Japanerinnen 😄 ) und der Tokyo Intl. Friends Party. Da haben AuslĂ€nder und japanische Frauen "vergĂŒnstigten Eintritt" (ca. 10€ damals), Gaijin-Frauen kommen sogar kostenlos rein und es gibt All you can Drink. Richtig geiles Angebot und war jedes mal SEHR voll. Man konnte teilweise kaum treten. Japanische MĂ€nner zahlen das doppelte an Eintritt 😄

 

vor 15 Stunden, Maximo M. schrieb:

Endlich Nachschub. Und wenn ich momentan nicht Kontakt mit einer Vieatnamesin hĂ€tte (fĂŒr mich min. eine 8 :-D ) wĂ€re ich jetzt auch Versucht nen Japan Urlaub zu buchen 😛

Naja, nach Corona werde ich das auf alle fĂ€lle trotzdem machen ❀
Danke fĂŒr deine Geschichte :-)

 

Viel Spaß 😄 Eine Tokyo-Story kommt morgen noch...dann gehts in andere Gefilde 😄

 

vor 12 Stunden, catty33 schrieb:


Danke fĂŒr deine Geschichte 😄 macht mir noch mehr Lust, nach Japan zu gehen, und dort habe ich gehört, dass das MĂ€dchen wirklich offen sein und ich mag auch anime-culture
 

 

Gern 😄 Japan ist ein mega Land und ich hatte einen sehr, sehr positiven Kulturschock. Vielleicht lade ich meine Alkohol-Monologe irgendwann mal hoch. Da habe ich gefilmt, wĂ€hrend ich auf dem Klo einer Bar oder auf dem Heimweg zu Fuß am nĂ€chsten Morgen war und ĂŒber dieses geniale Land und philosophische Themen sinniert...sehr unterhaltsam xD

Die MĂ€dels sind sehr, sehr offen.

Ein Freund meinte mal: "Hier in Japan sind die Frauen noch Frauen! Schön feminin und wenig emanzipiert!". Gut, das kann jeder halten wie er will. Ich selbst fand es zumindest fĂŒr die Zeit SEHR angenehm und anregend. Ich glaube aber ein Leben mit einer Japanerin wĂ€re nicht so meins. Ich möchte zwar eine feminine Frau bei der ich auch (verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig, nicht SM Style) dominant sein kann, doch soll sie auch ihr eigenes Ding machen und selbstbestimmt sein. Die klassische Rollenverteilung darf bei mir was die "LebensfĂŒhrung" angeht gern etwas aufgeweicht/emanzipierter ablaufen 😄

Bei Anime-Culture empfehle ich dir das Viertel Akihabara. Da werden deine feuchten NerdtrĂ€ume wahr 😉

bearbeitet von Ayus
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Gast

Danke fĂŒr die spannenden, vielschichtigen und witzigen Report, Ayus!

Es ist ein VergnĂŒgen, das alles zu lesen! Ich war vor ein paar Jahren auch in Japan 1 Woche in Urlaub. War aber zu gehemmt (was ich sonst nicht bin), um Japanerinnen anzusprechen. Und habe nur Sightseeing abhaken gemacht. Fuck!

Lerneffekt: Wenn ich deinen Japan-Bericht vorher gelesen hĂ€tte, hĂ€tte ich Japanerinnen angesprochen ... 😁

Gruß vom Maitre

P.S. Da dies mein erster Beitrag ist, kurz etwas zur Vorstellung: Bin Ă€lteres Semester, Kommunikationsprofi, aber im PU "nur" recht erfahren, noch kein Voll-Profi und immer bereit etwas zu lernen. Das Eck im Namen steht fĂŒr "Einfach charmant kontakten"

bearbeitet von Gast

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vor einer Stunde, MaitreEckVivant schrieb:

Danke fĂŒr die spannenden, vielschichtigen und witzigen Report, Ayus!

Es ist ein VergnĂŒgen, das alles zu lesen! Ich war vor ein paar Jahren auch in Japan 1 Woche in Urlaub. War aber zu gehemmt (was ich sonst nicht bin), um Japanerinnen anzusprechen. Und habe nur Sightseeing abhaken gemacht. Fuck!

Lerneffekt: Wenn ich deinen Japan-Bericht vorher gelesen hĂ€tte, hĂ€tte ich Japanerinnen angesprochen ... 😁

Gruß vom Maitre

P.S. Da dies mein erster Beitrag ist, kurz etwas zur Vorstellung: Bin Ă€lteres Semester, Kommunikationsprofi, aber im PU "nur" recht erfahren, noch kein Voll-Profi und immer bereit etwas zu lernen. Das Eck im Namen steht fĂŒr "Einfach charmant kontakten"

Willkommen im Forum 🙂 Das nĂ€chste mal weißt du, was du zu tun hast 😄 Such dir am besten ein oder zwei Wings und habt einfach nur Spaß. Ich wĂŒrde nichtmal das "ins Love Hotel abschleppen" zur PrioritĂ€t machen. Hauptsache gute Laune und komme was da will 🙂

Einmal wurde mir beinahe in einer Bar eine echt sĂŒĂŸe kleine Japanerin von ihrem angeblichen Freund "angedreht". Sie war offensichtlich massiv betrunken und halb bewusstlos. Er meinte er erlaubt mir sie in ein Love Hotel mitzunehmen. Ich hĂ€tte diesen Engel zu gern vernascht...aber das wĂ€re vermutlich schon strafbar gewesen zwecks fehlende freie Willensbestimmung oder so. Hab daher dankend abgelehnt xD Man erlebt manchmal die verrĂŒcktesten Sachen.

 

So, damit ich nicht nur antworte, hier ein kleiner Appetithappen bevor der nÀchste, lÀngere Tokyo-Bericht kommt.

Diesmal kein Lay, sondern der erste Date-FR.

 

Date 1: Die Behinderte

 

Vorgeschichte: Ich habe soeben ein Date beendet. Wir waren spazieren, doch nicht so wirklich warm miteinander geworden. Mir war klar: Wir nexten uns gegenseitig.

Ich setze mich also in mein Auto und checke Lovoo. Oha! Ich wurde gemachted UND angeschrieben.

«Hey, wie gehts?», fragt sie in der ersten Nachricht. Ihren originalen «Schreibstil» krieg ich nicht hin. Der war aber bedeutend schlechter. Eher so: "hey wie gehts". Ohne Satzzeichen oder irgendwas. Wie ich das liebe...

«Gut und dir?», antworte ich stumpf. Ihr Profil sagt bis auf ein unscharfes Foto nicht wirklich was aus, außer, dass sie etwa 15km entfernt wohnt.

«Auch gut. Was machst du so?». Das GesprĂ€ch wird nicht einfallsreicher. Ich bin jedoch in Datelaune und schreibe direkt: «Ich war gerade unterwegs und fahre jetzt heim. Außer wir treffen uns jetzt direkt.»

«Ja klar, können wir machen.», und ich mache mich, nachdem wir einen Treffpunkt vereinbart haben, auf den Weg...

 

Rahmenbedingungen: Treffen auf dem Marktplatz einer winzigen Kleinststadt. Wir wollen quatschen und rumlaufen. Es ist nichts los. Ich sollte noch froh darĂŒber sein.

 

Das Target: In der App HB5. In real UG4. Ich hatte schon Schlimmere. Normal gebaut aber sie sieht irgendwie krÀnklich und ungepflegt aus.

 

Das Date: Es sollte nicht lang dauern und mir wurde bewusst: Ich habe einen riesen Fehler gemacht! Ich weiß nicht mal mehr genau, was es war...es war irgendwie alles. Ihr gesamtes Auftreten. Ihre Sprache, sowohl Stimmlage als auch Ausdruck. Alles.

Ich mach es kurz: Sie ist echt behindert. Also so richtig. Mit Ausweis. Gut, sie ist jetz nicht SO doof. Sie kann immerhin schon bis Kartoffel zÀhlen. Aber sie arbeitet in einer Behindertenwerkstatt und hat mehrere chronische Krankheiten. Unter anderem schafft sie es oftmals nicht Wörter mit mehr als 4 Buchstaben fehlerfrei auszusprechen. Da wird aus Epilepsie mal eben Ellepsie und sowas. Das GesprÀch ist dementsprechend flach.

Ganz ehrlich: Ich bin irgendwie angewidert von ihr. Und im Nachhinein ebenso von mir, weil ich so auf sie herabschaue. Damals hatte ich es noch nicht so mit Schattenarbeit – heute weiß ich, meine miesen Gedanken und GefĂŒhle ihr gegenĂŒber waren völlig unnötig und in meinen eigenen verdrĂ€ngten Aspekten begrĂŒndet. Damals ahnte ich lediglich, dass ich sie eigentlich nicht so streng verurteilen sollte. Sie konnte schließlich nichts fĂŒr ihre Lage.

Jedenfalls mutete ich mir trotz allem einen 30-minĂŒtigen Spaziergang mit ihr zu, der mich damals wirklich Überwindung kostete. Danach verabschiedete ich mich schnell aber höflich.

 

Das Nachspiel: Wie beim Date zuvor dachte ich «Next!» und war schockiert, was man alles so auf Lovoo treffen kann. Nicht einmal ich wollte sie vögeln. Sie tut mir irgendwie leid.

 

Lerneffekt: Niemals, niemals, nie wieder direkt nach zwei Nachrichten mit einer Ollen treffen. Das geht nur schief.

bearbeitet von Ayus
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So ihr Lieben, ich wollte mich mal zwischenmelden. Der nĂ€chste Lay-Bericht ist noch nicht ganz bereit gepostet zu werden, denn er besteht aus MINDESTENS drei (3!) Teilen. Er ist nĂ€mlich verdammt lang. Gut Ding will Weile haben und ich möchte die Zeit damals noch in Ruhe fĂŒr mich reflektieren können 🙂  Die folgenden Lays werden dann wieder "kurz" und knackig 😄

Damit ihr euren verdienten Schuss Ayus bekommt, hier ein kurzer Date-Bericht fĂŒr Zwischendurch.

 

Date 2: Die Vergessliche

Vorgeschichte: Lovoo.

Rahmenbedingungen: Treffen zum Abendessen in einem Restaurant in der NĂ€he.

Das Target: HB6. Blond, mitte 20. Mir gefĂ€llt, dass sie sehr groß ist. Außerdem schlank und ansonsten relativ durchschnitt.

Das Date:

Wir reden, essen und unsere Wege trennen sich. Keine VorfÀlle. Kein Feuer. Nichts.

Wie, das wars schon? Nicht ganz...

Das Nachspiel:

Wir hören nichts mehr voneinander, außer dass sie mir unmissverstĂ€ndlich klar macht, dass ich doch nicht ihr Typ bin. Das kratzt an meinem geringen Selbstwert, doch immerhin ist sie ehrlich. Besser als all die Weiber, die einfach gar nicht mehr schreiben.

Aber...ach schau an! Einige Monate spĂ€ter schreibt sie erneut auf Lovoo. Wieder sie!? Sie scheint nicht zu wissen, wer ich bin. Ich schreibe neutral zurĂŒck und frage mich, ob sie was am Kopf hat. Offenbar hat sie völlig vergessen, dass wir uns bereits gedated haben und sie mich abserviert hat.

Ich spiele das Spiel nicht lange mit, erzĂ€hle ihr «unsere Geschichte» und empfehle ihr sich mal wegen Demenz untersuchen zu lassen oder nur so viele SchwĂ€nze zu daten, wie sie sich auch merken kann. Irgendwie triggert sie das hart und ich blocke sie im Anschluss 😄 Blöde Bitch.

Lerneffekt:

Blöde Lovoo-Schlampen sind und bleiben blöde Lovoo-Schlampen.

 

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Lay 11 : Die Traumfrau | Part 1 - die Einleitung

Achtung, jetzt wirds dezent unmoralisch. Wohl eines, wenn nicht DAS dunkelste Kapitel meiner persönlichen Geschichte. Aus dem Grund wird es auch recht ausfĂŒhrlich dargelegt. Falls wer ein Problem mit dem gebotenen Stoff hat:

1. Ich habe daraus gelernt.

2. Klug wars nicht, aber geil.

3. Lutsch meine Eier und kĂŒndige deinen Internetanschluss. Überraschung, die Welt ist kein perfekter Ort und Menschen schon gar nicht.

Das Ganze wird wohl eher eine allgemeine Abhandlung ĂŒber diese abgefuckte Zeit und meine seelischen AbgrĂŒnde, statt ein klassischer FR. Ich denke der ein oder andere kann aber was draus lernen oder wird zumindest köstlich unterhalten. Vielleicht geht es manch einem hier ja nicht viel anders, als damals mir.

 

Dieser «FR», wenn man das noch so nennen kann, wird in 4(!), in Worten: VIER Parts aufgeteilt.

Ansonsten wird es zu lang und ich brauch ein wenig Zeit alles niederzuschreiben und fĂŒrs Forum zu formatieren. Außerdem sollt ihr es ja lesen, statt direkt davon erschlagen zu werden. Die Teilung lĂ€sst sich thematisch zudem ganz gut machen 🙂

Ich werde voraussichtlich jeden Tag einen neuen Part posten.

 

Vorgeschichte:

Ihr kennt «Tom» ja bereits aus meinen Japanberichten. Einer der abgefucktesten Menschen, die unser Planet jemals gesehen hat. Ein charmanter Alkoholiker Anfang 30, der laut eigener Aussage prinzipiell nur durch Arschfick+Achsellecken zum Höhepunkt kommt und in Tokyo mindestens 4 HBs gleichzeitig am Start hat, die nichts voneinander wissen dĂŒrfen und von denen ich einige kennenlernen durfte. Er vereint Genie mit Wahnsinn und Weltschmerz. Und er ist ein echt guter Freestyle-Rapper, obwohl er Ă€ußerlich eher nerdig wirkt.

Im Jahr 2020 hat er Japan allerdings hinter sich gelassen, ist laut eigener Aussage «Heim ins Reich zurĂŒckgekehrt» und hat sich neben dem Glauben an die jĂŒdische Weltverschwörung und der AuschwitzlĂŒge zudem noch als Flache-Erde-JĂŒnger und großer Fan vom «Königreich Deutschland» der ReichsbĂŒrger bei Wittenberg bekannt.

Ich mein, bei ner Weltverschwörung und dem Argument: «Der Sieger schreibt die Geschichte», kann ich ja irgendwie noch mitgehen. Aber Fantasiestaaten anhÀngen und daran glauben, dass wir in einer Petrischale umgeben von Eis und unzÀhligen anderen Petrischalen leben? Ich sags mal so: Nicht ohne viel, viel Alkohol. TÀglich. Jahrelang.

FrĂŒher waren wir beide gleich gestört und auf einer WellenlĂ€nge, heute haben wir uns offensichtlich in sehr verschiedene Richtungen entwickelt. Ich liebe ihn fĂŒr das, was er mal war, doch mittlerweile ist er selbst mir zu abgefuckt 😄

Durch ihn komme ich jedenfalls erst auf die Idee eines Thailandurlaubs.

Beziehungsweise ganz konkret: Pattaya. Eine Stadt mit rund 100.000 Einwohnern. Davon 30.000 Nutten, Ladyboys und was man sich noch so alles ĂŒber den PrĂŒgel ziehen kann. Was hier nicht anschafft, lĂ€sst anschaffen, bettelt oder schenkt Alk aus. Manchmal auch alles zusammen. Und manchmal ist die Frau deiner, im wahrsten Sinne, schlaflosen NĂ€chte ein heimlicher Dreibeiner, weil du so verdammt alkgeschwĂ€ngert bist. Sozusagen das Mos Eisley unseres wundervollen Planeten.

Obi-Wan wĂŒrde dazu sagen: «Nirgendwo wirst du mehr Abschaum und Verkommenheit versammelt finden als hier.»

 

Ich war bis dahin immer der festen Überzeugung NIEMALS im Leben fĂŒr Sex zu bezahlen. Das hatte ICH doch nicht nötig. Nun, damit meinte ich wohl 50€ fĂŒr schnelle 20 Minuten ficki ficki wie in Amsterdam. Und selbst das sollte ich spĂ€ter noch machen. Doch in Pattaya trinkst du mit den MĂ€dels an der Bar, spielst Billard, hast Spaß. Dabei zahlst du fĂŒr ne ganze Nacht und so oft du willst nur 50-100€, wenn du nicht gerade aussiehst, wie der Glöckner von Notre-Dame. Die Babes bieten dir sogar allerfeinsten Girlfriendsex, wenn du sie fĂŒr ein paar Tage auslöst und gut behandelst. Ich nannte das damals gern «Freundin auf Zeit». Preis-Leistung war bei nĂ€herer Betrachtung gar nicht so ĂŒbel.

Meine Online-Recherchen ĂŒberzeugten mich also, so dass ich in meinem Selbstzerstörungseifer bald zusagte. Zwei Wochen Pattaya, ich komme!

Ich vereinbare mit Tom ein gemeinsames An- und Abreisedatum, sowie Buchungen im selben Hotel. Da er aus Japan anreist wĂŒrde sein Flieger 2 Stunden nach meinem landen.

 

Anmerkung Geldfaktor:

Bist du jung und wenigstens mittelmĂ€ĂŸig aussehend schleppst du ein Gogo oder Bargirl vielleicht sogar mal fĂŒr Lau ab. Einmal kam eine echt hĂŒbsche zu mir und meinte, ich solle nur ihre Auslöse zahlen (ca. 17,50€) und sie kommt fĂŒr lau mit. Ich konnte mein GlĂŒck kaum glauben. Einem Bekannten, der einem «Thai-Superstar» (so sein Spitzname dort) Ă€hnelt, ging es noch besser. Er lernte die MĂ€dels (natĂŒrlich meist Nutten) auf Badoo kennen und nagelte eine nach der anderen fĂŒr lau. Ein reiner Frauenmagnet. Ich bekam durch Badoo leider nur einen Stich ab 😄

Die Nutten rufen scheinbar oft Preise auf, die an Aussehen/NationalitĂ€t angepasst sind. Es heisst Japaner oder Koreaner zahlen oft gleich mal das doppelte. Aber gut, ich schweife ab. Kurz gesagt: Viel Spaß fĂŒr wenig Geld.

 

Das Kennenlernen:

Nun, ich fliege offensichtlich in einen Sexurlaub. Dann brauch ich ja keine Frau mehr. Denkste.

Welcher Idiot kam eigentlich auf den Spruch: «Wer die Wahl hat, hat die Qual.»?

Ich war der Meinung: «Wer die Wahl hat, spart Geld.».

Ich melde mich also in weiser Voraussicht auf einer englischsprachigen Thai-Partnerbörse an. Schließlich muss ich ja auch meinen Lauf mit dem «vom Flughafen abgeholt werden» beibehalten.

Dort lerne ich SIE kennen. Nennen wir sie «Juna». Wir verstehen uns schnell recht gut. Sie arbeitet irgendwas mit Marketing oder PR in Bangkok (BKK) und ist recht gebildet. Das will ich ihr erst nicht glauben, weil ich hinter jeder Thai eine Nutte vermute, die an mein Geld oder ein Visum will. Das Internet ist dazu voller Warnungen. Ich wartete nur darauf, dass sie schreibt, die einzige Kuh im Dorf ihrer Eltern sei schwer krank und sie brĂ€uchte dringend 500€ fĂŒr Medikamente. Ich wurde mit der Zeit sogar so paranoid, dass ich hinter jeder Thai einen Ladyboy sah.

Es sollte sich spĂ€ter jedoch herausstellen, dass sie mir in allen Belangen, inklusive ihrem Geschlecht, die Wahrheit gesagt hatte. Ihr geschriebenes Englisch ist zwar furchtbar, aber irgendwie ziehen wir uns dennoch gegenseitig an. Und kurz darauf sogar aus. Denn noch bevor ich ĂŒberhaupt nach Thailand reise, schaffe ich es, sie wĂ€hrend mehreren Skype-Cam-Sessions dazu zu bringen, es sich mit mir gemeinsam selbst zu besorgen. Ratet mal wer die Sessions unbemerkt mitgeschnitten hat? 😉

Sie hatte aus mir unerklĂ€rlichen GrĂŒnden einen Narren an mir gefressen. Wir gestehen uns quasi schon im Voraus unsere Liebe. Perfekte Voraussetzungen, fĂŒr das, was ich mit ihr vor hatte.

 

Rahmenbedingungen:

Ich lande gegen 19 Uhr am Flughafen in Bangkok. Sie wĂŒrde dort bereits auf mich warten. Mein Hattrick, was das abgeholt werden anging.

Wir wĂŒrden anschließend noch auf Tom warten und dann alle zusammen mit dem von unserem Hotel entsandten Taxi gen Pattaya fahren.

Ja, richtig gehört. Ich lerne eine NORMALE Thai aus BKK online kennen und fahre mit ihr nach Pattaya. Den Ort, an den man nun wirklich NICHT mit seiner «Freundin» hinfÀhrt.

Das macht sie mir auch klar mit Aussagen wie: «Why go Pattaya? Pattaya dirty! Pattaya girl dirty! Farang who go Pattaya dirty dick! Stay BKK with me.» (Farang = AuslÀnder).

Ich beschwichtige sie damit, dass ich ja mit Tom unterwegs bin und alles bereits gebucht ist. Tom wollte natĂŒrlich gaaaanz allein Spaß haben und ich wĂ€re nuuuur fĂŒr sie da. Gaaaaaaaanz großes Indianerehrenwort. Ich bin so ein Arschloch. Und sie ist so dumm es nicht zu erkennen.

Wer das drohende Drama bereits erahnt bekommt ein Bienchen!

 

Das Target:

HB8, 31 Jahre alt und damit etwa 7 Jahren Ă€lter als ich. Sie hat mir Fotos gezeigt, auf denen sie jĂŒnger war...locker HB9. Beinahe perfekt in meinen Augen! Die Proportionen stimmen in meinen Augen ĂŒberall. Sie bedient außerdem meinen Asiafetisch. Ihr Gesicht sieht selbst fĂŒr ihr alter noch jung und sehr sĂŒĂŸ aus. Ihre Haut ist sogar recht hell. Sie hat einen tollen und (nicht zu) sportlichen Körper. Lange, glatte dunkle Haare. Wenn ich an etwas meckern mĂŒsste, dann an ihren etwas zu großen Nippeln und das sie in jĂŒngeren Jahren einfach (logischerweise) noch jĂŒnger und geiler aussah. Aber ansonsten wirklich top. Ihr Kleidungsstil varriert von «normal» bis «ultra sexy». Sie ist halb Thai, halb Vietnamesin – vielleicht ist das ja die magische Mischung?

Um dieses wundervolle Exemplar der weiblichen Schöpfung handelt es sich:

 

thai1.png

 

Deutlichere Bilder sind logischerweise nicht möglich 🙂

 

In Part 2 gehts auf die erste Reise, seid gespannt 😉

 

bearbeitet von Ayus
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Lay 11 : Die Traumfrau | Part 2 – die erste Reise

 

Das Date: Unsere Geschichte:

Beginn der Reise:

Wir fahren gegen 22 Uhr im Hoteltaxi nach Pattaya. Die Fahrt sollte etwa 1.5h in Anspruch nehmen. Ich bin zwar bedeutend grĂ¶ĂŸer als Tom, möchte aber natĂŒrlich trotzdem hinten neben Juna sitzen. Schon im Taxi kommt es zu Kino. Ein wenig HĂ€ndchen halten, ein wenig Beinchen streicheln, verliebte Blicke. Ich hatte keinen Schimmer was ich da mache, in einem fremden Land, mit einer fremden Frau und auf dem Weg zum womöglich grĂ¶ĂŸten SĂŒndenpfuhl unseres Planeten.

Im Hotel, dass von einem freundlichen NiederlĂ€nder betrieben wird, angekommen, begeben wir uns direkt auf unsere Zimmer, um dem Jetlag vorzubeugen. Doch vorm Nickerchen gibts erstmal ein Fickerchen. Jap, wir hĂ€tten schon im Taxi ĂŒbereinander herfallen können, im Hotel war es nach einer kurzen Dusche endlich soweit. Über den Sex gibt es nichts Außergewöhnliches zu berichten, außer dass er echt gut war. Nach vollbrachtem Werk schlafen wir nebeneinander ein.

Am nĂ€chsten Tag treffen wir uns mit Tom in der Hotellobby, die draußen ĂŒberdacht ist und zugleich als Bar dient. Es ist scheisse warm und die Luftfeuchte lĂ€sst mich sofort in Schweiß ausbrechen. In Zukunft wĂŒrden wir unsere AktivitĂ€ten auf den Abend und die Nacht beschrĂ€nken – am Tag wird geschlafen. Nur so hĂ€lt man das Klima aus.

Doch erstmal gibt es FrĂŒhstĂŒck und wir finden ein schönes Lokal in dem es leckere Club-Sandwiches gibt. Mein Fokus liegt hauptsĂ€chlich auf Tom, da sich die Kommunikation mit Juna recht schwierig darstellt. Sie wirkt wĂ€hrend wir unterwegs sind auch eher wie eine angepisste Anstandsdame. Sie mag Tom nicht und er mag sie nicht. Da noch viel Zeit bis zum Abend ist, gehen wir wieder zum Hotel und ich vergnĂŒge mich auf dem Zimmer erneut mit Juna.

Am Abend gehen wir Pattaya erkunden. Ich weiß nicht mehr wo genau wir an diesem Abend waren, doch passierte dank Junas Gesellschaft recht wenig. Tom redete mir schließlich ins Gewissen, ich solle sie zurĂŒck nach Bangkok schicken, weil sie «eine Spaßbremse» sei und sie meine Eier an der Leine fĂŒhrt. Ich kann ihm nur Recht geben. Ich bin doch nicht in einer Stadt mit 30.000 kĂ€uflichen Paar Titten von denen 25.000 immerhin auch eine Mumu haben, um mit einer einzigen Frau zu vögeln. Ich beschließe Juna noch einmal zu vernaschen und ihr danach die bittere Wahrheit zu offenbaren: «Du musst gehen!».

Ihr Spektrum an Reaktion war so ziemlich alles, was eine Frau zu bieten hat. Schock, Empörung, Wut, Traurigkeit. Von VorwĂŒrfen ĂŒber Selbstmitleid war alles dabei. Zum GlĂŒck gab es keine Gewalt 😄

Die wenigen englischen Vokabeln die sie beherrschte, wiederholten sich stÀndig: «Poor girl/Dirty dick/Pattaya Girl dirty/Go fuck other girl/Farang only bad/Im stupid girl/I hate you/» und so weiter.

Irgendwie bin ich froh, dass ihr Englisch nicht reicht, um mir lang ein Ohr abzukauen. Es gelang mir sogar sie ein wenig zu beschwichtigen, indem ich versprach am Ende des Urlaubs nach Bangkok zu fahren und ein paar Tage nur fĂŒr sie allein zu reservieren. So stellt sich bis zu ihrer Abfahrt nur eines ein: widerwillige Akzeptanz und eiskaltes Schweigen.

Versteht mich nicht falsch, es tat mir ehrlich leid. Ich beteuerte selbiges oft genug. Doch ich erklĂ€rte ihr auch, dass ich mit ihr meinen Urlaub nicht so genießen könnte, wie ich es wollte. Das es ein richtiger Dickmove von mir war sie ĂŒberhaupt erst mitzunehmen, war mir vollkommen bewusst. Sie dann noch wegzuschicken war die Krönung. Aber nichts konnte mich davon abhalten, noch mehr zu eskalieren als schon in Tokyo. Mein Selbstzerstörungsmodus war aktiviert.

 

Zeit ohne Sie:

Die folgenden anderthalb Wochen sollten völlige Eskalation darstellen. Das alles zu schildern wĂŒrde den Rahmen vollkommen sprengen. Deshalb nur ein kurzer Überblick.

Von nun an traf ich mich jeden Tag gegen 16 Uhr mit Tom in der Hotellobby. Entweder frĂŒhstĂŒcken wir direkt dort – Toast mit Ei, Kaffee und Orangensaft garniert mit wenigstens 3 Kippen, oder in dem leckeren Lokal die Straße runter.

Nach der StĂ€rkung geht es dann los in Bars, Agogos und wo uns unsere Lustmusketen noch so hinfĂŒhren. Einmal lassen wir uns auch einfach nur dekadent die FĂŒĂŸe massieren.

Wir sind RutengĂ€nger und suchen die grĂ¶ĂŸte Ader der Geilheit in dieser Stadt. Einmal fĂŒhren uns unsere WĂŒnschelruten in die «Soi 6», eine Straße in denen es vor allem «schnellen Sex» gibt. Ich schwör euch – so krasse Nutten habt ihr noch nie gesehen. Die eine war zwar locker ĂŒber 35, sah aber körperlich aus wie ne 18-JĂ€hrige und zog mir den Gummi schneller ĂŒber als Lucky Luke ziehen kann. Danach bestieg sie mich schneller als ihr eigener Schatten. Das einzige was noch schneller war, war mein darauf folgender Samenerguss. Ich bin heut noch zutiefst beeindruckt. Nie habe ich in meinem Leben 10 Euro besser investiert.

Ein anderes mal treibt uns die WĂŒnschelrute in eine Agogo, wo sich mir direkt eine an den Hals wirft und sich allein fĂŒr ihre Auslöse rannehmen lĂ€sst. Fick-Freihaus quasi.

Doch nicht nur unsere Liebesmusketen leiten uns zum richtigen Ziel, sondern auch Toms Leber, die scheinbar auf magische Weise magnetisch auf Alkohol reagiert. Übung macht eben doch den Meister. So landen wir unter anderem in der Ice-Bar. Eine Bar, die auf -15 Grad (ja, MINUS 15!) gekĂŒhlt wird und in der man ausschließlich Shots aufgetischt kriegt. Ein wundervoller Kontrast zu den 30 Grad draußen, zu denen man sich meist ein kĂŒhles Blondes gönnt. Lang hĂ€lt man es da drin trotz Suff leider trotzdem nicht aus.

Ich schaffe es mittlerweile bereits auf einen Zigarettenkonsum von wenigstens 2 Schachteln am Tag und es befindet sich kaum mehr Blut in meinem Alkoholkreislauf. Ich bin eine lauchige, versoffene, Version von Helmut Schmidt und meine Stimme klingt in etwa so verlebt wie ich aussehe. Mit Mitte 20 war ich quasi schon 50 und fĂŒhlte mich wie 80.

 

Der Höhepunkt der Selbstzerstörung fĂŒhrt uns Tage spĂ€ter in vollstem Alkoholrausch wiedermal auf unsere geliebte «Soi 6». Da kommt uns mitten in der Nacht eine kleine Gruppe wundervoller, großer, schlanker und dickbusiger MĂ€dels entgegen. Sexy Klamotten, High Heels, Styling perfekt. Aber schon sehr groß fĂŒr MĂ€dels. Und ziemlich große AdamsĂ€pfel, fĂŒr MĂ€dels. Die HĂ€nde sehen auch recht stark aus...

Plötzlich schreit Admiral Akbar in meinem Kopf: «ITS A TRAP!». Dreibeiner-Alarm.

Aber weißte was? Ich hab letzten erst ne untenrum nach Fisch stinkende Gogo-Dirne geleckt. Wenn man einmal dabei ist sich selbst zu geißeln, wieso nicht mit nem Dreibeiner? Ich mein, Emanzipation und so. Gleichberechtigung. Menschenrechte.

Und außerdem meinte ein großer Philosoph einmal: «Aids ist kein Problem, frag doch die Mayas Kumpel, davon wird die Welt nicht untergehn!»

Irgendwie hab ich das alles vor mir selbst begrĂŒndet, wieso wir uns von Ladyboys in eine Bar haben abschleppen lassen. Nur auf den Suff kann ich es aber wirklich nicht mehr schieben.

Zu meiner Verteidigung: Der/Die/Das hatte aber auch wirklich geil gemachte Titten. Da wird man direkt neidisch. FĂŒhlten sich auch toll an. Tom hatte da definitiv den schlechteren Fang.

Nachdem mein Schnuckelchen schon mitten in der Bar meinen 30er-Kolben ausgepackt und gewichst hat, fragte er/sie/es mich, ob ich mit auf ein Zimmer komme. Ich bin unsicher ob mein Verstand endlich wieder einsetzte oder ob es daran lag, dass meine Babyanakonda weißgott nicht mehr in der Lage war, sich aufzurichten: Ich sagte «No, sorry!» und befreite mich aus den FĂ€ngen meines SchlangenbĂ€ndigers.

Bei Tom sah das anders aus. Er nahm seinen Kathoey (Ladyboy) mit zu unserem Hotel. Irgendwie konnte ich es verstehen, da Tom ja sowieso nur auf Arschficks abfÀhrt.

Diesen Abend ging ich allein und ob meiner Heruntergekommenheit zutiefst beschÀmt ins Bett.

Irgendwie vermisste ich Juna nun doch.

 

Ende des ersten Urlaubs:

Ich bin natĂŒrlich ein Mann, der sein Wort hĂ€lt. Also fahre ich mit Tom ein paar Tage eher nach Bangkok und kehre dort in ein spontan gebuchtes Hotel ein. Ein wenig freue ich mich sogar. Wobei ich noch ein wenig Zeit in Pattaya hĂ€tte verbringen wollen. Ich bin in den paar Tagen physisch locker 10 Jahre gealtert, wieso nicht 20 draus machen?

Im Hotel angekommen lĂ€sst auch Juna nicht lang auf sich warten. Wir hatten die letzten Tage sporadisch Kontakt und natĂŒrlich stellt sie mir schon bald die Gretchenfrage:

Juna: «Nun sag, wie hast dus mit der Religion?»

Juna: «Tell me, you fuck other Girl in Pattaya?».

Ayus: «Yes, but i only love you.».

Sie ist nicht dumm und ich halte es fĂŒr das beste, das Offensichtliche zuzugeben. Sie hat ja offensichtlich starkes Interesse an mir, sonst wĂ€re sie erst garnicht hier. Also stehen die Chancen gut, dass sie es einfach hinnimmt. Außerdem beteuere ich, dass es mit ihr am besten war, weil ich nur fĂŒr sie etwas empfinde. Was sogar stimmt. Emotionen machen auch fĂŒr uns MĂ€nner den Akt bedeutend besser - aber vielleicht gehts auch nur mir so. Auch wenn es statt echter Liebe wohl eher unser Drama war.

Und wie es eben so ist: Sie bleibt. Ganz ehrlich, keine Ahnung wieso.

Eine Hypothese wĂ€re: Vielleicht vögel ich ja wirklich so gut, wie mir die Frauen immer wieder bestĂ€tigen. Immerhin hat sich mein Hosenwurm auch n StĂŒck weit an meiner KörpergrĂ¶ĂŸe orientiert. Aber GrĂ¶ĂŸe allein zĂ€hlt ja angeblich nicht.

---Es gibt hier nicht zufĂ€llig eine Cat, die diese Hypothese aus rein wissenschaftlichen GrĂŒnden mal mit mir gemeinsam ĂŒberprĂŒfen möchte? Kleiner Scherz am Rande, GrĂŒĂŸe an meine LTR, die hier mitliest 😄 ---

 

Wie auch immer, wir verlassen das Hotelzimmer kaum. Nach 2 Tagen bin ich aber völlig durch. In Pattaya eine nach der anderen bestiegen, dann Juna mehrmals weggehauen, mein Schwanz will nicht mehr. Ich will nicht mehr. Ich brauch ne Pause. Außerdem nervt mich mittlerweile, dass sie nur kommt, wenn sie mich reitet und ich meine Beine dabei ĂŒberschlage. Und sie will IMMER kommen. Ich bin zwischen Gentleman und Arschloch sein hin und hergerissen. Ich freue mich so langsam auf den RĂŒckflug.

 

In diesen letzten Tagen passieren noch zwei eindrĂŒckliche Dinge:

1. WĂ€hrend ich mich mit Juna auf dem Zimmer vergnĂŒge, dated Tom einen weiteren Dreibeiner, den er bei Badoo kennengelernt hat. Irgendwann ruft er an, er sei auf seinem Hotelzimmer und weiß nicht was er machen soll. Er war beim Ladyboy, hat ihm ein Rohr verlegt und plötzlich wollte das FickstĂŒck dafĂŒr Geld sehen. Ich weiß nicht mehr wer viel, aber gĂŒnstig wars nicht. Tom ist also, mangels genug Geldes in der Tasche, unter Aufsicht des Ladyboys zum Hotel zurĂŒck und der Kathoey wartet nun in der Hotellobby, dass Tom ihm sein Geld bringt. Tom fragt mich nun, was er tun soll. Er meinte ja, er wĂ€re auf dem Weg zum Hotel kurz davor gewesen wegzulaufen. Doch hatte er bedenken, dass der Dreibeiner die High-Heels abstreift und schneller rennt als ein scheiss Gepard 😄

Am Ende bezahlte Tom seine «Schulden» und das Raubtier zog samt Beute seines Weges.

 

2. Tom, Juna und ich besuchten die Soi Cowboy. Quasi Klein-Pattaya in Bangkok. Jap, ich bin immer noch ein Asi. Dort spielen wir etwas Billard, trinken, schauen was es so fĂŒr Nutten gibt und Juna fĂ€hrt einen ordentlichen Eifersuchtsfilm. In einer Agogo kommt es zum Eklat, als ich auf eine (sehr heiße) tanzende Dame zeige und zu Juna meine: «I like that one, what do you say?». Ich weiß nicht was ich mir erhoffte, im besten Fall wohl einen Dreier. Juna machte mir stattdessen eine Szene und lief raus. Ich also hinterher und beteuerte, sie sei natĂŒrlich die Einzige fĂŒr mich. Bla, bla. Wirklich, ich glaube mittlerweile waren wir beide abhĂ€ngig vom Drama und spielten einfach unsere Rollen. Vielleicht liebten wir ja nur den Versöhnungssex. Vielleicht fĂŒhlte sie sich aber auch einfach nur benutzt und gedemĂŒtigt. Vielleicht von allem etwas.

 

Am Tag der RĂŒckreise verabschieden wir uns unter gedrĂŒckter Stimmung am Flughafen. Nun hieß es also: «ZurĂŒck in mein normales Leben!».

Thailand mag mich zwar ein StĂŒck weit zerstört haben. Thailand mag vielleicht bei lĂ€ngerem Aufenthalt mein sicherer Tod sein. Sei es nun wegen Alkoholvergiftung, Lungenkrebs oder ner Geschlechtskrankheit. Aber immerhin fĂŒhlte ich mich dort verdammt lebendig.

Ist es nicht besser kurz, aber intensiv zu Leben, statt lang und ohne jede Lebensfreude dahin zu siechen?

 

Vielleicht erfahren wir das ja im nĂ€chsten Teil, dem Zwischenspiel + zweite Reise, seid gespannt! 😉

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Zu gerne hÀtte ich von den Erlebnissen die FSK21 Version zum mitschauen.

Am besten in der VR-Version :-D

Danke fĂŒrs Posten, war ein guter Start in den Feierabend fĂŒr mich <3 

  • HAHA 1

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