21 Beiträge in diesem Thema

Empfohlene Beiträge

Herzlich willkommen liebe Freunde der Weiterentwicklung!

 

Es ist soweit: Hiermit eröffne ich meinen persönlichen Sammelthread.

 

Warum? Zum einen kommen mir immer wieder spontan Gedanken und Ideen insbesondere zum Thema Persönlichkeitsentwicklung unter, die ich mit euch unkompliziert teilen möchte. Hier wird dafür der richtige Platz sein. Zum anderen freue ich mich stets über eure Blickwinkel, Fragen und Anregungen. Hier ist also für mich die Möglichkeit gegeben, euch Input zur Verfügung zu stellen und für euch die Gelegenheit da, diesen zu hinterfragen beziehungsweise euch Input meinerseits einzuholen. Das umfasst ganz abstrakte Erscheinungen als auch individuelle Problemstellungen.

 

Mal schauen, wie das so läuft! Ich freue mich schon!

 

Euer Waterbird

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Hallo @Maximo M. und danke für deine Frage!

Quer durch die Lebensbereiche ganz unterschiedlich. Besonders jetzt sind so manche Handlungsbereiche leider eher eingeschränkt, insbesondere dahingehend, weil ich mich als extrovertierten Menschen bezeichnen würde und sehr gerne umfassenden sozialen Austausch pflege. Meine wichtigsten Ziele längerfristig gesehen sind der Abschluss meines Jura-Studiums und vielversprechende Renditen am Kapitalmarkt sowie gelungene Folge-Investitionen, um meine wirtschaftliche "Unabhängigkeit" auszubauen und dann noch politisches Netzwerken. Auf sozialer Ebene ist es die Suche nach verlässlichen und loyalen Partnerschaften, die das treibende Element bildet. Mein Lebensziel ist umfassender gesellschaftlicher Impact, eine Familienplanung steht für mich eigentlich nicht um Raum. Aber so wie das Leben seine Geschichten schreibt, so oft das Schicksal unsere Pläne. 😊

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Weniger ist oftmals mehr - auch beim produktiven Arbeiten

Ich ertappe mich öfter dabei, aus dem Gefühl heraus, zu wenig akademische Produktivität zu erbringen, mir letzten Endes dann zu viel vorzunehmen und dann erst recht nichts weiterzubekommen. Die beste Reaktion auf Stress und Unzufriedenheit mit der eigenen Arbeitsleistung ist oftmals tatsächlich eine ganz andere - nämlich das Schulen von Achtsamkeit, Entspannung und Konzentration. Momentan hilft es mir ungemein mehr, anstatt besser zu planen, mehr Tasks auf die Liste zu geben, den täglichen Lernstoff zu vergrößern, einfach mehr zu meditieren. Mir mehr Zeit für mich selbst zu nehmen. Weniger ist oftmals mehr, besonders wenn man sich ohnehin schon überfordert fühlt. Und es ist für mich auch viel hilfreicher, 10 bis 20 Minuten bewusst zu meditieren, als eine Stunde mich mit ganz anderem zu beschäftigen und dennoch nicht so wirklich runterzukommen. Ich werde diesen Ansatz nun eine Weile verfolgen und euch bei Gelegenheit gerne die Resultate damit mitteilen.

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Prinzipien setzen und diese zum eigenen Maßstab erklären

Ich habe mir heute ein Dokument erstellt mit meinen "Goldenen Regeln". In diesem halte ich schriftlich fest, nach welchen Prinzipien ich genau leben möchte und dass diese auch die ausschließliche Bewertungsgrundlage für mein eigenes Handeln darstellen werden. Ich bin gespannt, inwieweit mir diese Goldenen Regeln dabei helfen können, mehr Mut und Kongruenz in meinem Handeln und Dasein möglich zu machen. Probiert es doch selbst einmal aus und lassen wir uns von den positiven Wirkungen einer klaren Vorstellung von den persönlichen Prinzipien verlässlich nach vorne tragen!

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vor 38 Minuten, Waterbird schrieb:

In diesem halte ich schriftlich fest, nach welchen Prinzipien ich genau leben möchte und dass diese auch die ausschließliche Bewertungsgrundlage für mein eigenes Handeln darstellen werden.

Wie gehst du vor, falls du doch entgegen der Prinzipien handeln solltest? 

Durch klare Grenzen deiner Handlungen, verlierst du etwas an Flexibilität und versteifst. Oder wie siehst du das? 

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Hallo @Dig-it-up und vielen Dank für deinen Input! 😊

Die Prinzipien sind nicht unabänderlich, wenn ich also erkenne, dass diese mich in meiner Weiterentwicklung behindern oder nicht alle Handlungen meinerseits ermöglichen, die für mein persönliches Wachstum notwendig wären, dann darf ich diese natürlich abändern. Ziel ist, dass ich stets nach den derzeit geltenden Prinzipien handle. Im Zweifelsfall werde ich diese in ihren einzelnen Bestandteilen abändern, da ich jetzt weder alle meine Prinzipien kenne, sich diese mit der Zeit in Teilen ändern könnten und auch die Formulierung an sich wohl regelmäßig einer Präzisierung und Nachschärfung bedarf. Die Goldenen Regeln sind als strenger, aber abänderbarer Leitfaden für mein Leben zu verstehen.

bearbeitet von Waterbird

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Darf man fragen, welche Regeln das für Dich sind? Oder ist das zu privat 🙂 ?

bearbeitet von DerHirsch

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Guten Morgen @DerHirsch und vielen Dank für deine Frage!

Die Prinzipien, die man sich selbst in so einer Liste stellt, sind als eher generelle, aber doch richtungsweisende Handlungsmodalitäten zu verstehen.

Mein erstes Gebot lautet dabei: "Ich ziehe nur meine Prinzipien als Maßstab für mein Handeln heran und lasse mich nicht von den Ängsten und Baustellen anderer einschränken."

Dann habe ich derzeit noch sechs andere, unter anderem:

"Ich stehe aufrichtig zu meinen Irrtümern und begreife diese als wertvollen Teil meines ständigen Wachstumsprozesses."
"Ich schenke mir selbst jeden Tag Zeit der Klarheit und Ruhe, um meinen Geist rein und achtsam halten zu können."
"Ich erkenne meine Mitmenschen mit all ihren Eigenschaften als gleichwertige Wesen an und zeige meine Gefühle diesen gegenüber offen und authentisch."

So in etwa sieht das bei mir aus. Die einzelnen Prinzipien sind dann natürlich für jeden höchst individuell, ich hoffe jedenfalls, dass ich dir damit einen kleinen Überblick über diese Übung verschaffen konnte und kann sie jedem sehr weiterempfehlen, besonders wenn man im Alltag öfters das Gefühl hat, einer Fremdbestimmtheit zu verfallen.

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Ich meditiere nun schon seit einigen Wochen wieder täglich ein bis zweimal um die 15 Minuten und will hier noch einmal festhalten, dass die dadurch in Gang gesetzten Veränderungsprozesse wirklich enorm positiv waren und sind. Ich nehme meine Gefühle bewusster wahr, kann schöne Momente intensiver genießen, Ängste konstruktiver annehmen und insgesamt einfach viel mehr vom puren Leben spüren.

Wirklich sehr, sehr viel von unserem Lebensglück liegt direkt im Inneren. Ich denke, das Streben im Außen hätte mich garantiert nicht so weit gebracht hinsichtlich empfundener Lebensqualität, Fähigkeit zur Akzeptanz und Selbst-Annahme.

Kann ich nur wärmstens weiterempfehlen!

bearbeitet von Waterbird
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In letzter Zeit habe ich wieder das große Privileg, tiefe Verbundenheit zu meinen Mitmenschen und der Natur spüren zu dürfen. Das ist wirklich wundervoll! Da gehört sicherlich auch Glück dazu, ich denke aber auch, dass mich die tägliche Meditation dafür viel empfänglicher gemacht hat. Ich kann auch die Zeit an der frischen Luft momentan sehr genießen und fühle mich dadurch mental enorm erfrischt. Meine Baustellen kann ich mehr und mehr akzeptieren und zunehmend erkennen, dass jeder Herausforderung auch stets eine Chance inne liegt.

Mein Ziele für die kommenden Monate sind meine geistige Klarheit weiterhin auszubauen und mich emotional dem Leben gegenüber zu öffnen. Das Kultivieren von Achtsamkeit ist diesbezüglich eine wahrlich fruchtbringende Route.

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Was mir nach wie vor schwer fällt, ist es, so wirklich ein Ziel zu haben. Teilweise dass ich den Sinn nicht finde, teilweise das Treiben liebe.

Ich versuche zwar viel für die Zukunft zu machen, aber gleichzeitig kümmert mich diese wenig. Grob gesehen will ich die Welt besser machen, aber ich tue mir schwer dabei, abzuwägen, wie viel ich diese zuerst für mich und dann für andere besser machen soll.

Ich habe viele Privilegien, aber gleichzeitig nehmen diese mir auch diesen Druck, den es wohl für die Weiterentwicklung braucht. Ich tue mir schwer, mehr zu wollen, wo doch andere noch so wenig haben. Aber gleichzeitig will ich auch nicht von meinem Wohlstand loslassen. Ein kurioses Dilemma.

Bisher hat mich das Schicksal von den harten Schlägen des Lebens weitgehend verschont. Wie lernt man die Schönheit des Lebens zu erkennen?

"Wir haben alle zwei Leben: Das zweite beginnt, wenn wir realisieren, dass wir nur ein Leben haben."
Über diesen Spruch denke ich die letzte Zeit immer wieder einmal nach. Wann wird dieses zweite Leben für mich beginnen?

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vor 2 Stunden, Waterbird schrieb:

Was mir nach wie vor schwer fällt, ist es, so wirklich ein Ziel zu haben. Teilweise dass ich den Sinn nicht finde, teilweise das Treiben liebe.

Ich versuche zwar viel für die Zukunft zu machen, aber gleichzeitig kümmert mich diese wenig. Grob gesehen will ich die Welt besser machen, aber ich tue mir schwer dabei, abzuwägen, wie viel ich diese zuerst für mich und dann für andere besser machen soll. 

Ich habe viele Privilegien, aber gleichzeitig nehmen diese mir auch diesen Druck, den es wohl für die Weiterentwicklung braucht. Ich tue mir schwer, mehr zu wollen, wo doch andere noch so wenig haben. Aber gleichzeitig will ich auch nicht von meinem Wohlstand loslassen. Ein kurioses Dilemma. 

Bisher hat mich das Schicksal von den harten Schlägen des Lebens weitgehend verschont. Wie lernt man die Schönheit des Lebens zu erkennen?

"Wir haben alle zwei Leben: Das zweite beginnt, wenn wir realisieren, dass wir nur ein Leben haben."
Über diesen Spruch denke ich die letzte Zeit immer wieder einmal nach. Wann wird dieses zweite Leben für mich beginnen?

Wenn ich dazu mal was sagen darf.

Meiner Meinung nach, scheinst du irgendetwas zu kompensieren.

Erstens, wirst du niemals fertig damit sein, dich zu verbessern. Zweitens, willst du die Welt verbessern, kannst damit aber nicht anfangen, weil du nicht sagen kannst, ob du bereit dafür bist. Was hast du denn bisher getan um die Welt zu verbessern, außer über dich selbst nachzudenken?

Drittens, kannst du die Welt nicht alleine verbessern. Du musst dafür ein sehr einflussreicher Mensch sein, in was für Bereich auch immer. Du kannst die Welt verbessern, zu der du Kontakt hast. Nicht mehr und nicht weniger. Wo wir wieder bei 2.) wären.

Viertens, mir scheint da ein wenig "Weltschmerz" durchzuschimmern. "homesickness for a place you have never seen."

Fünftens, du hast keine Schuld daran, dass die Welt ist wie sie ist und du das Glück hattest mit Privilegien aufzuwachsen, von denen die meisten Menschen auf diesen Planeten nicht mal ne Vorstellung haben, das heißt aber nicht, dass du das nicht ändern kannst. Wo wir wieder bei 2.) wären.

 

Komm mal wieder bisschen raus aus deiner Weltschmerzspirale und werde tätig. Es ist zwar ein Werbespruch, aber er ist sehr wahr im Bezug auf Persönlichkeitsentwicklung. "Das Schlimmste was du tun kannst, ist nichts zu tun." und mit tun ist hier gemeint, reale Handlung in der realen Welt und nicht in deinem vorgestellten Kristallpalast des Mindfucks.

 

P.S. gute Musik hilft mir dabei diese Gefühle zuzulassen und abzulassen.

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Danke für deinen Beitrag hier @Hannax!

Ja, du hast sicherlich recht damit, dass man sich auf die veränderbaren Umstände im eigenen Leben konzentrieren sollte und nicht in einem allgemeinen Bedauern und Betrauern festsitzen.

vor 8 Stunden, Hannax schrieb:

Viertens, mir scheint da ein wenig "Weltschmerz" durchzuschimmern. "homesickness for a place you have never seen."

Schön gesagt.

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Seit Mitte Februar habe ich jeden Tag meditiert. Das verbuche ich für mich als Erfolg. Zeitlich werde ich mittlerweile im Schnitt bei 20 Minuten pro Tag sein, variiert aber stark zwischen einmal 15 Minuten bis zwei mal 30 Minuten täglich.

Die wichtigsten Routinen kann ich weitgehend halten, auch wenn ich immer wieder einmal das Gefühl habe, ich sollte öfter meine Komfortzone sprengen, mir mehr vornehmen, ins kalte Wasser springen.

Große Ziele, welchen ich unbedingt nacheifern möchte, habe ich nach wie vor nicht ausfindig machen können. Vielleicht bin ich auch nicht der Typ für große Pläne und Machtphantasien und Ruhe und Flexibilität passen mir besser in meine Lebensrealität.

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In letzter Zeit habe ich größeren Gefallen an der Kunst- und Kulturszene gefunden, insbesondere mit dem Schwerpunkt Literatur. Schön daran ist insbesondere, dass man da mit vielen wortgewandten und kommunikativ-kreativen Persönlichkeiten in den Austausch kommt, empfinde ich als erfreulich inspirierend. Das in meiner Umgebung angebotene Nachtleben wirft schon seit langem keine interessanten Begegnungen mehr ab, habe mich diesem schon des Längeren zunehmend abgewendet. Mein Sozialleben speist sich insgesamt vor allem aus Vereinsaktivitäten und spontanen Unternehmungen.

Was leidenschaftliche Frauenkontakte anbelangt, ist schon seit einiger Weile ziemliche Flaute. Die paar anfangs mitunter verlockenden Begegnungen haben sich sehr schnell wieder aufgelöst. Online-Dating wird von mir nach wie vor konsequent abgelehnt, das Bedürfnis nach Sex und Zärtlichkeit ist insgesamt überschaubar, bin den dafür notwendigen Kompromissen eigentlich auch sehr schnell abgeneigt. Konkreten Plan für neue Begegnungen habe ich nicht gefasst, Daygame erachte ich momentan aufgrund verschiedener Faktoren (geographische Lage, Urlaubszeit, Fischen im Trüben) nicht als allzu attraktive Strategie. Ziehe Veranstaltungen und öffentliche Badeanlagen zur Kontaktaufnahme im Sommer vor.

Hauptaugenmerk lege ich derzeit auf gesündere Ernährung, mehr Bewegung im Freien und dem Netzwerken in kulturellen und politischen Kreisen.

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Samstag auf Sonntag Nacht habe ich mich wieder einmal durch und durch lebendig und lebensfroh gefühlt. So, als wären diese Stunden genau die, welche einem zeigen, warum es sich zu leben lohnt. Der Effekt ist langsam wieder am Verblassen, dennoch freue ich mich sehr darüber, wieder einmal so eine schöne Zeit erlebt zu haben. Ich weiß, dass ich im Kern ein sehr soziales Wesen bin und mich Mitmenschen enorm erfüllen können. Es zu schaffen, sich im Alltag ein konstruktives soziales Umfeld aufzubauen, das ist aber leider ganz und gar nicht so einfach.

Vor kurzem habe ich mit einem Mitmenschen eine intensive Meditation gemacht. Bewusst in der Natur beim Lagerfeuer bei mir im Garten, da haben wir wirklich eine hervorragende Location dafür. Vielleicht sollte ich da mehr daraus machen und eine Gruppe in die Richtung gründen (Meditation und Persönlichkeitsentwicklung), weil es wirklich intensive Wirkung zeigt und mich wieder stark erdet mit dem Hier und Jetzt. Ich bin sehr dankbar für diesen Meditations-Kontakt, der auch an diversen spirituellen Praktiken interessiert ist und sich diesen gegenüber sehr aufgeschlossen zeigt. Da ist eine Menge Potential da! Ich möchte diese gemeinsamen Meditationspraktiken auf alle Fälle fortführen - wird die kommende Zeit aber sicher nicht mehr in einem derart günstigen Rahmen stattfinden können (bin weder hier beim Elternhaus kommende Zeit und der Herbst macht auch viele Outdoor-Programme obsolet).

Im Alltag hadere ich nach wie vor mit vielen sehr alten Mustern. Viel Zeit vor dem Computer, diverse Süchte haben sehr viel Macht über mein Leben - allem voran die Informationssucht. Keine Ahnung, ob ich da jemals eine Routine finden werde, die diese alten Muster konstruktiv durchbrechen kann. Manche Tage starten und enden derart chaotisch, dass ich einfach komplett den Überblick verliere. Diesbezüglich hält sich meine Hoffnung insgesamt in Grenzen. Kontrolle über mein Leben gewinnen - immer wieder probiert, immer wieder am "Anfang" gelandet. Wahrscheinlich verlange ich noch zu viel vom Leben. Mögen mich die kommenden Jahre eines Besseren belehren.

bearbeitet von Waterbird

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Fortschritte verfolgen

Mit Häkchen, Kreisen und Kreuzen meine täglichen Fortschritte in "Meditation", "Bewegung in der Natur" und "Gutes tun" zu protokollieren bringt mich insgesamt wohl am Weitesten und motiviert mich sehr. Alle anderen Arten des Trackings haben für mich bisher nicht wirklich funktioniert, daher werde ich mich wieder auf meine aussichtsreichste Technik rückbesinnen. Habe nun auch endlich eine hervorragende Möglichkeit gefunden, diese passend in meinen analogen Kalender integrieren zu können. Das stimmt mich optimistisch!

Die Frauenwelt

Mit der Frauenwelt läuft es weiterhin nicht. Ich verknüpfe meinen Selbstwert leider zu sehr mit meinem finanziellen Status und Prestige, ist irgendwie ein Teufelskreislauf. Bestätigung von Frauen würde mir gut tun, halte mich aber oft nicht für würdig - frei nach dem Motto "was habe ich schon zu bieten". Gleichzeitig würde mir Erfolg mit Frauen aber auch wieder mehr Boost für andere Bereiche meines Lebens geben. Hoffentlich finde ich bald eine Drehschraube, die mir da insgesamt wieder Aufwind verschaffen kann.

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Durch meine seit einigen Jahren voranschreitende Sehschwäche habe ich leider Minderwertigkeitskomplexe entwickelt, insbesondere wenn ich mit Brille unterwegs bin. Mit Kontaktlinsen Frauen anzusprechen fällt mir ungemein leichter, fühle mich mit Brille weniger attraktiv, auch wenn manche Leute meinen, dass sie mir ganz gut stehen würde. Ich müsste einfach einmal mit Brille einige Sets machen und diesen Minderwertigkeitskomplex konfrontieren, anstatt wiederkehrend auf Kontaktlinsen zurückzugreifen. Letztere trage ich auch nur zu besonderen Anlässen, die Brille hingegen in den meisten alltäglichen Situationen, wo sich gut ein Set anbieten würde. Solange ich hier nicht mit meinen Ängsten breche und mich jede Woche paar mal ins kalte Wasser werfe, wird sich das wohl nicht bessern und die Unsicherheiten zunehmen. Lässt man die Selbstzweifel siegen und proaktive Handlungen unterbinden, so werden diese nur wachsen und gedeihen. Jedes mal, wenn ich eine Gelegenheit aus eigener Unsicherheit verstreichen lasse, werden diese Unsicherheiten nur größer werden. An sozial unangenehmen Situationen führt kein Weg vorbei, wenn ich mich weiterentwickeln und aufregende Erfahrungen sammeln möchte. Ich weiß das, aber lebe es nicht. Hoffentlich finde ich diesbezüglich bald einen Weg und kann die Spirale wieder zum Positiven wenden. Ich will Feedback endlich wieder als Chance zur Weiterentwicklung begreifen. Schade, dass ich mich so von meiner eigenen Sehschwäche/Brille verunsichern lasse und dadurch immer unsicherer werde, weil ich Gelegenheiten mehr und mehr aus dem Weg gehe, anstatt mir einfach einmal die Möglichkeit zu schenken, dass sich etwas Tolles ergeben könnte.

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Mich hat nun auch eine Herbstkrankheit erwischt, die meine Leistungsfähigkeit leider nun doch ziemlich drosselt. Tue mir bei gesundheitlichem Defizit meist sehr schwer, einzuschätzen, was genau ich dem Körper nun abverlangen kann oder soll und was nicht. Wirklich entspannen und regenerieren (beispielsweise den ganzen Tag im Bett liegen und Tee trinken) ist für mich so gut wie unmöglich, da werde ich sehr schnell unruhig dabei. Viel Respekt an die Menschen, die mit starken chronischen Krankheiten über lange Zeit gebeutelt werden. Ich tue mir jetzt schon schwer damit, paar Tage mit meiner Routine zurückzuschalten und es einfach langsamer anzugehen.

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Die täglichen fixen Meditationszeiten am Abend bringen mich gut durch den neuerlichen gegenwärtigen Lockdown. Das Jahr 2021 werde ich voraussichtlich überwiegend zufrieden abschließen können, bin insgesamt im Rahmen meiner Erwartungen geblieben. Große emotionale Highlights sind insgesamt eher ausgeblieben, dafür konnte ich neue soziale Stabilität kultivieren. Die für mich wichtigsten großen Ziele habe ich weitgehend kontinuierlich erfolgt und erreicht. Hinsichtlich Frauen hat sich dieses Jahr nicht wirklich etwas aufgetan, mein Interesse diesbezüglich hält sich aber in Grenzen - das überlasse ich derzeit gerne glücklichen Fügungen.

Wo soll es kommendes Jahr (2022) mit mir hingehen? Ich will die dieses Jahr auf mich genommene Verantwortung konstruktiv tragen, besonderen Fokus auf meine mentale Gesundheit setzen, mir weniger Druck machen und meinen Platz in dieser Gesellschaft weiter kontinuierlich ausbauen. Insgesamt habe ich den Eindruck, dass ich es geschafft habe, wieder zunehmend aus meinem mir die letzten zwei Jahre zunehmend geschaffenem Loch herauszukommen. Großes Augenmerk will ich darauf legen, meine wirtschaftlichen Perspektiven umfassend zu erweitern und in dieser Hinsicht gewinnbringende Netzwerke mit erhöhter Sorgfalt zu pflegen.

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