Nächster Karriereschritt als Frau

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Hi,

eine Bekannte sprach mich auf ein sehr interessantes Thema, zu dem ich gern eure Meinung erfahren würde, an. Und zwar ist die promovierte Dame mitte 30 und hat Ihren Kinderwunsch (den es immer gab) bisher hinten angestellt. Dementsprechend ist sie ausbildungsmäßig ihren Kolleginnen, welche zwischenzeitlich Kinder bekamen und mehr oder weniger lange abwesend waren, weit voraus. Dies betrifft die gesamte "Konkurrenz" um den nächsten Karriereschritt, welche nach der Elternzeit auch alle nur auf 70-80% Stellen zurückgekehrt sind. Ihre Leistungen sind überdurchschnittlich und wird von Kollegen und Vorgesetzten vollumfänglich anerkannt. Sie würde jetzt gerne den nächsten, abschließenden, Karriereschritt machen. Beim Feedback-Gespräch versicherte Ihr Vorgesetzter ihr, dass er sie mittelfristig auf dem gewünschten Posten sieht.

Ich bin selber Führungskraft und bin etwas zwiegespalten bei dem Thema.

- Einerseits kehrten ihre Kolleginnen nur mit reduzierter Stundenzahl zurück.

- Klar ist auch, dass sie sich nach erhalt des Postens der Familienplanung zu wenden wird.

Deshalb wäre ich als ihr Vorgesetzter auch zurückhaltend.

Sie ist grundsätzlich sehr zufrieden mit ihrem Arbeitsplatz und ihr Vorgesetzter will sie gern langfristig halten.

Die Frage ist, wie verhält sie sich am besten? Sie möchte mit dem Kinderwunsch noch maximal zwei Jahre warten.

Ich meine als verheiratete Frau mit mitte 30, braucht sie nicht mehr behaupten, dass Kinder noch kein Thema wären (Der Vorgesetzte hat schon mehrmals danach gefragt). Das würde ich ihr als Vorgesetzter definitiv nicht abnehmen und würde nur das gute Verhältnis belasten.

Sie sieht sich allerdings aufgrund Ihrer Leistungen und Ihres Einsatzes, auch um die Abwesenheit der Kolleginnen zu kompensieren, "an der Reihe". Was der Vorgesetzte Grundsätzlich ja auch so sieht.

Wie würdet Ihr da vorgehen?

- Sollte sie das Thema vielleicht ganz konkret ansprechen? Die Beweggrunde halte ich für völlig legitim. Bei einer Ablehnung, wäre das Thema, meiner Meinung nach, aber sicher gelaufen.

- Sollte sie sich einfach anderweitig bewerben und dann die Karten auf den Tisch legen?

Ich bin gespannt auf euere Meinungen zu dem interessanten Thema.

 

Schönen Gruß

 

bearbeitet von Moin Moin

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So so, du fragst für eine Freundin. Ich hab die Pornohefte auch immer für einen Kumpel gekauft.

Zum Thema: es ist an sich eine Frechheit und arbeitsrechtlich nicht zulässig, dass der Vorgesetzte überhaupt nach solchen Dingen fragt. Sie kann problemlos die Fragen unwahr beantworten oder eine Beantwortung ganz verweigern. Es ist ihre Sache. Sie muss darüber mit einem Arbeitgeber nicht diskutieren.

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vor 7 Minuten, Fastlane schrieb:

So so, du fragst für eine Freundin. Ich hab die Pornohefte auch immer für einen Kumpel gekauft.

Zum Thema: es ist an sich eine Frechheit und arbeitsrechtlich nicht zulässig, dass der Vorgesetzte überhaupt nach solchen Dingen fragt. Sie kann problemlos die Fragen unwahr beantworten oder eine Beantwortung ganz verweigern. Es ist ihre Sache. Sie muss darüber mit einem Arbeitgeber nicht diskutieren.

Also ich bin definitiv ein Mann und bei dem Thema außenvor! ;D

Das Verhältnis ist wohl ziemlich gut, so das sie das auch nicht negativ auffasste. Ich befürchte nur, dass eine Verweigerung oder unwahre Antwort die gewünschte Beförderung nicht gerade begünstigen wird. Wie gesagt bin ich selbst Führungskraft. Bei einer verheirateten Frau mitte 30 muss man halt damit rechnen, dass sie für ein paar Jahre abwesend sein könnte. Ich meine das überhaupt nicht wertend, gehört aber zur Personalplanung. Deshalb wäre ich selbst mit einer vorherigen Beförderung, wahrscheinlich, auch eher zurückhaltend.

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vor 16 Minuten, Moin Moin schrieb:

Sie sieht sich allerdings aufgrund Ihrer Leistungen und Ihres Einsatzes, auch um die Abwesenheit der Kolleginnen zu kompensieren, "an der Reihe". Was der Vorgesetzte Grundsätzlich ja auch so sieht.

LOL

Ist so ein typisches Arbeitnehmer-Mindset. Wenn sie den nächsten Karriereschritt machen will darf sie sich nicht auf die Gunst von anderen verlassen. Das ist sowas von zum Scheitern verurteilt. Besonders wenn sie in etwa 2 Jahren spätestens Kinder will.

Passende Stellen suchen und sich darauf bewerben. Sofort. Parallel kann sie ja „hoffen“ dass es innerhalb der alten Firma doch klappt.

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Was ist denn dann deine Frage? Du wärst zurückhaltend. Wenn ihr Chef es auch ist, dann brauchen wir nicht diskutieren. Wenn ihr Chef sie nach Kindern fragt, dann soll sie ihm frech ins Gesicht lügen, dass das kein Thema für sie ist und dann wird sie befördert. Damit ist das Thema für sie doch auch erst mal erledigt. Wo ist das Problem?

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vor 57 Minuten, Moin Moin schrieb:

Die Frage ist, wie verhält sie sich am besten?

Am besten verhält man sich, wenn man die Karten auf den Tisch legt und das Thema gemeinsam bespricht, mit dem Vorgesetzten. 

Kann natürlich sein, dass es dann mit dem nächsten Karriereschritt nicht klappt.

Klar kann man auch verheimlichen, lügen und bis nach der Beförderung warten und dann schwanger werden und dann in Teilzeit / Homeoffice nach 2 Jahren zurück und evtl. noch ein zweites Kind und dann wieder Teilzeit / Homeoffice.

Aber wenn ich gut bin und besser als die Kolleginnen, dann wird man mit offenen Karten wahrscheinlich auch ein gutes Ergebnis erreichen.

Wegbewerben macht eher wenig sinn. Das Zeitfenster dafür ist doch etwas eng bemessen. Und da hat sie ja dann die gleichen Sorgen, sitzt aber noch nicht so fest im Sattel.

Wenn sie mit dem jetzigen Arbeitgeber zufrieden ist soll sie da ihr Glück versuchen. Und falls dieser nach einem offenen Gespräch nicht bereit mit ihr die Karriere zu planen, kann sie sich woanders hin bewerben.

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vor einer Stunde, Moin Moin schrieb:

Deshalb wäre ich selbst mit einer vorherigen Beförderung, wahrscheinlich, auch eher zurückhaltend.

Eben. Daher würde ich an ihrer Stelle sagen, dass es aktuell nicht geplant ist - auch wenn das gelogen ist (btw: so richtig planen kann man das sowie nicht). Alles andere wäre naiv. Und falls sie dann nach Beförderung schwanger wird, dann ist es eben auf einmal passiert.     

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vor 2 Stunden, Moin Moin schrieb:

... dass sie für ein paar Jahre abwesend sein könnte. 

Warum? Gibt ja auch noch den Vater und Betreuungsmöglichkeiten.

Kenne einige Paare, bei denen die Frau recht schnell nach der Geburt wieder arbeiten war. Wenn der Mann auch Elternteil nimmt und man Betreuungsangebote in Anspruch nimmt ist das nichts ungewöhnliches.

Sie klingt jetzt nicht nach einer Person, die plant sich ewig Auszeit vom Job zu nehmen, würde also sagen wo ist das Problem? Nicht ansprechen und dann machen. Kann sie ansprechen wenn sie schwanger ist. Ist ja auch nicht immer total safe, dass das klappt, also warum dann vorher ansprechen?

 

bearbeitet von Dalido
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Als Chef hätte ich es am liebsten, wenn die Angestellte offen mit mir spricht und am besten gleich eine Lösung parat hat, wie das bei einer eventuellen Schwangerschaft/mit Kleinkind trotzdem gut für den Arbeitgeber ist. Z.B. macht man dann für die Zeit eine 70% Stelle mit 50% Bezahlung. Von dem gesparten Geld kann man noch einen Vertreter bezahlen. Da gibt es dann mehr Redundanz, denn auch ein Mann kann ja mal mit dem Auto verunfallen oder im Puff aufgehalten werden. d.h. eine zweite Person eingearbeitet für den Job zu haben ist immer gut.

Statistik sagt ja auch, weniger nominelle Arbeitszeit führt zu mehr Produktivität (und Leute arbeiten eher mehr Zeit). Glaubwürdigkeit und Lösungskompetenz sind mir bei Angestellten immer am wichtigsten. Das hält die Probleme von mir fern. Dann muss ich nicht selber denken, sondern kann mich drauf verlassen, dass es schon geregelt ist.

  • IM ERNST? 3

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Der Vorgesetzte ist doch auch nicht blöd.

Er weiß ganz genau dass sie nur nach der Beförderung giert um dann UPSI HUCH VERSEHENTLICH schwanger zu werden.

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Stellen bekommt man nicht als Belohnung für Vergangenes, sondern für zukünftig Erwartbares. Vergangenes ist nur ein Indiz für das Erwartbare. Wenn es Anhaltspunkte gibt, dass es zukünftig anders wird, wiegt das schwerer. 

bearbeitet von perfect10
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Mir wäre es wichtig das man ehrlich miteinander ist. Sonst kann alles nur noch schlimmer und komplizierter werden.. Wenn sie so gute Qualifikationen hat dann ist das doch schon etwas was für sie spricht. Ich finde nicht das man einer Frau, nur weil die Wahrscheinlichkeit besteht das sie schwanger werden könnte, die Chance auf eine höhere Position verwehren sollte. Dann dürfte ja keine Frau mitte/ende 20 bzw. anfang 30 angestellt bzw. befördert werden. Es sollten Lösungsvorschläge seitens der Führung kommen um ihr die Arbeit in gewisser weise trotzdem zu ermöglichen. 

bearbeitet von Malik91

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Am 8.3.2021 um 15:36 , Moin Moin schrieb:

ausbildungsmäßig ihren Kolleginnen, welche zwischenzeitlich Kinder bekamen und mehr oder weniger lange abwesend waren, weit voraus

sie is nich nur voraus, sondern weit. wodran macht sie das fest?

 

Am 8.3.2021 um 15:36 , Moin Moin schrieb:

gesamte "Konkurrenz" um den nächsten Karriereschritt

neue stelle, neue konkurrenz

 

Am 8.3.2021 um 15:36 , Moin Moin schrieb:

Leistungen sind überdurchschnittlich und wird von Kollegen und Vorgesetzten vollumfänglich anerkannt

überdurchschnittlich klingt nich so begeistert. kann ja auf ner skala von 1 bis 100 auch 60 sein, is überdurchschnittlich, aber lange nich sehr gur, hervorragend

kollegen sagen in dem bereich slten boah fand ich jetzt nich so den burner und der vorgesetzte will ja auch motivieren.

 

Am 8.3.2021 um 15:36 , Moin Moin schrieb:

Was der Vorgesetzte Grundsätzlich ja auch so sieht.

klar, bei jedem gespräch mit den untergebenen. ich will sie fördern und fordern. das sagt er wahrscheinlich zu jedem.

 

Am 8.3.2021 um 15:36 , Moin Moin schrieb:

ollte sie das Thema vielleicht ganz konkret ansprechen?

Kinderwunsch nein

 

Am 8.3.2021 um 15:36 , Moin Moin schrieb:

Sollte sie sich einfach anderweitig bewerben

Unbedingt, neue stelle mehr geld andere aufagaben und wenn sie größer sind, interessiert es keine besonders wenn sie kinder will weil es genügend verteter gibt

 

Am 8.3.2021 um 15:36 , Moin Moin schrieb:

dann die Karten auf den Tisch legen?

nee

Hallo, ich heiße Katharina und will in nächster Zeit schwanger werden

 

Ich würde nichts vom kinderwunsch erzählen wenn nich explizit gefragt wird.

 

dafür liebe ich fastlane

Am 8.3.2021 um 15:40 , Fastlane schrieb:

Ich hab die Pornohefte auch immer für einen Kumpel gekauft.

 

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Ich würde jetzt anfangen zu versuchen sie zu schwängern, mit Mitte 30 ist das gar nicht mal unrealistisch dass das länger dauert bzw. überhaupt noch funktioniert. Habe auch so ein befreundetes Pärchen, irre lange den (massiven) Kinderwunsch aufgeschoben, Karriere so wichtig blabla. Haben dann auch ein sackteures Haus gebaut für die Familie und versuchen seit 2 Jahren schwanger zu werden aber klappt und klappt nicht. Dumm gelaufen. 

Ich finde Familie wichtiger als Karriere und spätestens wenn das Kind da ist, wird deine Frau das sehr wahrscheinlich genau so sehen. Dann kommt auch oft fix der Wunsch nach dem zweiten Kind. Das erfüllt nämlich viele Frauen (trotz Gender blabla) viel mehr als Corporate Bullshit. 

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Am 9.3.2021 um 20:59 , Gd schrieb:

sie is nich nur voraus, sondern weit. wodran macht sie das fest?

 

neue stelle, neue konkurrenz

 

überdurchschnittlich klingt nich so begeistert. kann ja auf ner skala von 1 bis 100 auch 60 sein, is überdurchschnittlich, aber lange nich sehr gur, hervorragend

kollegen sagen in dem bereich slten boah fand ich jetzt nich so den burner und der vorgesetzte will ja auch motivieren.

 

klar, bei jedem gespräch mit den untergebenen. ich will sie fördern und fordern. das sagt er wahrscheinlich zu jedem.

 

 

 

 

 

Also erst mal herzlichen Dank für die ganzen Kommentare. Bzgl. der Punkte habe ich nachgefragt. Ihr Vorgesetzter hat Ihr gesagt, dass er sie mittelfristig auf dem Posten sieht. Sie weiß von den Kollegen, dass er ihnen das nicht gesagt hat, sondern klar, dass sie sich woanders umsehen sollen wenn sie so eine Stelle anstreben. Weiter wird sie zu begehrten und limitierten Fortbildungen geschickt. Bei der täglichen Arbeit wird sie den "schwierigen Fällen" zugeteilt.

Als Führungskraft sind das für mich ganz klare Punkte, dass sie objektiv eine exponierte Stellung einnimmt.

 

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Am 13.3.2021 um 11:46 , Moin Moin schrieb:

Weiter wird sie zu begehrten und limitierten Fortbildungen geschickt. Bei der täglichen Arbeit wird sie den "schwierigen Fällen" zugeteilt.

Als Führungskraft sind das für mich ganz klare Punkte, dass sie objektiv eine exponierte Stellung einnimmt.

Das ist doch auch dieses Arbeitnehmerdenken...als ob Leistung jemals ausschlaggebend war, befördert zu werden. Wenn sie die schwierigen Fälle bekommt und diese meistert, mal im Ernst wer lässt sein bestes Pferd ziehen? Wer macht dann die Fälle? Denke deine Bekannte überschätzt sich sehr.

Für mich ist das Naivität kombiniert mit dem Glauben, zukünftig für die schwere Bürde belohnt zu werden. 

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Ich bin ganz klar auf der Arbeitgeberseite, nur sie habe ich im Leben bisher beraten und nie einen Arbeitnehmer. Aber genauso klar kann ich nur wiederholen: kein Arbeitgeber hat das Recht, einen Arbeitnehmer nach einer geplanten Schwangerschaft zu fragen. Es ist schlicht unzulässig. Ich wäre als Arbeitgeber und Vorgesetzter nie auf die Idee gekommen, solche Fragen zu stellen. Wer solche Fragen als Arbeitgeber stellt, der ist entweder rechtsunkundig, unverschämt oder selbst naiv – eine ehrliche Antwort kann er nicht erwarten. Er hat kein Recht dazu.

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Am 13.3.2021 um 11:46 , Moin Moin schrieb:

Ihr Vorgesetzter hat Ihr gesagt, dass er sie mittelfristig auf dem Posten sieht

mittelfristig sieht er sie. kurzfristig will er aber nich aktiv werden...mittelfristig will ich das alle arbeitnehmer befördert werden und mehr gehalt bekommen.

Am 13.3.2021 um 11:46 , Moin Moin schrieb:

Sie weiß von den Kollegen, dass er ihnen das nicht gesagt hat, sondern klar, dass sie sich woanders umsehen sollen wenn sie so eine Stelle anstreben

sie fragt alle kollegen aus? und alle sagen ihr alles und ehrlich über das gespräch? ach ja stimmt die kollegen finden ja auch das sie mehr geld bekommen sollte.

Am 13.3.2021 um 11:46 , Moin Moin schrieb:

Weiter wird sie zu begehrten und limitierten Fortbildungen geschickt

brot und zucker

lieber ein lehrgang ausm budget für 3000 euro als eine beförderung die teurer wäre

Am 13.3.2021 um 11:46 , Moin Moin schrieb:

exponierte Stellung einnimmt

sie kriegt die aufgaben und erledigt sie. andere kriegen andere aufgaben. beliebetere kollegen kriegen vielleicht einfachere aufgaben aber aus dem grund weil der chef sie mehr mag und sie nich einfach blind und ohne gegenleistung alle schlcuken.

 

Mitte 30 und immer noch nich den nächstn karriereschritt. würd ich mal drüber nachdenken. welchen abschluss hat sie? wie viele beförderungen? wie oft andere befördert? private oder öffentliche Wirtschaft?

 

auf mich wirkt sie sehr überzeugt von sich und galubt fast alles und will keine großen veränderungen. sie lebt für die stelle. das weis auch der chef und ihm reicht es wenn sie so weitermacht. immer wieder die frage nach der schwangerschaft klingt auch nich so das er sie unbedingt befördern will. wenn ich eine arbetinehmerin hätte, die hervorragend arbeitet und lang dabei is, würd ich sie direkt befördern, egal ob sie zwei mal raus is für elternzeit in den nächsten 30 jahren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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@Morgain schreib mal was. Hab dich gerade gesehen 🙂

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Am 15.3.2021 um 17:36 , cooperx schrieb:

Das ist doch auch dieses Arbeitnehmerdenken...als ob Leistung jemals ausschlaggebend war, befördert zu werden. Wenn sie die schwierigen Fälle bekommt und diese meistert, mal im Ernst wer lässt sein bestes Pferd ziehen? Wer macht dann die Fälle? Denke deine Bekannte überschätzt sich sehr.

 Für mich ist das Naivität kombiniert mit dem Glauben, zukünftig für die schwere Bürde belohnt zu werden. 

Oh manoman! Wie manche immer denken das ganze Game durchschaut zu haben...

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Gast
Am 15.3.2021 um 17:57 , Fastlane schrieb:

Ich bin ganz klar auf der Arbeitgeberseite, nur sie habe ich im Leben bisher beraten und nie einen Arbeitnehmer. Aber genauso klar kann ich nur wiederholen: kein Arbeitgeber hat das Recht, einen Arbeitnehmer nach einer geplanten Schwangerschaft zu fragen. Es ist schlicht unzulässig. Ich wäre als Arbeitgeber und Vorgesetzter nie auf die Idee gekommen, solche Fragen zu stellen. Wer solche Fragen als Arbeitgeber stellt, der ist entweder rechtsunkundig, unverschämt oder selbst naiv – eine ehrliche Antwort kann er nicht erwarten. Er hat kein Recht dazu.

es ist doch mittlerweile gerichtlich geklärt dass man auf diese Frage lügen darf

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Am 15.3.2021 um 17:36 , cooperx schrieb:

Das ist doch auch dieses Arbeitnehmerdenken...als ob Leistung jemals ausschlaggebend war, befördert zu werden. Wenn sie die schwierigen Fälle bekommt und diese meistert, mal im Ernst wer lässt sein bestes Pferd ziehen? Wer macht dann die Fälle? Denke deine Bekannte überschätzt sich sehr.

Für mich ist das Naivität kombiniert mit dem Glauben, zukünftig für die schwere Bürde belohnt zu werden. 

Naja, die Dame ist halt Arbeitnehmer. Finde ich in dem Fall angemessener als eine "ich bin der absolute Top-Manager" Attitüde... Deine Frage, lässt mich vermuten, dass du in einem Umfeld tätig bist in dem du sehr viel mit niedrig qualifizierten Mitarbeitern zu tuen hast. Ich habe leichte Zweifel, das man als Führungskraft mit der Einstellung gefragte Spezialisten "halten" kann.

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Am 16.3.2021 um 23:52 , Gd schrieb:

sie fragt alle kollegen aus? und alle sagen ihr alles und ehrlich über das gespräch? ach ja stimmt die kollegen finden ja auch das sie mehr geld bekommen sollte.

 

sie kriegt die aufgaben und erledigt sie. andere kriegen andere aufgaben. beliebetere kollegen kriegen vielleicht einfachere aufgaben aber aus dem grund weil der chef sie mehr mag und sie nich einfach blind und ohne gegenleistung alle schlcuken.

 

Mitte 30 und immer noch nich den nächstn karriereschritt. würd ich mal drüber nachdenken. welchen abschluss hat sie? wie viele beförderungen? wie oft andere befördert? private oder öffentliche Wirtschaft?

 

auf mich wirkt sie sehr überzeugt von sich und galubt fast alles und will keine großen veränderungen. sie lebt für die stelle. das weis auch der chef und ihm reicht es wenn sie so weitermacht. immer wieder die frage nach der schwangerschaft klingt auch nich so das er sie unbedingt befördern will. wenn ich eine arbetinehmerin hätte, die hervorragend arbeitet und lang dabei is, würd ich sie direkt befördern, egal ob sie zwei mal raus is für elternzeit in den nächsten 30 jahren

Ja das wurde anscheinend konkret so geantwortet, als andere ebenfalls nach den Fortbildungen fragten.

Es ist definitiv kein Arbeitsgebiet bei dem man "leichte" Aufgaben nach Sympahtie verteilt.

Da hier bei einigen ein leicht lächerlicher Unterton mitschwingt, sie und ihre Kollegen sind alle mindestens promoviert und es ist definitiv kein 08/15 Job.

 

 

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Am 20.3.2021 um 14:23 , Moin Moin schrieb:

lässt mich vermuten, dass du in einem Umfeld tätig bist in dem du sehr viel mit niedrig qualifizierten Mitarbeitern zu tuen hast. Ich habe leichte Zweifel, das man als Führungskraft mit der Einstellung gefragte Spezialisten "halten" kann.

Entwicklung Automotive, alle Mint Studium und vereinzelt promoviert. Beim AG zuvor das gleiche. 
Trotzdem bei beiden AG den Eindruck, das ist ein riesiger Zoo: wer am lautesten Schreit, sich gut stellt, Netzwerkt, positiv die Dinge sieht (auch wenn er kein Plan hat) ist erfolgreicher. Die Luft wird weiter oben immer dünner, da muss man mehr strampeln.

Achso und bzgl deiner Formulierung gefragte Spezialisten: auch wenn vieles in-house gemacht werden kann (weil die Kompetenz da ist) verteilt man gerne Fremdaufträge. Manchmal ist das günstiger, aber was es auf jeden Fall bringt: Wandel im Denken und in den Strukturen. Die “Spezialisten” brauchen sich ja nichts auf ihre Kompetenz einbilden, denn andere können es auch.

bearbeitet von cooperx
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vor 6 Minuten, cooperx schrieb:

Trotzdem bei beiden AG den Eindruck, das ist ein riesiger Zoo: wer am lautesten Schreit, sich gut stellt, Netzwerkt, positiv die Dinge sieht (auch wenn er kein Plan hat) ist erfolgreicher. Die Luft wird weiter oben immer dünner, da muss man mehr strampeln

Willkommen im Club - das war bisher in keiner Organisation, in der ich gearbeitet habe, wesentlich anders. Einfach nur darauf zu vertrauen, dass die eigene gute Arbeit irgendwann belohnt wird, ist hochgradig naiv (und gerade unter Studierten in den ersten Jahren weit verbreitet). Entweder man hat Vorgesetzte, die einen fördern, und die entsprechende Lobby in der Organisation - oder eben nicht. Und ja, für diese Lobby muss man etwas tun. Netzwerken und positive Ausstrahlung verbreiten können sind da absolute Grundvoraussetzungen. Wer braucht eine sauertöpfische Einzelgängerin in einer Leitungsfunktion?

Wie @Moin Moins Freundin das Kinderthema mit ihrem Vorgesetzten bespricht, ist nebenbei gesagt völlig wumpe. Wie @Fastlane schon ausgeführt hat, ist die Frage an sich unzulässig und die Antwort in keiner Weise bindend, von daher kann man sich das auch sparen. Das ist für eine Frau Mitte 30 eine Hypothek in der Arbeitswelt, egal wer was fragt oder wer was sagt. Ihr Chef sollte klug genug sein, das zu wissen, und sie sollte klug genug sein, zu wissen, dass er es weiss. Die Möglichkeiten, Frauen mit Kleinstkindern hier in D in der Arbeit zu halten, sind leider begrenzt; und daher ist eine mögliche Mutterschaft immer auch ein Risiko für eine Abteilung, je kleiner, desto mehr. Es wäre sehr schön, wenn sich das mal ändern würde, aber so sieht's aus.

Was ich Seiner Freundin raten würde: sich mal zwanglos und ohne Zeitdruck extern zu bewerben und das beizeiten auch dem Arbeitgeber gegenüber durchblicken zu lassen. Nichts belebt das Geschäft so sehr wie Konkurrenz und ein Jobangebot von aussen, auch in der Arbeitswelt gilt 'Preselected by Others'. Zusätzlich intern Verantwortung übernehmen ('Baby Steps' - Projektleitung oder ähnliches), gleichzeitig aber auch mal nach Fortbildungen in Richtung Führungsverantwortungen suchen und fragen. Zeitdruck ist ja offenbar keiner vorhanden, wenn ihr Vorgesetzter sie 'mittelfristig' auf diesem Posten sieht. Und für sie wäre es wahrscheinlich mal ganz gut zu sehen, welche Optionen sie eigentlich hat. Einfach nur zu warten, dass die eigene Organisation irgendwann die Qualität der eigenen Arbeit erkennt, ist keine Strategie.

 

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