"«Interessen: Ficken» – so verstörend sind Pick-up-Foren" - Online Artikel über das PUF im FM1Today

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Aber das ist überall so. Tagesthemen, Spiegel, Regionalzeit - da sind überall Leute am Werk, die zwischen Kommentar und Nachricht nicht mehr unterscheiden. Hier ist die Autorin immerhin so schlau, es wenigstens formal zu tun. Ich habe das Gefühl, kein Medienmacher identifiziert sich nicht mehr. 

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vor 4 Minuten, Fastlane schrieb:

Aber das ist überall so. Tagesthemen, Spiegel, Regionalzeit - da sind überall Leute am Werk, die zwischen Kommentar und Nachricht nicht mehr unterscheiden.

Ja das macht es aber nicht besser. Mir ist klar dass das Problem jetzt ein generelles ist und sich nicht nur auf Pickup beschränkt. Ich sag ja selber dass der Artikel mich deswegen auch nicht überrascht. Ich weiß ohne ihn gelesen zu haben, wie bei vielen anderen auch, was am Ende drin steht und was man denken soll. Wenn ich den Spiegel kaufe weiß ich von vornerein dass bestimmte Meinungen da nicht drin stehen oder mit einem Zusatz ala "aber das so zu sehen ist ganz ganz böse"

bearbeitet von Danisol
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Am 21.3.2021 um 02:17 , Fastlane schrieb:

Aber das ist überall so. Tagesthemen, Spiegel, Regionalzeit - da sind überall Leute am Werk, die zwischen Kommentar und Nachricht nicht mehr unterscheiden. Hier ist die Autorin immerhin so schlau, es wenigstens formal zu tun. Ich habe das Gefühl, kein Medienmacher identifiziert sich nicht mehr. 

Beim Thema Feminismus ist es aber am.gravierendsten. Es gibt keinen Bereich, wo so einseitig und falsch berichtet wird, wie in diesem. 

 

 

 

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Gast
vor 25 Minuten, jon29 schrieb:

Beim Thema Feminismus ist es aber am.gravierendsten. Es gibt keinen Bereich, wo so einseitig und falsch berichtet wird, wie in diesem. 

17. April 1975 wurde Phnom Penh von den Roten Khmer eingenommen. 

Es folgte der größte Genozid der Neuzeit. Jeder Intellektuelle wurde getötet. Inkl. aller Verwandten und Kinder, damit diese keine Rache nehmen konnten. Noch heute kann man die Killing Fields besichtigen und sich über die Tötungstechniken erkundigen, den es gab zu wenige Patronen, was das Regime erfinderisch machte. Ziel war die Ausrufung eines Bauernstaates. Wer nicht getötet wurde, wurde in Arbeitslager geschickt. 

Die Tagesschau berichtet von feiernden Menschen die nun aufs Land zurück kehren, um den Wiederaufbau zu beginnen. 

25. Dezember 1978 marschiert Vietnam ein, entmachtet die Roten Khmer und setzt eine neue Regierung ein. 
In den 3,5 Jahren hatten die Roten Khmer 1/3 aller Menschen in Kambodscha hingerichtet. 

Die Tagesschau berichtet von einer sozialistischen Invasion und verurteilt dies zu tiefst. 

Weder die Uni, noch die USA und natürlich auch nicht Deutschland erkennen die neue Regierung an. Die Roten Khmer beginnen einen Guerillakrieg 1998 endet. In den 20 Jahren sind sie gut ausgerüstet. U.a. mit deutschen Panzerabwehrwaffen. Natürlich nicht offiziell. Deutsche Kriegswaffen gehen schon mal verloren. Wahrscheinlich wollte da so ein Rüstungskonzern 5 Container Raketenwerfer an ein Natoland schicken und ne Kiste "Genozid ist scheiße" an die Roten Khmer. Dann ist irgendwie der Paketaufkleber vertauscht worden. 

Solche Nachrichten sind gefährlich, weil die Masse sie nicht als Propaganda erkennt. 

Das passiert jeden Tag. 

Da ist so ein Artikel doch echt Kindergarten. 

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vor 22 Minuten, noraja schrieb:

Solche Nachrichten sind gefährlich, weil die Masse sie nicht als Propaganda erkennt. 

Das passiert jeden Tag. 

Naja, das ist etwas anderes:

Schlechter Journalismus aus Unkenntnis und unkritische Übernahme von Propaganda. Ebenso wurde nicht bewusst gelogen oder selektive Informationen herangezogen, sie hatten einfach nicht die richtigen Informationen zur Verfügung.

Bald danach wurdee das Leid der "Killing Fields" und das Wüten der roten Khmer eines der meistdiskutierten Dinge in den Medien der 70er Jahre.

Das waren andere Zeiten als heute im Internet, wo Regierungen wirklich massiv täuschen konnten. Du hättest objektive Berichterstattung nur, wenn du einen Korrespondenten dort hattest. Das war in den Kriegsgebieten eben nicht immer möglich.

So könnte China damals auch eine Hungersnot in den 60ern jahrelang vertuschen, wo.20 Millionen starben. Corona könnten sie nur wenige Wochen deckeln.

....

Sowas wie der Artikel, wo eine Feministin ihren Aktivismus und selektive Berichterstattung als Bericht verkauft, ist etwas total anderes. Auch wenn das Thema Pu wenig Gewicht hat

bearbeitet von jon29
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Gast
Gerade eben, jon29 schrieb:

Das waren andere Zeiten als heute im Internet, wo Regierungen wirklich massiv täuschen konnten.

Genau das macht es doch gefährlich, dass die Leute so einen Eindruck haben.
Ich kann Dir so viele Beispiele nennen, wo das aktuell nicht stimmt.
Beim bösen Iran angefangen, der plötzlich wieder böse ist, nachdem er am Petrodollar gewackelt hat. 
Bis hin zum Apple Konkurrenten, der plötzlich Spionage betreibt (Xiaomi, Huawei). 
Oder TikTok, die unter Ultimatum an ein US Unternehmen verkauft werden sollten. Natürlich zu unserem Schutz. 
Oder Gazprom. Weil wir Deutschen so doof sind und dann Gas aus Russland kaufen und nicht aus den USA. 

Da ist ein offensichtlich einseitiger recherchierter Artikel doch ne feine Sache dagegen. 

Und man darf nicht vergessen, dass es unter Trump selten dämlich offensichtlich war. Normalerweise machen die USA das etwas "dezenter". 

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vor 18 Minuten, noraja schrieb:

Beim bösen Iran angefangen, der plötzlich wieder böse ist, nachdem er am Petrodollar gewackelt hat. 
Bis hin zum Apple Konkurrenten, der plötzlich Spionage betreibt (Xiaomi, Huawei). 
Oder TikTok, die unter Ultimatum an ein US Unternehmen verkauft werden sollten. Natürlich zu unserem Schutz. 
Oder Gazprom. Weil wir Deutschen so doof sind und dann Gas aus Russland kaufen und nicht aus den

Naja, darüber hat die Tagesschau nicht falsch berichtet.

Und über diese nicht gesellschaftlichen Themen werden in den Qualitätsmedien hierzulande schon gut berichtet. Klar,. auf dem Onlineportal oder den 20:00 Uhr Nachrichten nicht, aber in den Qualitätszeitungen wie FAZ, SZ oder Dokus wie von Arte.

Missinformation besteht da nicht.

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man merkt aber sehr deutlich, dass ihr das zeug doch täglich reinzieht. woher kennt man sonst die sendungen und moderatoren mit nachnamen?

ich gucke seit 35 jahren kein fernseher und auch keine nachrichten. und seit internet suche ich gezielt nach informationen die mich wirklich interessiert.

vielleicht sind dieser sendungen nicht das problem sondern euer umgang damit.

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Is wieder Sommerloch? Äh ne Moment. Corona Loch.

Alle Jahre wird wieder der selbe Shice ausgekramt.

Und diese möchtegern Journalisten lesen sich auch nicht ein.... 

tl;dr.: Who gives a rats ass....

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@Fastlane
@Muğam

Ist halt eine politische Diskussion, was ein öffentlich-rechtlicher Sender liefern soll. Ich denke halt schon, dass die Mehrheit keinen sonderlich hohen Anspruch an deren Angebot hat. Spiegelt halt schon auch zu einem gewissen Grad den Zeitgeist wider.

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vor 2 Minuten, Waterbird schrieb:

Spiegelt halt schon auch zu einem gewissen Grad den Zeitgeist wider.

meinst du etwa, fastlane wäre alt und ich der moderne jüngling?

danke für die blume

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Nein, ich meinte das Angebot der öffentlich-rechtlichen Sender spiegelt zum Teil auch den gesellschaftlichen Zeitgeist wider.

  • IM ERNST? 1

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vor 1 Stunde, Fastlane schrieb:

Niemand von der breiten Mehrheit interessiert sich wirklich für eine Genderdiskussion und unsinnige Schreibweisen*innen; niemand hat geglaubt, dass wir-schaffen-das wirklich stimmt, sondern jeder konnte die Probleme kommen sehen, ob Kölner Silvesternacht, soziale Integration oder Kosten für die Steuerzahler; genauso kenne ich aber auch niemanden, der wirklich Angst hat, Opfer eines islamischen Attentats zu werden; ich kenne niemanden, der Corona "leugnet", also die Existenz des Virus abstreitet, wohl aber Menschen, die unterschiedliche Meinungen zu den Grundrechtseingriffen haben, stärkere oder schwächere wünschen. UnUnd



Nun, aber das ist eurer sozialer Kreis, wo sowas nicht vorkommt. Ich kenne auch keinen persönlich, der AFD wählt, trotzdem kommen sie auf 10-15 Prozent.

Es gibt schon einige die eben diese Meinungen haben. Wir haben hier gesehen, wie unterschiedlich die Meinungen sind 

Und: Der Mob in den sozialen Medien.gibt halt vor, was Sache ist. 

Haben die Rechten Mal die Dominanz, gibt es drei Playsbergsendungen, dass morgen wir in Deutschland furchtbarste Ghettos mit tausenden Islamisten haben und die Clankriminalität die USA sicher erscheinen lässt.

Dominiert der linke Mob, muss sich der WDR oder andere dreimal entschuldigen, weil seine Talkgäste zu weiß sind und in ihrer Mediathek Kinder in Indianerkostümen zu sehen sind. 

Sie geben nicht immer vor, sie beugen sich gesellschaftlichem Druck und der kommt nicht immer aus der Mitte.

Pickup schaffte es bisher nicht in die öffentlichen Medien. ;-)

vor 1 Stunde, Fastlane schrieb:

ich kenne auch kein Mädchen unter den wirklich vielen Mädchen, die ich kennenlernen durfte, die sich durch einen "Pick-Up-Artist" je belästigt, bedroht oder in ihrer Rolle als Frau angegriffen gefühlt hat.

Nun, wenn die Mädels von "Pickup- Artists" hören, denken sie zuerst, das seien  Idioten, das kannst du nicht abstreiten. Weil sie eben ein Bild von den Medien haben und  zugegebenermaßen auch ohne diese erstmal  bescheuert klingt.

Von den realen Puler fühlen sie sich nicht belästigt, aber die haben auch kein Schild "PUA" umhängen.

...

Ferner:

Warum guckt ihr euch den Talkshowquark an, gibt doch wirklich gutes Fernsehen/Radio, wie auf Arte, 3sat oder Deutschlandfunk?. Wenn das wegfällt, haben wir keine hochwertigen Dokus mehr. Denn Netflix macht auch nur das, was wenig Ärger bringt. Dass die Öffentlichen entschlackt gehören und ihre seichten Sendungen absetzen müssen, steht auf einem anderen Blatt.

bearbeitet von jon29
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vor 20 Minuten, Waterbird schrieb:

Nein, ich meinte das Angebot der öffentlich-rechtlichen Sender spiegelt zum Teil auch den gesellschaftlichen Zeitgeist wider.

ich kann dazu nicht sagen aber ich finde, die 90% der informationen die wir tagtäglich über die medien reinziehen sind überflüssig.

außer man braucht das wirklich beruflich.

und das problem ist hier nicht die "information" selbst, sondern das, was er mit uns am ende macht. deshalb nehme ich mir, ähnlich wie beim essen, nur das, was ich wirklich brauche. alles andere stört es nur.

eine kleine geschichte dazu.

hatte hier in de eine kleine kiosk, 5 jahre lang. mit post, tabak, süßwaren und zeitschriften.

@Waterbird du kommst aus der schweiz, vllt. kennst du es nicht, aber hier in de, geht die bildzeitung wie eine warme semmel. die leute stehen schon um 6 uhr dafür schlange.

bildzeitung, kaffe und zigarette, ein renner!

da die zeitung sich gut verkauft, kümmerte der verlag gut um einen. du hast als kiosk besitzer schöne zeitungsständer, mülleimer, oder kugelschreiber bekommen. alles gratis!

da die zeitung direkt neben der kasse stand, habe ich sie manchmal umgedreht und mir die schlagzeilen gelesen.

ich habe mir in der zeit gefühlt 6 monate lang den "roberto blanco" gegeben. am ende wusste ich alles über den kerl. habe sogar mit meinem bruder über ihn diskutiert.

ich wusste zbsp. welcher platten er bisher veröffentlicht hat, wie viel geld bzw. schulden er jetzt hat, wer seine tochter ist und mit wem sie aktuell zsm. ist.

abgefahren!

der kiosk ist jetzt seit jahren zu aber das "roberto blanco prinzip" werde ich niemals im leben vergessen.

ja, ich wähle meine informationen sehr bewusst.

 

 

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vor 1 Stunde, Fastlane schrieb:

Genau so ist es und das trifft auf alle anderen Bereiche der öffentlich-medialen Meinungsbildung zu. Ich bin keinesfalls ein Radikaler. Ich will auch nicht verallgemeinern. Ich meine, dass ich ganz gut sozialisiert bin und nicht in einer reinen Bubble lebe. Und in meinem gesamten sozialen Umfeld, vom Briefträger über Eltern bis zur FB gibt es kaum Menschen, die von den Themen bewegt sind, die uns (öffentlich-rechtliche) Medien als bewegend suggerieren. Niemand von der breiten Mehrheit interessiert sich wirklich für eine Genderdiskussion und unsinnige Schreibweisen*innen; niemand hat geglaubt, dass wir-schaffen-das wirklich stimmt, sondern jeder konnte die Probleme kommen sehen, ob Kölner Silvesternacht, soziale Integration oder Kosten für die Steuerzahler; genauso kenne ich aber auch niemanden, der wirklich Angst hat, Opfer eines islamischen Attentats zu werden; ich kenne niemanden, der Corona "leugnet", also die Existenz des Virus abstreitet, wohl aber Menschen, die unterschiedliche Meinungen zu den Grundrechtseingriffen haben, stärkere oder schwächere wünschen. Und ich kenne auch kein Mädchen unter den wirklich vielen Mädchen, die ich kennenlernen durfte, die sich durch einen "Pick-Up-Artist" je belästigt, bedroht oder in ihrer Rolle als Frau angegriffen gefühlt hat.

Und *Plopp* sind jede Menge Themen einfach zerplatzt, mit denen gebührenfinanzierende Nachrichtensendungen gefüllt werden. Keiner braucht diese Themen, keiner braucht diese vermeintlichen Schlagzeilen. Außer den ganzen Tom-Buhrows, Anne-Wills, Frank-Plasbergs, die ihr Geld damit verdienen, solche Diskussionen anzuzetteln um dann Meldungen als Produkt zu verkaufen. Nachrichten, Sendeminuten sind ein Produkt. Gibts keine Nachfrage, dann wird eben ein neues erfunden und versucht zu verkaufen. Ist ja okay, wenn ich entscheiden kann, ob ich es bezahlen möchte. So wie bei den Printmedien. Oder links wie hier im Thread. Aber dass man mit Zwangsgeldern unter dem Deckmäntelchen der Grundversorgung Klaus Klebers Porsche finanzieren muss, dass sehe ich nicht ganz ein.

So ist es. Ich habe kein Problem mit Jungle World, Taz oder die junge Freiheit, sind alles private Unternehmen, aber bei öffentlich Rechtlichen hört bei mir das Verständnis auf, vor allem wenn Umfragen ergeben haben, dass über 90% der jüngeren Belegschaft Rot-Rot-Grün wählt...und deswegen sind auch immer diese unwichtigen Themen im Fokus, weil die Journalisten die Themen aufgreifen, welche in ihrer (momentane) grün-roten Bubble aktuell sind. Vor allem hat Twitter viel zu viel Einfluss auf unseren (politischen) Alltag. Bei unserer grössten Tageszeitung 20min.ch gibt es wöchentlich Schlagzeilen wegen irgendwelcher Shitstorms auf Twitter oder in anderen Sozialen Medien. Wenn man sich dann den Shitstorm genauer anguckt sind es meistens ein Dutzend empörter User deren Meinung dann so dargestellt wird, als ob sie die einer breiten Masse sei. Nun kann man sagen who cares was die auf Twitter schreiben...Das Ding ist aber, dass diese Shitstorms mittlerweile auch massive Auswirkungen auf die Politik und unser Leben haben.

 

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vor 46 Minuten, Muğam schrieb:

ja, ich wähle meine informationen sehr bewusst. 

Letzten Endes geht es aber auch um die Vertrauensfrage, weil du ja nicht sämtliche Informationsquellen immer wieder nachprüfen kannst, besonders wenn es um das politische Zeitgeschehen geht. Da führt dann kein Weg an hochwertigem Journalismus vorbei, der in der Regel dann halt auch sein Geld kostet. Aber wenn die Leute alles gratis wollen, wundert es nicht, dass die Qualität der Berichterstattung sehr darunter leiden muss. Journalismus ist halt am Ende des Tages auch immer eine ökonomische Rechnung. Wenn keiner für meine harte Arbeit zahlen will, dann mache ich diese halt auch nicht mehr.

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Gast
vor 49 Minuten, farfalla schrieb:

Vor allem hat Twitter viel zu viel Einfluss auf unseren (politischen) Alltag. Bei unserer grössten Tageszeitung 20min.ch gibt es wöchentlich Schlagzeilen wegen irgendwelcher Shitstorms auf Twitter oder in anderen Sozialen Medien. Wenn man sich dann den Shitstorm genauer anguckt sind es meistens ein Dutzend empörter User deren Meinung dann so dargestellt wird, als ob sie die einer breiten Masse sei. Nun kann man sagen who cares was die auf Twitter schreiben...Das Ding ist aber, dass diese Shitstorms mittlerweile auch massive Auswirkungen auf die Politik und unser Leben haben.

 

ja, wir leben in einer Gesellschaft, wo der am meisten Einfluss hat, der am lautesten schreit

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Am 19.3.2021 um 10:05 , farfalla schrieb:

Hallo zusammen,

Normalerweise poste ich keine Threads über Zeitungsartikel, dieses Mal mache ich eine Ausnahme, da es explizit um unser Forum und einigen Mitglieder so wie einen Moderator geht. 

Heute ist ein Online Artikel von der Lara Abderhalden in FM1Today aufgeschaltet worden, der sich in wenigen Worten um ihre Erfahrungen und Eindrücke in diesem Forum handelt. Die Onlinezeitung ist nicht bekannt für ausgewogene und qualitative Artikel, dennoch erreicht sie und ihr Radio die ganze Ostschweiz und den Voralberg. 

https://www.fm1today.ch/unterhaltung/interessen-ficken-so-verstoerend-sind-pick-up-foren-141084810

Ich zitieren hier einfach mal ein paar Stellen. Vielleicht diskutiert dann die Lara auch noch hier mit und kann erklären, warum sie sich nur die "negativen" Beispiele herausgesucht hat und diese auch noch unvollständig aus dem Zusammenhang gerissen hat. 

und weiter.

Und dann gibt noch ein "Experte" für Männerfragen seinen undifferenzierten Senf hinzu.

Auch im Jahr 2021 schaffen es "Journalisten" nicht differenziert über unser Forum zu schreiben....

Das Thema wird doch alle paar Jahre versucht für ein paar Klicks nochmal durchs Dorf zu treiben. Aber die Knochen sind doch längst schon alle abgenagt.

Mal sehn, wann die Autorin zum ersten Mal über so ein Videoportal mit pornografischen Inhalten stolpert.  

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In meinem Bekanntenkreis interessiert sich überhaupt niemand für Fußball. Allerdings, wenn es ein Zeichen für Qualitätsjournalismus wäre, nur Mehrheitsinteressen zu bedienen, wäre nicht nur mit so einer Minderheitensparte wie der Bundesligaberichterstattung Essig, auch so eine komplett überflüssige partei wie die FDP käme in der Presse nicht mehr vor. Allerdings darf ich berichten, dass in meinem Bekanntenkreis Gender durchweg bei Allen ein immens wichtiges Thema ist und auch hier im Thread gab es zahlreiche Wortmeldungen, die auf das Thema anspielten.

Für was plädiert ihr? Ein Journalismus, der eure Meinung wiedergibt?

Stell ich mir ja voll spannend vor.

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vor 43 Minuten, Deborah schrieb:

In meinem Bekanntenkreis interessiert sich überhaupt niemand für Fußball.

dein bekanntenkreis tut mir echt leid.

  • HAHA 2
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vor einer Stunde, Waterbird schrieb:

Letzten Endes geht es aber auch um die Vertrauensfrage, weil du ja nicht sämtliche Informationsquellen immer wieder nachprüfen kannst, besonders wenn es um das politische Zeitgeschehen geht.

Das ist durchaus ein Problem. Ich konsumiere so gut wie gar keine Medien mehr, da ich mich sonst nur aufregen muss. Mir reicht schon immer diese passive Berieselung, wenn man bei jemanden mit dem Auto mitfährt und sich das anhören muss. Ändern kann man eh nicht viel. Wenn mir irgendwer irgendetwas Neues erzählt, bleibe ich skeptisch. Zu oft stellt sich das nämlich als Unsinn heraus. Oftmals können die Leute auch nichts dafür, viel zu oft sind sie aber zu unkritisch. Amüsant auch immer wieder wenn die Leute meinen, dass es sich um eine ausgewogene Berichterstattung handelt, da sie eben das wiedergeben was sie hören möchte. Ist vergleichbar neutral wie JF und RT, nur dass ich für die beiden keine (Zwangs)gebühren abdrücken muss. 

vor einer Stunde, Waterbird schrieb:

Da führt dann kein Weg an hochwertigem Journalismus vorbei, der in der Regel dann halt auch sein Geld kostet. Aber wenn die Leute alles gratis wollen, wundert es nicht, dass die Qualität der Berichterstattung sehr darunter leiden muss. Journalismus ist halt am Ende des Tages auch immer eine ökonomische Rechnung. Wenn keiner für meine harte Arbeit zahlen will, dann mache ich diese halt auch nicht mehr.

Die Öffentlich-Rechtlichen sind doch das beste Beispiel dafür, dass deine Aussage kompletter Unsinn ist. Ich schätz mal, dass ÖR die höchsten Gehälter in der Medienbranche in Deutschland zahlen und du kannst mir nicht erzählen nach all dem was ich da gesehen und gehört habe, dass es sich dabei um Qualitätsjournalismus handelt. 

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@IronM: Auf welcher Informationsgrundlage triffst du dann deine Wahlentscheidung? Sich über politische Abläufe informiert zu halten erachte ich schon als staatsbürgerliche Obliegenheit. Einfach einmal auf sämtliche Medien zu pfeifen mag im Zeitalter des Individualismus ja mal möglich sein, letzten Endes sind die großen Fragen der Gesellschaft dann doch im Kollektiv zu fällen.

Keine Nachrichten zu konsumieren mag für den Einzelnen seelische Erleichterung bringen, mir persönlich aber kein schöner Gedanke, würden sich alle Leute nur mehr mit ihrer unmittelbaren Lebensrealität befassen.

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vor 51 Minuten, IronM schrieb:

Die Öffentlich-Rechtlichen sind doch das beste Beispiel dafür, dass deine Aussage kompletter Unsinn ist. Ich schätz mal, dass ÖR die höchsten Gehälter in der Medienbranche in Deutschland zahlen und du kannst mir nicht erzählen nach all dem was ich da gesehen und gehört habe, dass es sich dabei um Qualitätsjournalismus handelt. 

Genauer lesen: Ich habe lediglich festgestellt, dass qualitativ hochwertiger Journalismus nun einmal nicht gratis ist. Was nicht heißt, dass bezahlter Journalismus automatisch qualitativ hochwertiger Journalismus ist.

bearbeitet von Waterbird

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