Wohnung kaufen - auf Zug aufspingen?

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Liebes Forum, 

folgendes Thema das mit Finanzen zu tun hat treibt mich seit einiger Zeit um: 

Ich wohne in einer Großstadt und habe dort meine Wohnung in der ich alt werden möchte. 

Nun beobachte ich seit einiger Zeit die galoppierenden Immobilienpreise und sehe bekannte, die auf Kredit Wohneigentum gekauft haben und sich über ständige erhebliche Wertzuwächse freuen. 

Nun frage ich mich, ob ich es Ihnen gleich tuen soll, um nicht die Chance zu verpassen. 

Gleichzeitig schrecke ich davor zurück, einen Kredit aufzunehmen und mich so in eine gewisse Abhängigkeit zu begeben, obwohl mir klar ist, dass  die Chance, dass etwas "passiert", denkbar gering ist, nachdem mein Job sehr sicher ist. 

Andererseits ärgere ich mich, dass es keinen Zinsen mehr gibt. Sicher, man kann in Aktien investieren, das tue ich auch, aber sollte das der einzige Weg sein, an den Finanzen und dem Vermögen zu arbeiten?

Würde mich über Input sehr freuen. 

Viele Grüße

Tom

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Gast

Bitcoin zu kaufen, 8 Jahre halten und Wertzuwachs abwarten und von dem Geld dann Wohnung kaufen

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Finde das Thema sehr kompliziert, treibt mich aber auch um.

Ich denke, das kommt zum einen sehr auf die persönliche Situation an: wie alt ist man, kann man den Kredit bis zur Rente tilgen, hat man Eigenkapital, ändert sich die Lebenssituation in Zukunft (bspw. Familiengründung), steht eine Erbschaft an etc.pp.

Zum zweiten hängt es vom Objekt ab bzw. der Region: Abstand zur Arbeitsstelle, gefragte Gegend, Infrastruktur, Preis

Und zum dritten vom persönlichen Anlagestil bzw. dem persönlichen Hintergrund: für die meisten "normalen" Leute ist die Anschaffung einer Immobilie eine Art Lebensentscheidung wie die Berufswahl oder die Partnerwahl für Familiengründung. Man sollte m.E. davon überzeugt sein, das richtige zu tun. Wenngleich man eine Immobilie auch wieder verkaufen oder vermieten kann, wenn man es sich doch anders überlegt.

Und zum vierten natürlich wie du es schon angesprochen hast die Einschätzung des Marktes.

Und dann last but not least auch die Frage, wie viel Zeit und Energie du bereit bist, in das Projekt "Immobiliensuche" zu investieren.

Ferner meine persönliche, volkswirtschaftliche Einschätzung: Niedrigzinspolitik und Anleiheaufkaufprogramme der EZB führen tendenziell dazu, dass es einen Kapitalüberschuss gibt, der auf der Suche nach Anlage in Sachwerte geht wie bspw. Aktien oder Immobilien und zu einer "Inflation" der Preise führt. Die Frage wäre ob man sich davon beeindrucken lässt und die Antwort auf die Frage hängt wiederum von der persönlichen Situation wie eingangs beschrieben ab.

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vor 9 Stunden, bioboy schrieb:

Buchempfehlung:
Gerd Kommer - Kaufen oder Mieten

Macht einen etwas einseitigen Eindruck. Könnte wohl daran liegen, dass er mit seinen ETF-Büchern das meiste Geld macht. 

Immobilie kaufen macht meines Erachtens Sinn, die Frage ist nur wann und wo. Gibt in dem Zusammenhang viele wichtige Fragestellungen: Wie entwickelt sich die Demografie (höchstwahrscheinlich stark negativ), ziehen Leute jetzt vermehrt raus aus der Stadt, kommt bald ne größere Krise, sodass einige ihr Haus verkaufen müssen, wie schaut es mit Inflation aus und Politik. 

Inflation und Politik könnten Immobilien lukrativ machen, wenn Sie beispielsweise Aktien stärker besteuern. Die eigene Immobilien stärker zu besteuern, macht wahrscheinlich keine Partei, da sie sich nicht ein so großes Klientel vergraulen wollen. Vermietung könnte ggf. unlukrativer gemacht werden.

Vorteil von Immobilien sind neben der inflationsgeschützten Anlage auch der steuerliche Aspekt beim Vermieten sowie der Fremdkapitalhebel, inbesondere bei Wertsteigerungen. 

 

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Geh einfach mal aus Investoren Sicht dran, dann kannst Du nichts falsch machen.

Also:

1. Was kostet die Wohnung und wie hoch ist die erzielbare Miete, also netto kalt. 

2. Was kostet das Hausgeld und wie hoch sind die nicht-umlegbaren Anteile (steht auf Deiner / der Nebenkostenabrechnung).

3. Damit hast Du eigentlich alle Daten, um ein Excel Tool zu füttern und Dir auszurechnen, ob sich die Wohnung lohnt. Wenn Du das nicht kannst, dann bitte PN, ich setze gerade einen Kurs / Buch auf, zu diesem Thema und suche "Freiwillige Testpersonen"

4. Natürlich schaust Du Dir die Kaufnebenkosten (Makler, GrErwSt und Notargebühren) noch an und kalkulierst das in Deine Rechnung ein.

5. Danach schaust Du, ob sich das Objekt in überschaubarer Zeit (das ist ein persönlich dehnbarer Zeitabschnitt, deshalb keine Absolutangaben möglich) rechnet und trägt.

6. Dann kannst Du die Wohnung kaufen und hast definitiv NICHTS falsch gemacht.

Eigentlich ist es also ganz einfach...

LG

Charon

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Gast
vor 51 Minuten, charons schrieb:

Eigentlich ist es also ganz einfach...

…wenn man Nachbesicherung, Instandhaltung etc ausklammert, ja. Dann ist es ganz einfach.

Aber heute ist ja jeder Immobilienpapst, Bitcoin Guru oder Aktienexperte

 

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@top-uhren

Du hättest ihm Uhrensegment mit ner Patek Phillipe 5711 Rose Gold viel Geld verdienen können wenn du sie vor 1 Jahr gekauft hättest. Gab es für um die 75.000€ jetzt ist sie 130.000€ + (55.000€ Wertsteigerung in weniger als 12 monaten) TOP INVESTMENT!

Der Ansatz ich mach das weil es alle anderen machen halte ich für persönlich nicht klug. Die Kunst im Geld verdienen besteht darin chancen früh zu erkennen und sie zu nutzen.

Ich habe vor einigen Jahren ein paar Immobilien gekauft, von diesen habe ich mich vor kurzem getrennt da ich wirklich viel mehr Geld dadurch erwirtschaften konnte und das sogar ohne die mieteinnahmen in dieser Kalkulation mit einfließen zu lassen.

Ich habe sie aber auch über einen längeren Zeitraum gehalten. Hätte ich das selbe mit einem Dax Index Zertifikat gemacht wäre das Ergebnis ziemlich ähnlich oder eventuell sogar ein wenig besser. Ich weiss das nicht genau.

Jetzt wo viele Menschen auf den Zug aufspringen bin ich derjenige der seine Immobilien verkauft und Kasse macht.

Stellt sich die Frage warum?

1. Palmen wachsen nicht in den Himmel.

2. Keine Lust mir den Mietstress zu geben. Das wird sehr häufig unter den Teppich gekehrt. Bei mehreren Objekten fällt tatsächlich viel Arbeit an. Das sieht der Neueinsteiger zum Glück noch nicht.

3. Größere Sanierungen wären in den nächsten Jahre auf mich zugekommen also lieber jetzt mit nem saftigen Ertrag abverkaufen und dem neuen Eigentümer die Kosten zahlen lassen 😂

Man kann auch heute noch gute Immobilien deals finden aber dafür braucht man das notwendige knowhow und auch ein gewisses verhandlungsgeschick.

Genauso kann man aber auch gute investments an der Börse finden.

Letztlich liegt es an dir was du daraus machst. Ich wünsche dir viel Erfolg und das du deine Ziele erreichst.

qan

 

 

 

 

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Gast
Am 20.7.2021 um 18:44 , charons schrieb:

Wenn Du das nicht kannst, dann bitte PN, ich setze gerade einen Kurs / Buch auf, zu diesem Thema und suche "Freiwillige Testpersonen"

Cool!

Ab Mitte August würde ich Korrektur lesen können, falls Interesse besteht. 

Gerne PN.

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Hallo,

Immobilien sind ja eigentlich ein recht langweiliges und langfristiges Invest.

Man muss eine Immobilie mind. 10 Jahre halten um die Spekulationsteuer zu umgehen.

Die durchschnittliche Rendite liegt aktuell zwischen 3 und 5 %.

Eine selbstgenutzte Immobilie sollte man höchstens für die Erben kaufen.

Interessant wird es eventuell bei höherer Inflation wenn die Flucht in die Sachwerte weitergeht.

Nach wie vor gilt der Maklerspruch: Lage, Lage, Lage

LG Hulahoop

 

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Aktuell passt die Mietrendite nicht mehr. Alle Immoinvestoren die ich kenne, haben dieses Jahr keine Objekte zugekauft. Wärend die letzten Jahre bei jedem 20 und mehr pro Jahr dazu kamen. Ich würde aktuell breit streuen (ETF, Crypto, Gold) und in mich persönlich investieren. In den nächsten 10 Jahre wird es definitiv bessere Kaufgelegenheiten geben und dann genug EK an der Seitenlinie zu haben, wird nicht falsch sein.

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Gast

Wer mag kann hier mal reinhören, Roman der Blocktrainer erklärt mMn. sehr anschaulich warum der Weg Bitcoin kaufen und später dann Wohnung kaufen wahrscheinlich der bessere ist. Ist ne Stunde Video, die sich aber mMn. lohnt:

https://youtu.be/Wlfh1Aidx8I

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vor 15 Stunden, Hulahoop schrieb:

Hallo,

Immobilien sind ja eigentlich ein recht langweiliges und langfristiges Invest.  Langfristig ja, Langweilig definitiv nicht.

Man muss eine Immobilie mind. 10 Jahre halten um die Spekulationsteuer zu umgehen. das kommt drauf an, welches Ziel man hat...

Die durchschnittliche Rendite liegt aktuell zwischen 3 und 5 %. Äh nein, bei mir zwischen 7% und 10% auf das Gesamtkapital, auf investiertes EK nähert man sich schnell dem Alkoholgehalt von feinstem schottischem Whiskey...

Eine selbstgenutzte Immobilie sollte man höchstens für die Erben kaufen. Es gibt keinen schöneren Luxus und nichts Beruhigenderes 

Interessant wird es eventuell bei höherer Inflation wenn die Flucht in die Sachwerte weitergeht. mE falscher Ansatz, interessant ist es schon jetzt

Nach wie vor gilt der Maklerspruch: Lage, Lage, Lage Der Spruch ist korrekt, lediglich die Deutung ist fraglich

LG Hulahoop

 

 

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Immer bedenken wenn ihr eine Wohnung kauft schaut euch die anderen Miteigentümer an

Wie die so ticken etc. 

Vieles kannst du nicht alleine entscheiden und wenn du da zur Minderheit gehörst wird es langfristig ein unschönes Wohngefühl.

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Gast
vor einer Stunde, charons schrieb:

Eine selbstgenutzte Immobilie sollte man höchstens für die Erben kaufen. Es gibt keinen schöneren Luxus und nichts Beruhigenderes 

Kannst Du darauf mal genauer eingehen? 

Ich hänge da so gedanklich ein wenig in den Seilen. 

Nachdem z.B. mein Vermieter sich vor zwei Jahren nicht auskotzen konnte, dass er mir keine Eigenbedarfskündigung rein drückt, bin ich einfach im Haus umgezogen. Nun habe ich Südausrichtung. Vorteil für Eigentum. Ebenfalls habe ich ganz gut Mieterhöhungen. Ebenfalls ein Vorteil. 

Auf der anderen Seite bin ich aber schon umgezogen, weil mich (neue) Nachbarn genervt haben. Z.B. Studenten, die immer bis 02:00 Uhr Party gemacht haben. Da kam zwar die Polizei. Da wurde auch mal ne Anlage beschlagnahmt. Aber die waren schon hartnäckig. Oder ein Mieter unten drunter in einem sehr hellhörigen Haus, der bei jeder Kleinigkeit geklopft hat und an die Hausverwaltung geschrieben hat. Reiner Psychoterror. Oder dann die türkische Familie, die plötzlich den ganzen Tag türkische Volksmusik gehört hat. 

Für mich war das immer so ein wenig "Flexibilität" gegenüber einigen Nachteilen. 

Nun wird es aber immer schwieriger, gute Wohnungen zu finden und sie werden sportlich teuer. 

In letzter Zeit kommt hinzu, dass mir Sachen wichtig sind, die nicht in Mietwohnungen sind. Zum Beispiel ne Klimaanlage. Habe ich dazu gebastelt. Den Backofen tausche ich gegen meinen aus, keine Lust da im 200 EUR Modell ewig rum zu wischen. (...). 

Also mich nervt inzwischen die Qualität von Mietwohnungen und dass es sich nicht lohnt, da als Mieter zu investieren. 

Auf der anderen Seite war ich mehrfach froh, dass ich einfach kündigen konnte und weg war. 

Wenn ich das hin und her denke, bleibt da doch nur ein Haus? Selbstgenutzte Eigentumswohnung kann doch schnell die Hölle werden. 
Auch hier in der Wohnanlage merkt man langsam, dass es "Kapitalanlagen" sind. 
- Spiegel im Aufzug kaputt? Wird nicht repariert. 
- Lampengehäuse in der Gartenanleitung defekt? Egal. 
- Holz der Bänke verrottet? Wen interessiert es. 
- Rasen wird langsam eine Moosschicht? Auch hübsch. 

Da sage ich halt als Mieter? Ich habe den glitzernden Neubau im Top Zustand gemietet. 
Nun gammelt er vor sich hin? Egal. Schau ich mich mal um. Muss ich mich nicht auf irgendwelchen Eigentümerversammlungen durchsetzen. 
 

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Gast

Ich glaube das es sehr von der eigenen Persönlichkeit abhängig ist, ob man lieber die Flexibilität einer Mietwohnung hat oder die Sicherheit eines Eigenheimes. 

Wie du dir deine Klimaanlage in deiner Mietwohnung reingebaut hast fand ich schon Spitze. Sowas finde ich nen sehr guten Kompromiss wenn man weiterhin flexibel sein will ohne auf Komfort zu verzichten.

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Also grundsätzlich sind die größten Kostenpunkte in deinem Leben Wohnen und Essen.

Wohnen kann man glücklicherweise vermeiden, indem man sich selbst etwas kauft, zur Not auf Kredit! Wenn man dann 10 Jahre dort war und ordentlich getilgt hat. Hast du bestimmt 120.000€ + - mehr auf deinem Konto. Plus die Wertsteigerung der Immobilie (einfach mal geschätzt) 20.000€

Derjenige @noraja der nur zur Miete wohnt und sich diese flexibilität aufrecht erhält und in vielen Mietwohnungen gelebt hat hat zur selben Zeit 120.000€ aus dem Fenster geworfen.

Es ist eigentlich gar nicht mal schwer gute finanzielle Entscheidungen zu treffen. Die schwierigkeit liegt darin es sinnvoll und vernünftig umzusetzen damit man sich nicht finanziell ruiniert.

Zur Miete würde ich nur wohnen wollen wenn es ein neustart für Business ist oder ich kurzfristig (12-24 monate) etwas benötige.

Wäre ich mir sicher das ich hier mittelfristig (60 monate lebe), würde ich ohne zu zögern etwas kaufen.

Bitte vergiß nicht das man auch Wohnungen jederzeit wieder verkaufen kann und wenn man die nötige Erfahrung besitzt sogar relativ schnell ohne Geld zu verbrennen.

Ich habe eine gute Wohnung die würde mich in etwa 4.000€ Miete kosten im Monat. Zum Glück hab ich die gekauft und lebe seit 8 Jahren darin 384.000€ 🤣

bearbeitet von qan

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vor 2 Minuten, qan schrieb:

Derjenige @noraja der nur zur Miete wohnt und sich diese flexibilität aufrecht erhält und in vielen Mietwohnungen gelebt hat hat zur selben Zeit 120.000€ aus dem Fenster geworfen.

Ich kann die finanzielle Seite sehr genau abschätzen. 

Mich interessiert das "Beruhigende". Den Luxusaspekt verstehe ich schon. 

Ich kann aus meiner Historie viele Momente aufzählen, wo ich heilfroh war, dass ich in einer Mietwohnung war. 
Wobei ich das Argument des Verkaufs so nicht gesehen habe. 
Allerdings lief das in den letzten Jahren so, das muss aber keine Einbahnstraße sein. 

Zumindest könnte ich mir vorstellen, dass ein hoher Kredit + ein nerviger Nachbar in Kombination mit einem Markt, wo ich nicht raus komme, alles andere als beruhigend sein können. 

 

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Gast
vor 8 Minuten, noraja schrieb:

Zumindest könnte ich mir vorstellen, dass ein hoher Kredit + ein nerviger Nachbar in Kombination mit einem Markt, wo ich nicht raus komme, alles andere als beruhigend sein können. 

da reicht auch schon ein Arsch bei der Eigentümerversammlung und einer ist bei eigentlich fast jedem größerem Projekt dabei...

Was bei der Betrachtung Kauf und Miete oft fehlt sind die laufenden Kosten, Reparaturen und wenn es dann am Ort keine Wertsteigerung gibt gehst du ggfls. nur mit Null raus.

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Eine selbst genutzte ETW würde ich nie kaufen, aufgrund der hier bereits angesprochenen Nachteile. Haus na klar (habe ich auch gemacht) und damals 2019 nicht aus Investmentsicht, sondern weil ich keinen Bock mehr hatte, das ganze WoEn mit den Kids auf dem Spielplatz zu sitzen. Da wir auf dem Land gekauft haben, hatte ich nie eine besondere Wertsteigerung eingeplant, zumal das Haus auch nur 280,000EUR gekostet hat und ich viel selbst modernisiert habe. Der Preisanstieg (bzw. eher Aufwertung gegenüber dem Brüsseler Peso) der letzten 2 Jahre war krass. Verkaufen könnte man das Haus heute ohne Probleme für 80-100k mehr, von daher bin ich doch echt sehr froh, dass ich meine alte Abneigung gegen selbstgenutztes Eigentum aufgrund der Kids aufgegeben hatte.

Ich finde, das ist auch ein bisschen aus der Zeit gefallen. Ich hatte damals (2010) als es neu war, das Buch Investment Punk gelesen und das hat mich für die folgenden Jahre ziemlich geprägt muss ich sagen. EK vom selbstgenutzten Haus lieber investieren und selbst zur Miete wohnen usw. Allerdings ist ja heute die Annahme, dass man immer auf eine preisgünstigere Mietwohnung/Haus ausweichen könnte, die die eigenen Ansprüche erfüllt, längst nicht mehr gegeben, vor allem mit mehr als einem Kind. Ich finde Eigentum super, wenn es zu den Lebensumständen passt. Einfach was kaufen um auf den Zug aufzuspringen halte ich allerdings für blöd. 

 

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Am 10.7.2021 um 10:15 , top-uhren schrieb:

ständige erhebliche Wertzuwächse freuen. 

Sowas ist aber nicht garantiert. Guckt man sich die Immopreise in Deutschland an, war da auch mal je Phase in der es 10-15 Jahre stagniert hat

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Kaufnebenkosten berücksichtigen. 

Instandhaltung berücksichtigen.

Steuerlich ist ein Kauf als Investment mit Vermietung wesentlich attraktiver. 

bearbeitet von Yolo

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Das Thema kann man meiner Meinung nach nicht verallgemeinern und sagen das sei gut und das sei schlecht. Dafür ist es letztlich zu individuell.

Der Vorteil einer eigenen Immobilie ist wirtschaftlich gegeben. Sonst würden Banken auch keine Kredite dafür vergeben. Zur Not kann man auch die Wohnung vermieten bzw. verkaufen.

Wer im Hinterland bei Frodo auf nem Dorf sich Eigentum zulegt spielt halt mit dem Feuer und neigt dazu sich zu verbrennen.

Es ist wie an der Börse Leute kaufen Aktien und verlieren Geld und andere wiederum verdienen Geld.

Immobilienpreise / Wertentwicklungen sind abhängig von verschiedenen Faktoren, deshalb lässt es sich nicht verallgemeinern. Das muss aber auch gar keine Absicht sein. Das kann durchaus einfach der langfristige positve Nebeneffekt sein.

Als Käufer einer Immobilie kannst du nur Einfluss auf die Lage nehmen. Jetzt mal weg von Ausstattung Zustand und Größe.

Immobilien in Top Lagen werden sich immer im Preis entwickeln und sind wertstabil verlieren auch in Krisenzeiten nur wenige Prozente.

Was zählt ist die Lage. Wenn du dann bedenken hast das der Nachbar dich stört oder ein Typ auf der Eigentümerversammlung den Heiligen spielt und sich über ne 15€ Lampe aufregt und der Gestank der vom Grill des Nachbarn unter ihm kommt verkaufst du es halt und kaufst dir eine andere Wohnung oder du vermietest sie einfach bis du sie verkauft hast.

Häuser in gute Lagen sind leider sehr begrenztes gut und erfordern Premium Preise, aber man gönnt sich ja sonst nichts ....

Letztlich muss auch nicht jede Immobilie einen Gewinn abwerfen es reicht kostenlos zu wohnen und nach vielen Jahren einfach mehr Geld zu besitzen.

 

bearbeitet von qan

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Also gerade bei Immobilien machen es sich hier einige zu leicht, meiner Meinung nach.

Kauf ich mir Aktien, dann habe ich das Risiko, dass mein Geld weg ist. Genauso wie bei Bitcoin oder ähnlichem.

Bei Immobilien hast du aber auch das Risiko, dass du am Ende mehr als deinen Einsatz verlierst und in die Insolvenz getrieben werden könntest. Es gibt dort einfach Risiken, die fast nie erwähnt werden und nicht versicherbar sind. Ein Messi Mieter, der die Bude richtig verhunzt und du hast in den Bach geschissen, wenn die Finanzierung auf Kante genäht ist. 

Weiter finde ich diese ganze Coaching Szene, sei es BTC, Aktien oder Immobilien zur Zeit recht bedenklich. Wir haben hier 10 Jahre lang ein gutes Umfeld für die Anlageklassen gehabt. Wirklich schwierige Zeiten kennen die meisten gar nicht. Von den ganzen blinden, die einfach nachlaufen, mal ganz abgesehen. Ich habe in diversen Gruppen auf FB gesehen, wie alle „coolen“ 2020 ganz schön geschwitzt haben. Gibt im Nachhinein keiner mehr von denen zu. Und eigentlich war 2020 trotz Corona ein gutes Jahr an der Börse. Davon ab verdienen die meisten der Coaches mehr durch ihre Coachings, als durch ihre Investionen. Das sollte doch jeden aufhorchen lassen. Aber die meisten denken da nicht so weit.

Ich will gar nicht groß gegen Immobilien schiessen. Bin im Thema auch nicht wirklich der fitteste. Aber bitte blendet doch nicht jegliche Risiken aus und tut so, als würde jeder Reich werden, der sich irgendwie ne Bude kauft. Ich glaube nicht, dass sich am guten Umfeld schnell was ändert. Aber es kann ganz schnell gehen. Siehe 2008.

Deshalb: Lauft nicht blind nach und glaubt einfach nicht jedem, der meint wie einfach das doch alles sei. Klar gehört Risiko dazu, aber es muss persönlich auch passen und tragbar sein. Vermieter sein kann auch Stress bedeuten. Das muss man wollen und können.

 

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