Lehrergehalt - überdurchschnittlich gut?

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Würdet ihr sagen, dass Lehrer in Deutschland überdurchschnittlich gut bezahlt werden? Oder ist es leicht das A13 Gehalt eines verbeamteten Gymnasiallehrers in der freien Wirtschaft zu verdienen? (Also in NRW, Bayern, BaWü wo die Lehrer am meisten verdienen) 

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Auf die gesamte Bevölkerung bezogen: ja, es ist überdurchschnittlich. Als High-Performer wird man das Lehrergehalt innerhalb kurzer Zeit überbieten können.

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Kommt halt auch auf die Fächer an. Also fürn Geschichte- oder Sozialkundelehrer sind über 3k netto sicher ne ordentliche Sache. 
Mathe, Informatik oder Physik bieten da sicherlich deutlich mehr Potenzial in der Wirtschaft...

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vor einer Stunde, matthi schrieb:

Würdet ihr sagen, dass Lehrer in Deutschland überdurchschnittlich gut bezahlt werden?
 

Verglichen mit allen - also mit der Kassiererin im Discounter bis hin zum DAX Vorstand - irgendwie ok.

Vermutlich tendenziell eher überdurchschnittlich.

Aber auch nicht zum Jubeln jetzt, wenn du mich fragst…

vor einer Stunde, matthi schrieb:

Oder ist es leicht das A13 Gehalt eines verbeamteten Gymnasiallehrers in der freien Wirtschaft zu verdienen? (Also in NRW, Bayern, BaWü wo die Lehrer am meisten verdienen) 

Für manche ja, für manche unmöglich. 

 

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Quelle für die Tabelle

 

vor 2 Stunden, matthi schrieb:

(Also in NRW, Bayern, BaWü wo die Lehrer am meisten verdienen)  

Na wenn das so ist

 

Screenshot-2021-10-19-at-15-03-51-Beamte

 

Nur so eine Beispiel Rechnung...

Wenn diese Zahlen stimmen A13 stufe 12 

5422,31*12 = 65067.72

 

Der Durchschnittseinkommen in deutschland liegt knapp bei 37000, damit würde die überdurchschnittlich viel verdienen ja.

 

vor 2 Stunden, matthi schrieb:

Oder ist es leicht das A13 Gehalt eines verbeamteten Gymnasiallehrers in der freien Wirtschaft zu verdienen?

Ja also hängt sehr stark von der Person ab die du Betrachtest, je nach Qualifikation kann dir das A13 gehalt lächerlich gering vorkommen oder unerreichbar hoch.

Kannst dir ja den Spaß geben und nach gehalt von Fluglotsen googlen.... ( Ausbildungsberuf )

 

 

bearbeitet von Karkan

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Du tauscht Freizeit gegen Geld. 
Wie viele Stunden pro Woche arbeitest du für dein Gehalt? 
Welche "Leistung" ist für das Gehalt zu bringen?
Wie oft denkst du an deinen freien Tagen an deinen Job?

Vergleichst du die eingetauschte Freizeit eines Jobs in der freien Wirtschaft mit dem eines Lehrers, bist du definitiv als Lehrer besser dran. Passieren dir Fehler als Lehrer (welche sind das? Klassenarbeit falsch korrigiert?!) verglichen mit dem Fluglosten mit seinen 117k p/a haben diese für dich (fast) keine Auswirkungen. 
Freie Wochenenden und die Ferienzeit kannst du für viele persönliche Interessen wie Reisen oder eigenes Unternehmertum aufwenden, wohingegen die freie Wirtschaft dir meist 30 Tage gewährt und manchmal die Möglichkeit Überstunden abzufeiern.
Gehaltstechnisch musst du in der freien Wirtschaft durchaus etwas für dein Gehalt leisten, nachweisen und bei Mitarbeitergesprächen argumentativ (manchmal streiten) darlegen, weshalb du mehr wert bist.

Schulkamerad von mir und guter Freund ist Lehrer am Gymnasium. In seiner freien Zeit verdient er pro Monat 600-1000€ zusätzlich mit Nachhilfeunterricht und sein Depot wirft pro Monat 100-200€ ab. 

Problem bei Lehrern ist, sie haben keine Ahnung von der Welt und wirken nirgends mit. Wollen den Schülern erzählen, was Arbeitgebern gefällt - obwohl sie nie für einen gearbeitet haben. Kennen nicht oder können auch nicht den technischen Fortschritt (wenn du selbst in einem techn. Bereich arbeitest) nachvollziehen. Sie haben - weil ihnen das Insiderwissen fehlt - wirklich keine Ahnung. Der Job als Lehrer macht dich als Person zu einem Risikofaulen Menschen der verlernt - oder nie gelernt hat - Dinge einfach mal anzupacken.

Bei all dem Gehalt ist das durchaus was, was man im Hinterkopf behalten sollte.
 

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Ich tausche gerne meine 60-70 Stunden-Woche mit dem vergleichsweise stressfreieren Job eines Lehrers. Wenn man es richtig anstellt und die passenden Fächer hat, muss man seinen Unterrichtsstoff nur einmal vorbereiten für jede Jahrgangsstufe und dann alle paar Jahre mal anpassen. Außer man hat Fächer mit hohem Korrekturaufwand (Deutsch, Englisch), dann hat man schon mal Pech gehabt ... 

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Ich habe Deutsch, Französisch, Geschichte, DaZ und Ethik. Korrektur für Deutsch und die 10-h-Tests in Ge sind übel.

In DaZ muss ich einigen noch lesen, schreiben und rechnen beibringen.

Der Rest redet noch kein Wort Deutsch, und ich muss immer wieder übersetzen - ins Englische, Russische, Französische und Spanische. Es sind vier Niveaus im Anfänger-Level A1.

bearbeitet von Schnee21

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5422,31*12 = 65067.72

Also bei solchen Zahlen frag ich mich, warum manche Leute überhaupt früh morgens, zum Teil auch schon nachts, aufstehen und zur Arbeit gehen.

Vorallem wenn es sich um eine soziale Tätigkeit handelt.

Wie sagte es Max Uthoff so treffend:

Niemand hat das Recht mehr zu verdienen als eine Krankenschwester.

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Am 19.10.2021 um 13:03 , matthi schrieb:

Würdet ihr sagen, dass Lehrer in Deutschland überdurchschnittlich gut bezahlt werden? Oder ist es leicht das A13 Gehalt eines verbeamteten Gymnasiallehrers in der freien Wirtschaft zu verdienen? (Also in NRW, Bayern, BaWü wo die Lehrer am meisten verdienen) 

Nun, wenn du dich als Akademiker reinhängst kannst du selbst als Geisteswissenschaftler auf Dauer mehr verdienen. Aber der Weg dorthin ist halt steiniger und wenn du mit den Kindern gut klarkommst, einigermaßen effizient im eigenständig arrbeiten bist (Unterricht vorbereiten, Klausuren korrigieren) dann ist Lehrer ein recht gut bezahlter Job: Denn für die Stunden bzw. Arbeitsaufwand ist das schon ein sehr gutes Gehalt. Hinzu kommen die  langen Ferien,

Bei anderen Jobs musst du schon einiges mehr Stunden reinlegen und/oder viel weiter auf die Karriereleiter nach oben steigen. Ddu bekommst also recht früh ein gutes Gehalt. Hinzu kommt die Sicherheit als Beamter, was dir z:b. bei einem Immobilienkredit sehr zu gute kommt 

Familie und Häusle bauen, ist deswegen für Lehrer sehr einfach. Kannst schnell deine Familei versorgenm, Haus bauen und hast genug Freizeit. Deswegen gründeten in meinem freundeskresis auch als erstes die Lehrer, Familien. 

Auf der anderen Seite stagnierst du doch irgendwann. Du machst jahrzehntelang das gleiche und Aufstiegsmöglichkeiten gibt es ja auch nicht viele. 

...

Das gilt vor allem für Gymnasiallehrer. @Schnee21 hat da wohl an  einer Mittelschule einen stressigeren Job.

bearbeitet von jon29
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vor 19 Minuten, Aspie schrieb:

Niemand hat das Recht mehr zu verdienen als eine Krankenschwester.

Und wer wird dann noch Arzt, wenn man als Krankenpfleger mindestens genauso viel verdient?

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vor 1 Minute, Kaiserludi schrieb:

Und wer wird dann noch Arzt, wenn man als Krankenpfleger mindestens genauso viel verdient?

Schon mal in dem Bereich gearbeitet?

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@Aspie

Nur rein interessehalber, was arbeitest Du überhaupt? Ich mein jetzt so richtig!

Vielleicht solltest Du dich mit der Aussage bei "Stempeln oder abrackern" bewerben.

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vor 1 Stunde, Aspie schrieb:

Schon mal in dem Bereich gearbeitet?

Schon mal gehört, dass es unhöflich ist, Fragen mit Gegenfragen auszuweichen, statt sie zu beantworten?

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vor 6 Stunden, cooperx schrieb:

Problem bei Lehrern ist, sie haben keine Ahnung von der Welt und wirken nirgends mit. Wollen den Schülern erzählen, was Arbeitgebern gefällt - obwohl sie nie für einen gearbeitet haben. Kennen nicht oder können auch nicht den technischen Fortschritt (wenn du selbst in einem techn. Bereich arbeitest) nachvollziehen. Sie haben - weil ihnen das Insiderwissen fehlt - wirklich keine Ahnung. Der Job als Lehrer macht dich als Person zu einem Risikofaulen Menschen der verlernt - oder nie gelernt hat - Dinge einfach mal anzupacken.

Bei all dem Gehalt ist das durchaus was, was man im Hinterkopf behalten sollte.
 

Na ja, es gibt auch engagiertere Exemplare, die regelmäßig die Lektüre und damit die Vorbereitung wechseln.

Das Problem ist zu meiner Zeit - ich habe noch Staatsexamen gemacht -, dass die Ausbildung wirklichkeitsfern war.

Ein irrer weltfremder Spinner war mein Fachleiter in Deutsch. Er verkündigte mir, ich sei ihm zu praktisch und pragmatisch und nicht abgehoben genug.

Die anderen Referendare waren zum Teil abgehoben und regelrecht - aus meiner subjektiven Sicht natürlich - wie mit Scheuklappen ausgestattet.

Wir waren im Praktikum in Frankreich für drei Wochen. Ich habe an dem französischen Gymnasium (lycée) Französisch-Stunden vor Franzosen über eine Lektüre gehalten.

Das haben sich die anderen überhaupt nicht getraut. Im McDonald's haben sie mich vorgeschickt, um für alle zu bestellen. Sie selbst waren recht unflexibel und mussten sich vorher genau überlegen, was sie sagen.

Mittlerweile ist bestimmt alles durch Bachelor/Master praxisorientierter. 

Damals war es das nicht.

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vor 2 Stunden, Aspie schrieb:

5422,31*12 = 65067.72

Also bei solchen Zahlen frag ich mich, warum manche Leute überhaupt früh morgens, zum Teil auch schon nachts, aufstehen und zur Arbeit gehen.

Vorallem wenn es sich um eine soziale Tätigkeit handelt.

Wie sagte es Max Uthoff so treffend:

Niemand hat das Recht mehr zu verdienen als eine Krankenschwester.

Weil wir Spaß an dem haben was wir tun? Auch ohne die 65k im Jahr.... Was machst du denn Beruflich?

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Ich vermute unser Aspie ist ein irgendwie gearteter "Dauerpraktikant", gepapert durch irgendwelche Projekte. Wie gesagt meine Vermutung. 

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Am 19.10.2021 um 15:10 , Karkan schrieb:

 

Der Durchschnittseinkommen in deutschland liegt knapp bei 37000, damit würde die überdurchschnittlich viel verdienen ja.

Ja und Jeder Deutscher hat auch durchschnittlich 60.000,-eur aufm Konto. Wenn ein Multimilianär in ein Dorf zieht und dort sein Konto anlegt, wird im diesen Dorf plötzlich jeder durchschnittlich 80.000,-eur verdienen. Es gibt nichts dämliches als Statistiken.

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vor 10 Minuten, GoodDig schrieb:

Ja und Jeder Deutscher hat auch durchschnittlich 60.000,-eur aufm Konto. Wenn ein Multimilianär in ein Dorf zieht und dort sein Konto anlegt, wird im diesen Dorf plötzlich jeder durchschnittlich 80.000,-eur verdienen. Es gibt nichts dämliches als Statistiken.

Was tut das zur Sache?
Die Frage war, ob ein A13 Beamter oberhalb des Durchschnitts der BEvölkerung verdient und nicht, ob er oberhalb des (deutlich niedrigeren) Medians verdient, und das tut er.

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vor einer Stunde, Niemann-N schrieb:

Ich vermute unser Aspie ist ein irgendwie gearteter "Dauerpraktikant" 

Ja, das ist man mit drei absolvierten Ausbildungen.

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vor 1 Stunde, Schmidtskatze schrieb:

Was machst du denn Beruflich?

Was heißt schon beruflich?

Im Augenblick bin ich gerade dabei ein Praktikum im Seniorenheim zu absolvieren im Bereich "Hauswirtschaft". Eigentlich deutlich unter meinen Ausbildungsniveau, aber mir sind die "alten Knacker" irgendwie ans Herz gewachsen.

Auch interessant, dass man sich näher kommt, nicht nur mit dem Personal dort, also Pfleger und die Leute der eigenen Firma, sondern auch halt mit den "alten Knackers". :-)

 

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vor 1 Minute, Aspie schrieb:

Was heißt schon beruflich?

Im Augenblick bin ich gerade dabei ein Praktikum im Seniorenheim zu absolvieren im Bereich "Hauswirtschaft". Eigentlich deutlich unter meinen Ausbildungsniveau, aber mir sind die "alten Knacker" irgendwie ans Herz gewachsen.

Auch interessant, dass man sich näher kommt, nicht nur mit dem Personal dort, also Pfleger und die Leute der eigenen Firma, sondern auch halt mit den "alten Knackers". :-)

 

Beruflich bedeutet, was tust du um deine Brötchen zu verdienen!

 

  • IM ERNST? 1

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vor 1 Minute, Schmidtskatze schrieb:

Beruflich bedeutet, was tust du um deine Brötchen zu verdienen!

 

Sagte ich doch gerade.

Ansonsten stellst du genau dieselben seltsamen Fragen, wie jeder Mensch, der mir so begegnet.

  • HAHA 1

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