Lehrergehalt - überdurchschnittlich gut?

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vor 32 Minuten, Niemann-N schrieb:

Aber trotzdem wird die Masse unter dem Median liegen.

Nein, das wird sie ganz sicher nicht. Das ist schlicht und ergreifend gar nicht möglich, weil der Median per Definition der Wert ist, bei dem  exakt die Hälfte der Leute weniger und die andere Hälfte mehr haben.

 

 

vor 34 Minuten, Niemann-N schrieb:

In meinem direkten Umfeld haben die meisten Leute deutlich unter 2500 Eus netto.

2.500 Netto ist Welten oberhalb des Mediannettogehalts. Selbst das Durchschnittsnettogehalt ist aktuell noch nur bei 2045 Euro. Das Mediannettogehalt ist noch mal niedriger. Ich finde gerade keine aktuelleren Daten, aber 2016 lag es bei 1869 Euro.

Das MedianBRUTTOgehalt liegt derzeit bei 2503 Euro.

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vor 12 Minuten, Aspie schrieb:

Das würde ich so nicht sagen.

Kenne genügend Leute, die genau einen solchen Lebenslauf haben, aber dennoch nix kriegen.

Also du bekommst nichts und die anderen Leute, deren Lebenslauf genauso aussieht, wie du, bekommen auch nichts? Das spricht dann aber sehr dafür, dass es eben kein "dennoch" ist, sondern in der Tat der Lebenslauf nicht überzeugend aussieht.

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@Niemann-N Ach ja noch was die Fähigkeit gut verhandeln zu können hat auch einen brutalen Einfluss auf deinen Einkommen.

bearbeitet von Karkan

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vor 12 Minuten, Kaiserludi schrieb:

Das MedianBRUTTOgehalt liegt derzeit bei 2503 Euro.

Besser zu vergleichen wäre der Median-Stundenlohn, dann ziehen die Teilzeitarbeiter den Wert nicht runter.

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vor 15 Minuten, Niemann-N schrieb:

@Karkan

Sicher, das bestreite ich nicht. Nur in meiner "Branche" hat das keinen Einfluß.  

Jetzt machst du mich neugierig, in welche Branche bist du den tätig?

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@Karkan

Habe ich weiter oben/vorher beschrieben und auch meine finanzielle Situation dargestellt.

 

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Vielen Dank an alle für die sehr interessante Antworten und Beiträge hier. Ich löse mal die Hintergründe meiner Frage auf: 

Wie ihr euch denken könnt studiere ich Lehramt,  Englisch und Französisch um genau zu sein. Auch wenn es Korrekturfächer sind und ergo zeitintensiver als Religion oder Sport habe ich durchaus Spaß an meinen Fächern. Außerdem hat mir mein Studium zwei sehr lehrreiche Auslandsaufenthalte beschert. Trotzdem ist es mir wichtig während meines Studium auch was anderes als Schule zu sehen um - wie bereits schön herausgestellt wurde - nicht mit Scheuklappen durch die Welt zu laufen.

Da mir der ökonomische Aspekt des Berufes wichtig ist und ich auch nach Alternativen suche wollte ich doch das allwissende Pick-Up Forum fragen welches mich nicht enttäuschen würde. :-D

Ich könnte also im richtigen Unternehmen definitiv Karriere machen und langfristig mehr verdienen wenn alles gut läuft. Andererseits hätte ich nicht die Vorteile des Beamtentums - und das Gehalt eines stellvertretenden Schulleitern mit A15 bekomme ich wohl auch nicht so leicht woanders. 

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vor 25 Minuten, matthi schrieb:

Andererseits hätte ich nicht die Vorteile des Beamtentums - und das Gehalt eines stellvertretenden Schulleitern mit A15 bekomme ich wohl auch nicht so leicht woanders. 

Werd beamter!!!! Beste was du tun kannst in so unsicheren Zeiten wie jetzt (und zukünftig!)

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vor einer Stunde, LastActionHero schrieb:

unsicheren Zeiten wie jetzt (und zukünftig!)

Ja Mann, früher war alles voll sicher und berechenbar

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vor 58 Minuten, Yolo schrieb:

Ja Mann, früher war alles voll sicher und berechenbar

Willst du abstreiten, dass Corona nicht vorhersehbar, unberechenbar und für die Wirtschaft sehr schlecht war?

Der Arbeitsmarkt hat auch drunter gelitten...Insolvenzen, Einstellungsjobs, Kurzarbeit.

Ja, ich behaupte also, dass der Arbeitsmarkt vor Corona eindeutig besser war. Beamte bzw. Lehrer hatten in den letzten 2 Jahren wahrscheinlich ne ziemlich ruhige Zeit und wurden dafür voll bezahlt...und Angst um Ihren Job mussten sie sich auch keine machen.

Die "unsicheren Zeiten" bezogen sich nur auf den Arbeitsmarkt....nicht darauf, dass du abends an den Kölner Ringen von 3 Jugendlichen auf die Bahngleise geworfen wirst.

bearbeitet von LastActionHero

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Am 19.10.2021 um 13:03 , matthi schrieb:

Würdet ihr sagen, dass Lehrer in Deutschland überdurchschnittlich gut bezahlt werden? Oder ist es leicht das A13 Gehalt eines verbeamteten Gymnasiallehrers in der freien Wirtschaft zu verdienen? (Also in NRW, Bayern, BaWü wo die Lehrer am meisten verdienen) 

Kommt stark darauf an wo du wohnst. Auf dem Land gehörst du zu den Gutverdienern. In der Stadt mit vielen Akademikern irgendwo im Mittelfeld.

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vor 2 Stunden, Yolo schrieb:

Ja Mann, früher war alles voll sicher und berechenbar

Vergleichsweise schon. Versteh schon was du meinst, aber der Arbeitsmarkt ist viel angstgetriebener als noch vor 30(?) Jahren, Frequenz AG-Wechsel usw. Gibt sicher Gegenden, wo "die Welt noch in Ordnung" ist, aber im Schnitt eher nicht denke ich.

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vor 20 Stunden, Schnee21 schrieb:

Na ja, es gibt auch engagiertere Exemplare, die regelmäßig die Lektüre und damit die Vorbereitung wechseln.

Das Problem ist zu meiner Zeit - ich habe noch Staatsexamen gemacht -, dass die Ausbildung wirklichkeitsfern war.

Ein irrer weltfremder Spinner war mein Fachleiter in Deutsch. Er verkündigte mir, ich sei ihm zu praktisch und pragmatisch und nicht abgehoben genug.

Die anderen Referendare waren zum Teil abgehoben und regelrecht - aus meiner subjektiven Sicht natürlich - wie mit Scheuklappen ausgestattet.

Wir waren im Praktikum in Frankreich für drei Wochen. Ich habe an dem französischen Gymnasium (lycée) Französisch-Stunden vor Franzosen über eine Lektüre gehalten.

Das haben sich die anderen überhaupt nicht getraut. Im McDonald's haben sie mich vorgeschickt, um für alle zu bestellen. Sie selbst waren recht unflexibel und mussten sich vorher genau überlegen, was sie sagen.

Mittlerweile ist bestimmt alles durch Bachelor/Master praxisorientierter. 

Damals war es das nicht.

Du hast meine Aussage "Problem bei Lehrern ist, sie haben keine Ahnung von der Welt und wirken nirgends mit. Wollen den Schülern erzählen, was Arbeitgebern gefällt - obwohl sie nie für einen gearbeitet haben" missverstanden. 
Egal wie Praxisorientiert das Lehramtsstudium ist, es ist trotzdem nicht die echte Arbeitswelt. Praxisorientiert wäre - und das traf auf meinen Mathe/Sport/Erdkundelehrer in der Realschule zu - der erst mit 29 ein Lehramtsstudium begann und zuvor eine Ausbildung als Straßenwärter und Physiotherapeut gemacht hat. Der wusste wie sich durchsetzen und auch wie die Leute in den Betrieben ticken (für die er ja die Schüler vorbereiten soll). Die Lehrer die ich dann im Gymnasium bekommen habe... oh boy waren das weltfremde und lebensfremde Gestalten. Im Studium ging es teilweise so weiter.  Ich erinnere mich an den Prof zu Beginn seiner Höheren Mathematik 2 Vorlesung, wie er genervt war über einige schlechte Studenten und meinte "wenn es nach mir ginge, würde ich als Betrieb keinen Absolventen, der in Mathe, Technische Mechanik und Konstruktionslehre schlechter als 2 ist, nicht einstellen". 
Der Professor hatte aber vergessen, dass er nach seinem Studium in der freien Wirtschaft kläglich scheiterte, weil (laut ihm) "es nicht so war wie er sich das vorstellte" und er wieder den sicheren Hafen Uni angesteuert hat.


- Du bist als Lehrer abhängig von Leuten aus der freien Wirtschaft, die dich in allem, was über deinen Lehrstoff hinaus geht, erstmal aufschlauen müssen. Wie soll es auch anders sein, wenn wir, die wir in der freien Wirtschaft Produkte für den Weltmarkt entwickeln und unser Wissen ganz bestimmt nicht teilen (höchstens mal in einem gut klingenden Fachartikel) ?

- Du bist auch als Lehrer der Durchschnitt deines (Lehrer)-Umfelds. Das besteht halt leider sehr oft aus dem Alnatura-Pöbel, vielen Sozis- und Grünenwählern, mit wirren und verrückten Ansprüchen an die Gesellschaft "Die Unternehmer sollten doch....". Fakt ist halt, wenn du das nicht erkennst, wirst du genau so ne Pfeife.

- Du verlernst dich durchzusetzen und für etwas zu kämpfen. Alles hat seine Regeln, seine Abläufe und einfach mal so machen gibt es nicht. Das ist das komplette Gegenteil vom Arbeitsleben in der freien Wirtschaft. 

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Absolut unterbezahlt, wenn man drüber nachdenkt, mit welchen Drecksbratzen man sich da rumplagen darf. 
 

Drecksbratzen meint hier die meisten Eltern.

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Am 20.10.2021 um 20:14 , Niemann-N schrieb:

Alte KnackerInnen hört sich nicht sonderlich repektvoll an.

Ich finde es als nicht selbstverständlich, wenn man sich beruflich um die "alten Knackers" kümmert!

Dazu gehört eine riesen Menge an Dankbarkeit!

Kümmer du dich doch um diese!

Und ja, "alte Knackers" ist für mich eine liebevolle Bezeichnung für diese Menschen. Analog zu "Freak". Jedenfalls sind die "alten Knackers" dankbarer dafür, dass ich denen Essen gebe als andere!

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Am 20.10.2021 um 21:44 , Kaiserludi schrieb:

weil der Median per Definition der Wert ist, bei dem  exakt die Hälfte der Leute weniger und die andere Hälfte mehr haben.

Die größere oder die kleinere Hälfte jetzt?

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@Aspie

Also, Du machst ein Praktikum im Pflege/Altenheim und gibst dem Menschen ihr Essen.

Löblich, das respektiere ich. Dankbarkeit von welcher Seite? 

Nö, dafür bin ich nicht geeignet. Dir viel Spaß und schlußendlich viel Erfolg mit den Bewohnern.

 

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Jein...

Ich kann mich über mein Gehalt nicht beschweren, denn ich kann mir zu vielen anderen vergleichsweise einiges mehr leisten, aber es muss einem klar sein, dass einem die Aufstiegsmöglichkeiten fehlen (SL ist eben doch was anderes als unterrichten) und man somit gehaltlich begrenzt ist. Hätte ich mir vor Jahren mit diesem Gehalt noch Eigentum leisten können, kann ich mir das hier in meiner Region nun nicht mehr, zumindest wenn es keine 2 Zimmer Hochhauswohnung sein soll. Der Zug Eigentum ist mit meinem Gehalt hier abgefahren, da gehöre ich wohl mitnichten zu den Gutverdienern in meiner Region. Anders kann ich mir nicht erklären wie die Menschen das sonst zahlen können. Ein Lehrer als alleinverdienender Familienvater kann seiner Familie hier nichts mehr bieten. 

Einfach mal kündigen und umziehen geht als Beamter auch nicht. Man zahlt also mit einer gewissen Abhängigkeit gegenüber dem Land.

Achso... wer z.B. eine höhere Stelle bekommt, arbeitet erstmal ein Jahr umsonst für das Land. Sprich Freundin arbeitete eh schon inoffiziell auf der vakanten Konrektorenstelle seit langem (irgendeiner muss es ja machen), bekommt nach offiziellem Berwerbungsmarathon die Stelle zugesprochen, bekommt nach weiteren 4 Monaten die Urkunde und freut sich von A12 endlich auf A13 gekommen zu sein. Joaaaa... A12 kam weiterhin aufs Konto. Erst ein Jahr später wird A13 gezahlt. Ich habe gedacht das Land verarscht seine Leute. Nö... mein SL hat mir sarkastisch gesagt, dass "ist so." In der freien Wirtschaft würde das doch keiner mit sich machen lassen.

Viel weniger als die Fächerproblematik, sehe ich den Schulort. Mit Verlaub, wäre ich in MA auf die Schönau gekommen, dann wäre der Verdienst wohl reines Schmerzensgeld. Kommt man im ländlichen Bereich an eine Dorfschule, kann man tatsächlich auch noch als Lehrer arbeiten. 

 

Off Topic (sorry, brennt mir unter den Nägeln)

Das Lehrer nicht wissen wie es in Betrieben aussieht... nun ja. Zu meiner Zeit gab es von der Uni aus genau dafür ein Praktikum in der freien Wirtschaft. Ich habe herzlich gelacht und mir von einem meiner vorherigen Arbeitgeber eine Bestätigung geben lassen. Welcher Student hat schon steinreiche Eltern und musste nie in seinem Leben arbeiten? Ich nicht. Egal ob das jahrelang das Schwimmbadkiosk war (bei schönem Sommerhoch auch mal 10 Tage ohne Unterbrechung für 10 Stunden ohne Pause die Schlange abgearbeitet) oder das BWHW, die meisten mussten/müssen doch sehen wie sie als Student über die Runden kommen.

Ich habe eher das Gegenteil im Ref erlebt. Lehramtler die vorher nie an einer Schule aushilfsweise unterrichtet haben und Schule nur aus der romantischen Sicht des Schülers oder den wenigen Wochen Praxissemester kannten. Gab Fälle die erkannt haben, dass das LA Studium für die Katz war und sie nie unterrichten werden.

 

bearbeitet von Samtschnute
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vor 6 Minuten, Samtschnute schrieb:

Das Lehrer nicht wissen wie es in Betrieben aussieht... nun ja. Zu meiner Zeit gab es von der Uni aus genau dafür ein Praktikum in der freien Wirtschaft. Ich habe herzlich gelacht und mir von einem meiner vorherigen Arbeitgeber eine Bestätigung geben lassen. Welcher Student hat schon steinreiche Eltern und musste nie in seinem Leben arbeiten? Ich nicht. Egal ob das jahrelang das Schwimmbadkiosk war (bei schönem Sommerhoch auch mal 10 Tage ohne Unterbrechung für 10 Stunden ohne Pause die Schlange abgearbeitet) oder das BWHW, die meisten mussten/müssen doch sehen wie sie als Student über die Runden kommen.

Und du meinst ein (6? 12? wöchiges) Praktikum oder ein Studentenjob sind gleichbedeutend mit Erfahrung in der Wirtschaft?

Also mit deinen Beispielen unterstützt du eher die These von @cooperx

 

Wobei ich das ingesamt eher unkritisch sehe. Da find ich den fehlenden Praxisbezug in den meisten Studienfächern weitaus schlimmer.

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vor 4 Minuten, ToTheTop schrieb:

Und du meinst ein (6? 12? wöchiges) Praktikum oder ein Studentenjob sind gleichbedeutend mit Erfahrung in der Wirtschaft?

Also mit deinen Beispielen unterstützt du eher die These von @cooperx

 

Wobei ich das ingesamt eher unkritisch sehe. Da find ich den fehlenden Praxisbezug in den meisten Studienfächern weitaus schlimmer.

Nein, finde ich nicht. Es ist ja eher lächerlich, dies zu tun, DENN die Studenten die ich kenne hatten alle jahrelang Jobs ob in Bars, im Einzelhandel oder bei der Langnese am Fließband. Oder zählt nur der Managerjob als freie Wirtschaft?

Zählen hier die "einfachen" Jobs nicht für dich? Müssen diese Leute nicht rackern? Ich habe hohen Respekt vor den Spargelstechern auf unseren Feldern. Kaum ein Deutscher macht das noch. Ich war in NZ nur für wenigen Wochen auf einem Weingut tätig und habe schön von meinem Stundenlohn an indische Contractors abgedrückt. Wer glaubt nur ein Manager oder Teamleiter hat das Recht über harte Jobs und "die Wirtschaft" mitzureden, der hat für mich persönlich eine sehr arrogante Einstellung.

bearbeitet von Samtschnute
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Scheint ja ein wunder Punkt bei dir zu sein.
Es ging nur nie darum, dass Lehrer noch nie im Leben hart gearbeitet hätten, sondern dass ihnen die Erfahrung in der Wirtschaft fehlt, um Schülern zu vermitteln was auf dem Arbeitsmarkt wirklich wichtig ist - Kompetenzen zu vermitteln, die wichtig sind um Karriere zu machen.

Aber wie gesagt, war nicht meine These. Ich sehe das deutlich unkritischer. 
 

Und zu deinem Exkurs auf die Spargelfelder kann ich nur sagen, dass ich Respekt vor jedem Menschen habe. Aber eine extra Anerkennung für Menschen in Niedriglohnfeldern halte ich für völlig überflüssig, da in Deutschland jeder die Möglichkeit hat - unabhängig vom ethnischen Hintergrund oder dem Depot der Eltern - sich eine hervorragende Bildung anzueignen und Karriere zu machen. 

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Sicherlich haben die meisten Studiengänge fehlenden Praxisbezug. Hier liegt es aber finde ich auch an einem selber den zu bekommen. Wie es @Samtschnute schon sagte, wer die Schule aus Lehrersicht erst im Ref kennenlernt ist auch selber Schuld. Man kann ja auch selber auf die Idee kommen in der Hausaufgabenbetreuung zu arbeiten. 

 

vor 21 Minuten, Samtschnute schrieb:

Nein, finde ich nicht. Es ist ja eher lächerlich, dies zu tun, DENN die Studenten die ich kenne hatten alle jahrelang Jobs ob in Bars, im Einzelhandel oder bei der Langnese am Fließband. Oder zählt nur der Managerjob als freie Wirtschaft?

Zählen hier die "einfachen" Jobs nicht für dich? Müssen diese Leute nicht rackern? Ich habe hohen Respekt vor den Spargelstechern auf unseren Feldern. Kaum ein Deutscher macht das noch. Ich war in NZ nur für wenigen Wochen auf einem Weingut tätig und habe schön von meinem Stundenlohn an indische Contractors abgedrückt. Wer glaubt nur ein Manager oder Teamleiter hat das Recht über harte Jobs und "die Wirtschaft" mitzureden, der hat für mich persönlich eine sehr arrogante Einstellung.

Jede Erfahrung ist immer wertvoll, besonders wenn diese sich kumulieren. Während des Studium Regale bei Edeka einräumen oder für Flaschenpost Kisten austragen fördert aber nicht den Weitblick und ist sicherlich nicht repräsentativ für das, was im Löwengehäge freie Wirtschaft abgeht. 

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