Allein auf Urlaub - Eure Erfahrungen, Eure Destinationen

35 Beiträge in diesem Thema

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Ich packe es mal in dieses Forum rein, obwohl es nur bedingt zu Persönlichkeitsentwicklung passt - aber irgendwie finde ich keine Rubrik "Freizeit"? However, ein klein wenig Persönlichkeitsentwicklung ist auch dabei, denn es geht um Folgendes: Alleine auf Urlaub fahren.

Ich würde das gerne in Zukunft immer wieder mal machen. Für mich klappt es allerdings nur, wenn ich es nicht als "Aufreiß-Urlaub" anlege. Es interessiert mich nicht, hunderte Kilometer zu fahren/fliegen, nur um dort etwas zu tun, was ich auch zu Hause tun kann. Es geht mir eher darum, bewusst alleine in die Fremde zu fahren und sich dort treiben lassen. Dabei schwebt mir kein Partyurlaub vor, sondern eher Kultur und Museen.

Fragen: (1) Wer von Euch fährt regelmäßig alleine auf Urlaub, und wenn ja: Wie legt Ihr diesen Urlaub an? Worum geht es Euch? Was macht ihr vor Ort so? (2) Hat jemand konkrete Empfehlungen für spannende Städte, die jetzt nicht jeder schon tausend mal besucht hat? Mir schwebt zurzeit beispielsweise Riga vor. War jemand von Euch schon im Baltikum? Vor allem wüsste ich gerne, ob die Bevölkerung vor Ort großteils Englisch spricht.

Also ihr seht: Noch sind meine Fragen etwas wirr, weil ich noch nicht genau sagen kann, worum es mir geht. Fest steht jedenfalls: Ich fahre ab nun jedes Jahr einmal alleine auf Urlaub.

 

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Bin vor 2 Tagen erst aus dem ,,Urlaub" zurückgekommen. Schön nen Anlass zu haben, Revue passieren zu lassen.

War jetzt nen Monat in Lissabon im ,,Home-Office" arbeiten.

vor 34 Minuten, cdc schrieb:

Worum geht es Euch?

Tapeten- und Routinenwechsel. Neue Sachen sehen, erleben und denken.
Hat ganz gut geklappt.

vor 35 Minuten, cdc schrieb:

Was macht ihr vor Ort so?

Zum Feierabend hab ich mir irgendeinen Ort oder Restaurant in der Stadt ausgesucht und bin losgelaufen. Auf dem Weg fand man dann zuverlässig ne Menge angenehmer Ablenkungen.
Hab mich außerdem auch bemüht, Leute zu treffen und bin zu entsprechenden Events und Gruppen auf meetup, Facebook und Airbnb gegangen. Eine große Überraschung der Reise war, wie leicht es ist, neue Leute kennenzulernen.
Weil es in Deutschland nicht ohne weiteres möglich ist, hab ich auch Surfen ausprobiert.
Ohne die Hobbies aus der Heimat hat man halt wesentlich mehr Freizeit. Ich wurde dann offener für neue Unternehmungen

Und manchmal macht man auch nichts besonderes. Im Zimmer gammeln und nen Film schauen, lange Schlafen, Nickerchen im Park, Spazieren und Hörbuch hören, Telefonieren mit Freunden.

Um die Frage also zusammenfassend zu beantworten: Erkunden, socializen, neuen Kram ausprobieren, entspannen.

vor 44 Minuten, cdc schrieb:

Wie legt Ihr diesen Urlaub an?

Wenn du damit ,,Vorbereitungen" meinst, denk ich in erster Linie an Sicherheitsvorkehrungen.
Also Kopien des Ausweises im Koffer und/oder digitaler Form. Notfall-Umschlag mit Bargeld und Kreditkarte im Zimmer.

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Okay. Die erste Antwort hat meine Hoffnungen schon mal weit übertroffen. Danke dafür. Was meinst Du mit entsprechenden Events rund um AirBnb, Facebook und MeetUp, wenn ich fragen darf. Bei Facebook kann ich es mir noch ungefähr vorstellen: So Gruppen wie "Neu in Lissabon"?

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Gast

Mein liebster Urlaub besteht in mehrtätigen Bergwanderungen. Notwendig sind eine gute konditionelle Vorbereitung und entsprechende Erfahrung. Beides habe ich mir schrittweise aufgebeut und frische es immer wieder auf, damit es nicht verloren geht. Für das Übernachten wähle ich Berghütten und Biwakausrüstung. Destination sind bei mir die Ostalpen, aber denkbar ist vieles. Soziale Kontakte sind ausreichend viele möglich, sind aber nicht mein zentrales Interess in der Situation.

BTW: Kleine Wanderungen während des Jahres sind ein "soziales Hobby" von mir und werden für Kontakte genutzt.

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vor 3 Minuten, cdc schrieb:

Okay. Die erste Antwort hat meine Hoffnungen schon mal weit übertroffen.

Welche Hoffnungen?

vor 3 Minuten, cdc schrieb:

Bei Facebook kann ich es mir noch ungefähr vorstellen: So Gruppen wie "Neu in Lissabon"?

Ja, genau.
Auf Airbnb werden auch kostenpflichtige lokale Events angeboten. So kam ich zum Surfen und ner Bartour.
Hier hast du beispielsweise lokale Events in Shanghai zum 5. Mai.
Auf Meetup.com findest du dann kostenlose und kostenpflichtige Events und Gruppen.
In Lissabon war da bspw die Gruppe "Deutsche Nomaden in Lissabon" oder "Digital Nomads Lisbon"
Da hab ich den Großteil der Veranstaltungen gefunden. Oft bieten auch Hostels Events an. Ich bin dann der Meetup-gruppe eines Hostels beigetreten und bin dann nur für diese Events Abends zum Hostel gegangen

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vor 23 Minuten, Awakened schrieb:

Welche Hoffnungen?

 

Die Hoffnung auf Content und Substanz hier im Thread. Hätte ja auch sein können, dass niemand antwortet. 😉

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Von denen die mal alleine weg waren habe ich überwiegend gehört, das es eine schöne Erfahrung war. Ich kann mich da nur anschließen, wobei ich noch nie länger als 3 Tage alleine im Urlaub war. Werde aber sicherlich irgendwann nochmal alleine irgendwo hin!

Baltikum kann man super machen, Riga ist sehr schön und wenn du mehr sehen willst dann mach eben das ganze Baltikum sehr easy mit guten Fernbussen!

Ich habs damals gemacht weil ich es einfach mal machen wollte:D Bin dann bisschen alleine durch die Stadt getigert, hab mir Kirchen Museen. angesehen, ne Stadtführung mitgemacht und mich für den örtlichen Pub-Crawl angemeldet. Letzteres würde ich aufjedenfall empfehlen und immer wieder machen weil du easy verschiedene Leute kennen lernst.

Flieg nach Vilnius und erkunde den G-Punkt Europas (erklärt man dir bei der Stadtführung), fahr mit dem Bus nach Riga, schau dir ein KHL Spiel oder eine Aufführung in der Oper an und genieß ein Black Balsam. Weiter gehts mit dem Bus nach Tallin und besuch den Wasserflugzeughafen, wenn du Bock auf Fähre hast fahr nach Helsinki und von da dann zurückfliegen oder nur das Baltikum. Kannst natürlich auch woanders hin:D

Probiers aus und berichte dann gerne danach:)

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Würd mich rantasten. Ich selber hab manchmal schon ziemliche "Einzelgängerphasen" aber zweimal eine Woche Urlaub alleine war etwas zu lange. Waren aber auch ein paar offensichtliche Fehler dabei (jeweils Location bei der sehr viele Familien waren).

2-3 Tage alleine Radtour ist was anderes. 

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vor 13 Stunden, cdc schrieb:

(1) Wer von Euch fährt regelmäßig alleine auf Urlaub, und wenn ja: Wie legt Ihr diesen Urlaub an? Worum geht es Euch? Was macht ihr vor Ort so?

Ich fahre sehr oft alleine weg, in den letzten Jahren war ich (unter anderem) in Lima, Nairobi, Cluj, Kyiv, Riga, Lissabon, Saigon und vor ein paar Monaten in Mexico City. Meistens plane ich nicht besonders viel im Voraus sondern suche mir dann direkt vor Ort die touristischen Sehenswürdigkeiten bzw. lasse mich treiben oder unternehme spontan irgendwelche Dinge.

Der grosse Vorteil an Soloreisen ist, dass man im Programm komplett frei ist und machen kann was man will, wann man will. Keine Reisebegleitung, die meckert motzt und jammert.

Diesen Vorteil sollte man nicht damit zunichte machen, dass man alles verplant. So bin ich in CDMX z.B. durch spontanes Drauflos-Abenteuern im Mercado Coyoacán gelandet, oder in einer Pulqueria oder oder.

Ich gucke mir besonders gerne Museen, Buchhandlungen oder Märkte an, aber auch Exkursionen, Busreisen usw. können ganz cool sein.

Englisch-Niveau in Riga ist okayish. Mehr als 4-5 Tage würd ich da nicht verbringen, es sei denn du hast irgendeinen Grund länger zu bleiben. Die Altstadt ist sehr schön aber die hat man wie gesagt nach ein paar Tagen komplett erforscht.

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Ich würde auch sagen, dass das ganze ne sehr schöne Erfahrung war. 

Was nicht ganz so toll war, war für mich dann irgendwann doch die Einsamkeit. 
Klar, es war absurd leicht neue Kontakte zu knüpfen, interessante Gespräche mit Fremden zu führen und Nummern auszutauschen. 
Aber so nach 2 Wochen dachte ich mir schon "Wäre jetzt schon cool mit jemandem abzuhängen, der mir nah ist." 
2 Tage hat die Einsamkeit schon ziemlich reingehauen. Ich hätte da auf jeden Fall einen der neuen Kontakte treffen können, aber es hätte mir nicht gegeben, was ich gebraucht habe.

Hab das ganze dann aber in den Griff bekommen, als ich es eher als Lektion betrachtete "Okay, das ist also meine Gelegenheit, zu lernen, mit Einsamkeit besser klarzukommen."

@cdc Ich will dich wirklich nicht entmutigen. Wollte das Gesamtbild nur etwas abrunden. Ich empfehle dir auf jeden Fall, alleine zu verreisen.

bearbeitet von Awakened
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Ich war mehrere Sommer alleine auf Malta, zuletzt dann sogar ein ganzes Monat.

Die Insel ist klein, übersichtlich und voller Expats (Engländer, Deutsche), man kommt relativ schnell in (allerdings meist oberflächliche) Bekanntschaften. Viele Einheimische sind allerdings eher zurückhaltend, vor allem gegenüber Deutschen.

Ein Haufen Kultur von den Kreuzrittern über Seefahrt bis zum WK2, beindruckende Festungen, interessantes Essen beinflußt von den Türken und Arabern, ein funktionierendes Bussystem und Shops die bis Mitternacht offen haben. Preislich sehr moderat.

bearbeitet von Helmut

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Ich bin viele Monate alleine durch Südostasien gereist. Englisch wird da, bis auf Singapur, sehr wenig gesprochen. Aber durch kam ich trotzdem gut. Auch ohne Aufreißen kann man dort recht schnell Kontakte zu einheimischen oder anderen Reisenden knüpfen. Ich habe damals auch viel die App Couchsurfing genutzt. Da gab es eine Funktion wo man andere Reisende oder Einheimische zum abhängen finden konnte.

Von den vermutlich weniger bekannten Orten her fand ich persönlich Yogyakarta (Indonesien), Hue und Hoi An (Vietnam) sehr sehenswert. In Indonesien gibt es außerdem noch viele Inseln die wenn überhaupt nur von Einheimischen gut besucht sind und trotzdem (oder vorallem deswegen) wunderschön sind. 

Die Erfahrung habe ich nie bereut. Bin auf jeden Fall dran gewachsen und es ist ein schönes Gefühl auch alleine reisen zu können wenn man es will.

bearbeitet von Zeres

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Ich habe 27 Jahre in LTR's verbracht, bevor ich aufgewacht bin. Seit ich Single bin, genieße ich es, mich nicht abstimmen zu müssen, wie lange es wohin geht. Letztes Jahr Frankreich im Uhrzeigersinn umrundet (Pkw, Trekking-Klapprad im Heck dabei, Motorrad vor Ort gemietet). 4 Wochen Sonne am Stück. 1 Regentag in den Pyrenäen. Durch Corona war es selbst an der Cote Azur unproblematisch, spontan Hotels zu buchen. Wo es mir gefiel, buchte ich am selben Tag (Palavas-les-Flots). Wegen der Hitze mochte ich bis auf ausgiebiges Frühstück nichts essen und nahm ohne Diät 4kg ab. Die Leute waren freundlich, hilfsbereit und entspannt(er als in D). Eventuell auch deshalb, weil ich selbst aufgeschlossen und freundlich war. Ich kam super gechillt und mit mir selbst im Reinen zurück. Hätte ich keine Unterhaltspflichten, könnte ich mir auch noch längere Alleinreisen vorstellen. 

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Am 12.9.2022 um 11:16 , assl schrieb:

@cdc fast ein halbes Jahr vergangen - hast du inzwischen eigene Erfahrungen gemacht?

Ja. Ich war in drei Ländern auf Städteurlaub. Drei Länder, in denen ich zuvor noch nie war. Immer mit viel Kultur verbunden, also Museen und Stadtführungen. Eine Einsamkeit kam dabei nicht auf, dazu waren die ca. 4 Tage zu kurz. Flirttechnisch war es auch okay, wenngleich überraschend: Es war ein superreiches Land, ein mittelreiches und ein sehr armes Land. Irgendwie hätte ich mir in meiner klischeehaften Vorstellung gedacht, dass es hier - ob man will oder nicht - im armen Land automatisch auch als Money-Game ausgelegt wird und damit "mehr geht" - weil man "exotisch" und reich rüberkommt. Die Unterschiede waren aber überschaubar.

Highlight: Eine durchtanzte Nacht in einem Club irgendwo im südeuropäischen Balkan abseits jeglicher Touristenpfade. Mit Cocktails um umgerechnet 2 Euro. Den Hangover von damals merke ich noch heute.

 

 

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Gast
Am 2.5.2022 um 08:29 , cdc schrieb:

Fragen: (1) Wer von Euch fährt regelmäßig alleine auf Urlaub, und wenn ja: Wie legt Ihr diesen Urlaub an? Worum geht es Euch? Was macht ihr vor Ort so? (2) Hat jemand konkrete Empfehlungen für spannende Städte, die jetzt nicht jeder schon tausend mal besucht hat? Mir schwebt zurzeit beispielsweise Riga vor. War jemand von Euch schon im Baltikum? Vor allem wüsste ich gerne, ob die Bevölkerung vor Ort großteils Englisch spricht.

Alles ausser Strandurlaub mache ich in der Regel alleine, aber Strandurlaub alleine ist langweilig. Ich mag alleine reisen, weil man (1) aus seinerm Comfortzone rauskommt und (2) einfach machen kann was man will. Ich lerne alleine deutlich mehr Leute kennen und habe auch mehr interessante Erlebnisse. Für mich gibt es allerdings auch zwei Nachteile: (1) Intensive Erlebnisse kann man mit niemandem teilen, der/die einem nahesteht und (2) abends alleine essen gehen ist immer bisschen doof (meistens lernt man ja aber Leute kennen).

In der Regel suche ich mir ein Land oder Region aus und buche dann nur Hin- und Rückflug. Manchmal auch nur den Hinflug. Mir geht es dabei primär darum, was neues zu sehen, was zu erleben, meinen Geist zu erweitern. Frauen spielen da für mich eher eine untergeordnete Rolle. Die lokalen Perlen will man aber natürlich trotzdem ausprobieren. Vor Ort tauche ich dann am liebsten in das Alltagsleben ein. Sightseeing und so ist nicht so meins. 

Konkrete Empfehlungen zu geben finde ich schwierig, wenn man so gar nicht weiss, auf was du stehst. In Riga war ich bereits. Tolle Stadt, die haben scheiss Biber im Stadtpark!!! Frauen dort sind auch toll und mit Englisch kommt man sehr weit. 

Falls du noch Fragen hast, lass es mich wissen.

 

PS. Erst jetzt bemerkt, dass der Thread nicht aktuell ist.

bearbeitet von Gast

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vor 3 Stunden, Rammelriegel schrieb:

PS. Erst jetzt bemerkt, dass der Thread nicht aktuell ist.

Nein, nein, der Thread ist noch aktuell! Daher: Danke für Deine Einblicke.

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Ich mache seit 5 Jahren fast nur noch alleine Urlaub. Auch Strandurlaub auch mal 9 Tage am Stück.

Ich finde es super langweilig ist mir nie, man kommt auch immer mit Leuten ins Gespräch.

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Bin grade dabei meinen nächsten Allein-Urlaub zu planen. Flug und Mietwagen für 11 Tage Südspanien im Oktober sind gebucht.

Werde einen kleinen Roadtrip machen. Habe mir schon ein paar Dinge zurecht gelegt, die ich mir ansehen möchte (Playa de Bolonia, Whale Watching in Tarifa, Tagesausflug nach Marokko, Ronda, Caminito del Rey), aber das sind alles nur Optionen. Kann auch passieren, dass ich 6 Tage am Stück an der Atlantikküste liege und lese. Die Unterkunft für die ersten 1-2 Nächte werd ich mir vorab buchen und mich dann einfach treiben lassen. Ist dank Airbnb ja recht einfach, für den nächsten oder übernächsten Tag was zu finden. Finde das eine sehr befreiende und gleichzeitig sehr bereichernde Art zu reisen. Ziel ist es definitiv den Kopf frei zu bekommen.

Habe das vor 4 Jahren schonmal gemacht - damals mit dem Auto von DE aus wegen Flugangst - und dabei tolle Erfahrungen gemacht. Habe dabei in Alicante bei einer Yoga-Milf gewohnt, in Granada bei einem Deutsch-sprechenden älteren Paar und in Malaga in einer WG mit einem Digital Nomad aus Argentinien. Hightligt war allerdings für mich der einsame Campingplatz an der Costa Blanca, auf dem man im Zelt das Rauschen vom Meer hören konnte.

Bei mir also mehr so ein Selbstfindungs-Ding, wo es darum geht mal nur für mich verantwortlich zu sein.

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War vor einigen Jahren mal 10 Tage alleine auf Sizilien. Man muss dazu sagen, dass es absolute Nebensaison war (Ende Februar/Anfang März) und ich in einem kleineren Ort war, der im Sommer sicher sehr lebhaft ist, zu der Zeit war da aber kaum was los. Kontakte knüpfen war kaum möglich, weil auf Sizilien um die Jahreszeit jetzt nicht soo viele Menschen Englisch sprechen, und ich kein Italienisch kann. Von daher kamen mir die 10 Tage schon etwas lang vor. Aber mal diese Zeit wirklich fast ausschließlich mit sich selbst zu verbringen war auf jeden Fall eine Erfahrung die ich nicht missen will.

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Am 14.9.2022 um 10:22 , cdc schrieb:

Ja. Ich war in drei Ländern auf Städteurlaub. Drei Länder, in denen ich zuvor noch nie war. Immer mit viel Kultur verbunden, also Museen und Stadtführungen. Eine Einsamkeit kam dabei nicht auf, dazu waren die ca. 4 Tage zu kurz. Flirttechnisch war es auch okay, wenngleich überraschend: Es war ein superreiches Land, ein mittelreiches und ein sehr armes Land. Irgendwie hätte ich mir in meiner klischeehaften Vorstellung gedacht, dass es hier - ob man will oder nicht - im armen Land automatisch auch als Money-Game ausgelegt wird und damit "mehr geht" - weil man "exotisch" und reich rüberkommt. Die Unterschiede waren aber überschaubar.

Highlight: Eine durchtanzte Nacht in einem Club irgendwo im südeuropäischen Balkan abseits jeglicher Touristenpfade. Mit Cocktails um umgerechnet 2 Euro. Den Hangover von damals merke ich noch heute.

 

 

Und wo genau warst du nun? Warum so geheimnisvoll? Gerne mehr Details

 

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Bin in meinen 20ern sehr gerne alleine auf Backpacking-Trips nach Asien oder Südamerika gegangen. Im Hostel oder auf Touren hat man immer coole Leute kennengelernt, mit denen man auch weitere Dinge unternehmen konnte. 

Jetzt in meinen 30ern reise ich jedoch zunehmend ungern alleine. Die Ansprüche an Komfort und Erholungswert steigen, weshalb es mich nicht mehr ins Hostel-Life zieht. In Hotels und AirBnBs ist es deutlich einsamer. Auf Stadtführungen lernt man manchmal noch jemand kennen. Habe aber gemerkt, dass mir das Reisen mit Freunden mittlerweile mehr zusagt. 

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Also ich hab's letztes Jahr gemacht. (Polen, Slowakei, Ungarn, Serbien und Kosovo) 

War eigentlich voll Geil. In Polen habe ich mich alleine für ne Kneipentour angemeldet und habe 2 Niederländerinnen und 3 Iren kennengelernt in Krakow. War cool für 3 Tage. In Ungarn und in der Slowakei war ich dann selber Solo unterwegs, war aber auch ganz Nice, da ich selber entscheiden konnte, wo ich hingehen wollte. War in mehreren Löst Places in Budapest und war auf Studentenpartys in Kosice, Slowake. Dann war ich noch in Serbien und habe mich ab und zu an der UNI Budapest aufgehalten, weil ich als europäischer Student dort Internet Zugang habe. Habe dann zufällig ein paar Serben kennengelernt, mit den ich Feiern war und bei einem habe ich dann auch noch 4 Tage gepennt.

 Das einzige was nicht so geil war, war Kosovo, wo man mir Handy und Papiere abgenommen hat. War nicht so geil, wäre wahrscheinlich nicht passiert, wenn ich nicht Solo unterwegs gewesen wäre

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Dann will ich auch mal meine Erfahrungen schildern. 

Ich war letztes Jahr alleine für ein verlängertes Wochenende im Baltikum und im Anschluss für knapp 10 Tage auf einem Roadtrip durch Österreich, über Slowenien nach Kroatien. Es war eine unglaublich coole Erfahrung, die ich nicht mehr missen möchte. Ich war da im Vorfeld echt skeptisch, ob ich es machen soll oder nicht und kann es jetzt im Nachhinein jedem nur ans Herz legen, es einfach zu machen und auszuprobieren. Einerseits war es ein Schritt raus aus der Komfortzone, andererseits zeigte es mir, dass man nicht zwingend eine LTR oder andere Leute braucht, um seinen Wunschurlaub zu machen. Auch vor Ort war es super entspannt, da man einfach sein Ding machen konnte.

Einzig das tägliche Essen war am Anfang etwas merkwürdig. Sich alleine irgendwo an einen Tisch zu setzen. Grundsätzlich ist das aber auch kein Ding und einfach Gewöhnungssache. Die ersten paar Male ist es noch etwas komisch, danach habe ich mir darüber gar keine Gedanken mehr gemacht. Im Optimalfall lernt man auch vor Ort ja noch Leute kennen. Ich habe aber auch mal bewusst drauf geachtet und festgestellt, dass es gar nicht sooo unüblich war alleine zu essen. Da sitzen häufig doch mehr Leute alleine am Tisch, als man denkt. 

Lange Rede kurzer Sinn. Jeder der aktuell überlegt, alleine zu verreisen und sich unsicher ist, kann ich es nur wärmstens empfehlen. Die Erfahrung sollte man mal gemacht haben und kann einen auch persönlich enorm weiter bringen. 

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