Meine Beschneidung ist schief gegangen

11 Beiträge in diesem Thema

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Moin Leute,

da ich aktuell nicht in bester psychischer und physischer(^^) Verfassung bin brauche ich euren Rat.

Ich wurde Anfang März "radikal" (low and tight) beschnitten. Der Urologe hat bei mir eine Vorhautverengung festgestellt + ein verkürztes Bändchen. Der Urologe hat relativ fix die Diagnose aufgestellt und mir angeboten entweder das Vorhautbändchen zu entfernen oder gleich zu beschneiden, da ich dann keine Probleme mehr haben werde. Da er empfohlen hat alles zu entfernen, da ich dann auf jeden Fall keine Probleme haben werde. Leider habe ich mich vor der Operation nicht im Internet darüber informiert, was die Beschneidung für Auswirkungen haben kann und welche Alternativen es gibt, da ich sonst mit dieser Erkenntnis mich nie beschnitten lassen hätte, aber weiter zum Problem.

Nach 2 Monaten habe ich dann mit meiner Freundin wieder die Bettaktivität aufgenommen. Seitdem habe ich das Problem, dass die Restvorhaut einreißt. (Jedes Mal, egal wie hart oder langsam der Sex ist). Deswegen war ich zwei Mal beim Kollegen des Operateurs, der mir eine Salbe verschrieben hat und meinte, dass sich die Haut daran gewöhnen muss. Ultimo ratio wäre das Stück wegzuschneiden, wo die Hautrisse entstehen. Er wirkte etwas iritiert als er sich die Stelle ansah.

Ich wollte mir eine Zweitmeinung einholen und bin dann zum Urologen nach Hamburg und nicht bei mir in der Nähe am Arsch der Welt. Dieser Urologe hat meine Befürchtung bestätigt, dass die verengte Stelle noch da ist bzw. nicht vollständig oder gar nicht weggeschnitten wurde. Er hat mir eine Salbe verschrieben die ich auftragen soll und dann soll ich mit Handarbeit versuchen, die verengte Stelle zu dehnen. Sonst rät er mir zu einer weiteren Beschneidung und eine triple incision hätte wohl kein Erfolg, da ich kein Kind mehr bin. Im Internet gibt es aber Berichte, dass dies auch bei Erwachsenen geklappt hat.

Gestern hatte ich mit meiner Freundin Sex und mein Penis ist ein halben cm über- und unterhalb der verengten Stelle richtig dick angeschwollen. Risse sind auch entstanden..

Was mich seelisch sehr belastet ist einerseits, dass ich mich nicht vor der Operation richtig informiert habe. Die Beschneidung bei mir war unnötig. Die verengte Stelle saß bei mir so tief, dass im erigierten Zustand genügend Haut zwischen verengter Stelle und Eichel vorhanden war, dass sie Verengung nicht so stark belastet, dass es zu Problemen kam. Jetzt ist die Haut oder viel mehr Spannung und Reibung, da diese nun direkt unter der Beschneidungsnarbe liegt. Bei mir war lediglich das verkürzte Bändchen das Problem, was aber nur auftrat, wenn beim Sex eine zu schnelle ruckartige Stoßbewegung stattfand. Das hätte man entfernen oder plastisch erweitern können. Wenn ich vorher bei jeden 10. Sex Probleme oder "Schmerzen" hatte, habe ich diese nun jedes Mal und weitaus gravierender.

Außerdem kann eine Beschneidung weitreichende Konsequenzen nach sich ziehen, da die Vorhaut / Vorhautbändchen sehr viele Nerven beinhaltet, die zur Stimulationen dienen. Alternative Operation wie die triple incision wären evtl. möglich gewesen ohne Gewebeverlust.

Da ich Angst habe, dass durch weitere Risse die verengte Stelle sich weiter verengert und/oder vernarbt werde ich die nächsten 4 Wochen (solange die Salbentherapie stattfindet) auf Sex verzichten. Da mache ich mir Gedanken, dass sich das auf meine Beziehung negativ auswirken kann, da Sex essentiell ist. Ich vertraue soweit meiner Freundin, dass sie dort mit Verständnis reagiert (tut sie auch), aber seine Gedanken macht man sich trotzdem.

Außerdem bin ich am überlegen meinem Operateur zu verklagen auf Kunstfehler, da ich einfach nicht verstehe kann, wie man so eine Routineeingriff verbocken kann...

Ich wollte das einfach Mal mitteilen und evtl. habt ihr noch Anregungen, die mir sich in den Sinn gekommen sind.

 

Grüße 

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alter beim lesen musst ich als mein Cock festhalten.

Verklagen geht vllt. wenn ein unabhängiger Urologe ein Gutachten erstellt und belegen kann das die Beschneidung useless war und die dabei reingeschissen haben. Sollte aber am besten gestern gemacht werden sonst geht das gefasel los auf der Gegenseite "war nicht unsere Schuld, ist danach erst blabla". Aber auch heftig das Du im Vorfeld keine Infos gesammelt hast.

Was Deine Freundin betrifft: ich denke nicht das es da Probleme gibt. Ja als Typ solltest Du deine alte immer gut durchzimmern aber in dem Fall sollte sie wohl eher Verständnis aufbringen, davon abgesehen kannste Sie ja auch oral oder mim Toys befriedigen.

Zu den Rissen kann ich nix sagen oder wie sich das anfühlt, bin ned beschnitten - wäre aber wohl für mich eine Option um paar KG Gewicht zu verlieren.

 

 

  • HAHA 1

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Mach dir mal keine Gedanken, dass du es gemacht hast. Man vertraut den Ärzten eben und ändern kannst du es nicht. 

Hätte auch nur beim Bändchen scheiße laufen können, wie bei mir: 

ich hab selbst das Bändchen verlängern lassen vor 12 Jahren, weil ich bei regelmäßigen harten Sex Entzündungen hatte. 
Leider hat der Arzt- sehr renommiert im Stuttgarter Bereich- es auch leicht verkackt. Jetzt bin ich an der Stelle krass empfindlich, muss da beim Sex ohne Gummi auch immer krass aufpassen, dass es feucht genug ist, sonst sehr schmerzhaft. Hatte mir eine zweitmeinung vom anderen urologen geholt, der meinte nur "joa das risiko besteht eben bei der op"

Zu dem Thema Frauen: Die haben alle recht locker drauf reagiert, sowohl in Beziehungen, F+ oder ONS. Die meisten merken es gar nicht, wenn du da routiniert drauf reagierst.


Wie schon geschrieben, versuchs einfach mal mit einem Gutachter, vielleicht kannst du da noch etwas rausholen. 
Wenn nicht, drauf hoffen, dass es besser wird und zur not ne OP bei einem besseren Arzt. Ne Garantie hast leider halt nie.

Ich wünsche dir alles Gute. 

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Gast

Generell gilt:

Es ist dein Körper, du entscheidest was gemacht wird also ist es auch deine Verantwortung. Der Arzt ist immer nur ein Berater. Und nur soweit sollte man dem Arzt vertrauen. Eine weitere Meinung bei heiklen Eingriffen einzuholen, sollte man sich Wert sein. 

Gerade im Bereich der eigenen Gesundheit ist eigenverantwortliches Handeln sehr wichtig.

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vor 2 Stunden, DirtyRabbit schrieb:

alter beim lesen musst ich als mein Cock festhalten.

Verklagen geht vllt. wenn ein unabhängiger Urologe ein Gutachten erstellt und belegen kann das die Beschneidung useless war und die dabei reingeschissen haben. Sollte aber am besten gestern gemacht werden sonst geht das gefasel los auf der Gegenseite "war nicht unsere Schuld, ist danach erst blabla". Aber auch heftig das Du im Vorfeld keine Infos gesammelt hast.

Was Deine Freundin betrifft: ich denke nicht das es da Probleme gibt. Ja als Typ solltest Du deine alte immer gut durchzimmern aber in dem Fall sollte sie wohl eher Verständnis aufbringen, davon abgesehen kannste Sie ja auch oral oder mim Toys befriedigen.

Zu den Rissen kann ich nix sagen oder wie sich das anfühlt, bin ned beschnitten - wäre aber wohl für mich eine Option um paar KG Gewicht zu verlieren.

 

 

Klar hätte ich mich vorher besser informieren müssen. Oral und Toys werden in der Zeit dann genutzt, aber man(n) fühlt sich trotzdem etwas komisch.

vor 55 Minuten, oli_waste schrieb:

Mach dir mal keine Gedanken, dass du es gemacht hast. Man vertraut den Ärzten eben und ändern kannst du es nicht. 

Hätte auch nur beim Bändchen scheiße laufen können, wie bei mir: 

ich hab selbst das Bändchen verlängern lassen vor 12 Jahren, weil ich bei regelmäßigen harten Sex Entzündungen hatte. 
Leider hat der Arzt- sehr renommiert im Stuttgarter Bereich- es auch leicht verkackt. Jetzt bin ich an der Stelle krass empfindlich, muss da beim Sex ohne Gummi auch immer krass aufpassen, dass es feucht genug ist, sonst sehr schmerzhaft. Hatte mir eine zweitmeinung vom anderen urologen geholt, der meinte nur "joa das risiko besteht eben bei der op"

Zu dem Thema Frauen: Die haben alle recht locker drauf reagiert, sowohl in Beziehungen, F+ oder ONS. Die meisten merken es gar nicht, wenn du da routiniert drauf reagierst.


Wie schon geschrieben, versuchs einfach mal mit einem Gutachter, vielleicht kannst du da noch etwas rausholen. 
Wenn nicht, drauf hoffen, dass es besser wird und zur not ne OP bei einem besseren Arzt. Ne Garantie hast leider halt nie.

Ich wünsche dir alles Gute. 

Das ist richtig. Ich werde, falls die Creme nicht hilft, um eine zweite Operation nicht herumkommen. Dafür sie ist die Stelle leider zu sehr an der Operationsnaht bzw. an der Eichel und je weiter oben die Haut, desto mehr wird sie durch Dehnung etc. belastet.

vor 10 Minuten, Sam Stage schrieb:

Generell gilt:

Es ist dein Körper, du entscheidest was gemacht wird also ist es auch deine Verantwortung. Der Arzt ist immer nur ein Berater. Und nur soweit sollte man dem Arzt vertrauen. Eine weitere Meinung bei heiklen Eingriffen einzuholen, sollte man sich Wert sein. 

Gerade im Bereich der eigenen Gesundheit ist eigenverantwortliches Handeln sehr wichtig.

Stimme ich dir vollkommen zu. Meine Verantwortung hört aber auf, wenn der Arzt scheiße gebaut hat. Ich kann ja gerne mal ein Foto auf einer Drittseite verlinken meines Gliedes. Da werdet ihr alle erkennen, dass die verengte Stelle noch da ist.

Völlig unabhängig ob die Beschneidung nötig war / sinnvoll war, ist sie nicht ordentlich ausgeführt worden. Zumindest meiner Meinung nach und der andere Urologe hat ja bestätigt, das diese noch da ist.

bearbeitet von Unleashed97

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Gast
vor 29 Minuten, Unleashed97 schrieb:

Stimme ich dir vollkommen zu. Meine Verantwortung hört aber auf, wenn der Arzt scheiße gebaut hat.

Mein Kommentar bezog sich auf meinen Vorposter, das hätte ich besser kenntlich machen sollen durch ein Zitat seines Satzes.

Natürlich bist du gegen schlechte Arbeit nicht gefeit, wäre mir auch schon fast passiert bei einem Urologen der mir gleich mal die Prostata lasern wollte obwohl das völlig unnötig war. Hatte Glück das ich hier geschaltet- und mir nochmal ne weitere Meinung vorher geholt habe. Das ganze eigentlich aber auch nur weil mich die Einverständiserklärung so geärgert hat, da der Urologe sich prophylaktisch quasi von allen Fehlern freigesprochen hat. Der hätte mir einfach den Pimmel abschneiden können und ich hätte ihn - nach der Erklärung - nicht dafür belangen dürfen. Ist teilweise schon krass was manche Menschen sich rausnehmen auch wenn er damit wahrscheinlich vor Gericht nicht so einfach durchkommt.
Der Urologe hatte übrigens sehr gute (gekaufte?) Bewertungen im Internet. Auch auf sowas sollte man sich nicht blind verlassen. 

Wünsch dir auf jedenfall alles Gute. Ich würde auch mal davon ausgehen das sich das schon bessern wird. Der Körper ist ja glücklicherweise  kein Autoteil das - wenn kaputt - nur durch Austausch wieder repariert werden kann.

bearbeitet von Gast

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Das hört sich schon komisch an. Normalerweise gibt es ja auch ein Aufklärungsgespräch etc. Ich kanns nicht rechtlich einordnen, das musst du eruieren ob sich da rechtliche Schritte lohnen.

Das man bei jedem "routine-Eingriff" ne Zweitmeinung holt ist echt nicht Standard. Bei sowas, Weisheitszahn, Muttermal etc. macht man das doch in den seltensten Fällen.

Mir ist das Bändchen auch mal angerisssen, da wurde dann eine Frenulotomie durchgeführt. Auch keine Zweitmeinung, war ein RoutineEingriff und in meinem Fall konnte man mir das alles logisch erklären.

Da konnte ich dann auch längere Zeit keinen Sex mit der Freundin haben und ich hatte bisschen Paranoia und wollte lieber gar nicht geil werden, wir hatten also auch kein oral bei ihr oder so. Und auch der anfängliche Sex war dann eher semi, viel extra gleitgel, langsam... Hat alles gedauert. Hatte sonst keine Auswirkungen auf die Beziehung. Ganz ehrlich, wenn das die Beziehung nicht übersteht dann ists auch nicht wert. Du würdest doch auch nicht schluss machen nur weil ihr mal par wochen nicht vögeln könnt.

Kopf hoch und alles gute!

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@LionMade

 

Gab es auch mehr oder weniger, aber das klassischen Dinge wie ist hygienischer (was auch kein Argument ist, da Hygiene abhängig davon ist wie oft und wie gründlich man sich wäscht, egal ob mit oder ohne) und weniger Krebsgefahr etc. etc., aber es wurden keine potenziellen Nebenwirkungen genannt. Leugnet auch einfach viele Urologen. 

Das ist für mich auch nicht der Knackpunkt. Auf der Informationsbasis habe ich verschissen. Ich hatte zwischen Beratungs- und Operationstermin 2 Monate Zeit mich zu informieren und habe es nicht gründlich getan.

Mich stört nur der Ausgang der OP und das der andere Urologen meinte, dass die verengte Stelle noch da wäre und meine Theorie bestätigt... Ich werde mir mal einen Anwalt raussuchen, der auf Medizinrecht geschult ist, ihn das erklären und schauen, wie hoch er die Chancen sieht. Außerdem werde ich das Gespräch suchen mit dem Operateur und meine Krankenakte einfordern.

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Tut mir echt leid,TE. Klingt wirklich blöd. :-( 

zum Thema „selbst schuld, da nicht selbst informiert“: das Problem ist, dAss Ärzte oft so auftreten, als sei die Diagnose eindeutig und ihr vorgeschlagenes Vorgehen das einzig richtige, was jeder Arzt raten würde. Je jünger man ist, desto weniger hinterfragt man das. Mit zunehmender Erfahrung lernt man dann, dass es oft nicht so klar ist, es verschiedene Ansätze gibt etc. es ist aber recht Normal, dass man das nicht von Anfang an weiß. 

Mir wurden zb vor 15 Jahren die nasenmuscheln mit Laser verkleinert wegen atemproblemen nachts. Heute rät man davon eher ab, weil es die Situation langfristig oft verschlechtert. Zudem weiß ich heute, dass die Probleme muskulär verursacht waren durch eine Kiefer-und Halswirbelsäulenfehlstellung. Daran hat das Lasern natürlich nix verbessert. Der ganze Eingriff war Scheisse , purer Aktionismus ohne irgendeinen Versuch der Ärztin, die eigentliche Ursache (hatte damals zb auch schon tinnitus, den sie sich ebenfalls nicht erklären konnte) zu verstehen. ich würd den Eingriff heute nicht mehr machen. Aber was weggeschnitten wurd, ist halt erst mal weg. 🤷‍♀️ 

als guten Indikator für einen verantwortungsvollen Arzt finde ich übrigens heute, wenn die Person erst mal vorsichtig ist, viele Sachen untersucht/Infos sammelt und tendenziell zu konservativen Behandlungsmethoden rät, statt als ersten Weg irgendwelche Invasiven Eingriffe vorzuschlagen. Der Körper regelt vieles selber besser, als wir es medizinisch hinkriegen können. Ich hatte früher aber auch eher so eine Vorstellung von „Körper macht Probleme = etwas ist kaputt; Medizin kann alles, OP/Medikament/whatever rückt es wieder gerade“ die Medizin kann einiges, aber im Vergleich zu einem in sich gut funktionierenden Körper ist es einfach lächerlich, was medizinisch machbar ist. Man sollte immer gut abwägen, ob man in das System eingreift, oder manche kleinere Unannehmlichkeiten einfach hinnimmt als Teil des Lebens, mit dem man sich arrangieren lernt.

ich wünsche dir alles gute und dass du eine gute Lösung für deine Lage findest! Es klingt nicht, als wäre alles verloren. :-) 

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vor 4 Stunden, Pauline schrieb:

Tut mir echt leid,TE. Klingt wirklich blöd. :-( 

zum Thema „selbst schuld, da nicht selbst informiert“: das Problem ist, dAss Ärzte oft so auftreten, als sei die Diagnose eindeutig und ihr vorgeschlagenes Vorgehen das einzig richtige, was jeder Arzt raten würde. Je jünger man ist, desto weniger hinterfragt man das. Mit zunehmender Erfahrung lernt man dann, dass es oft nicht so klar ist, es verschiedene Ansätze gibt etc. es ist aber recht Normal, dass man das nicht von Anfang an weiß. 

Mir wurden zb vor 15 Jahren die nasenmuscheln mit Laser verkleinert wegen atemproblemen nachts. Heute rät man davon eher ab, weil es die Situation langfristig oft verschlechtert. Zudem weiß ich heute, dass die Probleme muskulär verursacht waren durch eine Kiefer-und Halswirbelsäulenfehlstellung. Daran hat das Lasern natürlich nix verbessert. Der ganze Eingriff war Scheisse , purer Aktionismus ohne irgendeinen Versuch der Ärztin, die eigentliche Ursache (hatte damals zb auch schon tinnitus, den sie sich ebenfalls nicht erklären konnte) zu verstehen. ich würd den Eingriff heute nicht mehr machen. Aber was weggeschnitten wurd, ist halt erst mal weg. 🤷‍♀️ 

als guten Indikator für einen verantwortungsvollen Arzt finde ich übrigens heute, wenn die Person erst mal vorsichtig ist, viele Sachen untersucht/Infos sammelt und tendenziell zu konservativen Behandlungsmethoden rät, statt als ersten Weg irgendwelche Invasiven Eingriffe vorzuschlagen. Der Körper regelt vieles selber besser, als wir es medizinisch hinkriegen können. Ich hatte früher aber auch eher so eine Vorstellung von „Körper macht Probleme = etwas ist kaputt; Medizin kann alles, OP/Medikament/whatever rückt es wieder gerade“ die Medizin kann einiges, aber im Vergleich zu einem in sich gut funktionierenden Körper ist es einfach lächerlich, was medizinisch machbar ist. Man sollte immer gut abwägen, ob man in das System eingreift, oder manche kleinere Unannehmlichkeiten einfach hinnimmt als Teil des Lebens, mit dem man sich arrangieren lernt.

ich wünsche dir alles gute und dass du eine gute Lösung für deine Lage findest! Es klingt nicht, als wäre alles verloren. :-) 

Da hast du recht.

zusätzlich noch: Medizin kann auch sehr vieles, aber eben viele Mediziner nicht. Ich würde soweit gehen, zu sagen, dass ein großer Teil der Ärzte bessere Kurpfuscher sind - ich geh nur noch zu Spezialisten, die in ihrem Fach Kapazitäten sind. Auch wenn ich da weiter fahren muss.

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Das klingt bisschen ähnlich wie bei mir, mir wurde damals das Frenulum auch entfernt, und nicht die ganze Vorhaut. Wahrscheinlich wärs sogar mit gegangen(ich dachte immer auch daran liegts, dass ich die normalen Kondome nicht drüber kieg, dabei war die Eichel einfach überdurchschnittlich dick (weird flex, i know).

Selbstvorwürfe bringen jetzt erstmal gar nichts, so wie dasklingt muss sich das Narbengewebe nach der OP uU erstmal aufdehnen. Also mit der Salbe und "viel, dosierter" Handarbeit an deinem besten Stück arbeiten klingt doch erstmal nach einem guten Vorgehen.

Ich drück dir die Daumen und die Welt sieht in ein paar Wochen deutlich besser aus. Vertrau mir! Wir Menschen sind wahre Adaptionsmonster.

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