Ich finde nach meiner Rumfickphase kein "Girlfriend-Material" mehr - zu hohe Ansprüche?

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vor 23 Stunden, Kasparov schrieb:

Wenn ich deine Aussagen richtig interpretiere, wäre der Plan also eher, es mal mit jeder zu probieren, die ich optisch in Ordnung finde und dann bei der zu bleiben,

Nein, um Himmels Willen, bitte nicht xD... nichts ist is ätzender (weil du ihre und deine Zeit verschwendest) wie eine Beziehung anzubandeln, auf Krampf. Es muss sich schon gut anfühlen für dich und sie. Das Zauberwort lautet hier "Leichtigkeit". Ein Beziehung ergibt sich leicht und einfach. Wenn du eine Frau "ganz in Ordnung" findest will ich dir nicht ausreden sie besser kennenzulernen. Aber du solltest definitiv den Gedanken "ich probier's Mal mit ihr, WEIL sie ja ganz in Ordnung ist" streichen. Vielleicht verstehe ich dich jetzt auch einfach falsch aber gehe nicht mit dem Ziel "Beziehung" an eine Frau ran die du nur "ganz okay" findest. Die Dynamik funktioniert eher anders rum. Wenn du einen Beziehungswunsch zu einer Frau entwickelst, dann ist der Fakt 'Sie ist so schön', 'Sie ist in Ordnung' oder meinetwegen 'Sie ist eigtl. gar nicht mein Typ' zweitrangig. Man könnte sagen für den Beziehungswunsch musst du tatsächlich absolut gar nichts tun. Das geschieht unterbewusst, ohne dass es ein aktives "Eingreifen" von dir bräuchte. Ist das nicht toll?

vor 23 Stunden, Kasparov schrieb:

aber dass dieses "Verknallen" oder die anfängliche Verliebtheitsphase dann wohl eher nicht eintreten wird? So war es jetzt zumindest bei mir in letzter Zeit mit den Mädels, die ich kennengelernt habe,

Doch, das kann eintreten. Es gibt manchmal auch Fälle von Freunden oder Arbeitskollegen die sich über Jahre hinweg nach und nach ineinander verlieben. Auch das gibt's. Aber warum es dir nicht so ergeht, mit deinen Mädels, dazu komme ich gleich beim Thema "Realitätscheck".

vor 23 Stunden, Kasparov schrieb:

hast du sonst noch konkrete Ideen zum Thema "Realitätscheck"? 

Ja hab ich. Pass auf, "Girlfriend Material", "Alleinstellungsmerkmal", "HB7"... man merkt du hast Frauen sehr stark objektifiziert (ob social Media oder Pornos is ja erstmal egal).

Es ist nur logisch dass du keine Frauen siehst (oder sehen willst) die für eine Beziehung taugen. Mit deiner jetzigen Brille/Filter ist das auch nicht möglich.

Eine Methode diesen Filter aufzubrechen ist all das zu reduzieren was den Filter befeuert/verstärkt. Dazu zählt, Insta, Tinder etc., ja. Dazu zählt aber auch dein Umgang mit attraktiven oder unattraktiven Frauen. Ich würde dir raten die Attraktivität einer Frau gar hat nicht aktiv zu bewerten. Weder ausgesprochen, noch gedanklich.

Unterbewusst wirst du so oder so die Attraktivität bewerten aber genau darum geht's. Das macht dein Unterbewusstsein sowieso für dich. Wenn du aktiv Ideale schaffst und ihnen hinterherläufst, verstärkst du nur deine bereits vorhandene Fixierung. Genau davon gilt es sich zu distanzieren. Am Ende des Tages wirst du sowieso nur Frauen ansprechen die du attraktiv du findest, daher schieb den ganzen Scheiss beiseite der dich davon abhält. Und ERST DANN näherst du dich langsam der Realität.

Besser gesagt, einer Realität die deine aktuellen Bedürfnisse erfüllen 'kann'.

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vor 7 Stunden, Biff schrieb:

Man könnte sagen für den Beziehungswunsch musst du tatsächlich absolut gar nichts tun. Das geschieht unterbewusst, ohne dass es ein aktives "Eingreifen" von dir bräuchte. Ist das nicht toll? 

Also, ich bin da wahrscheinlich im Kopf etwas verdreht, aber ich würde einfach mal kurz beschreiben, wie es bei mir in der Realität gerade abläuft:
Ich verspüre aktuell relativ häufig einen ganz allgemeinen und ungerichteten Beziehungswunsch. Also soll heißen, gar nicht bezogen auf eine bestimmte Frau, sondern zum Beispiel wenn ich einen Urlaub plane, wenn ich mal wieder als gefühlt einziger Single auf einer Party voller Paare bin oder wenn man am Sonntagabend allein daheim sitzt, da kommen dann Gedanken wie "jetzt wäre es toll eine Partnerin zu haben" - ist ja etwas typisches und kennen bestimmt viele.
Dieser allgemeine Beziehungswunsch tritt dann (anscheinend) auch in vielen Interaktionen mit Mädels auf, selbst wenn ich gar keine Beziehung mit dieser speziellen Frau will und mein Verhalten teilweise selbst gar nicht steuere oder sogar bemerke. Soll heißen, mir haben von den Frauen, mit denen ich in der letzten Zeit was hatte, schon viele gesagt, dass ich z.B. anscheinend ungewöhnlich viel kuscheln will oder mir wünsche, dass sie über Nacht bleiben oder sie auf sonstige Weise ein wenig wie eine feste Freundin behandle. Viele blocken das dann ab (und das stresst mich dann auch nicht wirklich), aber ein Problem tritt dann auf, wenn die Mädels meine "unbewussten Signale" dann tatsächlich als Zeichen werten, dass ich eine Beziehung mit ihnen möchte (verständlicherweise natürlich) und es mir dann zu viel wird und ich dann zurück rudere oder sogar die Reißleine ziehe.

Ich habe da anscheinend eine kognitive Dissonanz in mir, da mein Gefühl/Unterbewusstsein/was-auch-immer am liebsten mit der nächstbesten Frau direkt in eine Beziehung hüpfen würde und so gut wie keine Ansprüche an eine potenzielle Partnerin stellt, während mein Kopf oder mein Bewusstsein dagegen hält und sagt "mach es nicht, du bist gerade bloß gefühlsduselig, spätestens nach ein paar Wochen oder Monaten willst du dann doch wieder keine Beziehung mit dieser Frau, weil du sie nicht toll genug findest und verletzt sie dadurch dann wieder".

Deshalb bin ich aktuell wohl ziemlich gehemmt eine Frau näher kennenzulernen oder sie sogar für eine Beziehung in Betracht zu ziehen, wenn sie eigentlich ganz nett ist, aber mir optisch nur so mittelmäßig gefällt.

vor 7 Stunden, Biff schrieb:

Unterbewusst wirst du so oder so die Attraktivität bewerten aber genau darum geht's. Das macht dein Unterbewusstsein sowieso für dich. Wenn du aktiv Ideale schaffst und ihnen hinterherläufst, verstärkst du nur deine bereits vorhandene Fixierung. Genau davon gilt es sich zu distanzieren. Am Ende des Tages wirst du sowieso nur Frauen ansprechen die du attraktiv du findest, daher schieb den ganzen Scheiss beiseite der dich davon abhält.

Ich könnte mir vorstellen, das Problem liegt darin, dass der Filter schon im Unterbewusstsein ist. Also wenn ich eine Frau sehe, schießen mir selbst, wenn ich nicht aktiv und bewusst drüber nachdenke, sofort Gedanken wie "hm, ganz schnuckelig, aber nicht ganz das, was ich mir vorstellen würde" in den Kopf. Also, das geht super schnell und die Entscheidung, ob ich sie attraktiv finde und Lust habe sie kennenzulernen, ist bereits getroffen, bevor ich gegensteuern kann. Aber ich werde es trotzdem mal versuchen, zumindest die aktive Idealisierung so gut wie möglich zurückzuschrauben und hoffe, dass es dadurch dann wieder besser läuft und mich wieder mehr Mädels optisch ansprechen.

bearbeitet von Kasparov

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