Komplett Ziel- und orientierungslos mit 37 Jahren

71 Beiträge in diesem Thema

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Einfach nur, weil es passt.

Ich will wie gesagt, niemandem sein Lebensmodell absprechen oder jemanden an den Pranger stellen.

Aber ihr seht: 

Am 1.9.2022 um 12:33 , LastActionHero schrieb:

Da wird geplant, gebaut, geheiratet und Kinder gekriegt...und alle sind irgendwie glücklich

 

vor 4 Stunden, arnoldisnumerouno schrieb:

Vergleich mit meinem großen Bruder (4 Jahre älter, 2 Kinder) nagen etwas an mir

 

Aber die sehen .... 

 

Zitat

Nur ganz ehrlich: als ich noch keine Kinder hatte, hatte ich mir das Leben mit Kindern auch total traumhaft vorgestellt. Vormittags bissi arbeiten und nachmittags voll am Spielplatz "chillen". Wenn ich eine mit Baby sehe, denke ich mir manchmal auch: ach ist ja nett. Und wie ich auch oft andere ohne Kind hab daherreden hören wie toll das wird. Und wenn mir eine Mutter gesagt hat, dass die Kinder ohne Ende nerven, fand ich die komisch.

Joa, das Baby schreit nur leider mehrfach im der Nacht und man bekommt oft grad so aufgeteilt 4 Std Schlaf ab und dementsprechend ist der Tag "unchillig". Dann denkt man, ok, das sind 3 Monate, aber nein, das sind eher so 1,5 Jahre wo es völlig normal ist, dass die nicht (immer) durchschlafen. Sobald die wach sind, muss man auch fit und da sein. Klar, spielen die auch (selbst als Baby) mal selbst, aber man ist und muss immer in "halb acht Stellung" sein, da die Stimmung plötzlich kippen kann und sich die Kinder zb dann entweder beissen, hauen oder, da sie kein gefahrenbewusstsein haben, selbst verletzen. Dann haben die zb keinen Bock eine Hose anzuziehen und man diskutiert 15 min rum. In der Zeit kann ein anderes Kind locker eine Spielzeugkiste umkippen etc. Und komm jetzt nicht mit "schlecht erzogen" an, "die" sind einfach so. Es sind auch alle so. Je entspannter man selbst ist und je ruhiger man zb bei der Hosensache bleibt, desto eher klappt es dann. Wenn man aber selbst schon völlig abgeschafft ist und ggf noch rumschreit, dass endlich die Hose angezogen werden soll, desto eher eskaliert das. Die schreien dann teilweise 1,5 Stunden lang, einen "aus" Knopf gibt es nicht. Hab ich schon gesagt, dass ggf nach einer Hose noch eine Jacke angezogen werden soll?

Das sehe ich dann auch immer bei den anderen Eltern, ab dem 2. Kind wird es ultra hart und geht rund. Die sind alle froh, wenn die Kinder mal kurz für paar Std weg sind. Denn es gibt wie gesagt keinen "aus" Knopf. Kinder sind zudem absolut gnadenlos (erst ab 5 oder so können sie überhaupt langsam sowas wie Mitgefühl entwickeln).

Das da mit Kindern bissi mehr Geschirr, Brösel und Wäsche anfällt ist auch klar oder? Und Spielsand vom Spielplatz überall ist auch grandios.

 

Also ja, den Kindern kann es nur und ausschließlich dann gut gehen, wenn es mir (halbwegs) gut geht. Wenn ich zb Zeit hatte in Ruhe zu duschen und in Ruhe einen Kaffee zu trinken. Hab auch eine Freundin mit 2 Kindern, die überhaupt erst zum Pippi machen auf das Klo gegangen ist, wenn der Mann nach Hause gekommen ist. Vorher hat sie den ganzen Tag über ausgehalten und hatte die Kinder im Blick.

 

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Made my day! Bestärkt mich in meinem Lebensmodell aktuell etwas 😂

Ist nur mehr der Gedanke bzw. die Aussage die mir meine (mittlerweile zerstritten) Schwägerin ins Hirn gepflanzt hat "ja aber willst du denn ewig so weitermachen? Ist ja dann schön wenn dich die Kinder und Enkelkinder besuchen kommen" Ja - wenn sie das denn tun. Ich besuch meine Großeltern so gut wie nie. Meine Antwort damals zu ihr "ja, will ich. Ich will noch mindestens bis 40 rumvögeln, außer ich find eine Frau die mich einfach total umhaut".

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Am 6.9.2022 um 14:42 , LastActionHero schrieb:



Wozu brauche ich also eine Mission? Und was mache ich, wenn diese Mission erfüllt ist? Ich frage mich immer, wieso es diese Unzufriedenheit gibt, wenn das Leben bzw. die Existenz als solche schon sinnbefreit ist....

If there is no point in living, you can make the point you want ;-) 

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Gerne noch ein paar Gedanken für dich TE (lieber spät als nie).

Zum LTR Thema - für mich relativ simpel: Hast du in Summe mehr positive wie negative Momente, lohnt es sich. Ansonsten sollte man lieber weiterziehen. Das Leben ist endlich und zieht unglaublich schnell vorüber. Die Zeit ist super kostbar.

Ferner möchte ich dich ermutigen, Neue Dinge auszuprobieren / neue Wege zu gehen (Routinen zu durchbrechen). Dinge, welche du mitunter skeptisch oder mit Vorurteilen siehst. Es geht ums Ausprobieren und mitunter wirst du wider Erwaten dein neues Hobby entdecken, welches dich vollends erfüllen wird.

PS: In meinem Umfeld bin ich mittlerweile der einzige, welcher nicht verheiratet ist. Ich hingegen hüpfe von Date zu Date (oder hab mal ne FB). Da ich auch lieber in einer gehaltvollen LTR wäre, macht es für mich nicht immer einfach. Es gibt Tage, da triggert mich das (und werde traurig), aber mehrheitlich kann ich das gut wegstecken.

bearbeitet von nonameman
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vor 11 Minuten, nonameman schrieb:

PS: In meinem Umfeld bin ich mittlerweile der einzige, welcher nicht verheiratet ist. Ich hingegen hüpfe von Date zu Date (oder hab mal ne FB). Da ich auch lieber in einer gehaltvollen LTR wäre, macht es für mich nicht immer einfach. Es gibt Tage, da triggert mich das (und werde traurig), aber mehrheitlich kann ich das gut wegstecken.

same here - ich zum Beispiel bin über die Jahre aber sehr wählerisch geworden, eine Frau muss für mich einen Mehrwert darstellen, die letzte war eher Belastung und Drama. Es ist heutzutage auch echt nicht einfach gutes LTR Material zu finden.

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vor 31 Minuten, LastActionHero schrieb:

Mal ein Update zu mir...

Ich hatte vor einigen Tagen einen hitzigen Streit, der so viele Baustellen aufgebrochen hat, dass ich mich kurzerhand entschlossen habe, Ende des Jahres in eine Klinik zu gehen.

Komplett raus aus dem Leben und 100%iger Fokus auf meine mentale Verfassung. Wird voraussichtlich ein 4-6 wöchiger Aufenthalt, momentane Wartezeit ca. 8 Wochen.

Ich merke einfach, dass ich sehr viele Altlasten mit mir rumschleppe und mich dadurch in vielerlei Hinsicht selbst blockiere.

Hab nix zu verlieren, also Vollgas!

Danke für das Update.

Blöde Frage: Wie läuft sowas ab? Das ist ja relativ kurzfristig. Bist du zu deinem Hausarzt gegangen und hast ihm gesagt, dass du nicht mehr klarkommst? Oder ist das eine private Klinik?

Alles Gute dir!

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vor 21 Minuten, Playtex schrieb:

Danke für das Update.

Blöde Frage: Wie läuft sowas ab? Das ist ja relativ kurzfristig. Bist du zu deinem Hausarzt gegangen und hast ihm gesagt, dass du nicht mehr klarkommst? Oder ist das eine private Klinik?

Alles Gute dir!

Ich verstehe deine Bedenken, die hab ich auch. 5 Wochen ist echt kurz. Aber die werden schon wissen, was sie tun.

Hoffentlich :-D

Man muss auch dazu sagen, dass ich ja auch keine so schwere Depression habe, dass ich morgens nicht mehr aus dem Bett steigen kann...ich bekomme alles geregelt, gehe arbeiten, verfolge meine Hobbys, mache Sport, mache meinen Haushalt und lebe mein Leben. Es gibt nur immer wieder Momente, in denen die Depression voll durchschlägt und auch alte Muster mir im Weg stehen. Dann kann es schonmal vorkommen, dass ich anfange zu weinen wenn du mich fragst, wie es mir geht etc.

Das läuft übrigens ganz einfach ab: in diesem Fall geht man zum behandelnden Arzt (Hausarzt geht auch), der einen mit einer Diagnose aus Kategorie F quasi ins Krankenhaus überweist. Diese Überweisung schickt man mit der Selbstauskuntsbogen in die Klinik und wartet, bis man aufgenommen wird. In meinem Fall werden das ca. 8 Wochen sein.

Der Ablauf wird sich sicherlich teils unterscheiden, da ich in ein Krankenhaus gehe. Das ist keine Klinik oder "Irrenanstalt" in dem herkömmlichen Sinne.

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vor 26 Minuten, LastActionHero schrieb:

Ich verstehe deine Bedenken, die hab ich auch. 5 Wochen ist echt kurz. Aber die werden schon wissen, was sie tun.

Hoffentlich :-D

Man muss auch dazu sagen, dass ich ja auch keine so schwere Depression habe, dass ich morgens nicht mehr aus dem Bett steigen kann...ich bekomme alles geregelt, gehe arbeiten, verfolge meine Hobbys, mache Sport, mache meinen Haushalt und lebe mein Leben. Es gibt nur immer wieder Momente, in denen die Depression voll durchschlägt und auch alte Muster mir im Weg stehen. Dann kann es schonmal vorkommen, dass ich anfange zu weinen wenn du mich fragst, wie es mir geht etc.

Das läuft übrigens ganz einfach ab: in diesem Fall geht man zum behandelnden Arzt (Hausarzt geht auch), der einen mit einer Diagnose aus Kategorie F quasi ins Krankenhaus überweist. Diese Überweisung schickt man mit der Selbstauskuntsbogen in die Klinik und wartet, bis man aufgenommen wird. In meinem Fall werden das ca. 8 Wochen sein.

Der Ablauf wird sich sicherlich teils unterscheiden, da ich in ein Krankenhaus gehe. Das ist keine Klinik oder "Irrenanstalt" in dem herkömmlichen Sinne.

Interessant. Ich hatte gar keine Bedenken, es hat mich nur gewundert, dass die Wartezeit so kurz ist. Gerade weil du jetzt nicht den Eindruck eines Notfalls vermittelt hast. Aber wenn es eine normale Klinik, macht das natürlich mehr Sinn.

Klingt nach einem guten Schritt. Kann sicher nicht schaden.

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Ne Reha? Schön, find ich super ^^

Ich finde es positiv, dass du ehrlich zu dir bist. Viele positive Worte hast du schon erhalten, ich schließe mich an. Was ich mich aber fragte, wieso deine Beziehung(en) in der Therapie kein Thema waren bzw. warum die Therapie beendet hast? Falls das Therapiekontingent verbraucht ist, kannst du als Selbstzahler weitermachen. Geld hast du bestimmt, es geht ja um dich. Meine Meinung zumindest, ich will dir kein schlechtes Gewissen einreden. Es klingt jetzt nicht so als ob deine Themen fertig bearbeitet wurden sondern du mitten im Prozess bist. Ich will nicht die anderen Themen abwerten, Tod, Selbstwert usw. aber enttäuschende Beziehungen sind ein chronisches Thema und eben jetzt auch akut. Hast du das vermieden oder wirkte es nicht wichtig? Falls du narzisstisch bist dann sind verletzende Beziehungen und Bindungsängste eine der Hauptursache deiner Probleme. Zumal "schwache, problematische" Frauen dann auch eine besonders starke Anziehung auf dich haben. ^^

bearbeitet von Mobilni

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vor 10 Stunden, MaleCharacter schrieb:

Diese puren, unverfälschten Emotionen sind wirklich kostbar und geben einem diese herzliche, freudige Wärme in dieser sonst so beschissen kargen Welt.

Es steht dir doch frei deine Welt so zu gestalten das sie nicht so ein beschissener und karger Ort für dich ist. Lebe diese puren unverfälschten Emotionen mal vor dann wirst du auch Menschen kennenlernen die dir diese herzliche und freudige Wärme zurückgeben.

Ist ebenfalls nur ein Numbersgame. Die Anzahl der positiven Erfahrungen muss nur die negativen übertreffen.

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vor 16 Stunden, Mobilni schrieb:

Ne Reha? Schön, find ich super ^^

Ich finde es positiv, dass du ehrlich zu dir bist. Viele positive Worte hast du schon erhalten, ich schließe mich an. Was ich mich aber fragte, wieso deine Beziehung(en) in der Therapie kein Thema waren bzw. warum die Therapie beendet hast? Falls das Therapiekontingent verbraucht ist, kannst du als Selbstzahler weitermachen. Geld hast du bestimmt, es geht ja um dich. Meine Meinung zumindest, ich will dir kein schlechtes Gewissen einreden. Es klingt jetzt nicht so als ob deine Themen fertig bearbeitet wurden sondern du mitten im Prozess bist. Ich will nicht die anderen Themen abwerten, Tod, Selbstwert usw. aber enttäuschende Beziehungen sind ein chronisches Thema und eben jetzt auch akut. Hast du das vermieden oder wirkte es nicht wichtig? Falls du narzisstisch bist dann sind verletzende Beziehungen und Bindungsängste eine der Hauptursache deiner Probleme. Zumal "schwache, problematische" Frauen dann auch eine besonders starke Anziehung auf dich haben. ^^

Danke für dein Feedback 🙂

Gut das du es ansprichst: meine Therapie kann und wird verlängert, um mich vor und nach dem Reha-Aufenthalt entsprechend vorzubereiten und zu begleiten. Ich denke, bis Mitte 2023 bin ich also noch safe.

Meine Beziehungen waren und sind übrigens immer wieder thematischer Teil meiner Therapiestunden. Ich habe sogar damals meine Ex für 2-3 Sitzungen dabei gehabt und wir haben quasi Paartherapie gemacht 🙂

Ich habe mir oft Gedanken darüber gemacht, ob und was evtl. mit mir nicht stimmt. Einen Narzisten sehe ich mich in voller Gänze nicht in mir...dafür bin ich viel zu wenig von mir selbst überzeugt :-D

 

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vor 11 Stunden, MaleCharacter schrieb:

Gude, 

also ich würd' die Weichen für die nächsten Jahre mit der Entscheidung stellen, ob du Kinder in die Welt setzen willst oder nicht.

Ich bin selbst 33 und hab' 'ne kleine Tochter (13 Monate). Kinder können tatsächlich was wunderbares sein, wenn man es schafft eine Bindung zu ihnen aufzubauen und die Rahmenbedingungen dafür stimmen.

Ich denk' da an Momente, wenn die kleine ihre ersten Schritte macht und ich ihr Mut zusprechen darf. Dieses freudige Lachen und glänzende Matzelaugen.

Oder sie sich für die genommene Zeit mit Klötzchenspielen aus dem Nichts mit einer Umarmung oder Küsschen bedankt.

Diese puren, unverfälschten Emotionen sind wirklich kostbar und geben einem diese herzliche, freudige Wärme in dieser sonst so beschissen kargen Welt.

Allerdings ist die große Voraussetzung dafür, dass man eine (mental reife) Frau an seiner Seite hat, die ihren Scheiß zusammen hat. Die auch familär managen kann, Dinge anpackt und organisiert. Sonst hat man direkt verloren und kommt gar nicht so weit.

Aus meiner Sicht ist deine LTR bei weitem nicht so weit und klingt deinen Schilderungen nach relativ unreif.
Halt für Bumsen gut genug aber für keine Zukunftspläne.

Sie würd' dir mit Kindern höchswahrscheinlich viel Stress einbrocken und das wäre schade.
Selbst meine Frau macht vieles gut aber nicht perfekt. Ich kann's kaum oft wiederholen: die Rahmenbedingungen müssen stimmen.

Ich denk' aber ohne Kids kann man genauso ein zufriedenes Leben fühlen. Der Schwerpunkt verlagert sich halt dann zugunsten der eigenen persönlichen Entwicklung. Neue Skills / Hobbys, Erkundung anderer Kontinente, fremder Kulturen, usw.

Achso und hör' auf dir selbst die Schuld zu geben, wie du bist. Höchstwahrscheinlich haben's deine Eltern einfach verkackt.

Ich hab' mir früher selbst auch die Schuld gegeben, weil es mir so von kleinaur einprogrammiert wurde, dass ich wertlos / nutzlos und nie genug sei.

Bis ich heute mit meiner eigenen Kindererziehung erst gemerkt hab', was meine Eltern alles verschissen haben.
Welches große Potenzial und Lebensfreude mir eigentlich verwehrt wurden. Aber das gibt mir Zuversicht für's eigene Kind es besser zu machen.

Die Frage ist letztlich, welchen Weg du gehen willst. Ob du eine Frau ohne Kids suchst, die deine persönliche Weiterentwicklung unterstützt oder eine Frau für Kinder, die fähig ist gemeinsam gut familär zu managen.

Ich finde, das ist eine sehr schwierige Frage. Warum? Weil ich es ähnlich sehe wie du und A) die Rahmenbedinungen stimmen müssen und B) die richtige Frau an meiner Seite sein muss.
Und da ich das bisher nicht hatte, fällt es mir auch schwer, da eine Entscheidung zu fällen...bisher kenne ich nur das Gefühl "Och, Kinder wären schon irgendwie nice...aber das passt gerade nicht". Ich kann einfach nicht sagen, ob ich Kinder möchte...weil ich zu aller erst einmal ein stabiles Leben und eine innige Beziehung führen möchte. Erst dann kann ich darauf aufbauen und eine Entscheidung treffen.

Meine LTR würde ich eigentlich nicht als unreif bezeichnen, sondern eher als verwöhnt und verzogen. Zusätzlich hat Sie ADHS, was sie im Alltag etwas einschränkt. Sie ist teils sehr unstrukturiert und unorganisiert. Sie kann z.B. sehr gut reflektieren und sich in andere hineinversetzen und Gefühle spiegeln. Meist nicht während eines Gesprächs, aber spätestens im Nachhinein beim reflektieren.

Ich habe mit meiner LTR nun vereinbart, dass wir unsere Kommunikation erstmal auf ein Minimum herunterfahren (morgens kurz scheiben, abends einmal telen und vom Tag erzählen) und alles unnötige an Ballast abwerfen. Problem war, dass ich ab und zu halt nicht immer direkt reagiert habe, wenn ich beschäftigt war und daraus immer ein Streit wurde..."wieso liest du die Nachrichten und reagierst nicht? Bin ich dir egal?" Es gab auch immer diesen Bullshit-Smalltalk, den man sich wirklich sparen kann. Sie ruft an, ist schlecht gelaunt und hat nix zu erzählen....stille am Telefon. Und wenn ich dann anspreche, dass man sich solche Gespräche auch schenken kann -> Drama.

Damit ist jetzt Schluss! Außerdem sehen wir uns nur noch 1-2 mal pro Woche, damit jeder an seinen eigenen Baustellen arbeiten kann.

Ich möchte jetzt auch gar nicht soviel über meine LTR schreiben, jetzt (und die kommenden Wochen/Monate) geht's um mich :-D

Und wenn am Ende dabei herauskommt, dass ich die LTR nicht mehr möchte...dann ist das so!

 

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@LastActionHero 

ehrlich gesagt habe ich aus deinen ersten post kein problem herauslesen können. ein großes ziel fehlt dir, ja ok, aber ansonsten habe ich eher das gefühl, dass du aktuell ein midlifecrisis durchmachst. geht vorbei, bleib stark!

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vor 2 Stunden, Sam Stage schrieb:

Es steht dir doch frei deine Welt so zu gestalten das sie nicht so ein beschissener und karger Ort für dich ist. Lebe diese puren unverfälschten Emotionen mal vor dann wirst du auch Menschen kennenlernen die dir diese herzliche und freudige Wärme zurückgeben.

Ist ebenfalls nur ein Numbersgame. Die Anzahl der positiven Erfahrungen muss nur die negativen übertreffen.

Mein Eindruck in meinem eigenen Umfeld ist, dass viele Menschen eben damit nicht "konfrontiert" werden wollen.
Klar bissl warmes Small Talk Geschwafel aber darüber hinaus ist da häufig nichts oder wird nicht gewollt.

Bin auch weder Jesus, noch Mutter Theresa um Menschen willkürlich in den Arm zu nehmen. Meine Nächstenliebe reicht dann eben nur bis zu meinen nächsten, nämlich der eigenen Familie. 

Mein Plan ist eh mit Anfang 50, sobald Kids ausm Haus sind, ins südliche Ausland ans Meer auszuwandern, wo Menschen gelassener, besser gelaunter und zufriedener als hier in DE sind. 

Zur zeit bin ich halt jung und brauch' das Cash, welches es häufig nur in Großstädten mit einem häufig unzufriedenem Umfeld gibt.

Aber um mich geht's letztlich gar nicht in diesem Thread.

vor 1 Stunde, LastActionHero schrieb:

Ich finde, das ist eine sehr schwierige Frage. Warum? Weil ich es ähnlich sehe wie du und A) die Rahmenbedinungen stimmen müssen und B) die richtige Frau an meiner Seite sein muss.
Und da ich das bisher nicht hatte, fällt es mir auch schwer, da eine Entscheidung zu fällen...bisher kenne ich nur das Gefühl "Och, Kinder wären schon irgendwie nice...aber das passt gerade nicht". Ich kann einfach nicht sagen, ob ich Kinder möchte...weil ich zu aller erst einmal ein stabiles Leben und eine innige Beziehung führen möchte. Erst dann kann ich darauf aufbauen und eine Entscheidung treffen.

Meine LTR würde ich eigentlich nicht als unreif bezeichnen, sondern eher als verwöhnt und verzogen. Zusätzlich hat Sie ADHS, was sie im Alltag etwas einschränkt. Sie ist teils sehr unstrukturiert und unorganisiert. Sie kann z.B. sehr gut reflektieren und sich in andere hineinversetzen und Gefühle spiegeln. Meist nicht während eines Gesprächs, aber spätestens im Nachhinein beim reflektieren.

Ich habe mit meiner LTR nun vereinbart, dass wir unsere Kommunikation erstmal auf ein Minimum herunterfahren (morgens kurz scheiben, abends einmal telen und vom Tag erzählen) und alles unnötige an Ballast abwerfen. Problem war, dass ich ab und zu halt nicht immer direkt reagiert habe, wenn ich beschäftigt war und daraus immer ein Streit wurde..."wieso liest du die Nachrichten und reagierst nicht? Bin ich dir egal?" Es gab auch immer diesen Bullshit-Smalltalk, den man sich wirklich sparen kann. Sie ruft an, ist schlecht gelaunt und hat nix zu erzählen....stille am Telefon. Und wenn ich dann anspreche, dass man sich solche Gespräche auch schenken kann -> Drama.

Damit ist jetzt Schluss! Außerdem sehen wir uns nur noch 1-2 mal pro Woche, damit jeder an seinen eigenen Baustellen arbeiten kann.

Ich möchte jetzt auch gar nicht soviel über meine LTR schreiben, jetzt (und die kommenden Wochen/Monate) geht's um mich :-D

Und wenn am Ende dabei herauskommt, dass ich die LTR nicht mehr möchte...dann ist das so!

 

Kann deinen Gedankengang verstehen aber  genau das führt dazu, dass dein Leben ziellos erscheint.

Du versuchst dir halt alle Optionen offen zu halten. Langfristig gesehen wird dich das eben nicht weiterbringen, weil dann das Fundament für mehr fehlt.

Ich mein' für vieles im Leben fängt man klein an und kommt erst nach Jahren oder Jahrzehnten ans Ziel (vielleicht auch nicht aber man hat zumindest einen Pfad, den man entlang läuft). Man schafft die Rahmenbedingungen, setzt ein Fundament oder setzt die Segel auf und los geht's. 

Ich möcht' dir deine LTR nicht aussprechen aber, wenn ich schon deine Beschreibung zu den Sinnlostelefonaten les'.
Entspricht eher einer Anfang 20-jährigen, die nicht fest im Leben auf eigenen Füßen steht und sich festklammert.

Kann man sich antun aber letztlich ist es reine Zeit- und Energieverschwendung.

Für Kids brauchst du definitiv jemanden an deiner Seite, auf den du dich verlassen kannst und der selbst auf eigenen Füßen stehen kann. Klar bist erst 37. Natürlich ist das alles auch mit Anfang 40 möglich. Es wird halt nur zäher und verschiebt dad "zweite Lebenskapitel" weiter nach hinten.

Muss halt aber auch keine Kids haben. Ist häufig auch nur gesellschaftlicher Zwang.

Kannst genauso dein Leben zu zweit genießen, wenn du jemanden an deiner Seite willst.

Da brauchst du aber jemanden, der dich eben nicht einengt, nicht aufn Sack geht und idealerweise eigene Impulse in die Beziehung mit reinbringt.

Vertrau' einfach auch mal deinem inneren Kompass.
Wohin tendiert die Nadel?

bearbeitet von MaleCharacter
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vor 1 Minute, Arbeiter schrieb:

@LastActionHero 

ehrlich gesagt habe ich aus deinen ersten post kein problem herauslesen können. ein großes ziel fehlt dir, ja ok, aber ansonsten habe ich eher das gefühl, dass du aktuell ein midlifecrisis durchmachst. geht vorbei, bleib stark!

Das ist mega interessant, dass du das sagst!

Ich nehme mir manche Dinge halt sehr zu Herzen....Kritik und Lob von anderen z.B.

Das geht dann soweit, dass ich abends da sitze und denke ich wäre "verkehrt". Das Gefühl vermitteln mir halt hauptsächlich Partnerinnen, da diese mir am nächsten stehen und natürlich Emotionen und Dinge ansprechen, die andere von mir nicht sehen oder erleben.

Ich habe meiner jetzigen LTR z.B. ganz klar gesagt, dass ich diese Reha mache, um vorrangig meine Baustellen zu bearbeiten. Das wird auch sicherlich die Beziehung positiv beeinflussen, ist aber halt nicht das einzige Ziel.
Ich glaube gerade, dass meine LTR denkt, ich würde das alles nur machen, damit ich die LTR rette und mich für sie verändern will. Was absolut NICHT stimmt.

Ich hoffe, du weist was ich meine?

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vor 6 Stunden, LastActionHero schrieb:

Ich hoffe, du weist was ich meine?

ehrlich gesagt nicht.

 

ich bin viel zu egoistisch und selbstbewusst dafür, mir darüber gedanken zu machen, was andere von meinem tun denken bzw. halten könnten. hat mich ehrlich gesagt noch nie interessiert. ich ziehe einfach mein ding durch und nach anfang skepsis folgt man mir. war schon immer so.

ich lese aber aus deinen schilderungen heraus, dass du aktuell sehr geschwächt bist, dein selbstwert und selbstbewusstsein leidet aktuell darunter, ist der situation geschuldet. 

wie bereits gesagt, es wird vorbeigehen und du wirst gestärkt aus ihr herauskommen.

ob deine freundin, familie oder sonstwer da mitzieht, macht dir darüber keine gedanken. aktuell ist pure "egoismus" angesagt, dir geht es nicht gut und du musst schauen, dass du wieder gesund wirst. 

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vor 9 Stunden, LastActionHero schrieb:

Ich habe mit meiner LTR nun vereinbart, dass wir unsere Kommunikation erstmal auf ein Minimum herunterfahren (morgens kurz scheiben, abends einmal telen und vom Tag erzählen) und alles unnötige an Ballast abwerfen. Problem war, dass ich ab und zu halt nicht immer direkt reagiert habe, wenn ich beschäftigt war und daraus immer ein Streit wurde..."wieso liest du die Nachrichten und reagierst nicht? Bin ich dir egal?"

Ich weiß nicht wie's dir damit geht, aber irgendwo find ich dieses Hamsterrad der "Zwangskommunikation" ganz schlimm zermürbend, zumal du ja im nächsten Satz gleich nachschiebst dass du da eig garnicht der Typ dafür bist. Klar gibts Pärchen die das so handhaben, abends bis spät telefonieren und früh morgens gehts gefühlt gleich weiter mit Belanglosigkeiten à la "..und Schatz, welche Farbe hatte dein Morgenschiss heute?", ist doch maximal cringy bei vermeintlich erwachsenen Menschen. Zumindest ist das für mich ganz weit von "Minimum" entfernt.

Offensichtlich hat deine LTR ja auch so ihre Selbstwertproblemchen wenn die immer sofort mit der "Bin ich dir egal" Keule ums Eck kommt.
Klar, irgendwo zieht man ja auch an was man selber ist, für dich persönlich glaub ich wärs aber schon nicht schlecht wenn du ne starke Frau an deiner Seite hättest die dir das auf gewisse Art und Weise auch vorlebt wie's ist mit sich im Reinen durchs Leben zu gehen. Und du hättest ja auch selbst jeden Grund dazu, les deine Beiträge schon seit Jahren und nehm dich als attraktiven, kreativen, liebenswerten und empathischen Menschen (im Körper eines blutrünstigen Wikingers höhö) wahr.

Alles Gute!

bearbeitet von ruthless
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vor 9 Stunden, LastActionHero schrieb:

Meine Beziehungen waren und sind übrigens immer wieder thematischer Teil meiner Therapiestunden. Ich habe sogar damals meine Ex für 2-3 Sitzungen dabei gehabt und wir haben quasi Paartherapie gemacht 

🙂

Und wie ist diesbezüglich der aktuelle Stand? Ich meine welche Quintessenz konntet ihr herausarbeiten, woran es liegt, dass du bzw. ihr immer wieder in die gleichen Muster fällt?

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Cool das du es angegangen bist!

Ich hab auch nicht so richtig ein Problem gesehen und auch keine Frage. Nur irgendwie Unsicherheit weil es sich nach Trennungswunsch anfühlt aber das nur alte Muster wiederholt. 

Und eigentlich hast du die entscheidend Frage und Antwort ja schon selbst gegeben. Du weißt nicht so genau was du willst. Jeder Schritt in jede Richtung wirkt voller Gefahren. Disclaimer: musst trotzdem Schritte gehen. Macht im Zweifel das Leben für einen. Ein bisschen weniger Risiko denken und mehr Impulsivität scheinen dir nützen zu können. Was dich am Ende aber wirklich glücklich macht musst du selbst beantworten. Meistens ist es allerdings relativ simpel und banal. Menschen sind am Ende vom Tag auch nur Affen. 

Wenn dir Hedonismus nicht gut rein geht und du lieber scheiß Angst haben willst und unerreichbar große Ziele beschäftige dich mit Klimawandel und General AI. Kann ich aber nur bedingt empfehlen.

bearbeitet von the Hydra

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vor 3 Stunden, the Hydra schrieb:

Menschen sind am Ende vom Tag auch nur Affen. 

du vielleicht, ich fühle mich nicht so. 

 

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vor 12 Stunden, Mobilni schrieb:

Und wie ist diesbezüglich der aktuelle Stand? Ich meine welche Quintessenz konntet ihr herausarbeiten, woran es liegt, dass du bzw. ihr immer wieder in die gleichen Muster fällt?

Die "Paartherapie" hatte ich damals, mit meiner Ex bei meinem Therapeuten...das ist jetzt  gute 4 bis 5 Jahre her. Wir sind nicht mehr zusammen :-D von daher erübrigt sich ja die Frage,  wie es mit uns weiterhin gelaufen ist.

 

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Mal paar andere Querschnittsthemen reingeworfen:

Haben dir die Therapien irgendwie geholfen oder zumindest deine persönlichen Baustellen offenbart?

Hast du das Gefühl, dass es irgendwo persönlich noch hapert und du es angehen könntest?

Hast du das Gefühl etwas nachholen zu müssen / verpasst zu haben?
Dann hättest du jetzt die beste Gelegenheit das auszuprobieren.

Ansonsten, wenn du mit dir im Reimen bist, schreib' dir auf, was für dich in 'ner Beziehung wichtig ist und wie diese im Idealfall aussehen würde.
Gleich' es mit deiner aktuellen ab. 
Zieh ein Fazit und treff ' ne Entscheidung, obs passt oder nicht.

Gönn' dir mal 'ne viertel bis halbe Stunde abends einfach mal nichts zu machen und den Gedanken freien Lauf zu lassen.

Schreib' spannende Einfälle auf.

Mach' 'ne Bucket List mit Dingen, die du erleben / erreichen möchtest und realistisch  sind.

Ach und im Zweifel @Helmut anpingen.
Wo treibt sich eig. dieser rum?

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vor 11 Stunden, LastActionHero schrieb:

Die "Paartherapie" hatte ich damals, mit meiner Ex bei meinem Therapeuten...das ist jetzt  gute 4 bis 5 Jahre her. Wir sind nicht mehr zusammen :-D von daher erübrigt sich ja die Frage,  wie es mit uns weiterhin gelaufen ist.

 

Das mein ich nicht und denke nicht, dass es sich erübrigt, sondern eher, dass du die Antwort vermeidest. 😉 Du hast im Eingangspost geschrieben, dass sich mit verschiedenen Frauen die gleichen Dynamiken/Muster zeigen:

Am 1.9.2022 um 12:33 , LastActionHero schrieb:

Meine LTR (und auch vorherige LTRs)

(...)
Leider sind das Muster, die ich auch aus vorherigen Beziehungen kenne. Deshalb denke ich, liegt ein Großteil auch bei mir.

Daher ist es relevant. Meine Frage war nicht, wie es mit euch beiden persönlich weiter ging sondern was du über dich gelernt und erfahren hast. Ein Fazit, Aha-Momente, Erkenntnisse. Die wird euch ja was gesagt haben.

"ah, deswegen passiert mir das in Beziehungen. Das habe ich von xy, der war auch immer so." oder "ja, das liegt daran weil ich Angst vor xy, habe und meine Freundinnen verhalten sich wie...".

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