Fitness / Bodybuilding - Ein Hamsterrad?

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Interessanter Thread.

Ja zuviel Fitnessstudio macht mich manchmal auch unglücklich. Es fühlt sich schon manchmal an, wie im Wettkampf und im Hamsterrad.

Ich gehe so 3-4 mal die Woche aber manchmal setze ich bewusst öfters einen Tag aus und mache z.B. zuhause training oder gehe im Wald joggen.

 

 

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vor 23 Stunden, Selfman schrieb:

Eine echte Motivation für mich ist etwas, das dich anzieht und nicht wozu du dich selbst immer hin pushen musst.
Auch die Gewohnheit und die Routine entstehen dann aus dieser echten Motivation quasi schon von selbst.

Aber diese Aussagen wie "Ich habe jetzt keinen Bock, aber ich werde es sonst bereuen" kann nicht von der Essenz her wirklich nachhaltig gut sein.
Was nicht unmittelbar Freude bereitet, macht für mich mittlerweile keinen Sinn mehr. Sonst mache ich Dinge, um damit vermeintlich was zu bezwecken.
Ich war vor paar Jahren fast in einem Burnout, weil ich lange so gelebt habe nach dem Motto "Ich will nicht, aber ich MUSS ja."

Heißt? Du bist dann morgens einfach nicht mehr zur Arbeit gegangen und liegen geblieben?

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vor 22 Stunden, Glückskatze schrieb:

Interessanter Thread.

Ja zuviel Fitnessstudio macht mich manchmal auch unglücklich. Es fühlt sich schon manchmal an, wie im Wettkampf und im Hamsterrad.

Ich gehe so 3-4 mal die Woche aber manchmal setze ich bewusst öfters einen Tag aus und mache z.B. zuhause training oder gehe im Wald joggen.

 

 

Ich glaube, mein Post kam hier auch etwas falsch an :-D
Es geht nicht darum, IMMER funktionieren zu müssen und Dinge zu tun, auf die man gerade absolut keine Lust hat.

Es ist so:
Wenn ich keine Lust auf etwas habe, aber innerlich weiß, dass es mir langfristig und auch kurzfristig (im Anschluss) gut tut, dann MUSS ich es durchziehen.

Beispiel: Es ist Winter, es regnet und draußen ist es dunkel. Ich hab absolut kein Bock auf Sport, denn auf dem Sofa oder im Bett ist es gerade so bequem und die Serie die ich schaue, zieht mich voll in den Bann. Scheiss ega, aufstehen und ab ins Gym.

Anderes Beispiel: Ich hatte einen stressigen Tag, einen Konflikt mit einer nahestehenden Person und auch sonst fühle ich mich heute eher ausgebrannt. Bewegung würde jetzt wahrscheinlich gut tun.
Ich gehe aber nicht ins Gym, denn das wäre (neben der aktuell mentalen Belastung) noch eine zusätzliche körperliche Belastung. Stattdessen gehe ich gemütlich spazieren, joggen oder nehme mir eine komplette Auszeit auf dem Sofa (siehe oben).

Absolut legit. Wenn dann am nächsten Tag die Disziplin wieder greift. Mehr als 2-3 Tage ohne Sport kommt nicht in Frage, außer ich bin krank und angeschlagen.

Wenn ich immer nur das tun würde, worauf ich Lust hätte...würde nicht funktionieren!

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vor 28 Minuten, LastActionHero schrieb:

Heißt? Du bist dann morgens einfach nicht mehr zur Arbeit gegangen und liegen geblieben?

Heißt: Ich bin aus dem Hamsterrad raus und bin jetzt Unternehmer, der grad sein passives Einkommen aufbaut 🙂

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vor 1 Minute, Selfman schrieb:

Heißt: Ich bin aus dem Hamsterrad raus und bin jetzt Unternehmer, der grad sein passives Einkommen aufbaut 🙂

Ok, aber das ging ja nicht von heute auf morgen...heißt, du wirst vorher oder während dem Übergang noch ziemlich viel gemacht haben müssen, worauf du eigentlich kein Bock hast?

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vor 7 Minuten, LastActionHero schrieb:

Ich glaube, mein Post kam hier auch etwas falsch an :-D
Es geht nicht darum, IMMER funktionieren zu müssen und Dinge zu tun, auf die man gerade absolut keine Lust hat.

Es ist so:
Wenn ich keine Lust auf etwas habe, aber innerlich weiß, dass es mir langfristig und auch kurzfristig (im Anschluss) gut tut, dann MUSS ich es durchziehen.

Beispiel: Es ist Winter, es regnet und draußen ist es dunkel. Ich hab absolut kein Bock auf Sport, denn auf dem Sofa oder im Bett ist es gerade so bequem und die Serie die ich schaue, zieht mich voll in den Bann. Scheiss ega, aufstehen und ab ins Gym.

Anderes Beispiel: Ich hatte einen stressigen Tag, einen Konflikt mit einer nahestehenden Person und auch sonst fühle ich mich heute eher ausgebrannt. Bewegung würde jetzt wahrscheinlich gut tun.
Ich gehe aber nicht ins Gym, denn das wäre (neben der aktuell mentalen Belastung) noch eine zusätzliche körperliche Belastung. Stattdessen gehe ich gemütlich spazieren, joggen oder nehme mir eine komplette Auszeit auf dem Sofa (siehe oben).

Absolut legit. Wenn dann am nächsten Tag die Disziplin wieder greift. Mehr als 2-3 Tage ohne Sport kommt nicht in Frage, außer ich bin krank und angeschlagen.

Wenn ich immer nur das tun würde, worauf ich Lust hätte...würde nicht funktionieren!

Es geht hier auch um die Frage, ob der Körper wirkliche Warnsignale aussendet (zu viel Stress, Übertraining,...) oder einfach nur der innere Schweinehund überwinden werden muss.

Im Beispiel vom inneren Schweinehund, fühle ich mich zu 99,9% besser danach.

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vor 10 Minuten, Yolo schrieb:

Es geht hier auch um die Frage, ob der Körper wirkliche Warnsignale aussendet (zu viel Stress, Übertraining,...) oder einfach nur der innere Schweinehund überwinden werden muss.

Im Beispiel vom inneren Schweinehund, fühle ich mich zu 99,9% besser danach.

Übertraining werden die wenigsten hier im Forum jemals erlebt haben, deshalb können wir da mal ausgrenzen denke ich.
Hier sind doch schon lange keine Leistungssportler mehr unter uns. Und die, die danach aussehen sind auf Stoff :-D

Stress als Faktor ist auf jeden Fall eine große Sache. Hier sollte man aber schauen, dass der eigentliche Stressor (Arbeit, Uni, Beziehung, Geldnot, Schlafmangel etc.) gerade gezogen wird und nicht auf Sport verzichtet wird, welcher eigentlich genau das Gegenteil bewirkt und entstresst.

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vor 12 Minuten, Yolo schrieb:

Im Beispiel vom inneren Schweinehund, fühle ich mich zu 99,9% besser danach. 

Ma in die Runde gefragt, nicht nur dich, Yolo.

Habt ihr schonmal nen richtigen Sport gemacht?
Bei dem man keine Gegenstände, sondern Menschen rumschiebt?

 

Denn. Wenn´s um Gefühl gehen soll, ist letzteres nach meiner Erfahrung ungefähr 10x so effektiv.

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vor 3 Minuten, Easy Peasy schrieb:

Ma in die Runde gefragt, nicht nur dich, Yolo.

Habt ihr schonmal nen richtigen Sport gemacht?
Bei dem man keine Gegenstände, sondern Menschen rumschiebt?

 

Denn. Wenn´s um Gefühl gehen soll, ist letzteres nach meiner Erfahrung ungefähr 10x so effektiv.

Fällt auch Kickboxen darunter? Hab ich 5 Jahre gemacht, aber dann gegen Bodybuilding getauscht. Fand Muskeln geiler, als die Möglichkeit, jemandem ins Gesicht zu treten.

Wenn ich mir die aktuelle Welt und die Menschen so anschaue, vermisse ich diese Möglichkeit allerdings.

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Motivation ist absolut zuverlässig sofern der richtige Grund dahintersteckt. 

Wenn man "motiviert" ist Geld zu verdienen, um damit z.B. andere zu beeindrucken, obwohl man viel lieber von anderen unabhängig von seinem Geld akzeptiert werden möchte, dann erfordert Geld verdienen natürlich eiserne Disziplin und ist stressig. 

Wenn man hingegen  Geld verdienen möchte, weil man Summe X für was auch immer haben will, weil man gerne Geld ausgibt oder weil man denkt, dass man sich selbst mit Geld noch besser entfalten kann oder es für sinnvolle Zwecke einsetzen kann, dann wird einem das Geld verdienen - selbst wenn es noch nicht der gut bezahlte Traumjob ist - definitiv leichter fallen. Ganz ohne "eiserne Disziplin".

(Hoffentlich) Niemand von uns wird in irgendeinen Arbeitsvertrag gezwungen. Wir alle haben also unsere Gründe, weswegen wir arbeiten gehen wollen oder auch nicht wollen und es dennoch tun.

Selbgies gilt für Beziehungen, Fitness und sonstige Lebensbereiche. Die meisten von uns haben das "Müssen" schon so verinnerlicht, dass wir gar nicht mehr hinterfragen oder wissen, warum wir eigentlich (denken zu) müssen.

bearbeitet von tfn28
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vor 37 Minuten, Easy Peasy schrieb:

Ma in die Runde gefragt, nicht nur dich, Yolo.

Habt ihr schonmal nen richtigen Sport gemacht?
Bei dem man keine Gegenstände, sondern Menschen rumschiebt?

 

Denn. Wenn´s um Gefühl gehen soll, ist letzteres nach meiner Erfahrung ungefähr 10x so effektiv.

Zählt Fußball und Handball?

Also bei Squats habe ich schon harte Feels teilweise danach 😄 Zumindest früher, als ich noch All-in gegangen bin.

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vor 1 Stunde, LastActionHero schrieb:

Anderes Beispiel: Ich hatte einen stressigen Tag, einen Konflikt mit einer nahestehenden Person und auch sonst fühle ich mich heute eher ausgebrannt. Bewegung würde jetzt wahrscheinlich gut tun.

Ich gehe aber nicht ins Gym, denn das wäre (neben der aktuell mentalen Belastung) noch eine zusätzliche körperliche Belastung. Stattdessen gehe ich gemütlich spazieren, joggen oder nehme mir eine komplette Auszeit auf dem Sofa (siehe oben).

War mal anders bei dir, oder?

vor 35 Minuten, LastActionHero schrieb:

Übertraining werden die wenigsten hier im Forum jemals erlebt haben

Definitionsfrage. Würde "2 Wochen ausfallen wegen krank wegen zuviel (am Schluß 4w verloren bis zum alten Volumen, 6w bis alte Form (oder so))" als Übertraining bezeichnen. Ist wahrscheinlich Overreaching, muß mich nicht Monate davon erholen, aber so wirds wohl von den meisten verstanden?

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vor 41 Minuten, Easy Peasy schrieb:

Habt ihr schonmal nen richtigen Sport gemacht? Bei dem man keine Gegenstände, sondern Menschen rumschiebt?

Denn. Wenn´s um Gefühl gehen soll, ist letzteres nach meiner Erfahrung ungefähr 10x so effektiv.

Kampfsport, war schon gut mit dem Adrenalin abholen, hat mir lange gefehlt. Gibt "im Alter" so ein Kaputtgeh-Problem glaube (nicht wirklich ausprobiert, Grundfitneß-Problem gibts ja auch, müßte mich erstmal halbes Jahr vorbereiten..).

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vor einer Stunde, LastActionHero schrieb:

Ok, aber das ging ja nicht von heute auf morgen...heißt, du wirst vorher oder während dem Übergang noch ziemlich viel gemacht haben müssen, worauf du eigentlich kein Bock hast?

Geht. Möglichst nach dem Pareto-Prinzip, 20/80. Selten, dass ich keinen Bock hatte.

Mein Lieber, ich weiß schon seit Jahren, dass du immer deinen Body hier postest und Hut ab einerseits vor deiner Form. Aber sei ehrlich, um die Anerkennung und Bestätigung geht es dir dann schon, oder? :)
Ich denke auch in Bezug auf Frauen.

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Am 23.11.2022 um 09:42 , LastActionHero schrieb:

Fällt auch Kickboxen darunter?

Klar, wenn auch gesparrt wurde?

Am 23.11.2022 um 10:15 , Yolo schrieb:

Zählt Fußball und Handball?

Klar. 

Meine Erfahrung eben.
Sich zum Cardio aufraffen. Albtraum. Danach.. Froh dass rum ist. Bissl Stolz.
Sich zum pumpen aufraffen. Schwankt. Zwischen a) mit Mukke auffe Ohrn beschwingt auf´s Bike und b) den inneren Schweinehund, der wimmert und kratzt, an den Füßen aus der Bude zerren. Danach bissl stolz auf die Leistung.

Zocken. Nunja.. wir haben uns illegalerweise nen Zweitschlüssel für die Halle machen lassen, um auch im Winter jederzeit am Wochenende zocken zu können. Sagt wohl alles. ^^
Klar ist man da auch mal platt, Arm schmerzt, Füße ächzen, Gips juckt.. egal los. Paar harte Matches, schieben, zerren, lachen und fluchen. Paar geile Dunks machen oder feiern. Danach zugleich selig ausgepowert und einen Meter größer.
Da is irgendwie mehr Lametta.

 

Am 23.11.2022 um 10:21 , Jingang schrieb:

Gibt "im Alter" so ein Kaputtgeh-Problem glaube

Bei Ballsportarten absolut.
Kampfsport ist eigentlich ziemlich safe. Im Training.

bearbeitet von Easy Peasy

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Am 23.11.2022 um 09:37 , Easy Peasy schrieb:

Ma in die Runde gefragt, nicht nur dich, Yolo.

 Habt ihr schonmal nen richtigen Sport gemacht?
Bei dem man keine Gegenstände, sondern Menschen rumschiebt?

Ja, Muay Thai und Kung Fu in Kombination. Und ich geb dir da absolut recht. Das Gefühl war ein ganz anderes, als Laufen zu gehen oder ins Fitnessstudio.
Die Kerngruppe da war eingeschworen, es kamen und gingen immer mal wieder ein paar Neue.
Und da kommt dann auch noch der Faktor dazu, du hast zugesagt, Mittwoch ins Training zu gehen, also gehst du hin. Denn generell hast du Bock und der mal aufkommende Schweinehund kommt deswegen erstens seltener, und du bist auch noch an die Trainingspartner committed.
Wir hatten tatsächlich auch legale Schlüssel für die Halle und haben da am Wochenende noch zusätzlich trainiert. 

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Am 20.11.2022 um 17:53 , Mrlucky schrieb:

Was hast du gegen Leute die versuchen sich zu verbessern?

Was hast du dagegen sich so anzunehmen, wie man ist? Warum sollte ich mich "verbessern"? Also reicht es nicht, was schon da ist?

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vor 1 Stunde, Selfman schrieb:

Was hast du dagegen sich so anzunehmen, wie man ist? Warum sollte ich mich "verbessern"? Also reicht es nicht, was schon da ist?

Das eine muss das andere nicht ausschließen. 

Auch wenn es das für viele leider tut.

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Am 23.11.2022 um 10:30 , Selfman schrieb:

Geht. Möglichst nach dem Pareto-Prinzip, 20/80. Selten, dass ich keinen Bock hatte.

Mein Lieber, ich weiß schon seit Jahren, dass du immer deinen Body hier postest und Hut ab einerseits vor deiner Form. Aber sei ehrlich, um die Anerkennung und Bestätigung geht es dir dann schon, oder? 🙂
Ich denke auch in Bezug auf Frauen.

 

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Am ‎27‎.‎11‎.‎2022 um 11:22 , LastActionHero schrieb:

 

Dein Beitrag ist leer. Kannst du es nochmal schreiben?

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vor einer Stunde, Selfman schrieb:

Dein Beitrag ist leer. Kannst du es nochmal schreiben?

Puh, ich weiß gar nicht warum der leer ist, noch was ich geschrieben habe :-D

Aber um auf deine Frage einzugehen: Jein. Damals schon, heute weniger/kaum.

Ich habe mich früher gern gezeigt (Social Media etc.), das mach ich heute nicht mehr. Um ehrlich zu sein, ist dieses Forum hier so ziemlich der einzige Ort, wo es immer mal wieder nen Bild von mir gibt. Es ist eher unterschwellig...wenn ich im Gym bin und auf Pump, gucken die Leute halt. Da brauche ich nicht noch flexen (das mach ich eh nicht).
Aber um ehrlich zu sein...was Frauen angeht: ich bin da schon übers Ziel hinaus, denke ich. Normale Frauen mit Grips stehen nicht auf mich oder Typen wie mich :-D zumindest wenn wir jetzt nur mal die Optik nehmen bzw. uns auf Muskeln reduzieren.

Die erste Art von Frau die ich anziehe, sind Dilara's und Chantals. Allerdings bin ich in nem Alter, wo es sehr wenig Dilara's gibt komischerweise (und glücklicherweise!).

Woran liegt das? Sterben die mit Ende 20 an ihrem IQ?

Da ich nicht mehr so gern raus und unter Leute gehe, lern ich eigentlich auch niemanden kennen. Lebe eher zurückgezogen....Training, Freundin, Familie, 2-3 Freunde, Gaming, Sculpting. Das war's. Keine Zeit und Lust zu flexen.

Ich erfreue mich heute eher daran, wenn ich ne coole neue Figur gebaut habe (siehe anderer Thread).

bearbeitet von LastActionHero
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vor 1 Minute, Mobilni schrieb:

Das einzige sinnlose Hamsterrad, das ich da kenne, sind diese bulk-cut Zyklen:

Das erste halbe Jahr ist man fett und aufgedunsen ochsig. Kleidung passt kaum, Gesicht angeschwollen, der Verdauung wird keine Ruhe gelassen und "gönnt" sich meist mehr Ungesundes "Massephase Bruder, hehe". Dann, weil man immer noch nicht gut aussieht, fängt der cut an. Halbes Jahr Kalorien zählen, zügeln, Nervosität, Hungermodus.

Warum sinnlos? Ein Jahr extreme Arbeit um 2 Monate gut auszusehen. Dann fängt wieder Massephase an. 

sehe ich auch so, ich selbst versuche lean bulking mit täglich geringem Kalorienüberschuss, der Aufbau dauert länger ist aber nachhaltiger

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Bin glücklicherweise aus meinem Fitness-Vertrag rausgekommen und bin echt erleichtert.
90 € im Monat - dafür, dass es so oft überfüllt ist, mit Menschen, die mir mittlerweile tierisch unsympathisch sind. Außerdem zum Teil Einschränkungen mit der Sauna etc.
Alles teurer geworden und Leistungen von der anderen Seite immer weniger.
Freue mich jetzt auf ungezwungenes Training zu Hause, mal draußen an den Stangen und auch mal ab und zu eine Tageskarte im Fitnessstudio.

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Am 1.1.2023 um 23:26 , ladykiller1 schrieb:

sehe ich auch so, ich selbst versuche lean bulking mit täglich geringem Kalorienüberschuss, der Aufbau dauert länger ist aber nachhaltiger

Und das ist auch definitiv die professionellere und gesündere Variante. Es spricht ja absolut nichts dagegen sich ab und zu mal Fast-Food bzw. etwas ungesundes zu gönnen. Man sollte dabei eben immer auf seinen Körper und besonders auf deine Verdauung achten. 

 

vor 1 Stunde, Selfman schrieb:

Bin glücklicherweise aus meinem Fitness-Vertrag rausgekommen und bin echt erleichtert.
90 € im Monat - dafür, dass es so oft überfüllt ist, mit Menschen, die mir mittlerweile tierisch unsympathisch sind. Außerdem zum Teil Einschränkungen mit der Sauna etc.
Alles teurer geworden und Leistungen von der anderen Seite immer weniger.
Freue mich jetzt auf ungezwungenes Training zu Hause, mal draußen an den Stangen und auch mal ab und zu eine Tageskarte im Fitnessstudio.

Du hast dich also befreit. Dann war das der beste Schritt, den du hättest machen können. 

 

 

Vielleicht kann ich auch mal was dazu beitragen.

 

Seit ca. 2014 bin ich aktiv im Training. Damals war das, im nachhinein betrachtet, alles nur für Instagram und Frauen. Man hat sich eine hohe Anzahl an followern aufgebaut, hat kleinere sponsorings bekommen, dementsprechend sind viele Frauen auf einen aufmerksam geworden, Essen abgewogen, etc. Das perfekte Hamsterrad. Jedes mal, wenn ich Fotos von anderen gesehen habe dachte ich mir "krank wie breit und stabil der/die aussieht". Wenn ich diesen Menschen dann in natura im Studio begegnet bin, waren Sie nicht mal die hälfte. Irgendwann habe ich dann realisiert, dass in dieser Welt sehr viel Fake ist und von heute auf morgen meinen Account bei Instagram gelöscht (ca 12k follower). 

Zuerst war das wirklich hart. Es war null Antrieb da, überhaupt zum Sport zu gehen. Richtig traurig. Selbst wenn ich beim Sport war, habe ich Fotos gemacht und wusste nicht mal wofür. Irgendwann habe ich das Handy dann komplett weggelassen. Von dem Punkt an habe ich dann eine neue Motivation entdeckt. Für mich ganz alleine. Da hat ein ganz anderer Prozess der "Selbstoptimierung" begonnen. 
Plötzlich habe ich mich nicht mehr an Instagram Fitnessmodeln orientiert sondern an dem Idealbild, das in meinem Kopf ist. Weit weg von ausgehungerten Figuren, die im Sweater aussehen, als hätten Sie noch nie ne hantel gehoben. Seitdem macht es mir wirklich Spaß. Es füllt mich aus, jeden Tag freue ich mich auf alles, was damit im Zusammenhang steht. Der Zwang ist weg, der Wille ist dafür da. 
Natürlich koche ich mit immernoch mein Essen vor, achte auf das, was ich zu mir nehme. Allerdings mit einem ganz anderen Antrieb. 
Intrinsische Motivation ist eben das, was einen wirklich antreibt und das, was einem auf Dauer gut tut. 

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