Wie du mit Körben besser umgehst

1 Beitrag in diesem Thema

Empfohlene Beiträge

Dieser Artikel beschäftigt sich mit einem gedanklichen Mechanismus, der dir hilft, Ablehnungen durch Frauen leichter zu nehmen und dein Selbstbewusstsein nicht von ihnen beschädigen zu lassen.

Ich verrate sicherlich nicht zu viel, wenn ich dir sage, dass es beim Ansprechen von Frauen immer wieder zu Ablehnungen kommen kann. Ich habe viele Männer erlebt, die nachdem sie auf verschiedenste Flirtratgeber gestoßen sind, gleich losgelegt haben, wie die Feuerwehr. Ansprechen hier, ansprechen da, Flirten 24 Stunden, 7 Tage die Woche.

Trotz diverser Erfolge stellt sich bei vielen nach wenigen Wochen eine gewisse Ernüchterung ein, andere verlieren nach und nach ihre Motivation und wiederrum andere werden ihrer negativen Ergebnisse wegen richtiggehend depressiv.

In gewisser Weise ist das ein natürlicher Prozess. Denn bei jeder Abfuhr einer Frau bekommt das Selbstbewusstsein Kratzer, bei jeder weiteren Zurückweisung leidet es - wenn du nicht weißt, wie du psychologisch richtig damit umgehst.

Gerade in den Anfängen der eigenen Entwicklung oder wenn du sehr oft ansprichst (anstatt nur jene Frauen anzuflirten, die dir Blickkontakt geben), ist eine gewisse Menge an Ablehnungen vorprogrammiert. Da Übung bekanntlich den Meister macht, solltest du jedoch in den sauren Apfel beißen und nicht nur eine Frau im Jahr oder im Monat ansprechen.

Entscheidend ist also dein richtiger mentaler Umgang mit den Zurückweisungen. Eine Abfuhr würde doch eigentlich kein Problem darstellen, wenn es uns gelingen würde, dem Übel der Abweisung ihre Giftzähne zu ziehen. Den Kniff um das zu schaffen, zeige ich dir nun.

In wenigen Worten: Suche den Grund für die Abfuhr nicht bei dir, sondern bei ihr!

Zur Verdeutlichung ein Beispiel: Du sprichst eine Frau im Supermarkt an. Sie nickt, wünscht dir einen schönen Tag und ist sofort von der Bildfläche verschwunden. So war das doch eigentlich nicht geplant, oder?

Sofort liefert das eigene Gehirn blitzschnell Gründe für diese Abfuhr. „Du bist nicht attraktiv genug für sie!“, „Auf Männer deiner Körpergröße steht sie nun mal nicht!“, „Das wird für jemanden wie dich doch nie etwas!“

Das diese Kommentare, die das Gehirn auf Basis deiner Glaubenssätze konstruiert, nicht gerade selbstwertdienlich sind, dürfte einleuchten.

Aber sind diese Gedanken denn überhaupt richtig? Entstehen sie nur aus dem Wahrnehmungs-Tunnel, für den sich deine Glaubenssätze verantwortlich zeichnen? Gibt es nicht mögliche andere Ursachen, die du noch gar nicht bedacht oder noch nicht einmal wahrgenommen hast?

Vielleicht hast du übersehen, dass sie geschätzte 38 Artikel gerade in ihren Armen trägt und schnell zur Kasse muss, bevor sie zusammenbricht. Möglicherweise hast du nicht bemerkt, wie sie bereits vorher durch die Gänge gesprintet ist, weil sie überhaupt keine Zeit hat. Womöglich sind dir auch gar nicht ihre heruntergezogenen Mundwinkel aufgefallen, da sich ihr Goldfisch heute anscheinend das Leben genommen hat.

Du siehst, dass es für eine Ablehnung ganz viele Gründe gibt, die du nicht zu verantworten hast und die du deswegen auch nicht an deiner Person und deinen stabilen Eigenschaften festmachen solltest.

Was du besser machen kannst

Interpretiere für dich selbstwertdienlich, indem du dir klar machst: „Hey, wer so miesepetrig aus der Wäsche schaut, den würde noch nicht einmal Brad Pitt aufmuntern können.“ Oder: „Wenn ich den halben Supermarkt im Arm habe, würde ich auch nicht für jemand Fremdes anhalten.“

Auf diese Weise verhinderst du Dellen und Kratzer an deinem Ego. Denn ohne Schönmalerei zu betreiben - für viele Abfuhren bist du selbst weit weniger verantwortlich, als du denkst. Vielmehr liegen sie in äußeren Umständen begründet. Wie du diese umdrehst, wirst du mit der Zeit lernen, aber dein erster Schritt ist es ab jetzt immer die Gründe für einen Misserfolg zuerst in äußeren Umständen zu suchen.

Wenn sie einen Freund hat

Ein treffendes Beispiel ist der Freund. Bei der Aussage „Danke, aber ich habe einen Freund!“ denken sich viele Männer: „Ach das stimmt doch gar nicht! Das ist nur ihre Abwehrreaktion, weil sie nicht auf mich steht.“ Eine größere Ohrfeige kannst du dir selbst nicht geben.

Ich meine HALLO! Viele schöne Frauen haben nun mal einen Freund, sie sind ja nicht nur für dich attraktiv. Und wie soll sie sich diesen Satz als spontane Reaktion so schnell zu Recht legen? Klar, dass ein oder andere durchtriebene weibliche Wesen, die das tut, mag es geben, aber vertraue mir: Die meisten Freund-Statements stimmen.

So, jetzt gehen wir noch einen Schritt weiter. Denn so schön und wichtig positives Denken oder Interpretieren auch ist, ein saftiges „Tschakka“ hat noch niemanden zum Frauenhelden gemacht.

Denn um aus deiner Abfuhr auch eine Lernbotschaft ziehen zu können, um es das nächste Mal besser zu machen, musst du schauen, was an deinem Verhalten oder Auftreten optimiert werden muss.

Wenn du genau auf meine Formulierung geachtet hast, hast du sicher schon erkannt, dass ich bei Schritt 1 die Worte Person und stabile Eigenschaft verwendet habe, während ich bei Schritt 2 nun von Verhalten oder Auftreten spreche. Der Grund dafür ist simpel: Aussehen, Körpergröße und die Größe deiner Nase sind stabile Eigenschaften, die nicht (oder nur bedingt) verändert werden können.

Eine Ablehnung an diesen festzumachen, zieht dich nur runter, denn wie willst du daran etwas ändern. Selbst wenn diese Punkte einen gewissen Einfluss auf den Flirterfolg haben, gibt es andere Faktoren wie Verhalten, Selbstbewusstsein, Auftreten, Charisma, die weit  mehr zählen und jeden Schönling ausstechen.

Wie du positiv reflektierst

Begründest du eine Ablehnung hingegen an deinem Verhalten oder Auftreten, ist das gut, weil du diese positiv ändern kannst. Die Reflektion deiner Flirts ist insgesamt eine der wichtigsten Antriebskräfte für deinen Flirterfolg.

Mache dir zum Beispiel klar, dass du sie das nächste Mal energischer (männlicher) und dominanter ansprechen musst, wenn sie nur wenig Zeit zu haben scheint. Oder leite aus der Erkenntnis, dass viele schöne Frauen einen Freund haben, für dich ab, dass du das nächste Mal proaktiver sein musst. Lass den Freund nicht einfach so über dich „ergehen“, sondern sage ihr: „Na klar hast du einen Freund. Schau dich an, du bist eine schöne Frau. Es wäre doch schade, wenn du keinen hättest.“ (Credit an meinen alten Wing Bela Calise) Und nach dieser unerwarteten Reaktion flirtest du einfach weiter.

Diese Interpretationsregeln gelten genauso und sind ebenso gut anwendbar für spätere „Phasen“ in einem Flirt, einer Affäre oder einer Beziehung.

Aufgaben für Fleißige

- Was waren bisher deine gängigen und häufigsten Ursachen für Ablehnungen, die in deinem Kopf rumschwirrten? Analysiere ob du die Zurückweisungen bisher meist an einer stabilen Eigenschaft von dir festgemacht hast oder an äußeren Umständen. Beziehe auch „spätere Phasen“ wie zum Beispiel deine vergangenen Beziehungen in die Analyse mit ein.

- Überlege dir 20 möglichst logische Gründe, welche äußeren Umstände zu einer Ablehnung führen können. Schreib sie auf und les sie hin und wieder.

- Kaufe dir einen kleinen Block und führe Schritt 1 und Schritt 2 sofort nach jeder Abfuhr durch.

- Wenn du dich weiter in die psychologische Grundlage dieser selbstbewusstseinsfördernden Gedanken einlesen möchtest, google nach den „Attributionstheorien.“

 

bearbeitet von Xatrix

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Mitgliedskonto, oder melde Dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Mitgliedskonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Mitgliedskonto erstellen

Registriere Dich ganz einfach in unserer Community.

Mitgliedskonto registrieren

Anmelden

Du hast bereits ein Mitgliedskonto? Melde Dich hier an.

Jetzt anmelden

  • Wer ist Online   0 Mitglieder

    Aktuell keine registrierten Mitglieder auf dieser Seite.