33J, Ende einer 4-jährigen LTR mit LSE-Frau & Neuanfang (Von Betaisierung zum Hard Cut)

57 Beiträge in diesem Thema

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Am 18.12.2025 um 08:04 , klimaxkohle schrieb:

Glaube ihren Taten, nicht ihren Worten.

  • Wenn eine Frau sagt: "Ich liebe dich über alles", aber dich respektlos behandelt und dir Intimität entzieht, dann liebt sie das, was du für sie tust, aber nicht dich als Mann.

  • Dass sie geweint hat, war echte Emotion – aber es war Angst um sich selbst, nicht Empathie für dich.

Hätte sie dich wirklich geliebt (im Sinne von echter Zuneigung und Begehren), wäre ihre Reaktion gewesen: "Scheiße, ich verliere dich. Was mache ich falsch? Ich muss mich ändern (weniger Drama, mehr Intimität), um dich zu halten." Da sie das nicht getan hat (sondern weiter gemeckert hat), hast du deine Antwort.

Ich finde den KI-Chat gut. Kann da für mich selbst auch was rausnehmen, meine Situation mit 4 Jahren LTR ist ja nicht lange her. Nur war meine erst nach dem Cut bereit für Veränderung. Ob diese dann nachhaltig gewesen wäre, steht auf einem anderen Blatt.

Jedenfalls hat es in diesem Fall deutlich mehr Reibung und Konflikte gegeben als bei mir. Und Sexentzug sagt eigentlich alles:

Am 4.12.2025 um 13:36 , klimaxkohle schrieb:

Dynamik: Ich habe oft den Weg des geringsten Widerstands gewählt ("Nice Guy"). Eigene Bedürfnisse (Über Auswandern nachdenken, Stadtleben, Reisen) hinten angestellt, um im Haus meiner Eltern mit ihr zu wohnen (ihr Wunsch nach Nest/Sicherheit). Sexleben schlief ein, meine Wünsche nach Dominanz-/Rollenspielen wurden immer öfter abgeblockt. (Waren beide Switcher)

Finde es cool, wie du dich jetzt reflektierst, um gewisse Fehler nicht nochmal zu machen. Nehme das einiges für mich raus, danke!

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Sexleben schlief ein, meine Wünsche nach Dominanz-/Rollenspielen wurden immer öfter abgeblockt. (Waren beide Switcher)

Konstellationen wo beide Switcher sind (und das meist nicht 50 zu 50), sind meiner Meinung nach immer "schwierig".
Am Anfang switcht man, dann will einer nicht mehr aus der Rolle...

Der Mann sollte (ich sage: muss) der Dom sein, fertig.

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vor 11 Stunden, Dr-M schrieb:

Sexleben schlief ein, meine Wünsche nach Dominanz-/Rollenspielen wurden immer öfter abgeblockt. (Waren beide Switcher)

Konstellationen wo beide Switcher sind (und das meist nicht 50 zu 50), sind meiner Meinung nach immer "schwierig".
Am Anfang switcht man, dann will einer nicht mehr aus der Rolle...

Der Mann sollte (ich sage: muss) der Dom sein, fertig.

Ist das nicht langweilig wenn der Mann immer Dom ist? Ist nicht die Abwechslung das Interessante? Ich stelle mir das schrecklich vor immer derselbe Ablauf 🙁

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vor 4 Stunden, Lemma schrieb:

Ich stelle mir das schrecklich vor immer derselbe Ablauf 🙁

Der Ablauf (einer Session) wurde doch überhaupt nicht beschrieben. Es geht um die Rollenverteilung. Ich kennen jede Menge Subs und Doms die als Nicht-Switcher sehr zufrieden sind. 

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Habe gestern Nachmittag einen Mental Breakdown gehabt (Approaches Samstag liefen schlecht, Tinder Date war ein Reinfall)

Dann habe ich angefangen eine Nachricht an meine Ex zu schreiben, aber nicht abgeschickt:
 

Hey, 
was ich eigentlich sagen wollte, ich bin bereit über alles zu reden. 
Ich habe die letzten Monate viel über mich selbst und mein Leben reflektiert. 

Erstmal möchte ich sagen, dass es mir leid tut, dass es so geendet ist. Das mit der Wohnung war scheiße gelaufen und ich dachte "okay" zurück zur Normalität, wir schauen bald nach was neuem. Erstmal das Jahr und die Weihnachtsfeier hinter uns bringen. Aber im Kern war die Beziehung da schon kaputt. 
Es tut mir leid dass ich mich so zurückgezogen und dir emotionale Kälte entgegen gebracht habe. Ich wusste mir mit der Situation einfach nicht anders zu helfen.

Wir hatten eine wirklich sehr gute Zeit und die Anfangsphase und das erste Jahr waren Phänomenal. Ich habe noch nie auf so vielen ebenen emotional mit einem Menschen connected.

Ich glaube angefangen hat das ganze damit, dass wir einander immer mehr für selbstverständlich erachtet haben. Wir haben viel aufeinander gehockt unsere sozialen Beziehungen schleifen lassen. Daran hätte ich mehr arbeiten müssen...

Was für mich der Punkt war an dem es in meinen Augen stark bergab ging war als die Sache mit dem Schwangerschaftstest war. Ich denke du wolltest dir das Gefühl von Sicherheit geben, glaube ich. Jedenfalls hat es mich im Nachhinein betrachtet wirklich tief emotional verletzt, dass du mich auch nur für eine Minute hast glauben lassen du seist schwanger. Ich habe ab da angefangen die Beziehung irgendwie von außen zu betrachten und vieles anders gesehen.

Ich habe das nie zur Sprache gebracht, sicherlich ein Fehler.

So wie viele weitere meinerseits, die dann folgten. Ich habe dich, wenn auch unbewusst, mit emotionaler Kälte gestraft statt drüber zu reden. In mir wurde eine Stimme lauter dass es so nicht weitergehen kann und irgendwie habe ich erst mich selbst und dann meine Ambitionen verloren.

Als dann das Thema Wohnung erneut bei dir aufkam "5 vor zwölf" habe ich einerseits wirklich versucht zu verstehen woher das kommt, weil aus meiner Sicht waren ja z.B. die ersten 1,5 Jahre alles super, warum nicht dahin zurück. Aber ich denke du wolltest dich weiterentwickeln, vielleicht eine wirklich gemeinsame Zukunft Planen, Familie gründen...

Ich habe das blockiert, da ich, wie du richtig erkannt hast, nicht aus meiner comfort zone raus wollte. Du weißt ja selbst wie es war. 

Dennoch habe ich mich, obwohl ich es nicht gefühlt habe, mich darauf einlassen wollen. "Ich kann es ja nicht wissen".

Dass das mit der Wohnung dann scheiße gelaufen war hat zusätzlich unsere Beziehung noch mal auf eine Zerreisprobe gestellt.

Was ich hier noch erwähnen möchte:
Ich habe, da ich es "nicht gefühlt" habe, völlig die Führung abgegeben und dich mit dem Aussuchen der Möbel und allem allein gelassen und nur "abgenickt".

Ich will nur, dass du verstehst warum ich da schon an so einem Punkt war...


Dass du dann nicht zur Weihnachtsfeier kommen wolltest da es gerade emotional nicht konntest, was ich verstehe, hat dann bei mir den finalen Stich zwischen die Rippen gegeben. Ab spätestens da wusste ich eigentlich, dass es vorbei ist.

Eigentlich war ich mir sicher, dass wenn du mit den Erkenntnissen aus deinem Wochenende kommst, so wie gekommen bist, du Schluß machen würdest.

Mit meiner Forderung nach nem "harten Cut" habe ich damit nur ausgesprochen was in meiner Sicht bis dahin unausgesprochen war.

Was mir wirklich sehr leid tut und das muss viel schlimmer für dich gewesen sein als ich mir vorstellen kann, dass ich dich dann nach deinen Worten "rausgeschmissen" habe.

Ich war die letzten Monate sicherlich nicht die beste Version meiner selbst und ich hielt es an dem Punkt für psychische Folter für uns beide, wenn man weiterhin zusammen wohnt aber getrennt ist.

Das war zu hart von mir. Immerhin warst und bist du ja weiterhin ein Mensch der mir extrem viel bedeutet. Ich wusste mir nur nicht anders zu helfen und dachte mir, wenn unsere Positionen vertauscht wären, würde ich von mir aus gehen und wo anders schlafen.

Ich hoffe nichts davon klingt wie eine Schuldzuweisung. Ich denke du würdest auch sagen "dazu gehören immer 2".


Um emotional weiter zu heilen und daraus zu wachsen würde es mich freuen wenn wir auf erwachsene Art und Weise uns darüber austauschen können.

Vieles haben ich noch nicht erwähnt. Ich denke das reicht für den Anfang. Ich hoffe du kannst mir einiges davon irgendwann verzeihen und mich besser verstehen. Ebenso möchte ich dir sagen du bist ein toller Mensch und wir haben sicherlich beide unsere Fehler, ich hoffe nur dass es noch nicht zu spät ist für uns um emotional daran zu zerbrechen.

Daher würde mich ein Austausch freuen. Ich möchte dich gerne tiefgehend verstehen und einfach dass wir normal drüber reden können.


Könnte noch hinzufügen, dass die Beziehung zum scheitern verurteilt war, bevor sie begonnen hat. Sie kam aus einer schweren Depression mit teilweise auch Selbstmordgedanken, ich war in meinem Job nicht glücklich und habe extrem viel Zeit durch gaming gecoped. Irgendwie haben wir uns anfangs echt gegenseitig hochgezogen und ich denke daher waren die ersten Jahre auch so gut.
#Trauma-Bonding


Wie gesagt, habs nicht abgeschickt, aber irgendwie fühle ich mich seitdem mental sehr schlecht. Ich zweifle alles an, ob ich überhaupt was kann, je wieder zurück ins game komme, je wieder einen so guten social circle haben werde wie früher, ob es richtig war aus der freiwilligen Feuerwehr auszutreten ob ich je den Mut haben werde hier wegzuziehen und ob ich das überhaupt will. Ob mir die Bootcamp Woche im Mai in Budapest und die 2 Wochen Urlaub danach wirklich helfen werden?

Habe gerade die Freude an vielen Dingen verloren und Angst in ein Loch zu fallen bzw. fühle mich von allem überwältigt gerade.

Wie kann ich mir da verdammt noch mal raushelfen?

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Ich würde mich ernsthaft Fragen, warum du zum einen bei zu enger Bindung "taub" wirst = "ich habe es nicht gefühlt, war mir egal" und Fluchtgedanken entwickelst (Reisen, Sabbatical, Stadtleben) und zum anderen einen "mental-breakdown" bekommst = in die Verlustangst rutscht, wenn die Beziehung schon lange vorbei ist. 

Das macht von Außen keinen Sinn. Natürlich kannst du dir darum "Geschichten" erzählen, um dich damit zu regulieren indem du viel bei ihr auslagerst.

 

vor 37 Minuten, klimaxkohle schrieb:

Wie kann ich mir da verdammt noch mal raushelfen?

Ein Therapeut, Freunde, Familie...am besten kein Forum dieser Welt oder im allgemeinen "fremde" Kontakte. 

bearbeitet von ElNuevo

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Denk bitte so, wie im Clip.

Ich finde es gut, dass du den Brief geschrieben hast. Das hat sich zwar traurig gemacht, aber hilft bei der Verarbeitung. Sende ihn nicht weg, er ist für dich.

 

 

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