Wie groß ist groß genug?

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Wie gross die Stadt zum leben sein soll, ist letzlich nur eine Präferenzfrage. Wenn Du aus einem 400-Seelen-Dorf kommst, wird die Millionenstadt vielleicht nicht direkt die richtige sein. Vielleicht fängst Du erstmal mit einer Stadt an, die wenige 100k Einwohner hat und schaust, wie Du Dich zurechtfindest. Wenn es Dir so gut gefällt, kannst Du immernoch grösser denken.

Preislich sind halt Grosstädte sowieso nochmals eine andere Liga, da zahlt man deutlich mehr fürs Leben. Auch ist entscheidend, wie das Umfeld der Stadt aussieht. Ist es die grösste Stadt in einem grossen Umkreis oder gibt es andere, grössere Städte in der Nähe? Auch das kann einen Einfluss auf Preise und Lebensbedingungen haben. 

Und eine richtigen Zeitpunkt gibt es nicht. Schau dir Wohnungen an, bewirb dich auf jene, die dir gefallen und go for it. Langes warten bringt nichts. Du hast Dich entschieden, dass Du weg willst, also go for it. Wenn du nur zur miete bist ist ein Fehltritt auch nichts schmimmes.

Ich bin ebefalls in einem 800 Seelen Dorf aufgewachsen, im Anschluss ins Nachbardorf mit 5000 Einwohnern, dann in eine Kleinstadt mit 30'000 und seit kurzem in einer Grossstadt mit 500'000 Einwohnern. (Wohne in der Schweiz, 500'000 ist hier das grösste haha). 

Der direkte Schritt vom Dorf in die Grossstadt hätte für mich nicht gepasst, aber so, stufenweise, war es das richtige. Beim letzten Umzug habe ich spontan den Entschluss gefasst und einen Monat später bin ich eingezogen und mega happy hier. 

Hast Du denn jetzt schon eine engere Auswahl getroffen?

bearbeitet von Silver_Back
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Er geht doch damit schon länger schwanger. Liest sich für mich eher schmerzhaft. Immerhin ist die Veränderung nicht damit begründet, daß es dann beim Weibi laufen soll. 

Bin mal gespannt, was der TE zu seinem BA-Trip verlauten läßt. 

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Am 16.12.2025 um 12:43 , nonvaluer schrieb:

Ich merke so langsam, dass ich mir das viel zu einfach vorgestellt habe. 

Vllt ist es am besten, wenn ich mir zunächst erst mal verschiedene Orte anschaue. 

Was haltet ihr davon, wenn ich mal ein 2 bis 3 Tage irgendwo hin fahre. Mir dort eine Unterkunft z.b. über airbnb suche um den Ort mal kennen zu lernen. 

Wie mache ich das am besten um das nicht nur durch die touri Brille zu erleben? 

Ist das am Wochenende besser, oder unter der Woche? 

Soll ich mir dafür frei nehmen oder dort (Homeoffice) arbeiten, damit es sich ehr wie richtiges dort leben anfühlt? 

Auf der anderen Seite sehe ich dann von dem Ort wesentlich weniger, wenn ich 8h im Zimmer am PC sitze und wenn ich das alles schon auf mich nehme, dann will ich auch das Maximum dabei rausholen. 

Wann ist die richtige Jahrezeit für so etwas? Macht das jetzt im Winter vor Weinachten überhaupt sinn? Oder sollte ich lieber noch bis ins Frühjahr warten? 

Habt ihr noch weitere Ideen, wie ich einen anderen Ort ohne allzu großen Aufwand mal schnell etwas kennenlernen kann?

Also ich habe bereits in einer 8.000 und einer 28.000 Einwohner-Stadt gewohnt und wohne jetzt in Berlin Mitte. Aus meiner Sicht, sind so 25.000- max. 50.000 Einwohner die perfekte Größe für mich. 

Wenn es um das Ausprobieren geht: Selbst in Berlin kannst du zu halbwegs moderaten Preisen möbliertes Wohnen buchen. Kostet dann 800 Euro all in oder sowas und du hast fürn Monat eine komplett eingerichtete Wohnung. Wenn du eh nur Homo-Office machst, wohnst du halt mal ein oder zwei Monate in einer anderen Stadt. Die Kosten halten sich selbst mit Doppelmiete in Grenzen und du lernst das Leben dort ganz anders kennen, als bei einem Wochenendtrip.

Wobei ich dir allerdings von Berlin abraten würde. Es sei denn, du stehst auf Migrationsprobleme, Linke und Obdachlose, die 5m neben dir auf den Gehweg kacken. Dann welcome 😄 

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vor einer Stunde, UrbanViking schrieb:

Aus meiner Sicht, sind so 25.000- max. 50.000 Einwohner die perfekte Größe für mich. 

Dann ist dein Nickname maximal irreführend. 😂

Zitat

Wenn es um das Ausprobieren geht: Selbst in Berlin kannst du zu halbwegs moderaten Preisen möbliertes Wohnen buchen. Kostet dann 800 Euro all in oder sowas und du hast fürn Monat eine komplett eingerichtete Wohnung.

Aber das wäre vermutlich eine Einzimmerwohnung.

Mir bekannte Leute aus tiefsten Dörfern, die fürs Studium/für die Arbeit in eine Großstadt gezogen sind, kommen mit dem Konzept des stark begrenzten Wohnraums nicht klar. Daraus entstehen völlig absurde Konstrukte wie 20-jährige Studis, die sich 2-Zimmerwohnungen 40 Autominuten von der Uni nehmen. Auf die Frage, ob man denn als Single-Studi wirklich 60 qm + Auto braucht, kommt ein zutiefst erschrockener Blick, als ob es sich bei Ein-Zimmer-Wohnungen um eine grobe Menschenrechtsverletzung handelt. Im nächsten Schritt wird man vollgeheult, wie teuer das alles ist. 

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vor 5 Minuten, anotherthing schrieb:

Dann ist dein Nickname maximal irreführend. 😂

Aber das wäre vermutlich eine Einzimmerwohnung.

Mir bekannte Leute aus tiefsten Dörfern, die fürs Studium/für die Arbeit in eine Großstadt gezogen sind, kommen mit dem Konzept des stark begrenzten Wohnraums nicht klar. Daraus entstehen völlig absurde Konstrukte wie 20-jährige Studis, die sich 2-Zimmerwohnungen 40 Autominuten von der Uni nehmen. Auf die Frage, ob man denn als Single-Studi wirklich 60 qm + Auto braucht, kommt ein zutiefst erschrockener Blick, als ob es sich bei Ein-Zimmer-Wohnungen um eine grobe Menschenrechtsverletzung handelt. Im nächsten Schritt wird man vollgeheult, wie teuer das alles ist. 

Sorry Bro

aber komme selber aus einen 30000 Einwohner Kaff

und ja das ist es langweilig für junge Leute,Scheiss Restaurants ,keine Discos Clubs etc.

Wenn du in so einer Stadt kleine Auto hast biust du aufgeschmissen und 0 Mobil

Desweiteren würde keine Frau auch mit wenig Optionen einen Typen ohne Auto nehmen..

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vor 36 Minuten, anotherthing schrieb:

Dann ist dein Nickname maximal irreführend. 😂

Aber das wäre vermutlich eine Einzimmerwohnung.

Mir bekannte Leute aus tiefsten Dörfern, die fürs Studium/für die Arbeit in eine Großstadt gezogen sind, kommen mit dem Konzept des stark begrenzten Wohnraums nicht klar. Daraus entstehen völlig absurde Konstrukte wie 20-jährige Studis, die sich 2-Zimmerwohnungen 40 Autominuten von der Uni nehmen. Auf die Frage, ob man denn als Single-Studi wirklich 60 qm + Auto braucht, kommt ein zutiefst erschrockener Blick, als ob es sich bei Ein-Zimmer-Wohnungen um eine grobe Menschenrechtsverletzung handelt. Im nächsten Schritt wird man vollgeheult, wie teuer das alles ist. 

Die Frage nach der Anzahl der Zimmer ist absolut irrelevant. Ging ja darum, dass du checken willst, welche Stadtgröße/Stadt in den nächsten X Jahren das richtige für dich ist. 
Aber du klingst, als wenn deine Komfortzone eine große Hürde ist. Die kann dir hier nur leider keiner nehmen. 

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vor 33 Minuten, Harriet schrieb:

Sorry Bro

aber komme selber aus einen 30000 Einwohner Kaff

und ja das ist es langweilig für junge Leute,Scheiss Restaurants ,keine Discos Clubs etc.

Wenn du in so einer Stadt kleine Auto hast biust du aufgeschmissen und 0 Mobil

Desweiteren würde keine Frau auch mit wenig Optionen einen Typen ohne Auto nehmen..

Wer in einer 30.000 Einwohner Stadt keine Weiber klar macht, macht nirgendwo Weiber klar 😀🤷🏼‍♂️ 

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vor 21 Minuten, UrbanViking schrieb:

Die Frage nach der Anzahl der Zimmer ist absolut irrelevant. 

Für dich und für mich. Der TE hat dagegen geschrieben, dass er bloß nicht „in einem Schuhkarton“ leben will, vermutlich auch nicht für einen Test.

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vor 20 Minuten, anotherthing schrieb:

Für dich und für mich. Der TE hat dagegen geschrieben, dass er bloß nicht „in einem Schuhkarton“ leben will, vermutlich auch nicht für einen Test.

Sorry, hab dich mit dem TE verwechselt 😀

War ja auch nur eine Idee. Jedem seine Prios 🙂

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vor 4 Stunden, UrbanViking schrieb:

Aus meiner Sicht, sind so 25.000- max. 50.000 Einwohner die perfekte Größe für mich. 

Ist individuell zu betrachten. Solang aktives Pickuppen keine Rolle spielt, ok.

Berlin-Mitte oder B-Kreuzberg-F'hain sind Städte innerhalb des Molochs Berlin. Die genannten Wehwehchen habe ich hier auch, in B noch etwas eingedampft.

Der TE täte ja soviel wollen, wenn er sich trauen täte. Tut er aber nicht. Er bricht sich doch nix ab, mal für 3-4 Wochen Homo-Office (🤣) in einer Großstadt seiner Wahl zu machen. 

vor 3 Stunden, Harriet schrieb:

und ja das ist es langweilig für junge Leute,Scheiss Restaurants ,keine Discos Clubs etc.

Stimmt schon, ist alles relativ schnell beschnuppert bzw. abgegrast oder er muß sich dann im Umfeld umsehen. 

vor 2 Stunden, UrbanViking schrieb:

wenn deine Komfortzone eine große Hürde ist.

Scheint daheim irgendwie angetacktert zu sein? 

vor 2 Stunden, UrbanViking schrieb:

Wer in einer 30.000 Einwohner Stadt keine Weiber klar macht, macht nirgendwo Weiber klar 😀🤷🏼‍♂️ 

Stimmt, aber das lese ich aus seinen Beiträgen nicht raus.

vor 2 Stunden, anotherthing schrieb:

dass er bloß nicht „in einem Schuhkarton“ leben will, vermutlich auch nicht für einen Test.

Deswegen wird sich auch nichts ändern. 

bearbeitet von Niemann-N
Rechtschreibung

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vor 3 Stunden, anotherthing schrieb:

Ein-Zimmer-Wohnungen eine grobe Menschenrechtsverletzung

find ich zitierwürdig, endlich sagts mal einer 🤣 wie @anotherthing wohl ihren Schampus trinkt?

bearbeitet von Royal Beggar
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vor 8 Minuten, Niemann-N schrieb:

Ist individuell zu betrachten. Solang aktives Pickuppen keine Rolle spielt, ok.

Streeten macht aufm "Dorfplatz" wahrscheinlich keinen Sinn. Aber dafür hast du in der Kleinstand viel bessere Möglichkeiten SC zu entwickeln und dort zu wildern. Und weniger Clubs/Bars muss kein KO Kriterium sein. Dafür gibts den ganzen Sommer Dorffeste wo wesentlich mehr geht, als in nem Techno-Club in Berlin. Zur Not, trifft sich die Jugend an der Tanke 😛

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@UrbanViking

Das sage nicht nur ich. SC könnte für den TE interessant sein, als "Landei" muß er sich nicht groß umstellen. Bisher scheint wenig bei ihm zu laufen. 

Jein, bekommt man da nix auf die "Reihe" ist man(n) schnell "verbrannt". Nach dem Motto: "Nicht der schon wieder".

Bitte nicht immer die Extreme gegenüberstellen. Soll der TE sich zu den ach so dollen Dorffesten äußern. Auch da gilt, wer dort nix reißt, reißt im Tresor/Berghain auch nichts 😜.

Ah nee, Tanke ist zu teuer, außerdem ist er aus dem "Kindergarten" raus. 

 

bearbeitet von Niemann-N
Ergänzung

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vor 42 Minuten, Niemann-N schrieb:

@UrbanViking

Jein, bekommt man da nix auf die "Reihe" ist man(n) schnell "verbrannt". Nach dem Motto: "Nicht der schon wieder".

Das stimmt, Erfolglosigkeit spricht sich auf dem Land eher herum. Aber bei uns in Brandenburg hat jede Kleinstadt und jedes Dorf einmal im Jahr ein Stadt-/Dorffest. Da sind insgesamt so viele tausend verschiedene Leute unterwegs, so schnell verbrennt man da nicht. Und du schon sagst: Wenn man es auf einem Dorffest nicht schafft, braucht man mit Tresor usw. gar nicht erst anfangen 😄 

vor 44 Minuten, Niemann-N schrieb:

@UrbanViking

Ah nee, Tanke ist zu teuer, außerdem ist er aus dem "Kindergarten" raus. 

Vielleicht ein regionaler Unterschied? Bei mir in Brandenburg ist das gang und gebe, dass sich viele Gruppen an den Tankstellen treffen um dort abzuhängen. Meist sind sie da auch viel größer als Tankstellen in der Stadt. Geht idR. so bis 30.... Leichter lernt man wahrscheinlich nur in der Schule Leute kennen 😄 

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vor einer Stunde, Royal Beggar schrieb:

find ich zitierwürdig, endlich sagts mal einer 🤣 

Es ist ja nicht meine Meinung, sondern eine literarische Aufarbeitung der Reaktion der mir bekannten „Landeier“. 

Zitat

wie @anotherthing wohl ihren Schampus trinkt?

„Schampus“, ich bitte dich! 🧐 🎩 ☝️

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Bin von meinem Trip wieder zurück. 

Ich muss sagen es war genial. Das ganze war schon fast wie ein Fibertraum. Wir haben jeden Tag gefeiert. Mein Kumpel ist dort super vernetzt und kennt gefühlt jeden. 

Wir sind von einer Party zur nächsten und das ganze hat einfach nie aufgehört. Und am nächsten Tag gings direkt weiter. Champagner Frühstück mit irgendwelchen Freunden meines Kumpels, dann gings zum Stadt erkunden. Dann gemeinsames Essen wieder mit irgendwelchen Freunden meines Kumpels und dann Abends / Nachts wieder Feiern bis zum Abwinken. 

Und so war dort jeder Tag. Aber immer jedes mal mit anderen Freunden meines Kumpels. Der Typ is gefühlt mit mehr Leuten befreundet, als bei mir überhaupt im ganzen Dorf wohnen. 

Jetzt sitze ich gerade den ersten Abend wieder daheim und bin völlig perplex. Hier ist einfach gar nichts los. Das ist grade so ein krasser cut. Ich kanns noch gar nicht realisieren. 

Vorhin hat es an der Tür geklingelt und ich war für einen kurzen Moment überzeugt, dass da jetzt ganz selbstverständlich eine Gruppe von Leuten (mit teilweise echt vielen heißen Frauen) vor meiner Tür steht, die kurz reinkommen, wir was Trinken und dann gemeinsam losziehen. 

War natürlich nicht so. Nachbar hatte ein Paket für mich angenommen. 

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@nonvaluer

Du warst beim Kumpel in Bamberg? 

An sich löblich, daß Du das gemacht hast, aber zur völlig falschen Zeit. Die Dauerparty ist auch irgendwann vorbei und deinen SC und das Drumherum mußte Dir selbst aufbauen. 

Was hast Du sonst mitgenommen, außer neue Leutz, Party, Lalala? Wohnsituation, Öffis, Struktur der Stadt, Bevölkerungsverteilung, generelles Preisgefüge und x andere Dinge, die auf Dauer 10 x wichtiger sind? 

 

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Ich versuche gerade meine Gedanken zu ordnen und zu analysieren was ich daraus mitnehmen kann. 

1. Viel von der "Lebensqualität" die ich dort miterlebt habe ging vom Freundeskreis aus, hat also nicht direkt was mit der Stadt zu tun. Die Stadt ist hier nur soweit relevant, dass genug Leute da sind, dass man sich einen entsprechenden Freundeskreis aufbauen kann. Bei mir im Dorf wäre das unmöglich. Dabei bin ich wirklich ein sozialer Mensch und komm mit jedem gut klar. Eine Situation macht das ganz deutlich klar. Ich hatte in der Vorweihnachtszeit spontan 10l Glühwein warm gemacht bei mir in / vor der Garage und in unsere Whatsapp gruppe geschrieben, dass es bei mir spontan Glühwein gibt. 15 min später waren ca. 25 Leute da und wir hatten einen ganz netten Abend (Mehr aber auch nicht). Da kamen dann halt auch so leute wie der 60 Jährige Nachbar der einen Schwank aus seinem Leben erzählt, was ganz interessant war, was aber mit meinem Leben / Interessen nicht viel zu tun hat. Oder die eine mit der ich in der Grundschule war kam mit Ihren Kindern vorbei und erzählt mir irgendwelche Storys aus dem Kindergarten. Bei meinem Kumpel in BA ähnliche Situation. 10l Glühwein in der Küch erwärmt. Mein Kumpel schreibt was in eine Whatsapp gruppe. 15 Min Später ist die Bude voll und die Party geht ab. 

 

Das ist halt der Unterschied zwischen man freundet sich mit den Leuten an, die halt da wohnen und man hat eine Auswahl und kann sich Freunde in ähnlichem Alter mit Ähnlichen Interessen suchen. 

Daher kann ich denke ich als erste Erkenntnis aus meinem Trip kann ich ableiten, dass mein künftiger Wohnort mindestens 50.000 Einwohner haben sollte um einen Freundeskreis mit ähnlichen Interessen und auch alle in ähnlichem Alter überhaupt aufbauen zu können. 

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2. ich wollte die Gastfreundschaft meines Kumpels nicht zu sehr ausreizen und eine ganze woche auf dem Sofa pennen und hab mir etwas außerhalb eine Unterkunft besorgt. in einem Vorort ca. 3-4km von der InnenStadt entfernt. Über den Freundeskreis meines Kumpels. Einer hat sich da ne Wohnung gekauft und vermietet die im Sommer an Touristen. Im Winter lässt er die leerstehen. Konnte auch dort wohnen (für nen Zehner die Nacht um seine Unkosten zu decken). 

Ich muss sagen, dass der Nahverkehr mich anfuckt. Hab überhaupt nur zwei Nächte da gepennt, ansonsten dann doch immer auf dem Sofa. Nachts fährt der Bus nicht da raus. Bin daher einmal mit dem Fahrrad meines Kumpels nachts "heim" gefahren. War arsch kalt und echt unangenehm. 

 

Daher meine zweite Erkenntnis: Ich will wo wohnen, wo alles fußläufig erreichbar ist, gerade nachts nach dem feiern ist es echt viel wert einfach heimlaufen zu können. 

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vor 9 Minuten, nonvaluer schrieb:

Daher meine zweite Erkenntnis: Ich will wo wohnen, wo alles fußläufig erreichbar ist, gerade nachts nach dem feiern ist es echt viel wert einfach heimlaufen zu können. 

Ich habe noch nie  nach Wohnungen in Bamberg geschaut, aber der Mietspiegel sagt wohl zwischen 10-16€ in Bamberg Stadt. Kommt natürlich auch drauf an, ob was für dich zugeschnittenes auf dem Markt ist und mit wem du konkurrierst, aber an sich sollte da doch dein durchschnittliches Gehalt noch reichen. Dann schau dich halt um und halte dich ran.

bearbeitet von Zinga

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3. Finanziell spielt mein Kumpel in einer anderen Liga als ich. Ich hab mich da jetzt eine Woche mehr oder weniger duchschmarotzert. Den Livestyle meines Kumpels könnte ich mir so nicht leisten. Insbesondere die relativ große und moderne Wohnung zentral in der Innenstadt. 

Daher muss ich mich, gerade wenn ich zentral wohnen will, naxh einer etwas günstigeren Stadt umschauen. 

 

 

Meine Erkenntnisse bisher zusammengefasst was ich haben will: 

1. Mindestens mittelgroße Stadt mit mehr als ca. 50.000 Einwohner

2. Zentrale Wohnlage 

3. Bezahlbar / günstige Wohnungen

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vor 2 Minuten, nonvaluer schrieb:

Ich will wo wohnen, wo alles fußläufig erreichbar ist,

Hatte ich 20 Jahre lang, innerstädtisch im Kiez. Geschäfte des täglichen Bedarfs & Co. mehr als genug.

Mit dem Feiern sah das schon anders aus. Da mußte ich dann öffentlich fahren. Hin kein Problem, zurück sehr wohl, weil ab 1 h unter der Woche nix mehr fuhr. Am WE (Fr/Sa+Sa/So) einstündig ein Nightliner zentral zum Bahnhof und dann von dort in alle Himmelsrichtungen. Keine Option! Im Sommer tw. mit dem Rad unterwegs, Winter nicht. Also egal, ob Sommer oder Winter nutze ich meist das Auto. 

In einer 50k-EW-Stadt wirst Du ne Nachtlinie am WE nicht haben. Vorallem nicht die Dichte an Bars, Kneipen, Clubs. Bekomme das im NG mit. Viele Leutz kommen von außerhalb. 30 km ist noch nah, manche aus Schweinfurt (140 km einfach). 

Du "wählst/entscheidest" jetzt noch unter dem "Party-Overload". Realistisch ist das nicht. Weder in einer Mittel- bzw. Großstadt. 

 

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vor 1 Minute, Niemann-N schrieb:

Du "wählst/entscheidest" jetzt noch unter dem "Party-Overload". Realistisch ist das nicht. Weder in einer Mittel- bzw. Großstadt. 

 

Tut er ja nicht mal. Er scheint  schon wieder auf der Suche nach der nächsten 50k Stadt zu sein…

bearbeitet von Zinga

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vor 13 Minuten, Zinga schrieb:

Bamberg Stadt.

liegt in der Metropol-Region N/FÜ/ER. Mit sinkenden Mieten braucht der TE die nächsten Jahre nicht rechnen. Alle Landkreise, die einen S/RB-Anschluß haben, haben steigende Mieten bzw. Eigenheimpreise. 

Für ne 50 - 60m²-Butze zahlt er da genauso viel wie in N/FÜ/ER.

vor 8 Minuten, nonvaluer schrieb:

Daher muss ich mich, gerade wenn ich zentral wohnen will, naxh einer etwas günstigeren Stadt umschauen. 

Viel Erfolg. Günstig bedeutet i. d. R. alter Bestand, unschöner Erhaltungszustand, nicht energetisch saniert, krattlige Gegend.

vor 10 Minuten, nonvaluer schrieb:

1. Mindestens mittelgroße Stadt mit mehr als ca. 50.000 Einwohner

2. Zentrale Wohnlage 

3. Bezahlbar / günstige Wohnungen

Fast wie'n Ü-Ei, das hat Spannung, Spiel und Schoki. 

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vor 8 Minuten, Zinga schrieb:

Tut er ja nicht mal. Er scheint  schon wieder auf der Suche nach der nächsten 50k Stadt zu sein…

Merkste doch, daß er nach seiner "Wunschliste" vorgeht.

Da wird er noch einige "Lustreisen" machen müssen, um vergleichen zu können oder/und auf den Boden der Tatsachen zu landen. 

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