Absolut irrationale Ansprüche - Ist das tatsächlich so?

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Das kommt ziemlich krass rüber, deckt sich aber durchaus mit so manchen Aussagen, die hier im Forum gemacht werden. In meiner Altersklasse gilt das absolut nicht, da ist alles immer noch so einfach, wie es bei den gleichen Jahrgängen war, als wir noch 40, 50 Jahre jünger waren. Eher einfacher, weil die Mädels in meinem Alter typischerweise keinen Provider mehr brauchen, sondern einen Lover.

Wie sieht es bei Euch Jungs zwischen 20 und 30 aus? Macht ihr solche Erfahrungen wie in diesem Video beschrieben?

Ich vermute mal, dass das nicht allgemein so ist, sondern lediglich bei Frauen aus einer gewissen Szene. 

Frage nun: Ist das tatsächlich (bei einer bestimmten Sorte Frauen?) so wie in dem Video dargestellt? Wer hat solche Erfahrungen gemacht?

Meine persönliche These dazu ist, dass wir hier schlicht&ergreifend die Wirkung der Mr.-Nice-Guy-Problematik sehen: Die Frauen, die hier zu Wort kommen, haben offenbar jede Menge Beta Orbitter und nutzen diese weidlich aus. Moralisch natürlich fragwürdig, ein Stück weit jedoch verständlich: Wenn schon der echte Kerl, mit dem sie dann auch ficken wollen, einfach nicht daher kommt, nehmen sie halt das mit, was sie von Mr. Nice Guy bekommen können. Und irgendwann wird er gekickt, es sind ja genug von der Sorte da... 

In dem Video schwingt für mich auch irgendwie mit, dass Mr. Nice Guy eigentlich alles richtig macht, die doofen Weiber das aber nicht erkennen. Interessant auch die Aussage, dass Frauen einen Mann in fünf Minuten scannen und dabei völlig falsch liegen würden. Der erste Teil ist richtig, der zweite nicht: Natürlich scannt eine Frau unbewusst jeden Penisträger auf Zeugungswüdigkeit (=echte Männlichkeit). Was diese Frauen dabei lesen, ist jedoch die Realität. Ein wachsweicher Mir. Nice Guy, nicht zeugungswürdig und die Innere Steinzeitfrau sagt: Mit dem will ich nicht ficken, das ist kein Mann, der macht mir nur ein minderwertiges Kind. Wobei sie nun auch wieder falsch liegen können, denn auch ein Mr. Nice Guy kann ja durchaus gute Gene haben. Nur, dass er eben daran gehindert wurde, die entsprechende männliche Persönlichkeit zu entwickeln, die dann den Drive einer Frau triggert.

Das Ulkige an dieser Geschichte ist: Die Frauen postulieren das Ideal des neuen "Mannes", zwingen Jungs in diese Richtung und wollen dann aber mit dem Ergebnis nicht ficken.

Es fragt sich nun auch, wie diese in dem Video dargestellte Sorte Frauen auf einen echten Mann reagieren würden. Vermutlich treffen sie aber keinen, weil hier eine Art Bubble existiert: Die Mädels, die per Tinder & Co daten und die Jungs dort, die versuchen, diesen Mädels zu gefallen. Weder treffen die Mädels dort authentische Männer, noch treffen die Jungs dort Frauen, die authentische Männer wollen. Die Mädels wissen gar nicht, was sie tatsächlich (unbewusst suchen), denn in ihrem bewussten Denken glauben sie ja an den Neuen "Mann".

Nun mag es ja durchaus ein paar authentische Männer geben, die Tinder & Co. nutzen. Und das sind dann die, die hier berichten, dass sie mit den Apps uferlos ficken, sie als Fick-Lieferando nutzen. Da kommt dann wohl beides zusammen: Das Äußerliche, welches das Interesse der kapriziösen Mädels weckt und zum Date führt und die authentische Männlichkeit, die dann den Drive der Frauen triggert. Im Prinzip also Red Pill. Was dann bei diesen zu der Überzeugung führt, dass nur Red Pill mit allem Drum&Dran - LookMaxx, hoch dotierter Job, Kohle usw. - funktioniert, wenn man(n) ficken will.  

OG auf Datingseiten im Web für die Leute Ü50 sind was ganz was anderes, als das OG mit Apps für Leute U30. Während für die Älteren die Datingseiten mehr oder weniger der Königsweg sind, sind jüngere Männer meines Erachtens am besten mit dem DG beraten sind. Beim NG, so vermute icht dürften da ähnliche Bedingungen herrschen, wie sie in dem Video beschrieben sind.

Das wichtgste ist aber immer das Inner Game. Wenn das stimmt, braucht man nur noch den ort, wo man die passenden Mädels findet: Da bei Tinder&Co das pure Aussehen wichtig ist, weil man sonst weggewischt wird und gar nicht erst in eine engere Wahl kommt, hilft hier das Inner Game alleine nicht, wenn die Optik suboptimal ist. Das DG wird aber funktionieren, weil hier das Inner Game und der Frame von Anfang an zur Geltung kommen. Das gilt natürlich auch für den Social Circle und Frauen, die man zufällig kennenlernt. Es ist das Geheimnis der Jungs, die äußerlich nicht allzuviel hermachen und trotzdem ficken.          

 

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vor 12 Minuten, Fokko schrieb:

Wie sieht es bei Euch Jungs zwischen 20 und 30 aus? Macht ihr solche Erfahrungen wie in diesem Video beschrieben?

Bin zwar nicht mehr in dem Alter, aber date ja Frauen in dem Alter.

Meine Meinung dazu, ja so Frauen gibt es, aber auch die werden beim Richtigen ihre Regeln über Bord werfen und sich zum Beispiel mit einem Kaffee als 1. Date zufrieden geben. Ist meiner Meinung nach kein großer Unterschied zu früher. Wenn du der richtige Typ für die Frau bist, bricht sie ihre Regeln. 

Wird heutzutage einfach gerne in Social Media nach außen zu Schau gestellt, weil es Klicks und Aufmerksamkeit bringt. Ist aber nicht die Realität.

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Viele sagen Regeln sind für betas und für alphas werden sie gebrochen.  ich würde mir dabei nicht so n Kopf machen . In og ist es vermutlich wahrscheinlicher damit konfrontiert zu werden als in day or night game.  

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vor 16 Minuten, kissandra_streetcat306 schrieb:

Viele sagen Regeln sind für betas und für alphas werden sie gebrochen.  ich würde mir dabei nicht so n Kopf machen . In og ist es vermutlich wahrscheinlicher damit konfrontiert zu werden als in day or night game.  

Ah, okay. Also genau so wie ich vermutet habe. Es wäre ja auch nicht plausibel, wenn Frauen von einer Generation auf die andere auf einmal ganz anders ticken würden als sie von jeher getickt haben...  

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Gerade eben, Fokko schrieb:

Ah, okay. Also genau so wie ich vermutet habe. Es wäre ja auch nicht plausibel, wenn Frauen von einer Generation auf die andere auf einmal ganz anders ticken würden als sie von jeher getickt haben...  

Ähm ich bin aber 33 . 🤫😂

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vor 2 Minuten, kissandra_streetcat306 schrieb:

Ähm ich bin aber 33 . 🤫😂

Okay. Aber Da bist Du immer noch einigrmaßen im Beuteschema der meisten hier.

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Habe mir das Video mal reingezogen: 

Thema Stimmlage: ein weiteres Argument um im Real Life zu Daten und nicht über OG. im RL ist die Stimmlage sofort ersichtlich und die Frau baut erst gar nicht ein falsches Bild von einem auf. 

Paralleles Daten: klares Alpha Shaming. Sollte aber von jedem HVM gemacht werden und bedarf gar keiner Diskussion. Ein HB welches das als K.O. Kriterium sieht, entfernt sich automatisch selbst aus dem Pool an Optionen eines HVM. 

Social Media: ja ist ein echtes Problem. Man kriegt durch Social Media schnell ein völlig verzerrtes Bild der Realität. Aus diesem Grund sollte man Social Media auf ein Minimum beschränken. Bzw. immer im Hinterkopf behalten, dass alles was auf Social Media gezeigt wird, nur eine optimierte Version der Realität ist. 

kreativität beim Date: muss man einen gesunden Mittelweg finden. Beim 1. Date braucht es sicherlich nix Wildes, aber wenn man die Dame bereits kennt, dann kann man sie schon mal mit was Kreativem überraschen. Und z.B. ein Picknick im Park machen.

 

An dieser Stelle musste ich das Video abbrechen, es wurde unterträglich. Ich verstehe die Ersteller, die wollen Klicks. Aber es fühlt sich einfach so unglaublich destruktiv an, das ganze Thema, wie es präsentiert und mit welcher Musik es untermalt wird. Wirklich gruselig. Darum liebe Kinder nochmals: verbringt nicht zu viel Zeit in Social Media oder mit dubiosem Content, der nur Rage Bait ist. 

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vor 14 Minuten, holywater schrieb:

An dieser Stelle musste ich das Video abbrechen, es wurde unterträglich. Ich verstehe die Ersteller, die wollen Klicks. Aber es fühlt sich einfach so unglaublich destruktiv an, das ganze Thema, wie es präsentiert und mit welcher Musik es untermalt wird. Wirklich gruselig. Darum liebe Kinder nochmals: verbringt nicht zu viel Zeit in Social Media oder mit dubiosem Content, der nur Rage Bait ist. 

Full ACK. Ich habe auch den EIndruck, dass hier Panikmache das Geschäftsmodell ist. "Bad news are good news" ist ein alte journalistische Regel, warum soll das nicht auch bei YouTube funktionieren?

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vor 2 Stunden, JayMuc schrieb:

Wird heutzutage einfach gerne in Social Media nach außen zu Schau gestellt, weil es Klicks und Aufmerksamkeit bringt. Ist aber nicht die Realität.

Ist auch einfach nur ein sich selbst verkaufen, gerade in so gewissen "Datingsshows". Die Leute gehen da nicht primär hin um wen zu finden sondern sich selbst zum möglichst hohen Wert zu verkaufen und daher tut man dann so dass man selber ganz hohe Standards hätte um sich zu vermarkten als "ich hab total viel Auswahl, für mich muss der Mann da schon über über über Durchschnitt sein. Realität sieht aber meistens anders aus. Viele sind am Ende dann doch das Sidecheck von einem Typen der Zuhause seine Freundin hat und nur parallel nochmal nen Chick braucht wo er alternativ seinen Schwanz reinsteckt...

FunFact: Wie oft betrügen irgendwelche Frauen die mit Superreichen Männern liiert sind ihre Typen dann am Ende mit "dem Bodyguard" "dem Poolbuy" "dem Tennislehrer" "dem Personaltrainer" etc. 

Will gar nicht wissen wieviele von diesen Frauen ala "er muss mindestens 200k im Jahr verdienen" sich dann auf ner ranzigen DiscoToilette schon haben durchnudeln lassen oder Blowjobs verteilt haben... Ist in etwa vergleichbar damit wenn irgendwelche fetten Typen zuhause auf dem Sofa sitzen und dann GNTM Models bewerten "also ich finde ihre Nase viel zu groß, würde ich nicht nehmen". lol Junge, du würdest dich für jede einzelne von denen zum Volldeppen machen wenn du dadurch Chancen auf ihre Pussy siehst...

bearbeitet von Danisol
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vor 9 Minuten, Danisol schrieb:

FunFact: Wie oft betrügen irgendwelche Frauen die mit Superreichen Männern liiert sind ihre Typen dann am Ende mit "dem Bodyguard" "dem Poolbuy" "dem Tennislehrer" "dem Personaltrainer" etc. 

Das ist halt dann der ganze Mann, der ihren Drive triggert, der Ehemann ist nur Beta-Provider.

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Am 8.1.2026 um 13:21 , Fokko schrieb:

Ich vermute mal, dass das nicht allgemein so ist, sondern lediglich bei Frauen aus einer gewissen Szene. 

Im online Dating schon verbreitet.

Das hat imo auch weniger mit Frauen zu tun sondern mit allgemeiner Psychologie.

Es ist letztlich ein Auswahl Paradox.

Stell Dir vor, Du suchst nach einem Hotel für Deinen nächsten Malle Urlaub. 

Du Denkst: es sollte mindestens drei Sterne haben, nah am Strand sein und Klimaanlage ist Dir wichtig.

Du gibt's die Daten auf ner Hotelbörse ein und siehst: 842 Treffer.

Okay, wenn es so viele Hotels gibt, die meinen Mindestanforderungen entsprechen, dann werde ich, um das für mich beste Angebot zu finden, diese wohl anheben bzw. erweitern müssen:

- Frühstück sollte ne gute Bewertung haben

- Zimmergröße sollte mind. 25qm haben 

-> immer noch 368 Treffer

Du überlegst Dir weiter irgendwelche Ausschlusskriterien (an die Du anfangs niemals gedacht hättest), bis es irgendwann heißt:

Noch 5 Hotels zur Auswahl.

Du schaust Dir jedes an und wählst das, was Dir am besten gefällt.

Genau diese Heuristik findest Du überall dort, wo ein Überangebot herrscht. Das Verhalten ist absolut menschlich und wird Dir jeder Psychologiestudent im zweiten Semster bestätigen können.

Früher hat man sich größtenteils im Freundes- und Bekanntenkreis umgesehen (n<100).

Heutzutage schauen viele parallel online (DatingApps, Insta&Co). Dadurch entsteht viel mehr Auswahl und folglich werden auch die Mindestanforderungen höher und die Ausschlusskriterien mehr.

bearbeitet von Salt&Pepper
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vor 6 Minuten, Salt&Pepper schrieb:

Im online Dating schon verbreitet.

Das hat imo auch weniger mit Frauen zu tun sondern mit allgemeiner Psychologie.

Es ist letztlich ein Auswahl Paradox.

Stell Dir vor, Du suchst nach einem Hotel für Deinen nächsten Malle Urlaub. 

Du Denkst: es sollte mindestens drei Sterne haben, nah am Strand sein und Klimaanlage ist Dir wichtig.

Du gibt's die Daten auf ner Hotelbörse ein und siehst: 842 Treffer.

Okay, wenn es so viele Hotels gibt, die meinen Mindestanforderungen entsprechen, dann werde ich, um das für mich beste Angebot zu finden, diese wohl anheben bzw. erweitern müssen:

- Frühstück sollte ne gute Bewertung haben

- Zimmergröße sollte mind. 25qm haben 

-> immer noch 368 Treffer

Du überlegst Dir weiter irgendwelche Ausschlusskriterien (an die Du anfangs niemals gedacht hättest), bis es irgendwann heißt:

Noch 5 Hotels zur Auswahl.

Du schaust Dir jedes an und wählst das, was Dir am besten gefällt.

Genau diese Heuristik findest Du überall dort, wo ein Überangebot herrscht. Das Verhalten ist absolut menschlich und wird Dir jeder Psychologiestudent im zweiten Semster bestätigen können.

Früher hat man sich größtenteils im Freundes- und Bekanntenkreis umgesehen (n<100).

Heutzutage schauen viele parallel online (DatingApps, Insta&Co). Dadurch entsteht viel mehr Auswahl und folglich werden auch die Mindestanforderungen höher und die Ausschlusskriterien mehr.

Stimmt grundsätzlich schon, nur das im Endeffekt im OG nicht die Frauen die Auswahl haben, sondern die paar % der Männer die am Ende der Auswahl übrig bleiben. Die können dann unter den unzähligen Frauen auswählen.

Gab es früher auch schon, nur im kleineren Rahmen, da es durch Apps, Insta und Co. einfach noch regional begrenzt war. Da hatte der Dorf-Chad auch die freie Auswahl.

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Ich denke, dass die Realität, zu einem grossen Teil, ähnlich aussieht, wie es die Damen beschrieben haben, auch wenn diese für Veranschaulichungszwecke extremer dargestellt wurden, als sie in Wirklichkeit sind.

Folgendes habe ich mir als Begründung überlegt:

Im Zeitalter von Social Media erhalten Frauen, welche überdurchschnittlich aussehen (gut manchmal auch andere) extrem viel Aufmerksamkeit und es wird ihnen suggeriert, dass sie jeden Mann haben können. In Wahrheit ist es aber so, dass sie jeden Simp / Beta usw. haben können, denn nur diese vergöttern die Frauen. Als Folge wollen diese Frauen den Typen, der aus der Masse heraussticht und eben die hohen Anforderungen erfüllen kann. Klar sind diese hart, aber wenn eine Frau (vermeintlich) jeden Typen haben kann, hat sie auch das Recht diese Anforderungen zu stellen. Es ist auch die logische Schlussfolgerung aus der Situation. 

Im Dating-Markt von Angebot und Nachfrage werden jene Frauen, die selber viel Wert mitbringen auch einen Mann finden, der ihre Ansprüche erfüllt. Die anderen, welche ihre Erwartungen und Ansprüche zu hoch stecken, werden entweder für immer alleine bleiben oder sie senken ihre Ansprüche irgendwann. Vielleicht haben sie dann mal den Kontakt mit dem einen oder anderen, der alle Ansprüche erfüllt, werden jedoch von dem nach dem ersten mal wegflanken aussortiert.

Mein Fazit:

Ja, diese Ansprüche sind zum teil real, werden sich aber mittelfristig für die einzelnen Personen wieder relativieren, wenn es kein Angebot gibt, was ihrer Nachfrage und sie nicht das Angebot darstellen, was vom gewünschten Nachfrager gesucht ist.

 

Das spiel muss halt nach den Regeln gespielt werden und jeder hat die Möglichkeit, seinen Wert auf dem Markt zu steigern.

bearbeitet von Silver_Back

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vor 43 Minuten, JayMuc schrieb:

Stimmt grundsätzlich schon, nur das im Endeffekt im OG nicht die Frauen die Auswahl haben, sondern die paar % der Männer die am Ende der Auswahl übrig bleiben. Die können dann unter den unzähligen Frauen auswählen.

Gab es früher auch schon, nur im kleineren Rahmen, da es durch Apps, Insta und Co. einfach noch regional begrenzt war. Da hatte der Dorf-Chad auch die freie Auswahl.

Das ist genau der Punkt.

Zum Thema selbst:

Hatte sowas bisher auch nur im OG. Aber das kann ich an einer Hand abzählen aus Jahren im OG Kosmos.

Und die Frauen die irgendwelche (abstrusen) Ansprüche stellen, können sich ja gern wen anders suchen.

Was man sich aber eben klar machen muss, wie von JayMuc genannt, gilt dieses Mindset eben nur wenn man halbwegs Auswahl hat und eben nicht jeden Anspruch erfüllen muss oder eben die Ansprüche, die aus meiner Sicht in Deutschland noch halbwegs Human sind, einfach schon erfüllt.

Denke das Thema ist auch extrem verzerrt durch den Amerikanischen Einfluss ins Thema Mann/Frau Dynamik. Die Gehaltsspreizung als Beispiel ist dort um ein vielfaches Höher als in D. 

 

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Ich bin bei dir, dass Dating Apps und Social Media eine bequeme und zeitschonendere Variante sind. Und ja auch von der reinen Anzahl an Frauen wird es ein vielfaches sein, was ohne Dating Apps möglich ist. Also ja, ist für mich mit Kids und vollzeit Job äußerst praktisch und deshalb nutze ich das auch.

Aber bei manchen Punkten gehe ich nicht ganz mit, wobei dass natürlich auch immer individuell unterschiedlich ist und ich dass nur aus meiner persönlichen Erfahrung beurteilen kann.

vor einer Stunde, Salt&Pepper schrieb:

Aber nicht in der Ausprägung... Ich glaube, viele unterschätzen, wie massiv sich der Datingmarkt durch Apps und Social Media strukturell verändert hat – und zwar nicht nur im Sinne von „nicht mehr regional begrenzt“.

Früher war selbst der „Dorf-Chad“ ganz simpel zeitlich und räumlich limitiert.

Der musste unter der Woche arbeiten, vielleicht noch zum Sport, und konnte am Wochenende nicht in drei Clubs gleichzeitig tanzen. Sein Impact war dadurch automatisch gedeckelt.

Wenn ich an meine "Wilden Zeiten" vor 20 Jahren mit Ende 20 zurück denke, war ich auch nicht so regional begrenzt. Da war es für mich auch normal für 1 Woche in den Ski-Urlaub mit Apres Ski, zum Springbreak in die USA, zum Party-Urlaub nach Ibiza, Malle, Ayia Napa usw, zum Oktoberfest nach München oder einfach nur in den Urlaub nach Südamerika, Spanien oder sonst wo zu fahren. War also auch nicht so regional begrenzt. Klar konnte ich da nicht vorher bequem von der Couch schon Dates arrangieren, aber bei den genannten reisen ging trotzdem immer was.

Auch war ich in der Zeit im Schnitt so 3 mal die Woche in Clubs und Bars unterwegs. Hatte aber auch den Vorteil, dass ich durch den Job meines besten Kumpel und Wings immer umsonst in die Läden kam, wir nie was für Getränke bezahlt haben, in den meisten Läden einen Tisch hatten.

vor 1 Stunde, Salt&Pepper schrieb:

Natürlich hättest du auch ohne Dating-Apps Erfolg. Aber niemals in dieser Quantität.

 

Ist die Frage, was du mit Quantität meinst. Wenn du die reine Anzahl an Optionen und Kontakten meinst, gehe ich mit. Wenn du mit Quantität die Anzahl der daraus resultierenden Lays meinst, hatte ich in meinen wilden Jahren deutlich mehr Lays mit unterschiedlichen Frauen im Jahr. Alleine durch Karneval, Apres-Ski, Springbreak, Partyurlaub, Südamerika-Trip, Oktoberfest in einem Jahr, kommt schon ordentlich was zusammen. Den Rest des Jahres war es nicht viel anders oder sogar mehr als jetzt bei mir. Durch den Job von meinem Kumpel/Wing hatten wir, wie gesagt immer einen Tisch in den angesagten Läden. Da waren 2-3 unsere Favoriten. Die Inhaber mochten uns und haben uns am Anfang immer Mädels mit an den Tisch gesetzt. Mit denen lief dann auch öfters was, wir haben Nummern getauscht und beim nächsten Mal hatten sie Freundinnen dabei. So ging das dann immer weiter und nach einer gewissen Zeit, haben wir immer SMS von irgendwelchen Frauen bekommen, ob die mit uns feiern gehen können, so dass sich immer neue Optionen ergeben haben und teilweise auch ein paar crazy Sachen bei Afterparties bei uns zu Hause passiert sind.

War also für mich gefühlt kein großer Unterschied, außer dass es jetzt bequemer geworden ist. Damals hat es dafür mehr Spaß gemacht. Klar bin ich jetzt nicht mehr in einem Alter in dem ich auf das Party-Pensum Lust habe, aber funktionieren würde es jetzt genau so. Das mit dem Tischen in den Clubs allerdings durch Social Media noch besser.

Insofern bin ich bei dir, dass man durch Social Media und Apps deutlich mehr Optionen hat. An der Anzahl an Optionen die man wahrnehmen kann, wird sich aber nicht so viel geändert haben

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vor 2 Stunden, A_guy_named_Who schrieb:

Was man sich aber eben klar machen muss, wie von JayMuc genannt, gilt dieses Mindset eben nur wenn man halbwegs Auswahl hat und eben nicht jeden Anspruch erfüllen muss oder eben die Ansprüche, die aus meiner Sicht in Deutschland noch halbwegs Human sind, einfach schon erfüllt.

Denke das Thema ist auch extrem verzerrt durch den Amerikanischen Einfluss ins Thema Mann/Frau Dynamik. Die Gehaltsspreizung als Beispiel ist dort um ein vielfaches Höher als in D. 

 

Ist meiner Meinung nach aber auch eher in Social Media und Apps ein Thema als im realen Leben. Ich war ja letzten Sommer in New York und Miami. New York war was Apps und reales Leben angeht für mich kein Unterschied zu München. In Miami hat man es in den Apps schon gemerkt, da waren einige Frauen die als 1. Date ein Dinner für 500$ erwartet haben, in den Bars habe ich aber keinen Unterschied zu München gemerkt.

Aber ist wie gesagt nur meine persönliche Erfahrung

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vor 19 Minuten, JayMuc schrieb:

Ich bin bei dir, dass Dating Apps und Social Media eine bequeme und zeitschonendere Variante sind. Und ja auch von der reinen Anzahl an Frauen wird es ein vielfaches sein, was ohne Dating Apps möglich ist. Also ja, ist für mich mit Kids und vollzeit Job äußerst praktisch und deshalb nutze ich das auch.

Aber bei manchen Punkten gehe ich nicht ganz mit, wobei dass natürlich auch immer individuell unterschiedlich ist und ich dass nur aus meiner persönlichen Erfahrung beurteilen kann.

Wenn ich an meine "Wilden Zeiten" vor 20 Jahren mit Ende 20 zurück denke, war ich auch nicht so regional begrenzt. Da war es für mich auch normal für 1 Woche in den Ski-Urlaub mit Apres Ski, zum Springbreak in die USA, zum Party-Urlaub nach Ibiza, Malle, Ayia Napa usw, zum Oktoberfest nach München oder einfach nur in den Urlaub nach Südamerika, Spanien oder sonst wo zu fahren. War also auch nicht so regional begrenzt. Klar konnte ich da nicht vorher bequem von der Couch schon Dates arrangieren, aber bei den genannten reisen ging trotzdem immer was.

Auch war ich in der Zeit im Schnitt so 3 mal die Woche in Clubs und Bars unterwegs. Hatte aber auch den Vorteil, dass ich durch den Job meines besten Kumpel und Wings immer umsonst in die Läden kam, wir nie was für Getränke bezahlt haben, in den meisten Läden einen Tisch hatten.

Ist die Frage, was du mit Quantität meinst. Wenn du die reine Anzahl an Optionen und Kontakten meinst, gehe ich mit. Wenn du mit Quantität die Anzahl der daraus resultierenden Lays meinst, hatte ich in meinen wilden Jahren deutlich mehr Lays mit unterschiedlichen Frauen im Jahr. Alleine durch Karneval, Apres-Ski, Springbreak, Partyurlaub, Südamerika-Trip, Oktoberfest in einem Jahr, kommt schon ordentlich was zusammen. Den Rest des Jahres war es nicht viel anders oder sogar mehr als jetzt bei mir. Durch den Job von meinem Kumpel/Wing hatten wir, wie gesagt immer einen Tisch in den angesagten Läden. Da waren 2-3 unsere Favoriten. Die Inhaber mochten uns und haben uns am Anfang immer Mädels mit an den Tisch gesetzt. Mit denen lief dann auch öfters was, wir haben Nummern getauscht und beim nächsten Mal hatten sie Freundinnen dabei. So ging das dann immer weiter und nach einer gewissen Zeit, haben wir immer SMS von irgendwelchen Frauen bekommen, ob die mit uns feiern gehen können, so dass sich immer neue Optionen ergeben haben und teilweise auch ein paar crazy Sachen bei Afterparties bei uns zu Hause passiert sind.

War also für mich gefühlt kein großer Unterschied, außer dass es jetzt bequemer geworden ist. Damals hat es dafür mehr Spaß gemacht. Klar bin ich jetzt nicht mehr in einem Alter in dem ich auf das Party-Pensum Lust habe, aber funktionieren würde es jetzt genau so. Das mit dem Tischen in den Clubs allerdings durch Social Media noch besser.

Insofern bin ich bei dir, dass man durch Social Media und Apps deutlich mehr Optionen hat. An der Anzahl an Optionen die man wahrnehmen kann, wird sich aber nicht so viel geändert haben

Ich glaube, du argumentierst hier stark aus deiner persönlichen Ausnahme-Erfahrung, nicht aus der Marktstruktur heraus.

Was du beschreibst (3x die Woche Clubs, Reisen, VIP-Tische, Netzwerk, Szene-Status) war früher ein extrem zeit- und energieintensiver Fulltime-Party-Lifestyle. So haben nicht „die Männer“ gelebt, sondern eine sehr kleine Minderheit.

Der Punkt ist nicht, dass man früher keinen hohen Output haben konnte. Natürlich konnte man das – mit entsprechendem Lebensstil.

Der Punkt ist:

Heute hat der gleiche attraktive Mann mit einem Bruchteil des Aufwands eine permanente 24/7-Präsenz am Datingmarkt.

Früher war selbst ein Top-Mann:

immer nur an einem Ort gleichzeitig

abhängig von Events, Tagen, Energie, Reisen

in Phasen extrem erfolgreich und dazwischen zwangsläufig deutlich weniger aktiv

Heute:

läuft sein Profil ständig

ist gleichzeitig in tausenden Feeds sichtbar

sammelt Likes und Matches selbst dann, wenn er arbeitet, schläft oder zwei Wochen keine Zeit hat

Du sagst selbst: „Heute ist es bequemer.“

Genau das ist kein Detail, sondern der entscheidende Strukturbruch.

Der wichtigste Punkt ist auch nicht, ob du persönlich früher mehr oder weniger Lays hattest, sondern:

Wie viel weibliche Aufmerksamkeit bindet ein Top-Mann heute im Vergleich zu früher?

Früher war dieser Impact automatisch gedeckelt durch Zeit, Ort und Energie.

Heute ist er technisch skaliert und praktisch entkoppelt von Aufwand.

Und genau das verschiebt den Markt:

Nicht weil Frauen sich geändert haben, sondern weil Technologie die Reichweite und Effizienz der attraktivsten Männer massiv multipliziert – und damit die Messlatte für alle anderen anhebt.

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vor 6 Minuten, Salt&Pepper schrieb:

Ich glaube, du argumentierst hier stark aus deiner persönlichen Ausnahme-Erfahrung, nicht aus der Marktstruktur heraus.

Was du beschreibst (3x die Woche Clubs, Reisen, VIP-Tische, Netzwerk, Szene-Status) war früher ein extrem zeit- und energieintensiver Fulltime-Party-Lifestyle. So haben nicht „die Männer“ gelebt, sondern eine sehr kleine Minderheit.

Der Punkt ist nicht, dass man früher keinen hohen Output haben konnte. Natürlich konnte man das – mit entsprechendem Lebensstil.

Der Punkt ist:

Heute hat der gleiche attraktive Mann mit einem Bruchteil des Aufwands eine permanente 24/7-Präsenz am Datingmarkt.

Früher war selbst ein Top-Mann:

immer nur an einem Ort gleichzeitig

abhängig von Events, Tagen, Energie, Reisen

in Phasen extrem erfolgreich und dazwischen zwangsläufig deutlich weniger aktiv

Heute:

läuft sein Profil ständig

ist gleichzeitig in tausenden Feeds sichtbar

sammelt Likes und Matches selbst dann, wenn er arbeitet, schläft oder zwei Wochen keine Zeit hat

Du sagst selbst: „Heute ist es bequemer.“

Genau das ist kein Detail, sondern der entscheidende Strukturbruch.

Der wichtigste Punkt ist auch nicht, ob du persönlich früher mehr oder weniger Lays hattest, sondern:

Wie viel weibliche Aufmerksamkeit bindet ein Top-Mann heute im Vergleich zu früher?

Früher war dieser Impact automatisch gedeckelt durch Zeit, Ort und Energie.

Heute ist er technisch skaliert und praktisch entkoppelt von Aufwand.

Und genau das verschiebt den Markt:

Nicht weil Frauen sich geändert haben, sondern weil Technologie die Reichweite und Effizienz der attraktivsten Männer massiv multipliziert – und damit die Messlatte für alle anderen anhebt.

Klar sind meine persönlichen Erfahrungen und die aus meinem engsten Umfeld. Und bin ja völlig bei dir, dass der Aufwand, Reichweite und Effizienz anders sind. Trotzdem war es auch schon früher so, dass ein kleiner Teil Männer erfolgreich war und ein Großteil eben nicht. Daran hat sich auch jetzt nichts geändert. Und auch jetzt muss man immer noch Aufwand, Zeit und Energie reinstecken um erfolgreich zu sein und zu bleiben. Ins Gym gehen solltest du jetzt auch noch gehen, spannende Stories bei Insta posten ist dazu gekommen, Game brauchst du immer noch genauso. Und es sind ja nicht nur die Optionen größer geworden, sondern auch der Wettbewerb.

Früher hatte der Dorf-Chad halt maximal Carlos und Tyronne als Wettbewerb, wenn die an dem Abend auch im Club waren. Durch Insta und Dating-Apps ist der Wettbewerb halt auch größer geworden. Selbst wenn Chad jetzt im Club alleine ist, ist der Wettbewerb in Form von Dating Apps und Insta, trotzdem ständig mit im dabei. 

Also ja ich bin bei dir, du hast mehr Aufmerksamkeit von Frauen aber gleichzeitig auch mehr Wettbewerb von anderen attraktiven Männern. Ist also letztendlich recht ähnlich wie vor 20-30 Jahren, außer dass sowohl die Optionen als auch der Wettbewerb größer geworden ist. Am Ende des Tages werden die Männer erfolgreich sein, die entsprechend in sich investieren und an sich arbeiten. Früher war es vielleicht eher der Party-Lifestyle, heute ist es dann eher der passende Insta-LifeStyle

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vor 2 Minuten, JayMuc schrieb:

Trotzdem war es auch schon früher so, dass ein kleiner Teil Männer erfolgreich war und ein Großteil eben nicht. Daran hat sich auch jetzt nichts geändert. Und auch jetzt muss man immer noch Aufwand, Zeit und Energie reinstecken um erfolgreich zu sein und zu bleiben. Ins Gym gehen solltest du jetzt auch noch gehen, spannende Stories bei Insta posten ist dazu gekommen, Game brauchst du immer noch genauso. Und es sind ja nicht nur die Optionen größer geworden, sondern auch der Wettbewerb.

Diese Technologien haben ja auch nicht die grundlegenden Dating-Dynamiken verändert. Die Faktoren, die bestimmen, ob eine Frau auf dich steht, sind ja gleich. Jemand der jede Woche 1-2 über OG layed, wird auch im Club layen oder andersrum. Der OG-Markt und der RL-Markt sind zudem auch Teil des gleichen Partnermarktes. Du wirst jetzt im RL nicht fundamentale andere Frauen ficken als im OG, aber die Verteilung dort ist für dich allein wegen des Männerüberschusses und dem Charakter der Versteigerung der Frau halt nicht optimal, wenn du Qualität optimieren willst. Das bedeutet halt, dass dein Profil und deine Bilder halt wirklich deine Stärken ausspielen müssen. Wenn jemand zu mir hingeht und sagt: Ich gib dir 1000 Euro, wenn du dieses Girl verführen kannst" dann würde ich ja auch safe nicht versuchen die auf Tinder zu Matchen und dort zu ficken, sondern im RL ansprechen. OG ist btw überhaupt nicht effektiv, sondern funktioniert einfach über pure Masse. 

 

 

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vor 54 Minuten, JayMuc schrieb:

Klar sind meine persönlichen Erfahrungen und die aus meinem engsten Umfeld. Und bin ja völlig bei dir, dass der Aufwand, Reichweite und Effizienz anders sind. Trotzdem war es auch schon früher so, dass ein kleiner Teil Männer erfolgreich war und ein Großteil eben nicht. Daran hat sich auch jetzt nichts geändert. Und auch jetzt muss man immer noch Aufwand, Zeit und Energie reinstecken um erfolgreich zu sein und zu bleiben. Ins Gym gehen solltest du jetzt auch noch gehen, spannende Stories bei Insta posten ist dazu gekommen, Game brauchst du immer noch genauso. Und es sind ja nicht nur die Optionen größer geworden, sondern auch der Wettbewerb.

Früher hatte der Dorf-Chad halt maximal Carlos und Tyronne als Wettbewerb, wenn die an dem Abend auch im Club waren. Durch Insta und Dating-Apps ist der Wettbewerb halt auch größer geworden. Selbst wenn Chad jetzt im Club alleine ist, ist der Wettbewerb in Form von Dating Apps und Insta, trotzdem ständig mit im dabei. 

Also ja ich bin bei dir, du hast mehr Aufmerksamkeit von Frauen aber gleichzeitig auch mehr Wettbewerb von anderen attraktiven Männern. Ist also letztendlich recht ähnlich wie vor 20-30 Jahren, außer dass sowohl die Optionen als auch der Wettbewerb größer geworden ist. Am Ende des Tages werden die Männer erfolgreich sein, die entsprechend in sich investieren und an sich arbeiten. Früher war es vielleicht eher der Party-Lifestyle, heute ist es dann eher der passende Insta-LifeStyle

Ich glaube, hier liegt ein grundlegender Denkfehler vor: Du gehst davon aus, dass sich mehr Optionen und mehr Konkurrenz am Ende gegenseitig ausgleichen und der Markt deshalb im Ergebnis „im Wesentlichen gleich bleibt, nur größer“.

So funktionieren Märkte aber in der Regel nicht. Ja, auch früher war es so, dass nur ein kleiner Teil der Männer sehr erfolgreich war. Der entscheidende Unterschied ist jedoch: Früher war dieser Erfolg lokal, zeitlich und kapazitiv begrenzt, heute ist er skaliert und von physischer Präsenz entkoppelt.

Früher konkurrierte der „Dorf-Chad“ an einem Abend nur mit den Männern, die tatsächlich vor Ort waren, und konnte auch nur die Frauen erreichen, die ebenfalls dort waren. Sein Einfluss war dadurch automatisch gedeckelt. Heute ist derselbe Mann gleichzeitig in tausenden Feeds sichtbar, rund um die Uhr präsent und sammelt Likes und Matches selbst dann, wenn er gerade gar nichts aktiv tut.

Ja, der Wettbewerb ist größer geworden, aber genau hier liegt der Kernpunkt: Skalierung begünstigt nicht alle gleich, sondern überproportional die Spitze.

Das ist kein spezielles Phänomen des Datingmarkts, sondern ein allgemeiner Markteffekt. Man sieht es zum Beispiel bei Amazon: Früher gab es in jeder Stadt mehrere Buchläden, heute dominiert ein skalierbarer Anbieter große Teile des Marktes. Nicht weil die Menschen plötzlich mehr Bücher kaufen, sondern weil Reichweite und Skalierung zu „Winner-takes-most“-Strukturen führen.

Genauso wirkt dieser Mechanismus auch im Dating. Der durchschnittliche Mann bekommt nicht automatisch ein Vielfaches an zusätzlichen Optionen, nur weil der Markt größer geworden ist. Die attraktivsten Männer hingegen schon.

Du hast also recht: Optionen und Wettbewerb sind größer geworden. Aber der entscheidende Unterschied ist, dass die Skalierung die Spitze überproportional begünstigt – und nicht alle gleichermaßen

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vor 1 Stunde, Salt&Pepper schrieb:

Ich glaube, hier liegt ein grundlegender Denkfehler vor: Du gehst davon aus, dass sich mehr Optionen und mehr Konkurrenz am Ende gegenseitig ausgleichen und der Markt deshalb im Ergebnis „im Wesentlichen gleich bleibt, nur größer“.

So funktionieren Märkte aber in der Regel nicht. Ja, auch früher war es so, dass nur ein kleiner Teil der Männer sehr erfolgreich war. Der entscheidende Unterschied ist jedoch: Früher war dieser Erfolg lokal, zeitlich und kapazitiv begrenzt, heute ist er skaliert und von physischer Präsenz entkoppelt.

Früher konkurrierte der „Dorf-Chad“ an einem Abend nur mit den Männern, die tatsächlich vor Ort waren, und konnte auch nur die Frauen erreichen, die ebenfalls dort waren. Sein Einfluss war dadurch automatisch gedeckelt. Heute ist derselbe Mann gleichzeitig in tausenden Feeds sichtbar, rund um die Uhr präsent und sammelt Likes und Matches selbst dann, wenn er gerade gar nichts aktiv tut.

Ja, der Wettbewerb ist größer geworden, aber genau hier liegt der Kernpunkt: Skalierung begünstigt nicht alle gleich, sondern überproportional die Spitze.

Das ist kein spezielles Phänomen des Datingmarkts, sondern ein allgemeiner Markteffekt. Man sieht es zum Beispiel bei Amazon: Früher gab es in jeder Stadt mehrere Buchläden, heute dominiert ein skalierbarer Anbieter große Teile des Marktes. Nicht weil die Menschen plötzlich mehr Bücher kaufen, sondern weil Reichweite und Skalierung zu „Winner-takes-most“-Strukturen führen.

Genauso wirkt dieser Mechanismus auch im Dating. Der durchschnittliche Mann bekommt nicht automatisch ein Vielfaches an zusätzlichen Optionen, nur weil der Markt größer geworden ist. Die attraktivsten Männer hingegen schon.

Du hast also recht: Optionen und Wettbewerb sind größer geworden. Aber der entscheidende Unterschied ist, dass die Skalierung die Spitze überproportional begünstigt – und nicht alle gleichermaßen

Das ist doch auch wieder mit KI generiert oder, also der Text?

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vor 12 Stunden, Salt&Pepper schrieb:

Ein kleiner Prozentsatz sehr attraktiver Männer bindet unverhältnismäßig viel weibliche Aufmerksamkeit, nicht weil Frauen „böser“ geworden sind, sondern weil die Technologie diesen Effekt brutal skaliert.

Das ist halt das zerstörerische am Liberalismus. Wenn man die Freiheit in den Mittelpunkt stellt "jeder soll alles dürfen" muss man sich über den Zerfall nicht wundern. China hat afaik schon letztes Jahr beipielsweise OnlyFans verboten...halte das in Teilen für den richtigen Ansatz wenn immer es eine neue Technologie gibt man entsprechend reagieren sollte wenn es Gesellschaftlich negative Folgen hat die man in der Gesellschaft nicht haben will. 

Was hat man davon wenn 1-2 Generationen in absoluter Freiheit leben können, wenn danach für die Mehrheit alles scheiße ist? Das ist ein schlechter Tausch in meinen Augen.

 

 

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vor 14 Stunden, RyanStecken schrieb:

Diese Technologien haben ja auch nicht die grundlegenden Dating-Dynamiken verändert. Die Faktoren, die bestimmen, ob eine Frau auf dich steht, sind ja gleich. Jemand der jede Woche 1-2 über OG layed, wird auch im Club layen oder andersrum. Der OG-Markt und der RL-Markt sind zudem auch Teil des gleichen Partnermarktes. Du wirst jetzt im RL nicht fundamentale andere Frauen ficken als im OG, aber die Verteilung dort ist für dich allein wegen des Männerüberschusses und dem Charakter der Versteigerung der Frau halt nicht optimal, wenn du Qualität optimieren willst. Das bedeutet halt, dass dein Profil und deine Bilder halt wirklich deine Stärken ausspielen müssen.

Gehe ich mit

vor 14 Stunden, RyanStecken schrieb:

Wenn jemand zu mir hingeht und sagt: Ich gib dir 1000 Euro, wenn du dieses Girl verführen kannst" dann würde ich ja auch safe nicht versuchen die auf Tinder zu Matchen und dort zu ficken, sondern im RL ansprechen. OG ist btw überhaupt nicht effektiv, sondern funktioniert einfach über pure Masse. 

Bin ich auch bei dir, dass es über Masse geht. Kann aber trotzdem effektiv sein. Klar, wenn du ein bestimmtes Girl verführen willst, ist RL die bessere Option. Gibt aber Situationen, in denen OG trotzdem effektiv ist. Beispiel gestern Abend. Hatte nichts vor und habe mir mit 2-3 Nachrichten ein Date für gestern Abend geklärt. Hätte natürlich auch gestern Abend alleine in einen Club/Bar gehen können und schauen wer da so da ist. Wäre wahrscheinlich auch erfolgreich gewesen, aber so war es vor allem zeitlich effektiver. Urlaub oder Business Trip ist eine weitere Möglichkeit, wo ich es effektiver finde. Da kann ich schon vor dem Trip Dates klarmachen und muss nicht noch extra in eine Bar/Club gehen und schauen, ob da vielleicht eine passende Frau ist.

vor 14 Stunden, Salt&Pepper schrieb:

So funktionieren Märkte aber in der Regel nicht. Ja, auch früher war es so, dass nur ein kleiner Teil der Männer sehr erfolgreich war. Der entscheidende Unterschied ist jedoch: Früher war dieser Erfolg lokal, zeitlich und kapazitiv begrenzt, heute ist er skaliert und von physischer Präsenz entkoppelt.

Früher konkurrierte der „Dorf-Chad“ an einem Abend nur mit den Männern, die tatsächlich vor Ort waren, und konnte auch nur die Frauen erreichen, die ebenfalls dort waren. Sein Einfluss war dadurch automatisch gedeckelt. Heute ist derselbe Mann gleichzeitig in tausenden Feeds sichtbar, rund um die Uhr präsent und sammelt Likes und Matches selbst dann, wenn er gerade gar nichts aktiv tut.

Ja, der Wettbewerb ist größer geworden, aber genau hier liegt der Kernpunkt: Skalierung begünstigt nicht alle gleich, sondern überproportional die Spitze.

Habe ich ja auch gesagt, dass du heute nicht mehr nur mit den Typen im Club sondern auch mit denen in ihrem Telefon konkurrierst. Wobei das in Realität auch immer noch stark lokal auf den eigenen Ort begrenzt ist. Ein Typ aus Hamburg im Telefon wird im Zweifel an einem Abend in München keine Rolle spielen. Wenn der Typ passt, wird er an dem Abend in München Erfolg haben.

vor 14 Stunden, Salt&Pepper schrieb:

Das ist kein spezielles Phänomen des Datingmarkts, sondern ein allgemeiner Markteffekt. Man sieht es zum Beispiel bei Amazon: Früher gab es in jeder Stadt mehrere Buchläden, heute dominiert ein skalierbarer Anbieter große Teile des Marktes. Nicht weil die Menschen plötzlich mehr Bücher kaufen, sondern weil Reichweite und Skalierung zu „Winner-takes-most“-Strukturen führen.

Liegt nicht nur an der Skalierung und Reichweite, sondern auch daran das Amazon verstanden hat worauf es ankommt. Ein Quelle oder Otto zum Beispiel nicht oder erst sehr viel später, deshalb laufen sie jetzt hinterher. Kannst du aber nicht wirklich mit Dating vergleichen. Die Männer, die vor 20 Jahren erfolgreich waren, sind heute zum größten Teil vom Markt. Bei denen die noch auf dem Markt sind, sind einige auf Grund des Alters nicht mehr in der gleichen Position. Die wenigen die noch erfolgreich sind, konkurrieren gegen jüngere.

vor 14 Stunden, Salt&Pepper schrieb:

Genauso wirkt dieser Mechanismus auch im Dating. Der durchschnittliche Mann bekommt nicht automatisch ein Vielfaches an zusätzlichen Optionen, nur weil der Markt größer geworden ist. Die attraktivsten Männer hingegen schon.

 Du hast also recht: Optionen und Wettbewerb sind größer geworden. Aber der entscheidende Unterschied ist, dass die Skalierung die Spitze überproportional begünstigt – und nicht alle gleichermaßen

Der durchschnittliche Mann ist auch übergewichtig. Ca. 67% der erwachsenen Männer in Deutschland haben Übergewicht. Ein Großteil der Männer hat keine Ahnung von der Mann/Frau Dynamik usw. Das sind alles Gründe warum es bei denen mit Frauen nicht klappt. Natürlich wird dann die Spitze mehr begünstigt, als der Durchschnitt. Der Durchschnitt hat eben nicht die Vorraussetzung und den Willen die Vorraussetzungen zu bekommen. Aber gerade das ist meiner Meinung nach heutzutage viel einfacher als vor 20 Jahren. Alles was du wissen musst, findest du heute kostenlos im Internet. Man muss nur die Veränderung selbst wollen. Vor 20-30 Jahren sah das noch ein wenig anders aus. 

 

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