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vor 37 Minuten, painted schrieb:

Gut, aber die meisten Leute sind halt nicht verbeamtet und hätten bei gleichem Bruttogehalt und gleichen Ausgaben nichts mehr übrig, was sie dann noch sparen könnten.

Als normaler Angestellter müsste man rund 5.000€ brutto verdienen, um auf ihr Nettogehalt zu kommen, was für die meisten 24-Jährigen relativ unrealistisch ist.

330 € zahlt sie anscheinend für die Krankenkasse, es wären also "nur" 4.300 € brutto nötig 😉 

Mal als Beispiel ein "mittlerer" TVL-Bürojob: 4000 brutto = 2500 netto... da ist die Krankenkasse aber mit drin und selbst bei ihren Fixkosten von 1900 könnte man da noch 600 "zur Seite" (an)legen.

Wer bei den Eltern wohnt oder im Osten auf dem Land, der hat noch mehr "übrig"...

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vor 3 Stunden, SMB schrieb:

Als Beamtin ist sie privatversichert.

Die PKV fehlt hier. Die 20 Öre Versicherung sind es sicher nicht. 

Habe die Dame grob nachgerechnet. Der Nettolohn kommt grob hin. Die PKV (abhängig von Leistungen und Eintrittsalter) und PfV geht noch weg, ggf. noch ne DU. 

bearbeitet von Niemann-N
Ergänzung

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vor einer Stunde, SMB schrieb:

selbst bei ihren Fixkosten von 1900 könnte man da noch 600 "zur Seite" (an)legen.

Ihre Ausgaben sind der nächste Punkt.

Keine Ahnung wie das irgendwo im Osten auf dem Land aussieht, aber hier wo ich lebe, gibt es keine Wohnungen für 850€ warm. Und 250€ für "Freizeit und Lifestyle" bedeuten hier, dass man quasi nur zuhause rumhockt und nichts vom Leben hat. Urlaub sehe ich in der Rechnung auch nicht und 70€ für "Klamotten und Körperpflege" sind, gerade bei ner Frau, ebenfalls ziemlich unrealistisch. Das einzige, was da halbwegs hinhaut, sind die Kosten fürs Essen.

Ich hab relativ viel mit Weibern in dem Alter zu tun. Da gibts schon einige, die keine besondere Wohnung und kein Auto haben, wo die tatsächlichen Fixkosten, ohne irgendwelche Freizeitausgaben und Shopping und Friseur und sowas, aber trotzdem bereits so hoch sind, dass da keine 600-800€ vom Nettogehalt mehr über bleiben. Und weil die natürlich Freizeit haben und hübsch aussehen wollen, wird das auf absehbare Zeit eher nichts mit dem ETF-Sparplan.

Gibt natürlich auch die Kandidatinnen, auf die du hinauswillst, die schon 500€ oder so wegpacken könnten und die lieber einfach raushauen. Aber in der Tendenz haut das in der Altersklasse, bei den aktuellen Gehältern und den aktuellen Lebenshaltungskosten, eher nicht hin.

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Am 19.3.2026 um 14:02 , A_guy_named_Who schrieb:

Bei den günstigen Discounterprodukten die sich aufgrund der vom Kunden wahrgenommenen/vermuteten Vergleichbarkeit mit Hausmarken anderer Discounter einem sehr harten Preiskampf aussetzen müssen, wird schon viel getrickst. Bei Kornflakes, Schokoflips und Co. als Beispiel hast meist deutlich mehr Zucker und weniger Schokolade drinnen oder auch eine höhere Zugabe von günstigen Fetten. Haferflocken bei der Discountermarke wird dann mehr Bruch zugemischt usw.

Mein Bauchgefühl möchte dir zustimmen, aber was die Cerealien angeht hab ich tatsächlich mal die gegenteilige Erfahrung gemacht: Das Markenprodukt von Kellogg's war in großem Umfang mit billigeren Zutaten gestreckt. Hingegen war das Discountprodukt (Premium-Billigmarke) nicht nur günstiger, sondern optisch und laut Zutatenliste besser aufgestellt. Tja, da wollte ich mir einmal was "Gutes" gönnen und war dann richtig enttäuscht, dann im Vergleich gesehen dass die Discountkonkurrenz auch besser sein kann.

bearbeitet von Metrodoros

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vor 17 Stunden, Metrodoros schrieb:

Mein Bauchgefühl möchte dir zustimmen, aber was die Cerealien angeht hab ich tatsächlich mal die gegenteilige Erfahrung gemacht: Das Markenprodukt von Kellogg's war in großem Umfang mit billigeren Zutaten gestreckt. Hingegen war das Discountprodukt (Premium-Billigmarke) nicht nur günstiger, sondern optisch und laut Zutatenliste besser aufgestellt. Tja, da wollte ich mir einmal was "Gutes" gönnen und war dann richtig enttäuscht, dann im Vergleich gesehen dass die Discountkonkurrenz auch besser sein kann.

Na es mag durchaus in manchen Fällen zutreffen das auch das Produkt von der Aldi Hausmarke besser oder gleichwertig ist oder einem persönlich besser schmeckt. Gerade persönlicher Geschmack ist ja doch eher ein weiches Kriterium.

Aber das ist eben nicht die Regel. Hatte das im Thread ja schon erwähnt, dass ich ne ganze Weile in der Lebensmittelindustrie gearbeitet habe und kann daher aus Herstellersicht schon sagen dass man um die Kampfpreise zu realisieren schon gewisse Abstriche macht was die Quellen oder die Qualität der Produkte angeht. Was aber auch klar ist, dass auch NoName Produkte nach allen Normen hergestellt werden die für alle Produzenten gelten. Insofern wird man jetzt nicht irgendwo besondere chemische Belastungen oder so finden, nur weil es kein Markenprodukt ist. Zumindest bei Produkten aus der EU. Schaut man sich an was in Amerikanischen Produkten so alles drinnen ist, trotz den sehr strengen Regeln der FDA, wird einem fast schwindelig. Grundlegend wirst hier in D also kaum Sachen finden die irgendwie wirklich schlecht für dich sind, abseits ihrer grundlegenden Eigenschaften wie zu viel Zucker oder so, die per se nicht gesund sind.

Alle Lebensmittel die Du im Supermarkt und Discounter findest, werden mit extrem kleinen Margen hergestellt, egal ob Marke oder nicht, weil der Markt halt wirklich hart ist. Insbesondere in Deutschland, hier sitzt der Stacheldrahtigel fest in den Taschen vieler Menschen wenn es um Lebensmittel geht. Um also Schokomüsli für 1-2 Euro weniger anbieten zu können, musst du zwangsläufig Kompromisse finden.

 

 

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vor 4 Stunden, A_guy_named_Who schrieb:

Grundlegend wirst hier in D also kaum Sachen finden die irgendwie wirklich schlecht für dich sind, abseits ihrer grundlegenden Eigenschaften wie zu viel Zucker oder so, die per se nicht gesund sind.

Der fett markierte Teil ist der eigentlich Relevante. Wer heutzutage mit hochverarbeiteten Produkten (Lebensmittel kann man es kaum nennen) einer teuren Marke flext, hat ganz andere Probleme als sein Geldbeutel.

Der wahre Luxus ist eine gesunde Ernährungsweise, die aus frischen, nicht hochverarbeiteten Lebensmitteln, idealerweise in Bio-Qualität, besteht. Dafür braucht man eher Zeit & Muße als finanzielle Ressourcen, wobei natürlich das eine mit dem anderen zusammenhängt.

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Am 18.4.2026 um 15:50 , A_guy_named_Who schrieb:

Grundlegend wirst hier in D also kaum Sachen finden die irgendwie wirklich schlecht für dich sind, abseits ihrer grundlegenden Eigenschaften wie zu viel Zucker oder so, die per se nicht gesund sind.

Wenn es denn nur Zucker wäre...

Du redest ja von Müsli - hier fängt es ja schon an... grundsätzlich sollte man Getreide meiden wo es nur geht, insbesondere die achso-gesunden Haferflocken.

Blaubeeren wurden neulich auf Pestizide getestet, natürlich "erfolgreich". Auch stecken da kaum noch Vitamine drin.

Weiter geht's mit Samenölen...

Smoothies sind auch nicht "gesund".

Theoretisch müsste man 90% der ganzen bunten Produkte aus dem Supermarkt entfernen...

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vor 5 Stunden, SMB schrieb:

Blaubeeren wurden neulich auf Pestizide getestet, natürlich "erfolgreich". Auch stecken da kaum noch Vitamine drin.

Wer nicht Bio kauft, muss mit Pestiziden rechnen. Generell ist die Umweltverschmutzung inzwischen so stark, dass Pestizide selbst in Umweltschutzgebieten gefunden werden, d.h. auch Bio-Lebensmittel werden nie komplett pestizidfrei sein. Weniger Pestizide - nicht nur in den Lebensmitteln, sondern auch in der Umwelt - sind aber aus meiner Sicht immer besser.

Für abnehmende Konzentration an Vitaminen und generell Nährstoffen in Obst, Gemüse, Beeren etc. gibt es viele Gründe: Die Böden sind durch die konventionelle Landwirtschaft ausgelaugt, die Transportwege zu weit, sodass vieles unreif gepflückt werden muss, moderne Sorten werden v.a. auf das Aussehen und Größe/Gewicht hin gezüchtet (= mehr Wasser) etc. Wer nicht als Selbstversorger leben will oder kann, könnte sich bei Crowdfarming umschauen. Dort bekommt man frisch und reif geerntete Sachen, je nach Hof aus z. B. regenerativer Landwirtschaft (= bessere Bodenqualität). Wenn man ein Mal erfahren hat, wie eine reife Orange, Zucchini etc. schmecken kann, dann schmeckt man bei normalen Supermarktprodukten echt nur Wasser. 

Den Geschmack & die gesundheitlichen Vorteile solcher Lebensmittel erlebe ich z. B. als wahren Luxus. Und super günstig ist es leider tatsächlich nicht.

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vor 14 Stunden, SMB schrieb:

Blaubeeren wurden neulich auf Pestizide getestet, natürlich "erfolgreich". Auch stecken da kaum noch Vitamine drin.

Blaubeeren enthalten grundsätzlich außer Wasser nichts wertvolles.

Heidelbeeren (das Original, Blaubeeren sind eine ganz andere Pflanzen-Art) haben einen ganz anderen Wert.

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vor 6 Stunden, Kai.N.Aber schrieb:

Blaubeeren enthalten grundsätzlich außer Wasser nichts wertvolles.

Heidelbeeren (das Original, Blaubeeren sind eine ganz andere Pflanzen-Art) haben einen ganz anderen Wert.

Bisserl ist schon noch was drin, aber wenn von den gängigen 20 - 30 mg Vitamin C nur noch ein Viertel drin ist, dann brauch man die nicht mehr essen - zumindest nicht die importierten aus Peru & Co.

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/markt/heidelbeeren-im-test-wie-gesund-sind-sie,markt-326.html

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Am 18.1.2026 um 16:26 , SMB schrieb:

Wer von euch führt eigentlich ein "Haushaltbuch" mit allen Fixkosten?

Oder gibt's hier auch welche, die ALLE Ausgaben genau erfassen und auswerten?

Ich führe seit ich ausgezogen bin vor 23 Jahren ein Haushaltsbuch mit allen Ausgaben und Einnahmen Da ich nun durch Barunterhaltspflicht (> 1600,- pro Monat zzgl. 300,- pro Monat Sparplan für die Kids) starken Druck auf der Ausgabenseite habe, analysiere ich die Ausgaben, welche ich in 29 willkürliche für mich sinnvolle Ausgabenposten unterteile, z.B. Miete, Gym, Versicherung, Steuer, Wartung KFZ, ..., bis hin zu konkreten Dingen wie Energydrink, "Ausgehen", Sparpläne, Friseur, Fußball, ...

Säulen der Analyse:

  • Forecast der Ausgabenposten pro Monat: das sind zunächst Annahmen, wie es sein müsste/könnte, damit ich am Ende des Jahres eine schwarze Null habe
  • Track der Ausgabenposten pro Monat: passen die tatsächlichen Ausgaben zu den Annahmen? Muss ggf. nachjustiert werden?
  • Track aller Ausgaben und Vergleich mit Einnahmen

Learnings:

  • täglicher Bedarf (in erster Linie Lebensmittel, aber auch mal eine Duschseife - "Kosmetik") ist viel höher als ich dachte, ich rechne nun mit 500,- pro Monat (drei Kids essen 2x pro Woche mit, Bio-Produkte, Lebensmittelunverträglichkeit: z.B. Nudeln kosten 3,-, Kekse 5,-, TK-Pizza > 5,-)
  • die Differenz zwischen Ausgabenposten und "alle Ausgaben" ist signifikant: "Einmalkosten" wie z.B. eine Dachbox fürs Auto (ehem. Zweitwagen zu klein mit Kids, ein anderes KFZ käme noch teurer), Allergikerbettwäsche, Allergikerstaubsauger sind auf den Monat gerechnet relativ wenig; aber es sind viele "Einmalkosten", z.B. Kleidung, Schuhe, Geschenke für die Kids, Unternehmungen mit Kids -> da sind pro Woche locker(!) 50,- weg; in Summe beträgt die Differenz gegenwärtig ca. 250,- pro Monat 
  • da ich kaum Einsparpotential bei Lifestlye (10,- Handyvertrag und 12,99 Youtube-Premium) habe, muss die Altersvorsorge (ETF-Sparplan) dran glauben

Der Zeitaufwand hält sich in Grenzen, da ich die Ausgaben in einem Google-Sheet jederzeit im Handy eintragen kann.

Nachtrag: Fun Fact - da ich aus- bzw. umgezogen bin, zahle ich für eine kleinere Wohnung mehr Miete als die Ex, bei welcher die Kids wohnen, für eine größere Wohnung. Abschläge für Strom und Heizung sind auch noch relativ hoch, die werden (hoffentlich) geringer, was sich erst in einem Jahr oder so auswirkt. Die Einrichtung meiner Bude hat fast 20k gekostet, hat am Ersparten geknappert, welches ich nun aus dem laufenden Betrieb nicht auffüllen kann. Bevor jemand fragt: ich arbeite 40h/Woche und ich möchte lieber meine Kids sehen (3x/Woche) anstatt einen Zweijob anzunehmen. Einnahmeseitig habe ich Kapitalerträge, aber alles möchte ich auch nicht in volatile Anlagen (höhere Kapitalerträge) stecken.

bearbeitet von mmge
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vor 3 Stunden, mmge schrieb:

Ich führe seit ich ausgezogen bin vor 23 Jahren ein Haushaltsbuch mit allen Ausgaben und Einnahmen Da ich nun durch Barunterhaltspflicht (> 1600,- pro Monat zzgl. 300,- pro Monat Sparplan für die Kids) starken Druck auf der Ausgabenseite habe, analysiere ich die Ausgaben, welche ich in 29 willkürliche für mich sinnvolle Ausgabenposten unterteile, z.B. Miete, Gym, Versicherung, Steuer, Wartung KFZ, ..., bis hin zu konkreten Dingen wie Energydrink, "Ausgehen", Sparpläne, Friseur, Fußball, ...

Säulen der Analyse:

  • Forecast der Ausgabenposten pro Monat: das sind zunächst Annahmen, wie es sein müsste/könnte, damit ich am Ende des Jahres eine schwarze Null habe
  • Track der Ausgabenposten pro Monat: passen die tatsächlichen Ausgaben zu den Annahmen? Muss ggf. nachjustiert werden?
  • Track aller Ausgaben und Vergleich mit Einnahmen

Learnings:

  • täglicher Bedarf (in erster Linie Lebensmittel, aber auch mal eine Duschseife - "Kosmetik") ist viel höher als ich dachte, ich rechne nun mit 500,- pro Monat (drei Kids essen 2x pro Woche mit, Bio-Produkte, Lebensmittelunverträglichkeit: z.B. Nudeln kosten 3,-, Kekse 5,-, TK-Pizza > 5,-)
  • die Differenz zwischen Ausgabenposten und "alle Ausgaben" ist signifikant: "Einmalkosten" wie z.B. eine Dachbox fürs Auto (ehem. Zweitwagen zu klein mit Kids, ein anderes KFZ käme noch teurer), Allergikerbettwäsche, Allergikerstaubsauger sind auf den Monat gerechnet relativ wenig; aber es sind viele "Einmalkosten", z.B. Kleidung, Schuhe, Geschenke für die Kids, Unternehmungen mit Kids -> da sind pro Woche locker(!) 50,- weg; in Summe beträgt die Differenz gegenwärtig ca. 250,- pro Monat 
  • da ich kaum Einsparpotential bei Lifestlye (10,- Handyvertrag und 12,99 Youtube-Premium) habe, muss die Altersvorsorge (ETF-Sparplan) dran glauben

Der Zeitaufwand hält sich in Grenzen, da ich die Ausgaben in einem Google-Sheet jederzeit im Handy eintragen kann.

Nachtrag: Fun Fact - da ich aus- bzw. umgezogen bin, zahle ich für eine kleinere Wohnung mehr Miete als die Ex, bei welcher die Kids wohnen, für eine größere Wohnung. Abschläge für Strom und Heizung sind auch noch relativ hoch, die werden (hoffentlich) geringer, was sich erst in einem Jahr oder so auswirkt. Die Einrichtung meiner Bude hat fast 20k gekostet, hat am Ersparten geknappert, welches ich nun aus dem laufenden Betrieb nicht auffüllen kann. Bevor jemand fragt: ich arbeite 40h/Woche und ich möchte lieber meine Kids sehen (3x/Woche) anstatt einen Zweijob anzunehmen. Einnahmeseitig habe ich Kapitalerträge, aber alles möchte ich auch nicht in volatile Anlagen (höhere Kapitalerträge) stecken.

Erinnert mich an den Ex-Mann einer FB. Grob 10 Jahre her. Sie hatte 2 Kinder von ihm, war 29, arbeitete Teilzeit, obwohl die Kinder im Grunde den ganzen Tag im Kindergarten waren. Beide hatten 2 Jahre zuvor noch ein recht opulentes Haus gebaut, dass Sie nach der Trennung vermietet haben. Er war im Job gut unterwegs mit >100k (was damals ja noch halbwegs was war) und hat etwa 2k an Sie abgedrückt jeden Monat freiwillig. Waren nicht in Scheidung, da die Scheidung zu teuer gewesen wäre wohl ihrer Aussage nach. Mit ihren 1,8k aus dem Job und den 2k von Ihm hat Sie sich in einem angesagten Stadtteil Hamburgs eine richtig schicke 90qm Altbauwohnung geleistet, ihr leben genossen und sich nebenbei noch von so schrägen Typen wie mir bumsen lassen.

Er wohnte witzigerweise bei mir auf der Ecke, trug ein Teil des Hauskredits der anscheinend durch Miete nicht zu decken war und wohnte in einer kleinen 2 Zimmer Wohnung, in der das zweite Zimmer das Kinderzimmer war... Seine Freundin war ebenfalls in seinem Alter und knapp vor der 50.

Hat mir wirklich die Augen geöffnet was für ein behindertes Los man als Mann zieht, wenn man mit "der falschen" Frau Richtung Familie startet. Gab keine Gewalt in der Beziehung, Top Vater, schickes Haus... aber Sie fand es halt langweilig irgendwann.

Will dir nichts Unterstellen, beziehe meine Wertung bitte nicht auf dich. Erinnert mich einfach an die Misere die ich damals miterlebt habe und die mich sehr vorsichtig gemacht hat.

 

 

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vor 4 Stunden, mmge schrieb:

Bevor jemand fragt: ich arbeite 40h/Woche und ich möchte lieber meine Kids sehen (3x/Woche) anstatt einen Zweijob anzunehmen.

Wieso lässt Du Dir dann die Kinder entziehen und zahlst Barunterhalt, anstatt das Wechselmodel zu nutzen oder die Kinder zu Dir zu nehmen?

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vor 19 Minuten, A_guy_named_Who schrieb:

Will dir nichts Unterstellen, beziehe meine Wertung bitte nicht auf dich. Erinnert mich einfach an die Misere die ich damals miterlebt habe und die mich sehr vorsichtig gemacht hat.

Tja ... 🤷‍♂️. Nichts ist so wertlos wie die Erfahrung anderer.

vor 2 Minuten, Kai.N.Aber schrieb:

Wieso lässt Du Dir dann die Kinder entziehen und zahlst Barunterhalt, anstatt das Wechselmodel zu nutzen oder die Kinder zu Dir zu nehmen?

Das Wechselmodell ist das teuerste von allen (2x vollwertiger Haushalt, jeweils 50% Auslastung; Ausgleichszahlung zwischen den Eltern, die Kinder sollten es überall gleich gut/schlecht haben) und v.a. hätten die Kids kein fixes soziales Umfeld. Ich bin selbst Trennungskind Wechselmodell finde ich einfach nicht gut. Es ist zwar OT, dennoch: ich habe zwar weniger Geld, aber auch mehr Freiheit/Ruhe, wenn die Kinder nicht dauerhaft bei mir sind. Eine leicht bittere Erkenntnis, aber mir persönlich geht es so besser. Gleichzeitig kann man sich schon fragen, wenn ich mehr Umgang als "üblich" mit den Kids habe, ob ich dann nicht auch weniger Unterhalt als "üblich" zahlen sollte. An der Stelle möchte ich einen Rechtsstreit/Jugendamt vermeiden.

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vor 8 Minuten, mmge schrieb:

Das Wechselmodell ist das teuerste von allen (2x vollwertiger Haushalt, jeweils 50% Auslastung; Ausgleichszahlung zwischen den Eltern, die Kinder sollten es überall gleich gut/schlecht haben) und v.a. hätten die Kids kein fixes soziales Umfeld.

Ausgleichszahlungen gibt es beim Wechselmodell erstmal nicht. Für Dich wäre das Wechselmodell dramatisch preiswerter als der jetzige Zustand. Dass die Kindesmutter dann auch Platz vorhalten muss, interessiert Dich nicht.

Ein Bro von mir hat vor Gericht bis aufs Messer gekämpft, um das Wechselmodell durchzusetzen. Wenn die 3 Kinder da sind, schläft er in der Küche.
Damit ist er beI der Erziehung gleichberechtigt bzw. auf Augenhöhe mit der Kindesmutter.
Jede 2. Woche hat er auch Zeit für Dating.

bearbeitet von Kai.N.Aber

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vor 9 Minuten, mmge schrieb:

Gleichzeitig kann man sich schon fragen, wenn ich mehr Umgang als "üblich" mit den Kids habe, ob ich dann nicht auch weniger Unterhalt als "üblich" zahlen sollte. An der Stelle möchte ich einen Rechtsstreit/Jugendamt vermeiden.

Du führst einerseits Haushaltbuch bis zum letzten Cent.  
Gleichzeitig prüfst Du gar nicht erst, ob bei viel Umgang der Unterhalt gekürzt werden kann. Hier ginge es um hunderte Euro.

Das ist sinnbefreit.

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vor 55 Minuten, Kai.N.Aber schrieb:

Du führst einerseits Haushaltbuch bis zum letzten Cent.  
Gleichzeitig prüfst Du gar nicht erst, ob bei viel Umgang der Unterhalt gekürzt werden kann. Hier ginge es um hunderte Euro.

Das ist sinnbefreit.

Du bist ein Held, danke.

Angenommen, ich bringe das Thema auf den Tisch, schlage z.B. das Rosenheimer Modell vor, oder dass ich (noch) eine Stufe weniger als nach Düsseldorfer Tabelle vorgesehen zahlen möchte (ich zahle ohnehin eine Stufe drunter) und dann geht die Ex zum Jungendamt .. und das Jugendamt bzw. eine Richterin meinen "Zahle mal den vollen Satz nach Düsseldorfer Tabelle". Da sage ich dann "War nur Spaß, alles wie vorher"!?

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vor einer Stunde, Kai.N.Aber schrieb:

Ein Bro von mir hat vor Gericht bis aufs Messer gekämpft, um das Wechselmodell durchzusetzen. Wenn die 3 Kinder da sind, schläft er in der Küche.
Damit ist er beI der Erziehung gleichberechtigt bzw. auf Augenhöhe mit der Kindesmutter.
Jede 2. Woche hat er auch Zeit für Dating.

In der Küche schlafen ... ernsthaft?

Das mit der Augenhöhe bzw. Gleichberechtigung kann man auch als Machtkampf auf dem Rücken der Kinder interpretieren. Solange ich das Sorgerecht habe, bin ich bei wichtigen Entscheidungen ohnehin involviert und glücklicherweise ist das kein Streitthema bei uns.

Jede zweite Woche also Zeit zum Dating, soso. Also ich machte die Erfahrung, dass die Single-Muttis es erst feiern, dass ich mich so engagiere, dann aber korben, da sie Spontanität erwarten (weil sie ja selbst zeit-technisch nur auf Sicht fahren können). Also natürlich ist nicht die Spontanität das Problem, sondern weil ich einfach kein geiler Typ bin (habe mal die Antworten hier antizipiert).

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vor 1 Minute, mmge schrieb:

Du bist ein Held, danke.

Angenommen, ich bringe das Thema auf den Tisch, schlage z.B. das Rosenheimer Modell vor, oder dass ich (noch) eine Stufe weniger als nach Düsseldorfer Tabelle vorgesehen zahlen möchte (ich zahle ohnehin eine Stufe drunter) und dann geht die Ex zum Jungendamt .. und das Jugendamt bzw. eine Richterin meinen "Zahle mal den vollen Satz nach Düsseldorfer Tabelle". Da sage ich dann "War nur Spaß, alles wie vorher"!?

Bitte.

Wenn Du eh schon eine Stufe unter der Düsseldorfer Tabelle zahlst, ist ja damit der Mehr-Umgang scheinbar abgegolten. Passt doch.

Extratipp (danke mir später): Youtube Premium ist mit 1x € viel zu teuer. Wenn Du „Familienanschluss“ findest (z.B. über Mydealz), zahlst Du ca. 4€. Gilt für jedes Streaming-Abo,

 

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Gerade eben, mmge schrieb:

In der Küche schlafen ... ernsthaft?

Ja. Nimmt der Bro in Kauf, damit er für seine Kinder da sein kann.

vor 2 Minuten, mmge schrieb:

Jede zweite Woche also Zeit zum Dating, soso. Also ich machte die Erfahrung, dass die Single-Muttis es erst feiern, dass ich mich so engagiere, dann aber korben, da sie Spontanität erwarten (weil sie ja selbst zeit-technisch nur auf Sicht fahren können).

Ein 3-fach-Dad, der jeden Cent der Ausgaben protokollieren muss, ist halt wenig attraktiv für HB. Beim Wechselmodell   
-wäre jede 2. Woche komplett frei   
-hättest Du mehr Kohle wegen 0 Barunterhalt

Aber klar hat mein Bro auch festgestellt, dass Dating schwierig ist. Aber immerhin ist er gleichwertiges Elternteil.

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vor 9 Minuten, Kai.N.Aber schrieb:

Ja. Nimmt der Bro in Kauf, damit er für seine Kinder da sein kann.

Ein 3-fach-Dad, der jeden Cent der Ausgaben protokollieren muss, ist halt wenig attraktiv für HB. Beim Wechselmodell   
-wäre jede 2. Woche komplett frei   
-hättest Du mehr Kohle wegen 0 Barunterhalt

Aber klar hat mein Bro auch festgestellt, dass Dating schwierig ist. Aber immerhin ist er gleichwertiges Elternteil.

Bedingt mehr Kohle:

  1. vollwertiger Haushalt statt 3-Zimmer-Bude (und sorry, das mit Deinem Bro wäre nichts für mich)
  2. soviel ich weiß (und aus dem Kollegenkreis erfahren habe), ist beim Wechselmodell jedes Elternteil unterhaltspflichtig, der Unterhalt wird gegeneinander verrechnet - d.h., der promovierte Ingenieur in Führungsposition drückt dennoch ordentlich an die Sachbearbeiterin (in Teilzeit) ab und muss sich die große Wohnung leisten

Kann ja jeder rechnen wie er möchte. Fakt ist, dass man(n) als barunterhaltspflichtiger Elternteil am Arsch ist.

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vor einer Stunde, mmge schrieb:

Fakt ist, dass man(n) als barunterhaltspflichtiger Elternteil am Arsch ist.

Wenn Du Dich aus der Betreuung Deiner Kinder teilweise verabschiedest, dann musst Du halt jemand anderes (die Kindesmutter) für die Betreuung bezahlen.

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Danke für deine Ausführungen @mmge

Was kannst du Männern raten, die das Schlamassel noch vor sich haben? 

Ich glaube man kann schlussendlich auf 20k Red Flags kontrollieren, und am Ende mit der Kindesfrau Pech haben, oder hast in der Karriere Pech, oder oder oder. Für die Silberrücken hier im Forum ist man dann einfach ein Loser, weil du überhaupt darüber nachgedacht hast, Kinder bekommen zu wollen und das noch mit einer Frau, obwohl du knapp unter den 200k Brutto im Jahr liegst.

However… ich bin so bekloppt und möchte wahrscheinlich Kiddies bekommen. Ich gehe auch aufgrund des Zeitgeistes davon aus, dass ich nicht bis zum Ende aller Tage mit der Kindesmutter zusammenbleiben werden - zumindest möchte ich mich für den Fall der Fälle vorbereiten. 

Jetzt mal bezogen auf deine Situation: Was hättest du anders machen können, damit du heute besser dran wärst?

Warst du verheiratet? 

Hat deine Ex eine vernünftige Ausbildubg/Studium etc. und hat zumindest das Potential, Vollzeit bei gutem Gehalt zu arbeiten? 

Wie lange wird der von dir zu bezahlende Unterhalt so sein? 

Der würde wahrscheinlich geringer sein, wenn du weniger verdienen würdest, oder? 

Werden gewisse Einkünfte für den Unterhalt nicht anerkannt - zB Kapitalerträge oder gibts da „Steuersparmodelle“ wie zB Stiftung gründen o.ä. für Selbständige?

Was passiert, wenn du das Land verlässt - und in ein anders Land in der EU ziehst? 

 

Viele Fragen, würde mich sehr freuen, wenn du deinen Senf dazu geben kannst. 

bearbeitet von CIRKEL

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vor 31 Minuten, CIRKEL schrieb:

Danke für deine Ausführungen @mmge

Was kannst du Männern raten, die das Schlamassel noch vor sich haben? 

Grundsätzlich: eine konservative Frau aus dem Ostblock suchen!

Ich hab genug deutsche Muttis in der Arbeit und das bei denen früher oder später die Ehe scheitern wird, ist absolut vorhersehbar.

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vor 8 Stunden, Kai.N.Aber schrieb:

Wenn Du Dich aus der Betreuung Deiner Kinder teilweise verabschiedest, dann musst Du halt jemand anderes (die Kindesmutter) für die Betreuung bezahlen.

Dass Dein "Bro" sich sich zu 50% aus der Betreuung seiner Kinder "verabschiedet", ist Dir bewusst!? Dass Dein "Bro" keinen Unterhalt an die Mutter zahlt (und vice versa) deutet auf Mut zur (Wissens-)Lücke hin; oder auf gleiche Einkommen. Dass Dein "Bro" in der Küche schläft, wenn seine Kids bei ihm sind, lässt auf eine Wohnung schließen, welche nicht 3-Kind-geeignet ist. Für jedes zweite WE mag das aus meiner Sicht gehen, aber für 50% der Zeit ist das für mich (aus eigener Erfahrung als Kind) ein Unding. Sorry, es fällt mir schwer, da das Kindswohl im Vordergrund zu sehen, anstatt Kostenvermeidung und Machtkampf mit der Ex. Ich würde mich als Kind schämen, meine Buddys in die Wohnung meines Dads einzuladen, wenn sein Bett in der Küche steht und ich selbst im Elternschlafzimmer schlafen müsste. Been there, ich möchte genau das anders machen.

@Kai.N.Aber, wie viele Kinder hast Du und wie hast Du die gemeinsame Elternschaft absolviert? 

Zitat

Was kannst du Männern raten, die das Schlamassel noch vor sich haben? 

Ich finde, es gibt kein Allgemeinrezept. Die einen sind halt geile Typen (wie DirtyRabbit, oder Kai.N.Aber), bei denen die Frau am Schw*nz bleibt, einfach weil sie so geile Typen sind, und die anderen sind halt Loser-Lollies. Ich halte es für sinnvoll, sich bzgl der Elternschaft gut mit der Kindsmutter zu verstehen und nicht in Machtspiele oder persönliche Rachefeldzüge zu verfallen .. bevor ich in der Küche schlafe.

Zitat

Jetzt mal bezogen auf deine Situation: Was hättest du anders machen können, damit du heute besser dran wärst?

Menschen verändern sich. Als wir zusammenkamen vor 13 Jahren, passte es gut. Individuelle Weiterentwicklung und äußere Faktoren wie die Kinder führten dazu, dass es nicht mehr passte. Rollo Tomasi schreibt treffend, dass es keine "Seelenverwandte" gibt, sondern nur Menschen, mit denen es mehr oder weniger gut passt, und dass keinesfalls garantiert ist, dass es kein Ablaufdatum gibt. Die Trennung an sich finde ich in Summe positiv für mich.

Zitat

Warst du verheiratet? 

Nein.

Zitat

Hat deine Ex eine vernünftige Ausbildubg/Studium etc. und hat zumindest das Potential, Vollzeit bei gutem Gehalt zu arbeiten? 

Ja. Gegenwärtig sind zwei der drei Kids noch im KiTa-Alter, sodass die Kindsmutter Teilzeit macht und die Kinder nicht bis 16 Uhr oder so lange in der KiTa verrotten lässt. An Geld mangelt es ihr nicht und wird es nicht.

Zitat

Wie lange wird der von dir zu bezahlende Unterhalt so sein? 

Je nach Ausbildung der Kinder. Ich war z.B. damals mit 23 fertig mit dem Diplom-Studium. Ich schätze, noch so 15 Jahre. Der Unterhalt wird übrigens noch (viel) höher ;-), je älter die Kids werden. Wenn ein Kind 18 wird, müssen beide Elternteile an das Kind zahlen, wobei das Kind dann - je nach Regelung - an das Elternteil zahlt, bei welchem es wohnt. Meine Eltern haben das durchgespielt: ich zog mit 18 aus und ganz transparent bekam ich den Unterhalt (+ Bafög) von beiden.

Zitat

Der würde wahrscheinlich geringer sein, wenn du weniger verdienen würdest, oder?

Absolut gesehen ja, aber dann bliebe absolut gesehen auch weniger für mich. Ich verstehe die Frage nicht. Man könnte interpretieren, dass sich ein Anstrengen (z.B. fordernder Job mit Führungsposition) weniger für den Geldbeutel lohnt, da auch der Unterhalt steigt.

Zitat

Werden gewisse Einkünfte für den Unterhalt nicht anerkannt - zB Kapitalerträge oder gibts da „Steuersparmodelle“ wie zB Stiftung gründen o.ä. für Selbständige?

Ich spekuliere (bzw. weiß), dass das Jugendamt sämtliche Einkünfte, auch Kapitalerträge, zur Berechnung der Grundlage der Unterhaltshöhe heranzieht. Ich habe mich ohne Jugendamt oder Gericht mit der Mutter auf einen Unterhaltsregelung geeinigt, bei der nur mein risikoloses Erwerbsgehalt relevant ist. Meine Kapitalerträge finanzieren glücklicherweise voll die freiwilligen Sparpläne für die Kinder, stehen aber nicht mehr für den Aufbau meiner eigenen Altersvorsorge zur Verfügung. Und selbst bei Anwendung einer niedrigeren Stufe nach Düsseldorfer Tabelle ergeben sich die 1600,- Unterhalt. Die Frage ist halt, was die "richtige" Stufe ist, denn die Düsseldorfer Tabelle beruht auf Annahmen, welche keineswegs zutreffen müssen. Die Düsseldorfer Tabelle ist nicht rechtsverbindlich (obwohl kein wohl Jungendamt oder Richterin das anders sehen würde) und hat z.B. die Schwäche, dass der Selbstbehalt von der Anzahl der Kinder unabhängig ist. D.h., ein Unterhaltspflichtiger soll im Zweifel mit 1700,- Selbstbehalt drei Kindern die gleiche Qualität des Umgangs (Wohnung!, siehe Kai.N.Abers "Bro") bieten wie ein Unterhaltspflichtiger mit "nur" einem (1) Kind. 

Als Single könnte ich nach Zahlung des Unterhalts und der Sparpläne (> 1900,-) noch okay leben und auch etwas Altersvorsorge (heißt für mich > 500,- pro Monat sparen) betreiben, aber durch den Umgang mit den Kids bleibt am Ende des Monats nichts übrig. Moment, ich habe eine Idee: ich ziehe einfach in eine räudige unsanierte 2-Zimmer-Wohnung und schlafe im Keller (oder im Auto ... das wäre ein r/Finanzen-Move), wenn die Kids da sind. Da fühlen die sich sicher wohl. ;-)

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Was passiert, wenn du das Land verlässt - und in ein anders Land in der EU ziehst? 

Darüber denke ich nicht nach. Im Kollegen-Kreis gibt es einen Fall, bei dem der Vater in Venezuela lebt und er dennoch Unterhalt zahlen müsste, würde sein Einkommen umgerechnet nicht lächerlich gering sein.

bearbeitet von mmge
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