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Ich habe gelernt, dass wissenschaftliche Literatur in diesem Forum keine Beachtung findet und bemühe mich daher um eine zielgruppengerechte Kommunikation und Quellenarbeit. 

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vor 6 Stunden, anotherthing schrieb:

Ich habe gelernt, dass wissenschaftliche Literatur in diesem Forum keine Beachtung findet und bemühe mich daher um eine zielgruppengerechte Kommunikation und Quellenarbeit. 

Aha

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Lieber TE, bitte geh in Therapie. Das wird dir helfen deine Gedanken zu sortieren und herauszufinden was du wirklich willst und wo deine Probleme liegen, alleine machst du vielleicht Fortschritte, aber keine Quantensprünge, die wünscht du dir aber.

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vor 12 Stunden, M!Babba schrieb:

Spiegel.de ist wohl keine besonders vertrauenserweckende Quelle, oder? 

War sie ja nie

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Sorry, da ist das letzte Mal was schief gelaufen, mit dem abgehackten Text!

Wollte mal en kleines Update geben da ich den Thema etwas näher gekommen bin.

Momentan les ich aus anderen Chats dass Leute die um die 40 schweben sich schon für zu alt sehen, das Thema noch anzugehen. Intrinsisch bewegt es mich immer mehr zum Thema eigene Kinder, weil es vermutlich das erfüllenste ist was ich mich für mich vorstellen kann. Ich hab vieles probiert, von übermäßigem Ehrgeiz auf der Arbeit, Engagement im Sportverein, oder Engagement in Freundeskreisen, das gibt einem schon was zurück, ist aber irgendwie nix Nachhaltiges. 

Momentan lass ich leider Dinge wie Sport ein wenig schleifen, geh noch spazieren, aber habs die letzten Jahre halt auch ein wenig mit der LMS scheisse übertrieben.

Ich verschwende noch etwas Zeit, meine Familie beteiligt sich mittlerweile auch an der Partnersuche was mir Recht ist, da es sich ja dann um geprüfte Frauen handelt. Hab kein Bock und auch keine Zeit mehr, in größeren Umkreisen zu suchen. Hab das die letzten Jahre gemacht um Erfahrungen zu sammeln und um herauszufinden, was denn die richtige Frau für mich wäre.

Und da hapert es noch. Es gibt momentan keine Ltr Kandidatin. Hab jetzt erstmal Drei Wochen Urlaub, will den mixen mit ein bisschen Kurzreisen, und sozialen Kontakten.

Da die Arbeit immer einen großen Teil meines Lebens und auch meiner Kontakte ausgemacht hat, gibt es von der Kollegenseite auch Angebote, kleine Schwestern, Nichten, etc. Ist mir aber nich so lieb wie aus der eigenen Familie, und dem Heimatort, in dem sie lebt.

Hab ich unbewusst die letzten Jahre in die falschen Kreise investiert? Ausser Arbeit und Gym war da nicht viel los. 

Egotrips, Vergleiche mit alten Kumpels die erfolgreicher sind, haben mir womöglich auch wertvolle Zeit geraubt.

Eine Vereinstätigkeit in der Heimat bei der Familie 

Ich hab mich wirklich zu Tode mit Alternativen Modellen beschäftigt, Karriereleiter aufsteigen, Hobbys, etc.. irgendwann ist das aber alles durch. Das einzige, was mir noch ein wenig Sorgen bereitet, ist dass ich mich selbst attraktiv halten kann während so einer Unternehmung namens Familie. 

Ist jetzt alles en bisschen weit vorgegiffen und viel Wenn dann Denken, aber wollte mal raushauen wie meine Gedanken gerade stehen.

Bin für Denkanstöße und Kommentare immer dankbar.

 

 

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Hey @Elguardo,

danke für das Update, das im Grunde genommen unterstreicht, dass du primär nicht ein Datingproblem beschreibst, sondern eine Problematik in der es um Lebenssinn, sehr langfristige Entscheidungen und deine Zukunft geht. Ich versuche mich den Fragestellungen mal auf mehreren Ebenen zu nähern, indem wir mehr Meta-Ebene einnehmen und dann mit psychologisch fundierten Werkzeugen ansetzen können. Ich schreibe dir auch immer die psychologische "Schule" dahinter, so dass du einen Deep Dive machen kannst, falls du merkst, dass der Tipp bei dir verfängt.

Am 29.7.2026 um 20:24 , Elguardo schrieb:

Ich hab mich wirklich zu Tode mit Alternativen Modellen beschäftigt, Karriereleiter aufsteigen, Hobbys, etc.. irgendwann ist das aber alles durch.

 

1.) Werte von kurzfristigen (meist extrinsischen) Zielen trennen (Vgl. ACT)

Deine Aussage könnte man erst als negativ einstufen, aber eigentlich beschreibst du, dass extrinsische Ziele mit der Zeit ihre motivierende Kraft für dich verloren haben. Ich lese aus deinen Gedanken raus, dass es dir mehr um Familie, Generativität (etwas Bleibendes schaffen) und Zugehörigkeit/Verbundenheit geht.

Eine Coachingfrage dazu: Wenn wir Dating für einen Moment komplett ausblenden, welches Leben möchtest du mit 60 führen/geführt haben?

2.) "Habe ich in die falschen Kreise investiert?" (CBT)

Das ist eine typische Grübelfrage, die wenig analytischen Wert für dich hat und nur schwierig für dich beantwortbar ist. Eine bessere Frage, die du dir stellen solltest: "Welche sozialen Kreise helfen mir ab heute?"

Im Coaching sage ich oft. Vergangenheitsanalyse sollte irgendwo bei 10-30% maximal liegen, die restlichen Prozente sollten sich auf die Gestaltung der Zukunft konzentrieren..

3.) Einen Umgang mit deiner Verlustaversion finden

In deinem Thread geht es für dich hier viel um Gedanken wie verlorene Zeit, falsche Entscheidungen, andere sind weiter, ich werde älter usw. All das führt aber zu einem wenig lösungsorientierten Tunnelblick. Deswegen: Wenn du morgen 35 statt 40 wärest (und dementsprechend dir gedanklich den hohen Druck rausnimmst) würdest du dieselben Schritte gehen?

Wenn deine Antwort ein überzeugtes "Ja" ist, dann mach es.

4.) Sozialer Vergleich

Hier verlierst du unglaublich viel Antrieb und Lösungsorientierung. Im Grunde genommen steckst du in der guten, alten Zwickmühle des sozialen Vergleichs, die sehr oft direkt ins Unglück führt. Manche Menschen sind davon motiviert, aber je nach Ressourcen, Selbstwirksamkeitserwartung (schaffe ich es, das zu ändern?) und noch verbliebener (angenommener) Lebenszeit kann es auch deinen Selbstwert stark angreifen, wie es bei dir in meinen Augen rauslesbar ist.

Daraus leitet sich die nächste Frage ab - immer wenn du einem neuen Vergleich auf die Schliche kommst/es bemerkst, fragst du dich in deinem Kopf "Welche Information liefert mir dieser Vergleich ganz konkret?" Oft wird die ehrliche Antwort nämlich lauten "Gar keine."

5.) Grübeln über das Abnehmen der Attraktivität als Familienvater

Das Formulieren hier gar nicht so viele bewusst, aber mMn einer der Hauptgründe, warum viele sich gar nicht erst auf eine LTR oder Familiengründung einlassen oder dabei zumindest heftig kalte Füße bekommen.. In der kognitiven Verhaltenstherapie würde man solche Gedanken als prospektives Grübeln einordnen. 

Eine Frage dazu: Welche Beweise sprechen dafür, dass Familienväter grundsätzlich unattraktiv werden? (das fragt dich der bald 4-fach-Daddy ;-) )

Und stattdessen solltest du den Hirnschmalz eher benutzen, um deine Gewohnheiten zu planen (so gehst du das Grübeln aktiv an): Entweder als Notfallplan (ist vergleichbar mit meinem "Notfallplan für Verlustangst" hier im Forum) oder als Gewohnheitsliste (lies dich mal in Gewohnheiten (z.B. Atomic Habits) und Routinen ein).  Z.B.: Wie viele Wochentage Training reichen dir, um  körperlich weiter etwas her zu machen. Auf welche Arten und Weisen kannst du Freundschaften auch mit weniger Zeit pflegen? Wie stellst du sicher, dass du deinen Interessen nachgehen kannst? Wie kannst du die Paarzeit bewusst und anziehungsfördernd gestalten (Date-Night-Prinzip u.a.)

Viel Erfolg und halte uns gerne weiter auf dem Laufenden!

PS. Bei deinem ersten Post habe ich dir ja noch unterstellt, dass du die Absolution dafür willst, dass du jetzt schon zu alt für Vaterschaft bist. Da bist du gedanklich ja nun schon viel offener und konkreter geworden. Weiter so!!

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Am 29.7.2026 um 20:24 , Elguardo schrieb:

Momentan lass ich leider Dinge wie Sport ein wenig schleifen, geh noch spazieren

Why? Wenn du später kleine Kinder hast, willst du wohl mit denen spielen und nicht nur wie ein Opa auf der Bank sitzen - dafür musst du fit seit. 

Am 29.7.2026 um 20:24 , Elguardo schrieb:

meine Familie beteiligt sich mittlerweile auch an der Partnersuche was mir Recht ist, da es sich ja dann um geprüfte Frauen handelt.

Was soll das denn heißen? Vermittelt die deine Mutter deine Cousine, die sich an Sharia-Gesetze hält? 😆

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