Unbewusste Verstand (Inner Game) beeinflussen

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Falls das Thema in Persönlichkeitsentwicklung gehört, bitte verschieben.

Ich habe für mich selbst eine Möglichkeit gefunden, meinen unbewussten Verstand (in diesem Sinne rede ich hier über unsere innere Stimme bzw. Umgangssprachlich: innerer Schweinehund, es geht nicht um Unterbewusstsein oder Psyche) direkt zu beeinflussen. Ich rede hier NICHT über Esoterik oder Hypnose. Ich muss nur noch herausfinden, ob sich die Methode bei anderen Reproduzieren lässt.

 

Brauche deswegen bitte Feedback:

 

Ziel ist es, innerhalb einiger Monaten eine gewisse kognitive Dissonanz zwischen aktiven Bewusstsein und unbewussten Verstand zu schaffen. Dies sollte nicht dazu führen, dass sich beide komplett von einander Trennen, sondern das aktive Bewusstsein sollte, metaphorisch gesprochen, einen grosser Scheinwerfer auf den bis dahin "versteckten/nicht wahrgenommenen" unbewussten Verstand richten. Dies führt dann dazu, dass der unbewusste Verstand sich leicht vom aktiven Bewusstsein abspaltet und mehr von unserem aktiven Bewusstsein "Gesehen" wird. Fortan wird der unbewusste Verstand nicht nur rational wahrgenommen ("Ah da hat grad die innere Stimme gesprochen"). Sondern das wirken des unbewussten Verstands wird von dir "gefühlt" (Nicht emotional). Durch dieses "fühlen" der Existenz/Wirken des unbewussten Verstandes lassen sich Beliefs/Ansichten/Gewünschte Verhalten etc. Viel viel leichter darin verankern und der Verstand wird leichter beeiflussbar bzw. Lässt sich leichter was beibringen.

Klingt das machbar oder eher nach New-Age-Räucherstäbchen Esoterik Blödsinn?

bearbeitet von Castiel1412

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@Castiel1412

Muss gestehen, ich verstehe nicht vollständig was Du uns mitteilen möchtest.

Klingt aber insgesamt am ehesten nach Schattenarbeit.

In Dir etwas zu wecken oder zu installieren, was du nicht grundlegend eh schon willst, ist ja etwas schwachsinnig. Wieso solltest Du etwas wollen, dass Du im Kern nicht willst?

Zugänge zu teils unbewussten oder verdrängten Anteilen zu finden und diese zu integrieren nennt man Schattenarbeit. Basiert grundlegend auf der Ideologie von CG Jung zum Thema Psyche.

 

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vor 1 Stunde, A_guy_named_Who schrieb:

@Castiel1412

Muss gestehen, ich verstehe nicht vollständig was Du uns mitteilen möchtest.

Klingt aber insgesamt am ehesten nach Schattenarbeit.

In Dir etwas zu wecken oder zu installieren, was du nicht grundlegend eh schon willst, ist ja etwas schwachsinnig. Wieso solltest Du etwas wollen, dass Du im Kern nicht willst?

Zugänge zu teils unbewussten oder verdrängten Anteilen zu finden und diese zu integrieren nennt man Schattenarbeit. Basiert grundlegend auf der Ideologie von CG Jung zum Thema Psyche.

 

Sorry für das Missverständnis. Ich meine keine Schattenarbeit. Ich versimplefy das mal: Es geht um die innere Stimme "Innerer Schweinehund", der uns entweder machen lässt, wenn wir etwas machen, das wir nicht gern machen, oder uns aktiv davon abhällt. z.b ich hab heute keine lust ins gym zu gehen: Diese "Keine Lust" entsteht meistens nicht durch unser aktives Bewusstsein (ab und zu doch), sondern der innere Schweinehund flüstert uns zu "heute mal keine Lust" und wir stimmen wahrscheinlich dann zu und gehen nicht ins Gym. Dies nenne ich "unbewusster Verstand". Dieser erzeugt Wiederstand/Reibung unterschiedlicher Stärke, wenn wir aktiv etwas "anstrengendes" Unternehmen möchten. Denn seine Aufgabe ist eher, Energiesparen und Überleben, als unser aktiver Bewusstsein beim Verfolgen unserer Ziele zu unterstützen

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vor 23 Stunden, Castiel1412 schrieb:

Sorry für das Missverständnis. Ich meine keine Schattenarbeit. Ich versimplefy das mal: Es geht um die innere Stimme "Innerer Schweinehund", der uns entweder machen lässt, wenn wir etwas machen, das wir nicht gern machen, oder uns aktiv davon abhällt. z.b ich hab heute keine lust ins gym zu gehen: Diese "Keine Lust" entsteht meistens nicht durch unser aktives Bewusstsein (ab und zu doch), sondern der innere Schweinehund flüstert uns zu "heute mal keine Lust" und wir stimmen wahrscheinlich dann zu und gehen nicht ins Gym. Dies nenne ich "unbewusster Verstand". Dieser erzeugt Wiederstand/Reibung unterschiedlicher Stärke, wenn wir aktiv etwas "anstrengendes" Unternehmen möchten. Denn seine Aufgabe ist eher, Energiesparen und Überleben, als unser aktiver Bewusstsein beim Verfolgen unserer Ziele zu unterstützen

Sag doch einfach Du willst deinen inneren Schweinebärmann überwinden...

Da kann man sich im Grunde drehen, wenden und alles zerdenken soviel man will (Fieldtested) aber am Ende musst Du deinem Körper (nicht deinem Geist) die Dinge die Du tun willst schmackhaft machen. Du bist ja eine Einheit aus Körper und Geist und der Körper inkl. unbewusstem Nervensystem macht deutlich mehr aus, als man wahrnehmen mag.

Es wäre also gut wenn Du die Dinge die tun willst, eine Weile lang mit stumpfer Wiederholung tust, bis dein Körper merkt "Hey, danach geht es mir besser!". Nach einiger Zeit wird dein Körper das Gym als Beispiel als Punkt verstehen, aus dem er Dopamin usw gewinnen kann. Dann wird das Ganze als Regulationsmechanismus verstanden und Du wirst dorthin wollen. Vielleicht nicht an jedem Tag, aber da muss man dann eben wieder Durchziehen.

Ich bin lange Zeit jeden Tag vor dem Schlafen gehen 45-60 Minuten nochmal spazieren gegangen. Das braucht dann ein paar Tage, aber irgendwann will man Abends unbedingt nochmal raus... ohne sich darüber den Kopf zerbrechen zu müssen.

Aus meiner bescheidenen Sicht, ist dass was Du Schweinebärmann nennst, halt das autonome Nervensystem bzw Default Network... das ist ein bisschen träge, aber wenn erstmal umprogrammiert, sehr wirkungsvoll.

Ist das Gleiche mit Frauen ansprechen. Kostet ne Weile Überwindung, aber nach einer Zeit findet man oft gefallen an dem kleinen Nervenkitzel den es auslöst und es wird ein ein Bedürfnis aus diesem "unbewussten" Teil heraus.

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Am 21.2.2026 um 15:46 , A_guy_named_Who schrieb:

Sag doch einfach Du willst deinen inneren Schweinebärmann überwinden...

Da kann man sich im Grunde drehen, wenden und alles zerdenken soviel man will (Fieldtested) aber am Ende musst Du deinem Körper (nicht deinem Geist) die Dinge die Du tun willst schmackhaft machen. Du bist ja eine Einheit aus Körper und Geist und der Körper inkl. unbewusstem Nervensystem macht deutlich mehr aus, als man wahrnehmen mag.

Es wäre also gut wenn Du die Dinge die tun willst, eine Weile lang mit stumpfer Wiederholung tust, bis dein Körper merkt "Hey, danach geht es mir besser!". Nach einiger Zeit wird dein Körper das Gym als Beispiel als Punkt verstehen, aus dem er Dopamin usw gewinnen kann. Dann wird das Ganze als Regulationsmechanismus verstanden und Du wirst dorthin wollen. Vielleicht nicht an jedem Tag, aber da muss man dann eben wieder Durchziehen.

Ich bin lange Zeit jeden Tag vor dem Schlafen gehen 45-60 Minuten nochmal spazieren gegangen. Das braucht dann ein paar Tage, aber irgendwann will man Abends unbedingt nochmal raus... ohne sich darüber den Kopf zerbrechen zu müssen.

Aus meiner bescheidenen Sicht, ist dass was Du Schweinebärmann nennst, halt das autonome Nervensystem bzw Default Network... das ist ein bisschen träge, aber wenn erstmal umprogrammiert, sehr wirkungsvoll.

Ist das Gleiche mit Frauen ansprechen. Kostet ne Weile Überwindung, aber nach einer Zeit findet man oft gefallen an dem kleinen Nervenkitzel den es auslöst und es wird ein ein Bedürfnis aus diesem "unbewussten" Teil heraus.

Wir beide reden hier über das gleiche. Deine Beschreibung ist allerdings interessant. Alles in allem hast du recht, zumindest was Habits angeht und wie diese durch Wiederholungen zustande kommen. Hier eins deiner Irrtümer: Das autonome Nervensystem spricht nicht und hat auch nichts mit unbewussten Verstand zu tun. Hier eine Definition: Das autonome Nervensystem (ANS), auch vegetatives Nervensystem genannt, ist ein essenzieller Teil des Nervensystems, der unwillkürliche Körperfunktionen wie Atmung, Herzschlag, Verdauung und Blutdruck unabhängig vom Willen reguliert. Das ANS ist unser Betriebssystem und bleibt IMMER gleich. Es ändert sich NIE (zum Glück). 

bearbeitet von Castiel1412

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Gast

Das bedeutet jetzt im Klartext dass du dich psychisch Umprogrammieren willst, um besser ungeliebte Aufgaben erledigen zu können?

...

Bruder

...

Wieso schreibst du dir nicht einfach eine wöchentliche/monatliche To-Do Liste mit allen nervigen Aufgaben die anstehen, und belohnst dich hinterher selbst mit irgendetwas wenn die Liste durch gearbeitet ist? (Und auch nur wirklich dann)

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vor 22 Stunden, Marlboro-Mann schrieb:

Das bedeutet jetzt im Klartext dass du dich psychisch Umprogrammieren willst, um besser ungeliebte Aufgaben erledigen zu können?

...

Bruder

...

Wieso schreibst du dir nicht einfach eine wöchentliche/monatliche To-Do Liste mit allen nervigen Aufgaben die anstehen, und belohnst dich hinterher selbst mit irgendetwas wenn die Liste durch gearbeitet ist? (Und auch nur wirklich dann)

Ich habe nicht umprogramieren gemeint und schon garnicht die Psyche. Vergessen wir das Thema

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