Freundschaften mit Mitte 30 - wie ist das bei euch?

19 Beiträge in diesem Thema

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Moin zusammen,

ich bin Mitte 30, seit 14 Jahren mit meiner Frau zusammen, wir haben eine dreijährige Tochter und haben ein schönes Haus in Hamburg. Insgesamt bin ich relativ zufrieden mit meinem Leben.

Was mich aber beschäftigt: Mein soziales Umfeld ist in den letzten Jahren deutlich kleiner geworden. Ich habe noch ein paar gute Freunde, wir fahren z. B. ein- bis zweimal im Jahr gemeinsam auf Festivals oder machen mal einen Wochenendtrip.

Im Alltag fällt mir aber auf, dass die Initiative für Kontakt fast immer von mir kommt. Wenn ich mich melde, antworten die Leute auch - aber von sich aus meldet sich kaum jemand. Selbst bei engen Freunden.

Ich habe das auch schon angesprochen und sogar mal getestet, was passiert, wenn ich mich nicht melde. Dann passiert oft einfach gar nichts.

Deshalb meine Fragen an euch:

  • Wie oft habt ihr Kontakt zu euren Freunden?

  • Wer ergreift bei euch meist die Initiative?

  • Wie oft seht ihr euch real?

  • Wie geht ihr mit Freunden um, die sich nie von selbst melden?

  • Habt ihr mit Mitte 30 noch neue Freundschaften geschlossen – und wenn ja, wie?

Mir ist ein aktives soziales Umfeld wichtig, aber ich habe auch keine Lust, ständig allen hinterherzulaufen.

Ist das normal in unserem Alter oder läuft das bei euch anders?

Bin gespannt auf eure Erfahrungen.

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vor 19 Stunden, Chris1x schrieb:

Deshalb meine Fragen an euch:

  • Wie oft habt ihr Kontakt zu euren Freunden?

  •  Wer ergreift bei euch meist die Initiative?

  •  Wie oft seht ihr euch real?

  •   Wie geht ihr mit Freunden um, die sich nie von selbst melden?

  •  Habt ihr mit Mitte 30 noch neue Freundschaften geschlossen – und wenn ja, wie?

Bin zwar erheblich älter, trotzdem ein paar Anmerkungen.

Eher selten so 2 - 5 x im Jahr. 

Zu 90 % ich.

Unterschiedlich, mit einem so 2 x, andere öfter.

Das sind max. Bekannte. Die existieren halt in WhatsApp. Ab und zu miste ich WA-Leichen aus. 

Nö, läuft alles unter "Bekannte".

Man muß einige Dinge anerkennen, die solche Verbindungen verändern. Heirat, Kinder, Beruf, Aufstieg im selbigen, Scheidung/Trennung, neue Frau usw.

Ich seh' das mittlerweile relativ entspannt. 

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Am 6.3.2026 um 19:01 , Chris1x schrieb:

Im Alltag fällt mir aber auf, dass die Initiative für Kontakt fast immer von mir kommt. Wenn ich mich melde, antworten die Leute auch - aber von sich aus meldet sich kaum jemand. Selbst bei engen Freunden.

Ich habe das auch schon angesprochen und sogar mal getestet, was passiert, wenn ich mich nicht melde. Dann passiert oft einfach gar nichts.

Die Frage wäre auch melden die Personen sich nicht und machen auch nichts, oder machen sie Dinge und laden dich dann nicht ein?

Generell verändern sich Menschen und Freundschaften auch.... Personen die dann schon mehrmals in Folge nicht zu deiner Geburtstagparty gekommen sind im WorstCase dann entweder gar nicht oder ganz kurz vorher abgesagt haben....

Ich persönlich laufen Menschen heute nicht mehr hinterher... sprich der Invest sollte ungefähr ausgeglichen sein. Von mir aus auch 60:40 aber es sollte nicht so sein dass von der anderen Seite nichts oder quasi nichts kommt und man selbst 90% gibt..

 

Leuten nachlaufen fuckt dich auch ab was nicht gut für dich ist. Dann lieber 100% die Kontrolle übernehmen und nen CUT machen. Sprich einfach kein Invest mehr bis Invest von der anderen Seite kommt.. Und wenn dieser niemals kommt dann weißt du auch woran du bist...

Hatte auch mal früher son paar Freunde, die haben sich nie gemeldet, und dann triffst sie Abends am Wochenende zufällig inner Stadt "ja warum hast nix gesagt dass ihr noch in die Stadt seid?" "ja war spontan, wollte mich erst noch melden aber habs vergessen" (ja nee ist klar;)). bzw hast dann die Tage darauf die Fotos gesehen von Party hier, Party da aber dass sich mal von selbst einer gemeldet hat, Fehlanzeige. Kurzum wenn dich die Freundschaft eher belasten als ne Bereicherung für dich darstellen dann gebe sie auf.... Kannst natürlich auch drauf scheißen und dich mit den 2 bis 5 Treffen pro Jahr zufrieden geben. Wichtig ist nur dass du fein damit bist , dass es dich nicht stört

Am 6.3.2026 um 19:01 , Chris1x schrieb:

Habt ihr mit Mitte 30 noch neue Freundschaften geschlossen – und wenn ja, wie?

Mit Freundschaften ist es so wie mit Beziehungen, kann man nicht erzwingen.... lebst in Hamburg da gibt es doch sicherlich allerlei Zeug um rauszugehen, Stammtische Neu in der Stadt usw.

Hab mit Ü30 damals auch noch nen guten Freund gefunden mit dem ich regelmäßig raus bin und auch ab und an mal gereist bin...aber war/bin auch Single..

Freundschaft mit nem anderen Dude wenn er Single ist und du vergeben könnte schwierig sein, denn da wird logischerweise nicht so eine hohe Bereitschaft da sein sich dann anzupassen weil du Priorität Nummer 1 Familie hast... sprich man muss auch realistisch bleiben. Frage ist auch was suchst du, Männerfreundschaft oder irgendwas für dich und deine Frau zusammen...

 

Generell hilft Smalltalk halt auch viel, sprich mit nahezu jeder Person über jeden scheiß reden können....

bearbeitet von Danisol
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Ich meine, ich habe bei einem deiner unzähligen Threads zum gleichen Thema sogar die Hypothese aufgestellt, dass du in 4-6 Monaten einen neuen Thread dazu eröffnen wirst. And here we are:

https://www.pickupforum.de/topic/184411-fühle-mich-einsam-mit-mitte-30-–-wie-finde-ich-wieder-anschluss-und-lebensfreude/

 

https://www.pickupforum.de/topic/183846-hamsterrad-einsamkeit-beziehungstrott-–-wie-kommt-ihr-mit-mitte-30-klar/?tab=comments#comment-2959183

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Meine neue Nachbarin will Kontakt zu mir aufbauen. Ich weiß noch nicht ob ich das zu lasse. 

Ansonsten sehe ich meine Freunde jeden Monat mindestens 1mal.   Kontakt über WhatsApp besteht mindestens wöchentlich.  Treffen werden auch beiderseits vereinbart.  

Früher war ich mehr hinterher.  Das hab ich aber eingestellt und nun ist es relativ ausgeglichen.  also ja man kann das ganze drehen . Aber man sollte das auch ansprechen.  Wenn von dir aber immer kommt keine zeit ziehen sich leute auch zurück. 

Neue bekanntschaften wirst du bald ohnehin machen. Dein Kind kommt ja bald in den Kindergarten.  Früher oder später wirst du die Eltern  von den Freunden deines Kindes zwangsläufig kennenlernen.  Ansonsten über Vereine.  Veranstaltungen.  Arbeit . Ect. lass aber niemanden in dein Leben der dir schaden könnte. 

Es ist halt auch eine zeit und Prioritäten frage. Du selbst brauchst regenerative zeit für dich. Deine frau beansprucht zeit. Dein Kind braucht deine zeit. Und viel zeit geht für Arbeit und schlafen drauf. es kommt also stark darauf an wieviel zeit bei dir noch übrig bleibt und auch wie viel Energie das du noch hast. Vorallem mit einen Kleinkind zuhause.  

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Was mich halt an den meisten Bekanntschaften/Feunden nervt ist diese telefonische Unerreichbarkeit. Wenn ich mich unterhalten will, nachfragen will wie es geht und zum Hörer greife: Null Chance, da wird niemals abgehoben. Too bussy alle 🤣 Natürlich meldet man sich dann: hab gesehen dass du angerufen hast, probiere die Tage dich zurückzurufen. Und dann werde ich zurückrufen und siehe da ich heb immer ab, weil ich mir einfach die Zeit auch nehme. Auch wenn es nur kurz ist um zusagen. Du kann ich dich in 2h zurückrufen? bin grade beschäftigt. Aber meistens hab ich Zeit und bleib gleich dran am Hörer. Bei anderen unmöglich, dass sie ans Telefon gehen oder Telefon ist grundsätzlich auf lautlos gestellt und immer muss man warten. Da muss man erst einen Antrag stellen gefühlt um zu telefonieren. Termine Wochen im voraus schon ausgebucht. Too bussy alle 😂 Da muss erst im Kalender nachgeschaut werden, wann Zeit zum telefonieren wäre. Also ich bin nicht so obwohl ich alleinerziehend mit Kind bin und 32h die Woche arbeite. 

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Aber Gottseidank gibt es ja die Sprachnachrichtenfunktionen auf den Apps. Da kann man zumindest gefühlt auch telefonieren als Monologgespräch 🤣

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vor 18 Stunden, anotherthing schrieb:

Ich meine, ich habe bei einem deiner unzähligen Threads zum gleichen Thema sogar die Hypothese aufgestellt, dass du in 4-6 Monaten einen neuen Thread dazu eröffnen wirst. And here we are:

https://www.pickupforum.de/topic/184411-fühle-mich-einsam-mit-mitte-30-–-wie-finde-ich-wieder-anschluss-und-lebensfreude/

 

https://www.pickupforum.de/topic/183846-hamsterrad-einsamkeit-beziehungstrott-–-wie-kommt-ihr-mit-mitte-30-klar/?tab=comments#comment-2959183

Ich leide tatsächlich ein bisschen unter einem schlechten Gedächtnis und ich hatte den Beitrag nicht wiedergefunden. Paar Sachen hatte ich auch schon umgesetzt (Social Cirlce über KiTa und BFF aufbauen) aber mir fehlt wieter das Verständnis selbst für enge Freundschaften, wo das dann nur von mir kommt.

Mit den anderen Beitrag (Seth11) habe ich zwar kommentiert, weil das gut passt, aber den Thread selbst hatte ich nicht erstellt.

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Generell habe ich das Gefühl, dass viele Menschen so sehr von ihrem Alltag gestresst sind, dass sie das Wesentliche aus den Augen verlieren.

So traurig es auch ist, werde ich deshalb einige Leute einfach ziehen lassen und versuchen, über Vereine, die Kita oder andere Wege neue Kontakte zu knüpfen. Wirkliche Freundschaften zu schließen finde ich allerdings ziemlich schwierig. Sie brauchen viel Zeit, um zu wachsen, und es muss auch vieles zusammenpassen.

Zu meinen Geburtstag kommen seit Jahren die gleichen 10 Leute aber die Hälfte davon sehe ich entweder nur 1x im jahr auf diesen Geburtstag oder ggf. noch einmal mehr im Jahr.

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Hab’s net gelesen aber man zieht an was man ausstrahlt. Sei keine schnarchnase, mach Sachen alleine, red mit den Leuten, mach Witze, erleb was. Dann kommen schon ab und zu mal gute Leute in dein Leben 

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vor 14 Stunden, brokeboy schrieb:

Hab’s net gelesen aber man zieht an was man ausstrahlt. Sei keine schnarchnase, mach Sachen alleine, red mit den Leuten, mach Witze, erleb was. Dann kommen schon ab und zu mal gute Leute in dein Leben 

Aktiv am Leben teilnehmen ist bei vielen eine nicht zu unterschätzende Baustelle 

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vor 57 Minuten, Promo39 schrieb:

Aktiv am Leben teilnehmen ist bei vielen eine nicht zu unterschätzende Baustelle 

bei mir selbst auch. seit 1-2 Wochen mach ich Sachen alleine. lifechanging

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Am 6.3.2026 um 19:01 , Chris1x schrieb:

Moin zusammen,

ich bin Mitte 30, seit 14 Jahren mit meiner Frau zusammen, wir haben eine dreijährige Tochter und haben ein schönes Haus in Hamburg. Insgesamt bin ich relativ zufrieden mit meinem Leben.

Was mich aber beschäftigt: Mein soziales Umfeld ist in den letzten Jahren deutlich kleiner geworden. Ich habe noch ein paar gute Freunde, wir fahren z. B. ein- bis zweimal im Jahr gemeinsam auf Festivals oder machen mal einen Wochenendtrip.

Im Alltag fällt mir aber auf, dass die Initiative für Kontakt fast immer von mir kommt. Wenn ich mich melde, antworten die Leute auch - aber von sich aus meldet sich kaum jemand. Selbst bei engen Freunden.

Ich habe das auch schon angesprochen und sogar mal getestet, was passiert, wenn ich mich nicht melde. Dann passiert oft einfach gar nichts.

Deshalb meine Fragen an euch:

  • Wie oft habt ihr Kontakt zu euren Freunden?

  • Wer ergreift bei euch meist die Initiative?

  • Wie oft seht ihr euch real?

  • Wie geht ihr mit Freunden um, die sich nie von selbst melden?

  • Habt ihr mit Mitte 30 noch neue Freundschaften geschlossen – und wenn ja, wie?

Mir ist ein aktives soziales Umfeld wichtig, aber ich habe auch keine Lust, ständig allen hinterherzulaufen.

Ist das normal in unserem Alter oder läuft das bei euch anders?

Bin gespannt auf eure Erfahrungen.

Ich bin 32 und komme aus Österreich und ich hab ehrlich gesagt ähnliche Erfahrungen gemacht. Früher (so Anfang/Mitte 20) war das alles viel einfacher, weil man sich automtisch öfter gesehen hat, halt Studium, Ausgehen, WG-Partys, Festivals usw. Da hat sich Kontakt irgendwie von selbst ergeben. Mit Anfang/Mitte 30 merkt man dann schon, dass viele ihr eigenes Leben haben: Job, Partner, Kinder, Haus, andere Verpflichtungen.

Bei mir ist es auch so, dass ich bei einigen Freundschaften öfter derjenige bin, der sich meldet. Wenn ich schreibe, kommt meistens auch was zurück und man trifft sich dann auch gern, aber von selbst melden sich viele eher selten. Am Anfang hat mich das auch etwas genervt, weil man schnell das Gefühl bekommt, man läuft den Leuten hinterher. Mittlerweile sehe ich das etwas entspannter, weil ich gemerkt habe, dass manche einfach so sind und nicht unbedingt aus Desinteresse, sondern weil sie im Alltag ziemlich eingespannt sind.

Kontakt habe ich mit meinen engeren Freunden meistens über WhatsApp, mal mehr, mal weniger. Real sehen wir uns vielleicht alle paar Wochen oder manchmal auch nur alle paar Monate, je nachdem wie stressig es gerade ist. Dafür sind die Treffen dann meistens ziemlich gut, weil man sich wirklich Zeit nimmt.

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Warum braucht man Freundschaften in dem Alter?

Ich gehe halt mit meinen Kunden, Kollegen und Bekannten ins Restaurant, Gym, Jagen,Golfen oder mach ähnliche Dinge. Auch Schulfreunde treffe ich teilweise so, aber nicht mit kraftlosen Eierköpfen die man nur aus Nostalgie mit schleppt. Keine Kraft für Loser.

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vor 5 Stunden, DOLCEVITA2026 schrieb:

aber nicht mit kraftlosen Eierköpfen die man nur aus Nostalgie mit schleppt. Keine Kraft für Loser.

Ja halte ich bei vielen auch für nen großen Fehler im Leben. Das Festhalten an alten Freunden, oftmals hat man nicht mehr viel gemeinsamkeiten außer vielleicht dass man sich seit der Schule kennt und die gemeinsame Liebe zu Alkohol aber da sonst nix ist... 

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Ich habe inzwischen auch akzeptiert, dass sich Dinge ab den 30ern verändern. Nicht jeder ist mehr so verfügbar wie früher. Bei mir selbst merke ich das auch: In meinen 20ern war ich die übelste Partysau, aber heute habe ich ehrlich gesagt kaum noch Spaß am Feiern. Auch Zocken oder ähnliche Sachen reizen mich nicht mehr wirklich. Ein- bis zweimal im Jahr zwinge ich mich noch auf ein Festival (war früher das Oberhighlight des Jahres) - was mit Familie zu Hause jedes Mal ein riesiger organisatorischer Aufwand ist.
Arbeite gerade viel mit Affirmation, um mein Mindset wieder zu stärken.

Egal - ich versuche gerade über Apps wie BFF und auch über die KiTa neue, passende soziale Kontakte aufzubauen. Aus meinem alten Freundeskreis werden sicher ein paar bleiben - nämlich die, die sich auch von sich aus melden und mit denen ich mehr Gemeinsamkeiten habe als nur zusammen zu trinken.

Wie macht ihr das eigentlich? Wie findet oder baut ihr neue Freundschaften auf, wenn ihr in euren 30ern seid?

Und noch eine Frage: Kennt ihr diese Leute, die nie fragen, wie es einem selbst geht? Man fragt sie, wie es ihnen geht, aber sie kommen nie auf die Idee, die Frage zurückzustellen. Davon kenne ich einige. Ich finde das eine ziemlich eigenartige Eigenschaft.

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vor 16 Minuten, Chris1x schrieb:

In meinen 20ern war ich die übelste Partysau, aber heute habe ich ehrlich gesagt kaum noch Spaß am Feiern.

Vielleicht liegt es daran wo ich wohne aber so die Clubs wo ich in letzter Zeit so ware die haben auch ne übelst scheiß Musik... Man hat das Gefühl da wird immer nur die selbe Playlist gespielt obwohl da nen DJ steht... sehr starker Fokus dann auch auf generell ältere Lieder, was moderne dann nur "ausversehen" zwischendurch...

Fährst mit Auto hin und hast im Auto die bessere Musik als im Club das nervt mich schon seit Jahren....selbst viele Playlisten bei Youtube machen besseren Job als viele DJ die da vor Ort auflegen...

Sprich Club ist im Grunde dann schon schon lange nur ein "um Frauen kennenzulernen" geworden...Wenn man kein Alk trinkt, und die Musik ist auch net so der Bringer, bleibt am Ende nur noch der Grund Frauen was einen dann in den Club lockt...

vor 16 Minuten, Chris1x schrieb:

Kennt ihr diese Leute, die nie fragen, wie es einem selbst geht? Man fragt sie, wie es ihnen geht, aber sie kommen nie auf die Idee, die Frage zurückzustellen. Davon kenne ich einige. Ich finde das eine ziemlich eigenartige Eigenschaft.

Also ich muss zugeben wenn man gefragt wird sollte man auch zurück fragen aber generell mache ich mir nicht soviel aus solchen Floskeln... Wenn ich nen guten Freund habe dann erzählt man dem anderen halt von sich aus wenn irgendetwas kacke oder gut ist oder man lässt es sein. Dieses ständige nen Gespräch damit zu beginnen wie es einem geht, was dann eh meist nur alles ganz oberflächig ist da lege ich keinen Wert drauf....

Sprich nen Kumpel kann sich bei mir nach Wochen nachdem man nichts gehört hat auch einfach stumpf melden mit nem Vorschlag was wir machen könnnten, was er machen will mit mir... da bin ich keiner der rumzickt "vielleicht fragst du erstmal wie es mir geht?"

 

bearbeitet von Danisol

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Am 6.3.2026 um 19:01 , Chris1x schrieb:

 

  • Wie oft habt ihr Kontakt zu euren Freunden?

  • Wer ergreift bei euch meist die Initiative?

  • Wie oft seht ihr euch real?

  • Wie geht ihr mit Freunden um, die sich nie von selbst melden?

  • Habt ihr mit Mitte 30 noch neue Freundschaften geschlossen – und wenn ja, wie?

Kontakt via Messenger fast täglich bis alle paar Tage. Auch wenn es Shit-Chats sind oder nur Memes geteilt werden. 

Initiative zwecks treffen ist durchwachsen, mal so mal so

Würde mal sagen so alle 2 Wochen treffe ich irgendeinen der Jungs, mal essengehen, zuhause kochen, irgendein Retrogame zocken, spazieren gehen, schwimmen, Hilfe bei Möbeln und co.

Leute die sich gar nicht melden oder nur alle paar Jahre finde ich ok. Haben viele Kinder, sind weggezogen oder ähnliches. Da ist es für mich voll ok, wenn man sich halt nur wirklich selten sieht. Ändert ja grundlegend nichts an der Freundschaft, sind ja eher die Lebensumstände.

Neue Leute habe ich in meinen 30ern bisher nicht wirklich kennengelernt, bin aber auch ein Eigenbrötler und habe im Beruf sehr viel Kontakt mit Menschen gehabt. Steht für die bald anstehenden 40er aber auf der Uhr. Werde dieses Jahr mal schauen an den typischen Motorrad Treffs Leute kennenzulernen die das Hobby teilen. 

vor 28 Minuten, Chris1x schrieb:

Und noch eine Frage: Kennt ihr diese Leute, die nie fragen, wie es einem selbst geht? Man fragt sie, wie es ihnen geht, aber sie kommen nie auf die Idee, die Frage zurückzustellen. Davon kenne ich einige. Ich finde das eine ziemlich eigenartige Eigenschaft.

Finde es unter Männern nicht unbedingt ungewöhnlich wenn keiner Frag wie das befinden gerade ist. Wenn was ist, kann man ja um Rat fragen. Wichtig wäre mir eher, dass es ein offenes Ohr gibt, wenn man eben Bedarf nach Rat oder einfach einen Bedarf nach einem Zuhörer für die eigenen Widrigkeiten hat. Ungefragt, erwarte ich nicht unbedingt, dass sich jemand meiner Probleme und Befindlichkeiten annimmt.

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vor einer Stunde, A_guy_named_Who schrieb:

Ändert ja grundlegend nichts an der Freundschaft, sind ja eher die Lebensumstände.

Ich finde schon dass je oft man jemanden trifft auch Einfluss auf die Freundschaft hat... Menschen die ich öfter sehe haben halt irgendwo auch nen höheren Stellenwert im Leben finde ich...

Jemand den ich eh nur einmal im Jahr sehe da trifft es mich irgendwo auch weniger wenn diese Freundschaft dann mal komplett enden sollte, weil was hab ich verloren? Nen Freund den ich eh nur einmal im Jahr treffe. Wenn mein Bro nicht mehr ist mit dem ich ständig raus bin alle 2 Wochen ist es was anderes...

Natürlich kann sich das auch immer mal in die ein oder andere Richtung entwickeln, zB wenn er weggezogenist dann ist weniger Kontakt, wenn wieder hergezogen man aber ggf wieder so oft was miteinander macht wie früher...

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