Umgang mit Inflation, Kraftstoffpreisen, schränkt ihr euch ein?

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Moin, 

ist kein PU relevanter Thread und einfach mal ne Frage in die Runde.

Hab heute zum ersten mal auf eigene Rechnung 61 Euro für 30 Liter Diesel gezahlt. Während der vorherigen Höhenflüge, als es damals in der Ukraine losging, hatte ich noch eine Tankkarte vom Arbeitgeber.

Bin nun nicht jemand den jeder Euro kratzt, aber ist schon echt langsam etwas spooky.

Schränkt ihr euer Leben ein aufgrund der deutlich gestiegenen Kosten der letzten 6-7 Jahre? 

Ich fahre unglaublich gern Auto oder Motorrad, entspannt mich einfach ungemein. Das SUV genehmigt sich je nach Fahrweise 7-15 Liter und auch mein Moped ist kaum unter 6 Liter zu fahren. Beim Motorrad wäre es mir so ziemlich egal, auch wenn der Sprit 5 Euro den Liter kostet. Aber beim Auto, welches man auch praktisch nutzt oder nutzen muss, ist das mal wieder doch ein Faktor der zumindest etwas hinten unten ein unangenehmes Gefühl verursacht. 

Fahre ich zu weiter entfernten Freunden oder beruflich bin ich eher der Typ linke Spur und Lichthupe, überlege mir aber gerade auch, ob ich nicht mal ausprobieren sollte mit 90 km/h auf die angeblichen 4,7l Außerortsverbrauch zu kommen die der Hersteller verspricht.

Im örtlichen Supermarkt oder Discounter fällt mir ebenfalls auf, dass ich anfange mich auch mal für die Preisschilder zu interessieren. War sehr erstaunt als ich letztens realisierte das die Kerrygold Butter beim Lidl mittlerweile bei 3,99 liegt.

Gestern Abend auch knapp 300 euro für 5 Personen im Restaurant gelassen, für an sich halbwegs überschaubares Essen und nur 2 Softdrinks/Säften pro Person. 

Soll jetzt kein "Ich habe die Kohle Thread" werden wo man sich überbietet wie egal es einem ist. Würde mich aber mal interessieren wie es generell so ausschaut wie man da grundlegend mit umgeht, dass das Geld wie durch ein Loch in der Tasche rutscht, welches man ansonsten nur dafür nutzte um sich an den Eiern zu kratzen.

 

bearbeitet von A_guy_named_Who
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vor 16 Minuten, A_guy_named_Who schrieb:

Schränkt ihr euer Leben ein aufgrund der deutlich gestiegenen Kosten der letzten 6-7 Jahre? 

nein

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Ich habe so einen inneren Anteil, der sich an die neuen Preise nicht gewöhnen möchte. 

Ich war am Wochenende bei einem Einkaufszentrum und da gab es einen Hackfleischdöner-Laden mit Döner für 10 EUR. 
Fand ich unverschämt. Das zieht sich so durch. Ich lehne Sachen ab, weil ich sie unverschämt teuer finde. Vor allem bei Gastro bin ich sehr zurückhaltend geworden. Gerne gutes Geld für gute Sachen. Aber nicht für Schund richtig Geld ausgeben. 

Auch Flüge sind so ein Ding. Früher habe ich 2-3x im Jahr ein Angebot für Langstrecke Business gefunden. Inzwischen suche ich und das Geld will ich nicht ausgeben. Bevor ich aber Economy fliege, lass ich es lieber sein. 

Friseure sehe ich auch nicht mehr ein. Ich laufe seit 12 Monaten wie ein Penner rum, weil ich eigentlich einen super einfachen Schnitt habe, ihn dann selbst versaue und wieder auf Buzzcut gehe. Ich weigere mich, da 30 EUR auszugeben (kostet bei uns so viel) und noch den ganzen Aufwand mit Warten & Co. auf mich zu nehmen, wenn ich nur (vielleicht?) noch 2x die Frisur versauen muss, bis ich das in 5 Minuten selbst hin bekomme. 

Ansonsten trifft mich die Inflation wenig. Hab meine Preise angepasst und eine Altersvorsorge liegt in Aktien. 

 

 

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Gerade eben, DirtyRabbit schrieb:

nein

Der Babo hat gesprochen, Thread erledigt 😘 

Also ich ebenfalls bisher nicht, aber die Sorglosigkeit geht mir anscheinend unbewusst ein bisschen flöten. 

Selbst als Student wo ich nach Miete und Co nur 200 Euro fürs Leben hatte, habe ich nicht geguckt was was kostet. Klar ist gute 18 Jahre später und ein paar mehr Euro links und rechts hat man mittlerweile auch.

Empfinde die Situation durchaus als "bemerkenswert".

 

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Gerade eben, A_guy_named_Who schrieb:

Der Babo hat gesprochen, Thread erledigt 😘 

Einfache Antwort auf die Frage, hat nix mit Babo zu tun.

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Gerade eben, DirtyRabbit schrieb:

Einfache Antwort auf die Frage, hat nix mit Babo zu tun.

Das war einfach humoristisch gemeint weil Du diesen Stereotyp oftmals bedienst. Bist mir sehr sympathisch. 

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einfach disproportional schneller Geld verdienen als die preise steigen...

ja harte Zeiten was willste machen, mein größter posten ist essen, aber ich mealprepe aktuell wegen Sport und so sind die kosten überschaubar. Sprit auch teuer. hab aber seit dem Spike noch nicht wirklich getankt..

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Das Thema gibt's seit Jahren. Ist ein schleichender Prozeß.

Erst Corona, dann Ukraine, jetzt Iran. Trifft halt diejenigen mehr, die sich seit Jahren trotz steigender Kosten keine Gedanken gemacht haben.

Die steigenden Energiepreise sind der I-Punkt. Wer erst jetzt erwacht - ist halt so. Das Ende wird noch nicht erreicht sein. "Experten" orakeln was von 2,50 €/l. 

 

 

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Gast

Aktuell fahre ich noch E-Auto im Leasing. Der Hobel beschleunigt schneller als die meisten Verbrenner im Stadverkehr. Der Strompreis an der Säule ist konstant und wurde nur 1x in 2 Jahren erhöht. Keine KFZ-Steuer, dann gibts noch Geld zurück wegen THG-Quote (dieses Jahr >200 EUR). Reparaturen fallen bei einem Neuwagen nicht an, und wenn deckt es die Garantie. Und die Leasingrate zahle ich über Zinsen vom ersparten Eigenkapital, statt das Kapital in einem gekaufen Fahrzeug zu binden. Fahre also seit 2 Jahren weitesgehend sehr günstig einen für mich "Neuwagen".

Jetzt gibt es aktuell wieder eine E-Auto-Prämie; realistisch ab 3000 EUR aufwärts.

 

Sonst Deutschlandticket und bei gutem Wetter mit dem Fahrrad, ist dann gleich auch Cardio.

Haare schneiden seit Corona selbst. Erst hat meine LTR mir die Haare geschnitten, jetzt habe ich den Dreh raus, wie ich mit der Maschine selbst die Haare ordentlich trimme, ohne einen vollen Buzzcut. Jedes Wochenden 1x nachschneiden und fertig.

Zitat

m örtlichen Supermarkt oder Discounter fällt mir ebenfalls auf, dass ich anfange mich auch mal für die Preisschilder zu interessieren. War sehr erstaunt als ich letztens realisierte das die Kerrygold Butter beim Lidl mittlerweile bei 3,99 liegt.

Sicher? Butter ist doch erst vor paar Wochen maximal billig gewesen. Habe die Hausmarke für 1,29 EUR gekauft.

bearbeitet von Gast

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Gast
vor 3 Minuten, Backblow schrieb:

Was für Einschränkung. Ich tanke weiterhin Super-Plus in meinen fetten Benz.

Ok.

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vor 13 Minuten, ID3 schrieb:

Aktuell fahre ich noch E-Auto im Leasing.

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vor 3 Stunden, Niemann-N schrieb:

Das Thema gibt's seit Jahren. Ist ein schleichender Prozeß.

Erst Corona, dann Ukraine, jetzt Iran. Trifft halt diejenigen mehr, die sich seit Jahren trotz steigender Kosten keine Gedanken gemacht haben.

Die steigenden Energiepreise sind der I-Punkt. Wer erst jetzt erwacht - ist halt so. Das Ende wird noch nicht erreicht sein. "Experten" orakeln was von 2,50 €/l. 

Ist halt die Inflation. Jeder der mal ein Semester in VWL gesessen hat, kennt die Mechaniken dahinter und auch, dass moderate Inflation positive Effekte für Wirtschaft und Gesellschaft hat.

Viele Zentralbanken z. B. die Europäische Zentralbank oder die Schweizerische Nationalbank streben eine Inflation von etwa 2 % pro Jahr an.

 

Wer das mal verstanden hat, der regt sich auch viel weniger über die stetig steigenden Preise auf.

Ich halte es wie @DirtyRabbit und schränke mich überhaupt nicht ein, sondern schaue, dass ich mehr Einkommen generiere.

Wegen der Inflation auf Haarschnitt zu verzichten oder das Billo-Fleisch zu kaufen, käme mir nicht im Traum in den Sinn. 

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Wie wirken sich denn diese ~ 30 Cent mehr für Benzin E10 aus, wenn man mit einem normalen Auto paar Kilometer zur Arbeit und Supermarkt fährt?

Fällt das überhaupt ins Gewicht?

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Egal ich hab sonst V-Power getankt, jetzt kostet super bleifrei den Preis von V-Power.

Ich tank einfach Super Bleifrei statt VPower, ändert sich nix daher.

#SystemGedribbelt

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Um auf die Frage im Titel zu antworten: Nein. Ich habe in der gleichen Zeit mein Einkommen gesteigert, aber meine Ausgaben bewusst nicht proportional zum Einkommen steigen lassen. Materielle Statussymbole sind mir persönlich recht egal, ich strebe Minimalismus an. 

Jenseits meiner persönlichen Situation finde ich die Preisentwicklung dennoch bedenklich. Ich weiß, dass es sehr viele Menschen gibt, denen es finanziell deutlich schlechter geht, obwohl sie Vollzeit (oder sogar mehr) arbeiten. Wenn man sich anschaut, was z. B. ein durchschnittlicher Koch verdient und wie hoch die Mietpreise in westdeutschen Großstädten sind, fragt man sich, wie die meisten Leute überhaupt über die Runden kommen. 

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Ich habe Montag vollgetankt und ein paar reserve Kanister gefüllt für 170 Liter preis Dann spekuliert ob ich bestimmte aktien verkaufe und stadessen auf Öl Konzerne setze . In übrigen kann es sich auch lohnen in Waffen Unternehmen zu investieren. 

Also ja ich beobachte preis Entwicklungen und versuche für mich und die meinen das beste daraus zu machen. 

Einschränken nein. Vorkehrungen treffen und selbst profit daraus ziehen ja. 

bearbeitet von kissandra_streetcat306
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vor 8 Stunden, SMB schrieb:

Wie wirken sich denn diese ~ 30 Cent mehr für Benzin E10 aus, wenn man mit einem normalen Auto paar Kilometer zur Arbeit und Supermarkt fährt?

Fällt das überhaupt ins Gewicht?

Für s volltanken hab ich vorher 60 Euro ungefähr bezahlt.  Nun wären wir bei 82 Euro .  Ich tanke in etwa 2 mal in monat . Vorher 120 nun bei 164 euro. Mal 12 auf s jahr gesehen. 720 euro und  984 euro . macht 260 euro mehr kosten auf s jahr. nur auf den Benzin preis gesehen.  Prinzipiell überschaubar.  Ich werde mir aber die Mehrkosten 1 monat sparen können.  

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vor 2 Stunden, kissandra_streetcat306 schrieb:

Für s volltanken hab ich vorher 60 Euro ungefähr bezahlt.  Nun wären wir bei 82 Euro .  Ich tanke in etwa 2 mal in monat . Vorher 120 nun bei 164 euro. Mal 12 auf s jahr gesehen.

was fährst Du?

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vor 8 Minuten, DirtyRabbit schrieb:

was fährst Du?

Corsa d . Aber mit 7.5 liter Verbrauch. Fehl investition.  Die gechipte turbo Version wäre bei 5,5 bis 6 . 

Wobei ich das Fahrzeug häufiger tausche.  Ich tanke manchmal in Österreich wenn ich dort Aufträge habe. Die sind 30 cent billiger als hier. 

bearbeitet von kissandra_streetcat306
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vor 6 Minuten, kissandra_streetcat306 schrieb:

Corsa d . Aber mit 7.5 liter Verbrauch. Fehl investition.  Die gechipte turbo Version wäre bei 5,5 bis 6 . 

stabil 

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vor 2 Stunden, kissandra_streetcat306 schrieb:

Corsa d . Aber mit 7.5 liter Verbrauch. Fehl investition.  Die gechipte turbo Version wäre bei 5,5 bis 6 . 

Wobei ich das Fahrzeug häufiger tausche.  Ich tanke manchmal in Österreich wenn ich dort Aufträge habe. Die sind 30 cent billiger als hier. 

Hast mal Luftdruck der Reifen gecheckt? 7,5l verbraucht mein 3,3l Diesel mit AWD nichtmal im Stadtverkehr wenn ich es ruhig angehen lasse.

vor 11 Stunden, anotherthing schrieb:

Um auf die Frage im Titel zu antworten: Nein. Ich habe in der gleichen Zeit mein Einkommen gesteigert, aber meine Ausgaben bewusst nicht proportional zum Einkommen steigen lassen.

Das ist wirklich Gold Wert. Man muss ja nicht auf alles Verzichten, aber gibt halt viele Leute die bei jeder Gehaltssteigerung direkt Linke Tasche Rechte Tasche spielen. Da wird vieles schnell zum Problem. 

 

vor 11 Stunden, anotherthing schrieb:

Jenseits meiner persönlichen Situation finde ich die Preisentwicklung dennoch bedenklich. Ich weiß, dass es sehr viele Menschen gibt, denen es finanziell deutlich schlechter geht, obwohl sie Vollzeit (oder sogar mehr) arbeiten. Wenn man sich anschaut, was z. B. ein durchschnittlicher Koch verdient und wie hoch die Mietpreise in westdeutschen Großstädten sind, fragt man sich, wie die meisten Leute überhaupt über die Runden kommen. 

Habe letztens mit einem Freund mal nach kleinen Wohnungen geguckt für Ihn im Hamburger Randbereich und Speckgürtel und bin ungläubig fast von Stuhl gefallen. 

Wie die ganze Garde an Einzelhandelsverkäufern, Friseurinnen etc. über die Runden kommt wundert mich tatsächlich sehr. 

 

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vor 29 Minuten, A_guy_named_Who schrieb:

Hast mal Luftdruck der Reifen gecheckt? 7,5l verbraucht mein 3,3l Diesel mit AWD nichtmal im Stadtverkehr wenn ich es ruhig angehen lasse.

 

 

Ist bei den fahrzeug normal. Sie haben die Einspritzung und Umsetzung verkackt. Die turbo Version wäre besser.  Mit Reifen Luftdruck oder Filter kannst da nicht mehr viel trixen.  Das Auto war ein fehlkauf. Und eine fehlprduktion. Ich sehe auch keinen grund meinen Fahrstyle anzupassen.  Wer bremst verliert. 

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vor 46 Minuten, A_guy_named_Who schrieb:

Man muss ja nicht auf alles Verzichten, aber gibt halt viele Leute die bei jeder Gehaltssteigerung direkt Linke Tasche Rechte Tasche spielen. Da wird vieles schnell zum Problem. 

Genauso. Bewusstes Konsumverhalten ist meiner Meinung nach der Weg zu mehr Lebenszufriedenheit und gleichzeitig zu finanzieller Stabilität. 

Leider haben die allermeisten Menschen unabhängig vom Einkommen/Vermögen eher ein Ausgabenproblem, weil vor dem jeweiligen Kauf überhaupt nicht nachgedacht wird. Klarna & Co. machen es selbst Minderjährigen einfach, komplett über ihre Verhältnisse zu leben. Da der materielle Konsum nicht nachhaltig glücklich macht, finden sie sich im Laufe der Jahre immer tiefer in der Konsumspirale wieder. Reich werden damit nur Influencer und Konzerne.

Zugegebenerweise ist es der Weg, der in unserer Gesellschaft auf allen Kanälen  propagiert wird, sodass es nicht jedem leicht fällt, sich vom Überkonsum freizumachen. 

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